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Frauenfußball News in Kürze

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+++ taz-Kolumne zum Frauenfußball +++ Neuer Podcast von Lottes Erbinnen +++ Lena Sophie Oberdorf: Jüngste unter den Neuen +++ 2. Liga: Ausgefallene Spiele neu terminiert +++ 2. Liga: Nachholspiele abgesagt +++ Elf Spielerinnen und eine Trainerin in der Hall of Fame +++ Kick it like Monika! +++ Kratz will weitere Nationalspielerinnen formen +++ Voss-Tecklenburg: „Wir müssen unsere DNA hervorbringen“ +++ Warum Ausnahmespielerin Rachel Rinast vom FC Basel nach Israel wechselte +++ Julia Arnold kehrt nach Jena zurück +++ DFB-Frauen: Lattwein und Petermann fallen aus +++ Legendenspiel beim Turbine-Hallencup +++ Ann-Katrin Berger wechselt zu Chelsea Women +++ Ann-Katrin Berger verlässt Birmingham City +++ Jennifer Cramer: Verletzt und auf Vereinssuche +++ Imke Wübbenhorst trainiert BV Cloppenburgs Männer +++ U15 gewinnt in Belgien +++ DFB-Pokal: Viertelfinal-Auslosung erst 2019 +++ Deutsches Schiedsrichterinnen-Trio für WM 2019 nominiert +++ EURO 2021 in England +++ U17-WM: Spanien erstmals Weltmeister

Aufgeschnappt am 17. Februar 2019

+++ Der deutsche Frauenfußball startet ins WM-Jahr. Von Euphorie ist nach der Winterpause nichts zu spüren, dabei wäre es an der Zeit, meint die taz in ihrer Kolumne Pressschlag.

Aufgeschnappt am 14. Februar 2019

+++ Im neuesten Podcast von Lottes Erbinnen geht es in voll gepackten 3 Stunden und 8 Minuten mit Gast Ellen Hanisch (bei Twitter @Mrs_Tilney) über den australischen Frauenfussball und was sonst noch so in der Winterpause passiert ist, wie z.B. die DFB-Pokal-Auslosung, das Wintertrainingslager der DFB-Frauen, die Nachholspiele der Frauenbundesliga, Ausblick auf den kommenden Spieltag, Trainerinnenwechsel und die doch eher maue Wintertransferperiode.

+++ Im Interview mit Les Féminines spricht Nachwuchstalent Lena Sophie Oberdorf über ihre Anfänge, den dicht gedrängten Alltag und die Bedeutung von Auszeichungen und Trophäen.

Aufgeschnappt am 12. Februar 2019

+++ Der DFB hat die beiden zuletzt erneut ausgefallenen Spiele vom 12. und 13. Spieltag der 2. Frauenfußball-Bundesliga neu terminiert. Die Partie vom 12. Spieltag zwischen der SGS Essen II und dem FSV Gütersloh 2009 wurde nun neu auf Sonntag, 3. März, 14 Uhr, angesetzt. Das Spiel vom 13. Spieltag zwischen dem SV 67 Weinberg und dem 1. FFC Turbine Potsdam II wird ebenfalls am Sonntag, 3. März, nachgeholt. Anstoß ist hier bereits um 11 Uhr.

Aufgeschnappt am 3. Februar 2019

+++ Die beiden für heute angesetzten Nachholspiele der 2. Frauenfußball-Bundesliga zwischen der SGS Essen II und dem FSV Gütersloh 2009 (12. Spieltag) sowie zwischen dem SV 67 Weinberg und dem 1. FFC Turbine Potsdam II (13. Spieltag) mussten witterungsbedingt erneut abgesagt werden. Ein Nachholtermin für die beiden Spiele steht noch nicht fest.

Aufgeschnappt am 31. Januar 2019

+++ Eine 28-köpfige Jury hat auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums eine Gründungself des deutschen Frauenfußballs gewählt. Genannt werden durften Fußballerinnen deutscher Herkunft, deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt.

Tor: Silke Rottenberg, Abwehr: Doris Fitschen, Steffi Jones, Nia Künzer, Mittelfeld: Silvia Neid, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Martina Voss-Tecklenburg, Sturm: Birgit Prinz, Inka Grings und Heidi Mohr, Trainerin: Tina Theune

Aufgeschnappt am 25. Januar 2019

+++ Am Sonntag, 27. Januar, 23.35 Uhr, zeigt der NDR eine 30-minütige „Sportclub Story“ über Frauenfußball-Pionierin Monika Staab.

Aufgeschnappt am 15. Januar 2019

+++ Margret Kratz, Verbandstrainerin des Saarländischen Fußballverbandes (SFV), feiert mit der Eliteschule für Mädchen- und Frauenfußball in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung.

+++ Die neue Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg spricht im Interview über die WM-Vorbereitung, den Weg zum Erfolg und wann sie sich auf eine Kapitänin festlegen wirde.

Aufgeschnappt am 13. Januar 2019

Die Aaargauer Zeitung widmet sich in einem längeren Artikel detailreich dem Wechsel von Rachel Rinast vom SC Freiburg zu ASA Tel Aviv. Dabei spart die Schweizer Nationalspielerin wie schon zuletzt auf ihrer Instagram-Seite nicht mit Kritik an ihrem ehemaligen Verein und Trainer.

Aufgeschnappt am 11. Januar 2019

+++ Der finanziell angeschlagene Zweitligist FF USV Jena hat in der Winterpause Rückkehrerin Julia Arnold vom 1. FC Köln verpflichtet. Die Mittelfeldspielerin schnürte bereits von 2006 bis 2017 die Fußballschuhe für den FF USV. „Wir freuen uns riesig, dass Juli sich für eine Rückkehr nach Jena entschieden hat“, so FF-USV-Cheftrainer Steffen Beck. „Mit ihrem erneuten Engagement für unseren Verein sendet sie ein starkes Signal. Uns bedeutet es sehr viel, dass sie sich in unserer gegenwärtigen Situation bereiterklärt hat, uns weiterzuhelfen.“

+++ Lena Lattwein (TSG 1899 Hoffenheim) und Lena Petermann (1. FFC Turbine Potsdam) haben ihre Teilnahme am Wintertrainingslager der deutschen Frauenfußball-Nationalelf in Marbella abgesagt. Petermann fehlt aufgrund von Beschwerden am Fuß, Lattwein wegen eines schweren grippalen Infektes. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nominierte Anna Gasper (1. FFC Turbine Potsdam) und Laura Freigang (1. FFC Frankfurt) nach.

Aufgeschnappt am 8. Januar 2019

+++ Im Rahmen des 7. Internationalen Turbine-Hallencups am 26./27. Januar gibt es ein besonderes Highlight: Am Samstagnachmittag (26.1.) werden sich 23 ehemalige Turbinespielerinnen in der MBS-Arena am Luftschiffhafen Potsdam treffen. Einige werden den Ball in Form eines Legendenspiels noch einmal ins Rollen bringen, die anderen werden die spannenden Partien von den Rängen aus verfolgen. Die Zuschauer und Fans können sich auf zahlreiche Spielerinnen aus vergangenen Turbinezeiten freuen.

Aufgeschnappt am 4. Januar 2019

+++ Die deutsche Torhüterin Ann-Katrin Berger wechselt von Birmingham City Women zu Chelsea Women. Die 28-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Mai 2022. Berger meint: „Ich bin aufgeregt und freue mich darauf, bei einem der derzeit besten Vereine der Welt zu spielen.“

Aufgeschnappt am 30. Dezember 2018

+++ Torhüterin Ann-Katrin Berger wird ihren zum Jahresende auslaufenden Vertrag bei Birmingham City LFC nicht verlängert. Die 28-Jährige, die kürzlich erstmals in den Kader der deutschen Frauenfußball-Nationalelf berufen wurde, lehnte ein Angebot zur Vertragsverlängerung ab. Zu welchem Klub Berger wechseln wird, ist noch unbekannt.

Aufgeschnappt am 24. Dezember 2018

+++ Lange Zeit ging es für Jennifer Cramer steil bergauf. Die Fußballerin lief für Turbine Potsdam auf und war Stammspielerin der deutschen Nationalmannschaft, mit der sie 2013 Europameister wurde. Doch in den letzten drei Jahren folgte Rückschlag auf Rückschlag.

Aufgeschnappt am 21. Dezember 2018

+++ Ex-Bundesligaspielerin Imke Wübbenhorst wird zukünftig Männer-Oberligist BV Cloppenburg trainieren. Die 30-Jährige hatte bisher die Zweitliga-Frauen des BV Cloppenburg trainiert. Als Spielerin machte sie sich vor allem beim Hamburger SV einen Namen. Das Männerteam war auf der Suche nach einem neuen Trainer, nachdem Olaf Blancke zu Atlas Delmenhorst gewechselt war.

Aufgeschnappt am 5. Dezember 2018

+++ Die deutsche U15-Nationalelf hat ein Testspiel gegen Belgien im belgischen Tubize mit 2:1 (1:1) gewonnen. Ria Clara Fröhlich (3.) und Hadil Larbaoui (64.) trafen für die DFB-Juniorinnen, für Belgien war Mam Beny Bangoura erfolgreich (13.).

Aufgeschnappt am 3. Dezember 2018

+++ Das Viertelfinale im DFB-Pokal der Frauen wird erst im kommenden Jahr 2019 ausgelost, am 10. Februar 2019 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Wer die Auslosung durchführen wird, steht noch nicht fest. Ausgetragen werden die Viertelfinalspiele am 13. März 2019. Die Halbfinals sind für den 31. März 2019 vorgesehen. Das Finale findet am 1. Mai 2019 in Köln statt.

+++ Die beiden deutschen Schiedsrichterinnen Riem Hussein und Bibiana Steinhaus stehen in der Auswahl von 27 Schiedsrichterinnen für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019). Als eine von 48 Schiedsrichterassistentinnen wurde Katrin Rafalski nominiert.

+++ Die Frauenfußball-Europameisterschaft 2021 wird in England ausgetragen. Das gab die UEFA heute im Anschluss an die Sitzung des Exekutivkomitees bekannt.

Aufgeschnappt am 2. Dezember 2018

+++ Mit einem 2:1 (2:1)-Finalsieg gegen Mexiko hat sich Spanien zum ersten Mal den Titel bei der U17-WM gesichert. Claudia Pina brachte ihr Team in Montevideo mit zwei schnellen Toren (16., 20.) auf Kurs, Mexiko konnte durch Denise Castro nur noch verkürzen (29.). Im Spiel um Platz drei setzte sich Neuseeland mit 2:1 (2:0) gegen Kanada durch.

189 Kommentare »

  • bale sagt:

    liebe fans,wenn Frauen nicht mutig gewesen wären

    DÜRFTEN WIR FRAUEN 1.NICHT WÄHLEN!!!!!!! EMPFEHLE KINOFILM ÜBER SUFFRAGETTEN(Emily Pankhurst)
    2.FUSSBALLSPIELEN SCHON GAR NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    meine güte es ist 2018

  • Zaunreiter sagt:

    @Aldur: Warum man rhetorische Fragen stellt, muss ich dir wohl nicht mehr erklären, oder? 😉

    @Fan2: Ich wollts eigentlich gut sein lassen, aber auch nochmal für dich.

    1. Das Thema Religion und Sport.
    Ich bin selbst gläubig, aber Polytheist, und tolerant gegenüber denen mit einem Buch und einem Gott als Grundlage ihres Glaubens.
    Und Jaeline Hinkle würde ich auch, wenn ich die Möglichkeit hätte, sehr gerne in meinem Heim- oder in meinem Lieblingsteam sehen. Und wenn ich als Leistungssportler eine Natio-Team-Karriere vor Augen habe, kann ich doch auch über meinen Schatten springen. Wenn sich allerdings us-soccer Begriffe wie „Equality“ auf seine Fahnen schreibt und dann seine Teams (Frauen wie Männer) in Trikots mit Nummern in Regenbogenfarben auflaufen lässt, und ich aus Glaubensgründen dazu nicht in der Lage bin, und Länderspielreisen offiziell aus „privaten Gründen“ absage, wo doch jeder weiß, wie ich ticke, weil ich auf allen sozialen Kanälen hinausposaune, das ich „schon gut evangelikal bin“, dann wäre mir auch nicht zu helfen. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich heimlich entsprechende Postings wieder lösche, wo sich dann andere Leute einen screenshot davon gemacht haben.

    2. Rechte von Spielern und Spielerinnen:

    Ich geh mal davon aus, die DBU ist so wie der DFB ein gemeinnütziger Verband. Hier in Deutschland garantiert mir die Gemeinnützigkeit Steuervergünstigungen. Ich gehe mal davon aus, dass das in Dänemark auch so sein wird.
    DFB und DBU sind Verbände, die nicht dem Staat gehören, sondern eben Verbände von aktiven und passiven (Ex-)Fußballerinnen und Fußballern sind. Denn dafür wurden sie ja gegründet. Mit den staatlichen Institutionen haben sie nichts gemein. Deshalb kann auch ein Staat an sich von diesen FußballerInnen nicht abhängig sein. Sondern der Verband ist das. Und da habe ich auch als Fußballer das Recht zu sagen: „Ich bekomme zuwenig von euch, gebt mir mehr.“ Darüber kann man dann verhandeln.
    Und so wie die DBU in den letzten 12 Monaten agiert hat, würde ich als dänische staatliche Institution, die für Finanzen zuständig ist, mir Gedanken machen über Steuervergünstigungen gegenüber der DBU und das auch so kommunizieren.
    Das deutsche Spielerinnen so zufrieden sind, mit dem was sie haben und bekommen, ist wohl im System begründet. Stichwort: Duale Ausbildung. Das kann auch eine gewisse Saturiertheit erwecken. Man muss sich ja nicht so großartig anstrengen. Hier wird nämlich immer sehr gerne im Konsens entschieden. Reibereien mag der Michel und die Michaela nicht gerne.

  • Altwolf sagt:

    Bei einem recht oberflächlichen Blickwinkel kann man die Aktionen der dänischen Nationalspielerinnen, insbes. wenn die Wortführerin auch noch in WOB spielt, als „schnöde“ Geldforderung betrachten, die zudem damit auch noch die sportlichen Ziele gefährden. So wie es üblicherweise Gewerkschaften im Rahmen ihres legitimen Streikrechtes auch einfordern.

    Doch wenn ich das Interview mit P.Harder richtig in Erinnerung habe, ging es in erster Linie um die Gleichstellung mit den Spielern der Männer-N11, nämlich in der Abstellungsphase einen Angestelltenstatus des Verbandes zu bekommen, um in dieser Zeit ausreichend gegen Verletzungen u. Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Dem Verband schien dieser Wunsch offenbar zu teuer, so daß sich wohl sogar die Männer aus Solidarität finanziell daran beteiligen wollten.
    In den meisten Nationalteams wird das wohl auch von den Verbänden so gehandhabt, offenbar nicht beim dänischen Verband bezüglich der Frauen.

    Da die Vereine hier in Deutschland für die Spielerinnen entsprechende Beiträge an die Berufsgenossenschaft leisten und damit auch die Spielerinnen ausreichend absichern, werden die jedoch nicht für Schäden aufkommen, die nicht im Dienste der Vereine, sondern bei dann anderen „Arbeitgebern“ tätig gewesen sind.

    Dieser doch eigentlich existentielle Wunsch ist dann doch mehr als nur verständlich.

    Aber es mag auch Menschen geben, die nach vorsichtigem „Anklopfen“ dann lieber den Mund halten und dem Schicksal seinen Lauf lassen.

  • Bernd sagt:

    @Altwolf
    Danke für die Hintergründe!

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nun, wenn man meint, dass man eben nicht genug abgesichert ist etc., dann ist ein Streik dennoch nicht legitim. Das einzige legitime wäre dann ein Rücktritt. Und dann sollen die Spielerinnen das dann bitte auch konsequent tun, damit die nächst besseren, die damit leben können, dann ihre Chance kriegen können.

    Und wenn man hierin eine Rechtsverletzung sieht, besteht der geordnete Weg immer noch in einer Klage.

    Oder man könnte es über die Vereine machen, dass Spielerinnen eben nur zu den Clubs wechseln, die eine solche Versicherung übernehmen.

    Oder die letzte Option ist, privat eine solche Versicherung abzuschließen.

    All diese Fälle wären möglich gewesen. Womöglich anstrengender, aber sauberer.

    Ein Streik ist aber nicht nur rechtlich überhaupt schwierig, sondern eben auch dumm, weil man keinerlei Druckmittel hat, weil ich als Verband einfach alle Spielerinnen lebenslang sperren lassen würde und einfach mit neuen Spielerinnen ein Team aufbauen würde. Fertig, aus. Zumindest würde ich Spielerinnen, die deswegen die WM aufs Spiel setzen, nicht zur WM mitnehmen. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass mittlerweile das Gros der Spielerinnen allemal das Geld für eine private Versicherung hätten.

    Wie gesagt, dann bitte ganz oder gar nicht. Daher würde ich diese Spielerinnen nicht mehr nominieren, weil sie zur Genüge demonstriert haben, wie wichtig ihnen die WM ist und sie nur denen die Plätze wegnehmen, die nicht so versnobbt sind und leichtfertig ihre WM-Chance verspielen.

    @Zaunreiter: Wie gesagt, für mich geht es im FF um Leistung, nicht um die Propagierung einer bzw. die Instrumentalisierung für eine politischen Agenda. Und mich erschreckt, wie sehr der Fußball generell sich unreflektiert politisieren und instrumentalisieren lässt für politische Agenden.

    Hier sehe ich die Schuld bei dem US-Soccer-Team, das sich für eine gesellschaftliche Position instrumentalisieren lässt, für die sich manche eben aus Glaubensgründen nicht instrumentalisieren lassen wollen bzw. auch einfach deshalb nicht, weil sie sich generell für nichts und niemanden instrumentalisieren lassen wollen. Das ist jedermanns gutes Recht. Wenn das zum Ausschluss von der N11 führt, ist das per Definition diskriminierend.

    Auf den US-Fahnen wie auch auf den Vereinsfahnen hat nichts anderes zu stehen als USA bzw. der Name des Vereins. Sonst nix!

  • holly sagt:

    im umkehrschluss heisst das sheldon würde auch nazis nominieren.
    na schönen dank für so einen fan.

  • Zaunreiter sagt:

    Versnobbt?
    Streik nicht legitim?

    Was hast du für eine Denkweise, Sheldon aka Fan2 ? Bist du per Zeitkapsel aus dem Biedermeier in der Adenauer-Ära gelandet?

    Willst du auch noch die Deutungshoheit über das, was diskriminierend sein soll?

    Ich zitiere eine unbeirrbare Frau: Damit kommst du nicht durch!

  • Carly B sagt:

    Ich versuche es ja zu verstehen.
    Da schreibt jemand, das der Doublesieger in der stärksten Eur. Liga, gleichzeitig Finalist in der Campions League, bis auf eine Spielerin (P. Harder) nur mit Durchschnittspielerinnen besetzt ist und ohne diese Spielerin ein-zwei Klassen schlechter spielt.
    Der selbe User fragt nun „Was hat P. Harder diese Saison erreicht, das Sie zur Nominierung berechtigen könnte“.
    Bei jedem anderen User wäre ich jetzt verwirrt.

  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da muß man sich schon fragen, was dich speziell dem FF näherbringt, wenn einzig und allein , wie du sagst, die Leistung zählt und sonst sich die Frauen, wie „unmündige“ Arbeitnehmer zu verhalten haben. Nur beim VFL sollen sie den Mund aufmachen und ihren Arbeitgeber und den dahinterstehenden Konzern kritisieren.

    Im Frauenfußball ist es Standard bei Länderspieleinsätzen vom Verband abgesichert zu werden, so wie du (möglicherweise auch nicht) vom Arbeitgeber im Rahmen der erwarteten Tätigkeit abgesichert bist. Wenn man deine Aussage nun als Vorlage nimmt, würdest du selbst bei deiner Arbeit (falls nicht selbsständig) als Arbeitnehmer die durch Unfall bzw. bei der Arbeit erlittenen Verletzungen o.gesundheitliche Schäden selbst tragen u. dich entsprechend auf eigene Kosten absichern. Ja doch, das könnte man eigenverantwortlich nennen und auch die sozialen System entlasten.

    Doch nun zu den Spielerinnen aus Dänemark, die trotz mehrfacher Gespräche diese Absicherung nicht vereinbaren konnten und das, weil offenbar einige „Gipsköpfe“ dieses Verbandes nicht zu einer „fairen“ und „gleichberechtigten“ Lösung bereit sind, möglicherweise noch dem „reinen Männerfußball“ verhaftet sind und die erforderliche Absicherung blockieren.

    Du würdest dann die Gerichte bemühen, was sich in der Regel über Jahre hinzieht, möglicherweise auch in diesem Falle eine Sammelklage nicht zulässig sein könnte und e. Einzelklage dann über die Institutionen nach Ende deiner aktiven Karriere entschieden wird.

    Was also spricht gegen die hier nachvollziehbare Verhaltensweise der Spielerinnen ? Nichts, denn damit haben sie auch die Öffentlichkeit mit ins Boot genommen und die für die Verhandlungen entscheidenden Funktionäre in die Pflicht genommen ihre Blockade auch sachlich zu begründen. Der „mündige“ Bürger kommt offenbar in deinem Alltag nicht vor. Das, was dich stört äusserst du dann lieber hier im Forum, wo ja auch keine Konsequenzen für die „Aufmüpfigkeit“ zu erwarten sind.

  • FFFan sagt:

    @ Carly B.:
    „Ich versuche es ja zu verstehen.“

    Ich habe das längst aufgegeben! 😉

    Im Ernst: ob nun A.Hegerberg oder P.Harder die beste Spielerin der Welt ist, ist doch ein ‚Streit um Kaisers Bart‘. Wir haben es eh nicht zu entscheiden!

  • Bernd sagt:

    @FFFan
    Wenn schon, dann Streit um die „Haare der Kaiserin“.
    An Bart möchte ich in dem Zusammenhang lieber niht denken. 🙂

  • Carly B sagt:

    @ FFFan

    in meiner Sicht ist es eh nur eine Spielerei. Wer glaubt schon ernsthaft die Leistungen der Einzelpersonen in einer Teamsportart, die in unterschiedlichen Frauschaften, verschiedenen Ligen und gegen andere Teams gespielt haben, bewerten zu können.
    Überrascht hat mich allerdings die Bennenung vom „Maro“ für dieses Jahr.

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nochmal: Streik im Verein – absolut nachvollziehbar und legitim, da es hier ein geordnetes Angestelltenverhältnis gibt. Streik in der N11 nicht.

    Da geht es nicht um die Frage der Mündigkeit. Die kann man gerne zur Genüge im Verein ausleben.
    Die N11 ist, zumindest in Europa nichts anderes als ein letzter Rest Idealismus. Von ihr wird eine Spielerin nicht angestellt, sondern berufen. Sie kriegt kein Gehalt, sondern Aufwandsentschädigungen und Prämien. Berufungen sind spielgebunden und haben keinerlei rechtliche Bindung. Weder ist ein Verband verpflichtet, eine Spielerin zu berufen, noch ist eine Spielerin rechtlich dazu verpflichtet, eine solche Berufung anzunehmen.
    Das könnte man durchaus auch anders machen, das hat die USA gezeigt. Als die keine geregelte Liga hatten, wurden Spielerinnen ohne Vereine teilweise direkt bei der N11 angestellt für eine befristete Zeit. Das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da können wir gerne von Streikrecht etc. reden.

    Bei einer N11 liegt der Fall anders. Hier kann man für sich jederzeit frei und persönlich entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen man eine Berufung in die N11 annimmt. So wie Hegerberg, die aus welchen Gründen auch immer für sich entschieden hat, bis auf weiteres eben keine Berufungen mehr anzunehmen. Das kann man dann durchaus auch öffentlich begründen und verkünden, was die Gründe dafür sind.

    Dann hat der Verband jederzeit die Möglichkeit, 1. eine andere Spielerin anstelle dessen zu berufen, 2. die Begründung wahrzunehmen und, wenn er will, darauf zu reagieren, und 3. dann aber auch für sich zu entscheiden, ob er die betreffenden Personen noch einmal für die N11 spielen lässt.

    Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen, ist etwas, was ganz und gar nicht geht. Als N11-Spielerin geht es immer erst um die Interessen des Landes, und das Interesse des Landes ist, zunächst einmal die WM-Quali zu sichern. Wenn du dich dazu als Spielerin nicht imstande siehst, dann mach den Platz bitte für andere frei und blockiere ihn nicht mutwillig.

    Ein Verband, der sich darauf erst einmal einlässt, darauf, dass Spielerinnen streiken, und dem konsequenzlos nachgibt, der hat schon verloren. Das sehen wir ja jetzt, dass er gleich den nächsten Streik an der Backe hat.

    Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist. Das dürfte dann ja auch im Sinne der N11-Spielerinnen sein, denen es ja schließlich gar nicht um ihren eigenen Vorteil ging, sondern denen es um das generelle ging. Dann sollte es ihnen schließlich auch nichts ausmachen, sich für die Sicherheit ihrer Nachfolgerinnen zum Märtyrer gemacht zu haben.

    Und für alle anderen ist es die klare Botschaft, dass man sich bereit zeigt, auf Anliegen einzugehen, aber eben nicht so, und dass sie sich das nächste Mal vorher über die möglichen Konsequenzen bei der Wahl der Mittel nachdenken sollten.

  • Fan2 sagt:

    @FFFan und Carly: Nun, einige scheinen es anders zu sehen, ansonsten hätte es hier ja nicht so einen Aufstand gegeben, dass Harder nicht dabei ist.

  • Fan2 sagt:

    Insgesamt muss man dazu aber sagen, dass die dänischen Frauen mit ihrem Streik exakt das erreicht haben, was sie anscheinend wollten, nämlich bis mindestens 2021 wieder in der Versenkung der FF-Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In den nächsten zwei Jahren werden andere wieder die FF-Welt regieren: Morgan, Taylor, Martens, Le Sommer, vielleicht auch Marozsan oder Marta. WM, Olympia – wen interessiert da schon die CL oder die Bundesliga? Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Bei der nächsten EM darf sie sich dann wieder etwas austoben, bevor sie 2023 dann wieder mal bei einer WM zuschauen darf.

    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  • shane sagt:

    „Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen,“

    „Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist“

    hm, wie wäre es denn, wenn du – als verband – rechtzeitig auf das anliegen eingegangen wärst, da es ja inhaltlich berechtigt war, und die sache gar nicht erst bis zu streikdrohung und streik eskalieren zu lassen? im gegensatz zum zeitablauf, den du hier suggerierst, haben die spielerinnen und die spielervereinigung(!) ihre forderungen ja nicht erst drei tage vor dem spiel auf den tisch gelegt, sondern das ganze brodelte bereits monate.

    im übrigen ist der verband der/dem nationaltrainer/in gegenüber in sachen berufung nicht weisungsberechtigt. Und in diesem ganz speziellen fall hatte auch die uefa schonmal signalisiert, dass sie ein B-Team nicht akzeptieren wird (ein eher überraschender anti-streikbrecherischer zug der uefa. aber vermutlich getan mit hinblick auf ähnliche konflikte bei männerteams bzw. -meisterschaften. wo absagen der A-spieler ein ernsthaftes finanzielles risiko für die uefa darstellen.)

    „Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist.“ – Linköping freut sich schon. würde deren chancen in CL und heimatlicher liga wieder deutlich heben.

  • Fan2 sagt:

    @shane: Linköping war ja auch so unfassbar erfolgreich mit Harder in der CL.

    Nun, da scheint die UEFA damals aber wohl ganz anders vorgegangen zu sein als sie es heute pflegt. Oder wie lässt sich die Tatsache erklären, dass sie jetzt -ausgerechnet wieder beim dänischen Herrenteam – darauf besteht, dass um jeden Preis ein Team aufgestellt wird, welches auch immer, und für den Fall einer Spielabsage mit dem Ausschluss von der EM gedroht wird? Scheinbar scheint man bei der UEFA gelernt zu haben, dass man mit der Unterstützung solcher Streiks eine Tür geöffnet hat, die man nun mit allen Mitteln wieder zu schließen versucht!

    Was die Inhalte betrifft: Nun, da wäre ich in der Tat als Verband durchaus drauf eingegangen, wie gesagt. Doch niemand kennt hier die Details. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verband hier keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert hat. Vermutlich war er aber nicht gewillt, weitere unverschämte Forderungen bezüglich des Gehaltes zu bewilligen. Denn die gab es. Konkret, und das ist bis heute auf Harders Facebook-Account nachzulesen (15.09.2017) gab es die Forderung an den Verband, alle Spielerinnen zu Vollprofis zu machen. Und das ist eine Forderung, die der Verband nur zurückweisen kann, denn die Bezahlung ist Sache der Vereine. Möglicherweise hat sich der Verband von so einer Forderung auch brüskiert gesehen und deshalb dicht gemacht. Verständlich wäre es. Es weiß auch niemand, was am Ende genau die Ergebnisse waren. Wie gesagt, ich hätte mich persönlich durchaus inhaltlich die Kritik aufgenommen, und ich glaube kaum, dass der DBU das nicht getan hat, aber ich hätte mich nie und nimmer erpressen lassen, schon gar nicht, wenn ich nicht muss. Im Gegenteil, in so einer Situation heißt es Härte zeigen und Konsequenzen durchsetzen. Wenn die Spielerinnen den Erfolg dafür leichtfertig opfern, dann heißt es, dafür zu sorgen, dass eben jene Spielerinnen garantiert keinen Erfolg mit dieser Mannschaft mehr haben.

    Der Verband mag nicht positiv weisungsbefugt sein, dennoch kann er Sanktionen verhängen. Unter anderem eben Sperren für die N11.

    Habe gerade übrigens noch einmal nachgelesen: Es gab eine Strafe von 20.000 Euro, die ich als Verband knallhart auf die Spielerinnen umgelegt hätte, je nach Gehalt gestaffelt, sodass es besonders Spielerinnen wie Harder etc. trifft.

    Und gleichzeitig gab es die Drohung, dass Dänemark von allen internationalen Turnieren ausgeschlossen wird, wenn sie noch einmal nicht antreten sollten. Die UEFA war von det Aktion also ganz und gar nicht begeistert.

  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte mal einen Artikel aus der Online-Ausgabe der FR von heute hier reinsetzen, da die Bundesliga noch nicht begonnen hat:

    http://www.fr.de/sport/fussball-wettbewerbe/frauenfussball/frauen-bundesliga-zu-viele-mauerbluemchen-a-1580695

  • Fan2 sagt:

    Tja, wie gesagt, Bedeutungslosigkeit. Wobei es schon etwas scheinheilig ist, was der gute Herr Kellermann da von sich gibt. Erst die Liga kurz und klein kaufen und damit für den Untergang der guten Jugendakademien mitverantwortlich sein, dann den deutschen Nachwuchsspielerinnen reihenweise ausländische N11-Spielerinnen vor die Nase setzen und sich selbst n ****** um die Nachwuchsförderung kümmern, und jetzt aber rummeckern, wieso der deutsche FF den Bach runter geht.

    Wolfsburg hat doch jetzt gemeinsam mit München das, was sie immer wollten: Eine schnarchlangweilige Liga, wo der eigene Meistertitel sicher ist, für die sich aber keiner interessiert. Klubs, die dagegen halten wollen, werden sofort kaputt gekauft, da wird wohl kaum jemand mehr investieren wollen. Und wirkliche Fanrivalitäten, die den sportlichen Verlust etwas auffangen könnten, gibt es auch schon lange nicht mehr. Frankfurt und Potsdam haben keinen Grund, diese auszutragen, und hier scheinen ja gerade die Potsdam-Fans immer wieder zu beteuern, wie gut sie sich doch mit den Wolfsburger verstehen.

    Ein Vollprofistatus wird da kaum etwas helfen. Der FF muss wieder zum Volk, und um ans Volk ranzukommen, helfen garantiert keine überzogenen finanziellen Vorstellungen, sondern nur bodenständige Spielerinnen aus der Mitte des Volkes, die den FF nicht lediglich zum Geldscheffeln nutzen, sondern wirkliche Leidenschaft verspüren lassen. Die auch Umstände in Kauf nehmen, in denen sie nicht verwöhnt werden, sondern wo sie eben nebenher noch nem Studium und/oder nem Job nachgehen, und wenn es kellnern oder Lagerarbeit ist. Solche Spielerinnen würden viel mehr Sympathien sammeln.

    Klar, man würde vllt den Anschluss an den internationalen Topfußball verlieren, aber was macht das schon? Den Zuschauern nichts, wenn es denn nur authentisch ist.
    Zum Drittligisten 1.FCK kommen schließlich auch in der dritten Liga immer noch mehr Zuschauer als zum Erstligisten Wolfsburg bei den Männern.

    Und langfristig geht es sowohl in der N11 als auch für die eigene Liga darum, möglichst viele junge Mädchen zu gewinnen, die auf FF stehen und nicht bloß auf das Geld, was man damit verdienen kann. Und mit so einer Außendarstellung gewinnt man die garantiert nicht.

  • Detlef sagt:

    @Zauni,
    Vielen Dank für den interessanten Link!!!
    Ich bin da ziemlich gespalten, was die Lösungsansätze der Protagonisten angeht!!!
    Ich stimme sowohl Kellermann als auch SiDi zu, daß die Liga feste Termine braucht, und keine Lotterieanstoßzeiten!!!

    Den Begriff „Professionalisierung“ sehe ich dagegen eher skeptisch, vor allem wenn er aus dem Munde von Leuten kommt, für die Geld keine Rolle spielt, weil sie es ja nicht erarbeiten müssen!!!

    Die Bundesliga ist die erfolgreichste Liga Europas, mit den meisten internationalen Titeln, und den meisten Titelträgern!!!
    5 deutsche Vereine haben bisher die CL gewonnen, drei davon sogar mehrmals!!!
    Das hat keine andere Liga zustande gebracht!!!
    Die Ligen in England und Spanien, die im Moment so hochgehypt werden, sind da bisher noch sehr viel schuldig geblieben!!!

    Es gibt also keinen Grund für Untergangsszenarien!!!
    Den Rückstand in der Ausbildung des Nachwuchses hatten wir ja schon beleuchtet!!!
    Da muß in der Tat gewaltig etwas passieren, vor allem in den Natios!!!

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