FF USV Jena reist nach Usbekistan

Von am 11. Mai 2011 – 17.28 Uhr 28 Kommentare

Eine 18-köpfige Delegation von Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena wird vom 23. bis 30. Mai nach Usbekistan reisen, um für den Frauenfußball in diesem Land zu werben.

Im Jahr der Frauenfußball-Weltmeisterschaft soll die rasante Entwicklung dieser Sportart weiter voran getrieben werden. Deshalb ist der FF USV Jena zu einer Reise nach Usbekistan eingeladen worden, um als Botschafter des Frauenfußballs aktiv zu werden und junge Mädchen und Frauen für diese Sportart zu begeistern.

Testspiel gegen usbekische Nationalelf
Während der von der deutschen Botschaft Taschkent organisierten Reise wird der FF USV bei den „Girls Days“ in Samarkand und Taschkent mitwirken. Außerdem stehen Freundschaftsspiele gegen den FC Sevinch und gegen die Frauen-Nationalelf Usbekistans auf dem Programm.

Frauenfußball weltweit fördern
Die weltweit zunehmende Popularisierung des Frauenfußballs dringt inzwischen auch bis in die fernen Winkel dieser Erde. Die Begeisterung der Frauen, dem runden Leder nachzujagen ist in den vergangenen zehn Jahren enorm gestiegen. Dadurch erobern die Frauen dieser Welt zunehmend Ihren Platz in der Männerdomäne Fußball.

Schlagwörter: ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • susifan sagt:

    Martina Voss-Tecklenburg ist neue Trainerin in Jena. So steht es heute zumindest hier in Jena in der Zeitung! Das wäre ein echter Coup und nur gut für den Verein. Allerdings fürchte ich, dass wenn sie wirklich kommt, es auch für sie ein ähnlich böses Erwachen gibt wie für Zaunmüller letzte Saison, was die „Professionalität“ des Umfeldes betrifft. Schreibt die Zeitung auch sinngemäß, was nützt die beste Trainerin, wenn die Führung des Vereins total konzeptlos ist…
    Für mich ist MVT schon fast die letzte Hoffnung, denn ohne ihre guten Kontakte die bestimmt auch die eine oder andere nach Jena lockt,wird man keinen kompletten Kader mehr haben (Stand heute meiner Rechnung nach 15 Spielerinnen). Bleibt abschliessend die (nicht neue) Generalfrage für die kommende Saison: Wer soll das alles bezahlen?
    Zumindest mal Licht am ende des Tunnels…

    (0)
  • sitac sagt:

    Das hätte ich letztlich nicht zu hoffen gewagt. Ich denke, so eine erfahrene Fahrensfrau im Frauenfußball weiß genau, was sie tut, worauf sie sich einlässt und was sie erwartet. Ich denke, zu einem potentiellen oder gar sicheren Absteiger würde sie nicht gehen.
    Die Worte von Paul werden ganz langsam glaubwürdiger für mich. Weiß er schon mehr?!? In einem anderen Thread hier wird die Märkische Zeitung zitiert: Anonma sicher nach Potsdam. Bin mit mittlerweile großer Hoffnung und Neugierde gespannt auf Jena’s Neuzugänge.

    Auch wenn es vielleicht nervt, hier noch einmal der Link, unterhaltsam und lohnenswert zu lesen:

    Wer so etwas durchzieht, hat eine Super-Trainerin und eine Mannschaft, die ohne Zittern die Liga hält und eine professionelle und förderliche Vereinsführung verdient.

    @susifan: Usbekistan hat, soweit ich weiß, große Erdgasvorkommen. Vielleicht gibt es bald so etwas wie ein usbekisches „Gazprom“ für Jena. 🙂 🙂 🙂

    (0)
  • foxi sagt:

    Ich denke auch, dass so eine erfahrene Trainerin wie MVT nicht irgendwo anfängt, wenn sie nicht denkt, dass die Arbeitsbedingungen einigermaßen stimmen. Man kann ja davon ausgehen, dass es nicht das super-herausragende Gehalt ist, was sie nach Jena zieht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Um den Kader mache ich mir noch nicht so viel Gedanken. Selbst wenn Anonma geht, es gibt so viele herausragende Nachwuchskickerinnen im Ausland, die gerne nach Dtl. wollen. Und Zeit ist ja noch, um einen guten Kade zu formen.

    (0)
  • sitac sagt:

    Ich gehe da auch noch von manchen faustdicken Überraschungen aus. Zum Ende und nach der WM wird das Karussell erst so richtig in Gang kommen. Wenn ich Paul richtig verstehe, werden ohnehin klammheimlich schon ziemlich dicke Fäden gesponnen. MVT lässt mich aus dem Strahlen gar nicht mehr rauskommen! 🙂

    (0)
  • Detlef sagt:

    Zumindest wäre mit MVT erst mal das dringendste Problem aus der Welt geschafft, nämlich die leidige Lizenz!!!

    Nun kann man sich wirklich an die Formung des Kaders machen, vorausgesetzt, es sind genügend Mittel da!!!

    Aber das Hauptproblem bleibt für mich der Vorstand, da hat mich Paul absolut nicht beruhigt!!!
    Ich halte ihn (also den Vorstand) für noch unfähiger als die „gentleman“ aus Duisburg, und jeder hat wohl mitbekommen, wie Martina dort behandelt wurde!!!

    Für mich ist MVT eine der besten ihres Faches!!!
    Und wenn jemand den Karren wieder aus dem Dreck ziehen kann (zumindest sportlich), dann wohl sie!!!

    Aber mit diesem Vorstand im Rücken, sehe ich keine glückliche-, und leider auch keine all zu lange Zeit für sie in Jena!!!

    (0)
  • Speedcell sagt:

    Anonma ist jetzt weg…also kann es spielerisch beim USV nur berg auf gehen. Immer nur lange bälle auf anonma schlagen reicht einfach nicht. Jetzt hat man die chance mit einer top trainerin (wenn diese denn wirklich kommt) eine komplett neue spielausrichtung zu entwickeln. Ich sehe es eher positiv für den USV. Mit anne bartke hat man ausserdem eine super stürmerin,die die meiste zeit auf der bank sass (konnte ich nie nachvollziehen).

    (0)
  • susifan sagt:

    MVTs Kompetenz ist unbestritten, aber mal ganz sachlich: Wohin hätte Sie denn in der ersten Liga sonst gehen sollen/können? Auch hier ist ja schließlich auch aus ihrer Sicht die Frage der Alternativen. Für Jena aber sicher das Optimum auf der Trainerbank, macht zumindest Hoffnung das sich alle sandere dann auch ändert (und die Insolvenz ausbleibt…)

    (0)
  • laasee sagt:

    If MTV is the new coach then Jena have the best present ever.
    Will there also be a new nummer 9 at Jena?

    (0)