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2010

Duisburg will es bei Arsenal krachen lassen

Bereits am Sonntag, 14.00 Uhr, tritt UEFA-Pokal-Sieger FCR 2001 Duisburg zum Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Arsenal LFC an. Am englischen Muttertag will das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg in Bishop’s Stortford, 50 Kilometer nordöstlich von London, diesmal keine Geschenke verteilen, anders als beim 2:1-Sieg im Hinspiel am Mittwoch. Die Ausgangsposition birgt Gefahren, der Gegner wittert Morgenluft, doch in Duisburg bleibt man optimistisch.

Nach einer 2:0-Führung und zunächst drückender Überlegenheit in der MSV-Arena hätte wohl kaum einer mehr einen Pfifferling auf das Weiterkommen Arsenals gesetzt. Doch dann unterlief Stürmerin Inka Grings per Kopf ein Eigentor, das den Engländerinnen neuen Lebensmut eingehaucht hat. „Jetzt haben wir alle Chancen“, so Arsenal-Trainerin Laura Harvey .

Ein 1:0 reicht Arsenal Denn schon ein 1:0-Sieg würde Arsenal zum ersten Mal seit der Saison 2006/07, als man den UEFA-Pokal gewann, ins Halbfinale bringen. Der Teamgeist ihrer Elf soll auch im Rückspiel zum Erfolg führen. „Nach dem 0:2-Rückstand wären manche Teams vielleicht zusammengebrochen, wir haben einfach weiterkämpft und hatten dann Glück mit dem Eigentor.“

Little gesperrt Doch im Rückspiel muss Arsenal ohne die gelbgesperrte Kim Little auskommen, die in der Champions League bisher neun Treffer erzielte, genauso viele wie Grings. „Das ist ein herber Verlust, sie ist eine Weltklassespielerin“, so Harvey. „Aber wir sind es gewohnt, Spielerinnen zu verlieren und werden damit klar kommen.“

Unbedingt ein Tor schießen Auf Seiten der Duisburgerinnen hat man den Optimismus trotz des ärgerlichen Gegentreffers nicht verloren. „Wir wollen unbedingt ein Tor erzielen und so auch das Halbfinale erreichen“, so Voss-Tecklenburg. Und Alexandra Popp fügt in jugendlicher Unbekümmertheit an : „Wir werden es im Rückspiel schon krachen lassen.“

Die richtige Balance finden Während die Duisburgerinnen alles daran setzen werden, einen eigenen Treffer zu erzielen, will Arsenal genau dies unbedingt verhindern, zugleich aber nicht die eigenen Offensivbemühungen vernachlässigen und mit einem Treffer und einer Punktlandung die Duisburgerinnen kalt erwischen.

Enges Duell „Wir müssen defensiv wieder so gut arbeiten wie am Mittwoch, aber besser Fußball spielen, so wie wir das auch können. Es wird eine enge und spannende Angelegenheit werden, aber genau das macht den Fußball aus“, freut sich Harvey auf das Spiel.

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