Kann das Internet-TV den Frauenfußball revolutionieren?

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„Vereine und DFB sollten in einer konzertierten Aktion Überlegungen anstellen, wie die Damenligen attraktiver werden könnten“, schrieb unser Leser „Max Diderot“ vor kurzem in einem Kommentar. Und in der Tat: Ohne qualitative Verbesserung sowohl in struktureller wie sportlicher Hinsicht wird es der Frauenfußball auch in Zukunft schwer haben, abseits von Großereignissen wie Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen in der Öffentlichkeit hohe Aufmerksamkeit zu erzielen.

Ein häufig geäußerter Kritikpunkt ist auch, der Frauenfußball, und hier speziell die Bundesliga, fände in der Regel zu wenig Platz in der Medienberichterstattung. Doch auch andere Randsportarten leiden darunter, in den TV-Sendern nur geringe Beachtung zu finden. Einige Sportverbände und Vereine haben bereits das Internet als Verbreitungsweg für sich entdeckt. Ist dies auch eine Option für den Frauenfußball?

Früher fehlte es oft an einer ausreichenden Zahl von Programmplätzen, um auch Randsportarten in größerem Umfang im Fernsehen Übertragungsfläche zu bieten. So besitzen etwa die Öffentlich-Rechtlichen Sender ARD und ZDF über den so genannten 32er-Vertrag die Übertragungsrechte an so exotischen TV-Sportarten wie Synchronschwimmen, Tauziehen oder auch Schach. Doch Gebrauch davon haben sie aus Rentabilitätsgründen, denen sich auch ein Öffentlich-Rechtlicher Sender nicht komplett entziehen kann, nur selten gemacht.

Frauenfußball-Bundesliga via IP-TV?

Zu den Spielen der Frauenfußball-Bundesliga kommen nach wie vor relativ wenige Zuschauer, das generelle Interesse am Ligabetrieb ist zu gering, um bei den Sendern regelmäßige Übertragungen einfordern zu können. Nicht völlig zu Unrecht würde wohl eine Diskussion um die sinnvolle Verwendung von Gebührengeldern losgetreten.

Durch die zunehmende Digitalisierung entstehen aber Möglichkeiten, über die auch der Frauenfußball nachdenken sollte. So könnten beispielsweise der Deutsche Fußball-Bund (DFB) oder auch einzelne Vereine, Spiele über IP-TV übertragen. „IP-TV ist Fernsehen, das über den weltweiten Standard des Internet-Protokolls (IP) ausgestrahlt wird und über alle IP-basierten Kanäle empfangen werden kann“, erläutert Ingo Wolf, Geschäftsführer von Grid-TV. „Web-TV wird oft als Synonym für IP-TV gebraucht, aber es reduziert das IP-basierte Fernsehen auf die Übertragung im Internet. Die von Grid-TV entwickelte IP-TV-Technologie ermöglicht ein globales Fernsehen über alle digitalen Kommunikationswege: Internet, Satellit, Terrestrisch, Kabel, UMTS und GPRS, ohne die Notwendigkeit von Zusatzgeräten oder Decodern“, ergänzt er.

Mit den neuen Übertragungswegen sind auch die Kosten für die Verbreitung drastisch gesunken. Über jeden DSL-Anschluss kann heute Internetfernsehen in einer Qualität empfangen werden, die dem klassischen Fernsehen nahe kommt. Um Kosten deckend zu arbeiten, wird die Anzahl der benötigten Nutzer immer kleiner. Dadurch können auch kleine Zielgruppen erreicht werden, solange deren Bereitschaft vorhanden ist, dafür zu zahlen.

Übertragungskosten drastisch gesunken

Es existieren bereits Unternehmen, die sich auf die Gründung von Internetspartensendern spezialisiert haben. So bietet etwa Grid-TV bereits jetzt derartige Sender an, gezeigt werden überwiegend unkommentierte Bilder. Zwar fehlt die journalistische Aufbereitung und das Angebot ist mit dem einer Fernsehübertragung nicht vergleichbar, doch der Frauenfußball-Fan bekäme immerhin Bewegtbilder seines Lieblingsvereins zu sehen. Ab 2.500 Euro im Monat ist ein Sender laut Wolf machbar.

Umgelegt auf die 12 Vereine der Frauenfußball-Bundesliga und entsprechend lokal wie regional vermarktet könnte unter dem Strich möglicherweise eine Nullrechnung stehen. Das große Geld lässt sich realistisch betrachtet sicherlich nicht verdienen, doch dies müsste auch nicht der Anspruch sein. Via Internet und Handy-TV könnten die Fans zumindest erreicht und die Zielgruppe mit Hinblick auf die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 erweitert sowie die Marke Frauenfußball-Bundesliga in der Öffentlichkeit etabliert werden.

Gedankenspiele im Bayerischen Fußballverband

Im Bayerischen Fußballverband (BFV) gibt es bereits Gedankenspiele, zukünftig die Spiele der Bayernliga der Männer per Internet-TV zu übertragen. „Wir sind stark dabei, das zu sondieren“, so BFV-Präsident Dr. Rainer Koch. Auch er glaubt, dass sich ein derartiges Projekt kostendeckend betreiben lässt. „Wir wollen uns da mit den Clubs zusammen Gedanken machen. Aber wenn der Autohändler Huber in Kötzting weiß, dass sein Verein im Internet präsentiert wird, ist er vielleicht eher bereit, den Verein zu unterstützen.“

Auch andere Sportarten drängen ins Internet-TV. So hat die die ARD/ZDF-Sportrechtetochter SportA bereits zu Jahresbeginn einen Vertrag mit Science-TV, einem Schwesterunternehmen von Grid-TV, abgeschlossen, um dort auch Übertragungen von Sportarten aus dem 32er-Vertrag zu verwirklichen. Zu den Sportarten, an denen Science-TV nun Rechte besitzt, zählen unter anderem Billard, Curling, Judo, Moderner Fünfkampf, Rudern, Schach, Segeln, Tauziehen und Wasserski.

Auch Handball und Basketball im Internet

Einen eigenen Internetsender betreiben bereits die Handball-Bundesliga und die Deutsche Basketball-Liga zusammen mit dem Sportrechtevermarkter Sportfive. Bei Sportdigital.TV wird mit professionellen Strukturen gearbeitet. So arbeitet im Hintergrund ein 30-köpfiges Redaktionsteam, jede Begegnung wird mit fünf Kameras begleitet. Während der Handball-WM wurde das Angebot von 25.000 zahlenden Nutzern angenommen.

Komplizierter dürfte sich die Frage nach der Rechtevergabe gestalten, da die Verschmelzung der Verbreitungswege eine Unterscheidung immer schwieriger macht. Doch auch hier ist der DFB gefragt, bei der anstehenden Neuvergabe der Bundesligarechte entsprechende Regelungen zu treffen und die Frauenfußball-Bundesliga im Internet möglicherweise in Eigenregie (DFB-TV) zu übertragen.

In den kommenden Jahren wird das Thema sicherlich an Bedeutung gewinnen, auch wenn heute noch viel Spekulation im Spiel ist. „Wer weiß, was in zwei Jahren im Internet passiert, zwei Jahre sind in dieser Welt ja schon Lichtjahre“, so Koch. Eine Chance für den Frauenfußball wäre das Internet-TV jedoch allemal.

Letzte Aktualisierung am 12.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Crackfly
Crackfly

Auch ich habe darüber mal nachgedacht. Nur ich sehe ein wenig Schwierigkeiten darin, vernünftige Bilder zu bekommen. Immerhin braucht man hierfür auch mindestens eine Kamera pro Spiel. Und jemand, der sie führt.

Rainer
Rainer

Sehr interessanter Artikel, ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Heute Abend findet das Hinspiel der Olympia-Qualifikation zwischen Dänemark und Schweden in Viborg statt. Kein Fernsehsender überträgt und die größte schwedische Tageszeitung Dagens Nyheter schreibt Geschichte:

Kurz entschlossen kaufte man die Fernsehrechte und sendet das Spiel heute Abend ab 19.00 Uhr im Internet: https://www.dn.se.

Max Diderot
Max Diderot

Die Frage, ob das Medium Internet-TV den Frauenfußball revolutionieren wird, erscheint mir absolut. Eine Umwälzung der bestehenden Koordinaten halte ich für weniger bedeutend als deren signifikante Fortentwicklung. Außerdem, sollte nicht mindestens gleichzeitig mit der Suche nach probablen Übertragungswegen zuerst einmal eine Bestandsaufnahme und eine mittelfristige Perspektive der Frauenfußball-Bundesligen vorgenommen werden? Die WM 2007 ist beendet und niemand interessiert sich mehr für den Frauenfußball? Könnte man(n) meinen. Nämlich dann, wenn Etats und Zuschauerzahlen der Bundesligen von Damen und Herren planlos verglichen werden. Ich habe ein paar Zahlen zusammengetragen und versuche einen absoluten und relativen Bezug deutlich zu machen. Die Quellenangaben befinden… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Max, danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Zwei Dinge: Eine Entwicklung bei den Zuschauerzahlen der Frauenfußball-Bundesliga ist schon festzustellen, aber wir bewegen uns immer noch in einer derart kleinen Dimension, dass hier noch kein Programmverantwortlicher eines Fernsehsenders auch nur einen Gedanken an regelmäßige Liveübertragungen verschwendet. Was Deine Beispielrechnung angeht, bin ich mehr als skeptisch, vor allem was die Zahlungsbereitschaft angeht. Mehr als zwei, drei Euro pro Monat wird man hier wohl kaum verlangen können, deswegen glaube ich eben nicht, dass sich wirklich Überschüsse generieren lassen. Ich weiß nicht, wie die DFL in ihrer Studie damals zu den Ergebnissen gekommen ist. Tatsache… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Danke für den Hinweis, Rainer. Das müsste der Direktlink sein:

Max Diderot
Max Diderot

Markus, wenn ich es richtig verstanden habe, liegt der Preis für ein HBL-TV-Saisonticket, HBL betrifft die Handballbundesliga, bei € 54,99. Dieses Angebot beinhaltet beispielsweise die Übertragung via IPTV. Bei diesem Paket soll es sich um ungefähr 150 Spiele handeln! Die Frauenfußball Bundesliga inkludiert 132 Partien, bei einer möglicherweise höheren Akzeptanz dieser Sportart im Vergleich zum Handball. Natürlich ist nicht auszuschließen, dass die in der DFL-Studie genannte Zahl weiblicher Besucher überwiegend wegen Schweini, Poldi und anderen Akteuren des Männerfußballs die Stadien geht. Andererseits soll aber das Wachstum der DFB-Mitgliederzahlen im weiblichen Bereich überproportional groß sein. Apropos Gelder. Im KICKER wird heute… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

Dein Optimismus in allen Ehren, aber woraus schließt Du, dass sich mehr Zuschauer für Frauenfußball als für Männer-Handball interessieren? Schau Dir mal die Zuschauertabelle der laufenden Handball-Bundesligasaison an, von so einem Zuspruch ist der Frauenfußball noch weit entfernt! https://www.handball-statistik.de/index.php?show=zuschauer&action=verein Es mag ja sein, dass das Wachstum im weiblichen Bereich, was Mitgliederzahlen im DFB angeht, groß ist, doch es ist leider kein Indikator für Interesse am Frauenfußball. Es wäre ja auch bisher schon genügend Geld vorhanden, um für die Frauenfußball-Bundesliga eine Anschubfinanzierung zu leisten. Doch wie sollte die aussehen? Gestandene Spielerinnen aus dem Ausland einkaufen? Gehälter subventionieren, damit aktuelle Spielerinnen keinen… Weiterlesen »

Max Diderot
Max Diderot

Jau, meine Rede galt weniger der Präsenz und mehr der Affinität möglicher, in Frage kommender Zuschauerpotenziale. Der hohe Standard, den beispielsweise der Männerhandball in Deutschland ob seines Zuschauerzuspruches erreicht hat, ist ja einer strukturellen Entwicklung (ambitioniertere Hallen) und einer medialen Mischstrategie (IPTV, DSF, Eurosport) zu verdanken. Eventuell vorbildhaft für den Frauenfußball?

Tom Schlimme
Tom Schlimme

Ich bleibe bei meiner schon öfter geäußerten Einschätzung, dass die Frauenfußball-Bundesliga das Fernsehen braucht, um populärer zu werden. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, die Zuschauer kommen nicht, weil sie von der Bundesliga in dem Medium, das sie nutzen, und das ist das Fernsehen, nichts davon mitkriegen, und das nehmen dann die Sportchefs der Fernsehsender als Begründung, wieso sie nicht über Frauenfußball berichten. Ich finde, man sollte nicht gleich von Life-Übertragungen ganzer Bundesligaspiele reden, sondern erstmal das fordern, was realistisch erscheint. Das sind für mich 5- Minuten Zusammenfassungen von Bundesligabegegnungen in den jeweiligen Regionalsendern der ARD. In den… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Tom, es kam ja zuletzt nicht sehr oft vor, aber hier hast Du meine uneingeschränkte Zustimmung!!! Also was kann man tun, um mehr Zuschauer ins Stadion zu locken??? In Potsdam ist das große Zauberwort immer; „attraktiven und modernen Fußball spielen!!! Also stell Dir vor, Dein Verein spielt attraktiv und modern, aber keiner bekommt es mit, der nicht im Stadion war!!! Und das Fernsehen hat deshalb nicht berichtet, weil es zu wenige waren!!! Eigentlich ist es doch pervers!?!?!? Für die Zuschauer im Stadion, brauch ich doch diesen Bericht nicht machen, die waren ja live dabei!!! Und für die, die nicht im… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

@Tom und Detlef Vielen Dank für Eure Ausführungen. Zum Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen: Von seinem ursprünglichen Funktionsauftrag Grundversorgung hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon lange entfernt. Sein Expansionsstreben ist ungebremst, längst diktieren Quoten und Werbeeinnahmen auch dort weitestgehend das Programmangebot, dass sich dem der privaten Sender immer weiter annähert. Das war sicherlich nie so gedacht, ist aber die heutige Realität, der sich auch der Frauenfußball stellen muss. Dass nicht mehr Zuschauer zu den Bundesligaspielen in die Stadien kommen liegt nicht alleine an mangelnden Übertragungen. Es liegt an der in der Breite fehlenden sportlichen Qualität, dem mangelnden Wettbewerb, und auch daran, dass es… Weiterlesen »

Tom Schlimme
Tom Schlimme

Ich habe jede Mange attaktive Spiele in der Bundesliga gesehen, auch mit knappem Ausgang, von denen keine Minute im Fernsehen übertragen wurde. Das mit dem mangelnden Wettbewerb kann ich auch nicht nachvollziehen. In der so viel gerühmten schwedischen Liga hat der Meister Umea eben gerade genauso mit 9 Punkten Vorsprung abgeschlossen, wie bei uns der Meister Frankfurt in der abgelaufenen Saison. In Schweden wird trotdem mehr im Fernsehen übertragen, und es kommen auch mehr Zuschauer. Egal, was da jetzt Ei ist, oder was Henne, es ist einfach so, Fernsehübertragungen sind die beste Werbung, die es gibt, und andersrum, ohne Fernsehen… Weiterlesen »

bend:it
bend:it

Unter http://www.sportdigital.tv kann man sehen wie Frauenfußball via Internet realisiert werden könnte. Die hier angebotenen Sportarten sind in Zuschauerzahlen auch etwa mit dem FF vergleichbar. Finanziert wird der Dienst über Abo, so kostet z.B. das Volleyballpaket (Männer und Frauen) für die ganze Saison 50 Euro. Damit kann man sich alle 100 Spiele in fernsehähnlcher Qualität (520 x 340 Pixel) auch noch im Replay anschauen. Sicher wären viele FF-Begeisterte bereit für einen ähnlichen Betrag sich die Spiele auf den heimischen PC zu holen, aber eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für den FF lässt sich damit leider nicht erzielen. Daher wird es (leider)… Weiterlesen »

Max Diderot
Max Diderot

So gerne ich gegen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten polemisiere, weil ich deren TV-Sportberichterstattung in weiten Teilen als unqualifiziert empfinde, denke ich nicht, diese als mediale Samariter des deutschen Frauenfußballs verantwortlich machen zu dürfen. Von der Quantität sind die Ressorts von ARD und ZDF in vielen Sportarten präsent und bemühe sich, mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung, den jeweiligen Erfolgen auch gerecht zu werden. Ich denke auch nicht, dass die (Aus-) Fälle der Herren Emig (HR) und Mohren (MDR), die sich über Unternehmen ihrer Ehefrauen indirekt für eigentlich selbstverständliche Übertragungen zusätzlich alimentieren ließen, repräsentativ für eine derartige Mentalität der öffentlichen Sendeanstalten sind. Und… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

Ich glaube auch, dass die Übertragungsrechte das eigentliche Problem sind!!! Es ist wohl der gleiche Teufelskreis, wie mit den Zuschauern im Stadion!!! Die ARD hat die Rechte vom DFB erworben, nutzt diese aber kaum zu Übertragungen!!! Kommt jetzt jemand anderes, und möchte von den FF-Ligaspielen übertragen, oder berichten, dann fällt den Herren der ARD plötzlich ein, dass man damit auch Geld verdienen könnte!!! Hier sollte der DFB also daran interessiert sein, dass der FF in Zukunft extra vermarktet werden kann!!! Dann können Regionalsender, Stadtfernsehen, Uni-TV, oder irgendwelche freien Sender, mehr von der FF-Bundesliga berichten!!! Was aber nun die ÖR-Sender angeht,… Weiterlesen »