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SCHLAGWORTE: Birgit Prinz

Schlagwort mit gesammelten Frauenfußball-Beiträgen zum Thema Birgit Prinz.

Cristianes Wahl unter die Top 3 ist ein falsches Signal

CristianeIn der vergangenen Woche hat der Weltfußballverband FIFA die Namen der drei Spielerinnen bekannt gegeben, die von den Spielführerinnen und Trainern der Nationalmannschaften die meisten Stimmen für die Wahl zur Weltfußballerin erhielten. Aus den 26 von FIFA-Kommissionen vornominierten Spielerinnen wählten sie ihre Favoriten für die Plätze 1 bis 3.

Neben der dreifachen Weltfußballerin Birgit Prinz und Vorjahressiegerin Marta, deren Wahl allenthalben erwartet wurde, komplettiert die Brasilianerin Cristiane, die den deutschen Frauenfußballfreunden aus ihrer Zeit bei Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg bestens bekannt ist, das Spitzentrio. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft. Auch danach, welche Bedeutung dem Fairplay beigemessen wird.

Drei Erstligaduelle im Pokal-Achtelfinale

Die Bundesliga macht an diesem Wochenende Pause, denn es stehen die acht Begegnung des DFB-Pokal-Achtelfinals auf dem Plan. Zwei von ihnen, bei denen die Favoritenrolle relativ klar verteilt ist, sind bereits im Gange. Morgen dann stehen drei Erstligaduelle an, das Topspiel findet ab 14 Uhr zwischen dem SC 07 Bad Neuenahr und dem 1. FFC Turbine Potsdam statt. Der VfR Limburg hält das Fähnchen der Oberligisten hoch und empfängt den TuS Köln rrh. Womensoccer.de gibt Euch einen Überblick.

Durch Arbeitssieg weiße Weste gewahrt

Annike KrahnDer deutschen Nationalmannschaft ist am heutigen Abend durch einen 1:0-Sieg gegen die Niederlande ein erfolgreicher Abschluss des WM-Jahres gelungen. Mit fünf Siegen aus fünf Qualifikationsspielen führt der amtierende Welt- und Europameister die Gruppe 4 nun überlegen mit 15 Punkten an.

Der Drei-Punkte-Erfolg musste allerdings hart und teuer erkämpft werden. Die physisch starken Niederländerinnen brachten die deutsche Mannschaft, der der Kräfteverschleiß der letzten Wochen und Monate deutlich anzumerken war, mit gelungenen Kombinationen mehrfach ernsthaft in Bedrängnis.

Kerstin Stegemann schied bereits nach fünf Minuten mit einer Bänderverletzung aus. Sandra Minnert, die heute ihr letztes Länderspiel bestritt, musste fünf Minuten vor Spielende nach einem Schlag auf den Knöchel ausgewechselt werden. Auch für Saskia Bartusiak ging es nach der ersten Halbzeit nicht weiter.

Sandra Minnert sagt heute Servus

Sandra Minnert bestreitet ihr letztes LänderspielZur allerbesten Sendezeit steht heute Abend das letzte EM-Qualifikationsspiel dieses Jahres im niederländischen Volendam an (ab 19.25 Uhr, live im ZDF). Ein würdiger Termin, um ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr zu beenden und sich mit Sandra Minnert von einer der ganz Großen im deutschen Frauenfußball angemessen zu verabschieden.

Nach vier Siegen in vier Spielen würde selbst eine Niederlage das Unternehmen EM-Qualifikation nicht ernsthaft gefährden. Doch ein Jahr, in dem die deutsche Nationalmannschaft nach dem holprig verlaufenen Frühjahr, als man den Algarve Cup nur als Achter beendete, als erste Mannschaft ihren Titel bei einer Frauenfußball-Weltmeisterschaft verteidigen konnte, soll natürlich ohne Punktverlust beendet werden.

Das ist Anreiz genug, aus den nach den letzten Anstrengungen müden Körpern nochmal alles herauszuholen. Auch wenn Bundestrainerin Silvia Neid und ihre Assistentin Ulrike Ballweg davon berichten, dass der Akku der Spielerinnen leer sei, hat die DFB-Elf diese Herausforderung am Sonntag gegen Belgien hervorragend gemeistert. Gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner aus den Niederlanden, bei dem man heute antritt, gab es im Hinspiel einen klaren 5:1-Sieg.

Gelungener Heimspiel-Abschluss für Sandra Minnert

Sandra MinnertDie deutsche Nationalmannschaft hat ihre weiße Weste in der EM-Qualifikation gewahrt und einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Belgien eingefahren. In einer durchschnittlichen, allerdings sehr abwechslungsgreichen Begegnung hatte der zweifache Weltmeister keine Mühe mit den kombinationsschwachen Gästen aus dem deutschen Nachbarland.

Kerstin Garefrekes (8.), Sandra Minnert (10.) und Birgit Prinz (74.) waren für die deutsche Mannschaft erfolgreich. Sandra Minnert, die gestern noch vor der Partie ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Spiel in den Niederlanden am Donnerstag bekannt gab, weil sie nach vier Operationen am Knie nicht mehr schmerzfrei trainieren kann, gelang mit einem sehenswerten Kopfballtor ein perfekter Heimspiel-Abschluss.

Nach der WM ist vor der EM

Martina MüllerWenn morgen um 13 Uhr im Stadion Lohmühle in Lübeck (ab 12.45 Uhr live in der ARD) der Anpfiff zum EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien ertönt, hat die deutsche Nationalmannschaft nach der WM-Euphorie der Alltag endgültig wieder eingeholt. Vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus werden 17.000 Zuschauer dabei sein wollen, wenn der frischgebackene Weltmeister seinen vierten Sieg im vierten Spiel anpeilt.

Dafür, dass die morgige und die Partie am Donnerstag um 20 Uhr gegen die Niederlande in Volendam (live im ZDF) mehr als nur Pflichtaufgaben sein dürften, garantiert auch die interessante Personalkonstellation nach dem Ausfall dreier Stammkräfte. Spielerinnen aus der zweiten Reihe und mit Navina Omilade eine der bei der WM Daheimgebliebenen werden diese Begegnungen als Chance begreifen, um Pluspunkte zu sammeln.

Frankfurt nach zwei Last-Minute-Siegen mit anderthalb Beinen im Viertelfinale

Siegerehrung 1. FFC Frankfurt 2006Die ersten beiden Spieltage der 2. Runde im UEFA-Cup brachten die erwarteten Favoritensiege. Mit Arsenal LFC, Bardolino Verona, WFC Rossiyanka und Umeå IK haben sich bereits vier Mannschaften vor dem letzten Spieltag für das Viertelfinale qualifiziert.

Am schwersten tat sich aus dem Kreis der Titelanwärter der Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt, der sich in beiden Partien erst in den Schlussminuten die drei Punkte sicherte. Gegen den belgischen Meister Rapid Wezemaal genügt den Hessinnen am Dienstag dennoch ein Punkt, um ebenfalls die Runde der letzten Acht zu erreichen und weiterhin den dritten Pokalsieg nach 2002 und 2006 anstreben zu können.Mehr

Frauenfußball: Auf leisen Sohlen aus der Nische

Der zweite WM-Gewinn der deutschen Nationalmannschaft in Folge hat offenbar das Interesse der Deutschen an einer regelmäßigen Berichterstattung über den Frauenfußball im Fernsehen wachsen lassen.

Nach einer vom „Spiegel“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage unter 1000 Befragten des Münchner Instituts TNS Forschung votierten 71 Prozent dafür, „dass zukünftig mehr Frauenfußball, zum Beispiel Bundesligaspiele, im deutschen Fernsehen gezeigt wird.“

Nur neun Prozent sprechen sich gegen eine Ausdehnung der Übertragungen aus, 20 Prozent antworteten, sie interessieren sich nicht für die Sportart. 76 Prozent der Männer wollen mehr Frauenfußball im Fernsehen sehen gegenüber 67 Prozent bei den Frauen.

Sicherlich sind die ermittelten Werte der in der Woche nach dem WM-Sieg durchgeführten Umfrage angesichts der rund um den Titel entstandenen Euphorie zu relativieren. Dennoch scheint sich der Trend zu verfestigen, dass dem Frauenfußball eine erhöhte Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird.

https://www.womensoccer.de/2007/10/09/frauenfussball-auf-leisen-sohlen-aus-der-nische/

TV-Tipps: Die Weltmeisterinnen im Fernsehen

Wie schon nach dem WM-Titel 2003, sind die frischgebackenen Weltmeisterinnen nach ihrer Rückkehr gefragte Studiogäste für Talkshows. Auch die Bundesliga schafft es an diesem...

Deutsche WM-Bilanz: Von Spiel zu Spiel gesteigert

Sandra SmisekWeltmeister, beste Torfrau, fünf Spielerinnen im All-Star-Team, 540 Minuten plus Nachspielzeit ohne Gegentor, hervorragende Einschaltquoten im Fernsehen - die deutsche Nationalmannschaft brach bei dieser WM wieder einmal alle Rekorde.

Sie hat beste Werbung in eigener Sache betrieben und als die am Ende kompletteste und stärkste Mannschaft verdient den Titel verteidigt - oder gewonnen, wie Silvia Neid sagen würde. ;)

Das war in dieser Form vor der WM und nach der Vorrunde nicht unbedingt zu erwarten. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz konnte sich die DFB-Elf steigern, je länger das Turnier lief. Umso mehr Anerkennung verdient dieser Erfolg. Eine WM-Bilanz aus deutscher Sicht.Mehr

Das All-Star-Team von Womensoccer gibt es gleich doppelt

Im Anschluss an das WM-Finale hat der Weltfußballverband FIFA sein All-Star-Team bekannt gegeben. Wir hatten Euch bereits angekündigt, dass wir Euch auch noch unser...

Bitte keine Vergleiche mehr!

Nadine AngererNein, ich will nicht nur meckern. Es ist gut und es freut mich, dass gestern Abend ARD und ZDF den Empfang der Weltmeistermannschaft live übertragen haben. Parallel. Sowas kennt man eigentlich nur von Papstbesuchen oder königlichen Hochzeiten.

Man darf sich darauf durchaus etwas einbilden, denn es ist ein Indiz dafür, dass Frauenfußball eine so große Masse begeistern kann, dass sich die Sender diese gute Quote einfach nicht entgehen lassen wollen. Das kann man getrost als einen Erfolg bezeichnen, es ist die verdiente Belohnung für harte und erfolgreiche Arbeit. Und für das dauernde Ankämpfen gegen Vorurteile.Mehr

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger: “Angerer ist das neue Gesicht im Frauenfußball”

DFB-Präsident Theo ZwanzigerDFB-Präsident Theo Zwanziger schreibt weiter an der Geschichte des Frauenfußballs. In Schanghai beim WM-Finale folgte beim “Edelfan” eine Gefühlswallung auf die nächste. Ein Fußballkrimi mit gutem Ausgang zwischen Deutschland, das als erste Nation weltweit seinen Titel verteidigte und ohne ein einziges Gegentor durch die WM marschierte, und Newcomer Brasilien, das bis zum Schluss ein großartiges Spiel lieferte.

Das Duell der Megastars, der wuchtigen Führungsfigur Birgit Prinz gegen Brasiliens Zaubermaus Marta, entschied Prinz aufgrund ihres 1:0-Treffers für sich. Marta wurde dafür Turniertorschützenkönigin und gewann die Trophäe der besten Spielerin vor Prinz und der ehemaligen Potsdamerin und Wolfsburgerin Cristiane. Die Auszeichnung der besten Torfrau ging an Potsdams Nadine Angerer, die im Finale - wie auch schon im Viertelfinale gegen Nordkorea - Spielerin des Spiels wurde. Rainer Hennies zeichnete das Gespräch in der Mixed Zone nach dem Spiel auf.Mehr

Fünf Deutsche im All-Star-Team

Kerstin Stegemann im All-Star-TeamTurnierende, das ist immer auch die Zeit für persönliche Ehrungen und die Wahl des All-Star-Teams, über dessen Zusammenstellung man - auch das ist nicht neu - sicherlich trefflich streiten kann.

Mit Nadine Angerer, Ariane Hingst, Kerstin Stegemann, Renate Lingor und Birgit Prinz haben es gleich fünf Spielerinnen unter die 16 Top-Spielerinnen geschafft, für die sich die Technische Studiengruppe der FIFA entschieden hat. Vizeweltmeister Brasilien kann mit vier Spielerinnen die zweitmeisten Nominierungen verzeichnen, Norwegen ist mit drei Spielerinnen vertreten. Mehr

Deutschland gewinnt hochklassiges WM-Finale gegen Brasilien

Jubel bei der deutschen Frauenfußball-NationalmannschaftDeutschland ist zum zweiten Mal Frauenfußball-Weltmeister! In einem hochklassigen Finale vor 31.000 Zuschauern in Shanghai bezwang der alte und neue Weltmeister die Auswahl Brasiliens mit 2:0. Birgit Prinz (52.) und Simone Laudehr (86.) machten den Triumph für Bundestrainerin Silvia Neid und ihr Team perfekt.

Die Brasilianerinnen konnten sich zwar spielerische Vorteile erarbeiten und kamen zu zahlreichen Großchancen, doch der Titelverteidiger präsentierte sich über 90 Minuten als die geschlossenere und gegen Ende auch konditionell stärkere Mannschaft. Die in der Abwehr überragende Annike Krahn und Torfrau Nadine Angerer, die einen Elfmeter von Weltfußballerin Marta (63.) parierte und kurz darauf einen präzise getretenen Freistoß mit einer Glanzparade entschärfte, ragten aus einer tollen Mannschaft heraus.

Deutschland ist Weltmeister!

Die deutsche Nationalmannschaft hat es geschafft! Durch einen 2:0-Sieg gegen Brasilien nach Treffern von Birgit Prinz (52.) und Simone Laudehr (86.) hat sie ihren...

Vorschau: Das große WM-Finale zwischen Deutschland und Brasilien

Birgit Prinz bestreitet ihr drittes WM-FinaleEs ist soweit, morgen um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) erreicht die fünfte Frauenfußball-Weltmeisterschaft ihren Höhepunkt. Mit Deutschland und Brasilien treffen im Finale von Shanghai die beiden Mannschaften aufeinander, die bisher in China für die Rekorde gesorgt haben.

Mit 19 (Deutschland) und 17 Toren (Brasilien) sind die beiden Kontrahenten die offensivstärksten Teams. Vermutlich sind es auch die beiden Mannschaften, die über das gesamte Turnier hinweg das meiste Selbstvertrauen ausstrahlen konnten.

Deutschland hat mit fünf Spielen ohne Gegentor eine neue Bestmarke aufgestellt und könnte morgen als erstes Team in der Geschichte von Frauenfußball-Weltmeisterschaften seinen Titel verteidigen. Brasilien bestreitet zum ersten Mal überhaupt ein WM-Finale bei den Frauen.

Rainers WM-Ecke: Déjà-vu für Prinz und Smisek

Birgit Prinz und Sandra Smisek gelten als fußballerisch schon uralte Partner. In der Tat begann 1995 ihre gemeinsame Karriere beim FSV Frankfurt und in den Nachwuchsteams des DFB. Am Sonntag will das Angreiferduo gegen Brasilien Weltmeister werden, nachdem Norwegen im Halbfinale ausgeschaltet wurde.

1995 hatten Prinz und Smisek gemeinsam ihr erstes WM-Finale erreicht. Gegen Norwegen in Stockholm, Schweden. 0:2 hieß es damals bei strömendem Regen im Råsunda-Stadion. Smisek erinnert sich an ihr erstes WM-Finale vor 12 Jahren: „Ich saß erst auf der Bank. Bis dann Trainer Gero Bisanz mich aufforderte, aufzuwärmen. Da hatte ich richtig Köttel in der Buchse.“ Heute ist das nicht mehr der Fall.

Zur Titelverteidigung fehlt nur noch ein Schritt

Fatmire BajramajDie deutsche Nationalmannschaft steht nach einem überlegenen 3:0-Sieg gegen Norwegen verdient im WM-Finale und muss nun nur noch einen Schritt gehen, um als erstes Team ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale trifft sie am Sonntag um 14 Uhr (live bei ZDF und Eurosport) auf den Sieger des morgigen Halbfinals zwischen den USA und Brasilien (14 Uhr live bei ARD und Eurosport).

Dabei sahen die 53.819 Zuschauer in Tianjin eine ausgeglichene erste Halbzeit mit leichtem Chancenübergewicht für Norwegen. Ein Eigentor von Trine Rønning drei Minuten vor der Pause brach den Skandinavierinnen dann aber das Genick. In der zweiten Halbzeit hatten sie nichts mehr zuzusetzen. Deutschland legte in Person von Kerstin Stegemann (72.) und Martina Müller (75.) konsequent nach und hätte am Ende sogar noch höher gewinnen können.Mehr

Die Top-10-Spielerinnen der WM-Vorrunde

24 von 32 WM-Partien sind absolviert, von allen 16 Mannschaften haben wir drei Spiele gesehen. Zeit für uns, einmal zu resümieren, wer uns besonders positiv aufgefallen ist. Markus und ich haben aus diesem Anlass eine Top-10-Liste der Spielerinnen aufgestellt, die der WM aus unserer Sicht bisher ihren Stempel aufgedrückt haben. Wir haben die Spielerinnen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

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Rainers WM-Ecke: Sogar die Omas kennen Natze

Nadine AngererDa staunten die Fotografen, die mit einem TV-Sender exklusiv auf Fototour durch Wuhan waren. Eine Stunde lang spielten Nadine Angerer, Birgit Prinz und Renate Lingor Fotomodell, bevor es zurück ins Hotel ging. Unterwegs ging es zu den Tempelanlagen namens Guiyuan.

Überraschend für die Journalisten: Nadine Angerer hat offenbar bereits große Bekanntheit und Sympathien im chinesischen Volk erreicht. Denn drei alte Damen, die auf einer Bank saßen und anschließend von den Kollegen gefragt wurden, wer denn da vorbei ging, erinnerten sich an Natze ganz genau. "Das ist die deutsche Torhüterin aus dem Fußballteam", kam die überraschende Antwort: Nadine Angerer.Mehr

Prinz nun alleinige WM-Rekordtorschützin

Die dreifache FIFA-Weltfußballerin Birgit Prinz hat ein weiteres Stück Frauenfußballgeschichte geschrieben. Mit ihren drei Treffern beim 11:0-Sieg gegen Argentinien im Eröffnungsspiel der fünften Frauenfußball-Weltmeisterschaft schraubte die Frankfurterin die Anzahl ihrer WM-Treffer auf 12 und egalisierte damit die Marke der Amerikanerin Michelle Akers. Mehr„Vom Ergebnis her darf man heute nicht meckern, deswegen tue ich es auch nicht“, so eine zufriedene Prinz. ZDF-Moderatorin Claudia Neumann sprach direkt nach dem Spiel Prinz nicht auf die Einstellung des Rekords an, vielleicht wohl wissend, wie gereizt die deutsche Rekordnationalspielerin auf Fragen nach Torrekorden gewöhnlich reagiert.

Einfallslosigkeit gegen taktische Brillanz

Simone LaudehrSo hatte sich die deutsche Nationalmannschaft den so genannten "WM-Start" sicherlich nicht vorgestellt. Erst gegen England gehe die WM richtig los, das 11:0 gegen Argentinien sei kein Gradmesser gewesen, wurde immer wieder betont. War es auch nicht. Gegen eine Mannschaft wie England, die bei der WM zur Mittelklasse gehört, fand der amtierende Weltmeister kein Rezept, die von Hope Powell taktisch hervorragend eingestellte Abwehr der "Three Lions" zu knacken.

Nach dem heutigen 0:0-Unentschieden muss die deutsche Mannschaft vor ihrem letzten Gruppenspiel am Montag noch um die Qualifikation für das Viertelfinale bangen. Dafür braucht sie gegen Japan mindestens einen Punkt, sollte England - und davon ist auszugehen - zeitgleich Argentinien bezwingen.Mehr

Deutschland startet mit Kantersieg in die WM

Kerstin GarefrekesTitelverteidiger Deutschland ist mit einem 11:0-Kantersieg gegen Argentinien in die fünfte Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China gestartet. Dabei dominierte die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid die Begegnung über 90 Minuten nach Belieben und konnte sich über den höchsten WM-Sieg aller Zeiten freuen. Argentinien hingegen dürfte in dieser Verfassung bei der WM zur Schießbude mutieren. Mehr