Tritschoks: „Marta ist keine Weltfußballerin“

42

Frankfurts Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks90 Minuten begeisternden Frauenfußball hatten die Rekordkulisse von 27.640 Zuschauern und Millionen vor den Fernsehschirmen beim UEFA-Pokal-Finale zwischen dem 1. FFC Frankfurt und Umeå IK in der Frankfurter Commerzbank-Arena gesehen. Dennoch gab es nach der Partie kräftige Misstöne.

Denn die in den vergangenen Jahren gewachsene Rivalität der beiden derzeit besten europäischen Teams und die wiederholten Sticheleien von Umeå-Trainer Andrée Jeglertz waren der Auslöser dafür, dass Frankfurts Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks nach dem Spiel der Kragen platzte.

In der Vorwoche hatte Jeglertz den Frankfurterinnen vorgeworfen, das 1:1 im Hinspiel bereits wie den Titelgewinn gefeiert zu haben. Eine Sichtweise, die Tritschoks mit Unverständnis quittierte.

Wortgefecht der beiden Trainer
Und als der Schwede dann vor den Medienvertretern zur Zuschauerschelte ausholte („Es mag ja ein tolles Spiel für das Publikum gewesen sein, aber es ist bedauerlich, wenn die weltbeste Fußballerin ausgepfiffen wird“), war schnell klar, dass die beiden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr werden würden.

„Wer sich auf dem Platz so verhält, ist für mich keine Weltfußballerin“, konterte Tritschoks. „Das Provozieren, das Fallenlassen und das Theatralische vor allem im Hinspiel – das alles hat sie nicht nötig und bringt auch den Frauenfußball nicht weiter. Es rechtfertigt vielleicht nicht die Pfiffe, aber man muss dann damit rechnen“, führte er aus.

Frustrierte Schweden
Die Worte trafen die ob der Niederlage eh schon frustrierten Schweden wie Peitschenhiebe. Und nun schaltete sich Umeås Manager Roland Arnqvist ein: „Wir danken Frankfurt für dieses Fußballfest, aber auf diesem niedrigen Niveau wollen wir uns nicht bewegen. Wir akzeptieren die Pfiffe als Fakt, aber wir werden nicht darüber weiter diskutieren, sonst verlassen wir die Pressekonferenz.“

Nur langsam glätteten sich die Wogen und man besann sich, fortan über das Sportliche zu reden. Doch auch als die Pressekonferenz längst vorbei war, waren die Pfiffe gegen Marta das beherrschende Thema. Arnqvist giftete: „Es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist, als ein schlechter Verlierer, nämlich ein schlechter Gewinner. Und diese Ehre gebührt Frankfurts Trainer.“

Marta beim Training in der Commerzbank-Arena„Marta ist keine Teamplayerin“
Tritschoks hingegen unterstrich noch einmal seine Sichtweise: „Natürlich kann man die Pfiffe nicht akzeptieren. Marta ist auf jeden Fall eine Superspielerin und ich habe Respekt vor ihrer Leistung. Aber sie provoziert und polarisiert, das wollen die Leute eben nicht sehen. Eine Weltfußballerin hat für mich auch eine Vorbildfunktion und das fehlt ihr. Sie ist keine Teamplayerin, sondern eine Alleinunterhalterin.“

Birgit Prinz wollte öffentlich keine Stellungnahme abgeben, Silke Rottenberg meinte: „Diese Theatralik hat sie gar nicht nötig als Weltklassefußballerin. Die Fans mögen so etwas halt nicht, aber ich fand es schade, dass die Pfiffe bis zum Ende angehalten haben, irgendwann muss Schluss sein.“

Pfiffe einfach ignorieren
Conny Pohlers wollte der Angelegenheit keine allzu große Bedeutung beimessen. „Sie ist nun mal so, entweder man akzeptiert das, oder nicht. Ich habe mit ihr noch keine schlechten Erfahrungen gemacht und fand ihr Verhalten gar nicht so schlimm. Aber man kann den Zuschauern nicht vorschreiben, was sie zu tun haben. Mich würden die Pfiffe eher zusätzlich motivieren.“

Martas verletzte Sturmkollegin Hanna Ljungberg meint: „Man muss mental stark sein und sie einfach ignorieren. Im Männerfußball kommt das ja auch vor. Wir werden uns daran gewöhnen.“

[poll=90]

Mein Leben als Hope Solo
7 Bewertungen
Mein Leben als Hope Solo
  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 14.12.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

42
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
42 Kommentar-Themen
0 Themen-Antworten
5 Follower
 
Kommentar, auf den am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar-Thema
25 Kommentatoren
Markus JuchemschmidtLeaven73Conny68Spocky Neueste Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
schmidt
schmidt

Für mich hat sich Frankfurts Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschok leider verbal als Gastgeber unpassend verhalten, sondern definitiv unnötig polemisiert hinsichtlich seiner gemachten Äußerungen gegenüber Marta. Das hätte er zu diesem Zeitpunkt nicht nötig gehabt, wo ganz Frankfurt, Deutschland und überall viele während des Spieles mitfieberten und über den grandiosen Erfolg seiner Mädels sich mit freuen durften.

oliist
oliist

Es rächt sich international offensichtlich doch,wenn ein Spiel hauptsächlich auf eine Spielerin(Marta)zugeschnitten ist.Der Verein ist so unglaublich abhängig von ihr,daß es schon weh tut.Man siehe sich nur auf Umeås Internetseite den kleinen englischsprachigen Teil an,in dem die Aufzählungen von Martas Erfolgen(?)mehr Platz einnehmen als die Erfolsgeschichte Umeås selbst.Die Zukunft des FF heisst längerfristig so oder so jedenfalls nicht Umeå.Durch immer mehr Zuwendungen aus dem Männerbereich werden andere Vereine mit weitaus mehr Geld die Stars von morgen an sich binden und der kleine schwedische Verein wird wohl das Schicksal einiger deutscher Vereine von heute teilen,nämlich mehr und mehr in Vergessenheit zu… Weiterlesen »

Bianca
Bianca

Ich glaube eine Spielerin wie Marta muß mit Pfiffen zurechtkommen, sie polarisiert mit ihrem Verhalten halt. Nicht nur ihr lamentieren mit Schiedsrichterinnen, Schwalbenneigung, auch der Umgang mit Mitspielerinnen ist mir gestern unangenehm aufgefallen. Und bei der Siegerehrung mit einer brasilianischen Flagge aufzutauchen ist auch nicht die feine englische Art dem eigenen Spielerinnen und dem Verein gegenüber. Vielleicht sollte man UMEA einfach in FC Marta umtaufen. Auch eine Birgit Prinz muß sich auf fremden Plätzen oft auspfeifen lassen (ob gerechtfertigt oder nicht, darüber sollte man in einem eigenen thread diskutieren). Nun gut, Tritschoks hörte sie da schon wie Bernd Schröder an,… Weiterlesen »

Justin
Justin

63% finden also, dass Martas Theatralik nervt. Und ich frage mich eigentlich nur, welche Theatralik? Was hat sie denn gestern großartig theatralisch-provozierendes gemacht? Die Deutschen sind manchmal schon ein seltsames Völkchen; erinnert mich etwas an den Pizza-Boykott während der WM 2006.

Und die Vorwürfe, sie sei lediglich eine ballverliebte Egoistin sind auch nichts weiter als Polemik. In der laufenden schwedischen Saison hat sie neben ihren 6 Toren auch 5 Torvorlagen; mehr als jede andere Spielerin dort.

Horst Barlau
Horst Barlau

Nach dem Gewinn der 2 Karten von Womensoccer.de fuhren wir nach Frankfurt. „3 Dinge“ braucht der Fan. Tolles Wetter, eine super Stimmung und ein absolut spannende Spiel. Und das war heute angesagt. Man merkte dem 1.FFC sofort an, wer hier auf dem Platz das Sagen hat. Druckvolles Spiel mit sofortigem Abschluss wurde den 27650!!!! stimmungsmachenden Zuschauern vorgeführt. Laola Wellen kreisten im Minutentakt durch die Arena und liessen die Gänsehautstimmung der letzten WM aufkommen. Nach dem frühen 1:0 durch Conny Pohlers wurde aber nicht taktiert, sondern frech weitergespielt, wo mir persönlich aber die rechte Seite mit Kerstin Garefrekes als ein wenig… Weiterlesen »

Bianca
Bianca

Ich fand die Idee, dass die Spielerinnen durch die Fans zur Siegerehrung laufen mußten gar nicht schlecht, aber die Fußkranken hätte man sicher vorher irgendwie nach oben bringen können… Übrigens wurden auch die Schwedinnen freundlich beklatscht, so viel noch einmal zum Thema Fairness… Und das Spalier für die Spielerinnen von Uma spricht doch auch für Respekt. In einem anderen Thread zum gestrigen Spiel wurde ja schon geschrieben, dass sich die Zuschauer an die WM erinnert haben,wo Brasilien ja durch unfaire Spielweise aufgefallen ist, da ist es normal, dass bei den Emotionen, die bei einem Endspiel mitspielen, so was vorkommt.

Max Diderot
Max Diderot

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann Schweigen oder wenigstens so etwas wie diplomatisches Geschick in den verbalen Aussagen nach so einer aufregenden Partie. Jeder sieht die Dinge so, wie er sie gerne im Moment sehen möchte. Und vielen Fans des deutschen Frauenfußballs ist auch noch die provozierende Theatralik der brasilianischen Seleção während der WM 2007 in Erinnerung. Aber schon in dieser Aussage steckt ebenso eine Wertung wie einzelne Ausdrucksweisen in Bezug auf ein „… seltsames Völkchen …“ zu projizieren. Ich habe mich nicht an der vorstehenden Umfrage beteiligt, obwohl auch mir Martas Verhalten gegen den Strich geht. Und ich… Weiterlesen »

Little79
Little79

Justin 25.Mai 2008 | 11:24 Uhr 63% finden also, dass Martas Theatralik nervt. Und ich frage mich eigentlich nur, welche Theatralik? Was hat sie denn gestern großartig theatralisch-provozierendes gemacht? Die Deutschen sind manchmal schon ein seltsames Völkchen; erinnert mich etwas an den Pizza-Boykott während der WM 2006. Und die Vorwürfe, sie sei lediglich eine ballverliebte Egoistin sind auch nichts weiter als Polemik. In der laufenden schwedischen Saison hat sie neben ihren 6 Toren auch 5 Torvorlagen; mehr als jede andere Spielerin dort. Es war in der ca. 5 min als Martha wild mit der Linienschiedsrichterin diskutierte, weil sie nicht so… Weiterlesen »

Bianca
Bianca

@ Max. Auch wenn Rainer uns allen bestätigt, dass Marta eigentlich ein netter sympathischer Mensch ist, die Meinungsbildung der meisten hier kann nur durch die Male geschehen, wo man Marta auch hier mal live sehen kann oder konnte. Und da Sport durch viele Emotionen geprägt ist, werden sich die negativen Dinge mehr einprägen, als die positiven, die man nur vom Hörensagen (Rainer) bescheinigt bekommt.

Max Diderot
Max Diderot

Bianca, ich will mich nicht zum großen Humanisten stilisieren, aber es ist ein Unterschied, ob etwas begriffen oder verstanden wird. In zeitlicher Nähe zu einem Ereignis begreifen wir die Dinge, die wir nach einer gewissen Distanz zu verstehen glauben. Und so wie wir Ereignisse und Personen analysieren und interpretieren, fließen im Lauf der Zeit auch andere Komponenten mit ein. Was treibt eine solch gute Akteurin wie Marta dazu, sich so zu gebärden? Warum lassen es Umeas Mannschaft und Trainer zu? Irgendeine Dimension, womöglich ein tieferer Sinn, muss doch dahinter stecken, dass sich Martas Kapriolen von Spiel zu Spiel zu wiederholen… Weiterlesen »

Rosa
Rosa

Das Finale war eine ästhetische Freude, keine Frage. Mit Gumbrecht gesprochen, wurde hier der Formel der Präsenz jeder Raum gelassen, „sich in fokussierter Identität versunken“. Die sportliche Qualität wurde bis jetzt, auch im vorhergehenden Artikel, festgestellt und gelobt, dem möchte ich mich gerne anschließen. In einer ähnlichen Einigkeit wurde über das Verhalten der Spielerin Marta gesprochen, ausgehend von den Pfiffen der Zuschauer. Man darf bei alldem eins nicht vergessen: dieser Nachmittag war keine „gelungene Veranstaltung“ oder beschränkt auf ein qualitativ hochwertiges Finalspiel. Dieses Finale markiert einen Umbruch, oder besser gesagt Aufbruch im internationalen Frauenfußballvereinssport. Diese Aussage möchte ich nicht auf… Weiterlesen »

Steffen
Steffen

Marta ist ja erst 22 Jahre alt geworden. Wo stand eine Birgit Prinz mit 22 Jahren? Marta wird noch ein paar Jahre brauchen. Wer weiß, in 5 Jahren kann die Welt schon ganz anders aussehen und sie ein Vorbild für ihre Mannschaft sein.

Crackfly
Crackfly

Die Aussage darüber dass Marta für Herrn Tritschoks keine Weltfußballerin ist, finde ich übertrieben. Er legt zwar hier den Vorbild-Charakter an. Natürlich sollte man nich lamentiern und Mannschaftsdienlich spielen. Aber hält man dies im Vergleich zu ihrem fußballerischen Können, überwiegt das Können. Ausserdem ist Marta in dieser Hinsicht ein absolutes Vorbild, denn sie hat es geschafft, aus einem Armenviertel in Brasilien zur technisch besten Fußballerin der Welt zu werden. Und das mit 22!!! Klar gehört sich ihr Verhalten auf dem Platz nicht, aber jeder, der selbst Fußball spielt und in einem Finale stand, in dem es um „alles oder nichts“… Weiterlesen »

Max Diderot
Max Diderot

Rosa, danke für den Hinweis auf Hans Ulrich Gumbrecht. „Lob des Sports“, ein interessantes, kurzweiliges Buch. Ich erlaube mir einfach einen Link zu setzen, für alle, die etwas mehr erfahren möchten.

Markus Juchem
Markus Juchem

@Crackfly: In diesem Zusammenhang sind auch ein paar von Martas Aussagen in einem Interview interessant, dass ich am Freitag für uefa.com geführt habe. https://de.uefa.com/competitions/womencup/news/kind=1/newsid=700691.html

Ich denke auch, dass auf dem Platz die Emotionen einfach oft hochkochen und auch das verlorene WM-Finale bei ihr noch im Hinterkopf war.

Ich habe Marta, genauso wie Rainer, als eine sehr angenehme, sympatische Erscheinung kennengelernt, deren Ehrgeiz sie überhaupt erst zu dem hat werden lassen, das sie ist.

Marta kann sicherlich in punkto Team- und Fairplay noch einiges dazu lernen. Das gilt aber sicherlich auch für zahlreiche andere Spielerinnen, nicht nur aus Brasilien.

Rainer
Rainer

Marta ist jetzt schon Vorbild für viele Mädchen auf der ganzen Welt, wohl auch in Deutschland. Kommt mal nach Schweden und schaut euch ein Auswärtsspiel von Umeå IK an. Sie zieht allenthalben mehrere Hundert Zuschauer extra an und zwar keine, die sie auspfeifen wollen, sondern sie sehen und bewundern. Man erlebt es nur bei Umeå-Spielen, dass die jungen Mädchen aus Stockholm, Uppsala, Göteborg Tore bejubeln, die gegen die eigene Mannschaft fallen, wenn sie von der Nummer 60 erzielt werden. Von schwedischer offizieller Seite hat es keinen einzigen Ausfall gegen Spielerinnen aus Frankfurt gegeben. Umeås Sportchef Roland Arnqvist sagte lediglich auf… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Rainer, zu Frankfurts Verteidigung muss man aber sagen, dass Trainer Jeglertz seit vergangener Woche permanent rumstänkert. Nicht gegen einzelne Spielerinnen, sondern gegen das gesamte Team. Dass die schwedische Presse in der vergangenen Woche mit den Frankfurterinnen auch nicht gerade zimperlich umgegangen ist, möchte ich nur am Rande erwähnen. Alles zusammen mag dazu beigetragen haben, dass die Emotionen hochgekocht sind. Auch Arnqvist ist kein Kind von Traurigkeit, die Betitelung Tritschoks als „schlechter Gewinner“ ist auch nicht die feine englische Art. Ich fand einfach Ort und Zeitpunkt dieser Diskussion ziemlich unpassend, aber es war wohl auch eine Art Ventil. um die Anspannung… Weiterlesen »

Fussball Fan
Fussball Fan

Mich haben die Pfiffe gegen Marta gestört, aber so ist das im Fussball halt. Beschämend finde ich eher schon, wie Herr Tritschoks dies dann kommentiert hat. Nur mal so gefragt: wer „geniesst“ denn in der Frauenbundesliga den Ruf, sich besonders gern fallenzulassen, vor allem im Strafraum ? Doch wohl niemand mehr als Birgit Prinz ! Diese dann quasi als moralisches Vorbild hinzustellen, ist ein schlechter Witz. Leider ist es bei der zunehmenden Professionalisierung im Frauenfussball nun mal ein Nebeneffekt geworden, dass man unbedingt gewinnen will – egal ob mit fairen oder unfairen Mitteln. Das tut Marta nicht mehr und nicht… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Inzwischen hat sich auch Marta zu den Pfiffen geäußert. Wenn mein bisschen Schwedisch mich nicht ganz im Stich gelassen hat, sagt sie, dass sie die Pfiffe zwar nicht nett findet, aber sie ihr auch nicht wirklich etwas ausmachen würden.

Svenja
Svenja

Wenn ich mich richtig erinnere hat eine Brasilianerin beim Halbfinalspiel gegen die USA geklatscht, nachdem eine Spielerin vom Platz musste (wenn ich mich richtig erinnere) An diese und die Szene mit Christiane erinnere ich mich.

Mir ist auch nicht wirklich aufgefallen, dass Marta irgendwie beeindruckt von den Pfiffen war, obwohl ich nicht glauben kann, dass einen das kalt lässt. Aber nun ja, vielleicht besitzt sie soviel Professionalität, das während des Spiels auszublenden.