Neue US-Profiliga heißt WPS
442 Tage vor dem offiziellen Start wurde am Donnerstagmorgen in Baltimore im Rahmen der jährlichen Tagung der National Soccer Coaches Association of America (NSCAA) offiziell der Name der neuen US-Profiliga vorgestellt, die ab 2009 auf die 2003 in Konkurs gegangene WUSA folgen soll.
Women’s Professional Soccer (WPS) ist der neue Name der Liga, die ab kommendem Jahr Frauenfußball vom Feinsten bieten und Topspielerinnen aus aller Welt in die USA locken will. Neben dem Namen wurde auch das offizielle Logo präsentiert und die neue Website vorgestellt.
„Ein langer und sorgfältiger Prozess hat zu der Wahl des Namens Women’s Professional Soccer und dem Kürzel WPS geführt“, erklärt die WPS-Beauftragte Tonya Antonucci. „Die Liga und die Teambesitzer haben über zahlreiche Variationen von Namen und Logos nachgedacht, bevor sie eine Entscheidung getroffen haben.“
Das Logo trägt die Silhouette der US-Frauenfußball-Ikone Mia Hamm. „Ich fühle mich extrem geehrt, dass ich das neue WPS-Logo personifiziere“, so Hamm. „Vor allem repräsentiert diese Liga Chancen – nicht nur für Fußballerinnen, sondern für Frauen auf der ganzen Welt.“
Auf der neuen Website können sich Fans auf aller Welt über die Entwicklung der Liga auf dem Laufenden halten und Informationen zu Liga, WPS-Teams, potentiellen Spielern und Frauenfußball im Allgemeinen erhalten. Fans bekommen im WPS-TV Videos von hinter den Kulissen präsentiert, Spieler-Blogs, Event- und Community-Kalender, Liga- und Teamnews, Jobangebote, Links zu den einzelnen Teams und vieles mehr runden das umfangreiche Angebot ab.
Seit der offiziellen Ankündigung der Liga im September wurde im WPS-Büro in San Francisco und den Teambüros in Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, New Jersey/New York, St. Louis und Washington D.C. fieberhaft gearbeitet. In einem ersten Schritt ging es darum, Mitarbeiter einzustellen. Unter den prominentesten Namen ist Tony DiCicco, der Trainer der Boston Breakers sein wird. Auch bei Washington Freedom wird in Jim Gabarra ein bekannter Trainer arbeiten.
„Das nächste Jahr wird bestimmt aufregend für den Frauenfußball mit dem Olympischen Fußballturnier und der Aussicht, danach in den USA professionellen Frauenfußball zu betreiben. Während sich die Spielerinnen darauf vorbereiten, werden wir natürlich sorgfältig bis hin zum Kick-off der ersten Saison arbeiten.“