Frankfurt holt Australierin Tameka Butt

Von am 1. Februar 2013 – 14.41 Uhr 19 Kommentare

In letzter Minute hat der 1. FFC Frankfurt seinen Kader noch einmal erweitert und die australische Nationalspielerin Tameka Butt verpflichtet.

Die 21-jährige Stürmerin kommt vom zweifachen australischen Meister Brisbane Roar und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Zuvor hatte der 1. FFC Frankfurt in der Winterpause bereits Lise Overgaard Munk und Weltmeisterin Kozue Ando verpflichtet.

Internationale Erfahrung
Tameka Butt erzielte in insgesamt 48 Partien in der australischen W-League 26 Treffer, im vergangenen Jahr gab sie ein kurzes Gastspiel in den USA für die Boston Breakers. Butt erklärt: „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich nun die Chance habe, in Deutschland und für den 1. FFC Frankfurt zu spielen.“

Anzeige
1. FFC Frankfurt

Der Kader des 1. FFC Frankfurt bekommt noch einmal Zuwachs © Herbert Heid / girlsplay.de

Dahm: „Eines der größten Nachwuchstalente“
Trainer Philipp Dahm meint: „Tameka ist für uns eine junge Spielerin mit sehr großen Perspektiven. Sie hat in ihren jungen Jahren schon Erfahrungen in verschiedenen Ligen gesammelt. Tameka gilt als eines der größten Nachwuchstalente im australischen Fußball. Wir sind sehr erfreut, dass sie unseren Kader ergänzt und den Weg nach Frankfurt gefunden hat.“

Dietrich: „Flexible Neuzugänge“
Manager Siegfried Dietrich ergänzt: „Mit Lise Overgaard Munk, Kozue Ando und Tameka Butt ist nun unser Kader für die wichtigen Herausforderungen in der Rückrunde komplett. Alle drei Neuzugänge sind flexibel einsetzbar, bringen fußballerische Qualitäten sowie internationale Erfahrung mit und werden uns auf dem Weg zu unseren Zielen auf gutem Niveau unterstützen.“

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Na dann mal los. Wir sind gespannt was Frankfurt hinbekommt.

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    3 neue Stürmerinnen für die Rückrunde zusätzlich zu Bretigny, Wich und Crnogorcevic, sowie Chojnowski aus der 2. Mannschaft und Sandra Smisek ist ja auch noch da!

    Hoffentlich spielt man dann nicht wieder mit Marozsan als „falsche Neun“.

    (0)
  • Cosmos sagt:

    26 Tore in 48 Spielen auf dem Niveau einer W-League sind nicht unbedingt beeindruckend.^^

    Crnogorcevic, Brétigny, Wich, Munk, Ando, Butt …reihenweise verpflichtet der FFC in den letzten knapp 2 Jahren also Stürmerin auf Stürmerin, die allesamt eine bereits vor der jeweiligen Verpflichtung bekannte Gemeinsamkeit haben/hatten, nämlich über keine ausgewiesen hohe Trefferquote auf wirklich hohem Wettbewerbsniveau (starke Liga, CL o. Nationalteam) zu verfügen (bzw. im Falle Brétigny ihre beste Zeit mutmasslich bereits hinter sich zu haben).

    Rechnet man mal all die Gehälter + Ablösesummen jener Spielerinnen zusammen, dann wären von diesem Geld stattdessen bestimmt 1-2 ausgewiesene Weltklassestürmerinnen a la Sinclair, Leroux, Press, Bachmann oder Melis finanzierbar gewesen.

    Und selbst wenn man eine Nummer tiefer stapeln wollte, so wären insbesondere im heurigen Wintertransfermarkt mit Islacker und Nagasato zwei Spielerinnen zu haben gewesen, die exakt jene, allen oben genannten Spielerinnen fehlende Eigenschaft, mitgebracht hätten -> Torgefährlichkeit.

    Nur gut, dass ich kein FFC-Fan bin. Sonst käme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus …

    (0)
  • xXx sagt:

    Da braucht man nicht gespannt sein, was Frankfurt jetzt hinbekommt. Bisher hat man in den letzten Jahren gar nichts hin bekommen. Und das obwohl man schon Jahr für Jahr den besten und breitesten Kader hatte. Da sollte es auch iwann mal dem Letzten auffallen, dass das Problem nicht im Kader liegt.

    Es liegt viel mehr an der fehlenden sportlichen Kompetenz.

    Und ohne die kann man aus den ganzen Topspielerinnen auch keine gute Mannschaft formen.

    Da das Trainerteam und der Vorstand immernoch der Gleiche ist, wird sich auch nix ändern. Auch nicht mit den neuen Spielerinnen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Gut dass die Transferperiode nun zu Ende ist, sonst ginge der ‚Kaufrausch‘ in Frankfurt womöglich noch weiter…

    Was nun Tameka Butt betrifft: sie wird im Artikel als Stürmerin bezeichnet, ist aber wohl eher Mittelfeldspielerin. Bei der WM 2011 spielte sie im rechten Mittelfeld und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Ich denke, dass sie auch beim FFC im Mittelfeld zum Einsatz kommen soll (möglicherweise auf der Laudehr-Position?), denn der Tabellendritte der Bundesliga verfügt bereits über ein halbes Dutzend Stürmerinnen. Die nicht ganz so hohe Trefferquote von Butt fiele dann nicht so stark ins Gewicht.

    Damit steht auch fest, dass der 1.FFC Frankfurt von einer Verpflichtung der Kanadierin Mallory Outerbridge, die an Trainingslager und Testspielen teilgenommen hat, nun offenbar doch Abstand genommen hat. Auch die mexikanische Nationalspielerin Garciamendez kommt nicht.

    Auffällig ist, dass Frankfurts Manager Siegfried Dietrich bei den Neuverpflichtungen der letzten Tage mehrfach davon gesprochen hat, es sei die Entscheidung des Trainerteams gewesen, den Kader zu erweitern. Das erstaunt zwar (seit wann haben in Frankfurt die Trainer etwas zu entscheiden?), aber immerhin ist damit vorsorglich klargestellt, wer schuld ist, wenn die Sache schief geht bzw. nicht den gewünschten Erfolg bringt. 😉

    @ Cosmos:
    „Rechnet man mal all die Gehälter + Ablösesummen jener Spielerinnen zusammen, dann wären von diesem Geld stattdessen bestimmt 1-2 ausgewiesene Weltklassestürmerinnen a la Sinclair, Leroux, Press, Bachmann oder Melis finanzierbar gewesen.“

    Um das zusammenrechnen zu können, müssten wir die Gehälter und Ablösesummen sowie die Gehaltsvorstellungen von Sinclair & Co. kennen, andernfalls bleibt alles Spekulation.
    Und zweitens scheinst du zu vergessen, dass die Spielerinnen dabei auch ein Wort mitzureden haben. Manch eine will vielleicht gar nicht zum FFC Frankfurt…

    Bei der von dir ins Spiel gebrachten A.Nagasato zögert anscheinend auch Turbine Potsdam (trotz Schwester-Bonus), ihr einen Vertrag anzubieten. Vielleicht ist die einfach nicht so gut?!

    (0)
  • grammfon sagt:

    Frankreich, Dänemark, Japan, Australien, und dazu zum Probetraining Kanada und Mexiko. Frankfurt wird auch immer internationaler. Anscheinend reicht es ihnen nicht mehr nur den anderen Vereinen die deutschen Nationalspieler weg zu kaufen.

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    Mallory Outerbrigde hat in den Testspielen, wie berichtet wurde mehrmals getroffen. Z. B gegen Zürich. Hätte mit einer Verpflichtung gerechnet.

    Wenn Butt eher im offensiven Mittelfeld eingesetzt wird, was ich mir auch eher vorstellen kann, würde die Verpflichtung momentan noch eher Sinn machen als wenn sie für den Sturm geholt worden ist.
    Also reagiert man auf die Verletzungssitaution beim FFC. (Lira und Simon)

    Für die Abwehr hat man sich doch nicht noch verstärkt, trotz des Abgangs von Ally Krieger.
    Also keine Laura Neboli für Mainhatten, wie ich schon dachte.

    (0)
  • rockpommel sagt:

    Bald spielen gar keine deutschen Talente mehr in der Liga!

    Warum dieser „Ausländerinnen-Wahn“ ???

    Da kann man ja bald schon wieder besser die Herrenligen schauen… 😉

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ DAWIDenko:
    „Für die Abwehr hat man sich doch nicht noch verstärkt, trotz des Abgangs von Ally Krieger.
    Also keine Laura Neboli für Mainhatten, wie ich schon dachte.“

    Die Leistung von Neboli im Spiel gegen Frankfurt fand ich ehrlich gesagt nicht überzeugend, auch die Spiele, die ich in der letzten Saison von ihr gesehen habe, waren eher ‚durchwachsen‘. Von daher überrascht es mich nicht, dass hier seitens des FFC kein Interesse bestand. Außerdem ist Valeria Kleiner zurückgekommen; inwieweit sie nach der langen Verletzungspause eine Bereicherung sein kann, bleibt freilich abzuwarten.

    Ansonsten wird wohl innerhalb des Kaders umgeschichtet: Svenja Huth wird gerade zur Außenverteidigerin ‚umgeschult‘, Jessica Wich absolviert ein ‚Praktikum‘ im defensiven Mittelfeld. Taktisch deutet sich eine Rückkehr zum 4-3-3 an, mit Marozsan in einer veränderten Rolle als ‚Dreh- und Angelpunkt‘ im zentralen Mittelfeld. Mal sehen, wie die Mannschaft damit klarkommt…

    @ rockpommel:
    „Warum dieser “Ausländerinnen-Wahn” ???“

    Nun, wenn Turbine Potsdam mit einer ‚Multi-Kulti-Truppe‘ Erfolg hat, meinen andere natürlich, das nachmachen zu müssen. 😉

    Vielleicht aber doch noch der Versuch einer ernsthaften Antwort: im Gegensatz zu den deutschen Talenten sind die Ausländerinnen meist Vollprofis. Dadurch sind sie zwar grds. teurer, aber auch unkomplizierter, weil nicht erst noch ein Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz gesucht werden muss.
    Hinzu kommt, dass interessante Bundesligaspielerinnen oft langfristig gebunden sind, während in anderen Ländern und Kontinenten die Saison zu anderen Zeiten endet (z.B. ist sie in Australien gerade zu Ende gegangen), so dass ein ablösefreier Wechsel möglich ist.

    Die ‚Last-Minute-Transfers‘ in der Winterpause sind deshalb fast immer Spielerinnen aus dem Ausland.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    Bevor wir hier schon wieder den Stab über Frankfurt brechen lassen wir uns doch mal überraschen was die in der Rückrunde zeigen werden. Also ab auf den Platz und Spiel anschauen *g*

    (0)
  • DAWIDenko sagt:

    @ FFFan:
    Meine Vermutung bezog sich vielmehr auf die Situation in Duisburg der drohenden Insolvenz und der Situation in Frankfurt sich für die Rückrunde zu verstärken.
    Am Anfang der letzten Saison präsentierte sich Neboli als eine sehr gute Verpflichtung in der FCR-Abwehr. Wie sie zuletzt spielte, vermag ich nicht zu sagen.
    Vor allem da sich Frankfurt schon bei Duisburg mit Kozue Ando bediente und auch einige andere Spielerinnen von Duisburg wechselten, dachte ich bei möglichen Wechselkandidaten noch an Neboli.

    Frankfurt sollte allerdings sowieso genügend Qualität besitzen um die Saison noch retten zu können. (Minimum Platz 2)
    In der Abwehr hat man ja auch noch Thunebro, die mittelerweile nur noch ein Bank-Dasein fristet, spätestens seitdem Peter verpflichtet wurde und meist ihre Nationalmannschaftsposition hinten links einnimmt. Obwohl sie auch schon letzte Saison kaum eingesetzt wurde.
    Ob deswegen eine Verbreiterung des Kaders notwendig ist, glaube ich eher weniger.
    Wenn alle fit sind, wird es sowieso unzufriedene Spielerinnen geben, die sich auf der Bank wiederfinden.

    (0)
  • noworever sagt:

    it’s no big surprise, but no matter what the disgraced club of frankfurt is doing, it never matches the beliefs of most of the womensoccer-online-chatters.
    a similar phenomenon occurs with the growing success of another rival, wolfsburg … quasi, another (still developing) arch-enemy in coming.
    when potsdam receives players with other nationalities they get very warmly „welcomed“ … if bad mainhattan is doing basically the same, dann … ‚können sie den hals nicht voll genug bekommen und geben der eigenen jugend keine chance‘.

    but (obviously) it’s to be expected when most of the forum participants are outspoken fans of a club … who apparently seems to do (or not do) everything so much ‚better‘ … and is free of the wheelings & dealings of the ‚other‘ ones.
    anyway – if this technique helps to feel good, then go ahead – it all serves.

    @FFFan
    thanx for the information about the possible system change in the frankfurt team … it may explain a bit the positions of the 3 new players.

    (0)
  • grammfon sagt:

    @noworever: If that’s how you feel, then why don’t you give Tameka a big warm welcome, on behalf of all the apparently absent Frankfurt fans. I’ll even join you, even though I’m a Potsdam fan. I’m always happy to see more international players in the Bundesliga.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ein paar Gedanken dazu:

    1. Frankfurt kriegt keine internationalen Stars mehr. Das dürfte daran liegen, dass sich die Wahrnehmung des 1.FFC Frankfurt mittlerweile auch im Ausland gewandelt hat. Vor zwei, drei Jahren war Frankfurt noch eine echte Marke, eine internationale Größe, in der Wahrnehmung noch vor Potsdam die Nummer 1 in Deutschland, auch mit aufgrund des positiven Marketings durch Dietrich. Doch spätestens mit der erhöhten Aufmerksamkeit durch die WM, den Kapriolen um Kahlert und dem Fall Bajramaj ist dieser Nimbus verschwunden. […] Dietrich gibt seit mehreren Jahren immer wieder das Ziel Double oder Triple aus, seit dem Triple vor 5 Jahren sprang aber lediglich ein DFB-Pokalsieg raus, ein Wettbewerb, der in der Wertigkeit noch unter der Vizemeisterschaft steht, denn er qualifiziert nicht für das internationale Geschäft. Es dürfte sicherlich Spielerinnen abschrecken, wenn man merkt, dass dort die Fähigkeit fehlt, die Möglichkeiten des Teams realistisch einzuschätzen bzw. auszuschöpfen. Da hilft dann auch kein Geld mehr. Als Verkörperung dieses Beispiels kommmt dann auch Lira ins Spiel, die symbolisch für den Absturz steht. An ihr ist zu sehen, wie schnell man von einer Drittplatzierten bei einer Weltfußballerinnen-Wahl abstürzen kann. Für eine internationale Stürmerin nicht verlockend.

    2. Welche deutsche Spielerin soll Frankfurt noch verpflichten? Der deutsche Markt ist nahezu abgegrast und bereits zwischen Frankfurt und Wolfsburg verteilt. Es gibt zwar noch einige gute Torhüterinnen, wie Lisa Weiß, Laura Benkarth, Anna Sarholz, Ann-Kathrin Berger, Kathrin Längert, Almuth Schult usw., aber keine von diesen Spielerinnen wie sich hinter Angerer und Schumann anstellen wollen.
    An Feldspielerinnen ist da aber nunmal wirklich kaum mehr Attraktives für Frankfurt. In Potsdam hast du zur Zeit zwar noch Tabea Kemme und Patricia Hanebeck, die von der Qualität her ins Werbeschema fallen würden, […]. Freiburg hat eine Melanie Leupolz, Bayern hat Lena Lotzen, Duisburg Mandy Islacker, Essen Linda Dallmann, Bad Neuenahr Celia und Leonie Maier. Das sind so die Optionen, die im Raster von Frankfurt liegen könnten. Wir haben mittlerweile einen Ausländerinnenanteil in der Bundesliga von 22,6% (65 von 288), das heißt, jede vierte Spielerin ist aus dem Ausland. Und die großen deutschen Talente haben Wolfsburg und Frankfurt in den letzten Jahren sämtlichst aufgeteilt, sodass nur noch ein beschränkter Markt an potentiellen deutschen Spielerinnen vorhanden ist. Und auch und gerade bei diesen jungen Talenten ist Frankfurt nun auch nicht mehr allererste Adresse. Bad Neuenahr beispielsweise leistet zur Zeit erstaunlich gute Arbeit, auch Essen dürfte jetzt durch die Auflösung des FCR einen Schub bekommen. Das heißt, junge Spielerinnen werden wählerischer werden und das Geld wird hier einen minderen Stellenwert bekommen. Und so werden auch Spielerinnen in diesen Vereinen bleiben, auch wenn sie dafür auf Geld verzichten müssen.
    Daher hat Frankfurt gerade auch hier einen minderen Stellenwert bekommen unter deutschen Spielerinnen bekommen.

    3. Das Drumherum in Frankfurt ist suboptimal. Durch die Vereinspolitik hat man dort viele Fans verschreckt, die lange zum Stamm gehörten. Daher ist das Publikum in Frankfurt zu einem stärkeren Erfolgspublikum geworden, was dazu führt, dass jede Spielerin in Frankfurt sofort mit einem enormen Leistungsdruck ankommt, […] . Bzw. die Fans gehen eben schon mit dieser Einstellung an Neuverpflichtungen heran wie Cosmos bei Lise Munk oder hier bei Tameka Butt, nach dem Motto: Die Torquoten sind jetzt nicht so überragend, die wird keine Verstärkung sein. Wenn eine Spielerin sowieso bereits bei der Vertragsunterzeichnung in der Gunst der Fans schon auf der Abschussrampe steht, wen wundert dann die mangelnde Leistung und die schnelle Desillusionierung dieser Spielerinnen? Wer ständig nur in einem negativen sozialen Umfeld arbeiten muss, der kann auch keine Leistung bringen.

    Insgesamt also ist es wenig verwunderlich, dass Frankfurt bei den Transfers mittlerweile nur noch auf Notlösungen zurückgreifen kann. Es ist ja nicht so, dass Spielerinnen wie Sinclair und co. nicht gewollt werden, Fakt ist nur: Sie wollen nicht, nicht für alles Geld der Welt (als ob es ihnen Dietrich nicht angeboten hätte).
    Solange nicht dort ein Umdenken geschieht und man sich wieder aufs Kerngeschäft konzentriert, wird man diese Mechanismen auch nicht abstellen können, sondern wird sie bloß verschärfen, denn da steckt man bereits in einer Abwärtsspirale wie Duisburg drin, die nur künstlich hochgehalten werden kann. Und dann, wenn eines Tages das Geld fehlt, wird man genauso enden!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Winter sagt:

    @ Sheldon

    Gute und interessante Gedanken!

    (0)
  • enthusio sagt:

    Der Abgesang auf Frankfurt kommt mir viel zu früh. Frankfurt liegt in der Meisterschaft noch gut im Rennen und hat einen TOP-Kader. Es muß doch einfach gelingen, aus diesem Klassekader einen Meisterschaftsaspiranten zu formen. Allerdings sehe ich auch noch nicht die Führungsspielerin, die der verlängerte Arm des Trainers auf dem Platz ist. Daran wird Dahm noch intensiv arbeiten müssen, alles andere wird sich dann von selbst ergeben.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @enthusio: Es ist kein Abgesang auf den 1.FFC Frankfurt. Es ist nur die Beschreibung der Zustände, wieso Frankfurt sich Stück für Stück in Richtung Duisburg entwickelt.
    Noch haben sie einen Topkader, zumindest von den Namen her. Doch sobald diese Namen für Frankfurt spielen, sind sie alles andere als Topspielerinnen.
    Angerer ist über den Zenit hinaus, Peter und Schmidt wirken in der Abwehr sehr staksig, das Mittelfeld ist überaltert, und vorne hat man nur mittelmäßige Qualität. Selbst mit 3 Stürmerinnen auf dem Platz (Wich, Crno, Bretigny) reicht es gegen Bayern nur zu einem Tor. Auch andere N11-Spielerinnen wie Kulig und Laudehr zeichnen sich in Frankfurt vor allem durch Kampf und nicht durch Glanz aus.

    Frankfurt hat ein Problem mit starken Persönlichkeiten, sowohl auf der Trainerposition als auch bei den Spielerinnen. Und das ist ihr Kreuz.
    Überall werden gerade starke Persönlichkeiten bei den Trainern verpflichtet, Bayerns Toptransfer in diesem Jahr ist Guardiola, egal, wen sie noch holen.
    Auch Klopp ist so eine Persönlichkeit.

    Bei den Frauen ist das noch viel stärker ausgeprägt. Bell und Schröder verkörpern diesen Trainertyp und sind im Aufschwung.

    Solange Dietrich dort alles blockiert und sich nicht aus dem sportlichen Bereich komplett heraushält, solange wird Frankfurt im Abwärtstrend bleiben. Und solange wird der Teufelskreis des Negativen nicht durchbrochen werden!

    (0)
  • Tim Wolf sagt:

    @ Sheldon

    Oh Mann Sheldon, nicht das es mich nicht amüsieren würde. Aber immer der gleiche, subjektive und gemutmaßte Buchstabenmist…Manches ist soweit hergeholt. Ich würde es dir fast zutrauen Science Fiction Literatur zu verfassen und es später als Sektenführer zu Geld und Ruhm zu bringen.

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „…das Mittelfeld ist überaltert…“

    Natürlich, mit den ‚Seniorinnen‘ Kulig (22) und Marozsan (20) ist das Frankfurter Mittelfeld völlig überaltert. Ist klar…

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar