Deutsche U17 erwartet zweiten Prüfstein

Von am 8. September 2010 – 14.22 Uhr

Die deutsche U17-Nationalmannschaft erwartet am Abend (22 Uhr, live auf Eurosport 2 und fifa.com) die Auswahl Südafrikas zum zweiten Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago. Nach dem sensationellen Auftakt heißt es, den Gegner nicht zu unterschätzen, denn mit einem Sieg könnte sich die DFB-Auswahl schon vorzeitig für das Viertelfinale qualifizieren.

Am Sonntag gewann die DFB-Elf mit 9:0 gegen Mexiko – der bislang höchste Sieg in der noch jungen Geschichte der U17-WM. Und auch für heute Abend verspricht Bundestrainer Ralf Peter: „Wir wollen dieser Partie unseren Stempel aufdrücken.“

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Vorzeitiges Erreichen des Viertelfinals möglich
Wenn das gelingt – und auch in Tore umgemünzt werden kann -, ist sogar die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale möglich. Dabei müssen aber auch die anderen Gruppengegner mitspielen – nur wenn die Südkoreanerinnen nicht verlieren, steht die DFB-Elf bei einem eigenen Sieg in der K.O.-Runde. Im letzten Vorrundenspiel gegen Südkorea (12. September) ginge es dann nur noch um den Gruppensieg.

Peter zufrieden mit dem Auftakt
Mit der Partie gegen Mexiko war der Bundestrainer bereits hochzufrieden. „Das war seitens meiner Mannschaft ein perfektes Spiel.“ Dennoch sollte Südafrika nicht unterschätzt werden, nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Südkorea geht es für die Afrikanerinnen bereits am zweiten Spieltag um den Verbleib im Turnier.

Michelle Pye leitet das zweite Gruppenspiel. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

DFB-Team hat Gegner beobachtet
Auf die deutsche Elf dürfte ein hochmotivierter Gegner warten, den sie aber zumindest schon beobachten konnte. Die Mannschaft blieb am Sonntag im Stadion von Scarborough, um sich die Partie zwischen Südafrika und Südkorea anzuschauen. Dabei hat der Bundestrainer bereits die Stärken der Afrikanerinnen ausfindig gemacht. „In der Offensive haben die Südafrikanerinnen viele schnelle, quirlige Spielerinnen und sind insgesamt sehr robust und zweikampfstark.“

Deutschlands Offensive variabel
Um auch in der zweiten Partie als Sieger vom Platz zu gehen, gibt Peter die Marschroute vor: Die gegnerische Abwehr solle permanent unter Druck gesetzt werden. 33 Torschüsse und neun Treffer zum Auftakt haben nicht nur gezeigt, dass die deutsche Offensive stark ist. Insgesamt trugen sich dabei vier Spielerinnen auf die Torschützenliste ein – drei nominelle Stürmerinnen und mit Kristin Demann sogar eine aus der Abwehrreihe.

Kanadierin an der Pfeife
Geleitet wird das deutsche Spiel von der kanadischen Schiedsrichterin Michelle Pye. In Gruppe A trifft Gastgeber Trinidad & Tobago auf Nigeria, Nordkorea erwartet Chile.

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