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2010

B-Juniorinnen: Acht Teams kämpfen um Finaleinzug

Von heute bis Sonntag ermitteln Deutschlands acht beste B-Juniorinnen-Team in zwei Gruppen A und B die Teilnehmer für das Endspiel am Sonntag, 13. Juni. Und vor allem die Gruppe B mit Rekordsieger 1. FFC Turbine Potsdam, FCR 2001 Duisburg, FC Bayern München und SV Werder Bremen hat es in sich.

In der Gruppe A (Mittelrhein) treffen in der Sportschule Hennef und im Walter-Mundorf-Stadion von Siegburg der SC 07 Bad Neuenahr, Leipziger FC 07, Herforder SV und die TSG 1899 Hoffenheim aufeinander, in der Gruppe B (Niedersachsen) messen sich in der Sportschule Barsinghausen, im August-Wenzel-Stadion in Barsinghausen und im Stadion des TSV Groß Munzel der 1. FFC Turbine Potsdam, FCR 2001 Duisburg, SV Werder Bremen und der FC Bayern München. Die beiden Gruppensieger bestreiten am Sonntag, 13. Juni, beim Sieger der Gruppe B das Endspiel gegeneinander.

Rekordsieger Potsdam Die acht Teilnehmer qualifizierten sich über regionale Turniere für die Endrunde. Die Spielzeit beträgt 2 x 30 Minuten, im Finale wird 2 x 40 Minuten gespielt, eine eventuelle Verlängerung dauert 2 x 10 Minuten. Im Vorjahr war ein Elfmeterschießen nötig, ehe sich der 1. FFC Turbine Potsdam gegen den FCR 2001 Duisburg durchsetzte. Die Potsdamerinnen sind mit sieben Erfolgen Rekordsieger des Wettbewerbs.

Bremen will die Großen ärgern Bereits am Freitag kommt es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Duisburgs Trainerin Katja Laqua meint: „Aus unserer Sicht ist dies schon das entscheidende Spiel, Potsdam ist sehr stark, aber auch wir haben eine gute Mannschaft mit etlichen Auswahlspielerinnen.“ In der schweren Gruppe B stuft der SV Werder Bremen seine Chancen realistisch ein. „Wir haben auf dem Papier eigentlich gar keine Chance, aber genau das macht doch den Reiz der Aufgabe aus. Wir führen den bisher stärksten Jahrgang auf das Spielfeld, den wir in unserer dreijährigen Historie aufzubieten hatten”, so Werders Frauenfußball-Chefin Birte Brüggemann, die am Wochenende vertretungsweise gemeinsam mit Co-Trainerin Nadin Stubbemann an der Linie stehen wird.

Bayern hofft auf Heimfinale Auch in München hofft man, den Frauenfußball-Hochburgen aus Duisburg und Potsdam ein Schnippchen schlagen zu können, um dann in heimischen Gefilden das Finale bestreiten zu können. Bayerns selbstbewusste U17-Spielführerin Clara Schöne erklärt: „Mit Potsdam, Duisburg und Bremen sind wir natürlich in einer gut besetzten Gruppe, die nicht zu unterschätzen ist. Doch ich glaube, die diesjährige Mannschaft hat das Potenzial mitzuhalten.“ Trainerin Roswitha Bindl betont, dass ihr Team befreit aufspielen kann. „Unser Saisonziel haben wir erreicht: Erneut unter die besten acht deutschen U17-Teams zu kommen. Doch wenn man die Chance hat, das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zu bestreiten, will man natürlich alles versuchen, diese zu nutzen.”

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