Kim Kulig geht nach Frankfurt

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Erwartet wurde es schon länger, nun ist es offiziell: Kim Kulig wechselt zur kommenden Saison zum 1. FFC Frankfurt. Statt eines im Frauenfußball fast üblichen Einjahresvertrags unterschrieb die Nationalspielerin gleich für mehrere Spielzeiten.

In Frankfurt plant man langfristig mit der 20-jährigen Europameisterin und U20-Weltmeisterin, Kuligs Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2014. Zuletzt spielte sie drei Jahre für den Hamburger SV.

Nächster Schritt in der Entwicklung
„Nach einer tollen und erfolgreichen Zeit beim Hamburger SV ist es für mich wichtig, direkt nach der WM im eigenen Lande eine neue Herausforderung anzunehmen. Die Unterschrift beim 1. FFC Frankfurt sehe ich als nächsten Schritt meiner sportlichen Entwicklung und freue mich darauf, mich bei einem der Topclubs in Europa im täglichen Training mit vielen Nationalspielerinnen messen zu dürfen und ehrgeizigen Zielen auch in den Vereinswettbewerben nachzugehen“, so Kulig, die bereits zwanzig Mal das Dress der Frauen-Nationalmannschaft trug.

Kim Kulig
Wechselt nach Frankfurt: Kim Kulig ©Nora Kruse / ff-archiv.de

Kulig soll FFC-Entwicklung prägen
FFC-Manager Siegfried Dietrich ist zufrieden: „Wir freuen uns außerordentlich, dass sich Kim Kulig nach drei entwicklungsreichen Jahren beim HSV für den 1. FFC Frankfurt entschieden hat und sind davon überzeugt, dass sie mit ihren glänzenden Fähigkeiten unseren bestens aufgestellten Kader optimiert. Zusammen mit vielen unserer bisherigen Leistungsträgerinnen und unseren weiteren hochkarätigen Top-Talenten, wie zum Beispiel Dzsenifer Marozsán und Svenja Huth, wird sie die nächsten Jahre beim 1. FFC prägen!“

Langes Tauziehen
Die Verpflichtung beendet ein fast zwei Jahre währendes Tauziehen um Kulig, das zunächst mit einer Punktniederlage für den 1. FFC Frankfurt geendet hatte und sogar die DFB-Oberen beschäftigte. Doch schon damals schien klar, dass ein Wechsel Kuligs von Hamburg nach Frankfurt nur noch eine Frage der Zeit sein würde.

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Hullu poro
Hullu poro

Womit niemand gerechnet hat…

Michele
Michele

Jetzt geht es ab. Wenn holt der FFC wohl als nächstes? Sollte Natze aufhören bräuchte man auch einen echten Kracher fürs Tor. Ich hoffe Kim wird in Frankfurt glücklich. Aber ich frage mich, wo jetzt noch Platz für Landis ist? MIt Behringer, Marozsan, Huth, Grefrekes, Kulig und co. wird es eng. Sie wird wohl den FFC wieder verlassen.

Schnuller
Schnuller

Der wahre Grund ist: KK möchte auch mal Heimspiele vor mehr als 100 Zuschauern absolvieren!

Lucy
Lucy

Hoffentlich können wir so viele Junge ertragen, wo wir doch nur Rentnerinnen gewöhnt sind… :-o))

Fuxi
Fuxi

Tja, sagen wir’s mal so: Jeder verpasste Meistertitel wird für SiDi immer peinlicher…

Michele
Michele

Diese Saison wird Frankfurt Meister. Ganz sicher.

Webcam
Webcam

Es bleibt also wie es war: Frankfurt kauft die peu à peu die Nationalmannschaft ein, so erhältlich, und Turbine Potsdam wird Meister …

Hullu poro
Hullu poro

@ Schnuller:

100 Zuschauer ist ein bißchen übertrieben. Aber die Atmosphäre im Frankfuter Stadion wird kaum anders sein als die beim HSV.

Detlef
Detlef

Der Wechsel war ja zu erwarten!!!
Auch der Zeitpunkt war eigentlich schon lange klar, da nach der WM einige Frankfurterinnen aufhören werden!!!

@Lucy,
Man darf in der Tat gespannt sein, wie dem FFC Frankfurt diese „Frischzellenkur“ bekommen wird!!!

@Michele,
erst mal abwarten, wie Mainhatten die Winterpause „überstanden“ hat!!!
Falls sie ihre Form und ihre Konzentration aus dem Vorjahr konservieren konnten, sind sie in der Tat Meisterschaftskandidat Nummer Eins!!!

licaro
licaro

auf die frankfurterinnen bin ich nächste saison echt gespannt! was ein kader!

FFFan
FFFan

Ein weiterer Baustein zum erfolgreichen Generationswechsel.

Garrincha
Garrincha

It’s money that matters… Das ist die ProfiLiga, die wir uns alle wünschen! Aus finazieller Hinsicht absolut nachzuvollziehen, aus sportlicher Hinsicht eine sehr bequeme Entscheidung. Hier kann ich mich dann hinter den anderen Nationalspielerinnen verstecken. Die FF-BuLi wird noch langweiliger, es kommen noch weinger Zuschauer, da muß man kein Hellseher/Schwarzmaler sein (trotz WM in D). Hat übrigens schon vor der letzten Saison mit Saarbrücken (Keßler, Maroszan, Schwaab, Wagner, Henning, Holz) angefangen…was wäre das heute für eine Mannschaft! Das hat auch nichts mit einer Professionalisieung der BuLi zu tun, wenn alle Natio-Spielerinnen in FFM, Potsdam oder Duisburg spielen. Fazit: Gut für… Weiterlesen »

helena
helena

@Garrincha: Aber ist es nicht relativ normal, dass sich Nationalspieler auf zwei, drei maximal vier Klubs verteilen? Das ist bei den Männern doch letzten Endes auch nicht wirklich anders (die „Bayern-Achse“ war bei der letzten WM ein Grundpfeiler des Erfols). Und dennoch gibt es sehr, sehr viele Fans der anderen Mannschaften, die eben keinen (deutschen) Nationalspieler im Kader haben. Das als einen wichtigen Grund zu nennen, dass zu wenige Zuschauer zu (Heim-)Spielen kommen, greift zu kurz. Als sehr gute Spielerin muss man schauen, wo man ein professionelles Umfeld findet, man mit anderen sehr guten Spielerinnen zusammenarbeitet etc. Das ist nicht… Weiterlesen »

Garrincha
Garrincha

@Helena: In der MF-BuLi stehen zur Zeit Vereine ohne viele „Stars“ an der Spitze (Dortmund, Mainz, Hannover). Hier kann allerdings JEDER Verein JEDEN schlagen. In der FF-BuLi ist das nicht so. Hier können nur FFM, Potsdam und Duisburg Meister werden. Die Spiele dieser Vereine gegen alle anderen Vereine (ok! diese Saison Ausnahme: Wolfburg) sind absolut vorhersehbar. Hier gibt es noch nicht einmal knappe Ergebnisse-Siege mit 3-4-5 Toren Unterschied sind normal. Ich denke, daß bei einer Konzentration der TOP-SpielerInnen auf 3 Vereine das Niveau sinkt und die fehlende erfoderliche wöchentliche Herausforderung die Vereine nicht gut rüstet für internationale Duelle. Ausländische Spieler… Weiterlesen »

helena
helena

@Garrincha: Naja, ob im MF Jeder Jeden schlagen kann, sei einmal dahingestellt (das ist auch dort nur in Ausnahmefällen der Fall, dass – mit Ausnahme dieser Saison – ein potentieller Abstiegskandidat einen potentiellen Meisterschaftskandidaten schlagen kann), aber es geht eben auch um internationale Spiele im FF! Einmal angenommen, Kulig bliebe in Hamburg und baute mit jungen Spielerinnen „Etwas“ auf. Das Etwas bliebe aller Wahrscheinlichkeit nach darauf beschränkt, dass sie aus der unteren Mittelmäßigkeit in die obere Mittelmäßigkeit aufstiege und statt 9:0 gegen Leverkusen nur 3:0 gegen Leverkusen gewönne, dafür aber immer noch nicht Potsdam, Duisburg und Frankfurt schlägt und niemals… Weiterlesen »

pinkpanther
pinkpanther

Schließe mich helena an: sehr gut argumentiert, schlüssig, deckt sich voll mit meiner Einschätzung!
Danke für diesen Beitrag 🙂