Verletzungssorgen bei Bayern München

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Der deutsche Vizemeister FC Bayern München muss in der Vorbereitung auf die am 20. September startende Bundesligasaison auf eine ganze Reihe von Spielerinnen verzichten. Doch es gibt auch Positives zu vermelden.

„Wir sind noch nicht mal richtig in die Vorbereitung gestartet und haben bereits viele Verletzte. Mit den beiden Verletzten Isabell Bachor und Mandy Islacker hatte die Champions-League-Qualifikation ihren Preis Ich hoffe, dass die eine oder andere Spielerin zum Saisonstart wieder einsteigen kann“, so Bayern Münchens Frauenfußball-Koordinatorin Karin Danner über das Bayern-Lazarett.

Langzeitverletzte
Neben den Langzeitverletzten Viki Schnaderbeck und Ivana Rudelic (jeweils Kreuzbandriss) sind weitere Spielerinnen zu längeren Pausen gezwungen. Am Schlimmsten hat es Bayern-Neuzugang Isabell Bachor, U23-Nationalspielerin Sylvie Banecki und Corinna Paukner erwischt.

Syndesmosebandriss bei Bachor
Bachor zog sich im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Glasgow bereits nach zehn Minuten einen Riss des vorderen Syndesmosebands im linken Sprunggelenk zu, sie wird in frühestens sechs Wochen wieder ins Geschehen eingreifen können. Banecki wird sogar zwei bis drei Monate pausieren müssen, nachdem sie sich erfolgreich einer Knie-Operation unterzogen hat. Paukners Knochenprellung verheilt langsamer als geplant, so dass auch sie mit zwei Monaten Pause zu rechnen hat.

Trainer Wörle zurück
Doch damit nicht genug: Mandy Islacker hat sich in Litauen die Bänder im Sprunggelenk gedehnt, sie wird für zwei bis drei Wochen ausfallen. Darüber hinaus kämpft Österreichs Nationalspielerin Nina Aigner mit Meniskusproblemen, Katharina Baunach ist durch eine Zehenverletzung behindert. Doch es gibt auch Licht im Dunkel: Trainer Günther Wörle wird nach erfolgreicher Nieren-Operation heute erstmals wieder das Training leiten.

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SteffenJarmusch Neueste Kommentartoren
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Jarmusch
Jarmusch

Respekt vor dem öffentlichen Auftreten von Günter Wörle in bezug auf seine Verletztenliste.
Manch andere würden da ständig lamentieren und die Schuld für schlechte Leistungen und Ergebnisse damit begründen.
Wörle hingegen blickt nach vorne und gewinnt den Gegebenheiten in aller Regel das Positive ab.

Und vielleicht kommt ihm dieser Umstand im Saisonendspurt noch zugute, wenn die jetzt verletzten Spielerinnen mit voller körperlicher Fitness den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Steffen
Steffen

Es ist ja nicht so, als ob er keine guten Spielerinnen mehr hat. Er kann ja trotz der Verletzten eine Top-Mannschaft aufbieten, und deswegen braucht er nicht lamentieren. Wenn alle fit wären, müsste er viele gute Spielerinnen auf die Bank setzen.