Duisburg und Frankfurt siegen mit Mühe
Am 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga haben der FCR 2001 Duisburg und der 1. FFC Frankfurt wichtige Siege gelandet. Doch beide Teams hatten eine Menge Mühe, ehe die drei Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Duisburg bezwang Aufsteiger USV Jena erst in der Schlussviertelstunde, Frankfurt machte beim VfL Wolfsburg gar einen Zwei-Tore-Rückstand wett. Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann bei Aufsteiger Herford locker, der SC Freiburg setzte seinen Höhenflug fort.
Wieder einmal war es Inka Grings vorbehalten, ihr Team auf die Siegerstraße zu bringen . Die 1.080 Zuschauer mussten allerdings ungewohnt lange warten, bis sie das erste Mal jubeln durfte.
Zwei Tore von Grings Erst in der 75. Minute brach Grings den Bann gegen aufopferungsvoll kämpfende Jenaerinnen, drei Minuten später erhöhte sie mit ihrem 19. Saisontreffer auf 2:0 (78.). Der belgische Neuzugang Femke Maes macht weitere zwei Minuten später mit ihrem ersten Bundesligatreffer den Sieg gegen nun ermüdende Thüringerinnen perfekt (80.).
Wimbersky rettet Frankfurt In Wolfsburg schienen Shelley Thompson (21.) und Martina Müller (31.) den VfL Wolfsburg bereits in der ersten halben Stunde zum ersten Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt zu schießen , doch dem Meister, der überraschend Birgit Prinz in der Startformation aufbot, gelang kurz vor der Pause durch Kerstin Garefrekes der wichtige Anschlusstreffer (42.).
Zwei Tore von Petra Wimbersky, der Ausgleich per Elfmeter (60.) und vier Minuten später der 3:2-Siegtreffer sicherten dem Team drei ganz wichtige Punkte im Kampf um das internationale Geschäft.
Lockerer Sieg für Turbine Der. 1. FFC Turbine Potsdam feierte einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Sieg beim Aufsteiger Herforder SV . Tabea Kemme brachte ihr Team bereits früh in Führung, als ihr als Flanke gedachter Ball den Weg ins Tor fand (7.). Gegen defensiv kompakte Gastgeberinnen tat sich die überlegene Turbine-Elf zunächst weiter schwer, eine Lücke zu finden. Doch die eingewechselte Isabel Kerschowski schraubte die Führung mit einem direkt verwandelten Freistoß in die Höhe (64.), ehe Anja Mittag fünf Minuten später aus acht Metern nach einem Eckball letzte Zweifel beseitigte (69.). Ein Eigentor von Désiree Lenz (78.) machte den 4:0-Auswärtserfolg perfekt.
Freiburg klettert auf Rang 5 Der SC Freiburg hat sich mit einem 3:2 (3:1) gegen die SG Essen-Schönebeck auf Platz 5 in der Tabelle verbessert. Juliane Maier stellte die Weichen mit einem Doppelschlag (2. und 6.) früh auf Sieg, die Hoffnungen durch den schnellen Anschlusstreffer von Caroline Hamann (10.) wurden durch ein Eigentor von Carina Chojnacki (26.) zunichte gemacht. Die Gäste kamen zwar durch einen Treffer von Sofia Nati (49.) noch einmal heran, doch zu mehr reichte es für die Essenerinnen nicht mehr.
Crailsheim holt Punkt in Hamburg Nach dem frühen Führungstreffer von Annika Eberhardt (4.) schien es lange so, als könnte der TSV Crailsheim wie schon in der vergangenen Saison drei Punkte aus der Hansestadt entführen. Doch den Gastgeberinnen gelang drei Minuten vor Schluss durch Maja Schubert noch der Ausgleich zum 1:1 (87.).
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