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2011

Potsdam mit einem Bein im Halbfinale

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League hat sich der 1. FFC Turbine Potsdam mit einem klaren Sieg beim FCF Juvisy ein beruhigendes Polster für das Rückspiel in einer Woche erarbeitet.

Im Robert-Bobin-Stadion von Evry kam das Team von Trainer Bernd Schröder in einer phasenweise überharten Partie zu einem glanzlosen 3:0 (2:0)-Sieg, so dass der Einzug ins Halbfinale nur noch Formsache sein dürfte. Bianca Schmidt (6.), Fatmire Bajramaj (28.) und ein Eigentor von Juvisy-Kapitänin Sandrine Soubeyrand (64.) bescherten Turbine einen beruhigenden Vorsprung für das Rückspiel in einer Woche.

Führung durch Schmidt Turbine begann nervös, Torhüterin Anna Felicitas Sarholz musste ihr Team bei einem Schrägschuss von Laëtitia Tonazzi früh vor einem Rückstand bewahren (2.). Mit seiner ersten Chance ging Potsdam in Führung, eine Ecke von Bajramaj drückte Schmidt aus drei Metern per Kopf ins Netz (6.).

Meister der Effizienz Doch trotz der Führung fand Turbine nicht richtig in die Partie, die Gastgeberinnen waren bei einzelnen Vorstößen gefährlich. Doch der deutsche Meister bestach einmal mehr durch Effizienz, nach schönem Pass von Schmidt erzielte Bajramaj aus leicht abseitsverdächtiger Position das 2:0 (28.). Potsdam fand nun langsam besser ins Spiel, ohne vollauf überzeugen zu können und zu müssen. Mittag vergab mit einem Drehschuss kurz vor der Pause die Chance auf einen dritten Treffer (45.).

Ruppige Französinnen In den zweiten 45 Minuten bekamen die Potsdamerinnen das Spiel zunächst etwas besser in den Griff, sahen sich aber vermehrt dem überharten Einsteigen ihrer französischen Gegenspielerinnen ausgesetzt.

Eigentor von Soubeyrand Die Gastgeberinnen versetzten sich dann jedoch selbst den endgültige K.o., Kapitänin Sandrine Soubeyrand köpfte eine Ecke von Mittag aus kurzer Distanz ins eigene Netz (64.). Juvisy war in der Schlusstreffer um den Ehrentreffer bemüht, Tonazzi vergab mit einem Schuss übers Tor die letzte Chance (89.). Bajramaj und zweimal Mittag vergaben in der Nachspielzeit gute Chancen auf einen vierten Treffer.

Zietz: “Gute Ausgangslage” Turbine-Kapitänin Jennifer Zietz erklärte. “Das 3:0 ist eine gute Ausgangslage, vor allem dass wir zu Null gespielt haben. Es war nicht leicht, aber es nun einmal Champions League, da will jede Mannschaft gewinnen.”