Lara Dickenmann flirtet mit Turbine Potsdam

Von am 30. Mai 2011 – 9.48 Uhr 116 Kommentare

Mit ihrem schönen Tor zum 2:0 besiegelte Lara Dickenmann von Olympique Lyonnais am vorigen Donnerstag im Champions-League-Finale den K.o. für den 1. FFC Turbine Potsdam. Doch schon bald könnte sie im „Karli“ auf Torejagd gehen.

„Ja, Turbine hat mich kontaktiert“, bestätigte Dickenmann auf Anfrage offenmütig das Interesse des deutschen Meisters. Nicht erst seit diesem Jahr steht die 25-jährige Schweizerin ganz oben auf dem Wunschzettel von Turbine-Trainer Bernd Schröder. „Ich denke, dass sie einen großen Schritt nach vorne gemacht hat“, so der 68-Jährige. Zuletzt machte sie gleich mit einer ganzen Serie von schönen Treffern von sich reden und empfahl sich nachhaltig für eine Verpflichtung.

Wichtige Traumtore
So erzielte sie etwa beim 1:0-Sieg im Champions-League-Viertelfinale gegen Zvezda-2005 ein Traumtor, ausgerechnet im Finale gegen Potsdam gelang ihr in der 85. Minute ebenfalls ein Treffer der Marke Extraklasse, mit dem sie im Craven Cottage dem Verein den Spaß verdarb, bei dem sie in Zukunft wohl ihre Fußballschuhe schnüren wird. „Das war mehr oder weniger dasselbe Tor, wie wir gegen Arsenal erziet haben. Eugenie hat wie gegen Arsenal eine tolle Flanke hereingeschlagen, der Ball kam perfekt und ich habe ihn mit dem linken Fuß angenommen, erst ist kurz aufgesprungen, dann konnte ich ihn sogar besser nehmen. Und dann habe ich ihn perfekt getroffen.“

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Gespräche noch in dieser Woche
„Ich wollte zunächst noch dieses Spiel abwarten, nächste Woche werde ich mich mit den Verantwortlichen in Lyon zusammensetzen und über die Zukunft sprechen“, so Dickenmann am Donnerstag nach dem Champions-League-Finale. Und dann könnte es ganz schnell gehen. „Ich werde es mir sicherlich überlegen, aber mehr kann ich dazu noch nicht sagen.“ Doch ihrem flammenden Plädoyer für die Bundesliga war zu entnehmen, dass die Karten für Turbine nicht schlecht stehen dürften, die heiß begehrte Mittelfeldspielerin nach Potsdam zu lotsen.

Lara Dickenmann

Lara Dickenmann (Foto) liebäugelt mit einem Wechsel in die Bundesliga ©Nora Kruse / ff-archiv.de

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Heißer Flirt mit der Bundesliga
„Die Bundesliga ist eine der besten Ligen der Welt und für mich sicherlich ein Thema, weil das Niveau dort sehr hoch ist, in Frankreich ist es vielleicht noch nicht so gut.“ Und sie führt weiter aus: „Jetzt ist auch noch die WM in Deutschland. Ich denke, das nächste Jahr wird auch ein Superjahr für die Bundesliga mit vielen Zuschauern und einer großen Medienpräsenz.“

Schröder verspricht schlagkräftige Turbine-Elf
Und Schröder versprach nach der Niederlage im Craven Cottage wohl nicht ganz ohne Grund, dass trotz der zahlreichen Abgänge auch in Zukunft mit einer schlagkräftigen Turbine-Elf zu rechnen sein wird. „Wir werden in der neuen Saison gut aufgestellt sein, dabei sicherlich einen anderen Stil spielen.“ Einen Stil, den Dickenmann im Mittelfeld zusammen mit Neuverpflichtung Patricia Hanebeck wesentlich prägen könnte.

Kerschowski: „Komplett neue Mannschaft“
Auch die potenziellen zukünftigen Teamkolleginnen haben den Blick bereits fest auf die kommende Saison gerichtet. „Wir haben jetzt vier Wochen Pause, dann geht es von vorne los mit einer komplett neuen Mannschaft“, so Isabel Kerschowski. Und dann wird sie möglicherweise bereits Lara Dickenmann am Luftschiffhafen begrüßen können.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

116 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Turbine haben 5 bis 7 Spielerinnen verlassen. Davon 3 Stammkräfte. Schon in der vergangenen Saison hatte Turbine schon enorme Probleme nachdem langen Ausfall von Kessi. Da war der Kader auf den Schlüsselpositionen einfach zu dünn besetzt. Die Saison ging nur nicht in die Hose, weil Turbine auch enorm viel Glück über das ganze Jahr hatte.

    Wenn man daraus etwas gelernt hat, muss man a) die abgegebenen Spielerinnen nun ersetzen und b) die Schlüsselpositionen doppelt besetzen. Gerade jetzt, wo Frankfurt und vor allem WOB so aufrüsten.

    Da kommt man mit ein bis zwei Änderungen nicht wirklich hin. Es sei denn man ist damit zufrieden vielleicht auch mal nur 3. oder 4. zu werden und die CL zu verpassen. Wobei das dann für die Sponsoren ein Problem ist. Und die sollte man nun nicht vergraulen, sondern lieber den Erfolg suchen.

    Und wenn man das eben mal auf der einen oder anderen Position keiner jungen Spielerin zu traut, dann muss man sich halt anders helfen. Und da hat Schröder nun reichlich genug Erfahrung drin dies zu beurteilen.

    @NCB, ballander

    Auf Jugendspielerinnen setzen in allen Ehren, aber seit ihr wirklich so naiv?

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  • NCB sagt:

    @xXx: Lieber mal die CL verpassen als ein verkapptes zweites Frankfurt werden, Duisburg machts vor. Und auf die Jugend zu setzen hat nix mit naiv sein zu tun. Auf Sponsoren, die nur auf Erfolge setzen und dafür zulassen, dass gute Jugendsysteme der Liga zugrunde gehen, kann ich echt pfeifen. Die sollen sich mal ganz schnell auf dem FF verp*****.

    Außerdem sehe ich überhaupt nicht die Relevanz von Keßler im Potsdamer Spielsystem… Potsdam hat mit ihr nicht besser und Potsdam hat mit ihr nicht schlechter in dieser Saison gespielt. Die Lücke wurde sehr schnell behoben, die einzigen beiden Niederlagen ohne sie in dieser Saison waren im DFB-Pokal- und im CL-Finale, aber da dürften wir ja auch alle wissen, dass da noch viele andere Faktoren mit hineingespielt haben.
    Dagegen hätte man mit ihr in Frankfurt beinahe die Meisterschaft verspielt! Für eine Stürmerin hatte sie eine unterdurchschnittliche Torquote, für eine Mittelfeldspielerin eine ungenügende Vorlagenquote.
    Odebrecht konnte nämlich erst nach ihrem Ausfall ins zentrale Mittelfeld rücken und hat dort auf Anhieb 7 Vorlagen in 6 Spielen geliefert, dazu die wichtige im CL-Halbfinalrückspiel zum 1:0.
    Ohne ihre Tore und Vorlagen wäre Potsdam noch so einige Male ins Wanken gekommen.

    Noch was zum Aufrüsten der Vereine: Ich gebe hier schonmal eine Prognose ab für die kommende Saison: Bevor sich der FFC und WOB eingespielt haben, haben Potsdam und vor allem Bayern einen Vorsprung von 6-9 Punkten in der BL herausgespielt und je nachdem, wann sie gegen FFC und WOB spielen, diesen auch schon jeweils 3 Punkte abgenommen haben. Sollte Potsdam sich allerdings nachziehen und ins Wettrüsten einsteigen, dann sehe ich hier eine sehr, sehr einseitige Saison zugunsten von München. Sie können sofort mit den Vorbereitungen beginnen, müssen nicht auf eine Spielerin warten, die bei der WM spielt, WOB muss dagegen auf 5 Spielerinnen und der FFC sogar auf 11 warten, dazu noch höchstwahrscheinlich längere Zeit auf Maroszan verzichten.
    Bin mal gespannt, wie es beim FFC brodeln wird, wenn das erwünschte Ziel Champions League trotz bzw. gerade wegen den ganzen Transfers nicht erreicht wird. Das wird gerade vielen auf die Ersatzbank Verschmähten nicht unbedingt gut gefallen, dass man selbst im letzten Jahr die CL-Quali gesichert hat und jetzt 1. nicht mehr gut genug für die 1. Elf sein soll, die sich dann noch nicht mal für die CL qualifiziert.

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  • Speedcell sagt:

    @Ncb in potsdam wurde vor 2 jahren genau so viel eingekauft wie dieses jahr. Bajramaj,schröder,henning und keßler. Ich weiss wirklich nicht was verwerflich daran ist dies dieses jahr genauso zu tun. Wenn man abgänge hat,muss man auch zugänge verzeichnen,sonst wird es einfach nichts. Was die jungen spielerinnen angeht, mit cramer und demann sind 2 starke spielerinnen im kader,die ihre chance kriegen werden oder schon bekommen haben. Man kann nicht jedes jahr eine ‚goldene generation‘ haben,wie es mit den jahrgängen 90-92 der fall war (kemme,schmidt,sarholz,wich,schumann…).

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  • emmi sagt:

    “ Außerdem läuft doch so viel junges Blut in der
    BL rum (Malinowski, Schwab, Schöne, Simon,
    Petermann, Nicole Rolser, Schinkel etc. etc.),
    alles junge Talente, die mMn in Sachen
    Spritzigkeit, Teamspiel usw. viel besser ins
    flexible Potsdamer System passen würden […]“

    Das ist jetzt nicht dein Ernst ?!! Man kann der eigenen Jugend doch keine Spielerinnen anderer Mannschaften vorziehen. Was hat das denn für eine Wirkung? „Ducbist zwar hier ins Internat gekommen ( musstest Freunde und Familie zurücklassen) hast dir in der U-17 fur turbine den A**** aufgerissen und wurdest Deutscher Meister, aber spielen wird eine Nachwuchsspielerin eines anderen Vereins.“

    Ach ja wer sich in fremden Nestern bedient (Spieler die bereits den Sprung in die BL geschafft haben), der ist kein deut besser als ffm.

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  • NCB sagt:

    Hm, mag sein…

    Aber wenns mit den jetzt Eingekauften genauso endet wie damals, dann können sie schon mal für 2013 scouten. Von den obigen hat Schröder die ganze Saison kaum gespielt, Keßler war eh verletzt, Henning hat zunehmend unsicher gespielt (deswegen auch zurecht nicht bei der WM) und Bajramaj, es hat vor ihr geklappt, es wird auch nach ihr wieder klappen.
    Der einzige Einkauf, der sich in den letzten zwei Jahren wirklich rentiert hat, das war Yuki, die mit voller Wucht eingeschlagen hat und effizienter als alle anderen Stürmerinnen war. Und die vor allem auch bleibt…

    Vieleicht ist es auch so dieses Transferieren von Austauschspielerinnen, die kommen, eine Saison gut spielen, eine Saison schlechter spielen und dann dem Ruf des Geldes nach Wolfsburg oder Frankfurt folgen. Hatte eigentlich gedacht, dass wir diese Jahre nach der Jugendrevolution 2005/06 und 2006/07 überwunden hatten…

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  • NCB sagt:

    @emmi: Was meinst du, wieso Potsdam ein so gutes Jugendprogramm hatte? Weil sie immer auch noch Spielerinnen dazugeholt haben in die Jugend im Alter von 16-18. Die wenigsten setzen sich wirklich über 4 Jahre konsequent durch, Peter, die Kershowski-Zwillinge, Schmidt, Schumann etc., die wurden alle in diesem Alter geholt. Außerdem hätten die Nachwuchsspielerinnen gegen diese als Ergänzungsspielerinnen gedachten Transfers wenigstens eine reelle Chance, sich durchzusetzen.

    Hab ich je etwas dagegen gesagt, dass sich Frankfurt Maroszan geholt hat? Ich denke NEIN! Das war ein wirklich guter nachhaltiger Transfer, weil sie sich erstmal reinbeißen musste. Wenn man sich aber eh NUR Stammspielerinnen von Spitzenclubs holt und so nach dem Motto: Was bei uns auf der Bank sitzt, kann bei anderen nicht spielen!, dann regt mich das höllisch auf!

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  • emmi sagt:

    Die obengenannten Spieler hatten aber keine Bundesliga-Erfahrung NVB 😉

    Peter schaffte mit ihrem Team ( Lok Leipzig) gerade den Aufstieg in die 2. Bl, Bianca Schmidt kam von Gera ( Landesliga Thüringen ), die Kerschowski’s kamen von Marzahn und Schumann von Hermsdorf.

    Alle deine genannten Spieler waren also keine, die sich bereits in der Bundesliga durchsetzen konntest, so wie die Nachwuchsspielerinnen die du dir zu Potsdam wünschst(Malinowski, Schwab, Schöne, Simon,
    Petermann, Nicole Rolser, Schinkel etc. etc.).

    Um dann deine Frage wieso das NLZ von Potsdam so gut funktionirt zu beantworten: Es läuft so gut, weil das was du forderst eben nicht passiert 😉

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  • waiiy sagt:

    Irgendwie ist mir beim Kommentar von Speedcell was ganz anderes aufgefallen. Er schreibt richtigerweise: „in potsdam wurde vor 2 jahren genau so viel eingekauft wie dieses jahr. Bajramaj,schröder,henning und keßler“

    Da fällt doch sofort ins Auge, dass alle dieser Spielerinnen (Coco ausgenommen), jetzt schon wieder auf Reisen sind. Bei Coco ist natürlich die Sondersituation, dass sie aus Leistungsgründen seltener gespielt hat und vielleicht deshalb ein Angebot fehlt. Aber kann man da schon von Wandervögeln sprechen, die eine gewissen Flatterhaftigkeit in ihren Lebenslauf bringen?

    Wie ist das in den anderen Vereinen? Verhält es sich da ähnlich? Da fehlt mir so ein wenig der Überblick. Bei Frankfurt denke ich immer, dass man dorthin geht, um dann seine Karriere langfristig in den Hafen zu fahren.

    waiiy

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  • NCB sagt:

    @Emmi: Hehehe, wie stellst du dir denn die Nachwuchsarbeit vor in Potsdam? Dass alle späteren Ausgebildeten schon in den Kindergarten dort gehen?
    Ich darf dich daran erinnern, dass eine Inka Wesely im Alter von 19 aus Essen geholt wurde oder eine Josephine Henning im Alter von 19 aus Saarbrücken.
    Wenn man schon meint, den Konkurrenzkampf zu beleben, wieso sollte man das dann in der Jugend nicht auch machen? Eine Malinowski mit ihren 18 Jahren könnte zum Beispiel eine Jennifer Cramer oder eine Natasa Andonova bestimmt auch nochmal in ihrer Entwicklung pushen, die genauso alt sind wie sie und ähnliche Positionen spielen. Man sollte meiner Meinung nach eine eingespielte Mannschaft von 14, 15 flexiblen, gestandenen Spielerinnen haben und dann den Unterbau gezielt breit halten, sodass der Druck von unten, von der Jugend enorm groß ist und nicht andersrum, einen alten arrivierten 22er Kader und nur immer ein, zwei jüngere, die von unten drängen.

    Dann endest du nämlich wie Frankfurt oder Wolfsburg!!!

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  • NCB sagt:

    Da hast du ganz recht, waiiy, man kann die anderen Vereine schön kategorisieren:

    Frankfurt wie schon erwähnt das Katar unter den Vereinen, um dort im Verhältnis überdurchschnittlich bezahlt zu werden und ein schönes Karriereende zu haben.

    Duisburg ist seit Jahren Zulieferer von Essen-Schönebeck, mindestens ein Dutzend Spieler wurden dahin in den letzten paar Jahren geliefert.

    Potsdam ist das Sprungbrett im Geldspeicher (Zulieferer und Ausbilder für Frankfurt und Wolfsburg)

    Wolfsburg, die Mannschaft der ewigen Talente, beliefert wenn überhaupt ihre eigene zweite Mannschaft oder verschifft ins Ausland.

    Ansonsten keinerlei großartige Auffälligkeiten…

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  • emmi sagt:

    Nein, wie ich oben erwähtn habe, habe ich kein Problem damit wenn man diese Nachwuchsspieler aus Vereinen lotst, in denen sie weniger Perspektive haben, bzw. in einer niedrigeren Liga spielen (Peter, die Kershowski-Zwillinge, Schmidt, Schumann etc.) . Diese sogar von dir genannten Spieler haben in ihrem Verein einige Ligen tiefer gespielt.
    Da finde ich einen Wechsel sinnvoll.

    Wenn man jetzt aber Spieler holt, die in anderen Bundesliga-Teams ebenfalls Bundesliga spielen, dann finde ich, wird das NLZ-Konzept nicht erfüllt. Eine Clara Schöne zum Beispiel wurde durch Bayern München zur Bundesliga-Kraft. Würde Potsdam diese Spielerin weglocken, würde sie sich am Bayern-Nest bedienen. Dies ist natürlich nicht verboten, hätte aber in etwas das Niveau was viele Potsdam-Fans den Frankfurtern vorwerfen.

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  • NCB sagt:

    Okay, es waren auch nur Beispiele bekannterer Spielerinnen. Dann nimm Kayikci oder so, Spielerinnen dieses Formats. Nur die kennt man halt nicht, weil man nie damit rechnen würde, dass sie solche Karrieren bei Potsdam hinlegen könnten, deswegen habe ich bekanntere genommen.

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  • emmi sagt:

    Wenn man eine Knaak oder eine Kayikci (ich hoffe ich hab sie richtig geschrieben) dann wäre das meiner Meinung nach wieder was anderes, beide sehen in ihren Clubs keine Perspektive. Somit würde man keinen anderen Verein schaden. Natürlich würde dann dem eigenen Nachwuchs ebenfalls eine Spielerin vorgesetzt werden, diese hätten dann aber noch nicht das „Level“ was eine Schöne in München oder eine Wensing in Duisburg hat( Wobei ich nicht sagen will, dass Knaak oder Kayikci keine starken Spieler sind ). Dann könnte auch ein fairer Konkurrenzkampf entstehen, bei dem jeder Spieler profitiert.

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  • Speedcell sagt:

    Ich finde es legitim,wenn der vertrag ausläuft zu einem anderen verein zu wechseln. Und als verein sollte man sich auch um neue,gute spielerinnen bemühen,wenn diese zu haben sind. Als potsdamfan ist es natürlich besonders bitter,wenn leistungsträgerinnen nach frankfurt gehen. Aber man muss es akzeptieren,genauso wie man es akzeptieren muss,dass es nicht alle nachwuchsspielerinnen in die 1. Mannschaft schaffen. Nicht umsonst sind eine caro schiewe,karo heinze und laura brosius letzte saison zum USV gewechselt. Es ist eben nur platz für 11 leute auf dem spielfeld 🙂 und warum sollte man sich nicht gute nachwuchsspielerinnen von anderen vereinen zu holen,die schon sehr gute leistungen im bundesligamittelfeld gezeigt haben ? In potsdam hat man perfekte trainingsbedingungen und spielt international,da kann man das optimum aus jeder jungen spielerin rausholen. Bei bajramaj,wesely und henning war es bestimmt nicht anders…

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  • emmi sagt:

    Bajramaj kam mit 20 und schon als Nationalspielerin, die würde ich nicht mehr in die Kategorie Nachwuchsspielerin stecken. Das sind für mich Spieler, die über U-Nationalmannschaften langsam an den Profibereich herangeführt werden.
    Henning kam vom damaligen Ligaaufsteiger, was widerum für einen Quantensprung spricht 😉 Also in etwa wie bei Peter, Schmidt etc.

    Lediglich Wesely kam als Nachwuchsspielerin von einem Bundesligaclub. Soweit ich weiß, hat dieser aber gegen den Abstieg gespielt 😉 Was also für eine Verbesserung der sportlichen Situation steht.

    Bei Wensing, Schöne etc. sind ganz andere Situationen vorhanden, welche man auch berücksichtigen muss 😉

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  • NCB sagt:

    Okay, dann haben wir uns ja jetzt verstanden. Ich will nicht fertige Spielerinnen, sondern ich will Spielerinnen, die sich noch entwickeln können.
    Hatte ich eigentlich zumindest einer Malinowski zugetraut, die zwar bei Essen in der Stammelf spielt, aber noch an sich arbeiten will und gleichaltrige mitreißen kann. Spielt ja beim selben Verein wie früher Wesely 😉

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