Der letzte Strohhalm

Von am 20. November 2009 – 17.46 Uhr 5 Kommentare

Immer spielt der VfL Sindelfingen in der Südstaffel der Zweiten Bundesliga an der Tabellenspitze mit, und am Ende reicht es doch nicht zum Aufstieg. Damit der VfL im Kampf um den ersten Platz dem Führungsduo 1. FC Köln und Bayer Leverkusen weiter Paroli bieten kann, muss am morgigen Samstag beim FC ein Sieg her. Gelingt der nicht, ist das Thema Aufstieg erledigt, da ist man in Sindelfingen realistisch. Aber dauerhafter Zweitligafußball wird für den VfL zunehmend zum Problem.

Die Abgänge, die man in Sindelfingen in den vergangenen Jahren zu verzeichnen hatte, waren schmerzhaft: Alisa Vetterlein, Eve Chandraratne und nicht zuletzt Shootingstar Kim Kulig haben den Verein in Richtung Erste Bundesliga verlassen.

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Gespräche mit dem VfB Stuttgart
„Wir sind ein Verein, der auf Jugend setzt“, sagt Trainer Niko Koutroubis und verweist auf die erfolgreiche U17 mit „großen Talenten“. Doch die müssen an den Verein gebunden werden. „Es wird in der Zukunft schwer werden“, sorgt sich der Trainer um die Konkurrenzfähigkeit in Hinblick auf den Einstieg der Männer-Bundesligaklubs in den Frauenfußball. „Wenn wir auf Dauer dabei bleiben wollen, müssen wir als VfB auflaufen.“ Wie eine Kooperation oder eine Übernahme der Abteilung seitens des VfB Stuttgart aussehen könnte, muss in den nächsten Monaten ausgelotet werden – die Gespräche laufen bereits.

Zum Punkten verdammt
„Wir haben gegen Jena nur knapp verloren“, verweist Koutroubis auf das Pokalspiel gegen den Erstligisten. „Wir müssen versuchen, diese Leistung morgen abzurufen.“ Momentan beträgt der Rückstand auf das Führungsduo Köln und Leverkusen sieben Zähler. „Wenn wir gewinnen, sind wir weiter dabei“, glaubt der Trainer an eine „50:50-Chance“. Sollte der VfL allerdings verlieren, wächst der Rückstand auf zehn Punkte an, und Köln und Leverkusen würden das Aufstiegsrennen unter sich ausmachen.

Doch chancenlos ist der VfL mit Sicherheit nicht, immerhin sind die Schwäbinnen die bislang einzige Mannschaft, die Bayer Leverkusen beim 0:0 einen Punkt abnehmen konnte. Den Sieben-Punkte-Rückstand hat man sich in Spielen gegen die Teams aus dem Mittelfeld eingefangen.

Erfahrung spricht für Köln
Beobachten konnte Koutroubis den 1. FC Köln in der laufenden Saison noch nicht, die Stärken sind ihm dennoch bekannt. Sie lägen in der individuellen Klasse der erfahrenen Spielerinnen, wie Sonja Fuss und Patricia Hanebeck sowie Bilgin Defterli, der bislang erfolgreichsten Torschützin der Liga. Die möchte der VfL morgen möglichst nicht zum Zug kommen lassen. „Unsere Defensive steht. Da kommt keiner so einfach durch“, sieht Koutroubis die Stärke seines Teams in der Abwehr.

Doch der VfL will auf Sieg spielen, ein eigenes Tor muss auch her. Sollte das gelingen, sei vieles möglich: „Es wird interessant sein zu sehen, wie Köln reagiert, wenn sie in Rückstand geraten“, denkt Koutroubis über den bislang ungeschlagenen Gegner.

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5 Kommentare »

  • mrx sagt:

    Hinten dicht machen und Rolser mit Konter steil schicken ^^

    Aber es ist schon erschreckend, dass jetzt ein weiterer FF-Verein sein Gesicht an einen Männer-Bundesligisten verliert bzw. verlieren wird.

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  • Nora Kruse sagt:

    Der VfL gewinnt in Köln mit 1:0, Torschützin Leonie Maier.

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  • Marcel sagt:

    @mrx

    Der VFL Sindelfingen ist doch auch ein Verein mit ner Frauenabteilung also kein reiner FF-Verein.
    Auserdem was fürn Gesicht die Zuschauerresonanz in Sindelfingen ist leider schlecht der Verein kann seine Talente nicht halten weil das Geld knapp ist oder man den Spielerinnen keine Perspektive aufzeigen kann vor allem den Guten.Vergiss nicht wir reden hier vom Vorreiterclub in Würtemberg im FF und das finde ich leider sehr schade.Deshalb bin ich ausnahmsweise dafür das der VFB das in Erwägung zieht die einzige Chance für die Region Würtemberg aber natürlich nur wenn das kein halbherzige Sache wird.

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  • mrx sagt:

    Ich hab ja auch nicht davon geschrieben, dass Sindelfingen ein reiner FF-Verein ist. Sondern nur sein Gesicht an einen Männer-Bundesligisten verliert. Besonders bitter, weil: „Ein Aushängeschild des Vereins ist die Frauenfußballmannschaft, die zwischen 1990 und 1997 sowie in der Saison 2005/2006 in der 1. Bundesliga spielte…“

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  • C. sagt:

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass nur noch Dortmund und Stuttgart der Bundesligavereine nicht eine Frauenmannschaft besitzen.

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen