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Frauenfußball News in Kürze

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+++ Martina Voss-Tecklenburg: „Ich habe mit ihnen die Pubertät durchgemacht“ +++ Niederlande lösen WM-Ticket +++ Auszeichnungen für Anja Mittag und Nilla Fischer +++ DOSB: Monika Staab berichtet über die Entwicklung des Frauenfußballs +++ Playoff: Niederlande auf WM-Kurs +++ U15 gewinnt erneut gegen die Schweiz +++ U16 gewinnt zweimal gegen Dänemark +++ U15 gewinnt gegen die Schweiz +++ Kader für U17-WM nominiert +++ Lina Hausicke für ein Spiel gesperrt +++ WM-Playoffs: Schweiz gegen Niederlande im Finale +++ U19 feiert Kantersieg gegen Nordirland +++ U17: DFB-Elf verliert WM-Generalprobe +++ U19 feiert Rekordsieg +++ WM-Playoffs: die Hinspiel-Ergebnisse +++ DFB-Frauen: Alex Popp Kapitänin gegen Österreich +++ Neuseelands Verband entschuldigt sich bei Fußballerinnen +++ U19-EM-Quali: DFB-Elf siegt zum Auftakt +++ DFB-Frauen: Lena Lattwein erstmals im Kader +++ Nilla Fischer: ‘Being a gay woman playing soccer provokes a lot of hate’ +++ Mädchenfußballtag bei Turbine Potsdam +++ Frauenfußball-Bundesliga: Sonderheft 2018/19 ab sofort im Handel +++ DFB-Frauen bestreiten öffentliches Training +++ DFB verzeichnet Rekord bei Mitgliederzahlen +++ Tickets für Turbine-Heimspiel zu gewinnen +++ Ticketverkauf für Frauen-WM 2019 gestartet +++ Entweder…oder? mit DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus +++ „Die beste unbekannte Frauen-Liga der Welt“ +++ „Iranischer Frauenfußball: Fußball als Freiheitskampf“ +++ Weltfußballerinnen-Wahl: Marozsán in den Top 3 +++ 2. Liga: Gütersloh verliert +++ England löst WM-Ticket +++ Riem Hussein für U17-WM nominiert +++ Pernille Harder ist Europas Fußballerin des Jahres

Aufgeschnappt am 16. November 2018

+++ Trainerin Martina Voss-Tecklenburg hat die Schweizer Frauenfußball-Nationalelf fast sieben Jahre trainiert und auf ein neues Niveau gehievt. Jetzt geht sie – mit Wehmut, nicht nur wegen der verpassten Weltmeisterschaft.

Aufgeschnappt am 13. November 2018

+++ Europameister Niederlande hat sich für die Endrunde der Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich qualifiziert. Nach dem 3:0-Hinspielerfolg genügte den Niederländerinnen im Rückspiel vor 5.848 Zuschauern in Schaffhausen in Unterzahl ein 1:1 (0:0) in der Schweiz. Vivianne Miedema erzielte die Führung der Niederländerinnen (52.), der eingewechselten Coumba Sow gelang nach Vorarbeit von Noelle Maritz der Ausgleich (71.). Die Niederlande mussten nach der frühen Roten Karte gegen Anouk Dekker (8.) nach einem Foul an Ramona Bachmann weite Strecken der Partie in Unterzahl bestreiten. Doch bis auf die Phase nach dem Ausgleich, als die Schweizerinnen ihre größte Drangphase hatten, hatten die Gäste die Partie im Griff. Für die Schweizer Trainerin Martina Voss-Tecklenburg war es das letzte Spiel, bevor sie Trainerin der DFB-Frauen wird.

+++ Anja Mittag ist am Montagabend in Stockholm vom schwedischen Fußballverband als beste Stürmerin des Jahres ausgezeichnet worden. Die 33-Jährige hatte ihre Saison beim FC Rosengård mit 17 Treffern auch als Torschützenkönigin abgeschlossen. Ebenfalls geehrt wurde Nilla Fischer vom VfL Wolfsburg, die als beste Verteidigerin ausgezeichnet wurde.

+++ Am Montag fand beim Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) die dritte Ausgabe der Reihe „Im Gespräch mit…“ statt, die Themen und Inhalte aus der Arbeit des Verbandes präsentiert. Dabei gab Monika Staab spannende Einblicke in die Entwicklung des Frauenfußballs.

Aufgeschnappt am 9. November 2018

+++ Europameister Niederlande ist auf einem guten Weg, sich für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich. Im Hinspiel des Playoff-Finales gewannen die Niederländerinnen mit 3:0 (0:0) gegen die Schweiz und haben somit beste Voraussetzungen auf das Erreichen der Endrunde. Sherida Spitse brachte die Gastgeberinnen mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung (49.), Lieke Martens (71.) und Vivianne Miedema (80.) schraubten das Ergebnis vor 23.750 Zuschauern in Utrecht in die Höhe. Das Rückspiel findet am Dienstag, 13. November, 19 Uhr, in Schaffhausen statt.

Aufgeschnappt am 2. November 2018

+++ Die deutsche U15 hat das zweite Testspiel gegen die U16 der Schweiz in Kempten mit 1:0 (0:0) gewonnen. Den einzigen Treffer der Partie erzielte in der auf acht Positionen veränderten Formation Michelle Smyla (67.). Das erste Duell gegen die Schweiz zwei Tage zuvor hatte die DFB-Auswahl in Sonthofen mit 6:0 gewonnen. Am 5. Dezember bestreitet das Team einen weiteren Test gegen die U15 Belgiens.

Aufgeschnappt am 31. Oktober 2018

+++ Die deutsche U16-Auswahl hat in dieser Woche zwei Testspiele gegen Dänemark gewonnen. Das erste Duell gewann die DFB-Elf am Dienstag in Berlin mit 4:2 (1:2) durch Tore von Emily Tichelkamp (35.), Julia Landenberger (54.), Natasha Kowalski per Strafstoß (56.) und Carlotta Wamser (62.). Am Donnerstag gab es dann erneut in Berlin einen 2:1 (1:1)-Erfolg. Julia Landenberger (12.) traf zur Führung, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Natasha Kowalski für den Siegtreffer (49.). „Im Vergleich zum ersten Spiel haben sich die Spielerinnen noch einmal verbessert“, so DFB-Trainerin Maren Meinert.

Aufgeschnappt am 31. Oktober 2018

+++ Die deutsche U15-Nationalelf hat in Sonthofen ein Testspiel gegen die U16 der Schweiz mit 6:0 (1:0) gewonnen. Die Treffer erzielten Cora Zicai (11.), Dafina Redzepi (43., 47., 54.), Dilara Acikgöz (53.) und Franziska Kett (63.). Am Freitag (11 Uhr) kommt es in Kempten zu einem zweiten Duell beider Teams.

Aufgeschnappt am 19. Oktober 2018

+++ Mit 3 Torhüterin und 18 Feldspielerinnen werden die DFB-Juniorinnen zur U17-WM nach Uruguay reisen. Dort wird das Team von Ulrike Ballweg betreut werden, da Anouschka Bernhard wegen eines Erschöpfungssyndroms mindestens bis zum Jahresende ausfällt. Trotz der derzeitigen Verletzungssorgen kann Ulrike Ballweg in Uruguay auf einige erfahrene Spielerinnen zählen: Spielerinnen mit den meisten Einsätzen sind Abwehrspielerin Greta Stegemann vom SC Freiburg (22 Einsätze) sowie Torhüterin Wiebke Willebrandt (TSV Lipperode) und die beiden Stürmerinnen Ivana Fuso (SC Freiburg) und Shekiera Martinez (1. FFC Frankfurt) mit jeweils 17 Einsätzen. In der Gruppenphase geht es gegen Nordkorea (14. November), Kamerun (17. November) und die USA (21. November).

Aufgeschnappt am 10. Oktober 2018

+++ Lina Hausicke von Frauenfußball-Bundesligist SV Werder Bremen ist vom DFB-Sportgericht wegen eines unsportlichen Verhaltens für ein Spiel gesperrt worden. Hausicke war in der 35. Minute des Bundesligaspiels beim MSV Duisburg am 30. September von Schiedsrichterin Sandra Stolz vom Platz gestellt worden.

+++ Die Schweiz und die Niederlande kämpfen um das letzte europäische Ticket für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich. Der Schweiz reichte am Dienstag nach dem 2:2 im Hinspiel gegen Belgien ein 1:1 (1:0), um sich dank der Auswärtstorregel für die nächste Runde zu qualifizieren. Geraldine Reuteler traf für die Schweiz (23.), Tine De Caigny gelang der Ausgleich (77.). Am 5. und 13. November trifft die Elf von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg nun auf Europameister Niederlande, die nach dem 2:0 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Dänemark mit 2:1 (1:1) gewann. Nadia Nadim (5. Elfmeter) ließ Dänemark noch einmal hoffen, doch Lineth Beerensteyn (7., 90.+2) drehte die Partie zugunsten der Niederländerinnen.

Aufgeschnappt am 8. Oktober 2018

+++ Die U19-Frauenfußball-Nationalelf hat zum Abschluss der ersten Qualifikationsrunde der U19-EM gegen Gastgeber Nordirland in Portadown mit 7:0 (4:0) gewonnen. Paulina Krumbiegel (9.), Sjoeke Nüsken (15.), Marie Müller (18.) und erneut Nüsken (31.) trafen vor der Pause, in der zweiten Halbzeit waren erneut Krumbiegel (50.), Müller (90.) und Nüsken (90.+3) erfolgreich. Die zweite Qualifikationsrunde wird im November ausgelost und im kommenden Jahr ausgetragen.

Aufgeschnappt am 7. Oktober 2018

+++ Die deutsche U17 hat die WM-Generalprobe gegen Finnland mit 2:3 (1:2) verloren. Jenni Kantanen brachte die Gäste in Führung (11.) und Annnika Huhta erhöhte auf 2:0 (24.). Laura Donhauser (42.) konnte zwar verkürzen, doch Dana Leskinen stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her (75.). Die eingewechselte Laura Haas (78.) konnte zwar noch verkürzen, die Niederlage aber nicht mehr verhindert werden. Bei der WM in Uruguay (13. November bis 1. Dezember) trifft die DFB-Elf in der Gruppenphasse auf Nordkorea, Kamerun und die USA.

Aufgeschnappt am 6. Oktober 2018

+++ Die deutsche U19 hat im zweiten Spiel der ersten EM-Qualifikationsrunde mit 21:0 (10:0) gegen Estland gewonnen. Der bisher höchste Sieg einer U19-Auswahl war ein 18:0 gegen Georgien im September 2006. Die Torfolge im Stangmore Park in Dungannon: Chielinski (8., 22., 55.), Schmidt (10.), Nüsken (13., 20., 24., 39., 59., 64.), Anyomi (15.), Krumbiegel (35., 44.), Müller (60.), Kössler (62.), Meyer (75.), Ebert (78., 80., 84., 90.+1) und Uebach (84.).

+++ In den Hinspielen der beiden europäischen WM-Playoffs gab es folgende Ergebnisse:
Niederlande – Dänemark 2:0 (2:0)
Belgien – Schweiz 2:2 (1:0)

Die Rückspiele werden am Dienstag, 9. Oktober ausgetragen.

Aufgeschnappt am 5. Oktober 2018

+++ Alex Popp wird die deutsche Frauenfußball-Nationalelf im Länderspiel gegen Österreich am Samstag (14 Uhr, ZDF live) in Essen als Kapitänin aufs Feld führen. Die angestammte Kapitänin Dzsenifer Marozsán erholt sich derzeit noch von einer Lungenembolie.

Aufgeschnappt am 3. Oktober 2018

+++ Neuseelands Fußballverband (NZF) hat sich bei den Spielerinnen der Frauenfußball-Nationalelf für die „Schikanierung“ durch ihren früheren österreichischen Trainer Andreas Heraf entschuldigt. Das berichtet die österreichische Tageszeitung Der Standard.

Aufgeschnappt am 2. Oktober 2018

+++ Die deutsche U19 hat zum Auftakt der 1. EM-Qualifikationsrunde im nordirischen Dungannon mit 6:0 (1:0) gegen Kosovo gewonnen. Paulina Krumbiegel sorgte für die Führung (35.), nach der Pause erhöhten Melissa Kössler (47./61.), Sjoeke Nüsken (48.), Verena Wieder (55.) und Meryem Cal (71.).

+++ Lena Lattwein von der TSG 1899 Hoffenheim steht erstmals im Aufgebot der deutschen Frauenfußball-Nationalelf. Die 18-j#hrige Mittelfeldspielerin wurde für das Länderspiel der DFB-Frauen gegen Österreich in Essen am kommenden Samstag, 6. Oktober, (14 Uhr, ZDF live) nachnominiert, da Lena Petermann vom 1. FFC Turbine Potsdam verletzungsbedingt absagen musste.

Aufgeschnappt am 26. September 2018

Ein lesenswerter Artikel im „Guardian“ über VfL Wolfsburgs Kapitänin Nilla Fischer.

Aufgeschnappt am 24. September 2018

+++ Taktik, Technik und Tricks – das alles können fußballbegeisterte Mädchen am Freitag, 12. Oktober, beim Mädchenfußballtag des 1. FFC Turbine Potsdam lernen. An verschiedenen Stationen werden Ballgefühl, Ausdauer und Sprintfähigkeit trainiert. Die Trainer und Spielerinnen des Frauenfußball-Bundesligisten geben wertvolle Tipps. Nebenbei bleibt auch genügend Zeit für Autogrammwünsche und Erinnerungsfotos. Anmelden können sich Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren. Der Anmeldeschluss ist der 28. September. Alle teilnehmenden Mädchen erhalten ein Starterpaket bestehend aus einem T-Shirt sowie Getränke- und Essensmarken. Für die Anmeldung reicht eine E-Mail mit Namen, Geburtsdatum und Konfektionsgröße sowie dem Stichwort „Mädchenfußballtag“ an gewinnspiel@nordost.aok.de. Trainingssachen und Fußballschuhe bringen die Teilnehmerinnen selbst mit.

Wann: Freitag, 12. Oktober 2018, 16 – 19 Uhr
Wo: Heinrich-Zille-Straße 32, 14532 Stahnsdorf
Anmelden: E-Mail an gewinnspiel@nordost.de
Anmeldeschluss: 28. September

+++ Ab sofort ist das Sonderheft zur Saison 2018/19 in der Frauenfußball-Bundesliga zum Preis von 4,80 Euro im Handel. Das Sonderheft stellt alle Spielerinnen im Einzelporträt vor und bietet den Fans Infos, Statistiken und Hintergründe rund um die wichtigsten Wettbewerbe. Neben der Frauenfußball-Bundesliga ist auch die 2. Liga, die Regionalliga, der DFB-Pokal der Frauen und die UEFA Women’s Champions League fester Bestandteil. Zu Wort kommen unter anderem die frühere Nationaltrainerin Silvia Neid, Ex-Nationaltorhüterin Nadine Angerer oder Ex-FIFA-Frauenfußballchefin Tatjana Haenni.

Aufgeschnappt am 22. September 2018

+++ Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf wird vor dem Länderspiel gegen Österreich in Essen (Samstag, 6. Oktober) ein öffentliches Training bestreiten. Am Mittwoch, 3. Oktober, ab 14.30 Uhr können Fans im Stadion Uhlenkrug live dabei sein.

Aufgeschnappt am 20. September 2018

+++ Am Mittwoch fiel in Paris der Startschuss zum Ticketverkauf für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich, der allgemeine Vorverkauf wird am 19. Oktober beginnen. „Wir haben die Chance, diese WM auszurichten, und nun gilt es, die Stadien zu füllen“, erklärte Noël Le Graet, Präsident des FFF, anlässlich der Auftaktveranstaltung hoch oben im Tour Montparnasse. FIFA-Präsident Gianni Infantino meinte: „Wir möchten, dass dies die schönste FIFA Frauen-Weltmeisterschaft aller Zeiten wird. Wir rechnen mit einer Milliarde Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt, und ich bin sicher, dass wir diese Zahl erreichen werden, weil der Frauenfussball mit Riesenschritten wächst.“

+++ 10 x 2 Freikarten verlosen die Stadtwerke Potsdam für das kommenden Heimspiel des 1. FFC Turbine Potsdam gegen den SC Sand am Sonntag, 23. September, 14 Uhr.

+++ Der DFB verzeichnet im siebten Jahr in Folge einen Rekord bei seinen Mitgliederzahlen. Nachdem der DFB im vergangenen Jahr erstmals die Marke von sieben Millionen Mitgliedern überschreiten konnte, sind aktuell 7.090.107 Menschen und damit 46.143 mehr als im Vorjahr in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet. Der Anstieg ist weiterhin auf Zuwächse im Seniorenbereich sowie einer Steigerung bei den Frauen zurückzuführen. Ein Teil des absoluten Anstiegs geht ebenfalls wie in den Vorjahren auf Klubmitgliedschaften von Fans zurück. Mit 5966 Frauen-Mannschaften nehmen derzeit 147 mehr am Spielbetrieb teil als noch 2017. Um diese positive Entwicklung zu stärken, hat der DFB gerade eine Offensive zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs gestartet. Die Kampagne unter dem Titel #NichtOhneMeineMädels soll das Interesse von Mädchen am Fußball wecken und die Leidenschaft der vielen fußballbegeisterten Mädchen und Frauen in Deutschland auf einem hohen Niveau halten.

Aufgeschnappt am 17. September 2018

+++ Entweder…oder? mit DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus

Aufgeschnappt am 16. September 2018

+++ Ellen Harnisch widmet sich in einem Artikel den Problemen der Frauenfußball-Bundesliga. Regelmäßige Einschätzungen zum Frauenfußball gibt sie auf Twitter via @Mrs_Tilney

+++ Oliver Eberhardt schreibt im „Neuen Deutschland“ über den Frauenfußball im Iran, wo die Spielerinnen nach wie vor gegen Gewalt und Anfeindungen ankämpfen müssen.

Aufgeschnappt am 3. September 2018

+++ DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán darf neben ihrer Teamkollegin bei Olympique Lyon, Ada Hegerberg, und der Brasilianerin Marta vom Titel der FIFA-Weltfußballerin träumen. Die Gewinnerin wird am 24. September in London gekürt.

+++ In einem vorgezogenen Spiel vom 9. Spieltag der 2. Frauenfußball-Bundesliga hat der FSV Gütersloh 2009 beim FC Bayern München II mit 1:2 (0:1) verloren. Vor 97 Zuschauern im Sportpark Aschheim trafen Gia Corley (18.) und Vanessa Fudalla (57.) für die Gastgeberinnen, für die Gäste war Isabelle Wolf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (46.) erfolgreich. Die Münchenerinnen verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 3, Gütersloh ist weiter Achter.

Aufgeschnappt am 1. September 2018

+++ England hat die Teilnahme an der Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich perfekt gemacht. Am Freitagabend gewannen die Engländerinnen in Wales mit 3:0 (0:0) und sicherten sich damit bereits vor dem abschließenden Spiel in Kasachstan den Sieg in Gruppe 1. Die Treffer erzielten Toni Duggan (57.), Jill Scott (60.) und Nikita Parris (69.).

+++ Riem Hussein ist als eine von 15 Schiedsrichterinnen für die U17-WM in Uruguay (13. November bis 1. Dezember 2018) nominiert worden. Damit ist Hussein auch eine der Kandidatinnen für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich

Aufgeschnappt am 30. August 2018

+++ Die dänische Nationalspielerin und aktuelle Bundesliga-Torschützenkönigin Pernille Harder ist heute in Monaco zu Europas „Fußballerin des Jahres“ gekürt worden. Die Stürmerin des VfL Wolfsburg setzte sich gegen Ada Hegerberg und Amandine Henry (beide Olympique Lyon) durch. Harder konnte allerdings nicht persönlich anwesend sein, da sie zur gleichen Zeit im WM-Qualifikationsspiel Dänemark gegen Kroatien im Einsatz war. „Ich fühle mich sehr geehrt und bin stolz“, so Harder in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft.

156 Kommentare »

  • bale sagt:

    liebe fans,wenn Frauen nicht mutig gewesen wären

    DÜRFTEN WIR FRAUEN 1.NICHT WÄHLEN!!!!!!! EMPFEHLE KINOFILM ÜBER SUFFRAGETTEN(Emily Pankhurst)
    2.FUSSBALLSPIELEN SCHON GAR NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    meine güte es ist 2018

  • Zaunreiter sagt:

    @Aldur: Warum man rhetorische Fragen stellt, muss ich dir wohl nicht mehr erklären, oder? 😉

    @Fan2: Ich wollts eigentlich gut sein lassen, aber auch nochmal für dich.

    1. Das Thema Religion und Sport.
    Ich bin selbst gläubig, aber Polytheist, und tolerant gegenüber denen mit einem Buch und einem Gott als Grundlage ihres Glaubens.
    Und Jaeline Hinkle würde ich auch, wenn ich die Möglichkeit hätte, sehr gerne in meinem Heim- oder in meinem Lieblingsteam sehen. Und wenn ich als Leistungssportler eine Natio-Team-Karriere vor Augen habe, kann ich doch auch über meinen Schatten springen. Wenn sich allerdings us-soccer Begriffe wie „Equality“ auf seine Fahnen schreibt und dann seine Teams (Frauen wie Männer) in Trikots mit Nummern in Regenbogenfarben auflaufen lässt, und ich aus Glaubensgründen dazu nicht in der Lage bin, und Länderspielreisen offiziell aus „privaten Gründen“ absage, wo doch jeder weiß, wie ich ticke, weil ich auf allen sozialen Kanälen hinausposaune, das ich „schon gut evangelikal bin“, dann wäre mir auch nicht zu helfen. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich heimlich entsprechende Postings wieder lösche, wo sich dann andere Leute einen screenshot davon gemacht haben.

    2. Rechte von Spielern und Spielerinnen:

    Ich geh mal davon aus, die DBU ist so wie der DFB ein gemeinnütziger Verband. Hier in Deutschland garantiert mir die Gemeinnützigkeit Steuervergünstigungen. Ich gehe mal davon aus, dass das in Dänemark auch so sein wird.
    DFB und DBU sind Verbände, die nicht dem Staat gehören, sondern eben Verbände von aktiven und passiven (Ex-)Fußballerinnen und Fußballern sind. Denn dafür wurden sie ja gegründet. Mit den staatlichen Institutionen haben sie nichts gemein. Deshalb kann auch ein Staat an sich von diesen FußballerInnen nicht abhängig sein. Sondern der Verband ist das. Und da habe ich auch als Fußballer das Recht zu sagen: „Ich bekomme zuwenig von euch, gebt mir mehr.“ Darüber kann man dann verhandeln.
    Und so wie die DBU in den letzten 12 Monaten agiert hat, würde ich als dänische staatliche Institution, die für Finanzen zuständig ist, mir Gedanken machen über Steuervergünstigungen gegenüber der DBU und das auch so kommunizieren.
    Das deutsche Spielerinnen so zufrieden sind, mit dem was sie haben und bekommen, ist wohl im System begründet. Stichwort: Duale Ausbildung. Das kann auch eine gewisse Saturiertheit erwecken. Man muss sich ja nicht so großartig anstrengen. Hier wird nämlich immer sehr gerne im Konsens entschieden. Reibereien mag der Michel und die Michaela nicht gerne.

  • Altwolf sagt:

    Bei einem recht oberflächlichen Blickwinkel kann man die Aktionen der dänischen Nationalspielerinnen, insbes. wenn die Wortführerin auch noch in WOB spielt, als „schnöde“ Geldforderung betrachten, die zudem damit auch noch die sportlichen Ziele gefährden. So wie es üblicherweise Gewerkschaften im Rahmen ihres legitimen Streikrechtes auch einfordern.

    Doch wenn ich das Interview mit P.Harder richtig in Erinnerung habe, ging es in erster Linie um die Gleichstellung mit den Spielern der Männer-N11, nämlich in der Abstellungsphase einen Angestelltenstatus des Verbandes zu bekommen, um in dieser Zeit ausreichend gegen Verletzungen u. Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Dem Verband schien dieser Wunsch offenbar zu teuer, so daß sich wohl sogar die Männer aus Solidarität finanziell daran beteiligen wollten.
    In den meisten Nationalteams wird das wohl auch von den Verbänden so gehandhabt, offenbar nicht beim dänischen Verband bezüglich der Frauen.

    Da die Vereine hier in Deutschland für die Spielerinnen entsprechende Beiträge an die Berufsgenossenschaft leisten und damit auch die Spielerinnen ausreichend absichern, werden die jedoch nicht für Schäden aufkommen, die nicht im Dienste der Vereine, sondern bei dann anderen „Arbeitgebern“ tätig gewesen sind.

    Dieser doch eigentlich existentielle Wunsch ist dann doch mehr als nur verständlich.

    Aber es mag auch Menschen geben, die nach vorsichtigem „Anklopfen“ dann lieber den Mund halten und dem Schicksal seinen Lauf lassen.

  • Bernd sagt:

    @Altwolf
    Danke für die Hintergründe!

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nun, wenn man meint, dass man eben nicht genug abgesichert ist etc., dann ist ein Streik dennoch nicht legitim. Das einzige legitime wäre dann ein Rücktritt. Und dann sollen die Spielerinnen das dann bitte auch konsequent tun, damit die nächst besseren, die damit leben können, dann ihre Chance kriegen können.

    Und wenn man hierin eine Rechtsverletzung sieht, besteht der geordnete Weg immer noch in einer Klage.

    Oder man könnte es über die Vereine machen, dass Spielerinnen eben nur zu den Clubs wechseln, die eine solche Versicherung übernehmen.

    Oder die letzte Option ist, privat eine solche Versicherung abzuschließen.

    All diese Fälle wären möglich gewesen. Womöglich anstrengender, aber sauberer.

    Ein Streik ist aber nicht nur rechtlich überhaupt schwierig, sondern eben auch dumm, weil man keinerlei Druckmittel hat, weil ich als Verband einfach alle Spielerinnen lebenslang sperren lassen würde und einfach mit neuen Spielerinnen ein Team aufbauen würde. Fertig, aus. Zumindest würde ich Spielerinnen, die deswegen die WM aufs Spiel setzen, nicht zur WM mitnehmen. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass mittlerweile das Gros der Spielerinnen allemal das Geld für eine private Versicherung hätten.

    Wie gesagt, dann bitte ganz oder gar nicht. Daher würde ich diese Spielerinnen nicht mehr nominieren, weil sie zur Genüge demonstriert haben, wie wichtig ihnen die WM ist und sie nur denen die Plätze wegnehmen, die nicht so versnobbt sind und leichtfertig ihre WM-Chance verspielen.

    @Zaunreiter: Wie gesagt, für mich geht es im FF um Leistung, nicht um die Propagierung einer bzw. die Instrumentalisierung für eine politischen Agenda. Und mich erschreckt, wie sehr der Fußball generell sich unreflektiert politisieren und instrumentalisieren lässt für politische Agenden.

    Hier sehe ich die Schuld bei dem US-Soccer-Team, das sich für eine gesellschaftliche Position instrumentalisieren lässt, für die sich manche eben aus Glaubensgründen nicht instrumentalisieren lassen wollen bzw. auch einfach deshalb nicht, weil sie sich generell für nichts und niemanden instrumentalisieren lassen wollen. Das ist jedermanns gutes Recht. Wenn das zum Ausschluss von der N11 führt, ist das per Definition diskriminierend.

    Auf den US-Fahnen wie auch auf den Vereinsfahnen hat nichts anderes zu stehen als USA bzw. der Name des Vereins. Sonst nix!

  • holly sagt:

    im umkehrschluss heisst das sheldon würde auch nazis nominieren.
    na schönen dank für so einen fan.

  • Zaunreiter sagt:

    Versnobbt?
    Streik nicht legitim?

    Was hast du für eine Denkweise, Sheldon aka Fan2 ? Bist du per Zeitkapsel aus dem Biedermeier in der Adenauer-Ära gelandet?

    Willst du auch noch die Deutungshoheit über das, was diskriminierend sein soll?

    Ich zitiere eine unbeirrbare Frau: Damit kommst du nicht durch!

  • Carly B sagt:

    Ich versuche es ja zu verstehen.
    Da schreibt jemand, das der Doublesieger in der stärksten Eur. Liga, gleichzeitig Finalist in der Campions League, bis auf eine Spielerin (P. Harder) nur mit Durchschnittspielerinnen besetzt ist und ohne diese Spielerin ein-zwei Klassen schlechter spielt.
    Der selbe User fragt nun „Was hat P. Harder diese Saison erreicht, das Sie zur Nominierung berechtigen könnte“.
    Bei jedem anderen User wäre ich jetzt verwirrt.

  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da muß man sich schon fragen, was dich speziell dem FF näherbringt, wenn einzig und allein , wie du sagst, die Leistung zählt und sonst sich die Frauen, wie „unmündige“ Arbeitnehmer zu verhalten haben. Nur beim VFL sollen sie den Mund aufmachen und ihren Arbeitgeber und den dahinterstehenden Konzern kritisieren.

    Im Frauenfußball ist es Standard bei Länderspieleinsätzen vom Verband abgesichert zu werden, so wie du (möglicherweise auch nicht) vom Arbeitgeber im Rahmen der erwarteten Tätigkeit abgesichert bist. Wenn man deine Aussage nun als Vorlage nimmt, würdest du selbst bei deiner Arbeit (falls nicht selbsständig) als Arbeitnehmer die durch Unfall bzw. bei der Arbeit erlittenen Verletzungen o.gesundheitliche Schäden selbst tragen u. dich entsprechend auf eigene Kosten absichern. Ja doch, das könnte man eigenverantwortlich nennen und auch die sozialen System entlasten.

    Doch nun zu den Spielerinnen aus Dänemark, die trotz mehrfacher Gespräche diese Absicherung nicht vereinbaren konnten und das, weil offenbar einige „Gipsköpfe“ dieses Verbandes nicht zu einer „fairen“ und „gleichberechtigten“ Lösung bereit sind, möglicherweise noch dem „reinen Männerfußball“ verhaftet sind und die erforderliche Absicherung blockieren.

    Du würdest dann die Gerichte bemühen, was sich in der Regel über Jahre hinzieht, möglicherweise auch in diesem Falle eine Sammelklage nicht zulässig sein könnte und e. Einzelklage dann über die Institutionen nach Ende deiner aktiven Karriere entschieden wird.

    Was also spricht gegen die hier nachvollziehbare Verhaltensweise der Spielerinnen ? Nichts, denn damit haben sie auch die Öffentlichkeit mit ins Boot genommen und die für die Verhandlungen entscheidenden Funktionäre in die Pflicht genommen ihre Blockade auch sachlich zu begründen. Der „mündige“ Bürger kommt offenbar in deinem Alltag nicht vor. Das, was dich stört äusserst du dann lieber hier im Forum, wo ja auch keine Konsequenzen für die „Aufmüpfigkeit“ zu erwarten sind.

  • FFFan sagt:

    @ Carly B.:
    „Ich versuche es ja zu verstehen.“

    Ich habe das längst aufgegeben! 😉

    Im Ernst: ob nun A.Hegerberg oder P.Harder die beste Spielerin der Welt ist, ist doch ein ‚Streit um Kaisers Bart‘. Wir haben es eh nicht zu entscheiden!

  • Bernd sagt:

    @FFFan
    Wenn schon, dann Streit um die „Haare der Kaiserin“.
    An Bart möchte ich in dem Zusammenhang lieber niht denken. 🙂

  • Carly B sagt:

    @ FFFan

    in meiner Sicht ist es eh nur eine Spielerei. Wer glaubt schon ernsthaft die Leistungen der Einzelpersonen in einer Teamsportart, die in unterschiedlichen Frauschaften, verschiedenen Ligen und gegen andere Teams gespielt haben, bewerten zu können.
    Überrascht hat mich allerdings die Bennenung vom „Maro“ für dieses Jahr.

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nochmal: Streik im Verein – absolut nachvollziehbar und legitim, da es hier ein geordnetes Angestelltenverhältnis gibt. Streik in der N11 nicht.

    Da geht es nicht um die Frage der Mündigkeit. Die kann man gerne zur Genüge im Verein ausleben.
    Die N11 ist, zumindest in Europa nichts anderes als ein letzter Rest Idealismus. Von ihr wird eine Spielerin nicht angestellt, sondern berufen. Sie kriegt kein Gehalt, sondern Aufwandsentschädigungen und Prämien. Berufungen sind spielgebunden und haben keinerlei rechtliche Bindung. Weder ist ein Verband verpflichtet, eine Spielerin zu berufen, noch ist eine Spielerin rechtlich dazu verpflichtet, eine solche Berufung anzunehmen.
    Das könnte man durchaus auch anders machen, das hat die USA gezeigt. Als die keine geregelte Liga hatten, wurden Spielerinnen ohne Vereine teilweise direkt bei der N11 angestellt für eine befristete Zeit. Das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da können wir gerne von Streikrecht etc. reden.

    Bei einer N11 liegt der Fall anders. Hier kann man für sich jederzeit frei und persönlich entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen man eine Berufung in die N11 annimmt. So wie Hegerberg, die aus welchen Gründen auch immer für sich entschieden hat, bis auf weiteres eben keine Berufungen mehr anzunehmen. Das kann man dann durchaus auch öffentlich begründen und verkünden, was die Gründe dafür sind.

    Dann hat der Verband jederzeit die Möglichkeit, 1. eine andere Spielerin anstelle dessen zu berufen, 2. die Begründung wahrzunehmen und, wenn er will, darauf zu reagieren, und 3. dann aber auch für sich zu entscheiden, ob er die betreffenden Personen noch einmal für die N11 spielen lässt.

    Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen, ist etwas, was ganz und gar nicht geht. Als N11-Spielerin geht es immer erst um die Interessen des Landes, und das Interesse des Landes ist, zunächst einmal die WM-Quali zu sichern. Wenn du dich dazu als Spielerin nicht imstande siehst, dann mach den Platz bitte für andere frei und blockiere ihn nicht mutwillig.

    Ein Verband, der sich darauf erst einmal einlässt, darauf, dass Spielerinnen streiken, und dem konsequenzlos nachgibt, der hat schon verloren. Das sehen wir ja jetzt, dass er gleich den nächsten Streik an der Backe hat.

    Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist. Das dürfte dann ja auch im Sinne der N11-Spielerinnen sein, denen es ja schließlich gar nicht um ihren eigenen Vorteil ging, sondern denen es um das generelle ging. Dann sollte es ihnen schließlich auch nichts ausmachen, sich für die Sicherheit ihrer Nachfolgerinnen zum Märtyrer gemacht zu haben.

    Und für alle anderen ist es die klare Botschaft, dass man sich bereit zeigt, auf Anliegen einzugehen, aber eben nicht so, und dass sie sich das nächste Mal vorher über die möglichen Konsequenzen bei der Wahl der Mittel nachdenken sollten.

  • Fan2 sagt:

    @FFFan und Carly: Nun, einige scheinen es anders zu sehen, ansonsten hätte es hier ja nicht so einen Aufstand gegeben, dass Harder nicht dabei ist.

  • Fan2 sagt:

    Insgesamt muss man dazu aber sagen, dass die dänischen Frauen mit ihrem Streik exakt das erreicht haben, was sie anscheinend wollten, nämlich bis mindestens 2021 wieder in der Versenkung der FF-Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In den nächsten zwei Jahren werden andere wieder die FF-Welt regieren: Morgan, Taylor, Martens, Le Sommer, vielleicht auch Marozsan oder Marta. WM, Olympia – wen interessiert da schon die CL oder die Bundesliga? Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Bei der nächsten EM darf sie sich dann wieder etwas austoben, bevor sie 2023 dann wieder mal bei einer WM zuschauen darf.

    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  • shane sagt:

    „Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen,“

    „Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist“

    hm, wie wäre es denn, wenn du – als verband – rechtzeitig auf das anliegen eingegangen wärst, da es ja inhaltlich berechtigt war, und die sache gar nicht erst bis zu streikdrohung und streik eskalieren zu lassen? im gegensatz zum zeitablauf, den du hier suggerierst, haben die spielerinnen und die spielervereinigung(!) ihre forderungen ja nicht erst drei tage vor dem spiel auf den tisch gelegt, sondern das ganze brodelte bereits monate.

    im übrigen ist der verband der/dem nationaltrainer/in gegenüber in sachen berufung nicht weisungsberechtigt. Und in diesem ganz speziellen fall hatte auch die uefa schonmal signalisiert, dass sie ein B-Team nicht akzeptieren wird (ein eher überraschender anti-streikbrecherischer zug der uefa. aber vermutlich getan mit hinblick auf ähnliche konflikte bei männerteams bzw. -meisterschaften. wo absagen der A-spieler ein ernsthaftes finanzielles risiko für die uefa darstellen.)

    „Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist.“ – Linköping freut sich schon. würde deren chancen in CL und heimatlicher liga wieder deutlich heben.

  • Fan2 sagt:

    @shane: Linköping war ja auch so unfassbar erfolgreich mit Harder in der CL.

    Nun, da scheint die UEFA damals aber wohl ganz anders vorgegangen zu sein als sie es heute pflegt. Oder wie lässt sich die Tatsache erklären, dass sie jetzt -ausgerechnet wieder beim dänischen Herrenteam – darauf besteht, dass um jeden Preis ein Team aufgestellt wird, welches auch immer, und für den Fall einer Spielabsage mit dem Ausschluss von der EM gedroht wird? Scheinbar scheint man bei der UEFA gelernt zu haben, dass man mit der Unterstützung solcher Streiks eine Tür geöffnet hat, die man nun mit allen Mitteln wieder zu schließen versucht!

    Was die Inhalte betrifft: Nun, da wäre ich in der Tat als Verband durchaus drauf eingegangen, wie gesagt. Doch niemand kennt hier die Details. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verband hier keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert hat. Vermutlich war er aber nicht gewillt, weitere unverschämte Forderungen bezüglich des Gehaltes zu bewilligen. Denn die gab es. Konkret, und das ist bis heute auf Harders Facebook-Account nachzulesen (15.09.2017) gab es die Forderung an den Verband, alle Spielerinnen zu Vollprofis zu machen. Und das ist eine Forderung, die der Verband nur zurückweisen kann, denn die Bezahlung ist Sache der Vereine. Möglicherweise hat sich der Verband von so einer Forderung auch brüskiert gesehen und deshalb dicht gemacht. Verständlich wäre es. Es weiß auch niemand, was am Ende genau die Ergebnisse waren. Wie gesagt, ich hätte mich persönlich durchaus inhaltlich die Kritik aufgenommen, und ich glaube kaum, dass der DBU das nicht getan hat, aber ich hätte mich nie und nimmer erpressen lassen, schon gar nicht, wenn ich nicht muss. Im Gegenteil, in so einer Situation heißt es Härte zeigen und Konsequenzen durchsetzen. Wenn die Spielerinnen den Erfolg dafür leichtfertig opfern, dann heißt es, dafür zu sorgen, dass eben jene Spielerinnen garantiert keinen Erfolg mit dieser Mannschaft mehr haben.

    Der Verband mag nicht positiv weisungsbefugt sein, dennoch kann er Sanktionen verhängen. Unter anderem eben Sperren für die N11.

    Habe gerade übrigens noch einmal nachgelesen: Es gab eine Strafe von 20.000 Euro, die ich als Verband knallhart auf die Spielerinnen umgelegt hätte, je nach Gehalt gestaffelt, sodass es besonders Spielerinnen wie Harder etc. trifft.

    Und gleichzeitig gab es die Drohung, dass Dänemark von allen internationalen Turnieren ausgeschlossen wird, wenn sie noch einmal nicht antreten sollten. Die UEFA war von det Aktion also ganz und gar nicht begeistert.

  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte mal einen Artikel aus der Online-Ausgabe der FR von heute hier reinsetzen, da die Bundesliga noch nicht begonnen hat:

    http://www.fr.de/sport/fussball-wettbewerbe/frauenfussball/frauen-bundesliga-zu-viele-mauerbluemchen-a-1580695

  • Fan2 sagt:

    Tja, wie gesagt, Bedeutungslosigkeit. Wobei es schon etwas scheinheilig ist, was der gute Herr Kellermann da von sich gibt. Erst die Liga kurz und klein kaufen und damit für den Untergang der guten Jugendakademien mitverantwortlich sein, dann den deutschen Nachwuchsspielerinnen reihenweise ausländische N11-Spielerinnen vor die Nase setzen und sich selbst n ****** um die Nachwuchsförderung kümmern, und jetzt aber rummeckern, wieso der deutsche FF den Bach runter geht.

    Wolfsburg hat doch jetzt gemeinsam mit München das, was sie immer wollten: Eine schnarchlangweilige Liga, wo der eigene Meistertitel sicher ist, für die sich aber keiner interessiert. Klubs, die dagegen halten wollen, werden sofort kaputt gekauft, da wird wohl kaum jemand mehr investieren wollen. Und wirkliche Fanrivalitäten, die den sportlichen Verlust etwas auffangen könnten, gibt es auch schon lange nicht mehr. Frankfurt und Potsdam haben keinen Grund, diese auszutragen, und hier scheinen ja gerade die Potsdam-Fans immer wieder zu beteuern, wie gut sie sich doch mit den Wolfsburger verstehen.

    Ein Vollprofistatus wird da kaum etwas helfen. Der FF muss wieder zum Volk, und um ans Volk ranzukommen, helfen garantiert keine überzogenen finanziellen Vorstellungen, sondern nur bodenständige Spielerinnen aus der Mitte des Volkes, die den FF nicht lediglich zum Geldscheffeln nutzen, sondern wirkliche Leidenschaft verspüren lassen. Die auch Umstände in Kauf nehmen, in denen sie nicht verwöhnt werden, sondern wo sie eben nebenher noch nem Studium und/oder nem Job nachgehen, und wenn es kellnern oder Lagerarbeit ist. Solche Spielerinnen würden viel mehr Sympathien sammeln.

    Klar, man würde vllt den Anschluss an den internationalen Topfußball verlieren, aber was macht das schon? Den Zuschauern nichts, wenn es denn nur authentisch ist.
    Zum Drittligisten 1.FCK kommen schließlich auch in der dritten Liga immer noch mehr Zuschauer als zum Erstligisten Wolfsburg bei den Männern.

    Und langfristig geht es sowohl in der N11 als auch für die eigene Liga darum, möglichst viele junge Mädchen zu gewinnen, die auf FF stehen und nicht bloß auf das Geld, was man damit verdienen kann. Und mit so einer Außendarstellung gewinnt man die garantiert nicht.

  • Detlef sagt:

    @Zauni,
    Vielen Dank für den interessanten Link!!!
    Ich bin da ziemlich gespalten, was die Lösungsansätze der Protagonisten angeht!!!
    Ich stimme sowohl Kellermann als auch SiDi zu, daß die Liga feste Termine braucht, und keine Lotterieanstoßzeiten!!!

    Den Begriff „Professionalisierung“ sehe ich dagegen eher skeptisch, vor allem wenn er aus dem Munde von Leuten kommt, für die Geld keine Rolle spielt, weil sie es ja nicht erarbeiten müssen!!!

    Die Bundesliga ist die erfolgreichste Liga Europas, mit den meisten internationalen Titeln, und den meisten Titelträgern!!!
    5 deutsche Vereine haben bisher die CL gewonnen, drei davon sogar mehrmals!!!
    Das hat keine andere Liga zustande gebracht!!!
    Die Ligen in England und Spanien, die im Moment so hochgehypt werden, sind da bisher noch sehr viel schuldig geblieben!!!

    Es gibt also keinen Grund für Untergangsszenarien!!!
    Den Rückstand in der Ausbildung des Nachwuchses hatten wir ja schon beleuchtet!!!
    Da muß in der Tat gewaltig etwas passieren, vor allem in den Natios!!!

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