Spanien gewinnt U17-Europameisterschaft

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Die spanische U17-Nationalmannschaft hat die dritte Europameisterschaft in der Schweiz gewonnen. Gegen Deutschland-Bezwinger Republik Irland musste die „Selección“ trotz spielerischer Überlegenheit aber bis ins Elfmeterschießen gehen.

Nach der 0:7-Finalklatsche im vergangenen Jahr gegen Deutschland zeigte sich Spanien heute gegen die Irinnen von Beginn an überlegen. Obwohl in den ersten zwanzig Minuten im Spielaufbau beider Mannschaften keine Linie zu erkennen war, steigerten sich die Spanierinnen bis zur Halbzeit und hatten die Gegnerinnen schließlich im Griff.

Spanien vergibt zwei gute Möglichkeiten
Noch vor der Halbzeitpause hatten die Spanierinnen zwei gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Zunächst versprang Laura Gutiérrez in der 29. Minute nach einer Flanke von der linken Seite der Kopfball. Nur zwei Minuten später war es Raquel Pinel, die nach Vorarbeit von Iraia Perez de Heredia aus zentraler Position über den Kasten schoss.

Drückende Überlegenheit in Halbzeit zwei

In den zweiten vierzig Minuten übernahm Spanien von Beginn an das Kommando. Es dauerte nahezu zehn Minuten, ehe die Irinnen das Spiel kurzfristig in die spanische Hälfte verlegen konnten. Dennoch konnte Spanien die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen. Kurz nach dem Wiederanpfiff schoss Pinel nach einem Freistoß erneut aus guter Position über das Tor. In der Folgezeit war es vor allem Spielführerin Amanda Sampredo, die sich in den Vordergrund spielte. Nach 55 Minuten scheiterte sie an einer starken Parade der irischen Torhüterin Grace Moloney, eine Minute machte sie es besser und traf – Schiedsrichterin Anastasia Pustovoitova erkannte den Treffer wegen Abseits jedoch nicht an.

Irland kämpft sich ins Elfmeterschießen
Nach einem Weitschuss von Aileen Gilroy in der 66. Minuten, der Dolores Gallardo im spanischen Tor zu einer Glanzparade zwang, kamen die Irinnen langsam zurück in die Partie. In der 70. Minute hatten sie gleich zwei Eckbälle in Folge, wodurch die eingewechselte Niamh McLaughlin zum Schuss kam, jedoch nur das Außennetz traf.

Insgesamt waren die irischen Vorstöße zu vorsichtig, die Spanierinnen waren klar im Vorteil, glänzten jedoch durch eine mangelhafte Chancenauswertung, wohingegen die Republik vorbildlich kämpfte und sich letztlich nach torlosen hundert Minuten ins Elfmeterschießen rettete. Dort präsentierten sich die Irinnen bei ihrer ersten Finalteilnahme überhaupt jedoch in keiner guten Form und vergaben ihre ersten beiden Elfmeter. Die Spanierinnen machten es besser und trafen alles – am Ende hieß es verdient 4:1 für die „Selección“.

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