FF Magazin: Was hat der Verlagswechsel gebracht?

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Seit der ersten Ausgabe diesen Jahres erscheint die – nach dem Ende des Magazins „Die Elf“ – einzige gedruckte Frauenfußball-Publikation in Deutschland, das FF-Magazin, im Meyer & Meyer Sportverlag. Ende 2006 trennte man sich vom r+p Verlag, der auf seiner Homepage als weiterhin Zuständiger für die „Technische Gesamtherstellung“ trotzdem noch für das FF-Magazin wirbt und in dem auch das offizielle DFB-Journal erscheint. Der Einzelpreis ging von 2,50 Euro auf 4 Euro hoch, der Erscheinungsrhythmus blieb gleich: alle zwei Monate landen Reportagen, Interviews und viele bunte Bilder im Briefkasten der Frauenfußball-Interessierten. Und auch der Umfang (zuletzt 58 Seiten) blieb identisch. Nun, da am Donnerstag die zweite Ausgabe im neuen Verlag erschien, sind wir an Eurer Meinung interessiert: Was ist besser geworden, was schlechter? Könnt Ihr die Preiserhöhung verstehen oder ist das Wucher ohne Mehrwert für den Leser?

Hier könnt Ihr abstimmen und Eure Entscheidung begründen:

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Rainer48
Rainer48

Es ist vielleicht nach der zweiten Ausgabe noch ein wenig früh, ein Urteil zu fällen. Und Gründe für den Verlagswechsel gab es ja mit Sicherheit.

Das größte Problem bleibt wohl der Erscheinungsrhythmus. Alle zwei Monate ist einfach zu wenig und auch in der schnellebigen ZEit nicht mehr zeitgemäß.

Alleine mit guten Hintergrundreportagen holt man niemandem hinterm Ofen vor, diese Erfahrung musste schon das Magazin „Sports“ vor einigen Jahren machen. Gut gemacht, und trotzdem nicht dauerhaft erfolgreich.

Vielleicht sollte man sogar über ein wöchentliches Magazin nachdenken – kleiner vom Umfang, dafür umso aktueller, das könnte klappen.

Bernhard
Bernhard

Meine Einschätzung: Offenbar hat sich der DFB letztes Jahr zurückgezogen. Zunächst gewährte er der Zeitschrift „dieelf“ keine Hilfe und später auch „ff-magazin“ nicht mehr. Das schließe ich aus der Beobachtung, dass sämtliche Anzeigen von DFB und seinen Partnern (adidas…) wegfielen. D.h. es musste ein neuer Verlag gefunden werden. Mit dem Meyer&Meyer-Verlag wurde ein Verlag gefunden, der mit Nischensportarten Erfahrung hat: Tischtennis, Badminton usw. Bei den Nischensportarten macht aber immer der jeweilige Verband mit, der die Publikation unterstützt. Das Interessante: Die gleiche Situation hatte „dieelf“ mit dem huddle-Verlag (Football, Wasserball). Das rechnete sich nicht für den Verlag. Die Nachfrage ist einfach… Weiterlesen »

Markus Juchem
Markus Juchem

@Bernhard: Die Problematik, die Du gegen Ende ansprichst, sehe ich genauso. Ich habe sie zuletzt auch schon einmal aufgegriffen. https://www.womensoccer.de/2007/02/13/nicht-alles-auf-die-vorurteile-schieben/ „Derzeit sind im DFB mehr als 900.000 weibliche Mitglieder registriert, doch in den Stadien oder etwa auf Websites zum Thema Frauenfußball suchen wir sie in der Breite vergeblich. Diejenigen, die sich für den Sport interessieren, müssen ihr Interesse auch stärker öffentlich bekunden.“ Das trifft eben genauso für das FF-Magazin zu. Mädchen und Frauen, die Fußball spielen, interessieren sich nicht zwangsläufig für Frauenfußball. Klingt paradox, ist aber so. Sie schauen oft lieber Männerfußball. Vielleicht rührt das ja daher, dass sie in… Weiterlesen »

Crackfly
Crackfly

@ Bernhard und Markus Da ich aus Erfahrung spreche, liegt es einfach daran, dass der Frauenfußball nicht für alle zugänglich ist, wenn man nicht ein paar Kilometer fährt (BuLi). Für mich sind 173 km zum FCR aber ich fahr sie gern. Meine eigene Mannschaft kann ich aber nicht dazu animieren. Die schauen lieber die Männer-BuLi. Da kennt man sich etwas aus, weil man durch die Medien besser informiert ist, bzw. wird. Allein schon im Fernsehen. Ich warte ja immer vergeblich darauf, dass in den dritten Programmen des jeweiligen Bundeslandes zumindest die Ergebnisse genannt werden. Beim FCR noch nicht mal im… Weiterlesen »

Renate
Renate

@Crackfly Diese Beobachtung habe ich auch gemacht. Eigentlich sollte sich bei den Spielerinnen aber die Erkenntnis durchsetzen, dass die Weiterentwicklung ihrer Sportart stark von der Medienpräsenz abhängt. Wer in den Medien ein Schattendasein fristet (zumindest auf die Liga bezogen), dem sind in seiner Entwicklung Grenzen gesetzt. Da die Medien weniger emotional als rein nüchtern und sachlich ihre Sendeminuten planen, kann dem Teufelskreis meines Erachtens nur durch die Frauenfußball-Begeisterten und Aktiven entkommen werden. @Bernhard „IMHO hat eine FF-Zeitschrift nur eine Chance, wenn die Community diese voll mittragen würde. Das war weder bei “dieelf” noch bei “ff-magazin” der Fall.“ „Die Elf“ entstand… Weiterlesen »

Bernhard
Bernhard

„dieelf“ war anfangs von der Community getragen. Aber schon nach wenigen Ausgaben verabschiedeten sich viele und machten http://www.fansoccer.de

Wie die „Community“ dabei wäre: Community sind wir, die wir hier schreiben. ff-magazin kann sich fragen, wie kann ich diese Leute gewinnen, damit sie Botschafter für das Heft werden.
z.B. statt auf die eigene, völlig unzureichende Website zu verweisen könnte man mit ff-forum.net, frauenfussball.de etc. kooperieren.
D.h. im Heft etwas Platz für Beiträge aus diesem Bereich, z.B. eine womensoccer.de-Story. Dafür macht womensoccer.de (oder wer auch immer) Werbung für das Heft.

So in der Art.

Johann Wübbenhorst
Johann Wübbenhorst

Hallo,

m.E. wird zu wenig über die Frauen-Bundesligen berichtet. Das hängt sicher damit zusammen, dass die Zeitschrift nur alle 2 Monate erscheint und somit nicht aktuell genug ist. Von den Bundesligisten könnte man aber alternativ über die Spielerinnen, das Umfeld, die Saisonziele, etc. berichten.
Die Berichte über ausländische Verbände, Mannschaften, Spielerinnen könnte man einschränken.
Es wäre schön, wenn die Anregungen dieses Forums an die Redaktion des FF-Magazins weitergegeben würden.
Gruß an alle Leserinnen
Jonos

Katja Öhlschläger
Katja Öhlschläger

@Johann Wübbenhorst

Wenn die Diskussion hier abgeschlossen ist, werden wir beim FF Magazin anfragen, ob Interesse an einer Weiterleitung der Kommentare besteht.