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2009

Algarve Cup 2010 mit alten Bekannten

Die Organisatoren des Algarve Cups haben die Zusammensetzung der ersten beiden Gruppen für das kommende Jahr bekannt gegeben. Überraschungen gibt es keine, das Teilnehmerfeld ist das selbe wie im vergangenen März. Doch Deutschland hat die vermeintlich leichtere Gruppe erwischt.

Die DFB-Auswahl bekommt es beim einwöchigen Turnier zwischen dem 23. Februar 2010 und dem 4. März 2010 mit Finnland, Dänemark und China zu tun. Der Gruppenerste zieht ins Finale ein und trifft dort auf den Sieger der anderen Gruppe.

Frauenfußball-Klassiker In der Parallelgruppe kommt es zu einer Neuauflage des Klassikers zwischen den Vereinigten Staaten und Norwegen. Komplettiert wird das Quartett von Titelverteidiger Schweden und Island. Die genauen Spieltermine, Uhrzeiten und Stadien stehen noch nicht fest. Gewöhnlich entscheidet sich dies erst in den Wochen vor dem Turnier.

Champions League sorgt für Verlegung Dass der Algarve Cup bereits am 23. Februar 2010 beginnt, liegt an den Viertelfinalspielen in der Champions League. Diese finden ab dem 10. März 2010 statt, sodass man das Turnier an der portugiesischen Südküste um eine Woche nach vorne zog.

Schweden fährt 2010 als Titelverteidiger nach Portugal, Victoria Svensson hat allerdings ihre Karriere beendet.

Kritik am Teilnehmerfeld Nicht verändert im Vergleich zum vergangenen März haben sich dagegen die teilnehmenden Mannschaften. Auch in der Vergangenheit gab es bei den acht Teams meist nur einen Platz, der sich veränderte. Kritik löste dies schon früher aus, weil manche Mannschaften in Portugal teilnehmen wollten, aber nie eine Einladung bekamen. Anderen, wie England, war lediglich ein Platz in der dritten Gruppe angeboten worden. Dort tritt ein Quartett aus schwächeren Mannschaften and, traditionell auch Gastgeber Portugal, das allerdings nicht mit um den Turniersieg spielt. Die Zusammensetzung dieser Gruppe steht für 2010 noch nicht endgültig fest.

Die Einladungspolitik der Turnierveranstalter führte 2008 zur Etablierung des Cyprus Cups auf Zypern. Unter Federführung der Nationaltrainerinnen Anna Signeul (Schottland) und Vera Pauw (Niederlande) wurde ein Parallelturnier ins Leben gerufen, an dem mittlerweile auch Mannschaften Interesse haben, die traditionell in Portugal dabei sind. „Ich würde lieber auf Zypern spielen, dort sind die Plätze in einem wesentlich besseren Zustand“, so Finnlands Trainer Michael Käld. Bislang gibt es auf Zypern jedoch keine Pläne, das Teilnehmerfeld, das derzeit aus acht Mannschaften besteht, zu vergrößern.