TSG 1899 Hoffenheim leiht Kristin Demann aus

Von am 17. Juli 2013 – 11.09 Uhr 6 Kommentare

Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim ist auf der Suche nach Verstärkung für die Defensive fündig geworden. Vom 1. FFC Turbine Potsdam wechselt Kristin Demann für ein Jahr auf Leihbasis in den Kraichgau.

In Potsdam steht Demann seit 2009 unter Vertrag, die letzte Saison verlief für die 20-Jährige allerdings äußerst unglücklich.

Schwere Verletzung
Im April 2012 zog sich die Abwehrspielerin bei einem Qualifikationsturnier mit der deutschen Nationalmannschaft für die U19-Europameisterschaft in Schweden einen Kreuzbandriss zu und kam in der vergangenen Spielzeit nur zu wenigen Einsätzen für Potsdam in der 1. und 2. Bundesliga. Nach ihrer langen Verletzungspause will sich Demann in Hoffenheim nun wieder langsam herantasten.

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Kristin Demann

Kristin Demann (re.) ist der fünfte Neuzugang im Team von Trainer Jürgen Ehrmann © TSG 1899 Hoffenheim

Spielpraxis sammeln
„Ich hoffe, ich bekomme hier viele Spielzeiten. Nach den ersten positiven Gesprächen hat sich schnell herausgestellt, dass ich hier sicher die Chance bekomme, mich in der 1. Bundesliga durchzusetzen. Mit der Hoffenheimer Mannschaft ist es in der 1. Liga eine ganz andere Herausforderung als mit Potsdam. Aber ich denke, in der Mannschaft steckt viel Potenzial und ich hoffe, wir halten die Klasse. Vielleicht können wir ab und zu auch mal die ‚Großen‘ ärgern.“

In Hoffenheim soll Demann nach ihrer Verletzung Spielpraxis sammeln und die Defensive des Erstligaaufsteigers verstärken. 1899-Coach Jürgen Ehrmann freut sich, die letzte, noch vakante Position im Hoffenheimer Kader geschlossen zu haben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • Speedy sagt:

    Ich denke das dieser Wechsel aus Sicht von Chrissie Sinn macht, daher drücke Ihr die Daumen für Ihre Neue Aufgabe in Hoffenheim. Auf alle Fälle besser als bei Turbine I auf der Bank zu sitzen, die Alternative wäre ansonsten ein dauerhafter Einsatz bei der 2. Mannschaft gewesen. Dann also doch lieber 1. Liga.

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  • Detlef sagt:

    Für KRISTIN ist es in Hoffenheim sicherlich leichter, sich in die Startelf zu spielen!!!
    Allerdings finde ich es für TURBINE nicht gut, wenn mit ihr eine starke Alternative zu MAREN nicht mehr zur Verfügung steht!!!
    Wer sorgt dann für den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams???
    Ob WÄLTI sich in Potsdam wirklich durchsetzen kann, ist ja jetzt noch nicht absehbar!!!
    Was passiert, wenn SIMIC wieder längere Zeit ausfallen sollte???

    Grundsätzlich finde ich so ein Ausleihgeschäft ja gut, aber eben hauptsächlich für Zweitligaspielerinnen!!!
    KRISTIN hat dort mM nur gespielt, um Spielpraxiszusammeln!!!
    Aber jetzt werden in der Vorbereitung die Karten neu gemischt, und ich hätte KRISSI schon große Chancen eingeräumt, sich bei Potsdam durchsetzen zu können!!!

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  • Sheldon sagt:

    Endlich fangen die Leihgeschäfte auch im FF an. Sind meines Erachtens ein probates Mittel für beide Seiten. Turbine behält die „Rechte“ an Demann und kann sie zurückholen, Hoffenheim kriegt ihre Spielstärke. Allerdings gilt es auch hier aufzupassen, dass du nicht irgendwann 20 Spielerinnen verliehen hast. Das bringt es auch nicht.

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  • speedy75 sagt:

    Für Kristin Demann kein schlechter Wechsel dort hat sie die Chance dauerhaft zu spielen und sich auch weiterzuentwickeln. Für die 1899 Mädels ist Kristin Demann auf jeden Fall auch ne Verstärkung.

    Bei Turbine kommt ja nun auch Johanna Elsig nach langer Verletzung zurück von daher wäre es dort in der Abwehr auch eng geworden.

    Btw.
    Wenn man sieht wen der BVC und die TSG alles verpflichten dürfte das ne spannende Saison werden, einzig abfallend aktuell wohl leider Sindelfingen die dazu hin noch einen sehr schweren Auftakt haben.

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  • Tiberias sagt:

    Das ist wohl für alle beteiligten Seiten – TSG, Turbine und Krissi – die beste Lösung. Bei Turbines dichtgepacktem Kader dürfte es für einen Stammplatz schwer werden, und immer nur in der „Zweiten“ aufzulaufen, ist auf die Dauer auch kein Zustand. Und wer weiß – vielleicht tut sich nach einem Jahr dann in Potsdam genau jene Lücke auf, die eine spielerprobte Krissi schließen kann…

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  • waiiy sagt:

    Bei Krissis Spielstärke ist das genau die richtige Enscheidung. Auch in meinen Augen ist es Zeit für Ausleihgeschäfte.

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