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2011

Stimmen zu den deutschen Viertelfinalsiegen

Mit dem FCR 2001 Duisburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam haben gestern beide deutschen Teilnehmer das Halbfinale der Champions League erreicht. Während der FCR einen schwachen Auftritt zeigte, präsentierten sich die Potsdamerinnen souverän. So sahen es auch die beiden Trainer vor dem deutschen Duell.

Wie schon im vergangenen Jahr treffen Duisburg und Potsdam im Halbfinale (9./10. und 16./17. April) aufeinander. Damit ist klar, dass eine deutsche Mannschaft am 26. Mai in London das Finale bestreiten wird. Zuletzt gab es drei deutsche Finalteilnahmen in Folge – immer erfolgreich.

Gestern zeigten die Potsdamerinnen beim 6:2 eine deutlich souveränere Leistung als Duisburg beim 2:1-Erfolg gegen Everton LFC.

Marco Ketelaer, Trainer FCR 2001 Duisburg “Wir sind aus meiner Sicht etwas überraschend in Führung gegangen und haben es dann versäumt, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Daher habe ich der Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt, dass wir mehr Ruhe haben sollten und dass wir den finalen Pass suchen müssen. Das haben wir leider über die gesamten 90 Minuten nicht geschafft. Aus diesem Grund bin ich mit der Leistung nicht zufrieden; vor allem im Vergleich zum Hinspiel, wo wir zwei bis drei Klassen besser gespielt haben. Ich freue mich, dass Annike (Krahn) wieder dabei ist. Es war eine klare Absprache mit ihr, dass sie sich nach und nach ranarbeitet. In solchen Spielen sind es gerade die Tugenden, die wir brauchen: Defensivspielerinnen, die sich reinschmeißen und sich nicht zu schade sind. Auch wenn sie keine Spielpraxis hat, weiß ich, dass ich sie reinschmeißen kann.”

Mo Marley, Trainerin Everton LFC “Wir haben alles versucht, das Blatt noch zu wenden. Insgesamt hatten wir recht viel Ballbesitz und hätten unter diesem Gesichtspunkt vielleicht auch mehr verdient gehabt. Aber der Druck und der Wunsch, ein frühes Tor zu erzielen, hat unser Spiel erschwert. Alles war etwas übereilt und verzweifelt.”

Inka Grings, Spielerin FCR 2001 Duisburg “Es ist sehr ärgerlich, denn die Räume waren eigentlich da. Aber im Endeffekt haben wir gewonnen, und wir wissen, dass wir gegen Potsdam anders spielen müssen.”

Simone Laudehr , Spielerin FCR 2001 Duisburg “Die Gelbe Karte war in einem Moment, in dem ich sehr in Fahrt war. Es war eine Aktion, die die Schiedsrichterin pfeifen muss. Ob man aber Gelb geben muss, weiß ich nicht. Das ist sehr ärgerlich für die Mannschaft, das ist schon schade.”

Bernd Schröder , Trainer 1. FFC Turbine Potsdam “In Paris hat Juvisy sehr aggressiv und hart gespielt. Heute war es nicht ganz so hart und die Französinnen haben gezeigt, wie gut sie Fußball spielen können. Wir haben teilweise hervorragend gespielt und tolle Tore erzielt. Unser Gegner ist ein gutes Team. Beide Mannschaften können zufrieden sein. Ich hoffe, dass wir am Wochenende den deutschen Pokal holen.”

Sandrine Mathivet , Trainerin FCF Juvisy “Gegen eine gute und starke Mannschaft von Turbine Potsdam haben wir versucht gegenzuhalten, was uns anfangs auch ganz gut gelungen ist. Potsdam war heute sehr stark, dennoch haben wir versucht unser bestes zu geben.”

Tickets für das Endspiel bereits jetzt erhältlich Der Ticketverkauf für das Finale am 26. Mai im Craven Cottage, der Heimstätte des Fulham FC in London, ist bereits Anfang Februar gestartet . Erhältlich sind die Karten entweder auf der Fulham-Website oder telefonisch unter +44 843 208 12 34 (Option 1). Die Tickets kosten 3 GBP für unter 16-Jährige und 5 GBP (5,90 Euro) für Erwachsene.