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2009

Algarve Cup: DFB-Elf nach Niederlage gegen Dänemark Vierter

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich mit einer enttäuschenden 0:1 (0:1)-Niederlage vom Algarve Cup verabschiedet und somit das Turnier auf dem vierten Platz abgeschlossen. Den einzigen Treffer der Partie erzielte die Dänin Julie Rydahl-Bukh kurz vor der Halbzeit (41.).

Bereits im Vorjahr hatte das Team von Bundestrainerin Silvia Neid mit dem identischen Ergebnis zum Auftakt gegen die Däninnen den Kürzeren gezogen. Neid veränderte die Anfangsformation auf zwei Positionen: Nicole Banecki durfte erstmals von Beginn an ran, Inka Grings spielte nach überstandener Grippe wieder von Beginn an.

Die Leistung der DFB-Elf beim Algarve Cup war…?

In der an Höhepunkten armen Partie kam die deutsche Elf nur zu wenigen Chancen, die wie einige andere Spielerinnen müde wirkende Melanie Behringer vergab mit einem Schrägschuss über das Tor die einzige nennenswerte Aktion der ersten 45 Minuten (13.).

Tor durch Rydahl-Bukh Das Spiel der Däninnen wirkte insgesamt spritziger und durchdachter, DFB-Torhüterin musste gegen Dänemarks Stürmerin Merete Pedersen Mitte der ersten Halbzeit erstmals auf der Hut sein (21.). Kurz der Pause ging das Team von Trainer Kenneth Heiner-Møller nicht unverdient in Führung.

Nach einer Flanke von Line Røddik leitete Cathrine Paaske Sørensen den Ball per Kopf im Luftduell gegen die zu weit entfernte Babett Peter zur freistehenden Julie Rydahl-Bukh weiter, die aus fünf Metern wenig Mühe hatte, den Ball per Flugkopfball im Tor unterzubringen. Erneut sah die deutsche Innenverteidigung bei der Aktion alles andere als sattelfest aus (41.).

Deutschland bemüht In den zweiten 45 Minuten war der DFB-Elf das Bemühen anzumerken, besser ins Spiel zu finden, doch insgesamt wirkte das Auftreten weiterhin ideen- und konzeptlos, aus dem Mittelfeld kamen nur wenig Impulse, so dass auch von Grings und der für Nicole Banecki bzw. der eingewechselten Martina Müller nur wenig Gefahr ausging. Das dänische Spiel war nun weniger druckvoll, Pedersen blieb zur Pause für Nadia Nadim in der Kabine, Nanna Christiansen kam für Camilla Sand.

Erst spät wechselte Neid, brachte Fatmire Bajramaj für Behringer und Lena Goessling für Linda Bresonik. Die besten Chancen erspielte sich Deutschland in der Schlussviertelstunde. Sonja Fuss vergab in den Schlussminuten die letzte gute Möglichkeit, der Ball landete in den Armen der dänischen Torhüterin Tine Cederkvist Viskær.

Verdienter dänischer Sieg “Der Sieg der Däninnen geht insgesamt in Ordnung. Durch den Rückstand wurden wir für unsere Spielweise bestraft. In der zweiten Halbzeit waren wir bemüht, aber die Spielerinnen wirkten sehr müde”, räumte Neid nach der Partie ein .

Heiner-Møller meinte: “”Ich bin sehr erfreut über die Art und Weise, wie wir heute als Mannschaft gekämpft haben. Wir haben gegen den Weltmeister keinen Gegentreffer zugelassen, da kann ich nur zufrieden sein. Das war richtig gut in Vorbereitung auf die EM in Finnland.”