Inka Grings zuversichtlich vor EM in Finnland

Von am 21. August 2009 – 11.11 Uhr 10 Kommentare

Deutschlands Topstürmerin Inka Grings zeigte sich wenige Tage vor der Beginn der Frauenfußball-Europameisterschaft sehr optimistisch, was die Erfolgsaussichten der deutschen Mannschaft angeht. „Wir gehen als absoluter Favorit in dieses Turnier“, so Grings.

„Dementsprechend müssen wir auch auftreten“, so die 30-Jährige im Interview mit uefa.com. Grings räumt zwar ein, dass sich die anderen Teams weiterentwickelt haben und man kein Team unterschätzen dürfe, doch sie erklärt: „Wir werden mit dem nötigen Respekt, aber auch absolutem Willen ins Turnier gehen, denn wir wollen jedes Spiel gewinnen und Europameister werden.“

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Schwere Aufgabe
Nach der langen, harten und intensiven Vorbereitung freut sich die Torschützenkönigin der abgelaufenen Bundesligasaison „schon wahnsinnig darauf“, dass bereits bald am 24. August das erste EM-Spiel gegen Norwegen ansteht.

Das Turnier sei wegen der Aufstockung von 8 auf 12 Teams noch schwerer zu gewinnen, als in der Vergangenheit. „Ich denke schon, dass das einen Unterschied macht“, so Grings, die diese Entwicklung allerdings für positiv hält. „Es wird ausgeglichener und interessanter.“

Die üblichen Verdächtigen
Befragt nach den Turnierfavoriten außer Deutschland glaubt sie: „Ich denke, dass es die üblichen Teams sein werden, aber ich kann die kleineren Nationen schlecht einschätzen, dafür habe ich zu wenige Möglichkeiten mich zu informieren und Spiele dieser Teams zu sehen.“ Teams wie „Norwegen, Frankreich, Schweden oder Dänemark“ schätzt sie besonders stark ein.

Doch auch ein Außenseiter könnte für eine positive Überraschung sorgen. „Das ist nicht ausgeschlossen“, erklärt Grings, die dem Turnier voller Vorfreude entgegenblickt: „Ich freue mich auf Finnland, denn sicherlich kenne ich die Abläufe, aber man kann nie voraussagen, was einen erwartet.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • Max Diderot sagt:

    Hat sie das wirklich so gesagt? – „Wir gehen als absoluter Topfavorit in das Turnier.“. Nun zaubert vermutlich auch die Presseabteilung der UEFA einige verbale Petitessen so hin, dass sie sich besser verkaufen lassen und der fußballerischen Konkurrenz ein willkommenes Motivationsgeschenk sind. Und nichts gegen ein gesundes Selbstvertrauen, an dem Frau Grings ja vermutlich selten Mangel zu leiden hat, doch für so einen dämlichen Spruch sollte sie am besten alle 187888 finnischen Seen durchschwimmen.
    Hat sie das wirklich so gesagt? … – Hättest Du doch besser geschwiegen, Inka!

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  • Ralf sagt:

    @Max Diderot

    Sehr verehrter Herr Diderot, jetzt war ich auch ’ne ganze Weile (für viele sicher wohltuend) still.
    Aber manchmal habe ich einfach den Eindruck, dass es Ihnen ein Bedürfnis ist, Pessimismus und destruktive Kritik loswerden zu müssen! So was darf man denken, aber man schreibt es nicht einen Tag vor dem ersten Spiel.
    Ein bisschen mehr Unterstützung bei der Mission EURO2009 für unsere Frauen wünsche ich mir!

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  • Brandy74 sagt:

    Wer soll denn sonst haushoher Favorit sein ? Ich kenne nur eine Mannschaft,die 2mal hintereinander Weltmeister und 6 mal Europameister geworden ist…..Da können die anderen Teams noch so sehr aufgeholt haben. Letztendlich zählt halt nur der Erfolg und nicht die Schönspielerei

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  • Max Diderot sagt:

    Stimmt, Ralf, ich hätte es zwei Tage vor der Partie gegen Norwegen schreiben sollen, was für einen Käse Frau Grings da von sich gegeben hat. Aber da waren wir noch im Urlaub! Und ich kann Ihnen nur zutiefst versichern, wie heilfroh ich nun, wenige Minuten nach Ende des Spiels gegen die Skandinavierinnen, bin, dass meine unmaßgebliche Meinung nicht zu einem fußballerischen Desaster beigetragen hat.

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  • Ralf sagt:

    @Max Diderot

    Ihre Meinung ist für mich, und für alle Anderen, mit großer Sicherheit nicht unmaßgeblich!!!
    Ich habe meine Kritik nicht mit Hintergedanken oder böser Absicht geschrieben!
    Einfach mehr positiven Ausdruck im Schreibstil.
    Optimistisch und mit Humor, Spaß am Spiel und Freude – so möchte ich’s verstanden wissen!
    Gelingt mir auch nicht immer!
    Helfen, untereinander und unserer Natio!!!
    Friedenspfeife???

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  • Max Diderot sagt:

    Ralf, ich bin Ihnen oder anderen absolut nicht gram über entsprechende Kritik an meinen Ausführungen. Im Gegenteil. „Kritik ist Wind in meinen Segeln.“, schreibt Martin Walser in seinem Roman „Tod eines Kritikers“ und meint damit vielleicht auch des Autors eigenen Narzissmus.

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  • Ralf sagt:

    @Max Diderot

    Na, ich weiß nicht, ob man mit dieser Grundeinstellung eine positive Stimmung gestalten kann!?
    Vielleicht eine andere Literaturempfehlung, z.B. „Lira Bajramaj – Mein Weg ins Leben“?

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  • Ralf sagt:

    „Tor ins Leben“!!!!!!!!!

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  • Max Diderot sagt:

    Ebenso niveauvoll und mit Frau Kamp auch attraktiv besetzt: Horst Schlämmer – Isch kandidiere!

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  • Ralf sagt:

    🙂
    Jetzt komm‘ ich aber nicht mehr mit! Das machen Sie bitte schön alleine!!! Hahaha…

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