Sonja Fuss wechselt zu Zweitligist 1. FC Köln
Sonja Fuss, Nationalspielerin in Diensten des FCR 2001 Duisburg, wird zur kommenden Saison zum 1. FC Köln wechseln, der ab dem 1. Juli die Lizenz von Zweitliga-Aufsteiger FFC Brauweiler-Pulheim übernimmt.
Die 30-jährige Abwehrspielerin hat ihren Verein über den Schritt bereits informiert und sowohl berufliche wie auch sportliche Gründe angeführt, da sie ein wenig kürzer treten möchte.
Duisburgs Cheftrainerin Martina Voss bedauert diese Entscheidung natürlich: „Natürlich wäre es uns lieber gewesen, Sonja hätte sich noch einmal für uns entschieden, ihr Weggang ist sicher ein Riesenverlust. Trotzdem wünschen wir Sonja alles Gute für die Zukunft. Aber erst einmal wollen wir mit ihr zusammen noch mindestens einen Titel gewinnen.“
„Das ist sensationell. Davon kann jeder Trainer nur träumen eine aktuelle Nationalspielerin in eine Mannschaft der 2. Bundesliga zu bekommen“, äußerte sich FFC-Brauweiler-Trainer Klaus Schmischke . „Damit ist unsere Zielsetzung für die nächste Saison vorgegeben – wir wollen ganz oben mitspielen“.
Van Bonn bleibt Ihren Vertrag in Duisburg verlängert hat dagegen Abwehrspielerin Anne van Bonn (24). Die stellvertretende Spielführerin, die seit 2001 beim FCR spielt, wird auch in den kommenden zwei Jahren für den FCR spielen.
Vereinschef Guido Lutz kommentiert: „Wir hätten Sonja gerne behalten, aber wir haben selbstverständlich Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung. Umso mehr freuen wir uns, dass Anne van Bonn bei uns bleibt. Sie überzeugt seit Jahren durch herausragende Leistungen und ist eine zuverlässige Stütze unserer Mannschaft.“
Ketelaer neuer Assistenztrainer Und eine dritte Personalie wurde in dieser Woche ebenfalls unter Dach und Fach gebracht: Der neue Co-Trainer der 1. Mannschaft heißt Marco Ketelaer. Der 39jährige A-Lizenz-Inhaber kommt aus Mönchengladbach und hat sich schon auf vielen Trainerstationen bewährt, u.a. als Co-Trainer bei Holger Fach. Ketelaer ist übrigens der ältere Bruder des bekannten Bundesligaspielers Marcel.
Lutz zieht Bilanz: „Damit haben wir weit vor dem Saisonende für alle wichtigen Mannschaften des FCR, von der Jugend bis zu den Bundesligateams, sämtliche Trainervakanzen kompetent besetzt. Das ist ein klares Signal für Kontinuität und die Voraussetzung dafür, um weiterhin auf allen Ebenen professionell zu arbeiten.“
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