DFB-Pokal: Favoritensiege zum Achtelfinalauftakt

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Frauenfußball-Bundesliga-Schlusslicht SC Freiburg ist derzeit ein gern gesehener Gast. Zum Auftakt des DFB-Pokal-Achtelfinales kam das Team aus dem Breisgau beim 1. FFC Frankfurt einmal mehr unter die Räder. Auch die anderen drei Favoriten zogen ins Viertelfinale ein.

Die nur 720 Zuschauer am Frankfurter Brentanobad durften sich vor allem an einer Conny Pohlers in Spiellaune erfreuen.

Drei Tore von Pohlers
Beim 6:0 (3:0)-Sieg eröffnete sie in der 14. Minute den Torreigen und ließ später zwei weitere Treffer folgen (54. und 63.). Auch Kerstin Garefrekes (16.), Birgit Prinz (23.)und die einmal mehr eingewechselte Laura del Rio Garcia (83.) machten das halbe Dutzend beim ungefährdeten Sieg voll.

„Bis zur 15. Minuten hat es eigentlich noch ganz gut ausgesehen“, so Freiburg-Trainer Günter Rommel nach dem Spiel, „aber nach dem ersten Gegentor sind bei uns alle Dämme gebrochen, wir waren eigentlich gar nicht mehr existent.“

Jena gewinnt nur knapp
Als erste Mannschaft war bereits zuvor der FF USV Jena erstmals ins Viertelfinale eingezogen, der sein Heimspiel gegen Zweitligist VfL Sindelfingen nur knapp mit 1:0 (0:0) gewann. Genoveva Anonma (65.) erzielte den Treffer des Tages.

Jenas Trainerin Heidi Vater erklärte, warum sich ihr Team nicht leicht tat: „Die Gäste haben wie erwartet die Räume verengt. In der ersten Bundesliga sind wir es nicht so gewohnt, das Spiel machen zu müssen. Daran werden wir noch arbeiten. Die Priorität liegt auf der Bundesliga, aber es ist auch reizvoll, im Pokal-Viertelfinale zu stehen.“

Essen ohne Glanz
Wenig Mühe hatte die SG Essen Schönebeck beim 4:0 (2:0)-Erfolg gegen den 1. FC Lok Leipzig. Caroline Hamann (40.), Sofia Nati (44.) und zweimal Kyra Malinowski (89., 90.) sorgten für einen standesgemäßen, aber keinesfalls glanzvollen Erfolg.

„Leipzig war ein unbequemer Gegner und hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Wir haben nicht gut gespielt, aber wir haben unser Ziel erreicht“, hakte Essens Trainer Ralf Agolli den Sieg schnell ab. Gäste-Trainer Sven Thoß meinte: „Der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Liga ist die individuelle Klasse.“

Bremen verschläft erste Halbzeit
Noch einfacher tat sich überraschend der FSV Gütersloh 2009 beim deutlichen 5:1 (5:0)-Auswärtssieg gegen Werder Bremen. Kerstin Stegemann (5./29.), Kristina Gessat (14.), Annabel Jäger (33.) und Birgitta Schmücker (35.) bei einem Ehrentreffer von Maren Wallenhorst (81.) untermauerten die gute Form der Gütersloherinnen.

Werder-Trainerin Birte Brüggemann konnte sich die schwache Leistung der ersten 45 Minuten nicht erklären: „Wir haben motiviert angefangen, machen aber leider das frühe Tor nicht. Danach sind wir unerklärlicherweise völlig eingebrochen, es reicht einfach nicht, wenn nur vier Spielerinnen Normalform erreichen.“

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Super Conny, super Stege! :o)