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2010

Champions League: Duisburg braucht Sieg zum Abschluss

Der FCR 2001 Duisburg hat zwar sein zweites Spiel in der Champions-League-Qualifikation klar gewonnen. Doch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ist ein Sieg gegen Glasgow City im abschließenden Spiel Pflicht.

Die Duisburgerinnen gewannen nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Slovan Bratislava gegen Gastgeber Newtownabbey Strikers locker mit 6:1 (4:0). Doch da Glasgow City gegen Slovan Bratislava mit 4:0 gewann, spricht das Torverhältnis gegen Duisburg (9:1 gegen 12:0). „Jetzt wissen alle, wo dran wir sind; die Konzentration wird also hoch gehalten“, findet Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg die Ausgangsposition dennoch nicht schlecht.

Grings und Popp fehlen Ohne die am Oberschenkel verletzte Inka Grings und die geschonte Alexandra Popp versprühte das Team trotz des klaren Siegs nur wenig spielerischen Glanz. Dabei erzielte Luisa Wensing per Kopf nach Flanke von Marina Himmighofen schnell das 1:0 (3.), und nur Augenblicke später war die Ersatz-Mittelstürmerin wieder per Kopf zur Stelle, diesmal bedient von Simone Laudehr (7.).

Doppelschlag von Roelvink Gegen die sich ganz auf die Defensive konzentrierenden Gastgeberinnen dauerte es bis zur 33. Minute, ehe eine niederländischen Koproduktion für den dritten Treffer sorgte. Einen Eckball von Annemieke Kiesel drückte Mirte Roelvink ebenfalls per Kopf ins Netz. Und die extra aus dem irischen Urlaubsort angereisten Eltern der Neu-Duisburgerin durften ein weiteres Mal jubeln, denn nach erneuter Kiesel-Ecke und Verlängerung von Annike Krahn war erneut Roelvink zur Stelle (36.).

Ehrentreffer durch Nelson Julie Nelson erzielte aus dem Gewühl heraus in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit den Ehrentreffer (53.), doch Kiesels Eckenspektakel ging weiter, diesmal setzte sie Krahn in Szene, die mit dem Rücken zum Tor die Führung artistisch ausbaute (74.). Dann durfte sich Kiesel selbst in die Torschützinnenliste eintragen, sie verwandelte einen an Laudehr verursachten Foulelfmeter zum 6:1-Endstand (85.).

Gute Kombinationen in Halbzeit eins Voss-Tecklenburg meinte nach der Partie: „Im ersten Durchgang haben wir gut kombiniert und hätten auch höher führen können; nach der Pause haben wir uns leider von der Hektik anstecken lassen, um das Gegentor haben wir förmlich gebettelt; allerdings haben auch noch nicht alle Stammspielerinnen ihre Bestform.“