Inka Grings dementiert Vertragsverlängerung in Duisburg

Von am 2. März 2009 – 12.54 Uhr 43 Kommentare

Verwundert und überrascht hat Inka Grings, Topstürmerin beim FCR 2001 Duisburg, auf eine Meldung reagiert, wonach sie ihren Vertrag beim Frauenfußball-Bundesligisten bereits bis 2012 verlängert habe. „Diese Meldung kommt für mich überraschend“, so Grings gegenüber Womensoccer.de.

„Ich habe bisher weder zugesagt, dass ich unterschreiben werde, noch Angaben über die Vertragsdauer gemacht“, dementierte Grings einen bereits erfolgten Vertragsabschluss. Allerdings räumte die 30-Jährige ein, dass die Vorzeichen für eine Vertragsverlängerung in Duisburg positiv seien. „Es müssen noch einige Kleinigkeiten geklärt werden. Wenn wir uns einig sind, steht dem absolut nichts mehr im Wege.“

Duisburgs Vorstandvorsitzenden Guido Lutz erklärte gegenüber Womensoccer.de nicht minder überrascht: „Wir haben alle von Frau Grings gestellten Forderungen erfüllt, es ist soweit alles besprochen, auch die Vertragslaufzeit. Wir werden jetzt alles schriftlich fixieren und nach dem Algarve Cup wird der Vertrag unterschrieben.“

Nach 14 Jahren in Duisburg hatte die 30-Jährige zuletzt Abwanderungsgedanken geäußert und mit einem Wechsel zum Ligakonkurrenten Hamburger SV geliebäugelt, der ihr ein attraktives Vertragsangebot unterbreitet hatte.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • laasee sagt:

    I think the main problem FF has is that it does not have its own federations. To be controlled by the same organisations that once prohibited FF is not healthy for the development of the game at a professional level. There are so many examples of the fact that even basic principles are not applied fairly. When the England team went to WM2007 some of the players ended up in financial debt – and yet the FA boasts about being the richest in the world. In Germany the boys Bundesliga plays on a Saturday afternoon, but FF has to get up early on Sundays. For the girlz, the playing field is not level.

    This unfairness also shows itself within FF. Inkas international career has suffered for reasons other than those that are of a footballing perspective. Is it just co-incidence that she is now back in the national team during the season that she has played in the EUFA Cup, where people outside of Germany can see for themselves that she is a top player. People who care about football do not buy the official bullshine about late visa papers etc.

    In truth, what is required is a separation from the boyz organisations. A revolution is needed, and Markus you should start things off. Good luck.

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  • Marcel sagt:

    Und wie soll das funktionieren ?

    Ohne Geld und ohne die Macht der starken Verbände wie will man da einen eigenständigen FF-Verband überhaupt auf die Beine stellen.
    Ich glaub du machst es dir zu einfach es stimmt das die Verbände den FF am Anfang versucht haben zu verhindern aber ohne sie wäre der FF auch nie soweit gekommen den die Barrieren fallen allmälig die vorher noch im Weg standen.Da wäre es wohl eher kontraproduktuiv wenn man jetzt einen Konfrontationskurs sucht.

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  • laasee sagt:

    Ja, es ist schwierig. Mit Tennis, sie mussten kampf fur die gleichstellung. So auch mit dem Fussball. Die Losung?……..eine reiche wohltater?……eine ‚Frau Bosman‘? Ich glaube, das etwas positives geschieht. Das schicksal von FF darf nicht fur die Boyz Organisationen zu bestimmen.

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