Frankfurt dreht auf
Nachdem der FCR 2001 Duisburg am Mittag mit einem 2:1-Erfolg gegen den FC Bayern München vorgelegt hatte, zogen die anderen beiden Spitzenteams in den 14-Uhr-Spielen nach. Doch während sich die Potsdamerinnen zu einem knappen Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht quälten, drehte Frankfurt einmal mehr so richtig auf.
Von der Papierform her hatte der 1. FFC Frankfurt beim SC 07 Bad Neuenahr die schwierigere Aufgabe, doch wieder einmal konnte sich der FFC auf die Routiniers Kerstin Garefrekes und Birgit Prinz verlassen.
8:0-Erfolg in der Kurstadt Die Frankfurterinnen gingen durch Sandra Smisek in der 25. Minute in Führung, durch zwei Treffer innerhalb von fünf Minuten (29./34.) sorgte Garefrekes noch vor der Halbzeitpause für das 3:0. Der vierte Treffer gelang Prinz per Foulelfmeter (59.), nur zwei Minuten später traf sie zum 5:0. Zum zweiten Elfmeter, diesmal wegen Handspiels, trat sie in der 76. Minute erfolgreich an. Melanie Behringer (79.) und Sara Thunebro (88.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe.
Potsdam tut sich schwer Bereits im Hinspiel tat sich der 1. FFC Turbine Potsdam beim Herforder SV schwer und siegte am Ende nur glücklich mit 2:1, da die Herforderinnen einen Foulelfmeter verschossen, der den Ausgleich bedeutet hätte.
In der Rückrundenpartie gelang den „Torbienen“ ein Auftakt nach Maß – schon in der elften Minute erzielte Fatmire Bajramaj die 1:0-Führung. Doch in der Folgezeit wollte kein weiterer Treffer gegen das Tabellenschlusslicht gelingen. Die Herforderinnen können einmal mehr vermelden, sich achtbar aus der Affäre gezogen zu haben, doch die dringend benötigten Punkte gibt es dafür nicht.
Leverkusen punktet beim VfL Besser hat es dagegen einmal mehr Mit-Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen gemacht. Die Werkself scheint sich zum Angstgegner des VfL Wolfsburg zu entwickeln. Nach dem Sieg im Hinrundenspiel kamen die Leverkusenerinnen heute zumindest zu einem Unentschieden – trotz zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand.
Martina Müller sorgte durch ihre Treffer in der 17. Und 40. Minute für eine 2:0-Halbzeitführung der Gastgeberinnen, doch Leverkusen drehte in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff die Partie. Zunächst gelang Maren Henseler der Anschlusstreffer (49.), dann traf Susanne Kasperczyk in der 55. Minute zum Ausgleich. Die Überraschung perfekt machte schließlich Shelley Thompson mit ihrem Tor zum 2:3. Und so mussten die Wolfsburgerinnen am Ende gar noch froh sein, trotz 2:0-Führung überhaupt noch einen Punkt gegen den Aufsteiger geholt zu haben. Melissa Wiik verhinderte kurz nach ihrer Einwechselung mit dem 3:3 eine erneute Niederlage gegen die Werkself.
Jena unterliegt Hamburg Glückliche drei Punkte hat der Hamburger SV im Gastspiel beim FF USV Jena eingefahren. Bis in die Nachspielzeit hinein sah es nach einer Punkteteilung beim Stand von 0:0 aus, doch in der 92. Minute traf Ana-Maria Crnorgorcevic zum glücklichen 1:0 für die Hanseatinnen.
Die Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der SG Essen-Schönebeck wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.