DFB-Pokalfinale: Duell der Topstürmerinnen

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Das Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FCR 2001 Duisburg (16.45 Uhr, ARD) ist auch das Kräftemessen der beiden wichtigsten Stürmerinnen Birgit Prinz und Inka Grings. Die Frankfurterinnen setzen ihre Hoffnungen vor allem in die Topform der dreifachen FIFA-Weltfußballerin, für Grings ist es möglicherweise die allerletzte Chance, Bundestrainerin Silvia Neid mit einer überragenden Leistung zur Nominierung für die Nationalmannschaft zu bewegen.

In der Torschützenliste der Frauenfußball-Bundesliga hat Grings die Nase derzeit mit 22 Treffern vorn. Die 28-Jährige meinte vor dem Finale: „Bei Toren sollte man immer mit mir rechnen. Es wäre ein Fehler, das nicht zu tun.“ Grings schrieb 1998 Pokalgeschichte, als sie mit ihren drei Treffern im Finale gegen den FSV Frankfurt beim bisher einzigen Pokalsieg der Duisburgerinnen zum bisher torreichsten Endspiel der Geschichte beitrug (6:2).

Mit einer überzeugenden Leistung im Pokalfinale will Grings Bundestrainerin Silvia Neid davon überzeugen, dass ihre Nicht-Nominierung für die Nationalmannschaft ein Fehler ist. „Ich werde auf jeden Fall bis zum Schluss um ein WM-Ticket kämpfen und Silvia Neid zumindest Kopfzerbrechen bereiten“, so Grings gegenüber der Rheinischen Post im Artikel mit der martialischen Überschrift „Scharfschützinnen“.

FFC setzt auf Prinz

Birgit Prinz bekam zuletzt von ihrem Trainer Hans-Jürgen Tritschoks nach dem Sieg gegen den Hamburger SV Sonderlob. Doch gewohnt zurückhaltend meint sie auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am vergangenen Dienstag: „Entscheidend ist, dass jemand aus der Mannschaft die Initiative übernimmt. Wer das ist, ist egal.“

„Birgit ist derzeit in herausragender Form. Das könnte den Unterschied machen“, glaubt Frankfurts Verteidigerin Steffi Jones. Die Hessinnen wollen nach drei Pokalfinalniederlagen in Folge endlich wieder den Titel nach Frankfurt holen, doch die Duisburgerinnen werden alles daran setzen, zu beweisen, dass man stärker ist, als es bei den beiden Bundesliga-Niederlagen (1:6 und 0:3) gegen Frankfurt zu sehen war.

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