1. FFC Turbine Potsdam – 1. FFC Frankfurt im Liveblogging

Von am 26. August 2010 – 11.18 Uhr 33 Kommentare

Gleich am dritten Spieltag kommt es in der Frauenfußball-Bundesliga zum „Klassiker“: Am Sonntag, 29. August, empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam den 1. FFC Frankfurt. Bei Womensoccer könnt ihr euch live einklinken.

Das Spitzenspiel des dritten Spieltags wird ab 14 Uhr live auf DFB-TV übertragen. Und wer sich direkt zur Partie austauschen möchte, ist bei uns im Liveblogging ab 13.45 Uhr herzlich willkommen. Vielleicht entstehen dabei auch die besten Ideen für einen Bulitweet

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33 Kommentare »

  • Ralf sagt:

    Schon klar, … wenn’s dann argumentativ nicht mehr ganz so klappt oder läuft, dann kommt die psycho-intrigante Masche mit den Unterstellungen!

    Es genügt ja, wenn es von ein paar Leuten geglaubt wird, … kommt halt d’rauf an, wie oft mer’s immer und immer wieder wiederholen muss.

    Weißte, der Max Diderot hat vor einigen Wochen vollkommen richtig getippt, als er indirekt die Frage formulierte, woher ihm die Art Deines Sprachgebrauchs so bekannt vorkommt!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ralf
    > wenn’s dann argumentativ nicht mehr ganz so klappt oder läuft,…
    Die Herabwürdigung von Beitragsverfassern hier, fand doch Deine Unterstützung, indem Du noch einen draufgesetzt hast. Selbstgefällig ignorierend, dass ihr eigentlich auch irgendwo zu den von Euch verlachten „selbsternannten Experten“ zählt. Oder betreibst Du FF professionell?
    Leider schliesst Du regelrecht von Dir auf andere und kannst nicht mal 2 gesetzte Smilies korrekt interpretieren/lesen!

    Und was den MD anbetrifft, er passt wohl eher in ein Portal, wo es um Philosophie, Literatur u.ä. geht, als zum FF! Da ändern auch zwei angeblich fussballspielende Töchter nichts daran… Woanders wäre er schnell als Troll tituliert und nicht auf ihn reingefallen worden.

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  • Ralf sagt:

    Mal ganz unbescheiden: Lesen kann ich schon, mach Dir da mal keine Sorgen!

    Und jetzt zitiere ich mal einen Satz von Dir; S. F. O-Ton:
    „… Ich will immer gewinnen bzw. ich will, das Turbine gewinnt. …“

    Schon die Reihenfolge der in diesem Satz vorkommenden Personen sagt mir – zuerst kommst Du und dann die Anderen!

    Und aufgrund dieser Rhetorik nehme ich Dir den Frauenfußballfan so nicht ab!
    Das ist meine Meinung, und die wirst Du auf diesem Blog so tolerieren müssen, auch wenn es Dir schwer fällt!

    Und was Max betrifft, so ist er mit zwei ‚angeblich‘ fußballspielenden Töchtern wohl näher am FF dran, als Du uns schon wieder weiß machen willst.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ralf
    Sorgen um die mach ich mir schon, aber ganz andere als Du denkst!

    Zu der zitierten Aussage von mir stehe ich nach wie vor und damit auch keineswegs alleine da – es geht nicht nur jedem ehrgeizigen Sportler so! Wenn bei Dir nicht, dann hast Du ein weiteres Defizit am Hals.

    Bei den angeblichen Töchtern setzt Du aber wohl schon voraus, dass sie mit dem Vater einer Meinung sind, was gar nicht so selbstverständlich ist und schon gar nicht mehr Sachverstand in und für diese Sportart zur Folge haben muss.
    Du hast schliesslich auch keine Töchter in diesem Metier, womit Du Dich auf eine Stufe mit mir stellt! 🙂

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  • Ralf sagt:

    Und schon wieder!
    Lass‘ diese suggestiv-manipulativen Unterstellungen!

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  • Frank sagt:

    @Ralf
    Versuche, SF zu ignorieren. Es ist zwecklos („waste of time“)
    @SF
    Deine Kommentare gehen einem zunehmend auf die Nerven.
    Hast Du keine anderen Hobbys?

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  • Ralf sagt:

    @Frank

    🙂 Das weiß ich doch schon lange!

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  • expert1 sagt:

    Euere Frauschaftsaufstellungen habt ihr heute schon überprüft, von Potsdam gegen 1.FFC ein bischen daneben gegann, macht nichts bis nächsten Sonntag……………

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  • FFFan sagt:

    Auch wenn ich hier fast ‚gewaltsam‘ zum Thema zurückkommen muss… 😉

    …hier kommt mit etwas Verspätung die SPIEL-ANALYSE:

    Die Turbinen traten mit der erwarteten Aufstellung an, lediglich Nagasato wurde durch Wich ersetzt. FFC-Trainer Kahlert wirbelte seine Elf dagegen gehörig durcheinander: für die erkrankte Smisek rückte Hingst ins Mittelfeld, Behringer auf die linke Außenbahn. Weber stand erstmals in dieser Saison in der Startformation, ebenso Marozsan, die anstelle von Pohlers auflief – angeblich aus taktischen Gründen.

    Die Gäste kamen zunächst besser ins Spiel, kombinierten sicherer, versagten aber vor dem Tor: Garefrekes scheiterte an Sarholz (3.).
    Frankfurt versuchte weiter, die Initiative zu ergreifen, in Strafraumnähe waren die Räume jedoch sehr eng, weil Mittelfeldpressing und Verschieben in Ballnähe bei Potsdam funktionierte. Im Spiel nach vorne blieben die Gastgeberinnen jedoch harmlos, versuchten es auf dem regennassen Geläuf zu oft mit langen Bällen. Angerer wurde in HZ1 kein einziges Mal ernsthaft geprüft.

    Als die Turbinen durch Kemmes Platzverweis (23.) dezimiert waren, sorgte eine Auswechslung (Löwenberg für Wich) dafür, dass der Defensivverbund stabil blieb. Kurz nach der Pause ging der FFC dennoch in Führung, als Garefrekes nach einem Abwehrfehler abstaubte (48.). Frankfurt beschränkte sich nun darauf, das Spiel zu kontrollieren. Insgesamt war bei den Hessinnen zuwenig Bewegung vor dem Ball, stattdessen wurde zuviel mit dem Ball gelaufen (Bsp.: nach Ballgewinn dribbelt Weber übers halbe Feld, bevor ihr dann nahe der Seitenlinie das Leder von zwei Gegenspielerinnen abgejagt wird (62.)).

    Potsdam spielte in dieser Phase direkter, schaltete schneller um. Trotzdem deutete Mitte der 2.HZ nichts auf eine Wende hin, als Turbine-Trainer Schröder mit der Einwechslung von Offensivkraft Nagasato das Risiko erhöhte und Löwenberg wieder vom Feld nahm (normalerweise die ‚Höchststrafe‘ für einen Fußballer, hier allerdings hatte es vornehmlich taktische Gründe). Doch ein Doppelschlag beendete die Frankfurter Herrlichkeit: Mittag mit einem ‚Hammerschuss‘ nach feiner Einzelleistung von Bajramaj (68.) und Nagasato mit einem Kopfball aus spitzestem Winkel (74.), bei dem Nationaltorfrau Angerer nicht gut aussah.

    Nach dem Rückstand verstärkte Frankfurt den Druck durch die Hereinnahme von Landström und Huth (für Marozsan und Behringer), doch die Potsdamer Dreierkette ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Dass der Ausgleich nicht mehr fiel, lag aber auch an Sarholz, die einen glänzenden Tag erwischt hatte und Hingsts ‚Knaller‘ (75.) mit einem Reflex entschärfte.

    Fazit: Turbine bewies nach Rückstand in Unterzahl Moral und wurde für seinen hohen läuferischen Aufwand belohnt, Frankfurt scheiterte vor allem an seiner Offensivschwäche.

    Potsdam tritt schon am Mittwoch zum Pokalspiel in Lichterfelde an, bevor es am Sonntag in der Bundesliga zum Aufsteiger Herford geht; beim FFC Frankfurt ist nach verpatzten Saisonstart nun Wiedergutmachung bzw. Schadensbegrenzung in Leverkusen (Pokal) und gegen Bad Neuenahr (Liga) angesagt.

    TP: Sarholz (2) – Schmidt (3), Peter (2,5), Henning (4) – Odebrecht (2,5), Keßler (3,5), Zietz (3), Kemme (-) – Bajramaj (2), Mittag (2,5), Wich (-)

    28. Löwenberg (3,5) für Wich
    46. Schröder (2,5) für Keßler
    64. Nagasato (-) für Löwenberg

    FFC: Angerer (4) – Krieger (3), Bartusiak (3,5), Lewandowski (4,5), Thunebro (4) – Hingst (3), Weber (3,5) – Garefrekes (3), Behringer (3,5) – Prinz (4), Marozsan (4,5)

    76. Landström (-) für Marozsan
    78. Huth (-) für Behringer
    85. Pohlers (-) für Weber

    SR: Miriam Dietz (Bad Sobernheim), Note 4, nicht immer sicher in der Beurteilung von Zweikämpfen, hätte Weber für taktisches Foul verwarnen müssen (7.), Rot für Kemme (23.) war zu hart.

    SdS: Anna Felicitas Sarholz (Turbine Potsdam), fehlerlose Leistung, hatte mit zwei Glanzparaden (3., 75.) maßgeblichen Anteil am Sieg.

    (c) FFFan

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  • Markus Juchem sagt:

    Vielen Dank für die umfangreiche Bewertung. Dass die Rote Karte gegen Kemme eine zu harte Entscheidung gewesen sein soll, kann ich nicht nachvollziehen, genauso wenig wie die meines Erachtens zu gut ausgefallene Bewertung für Anja Mittag, der bis auf ihren zugegenermaßen wunderschönen Ausgleichstreffer an diesem Tag nicht viel gelang. Und auch die Turbine-Defensive habe ich in der Gesamtbewertung an diesem Tag noch einen Tick schwächer gesehen. Warum keine Bewertung für Nagasato? Sie war doch lang genug auf dem Platz, um sie bewerten zu können. Beim 2:1 fand ich persönlich, dass Frau Thunebro schlechter aussah als Frau Angerer.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach den Traineraussagen auf der TP-HP war die Auswechslung von Daniela Löwenberg doch die Höchststrafe, denn Schröder sagte:
    „Ich weiß nicht, was sie getrunken hatte, sie hat einfach nicht umgesetzt, was sie kann“, erklärte der 68-Jährige später den erneuten Tausch, den er als Fehler, den er korrigieren mußte, bezeichnete.
    An anderer Stelle kann man eine weitere Aussage Schröders zu Löwenberg lesen: „unsere Erwartungen in diesem Spiel heute leider nicht erfüllen konnte, ich weiß auch nicht, was mit ihr los war“.
    Ich fand, dass eine Kemme bis zu dem Disaster auch absolut neben der Spur spielte und damit wie auch Kessler Wackel- bzw. erste Auswechselkandidaten auf meiner Liste waren.
    Löwenberg habe ich so schlecht nicht gesehen, fand aber ihre Einwechslung als nicht zwingend und alternativlos – man hat ihr damit keinen Gefallen getan.

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  • Frank sagt:

    Ich persönlich fand Henning besser als Schmidt, auch wenn ihr Fehler das Gegentor verschuldet hat. Babett Peter bekommt bei mir eine 2, sie hat fast jeden Zweikampf gewonnen. Anja Mittag bekommt eine 3.
    Und bei Frankfurt fande ich Maroszan besser als Prinz. Hingst und Garefrekes bekommen eine 2,5.

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  • FFFan sagt:

    @ Markus:
    Rot für Kemme: ich sehe das Vergehen nicht als Tätlichkeit, sondern als Unsportlichkeit an. Rot empfinde ich als sehr harte Entscheidung, Gelb hätte vielleicht auch gereicht (zur Erinnerung: auch du warst mal dieser Ansicht, wie im Liveblog nachzulesen ist! 😉 ).
    Anja Mittag hatte es als ‚Alleinunterhalterin‘ im Sturm nicht leicht, arbeitete viel und setzte Frankfurts Verteidigung unter Druck. Sicher, aus einigen Szenen hätte sie mehr machen müssen, aber das Tor zog die Bewertung wieder nach oben.
    Warum keine Note für Nagasato, Wich und Kemme? Ich halte mich da an die Vorgabe eines führenden Fachmagazins, wonach grds. nur eine Note bekommt, wer mindestens 30 Minuten gespielt hat. Ausnahmen sind zwar möglich, aber dazu muss schon außergewöhnliches passieren.
    Die Japanerin ist da zugegebenermaßen ein Härtefall; sie hätte mindestens eine „2“ bekommen und wäre wohl auch SdS geworden, denn mit ihrer Einwechslung kam die Wende. Ein anderer Streitfall ist Kemme: würde ich von einer Tätlichkeit bzw. einer platzverweiswürdigen groben Unsportlichkeit ausgehen, müsste ich ihr natürlich eine „6“ verpassen, so aber habe ich auf eine Benotung ganz verzichtet.
    Und ja: natürlich hat beim 2-1 auch Thunebro schlecht ausgesehen.

    @ S.F.: Das ist ja interessant! Bisher war ich davon ausgegangen, dass alle Wechsel bei Potsdam taktisch bedingt waren. Nach Kemmes Hinausstellung erst die Defensive zu stärken (Mittelfeldspielerin für Stürmerin) erschien ebenso logisch wie später beim Stand von 0-1 auf Offensive zu setzen (Stürmerin für Mittelfeldspielerin). Auch die Maßnahme, Odebrecht ins Zentrum zu versetzen, erwies sich als goldrichtig, erzeugte sie doch da wesentlich mehr Wirkung als zuvor Keßler.
    Zu Löwenberg: sie machte zunächst einen recht guten Eindruck, bewies auch ‚Auge‘ bei ihrem Steilpass auf Mittag (40.). Lob darf sie dafür von ihrem Trainer freilich nicht erwarten; Schröder lebt wohl eher nach der Devise „nicht gemeckert ist genug gelobt“. Vielleicht hat das ständige Genörgel und Gebrüll von der Seitenlinie die Spielerin auch verunsichert, jedenfalls unterliefen ihr dann immer mehr Fehler.
    Nachdem ich die letzten beiden Spiele von Turbine gesehen habe, stelle ich fest, dass Kemme wie auch Schmidt nicht in Topform sind. Gleiches gilt für Frankfurts Marozsan, der erkennbar die Frische fehlt. Gibt es so etwas wie ein „WM-Loch“?

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