Wie Turbine mehr Zuschauer für den Frauenfußball begeistern will
Durch eine regionale Partnerschaft mit den drei Kommunen Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow will Turbine Potsdam neue Zuschauer zum Frauenfußball bringen. Doch durch das am vergangenen Mittwoch unterzeichnete Abkommen soll auch das Umland profitieren.
„Wir wollen die Menschen im Potsdamer Umland für unsere 1. und 2. Mannschaft begeistern“, so Turbine-Geschäftsführer Bernd Kühn in einem Artikel der „Märkischen Allgemeinen“ . Präsident Günter Baaske spricht von einer „Win-Win-Situation“, von der beide Seiten profitieren können. Mit verstärkten Plakataktionen in den drei Kommunen sollen neue Fankreise erschlossen und neue Möglichkeiten der Vermarktung erschlossen werden.
Die Städte in der Region hoffen auf neue Impulse für die eigenen Frauenfußball-Mannschaften. „In den ersten Jahren haben wir kaum jemanden für unsere Mädchen- und Frauenmannschaften gefunden. Doch nun überlegen wir, ob wir zusätzliche Einheiten einrichten, da der Andrang so groß ist“, so Michael Grunwaldt, Präsident vom RSV Eintracht 1949 und zukünftiger Turbine-Botschafter. Zudem hoffe man, dass gelegentlich auch einmal einige der Potsdamer Topspielerinnen beim eigenen Training vorbeischauen.
Darüber hinaus soll ein Turbine-Fantreff ins Leben gerufen werden, wo etwa zusammen Fußballspiele angeschaut werden können. Dort könnte auch ein Ticketvorverkauf stattfinden. Neben der Kooperation mit Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow sind weitere Partnerschaften geplant, laut Baaske unter anderem eine mit der Stadt Beelitz.