Jürgen Prüfer bleibt in Herford
Trotz des Abstiegs in die Zweite Bundesliga wird der Herforder SV weiter mit Jürgen Prüfer arbeiten. Neben dem Trainer, der erst Mitte der Saison zum HSV gekommen ist, gaben auch bereits sieben Spielerinnen ihre Zusage für die kommende Saison.
Einen solchen Kraftakt, wie nach dem ersten Abstieg 2009, wolle man nicht noch einmal unternehmen, um die Mannschaft beisammen zu halten, hörte man in den letzten Wochen aus Herford. Doch die bisherigen Vertragsverlängerungen zeigen, dass die Ostwestfälinnen bereits jetzt ein solides Gerüst für die kommende Saison haben.
Österreichs Nationalspielerin bleibt Auf der gestrigen Pressekonferenz , so berichtet die Neue Westfälische, wurde bekannt gegeben, dass die Österreicherin Marion Gröbner den Schritt in die Zweite Bundesliga gehen wolle. Neben der Nationalspielerin bleiben auch Christina Drewitz, Anna Laue, Desirée Lenz, U17-Nationalspielerin Lena Schulte, Sonja Speckmann und die ehemalige niederländische Nationalspielerin Jennifer Voss beim HSV.
Anstrengungen um Hannah Bromley Erst Jahresbeginn ist Hannah Bromley nach Herford gewechselt. Die Neuseeländerin, die einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb, würde gerne in der Werrestadt bleiben. Um sie zu halten, ist der Verein momentan auf der Suche nach einem Arbeitsplatz.
Kein hauptamtlicher Geschäftsführer Durch den Wegfall der 180.000 Euro Fernsehgelder des DFB ist man beim HSV in der kommenden Saison nicht mehr in der Lage, den hauptamtlichen Geschäftsführer Björn Kenter zu bezahlen – sein Vertrag wurde über den 30. Juni hinaus nicht verlängert. Inwieweit Kenter dem Verein in der kommenden Saison zur Verfügung steht, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten klären.
Erste Abgänge stehen fest Dass Kerstin Nolte in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht, ist bereits seit längerem bekannt. Neben der Spielführerin verlassen auch Laura Feiersinger, Heleen Jacques, Tessa Rinkes und Christina Schulte den Verein.
Hoffen auf Marie Pollmann Claudia Bujna, Yvonne Hansmeier und Jessy Toreele würde man ebenfalls gerne halten. Gleiches gilt für Verena Aschauer, Marie Pollmann und Lena Wermelt. Bei dem Trio ist jedoch noch unklar, wie die Situation abseits des Platzes mit Schule, Ausbildung und Studium aussieht.