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Jähes Ende für HSV II – Relegationsspiele entfallen

Markus Juchem am 4. Mai 2011 – 18.04 Uhr36 Kommentare
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Der Hamburger SV hat nur einen Tag nach der gewonnenen Meisterschaft die Bewerbung seiner 2. Mannschaft für den Spielbetrieb in der 2. Frauen-Bundesliga 2011/2012 zurückgezogen und steht somit als fünfter Absteiger in die Regionalliga fest.

Gemäß §48 der DFB-Spielordnung rückt der HSV II somit ans Ende der Tabelle der 2. Frauenfußball-Bundesliga Nord.

Keine Relegationsspiele
Dadurch entfallen die beiden geplanten Relegationsspiele um den Klassenverbleib in der 2. Frauen-Bundesliga, zwischen den beiden drittletzten Vereinen der 2. Bundesliga Nord und 2. Bundesliga Süd: Der BV Cloppenburg und der FV Löchgau haben somit den Klassenerhalt sicher.

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36 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Welch ein Trauerspiel!

  • FFFan sagt:

    Sehr, sehr schade.
    Und ein fatales Signal für den Frauenfussball kurz vor der WM in Deutschland, die ja eigentlich ein “Sommermärchen” werden sollte…

  • fhansche sagt:

    Absolut unbegreiflich wie solch eine Entscheidung getroffen werden konnte. Die Mädels verursachen minimalste Kosten im Vergleich zu den Männermannschaften.
    Irgendwann hatte sich jeder Sportverein auch dem Breitensport verschrieben. Dazu kommt, dass der FF starke regionale Partner in Form von Sportvereinen braucht. Der HSV will offensichtlich beiden Punkten nicht entsprechen.

  • Michele sagt:

    Was für ein erbärmliches Bild dieser Verein immer wieder abgibt. Diese Frauen reißen sich den Hintern auf und werden dann so abserviert. Dem HSV fehlt eine echte Führungsetage.

  • Markus Juchem sagt:

    Und noch ein bisschen Lesestoff: http://www.zuckerpass.com/?p=1866

  • licaro sagt:

    ich schließe mich meinen vorschreibern an!
    eine richtige backpfeife für den frauenfußball!!!

  • Marcel sagt:

    Wieder zeigt sich mal die böse Fratze des Kommerzfussballs,in der sportlicher Erfolg keine Bedeutung hat ausser er wirft die nötigen Euros aus.
    Noch erbärmlicher ist das wieder andere herhalten müssen für Verfehlungen mit denen sie gar nichts zu tun haben(erinnert mal wieder an die Bankenkrise).
    Noch erbärmlicher ist das mit dem eingesparten Geld wohl grad mal die Putzkolonne für die HSV-Arena 2 Monate bezahlt werden kann.
    Noch erbärmlicher ist das sowas bei einem “Traditionsverein” wie dem HSV passiert.

  • laasee sagt:

    Football has new slogans – ‘RESPECT’ & ‘FAIR PLAY’

    Football also has a very old slogan – ‘SEXISM’

  • Fußballfan sagt:

    Da zeigt sich doch wieder das viele BL-Vereine ( Männer ) sich die Frauenteams nur als Alibi halten, um vom DFB gut angesehen zu werden.:-(

    Schade !!!!!

  • PROBIERSMALMIT... sagt:

    @laasee
    do you remember?
    may be HSV next year is fit for buli2!

    Überall wirds eng. Es sieht so aus, als könnte unsere WM nur kurzeitig von diesem Dilemma ablenken. Angedachte und ausgeführte
    Experimente mit Profitum sind bekanntermassen in die Hose gegangen.
    Auf die Männervereine kann man sich nicht verlassen. SIDI hat mit seiner Vorgehensweise wohl die richtige Spur in Ffm erwischt.

  • Garrincha sagt:

    Als langjähriger Beobachter des FF in Deutschland glaube ich, daß das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Die Heim WM wird sicherlich insgesamt gesehen positiv verlaufen, wenn nicht, dann eben positiv geredet. Aber was dann? Nach der WM wird der FF-Beobachter noch einige Überraschungen erleben, der HSV ist erst der Anfang! Momentan spielen viele Vereine mit einem sehr heißen Feuer (gerade wegen des WM Hypes!). Ich bin für die Zukunft leider sehr sehr pessimistisch!

  • fhansche sagt:

    Wir reden hier zwar über viel Geld. Bei Vereinen in der 1. Bundesliga Frauen sicher über Etats von 300.000-500.000 Euro. Allerdings hat der HSV allein schon für die erste Herrenmannschaft einen Etat von ca. 50.000.000 Euro. Die Frauen machen also locker unter 1% des gesamten Vereinsetats aus. Ich glaube niemandem der sagt, dass bei solchen Relationen eine derart dramatische Beschneidung des Frauenetats notwendig sei. Es ist schlicht und ergreifend so, dass dem HSV der Frauenfußball offensichtlich scheißegal ist und man mit dem Beschneiden des Etats eine schrittweise Rückentwicklung zum Freizeitfußball bei den Damen in Kauf nimmt.

    Die etablierten Herrenvereine sind allesamt in der Lage halbwegs ernsthaft geführte Frauenmannschaften zu unterhalten. Besonders aufgrund der finanziellen Rücklagen sollten diese Abteilungen krisensicherer sein als reine Frauenfußballvereine. Vorausgesetzt man steht zum Frauenfußball.

  • laasee sagt:

    @PROBIERSMALMIT

    I think the men at HSV are planning for that to happen.
    They will be very happy when there is no FF at Hamburg.

    The problem in Germany is similar as in England.
    The big difference is that Germany has some independent FF clubs – that is the only hope for the future.

  • Grobi sagt:

    Garrincha blickt durch. Nach dem WM kommt wieder der alte Trott – und wenn es schlimm wird, marschiert da eine Truppe durch und alles wird langweilig.

    Zudem deutet sich bei den Finanzen bei den Frauen genau dieselbe ungesunde Entwicklung an wie bei den Männern!

    Der HSV behandelt das Thema nach meiner Meinung entgegen der meisten Meinungen hier richtig: keine Einnahmen – dann eben nur begrenzte Ausgaben, und dies nur für die 1. Mannschaft, deren Ausgaben sich mutmaßlich auch nicht aus der FF-Abteilung allein und selbst tragen.
    Das mag zwar unpopulär sein, ist aber nur konsequent.

    Wenn einzelne Verein die Preise hochtreiben, weil sie jemand mit vollen Taschen – egal wieviel Leute sich auf den Rängen verlieren und wen die Mannschaft interessiert – hinter sich haben, werden andere geneigt sein, Gelder auszugeben, die sie gar nicht haben, um ihre Spielerinnen zu halten. Dies tut der HSV nicht.

    Nicht umsonst will die UEFA das “Financial Fairplay” durchsetzen.

    Wir haben ja bereits jetzt mit dem FCR das selbe Theater wie bei den Herren, bei denen unterhalb der Liga 2 nur die wenigsten Vereine gesund sind. Und auch in den oberen Ligen haben wir ja dort unsere Kandidaten, die eigentlich – wenn sie gesetzestreu wären, – längst die Insolvenz angemeldet haben müssten. Es finden sich ja immer wieder Wichtigtuer, die sich auf Kosten gesunder Finanzen im Fussball profilieren wollen und die Vereine in den Ruin führen.
    (Leider ist unser Insolvenzrecht da milde und läßt die immer wieder statt von unten/vorne klassenmäßig mittenmang wieder anfangen.)

    Also: richtig gemacht HSV – auch wenn es den meisten nicht gefällt und einigen Mädels weh tut.
    Immerhin kommen ja die besten in der I. oder anderweitig wie in Leípzig unter.
    So was nennt man dann auch Markt. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, sich darüber aufregen, dass Spenden, die für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes beim HSV (II.)erforderlich wären, nicht geleistet werden.

  • Fuxi sagt:

    Das Problem beim HSV ist etwas vielschichtiger.
    Wir hatten mal zwei Vorstände, die hinter dem Frauenfußball standen, wenngleich sie seltenst Interesse zeigten: Bernd Hoffmann und Katja Kraus. Beide sind durch den Staatsstreich im Intrigantenstadl namens Aufsichtsrat gekippt worden. Interims-Nachfolger sind mit Joachim Hilke ein Marketingmann von Sportfive, der mit Frauenfußball nix am Hut hat, aber bei seinem ersten Auftritt von Katja Kraus abgelöst wurde, und ein frisch für die FDP in die Bürgerschaft gewählter Profilierungssüchtiger namens Carl-Edgar Jarchow. Dass die für “Sperenzchen” wie zwei semiprofessionelle Frauenfußballmannschaften das Geld streichen, ist ja logisch, denn das sind Leute, denen man hochschulmäßig eingetrichtert hat, dass Menschen nur Kosten verursachen. Und Jarchow ist zusätzlich in seiner Partei darauf indoktriniert worden. Die Entwicklung ist also eigentlich nur logische Konsequenz. Zudem gibt es keinen Sportchef, der dem hätte entgegentreten können: Bastian Reinhardt hat seit Monaten nix mehr zu sagen (was man daran sieht, dass die Profis noch keinen einzigen Spieler verpflichtet haben), und Arnesen kennt sich in der Materie nicht aus.

  • Fuxi sagt:

    Kleine Ergänzung, weil Grobi von “FF-Abteilung” spricht:

    Der HSV-Frauenfußball ist zweigeteilt – übrigens als Reaktion auf Forderungen von Achim Feifel hin, dass er beim HSV nur noch 1. und 2. Frauen und die 1. B-Mädchen dulden wollte (alle anderen Mannschaften, also 3., 4., 5. Frauen und alle anderen Nachwuchsmannschaften sollten aufgelöst werden), wie mir immer wieder zugetragen wurde. Daraufhin wurden 1. und 2. Frauen, 1. B- und 1. C-Juniorinnen dem Leistungsfußballbereich unterstellt und bekamen mit Christian Lenz als Handelndem unterhalb der administrativ verantwortlichen Katja Kraus einen eigenen Leiter. Die Finanzierung dieser vier Teams stammt AUSSCHLIESSLICH aus dem Lizenzfußball-Topf, aus dem auch die 1. Bundesliga und Regionalliga (Herren), sowie das Jugendleistungszentrum plus Internat bezahlt werden.

    Darüber hinaus gibt es eine Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung im HSV unter Leitung von Thorsten Wolff und Berthold Günther. Diese beherbergt die 3. Frauen (Regionalliga), 4. Frauen (Bezirksliga), 5. Frauen (7er-Sonderklasse), 2. B-, 2. C-, 1. und 2. D- sowie E-Mädchen. Der Spielbetrieb dieser Mannschaften finanziert sich ausschließlich über eigene Gelder, also Mitgliedsbeiträge. Finanziell verantwortlich ist hier der Amateurvorstand.

    Alles verstanden?

  • Ute sagt:

    schon klar… die Männer spielen aktuell Grottenfussball und da will man es den Nachwuchsfrauen gar nicht erst ermöglichen.
    Die Mädels sollten konsequent sein und solch einem Verein den Rücken kehren. St.Pauli oder Lok werden sich freuen… oder mit Altona 93 weiter was aufbauen…

  • pinkpanther sagt:

    Vielen Dank für deine beiden sehr erhellenden Beiträge Fuxi! Auf Grundlage dieses Insiderwissens ist die aktuelle Entwicklung nicht nur nachvollziehbar, sondern ist tatsächlich konsequent, sollte das Profil der Herren Hilke und Jarchow nur im Ansatz dem von dir beschriebenen entsprechen.
    Da kann einem nur angst und bange um den HSV werden. Vielleicht sollte man den beiden Herren mal empfehlen, auch im Männerbereich alle „überflüssigen“ Etats (wozu braucht man eigentlich Juniorenmannschaften?) zu streichen.
    Zurück zu den Frauen, um die es hier ja geht: Nach deinen Schilderungen hab ich eine noch viel größere Wut im Bauch, weil offensichtlich wird, dass es hier nicht um (Frauen-)Sport geht sondern rein kurzfristige (pseudo-)ökonomische und egoistische Motive dominieren.
    Das bisherige Konzept mit der Trennung von Leistungsfußballbereich und Amateurbereich bei den HSV-Frauen macht einen richtig intelligenten Eindruck und der Gesamterfolg diese Saison (1., 2. und 3. Mannschaft der Frauen) spricht für sich! Kann HSV 3 eigentlich noch Meister in der Regionalliga werden? Das wäre ja der Oberwitz, wenn die 2. Mannschaft abgemeldet würde und dafür die 3. aufsteigt …
    Vor allem tut weh, dass hier eine jahrelange und erfolgreiche Aufbauarbeit nun mit einem Handstreich kaputt gemacht wurde obwohl es – gemessen am Gesamtetat des Vereins – keine übermäßigen (zusätzlichen) Kosten verursacht hätte. Aber dafür hätten die Herren halt einige „lästige“ kickende Damen mitschleppen müssen
    Während ich jetzt hier so schreibe, kommt mir immer drängender die Frage: Warum macht der HSV die Frauenfußballabteilung nicht gleich ganz dicht? Ökonomisch gesehen gibt es eigentlich keinen Grund hier noch einen Cent rein zustecken, da absehbar ist dass der HSV- zumindest mittelfristig keine Perspektive mehr im Frauenfußball haben wird (FSV Frankfurt, TB Berlin lassen grüßen)
    Schade, good bye HSV :-(

  • Fee sagt:

    @pinkpanther

    Mellendorf steht bereits als Meister der Regionalliga fest.

  • bneidror sagt:

    Also das die Entscheidung die Mannschaft abzumelden mehr als fragwürdig ist steht außer Frage. Aber deshalb gleich einen Abgesang auf den Frauenfussball insgesamt bzw. auf den HSV anzustimmen finde ich dann doch ein wenig übertrieben. Das die Männervereine im Sparzwang zu äußerst unpopulären Mitteln greifen ist nicht neu, betrifft aber neben Einsparungen am Frauenfussball auch gern einmal Kündigungen von Mitarbeitern oder dem Auflösen von ganzen Abteilungen. Im Falle des Falles wird tatsächlich an noch so kleinen Kostenverursachern gespart um auch jeden Cent dem Aushängeschild, also der Profimannschaft, zukommen zu lassen. So ist halt nun mal das Geschäft.

    Nun meldet der HSV seine zweite Frauenleistungsmannschaft ab. Die zukünftige zweite Mannschaft ist dann immerhin noch immer drittklassig. Was sich in Hamburg oder auch in Köln in Zukunft ergibt kann keiner sagen, und alles andere ist pure Glaskugelei.

  • Detlef sagt:

    Alle Vorschreiber haben es schon geschildert, eine RIESENKATASTROPHE!!!
    Hamburg war die Überraschungsmannschaft in Liga 1, und die Überflieger in Liga 2!!!
    Das jetzt der Meister der Liga-Nord aufgelöst wird, ist wohl ein unfassbares Ereignis, daß es sicher noch nie gegeben hat!!!

    Und da die Erste vom HSV nun keinen würdigen Unterbau mehr hat, und weitere Verstärkungen durch die “Sparzwänge” eher unwahrscheinlich sind, dürften die Rothosen bald wieder gegen den Abstieg spielen!!!
    Oh LOUI, das hast Du nicht verdient!!!

    Nach dem Kasperletheater aus Duisburg und Jena, kommt nun der HSV noch mit einer Steigerung!!!

  • Fee sagt:

    “Und da die Erste vom HSV nun keinen würdigen Unterbau mehr hat”

    Das ist natürlich Unsinn, nicht jeder Erstligst ist mit seiner 2. Mannschaft in der 2. Liga vertreten und überlebt trotzdem.

  • fhansche sagt:

    Ich denke die Entscheidung wie man mit der Budgetkürzung umgeht ist vollkommen richtig getroffen. Alternativen wären gewesen die 1. noch drastischer zu Beschneiden oder den Unterbau im Leistungsbereich komplett aufzugeben. Großer Kritikpunkt ist doch die Budgetkürzung insbesondere dessen Ausmaß und die daraus zu ziehenden Konsequenzen.

    Was die meisten hier so enttäuscht ist sicher, dass der HSV mit seinen recht erfolgreichen Damenteams auch als Förderer des FF verstanden wurde.

  • Fuxi sagt:

    Fee, Du vergisst, dass der Norden in Sachen Frauen- und Mädchenfußball vergleichsweise strukturschwach ist. Hast Du Dich nie gefragt, warum es nur zwei Nordclubs in der 1. Bundesliga gibt, warum Wolfsburg seine Spielerinnen schwerpunktmäßig in Potsdam, im Süden/Südwesten und im Ausland einkauft? Warum der HSV eher im Süden einkauft (Crnogorcevic, Kulig, Höß, Simon – relativ südlich -, Lahr)? Umso wichtiger wäre es gewesen, den eigenen Nachwuchs eine Entwicklungsmöglichkeit zu geben, dass sie über die Stufen Regionalliga und zweite Bundesliga nach ganz oben kommen könnten.

    Abgesehen davon ist die Regionalliga Nord nicht mit dem Westen vergleichbar. Guck Dir den BV Cloppenburg an, als RL-Nord-Meister der Vorsaison. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, gehe ich davon aus, dass Mellendorf nächste Saison genau so sang- und klanglos absteigt wie Holstein Kiel dieses Jahr. Im Norden ist der Schritt von der Regionalliga in die Bundesliga weitaus größer als etwa im Westen oder Süden. Zumal sich Achim Feifel ohnehin schwer tut mit Spielerinnen aus Mannschaften unterhalb der eigenen – siehe Kathrin Patzke, die an Feifel trotz ihrer 47 Tore in zwei Jahren verzweifelt ist und deswegen nächste Saison in Leipzig spielt.

  • susifan sagt:

    So viel zum Thema die Zukunft des Frauenfussballs wird bei den Männer-Profivereinen liegen. War noch vor gar nicht langer Zeit die Meinung von vielen… Entweder wir Frauen schaffen es selbst, oder gar nicht!
    Was wollen diese Vereine denn eigentlich? Der HSV war die Überaschung der ersten liga dazu die Meisterschaft der Zweiten, viel mehr geht doch gar nicht. Ich fürchte ja, das mit wenigen Ausnahmen wie Frankfurt und Potsdam (Duisburg zähl ich schon gar nicht mehr mit)am ende nicht viel professionelles Arbeiten übrig bleibt. Der Rest hängt zwischen mangelnder Finanzierung, zu wenig Interesse und zu wenig Nachwuchs oder totaler Unprofessionalität/Unfähigkeit wie z.B. in Jena. Dann lieber beim Amateurfussball auf gutem Niveau bleiben, da steht wenigstens der Sport im Vordergrund…

  • Detlef sagt:

    @Fee,
    Achso,ist das wirklich Unsinn???

    Der HSV knappst schon seit vielen Jahren mit dem Geld umeinander!!!
    Daher können die sich keine fertigen Spielerinnen auf dem Markt kaufen!!!
    Was bleibt also anderes übrig, als sich die Talente selber auszubilden!!!

    Daher war die zweite Mannschaft für die Rothosen sehr wichtig, ich würde sogar behaupten überlebenswichtig!!!

    Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, sich im Mittelfeld der ersten Liga richtig zu etablieren, und in zwei-drei Jahren hätte man vielleicht auch noch weiter denken können!!!

    Vor dem Hintergrund ständig knapper Kassen, können die Leistungen von erstem- und zweitem Team gar nicht hoch genug bewertet werden!!!

    Vergleicht man dazu zB die Anstrengungen vom VfL Wolfsburg, und vergleicht Aufwand und Nutzen/Tabellenplatz, so wird sehr schnell klar, wie effektiv bei den Hanseatinnen gewirtschaftet wurde!!!
    Und das nun ausgerechnet ihnen der Geldhahn zugedreht wird, grenzt eigentlich schon an Perversion!!!

    @Fuxi,
    Wenn ich richtig überlege, hat Kathrin Patzke schon in Liga Eins gekickt, und ist dann aus beruflichen Gründen in Liga Zwei gewechselt!!!
    Ist das so, oder bin ich falsch informiert???

  • Fuxi sagt:

    @Detlef
    Mein Kenntnisstand: es war eine Melange aus Verletzungspech (sie war über ein halbes Jahr verletzt, kam danach nicht mehr in die Spur) und auch beruflichen Gründen. In den letzten Jahren allerdings hat sie ernsthaft wieder in die Erste zu kommen versucht.

  • herfoRDer sagt:

    Mal was ganz anderes: wenn der HSV ans Ende der Tabelle der zweiten Liga rückt, hätte dann nicht TeBe als Drittletzter ein Recht auf die Relegation?

  • pinkpanther sagt:

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, ob TB sich nicht über die Relegation noch qualifizieren kann. Weiß hier jemand, warum dem nicht so ist?

  • Markus Juchem sagt:

    Das sieht die DFB-Spielordnung einfach nicht vor, siehe §48:

  • timmy sagt:

    Behält Hamburg denn den Meistertitel?

  • bneidror sagt:

    Ich glaube man darf sich das nicht zu plastisch vorstellen. Sie sind natürlich der Meister dieser Saison, melden ihre Mannschaft zur neuen Saison einfach nicht mehr an. Der einzige Grund und deshalb nicht wirklich kritisierbar, wieso der Zeitpunkt der Meldung so ungünstig einen Tag nach der gefeierten Meisterschaft gewählt wurde, liegt wohl allein daran begründet dem DFB zu ermöglichen die Relegationsspiele zu streichen.

  • Der Hamburger sagt:

    Schön, dass sich hier im Blog auch einige HSV-Fans zu Wort melden. Ich muss mich der Kritik und pessimistischen Einschätzung von Detlef anschließen. Der „Rotstift” und die „radikalen Einsparungen beim HSV-Frauenfußball” (Hamburger Abendblatt) sind existenzgefährend, ein Schlag ins Gesicht der Spielerinnen, Trainer und Fans und ein völlig falsches Signal im WM-Jahr und nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte der HSV-Frauen. Die HSV-Frauen sind ein „Ausbildungsverein” (Achim Feifel), die auf den Unterbau der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga angewiesen sind. Dort kommt immerhin auch ein sehr junges Talent wie Nina Brüggemann zum Einsatz oder auch Spielerinnen wie Imke Wübbenhorst, die zwischen erster und zweiter Mannschaft pendeln. Rekonvaleszentinnen konnten sich dort Spielpraxis holen und wieder langsam an die erste Liga herangeführt werden.
    Die Auswirkungen der Sparmaßnahme sind bereits spürbar. Heute bestreitet die junge und sehr starke Schwedin Antonia Göransson ihr letztes Spiel für den HSV. Damit werden alle drei starken Offensivspielerinnen dieser Saison, nämlich Kim, Ana und Antonia den HSV verlassen. Hinzu kommt, dass auch Nicole Zweigler nicht beim HSN bleiben wird. Die Zukunftsaussichten sind düster; ab sofort zählt der HSV zu den Abstiegskandidaten für die nächste Saison. Insbesondere Loui tut mir leid , die ich Achim und Christian Lenz im persönlichen Gespräch als Neuverpflichtung für den HSV empfohlen hatte. Aber wer konnte schon mit einer solcher Maßnahme rechnen, die Ignoranz und Verachtung gegenüber dem Frauenfußball ausdrückt.

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Unter den gen. Aspekten kann man Loui nur empfehlen, alles daranzusetzen, dass der Vertrag anulliert wird, denn so kommt sie vom Regen in die Traufe! :(

  • PROBIERSMALMIT... sagt:

    Wenn man mal die finanziellen Aspekte weglässt, könnte sie sich wieder in den Vordergrund spielen. Denn nach dem Weggang der Leistungsträger Kulig,Ana,Zweigler und Lahr werden ihre Fähigkeiten besser zusehen sein als in Potsdam.

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