Domanski-Lyfors hört in China auf

Von am 23. Oktober 2007 – 12.06 Uhr

Das Trainerkarussell im internationalen Frauenfußball dreht sich weiter. Einen Tag nach der Bekanntgabe, dass Greg Ryan zukünftig nicht mehr die U.S.-Frauenfußball-Nationalmannschaft betreuen wird, ist die Schwedin Marika Domanski-Lyfors als Trainerin der chinesischen Frauenfußball-Nationalmannschaft zurückgetreten.

Der chinesische Fußball-Verband (CFA) gab am Dienstag bekannt, man habe vergeblich versucht, sie zur Fortsetzung ihres nur sieben Monate dauernden Engagements zu bewegen. Offiziell gab Domanski-Lyfors „gesundheitliche und familiäre Gründe“ für ihren Rücktritt an.

„Wir haben hart daran gearbeitet, sie zu behalten, aber wir verstehen und respektieren ihre Entscheidung“, so der CFA. Chinesische Zeitungen berichteten, sie sei zurückgetreten, weil sie nicht mehr Befugnisse über Trainingsmethoden und Teamzusammensetzungen erhalten habe.

Offen ist noch, wer Nachfolger werden wird, doch aus offiziellen Kreisen hieß es, auch der nächste Trainer werde vermutlich wieder ein Ausländer.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.