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Kurznews

Frauenfußball News in Kürze

Hinweise an die Womensoccer-Redaktion jederzeit willkommen!

+++ DFB verzeichnet Rekord bei Mitgliederzahlen +++ Tickets für Turbine-Heimspiel zu gewinnen +++ Ticketverkauf für Frauen-WM 2019 gestartet +++ Entweder…oder? mit DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus +++ „Die beste unbekannte Frauen-Liga der Welt“ +++ „Iranischer Frauenfußball: Fußball als Freiheitskampf“ +++ Weltfußballerinnen-Wahl: Marozsán in den Top 3 +++ 2. Liga: Gütersloh verliert +++ England löst WM-Ticket +++ Riem Hussein für U17-WM nominiert +++ Pernille Harder ist Europas Fußballerin des Jahres +++ U17 gewinnt gegen die Schweiz +++ DFB-Frauen: Elsig für Peter nachnominiert +++ Lira Alushi, Nia Künzer und Siegfried Dietrich zu Gast im „heimspiel!“ +++ U20-WM: Japan holt Titel +++ DFB-Frauen: Frohms ersetzt Schlüter +++ U20-WM: Spanien und Japan im Finale +++ Bayern München gewinnt WomensCup +++ U19-EM: DFB-Frauen ziehen ins Finale ein +++ U19-EM: DFB-Elf im Halbfinale +++ Erfolgreiche WM-Generalprobe für U20 +++ Marozsán als Weltfußballerin nominiert +++ FIFA-Wahl: Voss-Tecklenburg und Lerch nominiert +++ Hoffenheim gewinnt zweistellig +++ SC Sand gewinnt ersten Test +++ SC Freiburg gewinnt Test gegen Basel +++ U19-EM: Niederlage für DFB-Elf +++ Faißt heißt jetzt Schweers +++ Bibiana Steinhaus ist „Schiedsrichter des Jahres“ +++ Wie Frauenfußball das nächste große Ding werden könnte +++ Frauenfußball in Österreich: „Der Kampf um Anerkennung“ +++ U19-EM: DFB-Elf gelingt Auftaktsieg +++ Lidija Kulis wechselt zu Glasgow City FC +++ Desirée Schumann wird Torwarttrainerin bei Eintracht Frankfurt +++ Dóra Zeller: „Einfach wieder Fußball spielen“ +++ Liverpool Ladies verpflichten Anke Preuss +++ Lise Munk wechselt zu Eintracht Frankfurt +++ Nordic Cup: DFB-Elf belegt Platz 5 +++ Lise Klaveness: Die Chefin der Männer +++ Nordic Cup: U16 feiert ersten Sieg +++ U19-EM: 20 Spielerinnen nominiert +++ Nordic Cup: U16 verliert gegen Island +++ DFB-Pokal: Lingor lost 1. Hauptrunde aus +++ Nordic Cup: U16 startet mit Remis +++ Jovana Damnjanovic: „Ich will als Biest auf den Platz zurückkommen“ +++ DFB-Frauen wieder Weltranglistenzweiter +++ Neuer Assistenztrainer bei Bayer 04 Leverkusen +++ Tessa Wullaert wechselt zu Manchester City +++ U17-EM: DFB-Quartett in UEFA-All-Star-Team +++ Katja Greulich wird Trainerin bei RB Leipzig +++ Olivier Echouafni neuer Trainer bei Paris Saint-Germain +++ Anna-Lena Heidenreich neue Bundesliga-Schiedsrichterin +++ DFB lanciert Kampagne für Mädchenfußball +++ U17-WM: Starterfeld komplett +++ Riem Hussein: Schiedsrichterin und Apothekerin +++

Aufgeschnappt am 20. September 2018

+++ Am Mittwoch fiel in Paris der Startschuss zum Ticketverkauf für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich, der allgemeine Vorverkauf wird am 19. Oktober beginnen. „Wir haben die Chance, diese WM auszurichten, und nun gilt es, die Stadien zu füllen“, erklärte Noël Le Graet, Präsident des FFF, anlässlich der Auftaktveranstaltung hoch oben im Tour Montparnasse. FIFA-Präsident Gianni Infantino meinte: „Wir möchten, dass dies die schönste FIFA Frauen-Weltmeisterschaft aller Zeiten wird. Wir rechnen mit einer Milliarde Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt, und ich bin sicher, dass wir diese Zahl erreichen werden, weil der Frauenfussball mit Riesenschritten wächst.“

+++ 10 x 2 Freikarten verlosen die Stadtwerke Potsdam für das kommenden Heimspiel des 1. FFC Turbine Potsdam gegen den SC Sand am Sonntag, 23. September, 14 Uhr.

+++ Der DFB verzeichnet im siebten Jahr in Folge einen Rekord bei seinen Mitgliederzahlen. Nachdem der DFB im vergangenen Jahr erstmals die Marke von sieben Millionen Mitgliedern überschreiten konnte, sind aktuell 7.090.107 Menschen und damit 46.143 mehr als im Vorjahr in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet. Der Anstieg ist weiterhin auf Zuwächse im Seniorenbereich sowie einer Steigerung bei den Frauen zurückzuführen. Ein Teil des absoluten Anstiegs geht ebenfalls wie in den Vorjahren auf Klubmitgliedschaften von Fans zurück. Mit 5966 Frauen-Mannschaften nehmen derzeit 147 mehr am Spielbetrieb teil als noch 2017. Um diese positive Entwicklung zu stärken, hat der DFB gerade eine Offensive zur Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs gestartet. Die Kampagne unter dem Titel #NichtOhneMeineMädels soll das Interesse von Mädchen am Fußball wecken und die Leidenschaft der vielen fußballbegeisterten Mädchen und Frauen in Deutschland auf einem hohen Niveau halten.

Aufgeschnappt am 17. September 2018

+++ Entweder…oder? mit DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus

Aufgeschnappt am 16. September 2018

+++ Ellen Harnisch widmet sich in einem Artikel den Problemen der Frauenfußball-Bundesliga. Regelmäßige Einschätzungen zum Frauenfußball gibt sie auf Twitter via @Mrs_Tilney

+++ Oliver Eberhardt schreibt im „Neuen Deutschland“ über den Frauenfußball im Iran, wo die Spielerinnen nach wie vor gegen Gewalt und Anfeindungen ankämpfen müssen.

Aufgeschnappt am 3. September 2018

+++ DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán darf neben ihrer Teamkollegin bei Olympique Lyon, Ada Hegerberg, und der Brasilianerin Marta vom Titel der FIFA-Weltfußballerin träumen. Die Gewinnerin wird am 24. September in London gekürt.

+++ In einem vorgezogenen Spiel vom 9. Spieltag der 2. Frauenfußball-Bundesliga hat der FSV Gütersloh 2009 beim FC Bayern München II mit 1:2 (0:1) verloren. Vor 97 Zuschauern im Sportpark Aschheim trafen Gia Corley (18.) und Vanessa Fudalla (57.) für die Gastgeberinnen, für die Gäste war Isabelle Wolf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (46.) erfolgreich. Die Münchenerinnen verbesserten sich in der Tabelle auf Platz 3, Gütersloh ist weiter Achter.

Aufgeschnappt am 1. September 2018

+++ England hat die Teilnahme an der Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich perfekt gemacht. Am Freitagabend gewannen die Engländerinnen in Wales mit 3:0 (0:0) und sicherten sich damit bereits vor dem abschließenden Spiel in Kasachstan den Sieg in Gruppe 1. Die Treffer erzielten Toni Duggan (57.), Jill Scott (60.) und Nikita Parris (69.).

+++ Riem Hussein ist als eine von 15 Schiedsrichterinnen für die U17-WM in Uruguay (13. November bis 1. Dezember 2018) nominiert worden. Damit ist Hussein auch eine der Kandidatinnen für die Frauenfußball-WM 2019 in Frankreich

Aufgeschnappt am 30. August 2018

+++ Die dänische Nationalspielerin und aktuelle Bundesliga-Torschützenkönigin Pernille Harder ist heute in Monaco zu Europas „Fußballerin des Jahres“ gekürt worden. Die Stürmerin des VfL Wolfsburg setzte sich gegen Ada Hegerberg und Amandine Henry (beide Olympique Lyon) durch. Harder konnte allerdings nicht persönlich anwesend sein, da sie zur gleichen Zeit im WM-Qualifikationsspiel Dänemark gegen Kroatien im Einsatz war. „Ich fühle mich sehr geehrt und bin stolz“, so Harder in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft.

Aufgeschnappt am 28. August 2018

+++ Die U17-Frauenfußball-Nationalelf hat in Wangen ein Testspiel gegen die Schweiz vor 593 Zuschauern mit 4:0 (1:0) gewonnen. DFB-Trainerin Ulrike Ballweg, die gerade ihren Vertrag bis zum 30. Juni 2021 verlängert hat, sah in der 35. Minute den Führungstreffer von Kapitänin Gentiana Fetaj. In der zweiten Halbzeit trafen Blerta Smaili (71.), Milena Fischer (87.) und Leonie Zilger (90.).

Aufgeschnappt am 27. August 2018

+++ Interimstrainer Horst Hrubesch hat Abwehrspielerin für die beiden WM-Qualifikationsspiele auf Island (1. September) und den Färöer-Inseln (4. September) Abwehrspielerin Johanna Elsig nachnomiert. Sie ersetzt Babett Peter, die wegen einer Bauchmuskelverletzung ausfallen wird.

+++ Am heutigen Montagabend, 27. August, 23.15 Uhr, sind Lira Alushi, Nia Künzer und 1. FFC Frankfurts Manager Siegfried Dietrich zu Gast in der hr-Sendung „heimspiel!“. Hintergrund ist der 20. Geburtstag des 1. FFC Frankfurt, der am 27. August 1998 gegründet wurde.

Aufgeschnappt am 24. August 2018

+++ Die japanischen U20-Frauenfußball-Nationalelf hat mit einem 3:1 (1:0)-Sieg gegen Spanien im Finale die U20-WM in Frankreich gewonnen. Im Stade de la Rabine von Vannes erzielten Hinata Miyazawa (38.), Saori Takarada (57.) und Fuka Nagano (65.) die Treffer für die Japanerinnen, für Spanien war Candela Anjujar (71.) erfolgreich.

+++ Torhüterin Carina Schlüter (SC Sand) steht wegen einer Fußverletzung nicht für die beiden WM-Qualifikationsspiele der Frauenfußball-Nationalelf auf Island am 1. September (16.55 Uhr, ZDF live) und auf den Färöern am 4. September (17 Uhr, ARD live) zur Verfügung. Für sie hat Interimstrainer Horst Hrubesch Merle Frohms (SC Freiburg) nachnominiert.

Aufgeschnappt am 21. August 2018

+++ Spanien und Japan werden am Freitag, 24. August, 19.30 Uhr (Eurosport live), das Finale der U20-WM in Frankreich bestreiten. Die Spanierinnen setzten sich im Halbfinale mit 1:0 (0:0) gegen Gastgeber Frankreich durch. Patricia Guijarro erzielten den einzigen Treffer der Partie (51.). Zuvor hatte sich bereits Deutschland-Bezwinger Japan mit einem 2:0 (2:0) gegen England für das Finale qualifiziert. Riko Ueki (22.) und Jun Endo (27.) stellen schon in der ersten Halbzeit die Weichen zum Sieg.

Aufgeschnappt am 20. August 2018

+++ Der FC Bayern München hat den WomensCup in der Schweiz gewonnen. Nach dem 9:0 gegen den PSV Eindhoven gewannen die Münchenerinnen im Finale mit 5:1 (3:1) gegen den FC Zürich Frauen. Rina Fischer brachte die Schweizerinnen mit einem Foulelfmeter in Führung (31.), doch Jovana Damnjanovic (34.), Jill Roord (41.) und erneut Damnjanovic (45.) drehten die Partie noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit waren dann Sydney Lohmann (56.) und Laura Donhauser erfolgreich (58.).

Aufstellung Bayern: Zinsberger (46. Wellmann) – Lewandowski, Laudehr, Schweers (46. Wenninger), Donhauser (73. Weber) – Roord, Lohmann, Gerhardt (73. Maier), Köster (61. Däbritz) – Damnjanovic (61. Magull), Rolser (73. Beerensteyn)

Aufgeschnappt am 27. Juli 2018

+++ Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf hat das Finale der U19-EM in der Schweiz erreicht. In Biel setzte sich die Auswahl von DFB-Trainerin Maren Meinert mit 2:0 (1:0) gegen Norwegen durch. Melissa Kössler brachte die DFB-Elf kurz vor der Pause in Führung (45.), gleich nach der Pause war Anna-Lena Stolze erfolgreich (47.). Im Finale geht es nun am Montag, 30. Juli, 18 Uhr (SPORT1 live) gegen Spanien, das sich im zweiten Halbfinale mit 1:0 gegen Dänemark durchsetzte.

Aufgeschnappt am 24. Juli 2018

+++ Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf hat durch ein 2:0 (1:0) gegen Italien und dem zeitgleichen 3:1 (2:1) Dänemarks gegen die Niederlande als Gruppenzweiter das EM-Halbfinale erreicht. Dort geht es am Freitag in Biel ab 14 Uhr gegen Norwegen. Die Tore erzielten Nicole Anyomi (36.) und Paulina Krumbiegel (85.). Das zweite Halbfinale bestreiten im Anschluss (18.15 Uhr) an gleicher Stelle Dänemark und Spanien.

+++ Die U20-Juniorinnen des DFB haben ihre Generalprobe für die U20-WM in Frankreich (2. bis 25. August) mit 5:1 (2:1) gegen die Niederlande gewonnen. 1.525 Zuschauern im Hubert-Houben-Stadion von Goch sahen einen Doppelpack von Laura Freigang (12., 68.), dazwischen waren Jana Feldkamp (40.), Lena Oberdorf (52.) und Janina Minge (55.) erfolgreich. Joelle Smits traf für die Niederländerinnen zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer.

+++ DFB-Frauen-Kapitänin Dzsenifer Marozsán darf ist eine von zehn nominierten Spielerinnen zur FIFA-Wahl der Weltfußballerin des Jahres. Dominiert wird die Auswahl von sechs Spielerinnen des Champions-League-Siegers Olympique Lyon. Die weiteren Nominierten: Lucy Bronze (Olympique Lyon), Pernille Harder (VfL Wolfsburg), Ada Hegerberg (Olympique Lyon), Amandine Henry (Olympique Lyon), Samantha Kerr (Sky Blue FC/Perth Glory/Chicago Red Stars), Saki Kumagai (Olympique Lyon), Marta (Orlando Pride), Megan Rapinoe (Seattle Reign) und Wendie Renard (Olympique Lyon).

+++ Martina Voss-Tecklenburg, aktuell Schweizer Nationaltrainerin und zukünftig Trainerin der DFB-Frauen, und Stephan Lerch, Trainer des VfL Wolfsburg, sind vom Fußball-Weltverband FIFA in die Auswahl zum Trainer des Jahres aufgenommen worden. Neben Voss-Tecklenburg und Lerch stehen zudem noch Emma Hayes (Chelsea Women), Mark Parsons (Portland Thorns), Reynald Pedros (Olympique Lyon), Alen Stajcic (Australien), Asaka Takakura (Japan), Vadao (Brasilien), Jorge Vilda (Spanien) und Sarina Wiegman (Niederlande) auf der Shortlist. Der Sieger wird am 24. September auf einer Gala in London gekürt.

Aufgeschnappt am 23. Juli 2018

+++ Die TSG 1899 Hoffenheim hat am Samstag ein Testspiel gegen eine Odenwald-Auswahl mit 14:0 gewonnen. Erfolgreichste Schützin war Jana Beuschlein (4), für die weiteren Treffer sorgten Tabea Waßmuth (3), Nicole Billa (2), Anne Fühner (2), Isabella Hartig, Lena Lattwein und Maxi Rall. „Die Chancenverwertung hätte noch besser sein können“, haderte Trainer Jürgen Ehrmann trotz des zweistelligen Siegs. Am Sonntag reiste die TSG dann zum Oberligisten FV Löchgau, die Partie wurde aufgrund eines Gewitters jedoch abgesagt.

+++ Frauenfußball-Bundesligist SC Sand hat das erste Testspiel der Vorbereitung auf die Saison 2018/19 mit 3:0 gegen die B-Junioren des SG Muggensturm gewonnen. Milena Nikolić (36.), Anne van Bonn (41.) und Jasmin Sehan (86.) erzielten die Treffer.

Aufgeschnappt am 22. Juli 2018

+++ Der SC Freiburg hat sein erstes Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison gegen den FC Basel nach Rückstand mit 5:1 (2:1) gewonnen. Kristina Sundov brachte die Schweizerinnen früh in Führung (8.), doch noch vor der Pause drehten die Freiburgerinnen durch Tore von Rachel Rinast (19.) und Rebecca Knaak (44.) die Partie. In der zweiten Halbzeit schraubten dann Sharon Beck (51.), erneut Knaak (59.) und Probespielerin Paige Satchell (73.) das Ergebnis in die Höhe.

Aufstellung SC Freiburg:
Nuding (46. Frohms) – Minge (46. Karl), Knaak, Lahr – Beck, Gwinn (46. Stegemann), Starke,
Hegenauer (62. Fuso), Rinast, van Lunteren (46. Satchell) – Kayikci

Aufgeschnappt am 21. Juli 2018

+++ Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf hat bei der EM in der Schweiz ihr zweites Gruppenspiel gegen die Niederlande mit 0:1 (0:0) verloren. Rebecca Doejaaren erzielte in der 72. Minute den Siegtreffer für die Niederländerinnen. Zum Auftakt hatte die Auswahl von DFB-Trainerin Maren Meinert mit 1:0 gegen Dänemark gewonnen. Meinert erklärt: „Das war so ein typisches Spiel, wie es auf diesem Niveau auch mal vorkommt, das ist natürlich ärgerlich, weil wir viel investiert haben. Wir haben viel richtig gemacht und gut verteidigt. Auch bei dem Gegentor machen wir bis kurz vor Schluss alles richtig, können dann aber den Schuss nicht verhindern.“ Im abschließenden Gruppenspiel geht es am Dienstag, 24. Juli, 18.15 Uhr, gegen Italien. Dann kann die DFB-Elf mit einem Sieg aus eigener Kraft den Einzug ins Halbfinale schaffen.

+++ Wenn in der Abwehr des FC Bayern München in der kommenden Saison mit Trikotnummer 22 Verena Schweers zum Einsatz kommen wird, handelt es sich nicht etwa um eine Last-Minute-Neuverpflichtung. Denn Verena Faißt hat nach ihrer kürzlichen Hochzeit den Namen ihres Mannes angenommen. Herzlichen Glückwunsch!

+++ Bibiana Steinhaus ist vom DFB bereits zum siebten Mal als „Schiedsrichterin des Jahres“ gekürt worden. Die 39-Jährige hatte die Auszeichnung bereits in den Jahren 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 und 2017 erhalten. Steinhaus hatte in der vergangenen Saison ihr Debüt in der Männer-Bundesliga gegeben und viel Lob für ihre Einsätze erhalten.

Aufgeschnappt am 20. Juli 2018

+++ Bis 1970 war Frauenfußball vom DFB verboten. Was hat sich seit dem verändert? Dr. Friederike Faust, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität zu Berlin, forscht unter anderem zu Fußball, Feminismus und Politik und engagiert sich für die Frauenrechtsgruppe Discover Football. Sie hält die Emanzipation des Sports nur mit eigenen Verbänden für möglich.

Aufgeschnappt am 19. Juli 2018

+++ Die Wiener Zeitung beschäftigt sich im Artikel „Der Kampf um Anerkennung“ um den Zustand des Frauenfußballs in Österreich.

Aufgeschnappt am 18. Juli 2018

+++ Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf ist mit einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen Dänemark erfolgreich in die Endrunde der U19-EM in der Schweiz gestartet. Paulina Krumbiegel erzielte in Biel in der 54. Minute den einzigen Treffer der Partie. In den weiteren Gruppenspiel trifft die DFB-Auswahl auf die Niederlande und Italien.

Aufgeschnappt am 17. Juli 2018

+++ 1. FFC Turbine Potsdams Allrounderin Lidija Kulis, die in der vergangenen Saison an den 1. FC Köln ausgeliehen war, wechselt zur Saison 2018/19 zu Glasgow City FC in die schottische Liga. Glasgow-Trainer Scott Booth freut sich: „Lidija ist eine Spielerin, die ich schon seit ein paar Jahren bewundere. Ich hätte nie davon zu träumen gewagt, dass wir je in die Situation kommen könnten, sie zu verpflichten. Umso mehr freut mich, dass es geklappt hat.“

+++ Die Frauen von Eintracht Frankfurt haben nach Stürmerin Lise Munk eine weitere prominente Neuverpflichtung vom 1. FFC Frankfurt getätigt. Torhüterin Desirée Schumann, die nach der vergangenen Saison ihre Karriere beendete, wird zukünftig als Torwarttrainerin bei Eintracht Frankfurt tätig sein. Die 28-Jährige war zuvor bereits in der Fußballschule von Eintracht Frankfurt in dieser Position aktiv tätig. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und möchte mit meiner Erfahrung, den jungen Torhüterinnen bei Eintracht Frankfurt helfen, besser zu werden“, so Schumann.

Aufgeschnappt am 12. Juli 2018

+++ Im Interview mit der Website der TSG 1899 Hoffenheim spricht die in der Vorsaison von einem Kreuzbandriss gestoppte Stürmerin über ihre Ziele für die neue Saison.

Aufgeschnappt am 10. Juli 2018

+++ Torhüterin Anke Preuss wechselt von den AFC Sunderland Ladies zu den Liverpool Ladies. Die 25-Jährige spielte früher in in der Bundesliga für den FCR 2001 Duisburg, die TSG 1899 Hoffenheim und den 1. FFC Frankfurt. „Ich bin begeistert, zu den Liverpool Ladies zu wechseln und freue mich auf meine neuen Teamkolleginnen“, so Preuss.

Aufgeschnappt am 9. Juli 2018

+++ Gleiche Stadt, neuer Verein: Stürmerin Lise Munk wechselt zur kommenden Saison von Bundesligist 1. FFC Frankfurt zu Regionalligist Eintracht Frankfurt. Dort will die 29-Jährige zukünftig Sport und Ausbildung besser kombinieren. Die Dänin absolviert derzeit ein UEFA-Masterstudium. „Mit ihrer Erfahrung aus der 1. und 2. Bundesliga wird sie unserer jungen Mannschaft weiterhelfen, daher sind wir sehr stolz mit Lise Munk eine sympathische und engagierte Sportlerin für die Eintracht gewinnen zu können“, so Ottmar Ulrich, Abteilungsleiter Fußball.

Aufgeschnappt am 8. Juli 2018

+++ Die deutsche U16-Frauenfußball-Nationalelf hat beim Nordic Cup Platz 5 belegt. Im Platzierungsspiel gewannen die DFB-Frauen gegen Gastgeber Norwegen mit 1:0 (1:0). Nicole Woldmann erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Treffer des Tages (40.+1). DFB-Trainerin Ulrike Ballweg bilanzierte: „Der Abschluss ist unsere große Schwäche, deswegen hat es hier nur zu Platz fünf gereicht. Wir machen viele Sachen richtig, aber die Kaltschnäuzigkeit und Entschlossenheit fehlt der Mannschaft noch. Darum verlief das Turnier insgesamt eher ernüchternd.“

Aufgeschnappt am 6. Juli 2018

+++ Nicht nur ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann, sondern auch zwei internationale Kolleginnen sehen sich Anfeindungen ausgesetzt. Lise Klaveness hängt den Job gar bald an den Nagel.

+++ Nach einem Remis und einer Niederlage haben die U16-Juniorinnen des DFB beim Nordic Cup ihren ersten Sieg gefeiert. Gegen Schweden gewann die Elf von DFB-Trainerin Ulrike Ballweg klar mit 5:2 (2:1). Sophie Weidauer sorgte für einen Blitzstart (1.), Tilde Johannsson (29.) gelang für die Schwedinnen der Ausgleich. Doch nur kurz darauf ging die DFB-Elf durch einen Treffer von Leonie Weber wieder in Führung (34.). Weidauer traf nach der Pause dann doppelt (47., 66.), Bente Fischer baute den Vorsprung aus (72.), ehe Johanna Lindblom den Schlusspunkt setzte (78.).

Aufgeschnappt am 5. Juli 2018

+++ Der Kader für die U19-EURO in der Schweiz (18. bis 30. Juli) steht: DFB-Trainerin Maren Meinert hat 2 Torhüterinnen und 18 Feldspielerinnen nominiert. „Wir freuen uns riesig über die Qualifikation für die Endrunde. Aufgrund der direkt im Anschluss folgenden U 20-Weltmeisterschaft haben wir die Chance, sehr viele junge Spielerinnen in einer Europameisterschaft einsetzen zu können.“

Tor: Stina Johannes, Lisa Katharina Klostermann
Abwehr: Fatma Sakar, Meret Wittje, Lara Schmidt, Marie Maren Tellenbröker, Verena Wieder, Lisann Kaut, Noemi Gentile, Lara Schenk
Mittelfeld: Sydney Lohmann, Lisa Ebert, Gina Chmielinski, Käte Paulina Krumbiegel, Lena Uebach, Marie Müller
Angriff: Melissa Kössler, Anna-Lena Stolze, Nicole Etonam Anyomi, Martina Christin Meyer
Auf Abruf: Anneke Borbe, Rafaela Borggräfe, Cennet Meryem Cal, Luisa Daikeler, Sofie Mara Grutkamp, Anna-Lena Riedel, Laura Sieger

Aufgeschnappt am 4. Juli 2018

+++ Die deutsche U16-Frauenfußball-Nationalelf hat hat dem 0:0 zum Auftakt gegen England ihr zweites Spiel beim Nordic Cup gegen Island mit 1:2 (1:1) verloren und belegt damit aktuell den letzten Tabellenplatz in der Gruppe B. Die isländische Führung durch Olöf Sigridur Kristinsdottir (29.) glich Milena Fischer kurz vor der Pause aus (40.+1), doch in der zweiten Halbzeit sorgte Kristinsdottir mit ihrem zweiten Treffer für die Entscheidung (58.). Am Freitag steht ab 15 Uhr das abschließende Gruppenspiel gegen Schweden an.

+++ Ex-Nationalspielerin Renate Lingor wird am Donnerstag, 12. Juli, ab 13.10 Uhr, in der DFB-Zentrale in Frankfurt die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal auslosen. Insgesamt 50 Teams werden in der Saison 2018/19 am Wettbewerb teilnehmen. Alle 12 Erstligisten der Vorsaison genießen in der 1. Hauptrunde ein Freilos, genauso wie die beiden Erstliga-Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach.

Aufgeschnappt am 2. Juli 2018

+++ Die deutsche U16-Frauenfußball-Nationalelf ist mit einem 0:0 gegen England in den Nordic Cup gestartet. Die Engländerinnen setzten sich im anschließenden Elfmeterschießen mit 8:7 durch. Dies entscheidet aber nur im Falle von Punkt- und Torgleichheit nach drei Spieltagen über die Platzierung. Im zweiten Spiel der Gruppe B gewann Schweden gegen Island mit 2:0 (0:0). Die DFB-Juniorinnen treffen in den weiteren Spielen am Mittwoch (15 Uhr) auf Island, am Freitag (15 Uhr) auf Schweden. Das Platzierungsspiel wird dann am Sonntag ausgetragen.

Aufgeschnappt am 29. Juni 2018

+++ Nach ihrem Syndesmosebandriss im Februar will Bayern Münchens Stürmerin Jovana Damnjanovic am 23. Juli zum Trainingsauftakt wieder ins Geschehen eingreifen. Im Interview mit der Website des Vereins sagt sie, wie.

Aufgeschnappt am 22. Juni 2018

+++ Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat sich in der neuen Weltrangliste von Platz 3 zurück auf Platz 2 verbessert. Mit 2.049 Punkten liegt das Team hinter Spitzenreiter USA (2.114 Punkte). Neuer Dritter ist Frankreich (2.032), England fiel von Platz zwei auf Platz vier zurück (.2026). Dank dem Titel beim Asien-Pokal ist Japan (6, plus 5) wieder im Kreis der Top 10, den sie vor drei Monaten nach über zehn Jahren erstmals verlassen mussten. Nach dem Gewinn der Copa América ist auch Brasilien (7, plus 1) auf dem Vormarsch.

Spitzenreiter: USA (unverändert)
Aufsteiger in die Top 10: Japan (6, plus 5)
Absteiger aus den Top 10: Schweden (11, minus 2)
Spiele insgesamt: 202
Team mit den meisten Spielen: Thailand (10)
Größter Aufsteiger nach Punkten: Japan (6, plus 38)
Größter Aufsteiger nach Rängen: Slowenien (54, plus 8)
Größter Verlierer nach Punkten: Jordanien (57, minus 47)
Größter Verlierer nach Rängen: Bosnien und Herzegowina (66, minus 9)

Aufgeschnappt am 21. Juni 2018

+++ Frauenfußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat Eskandar Zamani als Assistenztrainer neben Trainerin Verena Hagedorn verpflichtet. Zamani tritt die Nachfolge von Conny Reese und Detlef Kowaltschuk an, die aus zeitlichen Gründen ihre Posten nicht mehr weiterführen. Der 42-jährige Zamani war zuletzt als Trainer der A-Junioren des JFV Siebengebirge aus Bad Honnef in der Mittelrheinliga tätig. In der Saison 2010/11 war er als Torwarttrainer beim damaligen Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr im Einsatz und sammelte damals erste Erfahrungen im Frauenfußball.

+++ Die Spatzen pfiffen es bereits länger von den Dächern, jetzt ist es offiziell: Die belgische Stürmerin Tessa Wullaert wechselt vom VfL Wolfsburg zu Manchester City. Die 25-Jährige unterzeichnete einen Zweijahresvertrag und ist nach Lauren Hemp, Caroline Weir und Gemma Bonner der vierte Neuzugang der Engländerinnen. „Das wird großartig, hier zu arbeiten und zu trainieren, ich bin ganz aufgeregt und freue mich schon darauf“, so Wullaert. Manchester Citys Trainer Nick Cushing freut sich: “Tessa wird ein wichtiger neuer Bestandteil des Teams sein. Sie bringt eine Menge Erfahrung und Führungsqualitäten mit, von denen das ganze Team profitieren wird.“

Aufgeschnappt am 18. Juni 2018

+++ Gleich vier Spielerinnen von Vize-Europameister Deutschland haben den Sprung ins All-Star-Team der U17-EURO in Litauen geschafft. Vanessa Fudalla, Ivana Fuso, Shekiera Martinez und Greta Stegemann stehen allesamt in der UEFA-Auswahl. U17-Europameister Spanien stellt hingegen nur drei Spielerinnen. Das All-Star-Team komplettieren zwei Finninnen, eine Engländerin und eine Niederländerin.

Aufgeschnappt am 16. Juni 2018

+++ Katja Greulich, bis zuletzt Trainerin des abgestiegenen Bundesligisten FF USV Jena, wird zukünftig die Frauen von RB Leipzig trainieren. Greulich unterschrieb bei dem Regionalliga-Team einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Gruelich sagt: „Ich freue mich auf die spannende Aufgabe bei RB Leipzig und möchte mit meiner Erfahrung dafür sorgen, den bereits sehr erfolgreichen Weg des Frauenteams fortzuführen. Es war immer mein Ziel, irgendwann wieder nach Leipzig zurückzukehren, da ich sportlich, aber auch privat, viele schöne Momente hier hatte.“

+++ Olivier Echouafni, 2017 bei der EURO in den Niederlanden Trainer der französischen Frauenfußball-Nationalelf, wird Trainer bei Paris Saint-Germain. Der 45-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Aufgeschnappt am 15. Juni 2018

+++ Anna-Lena Heidenreich wird in der kommenden Saison Spiele der Frauenfußball-Bundesliga leiten. Die 27-Jährige kam bisher in der Bundesliga als Assistentin zum Einsatz und leitete 32 Spiele der 2. Frauenfußball-Bundesliga. Christine Baitinger, verantwortlich für die DFB-Schiedsrichterinnen, erklärt: „Anna-Lena Heidenreich hat sich toll entwickelt und sich ihren Aufstieg durch ihre Leistungen in der 2. Frauen-Bundesliga verdient. Durch ihr starkes Spielverständnis kann sie Spiele gut lesen. Anna-Lena bringt die Qualität mit, die wir in der Bundesliga brauchen.“ Damit werden in der kommenden Saison 22 statt bisher 20 Schiedsrichterinnen Spiele der Frauenfußball-Bundesliga lieten. Denn neben Anna-Lena Heidenreich erweitert auch Rückkehrerin Nadine Westerhoff nach einjähriger Babypause den Kreis.

Aufgeschnappt am 14. Juni 2018

+++ Der DFB hat unter dem Motto #NichtOhneMeineMädels eine große Kampagne für den Frauen- und Mädchenfußball gestartet. Damit will der Verband nach eigener Aussage das Teamgefühl, die Freundschaft und den Zusammenhalt durch den Sport in den Mittelpunkt rücken. Die Ziele: das Interesse von Mädchen am Fußball wecken und die Leidenschaft der fußballbegeisterten Mädchen und Frauen am Kochen halten. Dafür verbindet der DFB ab dem Frühsommer 2018 zahlreiche Maßnahmen in einer Kampagne, die auf unterschiedlichen Kanälen, schwerpunktmäßig auf Instagram, durchgeführt wird.

+++ Die USA, Mexiko und Kanada haben aus der Konföderation CONCACAF für die U17-WM in Uruguay (13. November bis 1. Dezember) qualifiziert und komplettieren somit das 16 Teams umfassende Teilnehmerfeld. Die DFB-Juniorinnen bekommen es in ihrer Gruppe C somit mit Nordkorea, Kamerun und den USA zu tun. Auftakt ist am 14. November (21 Uhr) in Colonia gegen Nordkorea. Am 17. November (21 Uhr) geht es dann ebenfalls in Colonia gegen Kamerun, ehe zum Abschluss der Vorrunde am 21. November (21 Uhr) in Montevideo das Duell mit den USA ansteht.

+++ Den meisten ist Dr. Riem Hussein als Schiedsrichterin bekannt. Doch die 37-Jährige arbeitet Vollzeit als Apothekerin. Wie bewältigt sie diesen Spagat? Antworten darauf gibt es in einem Artikel von apotheke adhoc.

130 Kommentare »

  • bale sagt:

    liebe fans,wenn Frauen nicht mutig gewesen wären

    DÜRFTEN WIR FRAUEN 1.NICHT WÄHLEN!!!!!!! EMPFEHLE KINOFILM ÜBER SUFFRAGETTEN(Emily Pankhurst)
    2.FUSSBALLSPIELEN SCHON GAR NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    meine güte es ist 2018

  • Zaunreiter sagt:

    @Aldur: Warum man rhetorische Fragen stellt, muss ich dir wohl nicht mehr erklären, oder? 😉

    @Fan2: Ich wollts eigentlich gut sein lassen, aber auch nochmal für dich.

    1. Das Thema Religion und Sport.
    Ich bin selbst gläubig, aber Polytheist, und tolerant gegenüber denen mit einem Buch und einem Gott als Grundlage ihres Glaubens.
    Und Jaeline Hinkle würde ich auch, wenn ich die Möglichkeit hätte, sehr gerne in meinem Heim- oder in meinem Lieblingsteam sehen. Und wenn ich als Leistungssportler eine Natio-Team-Karriere vor Augen habe, kann ich doch auch über meinen Schatten springen. Wenn sich allerdings us-soccer Begriffe wie „Equality“ auf seine Fahnen schreibt und dann seine Teams (Frauen wie Männer) in Trikots mit Nummern in Regenbogenfarben auflaufen lässt, und ich aus Glaubensgründen dazu nicht in der Lage bin, und Länderspielreisen offiziell aus „privaten Gründen“ absage, wo doch jeder weiß, wie ich ticke, weil ich auf allen sozialen Kanälen hinausposaune, das ich „schon gut evangelikal bin“, dann wäre mir auch nicht zu helfen. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich heimlich entsprechende Postings wieder lösche, wo sich dann andere Leute einen screenshot davon gemacht haben.

    2. Rechte von Spielern und Spielerinnen:

    Ich geh mal davon aus, die DBU ist so wie der DFB ein gemeinnütziger Verband. Hier in Deutschland garantiert mir die Gemeinnützigkeit Steuervergünstigungen. Ich gehe mal davon aus, dass das in Dänemark auch so sein wird.
    DFB und DBU sind Verbände, die nicht dem Staat gehören, sondern eben Verbände von aktiven und passiven (Ex-)Fußballerinnen und Fußballern sind. Denn dafür wurden sie ja gegründet. Mit den staatlichen Institutionen haben sie nichts gemein. Deshalb kann auch ein Staat an sich von diesen FußballerInnen nicht abhängig sein. Sondern der Verband ist das. Und da habe ich auch als Fußballer das Recht zu sagen: „Ich bekomme zuwenig von euch, gebt mir mehr.“ Darüber kann man dann verhandeln.
    Und so wie die DBU in den letzten 12 Monaten agiert hat, würde ich als dänische staatliche Institution, die für Finanzen zuständig ist, mir Gedanken machen über Steuervergünstigungen gegenüber der DBU und das auch so kommunizieren.
    Das deutsche Spielerinnen so zufrieden sind, mit dem was sie haben und bekommen, ist wohl im System begründet. Stichwort: Duale Ausbildung. Das kann auch eine gewisse Saturiertheit erwecken. Man muss sich ja nicht so großartig anstrengen. Hier wird nämlich immer sehr gerne im Konsens entschieden. Reibereien mag der Michel und die Michaela nicht gerne.

  • Altwolf sagt:

    Bei einem recht oberflächlichen Blickwinkel kann man die Aktionen der dänischen Nationalspielerinnen, insbes. wenn die Wortführerin auch noch in WOB spielt, als „schnöde“ Geldforderung betrachten, die zudem damit auch noch die sportlichen Ziele gefährden. So wie es üblicherweise Gewerkschaften im Rahmen ihres legitimen Streikrechtes auch einfordern.

    Doch wenn ich das Interview mit P.Harder richtig in Erinnerung habe, ging es in erster Linie um die Gleichstellung mit den Spielern der Männer-N11, nämlich in der Abstellungsphase einen Angestelltenstatus des Verbandes zu bekommen, um in dieser Zeit ausreichend gegen Verletzungen u. Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Dem Verband schien dieser Wunsch offenbar zu teuer, so daß sich wohl sogar die Männer aus Solidarität finanziell daran beteiligen wollten.
    In den meisten Nationalteams wird das wohl auch von den Verbänden so gehandhabt, offenbar nicht beim dänischen Verband bezüglich der Frauen.

    Da die Vereine hier in Deutschland für die Spielerinnen entsprechende Beiträge an die Berufsgenossenschaft leisten und damit auch die Spielerinnen ausreichend absichern, werden die jedoch nicht für Schäden aufkommen, die nicht im Dienste der Vereine, sondern bei dann anderen „Arbeitgebern“ tätig gewesen sind.

    Dieser doch eigentlich existentielle Wunsch ist dann doch mehr als nur verständlich.

    Aber es mag auch Menschen geben, die nach vorsichtigem „Anklopfen“ dann lieber den Mund halten und dem Schicksal seinen Lauf lassen.

  • Bernd sagt:

    @Altwolf
    Danke für die Hintergründe!

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nun, wenn man meint, dass man eben nicht genug abgesichert ist etc., dann ist ein Streik dennoch nicht legitim. Das einzige legitime wäre dann ein Rücktritt. Und dann sollen die Spielerinnen das dann bitte auch konsequent tun, damit die nächst besseren, die damit leben können, dann ihre Chance kriegen können.

    Und wenn man hierin eine Rechtsverletzung sieht, besteht der geordnete Weg immer noch in einer Klage.

    Oder man könnte es über die Vereine machen, dass Spielerinnen eben nur zu den Clubs wechseln, die eine solche Versicherung übernehmen.

    Oder die letzte Option ist, privat eine solche Versicherung abzuschließen.

    All diese Fälle wären möglich gewesen. Womöglich anstrengender, aber sauberer.

    Ein Streik ist aber nicht nur rechtlich überhaupt schwierig, sondern eben auch dumm, weil man keinerlei Druckmittel hat, weil ich als Verband einfach alle Spielerinnen lebenslang sperren lassen würde und einfach mit neuen Spielerinnen ein Team aufbauen würde. Fertig, aus. Zumindest würde ich Spielerinnen, die deswegen die WM aufs Spiel setzen, nicht zur WM mitnehmen. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass mittlerweile das Gros der Spielerinnen allemal das Geld für eine private Versicherung hätten.

    Wie gesagt, dann bitte ganz oder gar nicht. Daher würde ich diese Spielerinnen nicht mehr nominieren, weil sie zur Genüge demonstriert haben, wie wichtig ihnen die WM ist und sie nur denen die Plätze wegnehmen, die nicht so versnobbt sind und leichtfertig ihre WM-Chance verspielen.

    @Zaunreiter: Wie gesagt, für mich geht es im FF um Leistung, nicht um die Propagierung einer bzw. die Instrumentalisierung für eine politischen Agenda. Und mich erschreckt, wie sehr der Fußball generell sich unreflektiert politisieren und instrumentalisieren lässt für politische Agenden.

    Hier sehe ich die Schuld bei dem US-Soccer-Team, das sich für eine gesellschaftliche Position instrumentalisieren lässt, für die sich manche eben aus Glaubensgründen nicht instrumentalisieren lassen wollen bzw. auch einfach deshalb nicht, weil sie sich generell für nichts und niemanden instrumentalisieren lassen wollen. Das ist jedermanns gutes Recht. Wenn das zum Ausschluss von der N11 führt, ist das per Definition diskriminierend.

    Auf den US-Fahnen wie auch auf den Vereinsfahnen hat nichts anderes zu stehen als USA bzw. der Name des Vereins. Sonst nix!

  • holly sagt:

    im umkehrschluss heisst das sheldon würde auch nazis nominieren.
    na schönen dank für so einen fan.

  • Zaunreiter sagt:

    Versnobbt?
    Streik nicht legitim?

    Was hast du für eine Denkweise, Sheldon aka Fan2 ? Bist du per Zeitkapsel aus dem Biedermeier in der Adenauer-Ära gelandet?

    Willst du auch noch die Deutungshoheit über das, was diskriminierend sein soll?

    Ich zitiere eine unbeirrbare Frau: Damit kommst du nicht durch!

  • Carly B sagt:

    Ich versuche es ja zu verstehen.
    Da schreibt jemand, das der Doublesieger in der stärksten Eur. Liga, gleichzeitig Finalist in der Campions League, bis auf eine Spielerin (P. Harder) nur mit Durchschnittspielerinnen besetzt ist und ohne diese Spielerin ein-zwei Klassen schlechter spielt.
    Der selbe User fragt nun „Was hat P. Harder diese Saison erreicht, das Sie zur Nominierung berechtigen könnte“.
    Bei jedem anderen User wäre ich jetzt verwirrt.

  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da muß man sich schon fragen, was dich speziell dem FF näherbringt, wenn einzig und allein , wie du sagst, die Leistung zählt und sonst sich die Frauen, wie „unmündige“ Arbeitnehmer zu verhalten haben. Nur beim VFL sollen sie den Mund aufmachen und ihren Arbeitgeber und den dahinterstehenden Konzern kritisieren.

    Im Frauenfußball ist es Standard bei Länderspieleinsätzen vom Verband abgesichert zu werden, so wie du (möglicherweise auch nicht) vom Arbeitgeber im Rahmen der erwarteten Tätigkeit abgesichert bist. Wenn man deine Aussage nun als Vorlage nimmt, würdest du selbst bei deiner Arbeit (falls nicht selbsständig) als Arbeitnehmer die durch Unfall bzw. bei der Arbeit erlittenen Verletzungen o.gesundheitliche Schäden selbst tragen u. dich entsprechend auf eigene Kosten absichern. Ja doch, das könnte man eigenverantwortlich nennen und auch die sozialen System entlasten.

    Doch nun zu den Spielerinnen aus Dänemark, die trotz mehrfacher Gespräche diese Absicherung nicht vereinbaren konnten und das, weil offenbar einige „Gipsköpfe“ dieses Verbandes nicht zu einer „fairen“ und „gleichberechtigten“ Lösung bereit sind, möglicherweise noch dem „reinen Männerfußball“ verhaftet sind und die erforderliche Absicherung blockieren.

    Du würdest dann die Gerichte bemühen, was sich in der Regel über Jahre hinzieht, möglicherweise auch in diesem Falle eine Sammelklage nicht zulässig sein könnte und e. Einzelklage dann über die Institutionen nach Ende deiner aktiven Karriere entschieden wird.

    Was also spricht gegen die hier nachvollziehbare Verhaltensweise der Spielerinnen ? Nichts, denn damit haben sie auch die Öffentlichkeit mit ins Boot genommen und die für die Verhandlungen entscheidenden Funktionäre in die Pflicht genommen ihre Blockade auch sachlich zu begründen. Der „mündige“ Bürger kommt offenbar in deinem Alltag nicht vor. Das, was dich stört äusserst du dann lieber hier im Forum, wo ja auch keine Konsequenzen für die „Aufmüpfigkeit“ zu erwarten sind.

  • FFFan sagt:

    @ Carly B.:
    „Ich versuche es ja zu verstehen.“

    Ich habe das längst aufgegeben! 😉

    Im Ernst: ob nun A.Hegerberg oder P.Harder die beste Spielerin der Welt ist, ist doch ein ‚Streit um Kaisers Bart‘. Wir haben es eh nicht zu entscheiden!

  • Bernd sagt:

    @FFFan
    Wenn schon, dann Streit um die „Haare der Kaiserin“.
    An Bart möchte ich in dem Zusammenhang lieber niht denken. 🙂

  • Carly B sagt:

    @ FFFan

    in meiner Sicht ist es eh nur eine Spielerei. Wer glaubt schon ernsthaft die Leistungen der Einzelpersonen in einer Teamsportart, die in unterschiedlichen Frauschaften, verschiedenen Ligen und gegen andere Teams gespielt haben, bewerten zu können.
    Überrascht hat mich allerdings die Bennenung vom „Maro“ für dieses Jahr.

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nochmal: Streik im Verein – absolut nachvollziehbar und legitim, da es hier ein geordnetes Angestelltenverhältnis gibt. Streik in der N11 nicht.

    Da geht es nicht um die Frage der Mündigkeit. Die kann man gerne zur Genüge im Verein ausleben.
    Die N11 ist, zumindest in Europa nichts anderes als ein letzter Rest Idealismus. Von ihr wird eine Spielerin nicht angestellt, sondern berufen. Sie kriegt kein Gehalt, sondern Aufwandsentschädigungen und Prämien. Berufungen sind spielgebunden und haben keinerlei rechtliche Bindung. Weder ist ein Verband verpflichtet, eine Spielerin zu berufen, noch ist eine Spielerin rechtlich dazu verpflichtet, eine solche Berufung anzunehmen.
    Das könnte man durchaus auch anders machen, das hat die USA gezeigt. Als die keine geregelte Liga hatten, wurden Spielerinnen ohne Vereine teilweise direkt bei der N11 angestellt für eine befristete Zeit. Das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da können wir gerne von Streikrecht etc. reden.

    Bei einer N11 liegt der Fall anders. Hier kann man für sich jederzeit frei und persönlich entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen man eine Berufung in die N11 annimmt. So wie Hegerberg, die aus welchen Gründen auch immer für sich entschieden hat, bis auf weiteres eben keine Berufungen mehr anzunehmen. Das kann man dann durchaus auch öffentlich begründen und verkünden, was die Gründe dafür sind.

    Dann hat der Verband jederzeit die Möglichkeit, 1. eine andere Spielerin anstelle dessen zu berufen, 2. die Begründung wahrzunehmen und, wenn er will, darauf zu reagieren, und 3. dann aber auch für sich zu entscheiden, ob er die betreffenden Personen noch einmal für die N11 spielen lässt.

    Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen, ist etwas, was ganz und gar nicht geht. Als N11-Spielerin geht es immer erst um die Interessen des Landes, und das Interesse des Landes ist, zunächst einmal die WM-Quali zu sichern. Wenn du dich dazu als Spielerin nicht imstande siehst, dann mach den Platz bitte für andere frei und blockiere ihn nicht mutwillig.

    Ein Verband, der sich darauf erst einmal einlässt, darauf, dass Spielerinnen streiken, und dem konsequenzlos nachgibt, der hat schon verloren. Das sehen wir ja jetzt, dass er gleich den nächsten Streik an der Backe hat.

    Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist. Das dürfte dann ja auch im Sinne der N11-Spielerinnen sein, denen es ja schließlich gar nicht um ihren eigenen Vorteil ging, sondern denen es um das generelle ging. Dann sollte es ihnen schließlich auch nichts ausmachen, sich für die Sicherheit ihrer Nachfolgerinnen zum Märtyrer gemacht zu haben.

    Und für alle anderen ist es die klare Botschaft, dass man sich bereit zeigt, auf Anliegen einzugehen, aber eben nicht so, und dass sie sich das nächste Mal vorher über die möglichen Konsequenzen bei der Wahl der Mittel nachdenken sollten.

  • Fan2 sagt:

    @FFFan und Carly: Nun, einige scheinen es anders zu sehen, ansonsten hätte es hier ja nicht so einen Aufstand gegeben, dass Harder nicht dabei ist.

  • Fan2 sagt:

    Insgesamt muss man dazu aber sagen, dass die dänischen Frauen mit ihrem Streik exakt das erreicht haben, was sie anscheinend wollten, nämlich bis mindestens 2021 wieder in der Versenkung der FF-Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In den nächsten zwei Jahren werden andere wieder die FF-Welt regieren: Morgan, Taylor, Martens, Le Sommer, vielleicht auch Marozsan oder Marta. WM, Olympia – wen interessiert da schon die CL oder die Bundesliga? Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Bei der nächsten EM darf sie sich dann wieder etwas austoben, bevor sie 2023 dann wieder mal bei einer WM zuschauen darf.

    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  • shane sagt:

    „Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen,“

    „Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist“

    hm, wie wäre es denn, wenn du – als verband – rechtzeitig auf das anliegen eingegangen wärst, da es ja inhaltlich berechtigt war, und die sache gar nicht erst bis zu streikdrohung und streik eskalieren zu lassen? im gegensatz zum zeitablauf, den du hier suggerierst, haben die spielerinnen und die spielervereinigung(!) ihre forderungen ja nicht erst drei tage vor dem spiel auf den tisch gelegt, sondern das ganze brodelte bereits monate.

    im übrigen ist der verband der/dem nationaltrainer/in gegenüber in sachen berufung nicht weisungsberechtigt. Und in diesem ganz speziellen fall hatte auch die uefa schonmal signalisiert, dass sie ein B-Team nicht akzeptieren wird (ein eher überraschender anti-streikbrecherischer zug der uefa. aber vermutlich getan mit hinblick auf ähnliche konflikte bei männerteams bzw. -meisterschaften. wo absagen der A-spieler ein ernsthaftes finanzielles risiko für die uefa darstellen.)

    „Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist.“ – Linköping freut sich schon. würde deren chancen in CL und heimatlicher liga wieder deutlich heben.

  • Fan2 sagt:

    @shane: Linköping war ja auch so unfassbar erfolgreich mit Harder in der CL.

    Nun, da scheint die UEFA damals aber wohl ganz anders vorgegangen zu sein als sie es heute pflegt. Oder wie lässt sich die Tatsache erklären, dass sie jetzt -ausgerechnet wieder beim dänischen Herrenteam – darauf besteht, dass um jeden Preis ein Team aufgestellt wird, welches auch immer, und für den Fall einer Spielabsage mit dem Ausschluss von der EM gedroht wird? Scheinbar scheint man bei der UEFA gelernt zu haben, dass man mit der Unterstützung solcher Streiks eine Tür geöffnet hat, die man nun mit allen Mitteln wieder zu schließen versucht!

    Was die Inhalte betrifft: Nun, da wäre ich in der Tat als Verband durchaus drauf eingegangen, wie gesagt. Doch niemand kennt hier die Details. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verband hier keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert hat. Vermutlich war er aber nicht gewillt, weitere unverschämte Forderungen bezüglich des Gehaltes zu bewilligen. Denn die gab es. Konkret, und das ist bis heute auf Harders Facebook-Account nachzulesen (15.09.2017) gab es die Forderung an den Verband, alle Spielerinnen zu Vollprofis zu machen. Und das ist eine Forderung, die der Verband nur zurückweisen kann, denn die Bezahlung ist Sache der Vereine. Möglicherweise hat sich der Verband von so einer Forderung auch brüskiert gesehen und deshalb dicht gemacht. Verständlich wäre es. Es weiß auch niemand, was am Ende genau die Ergebnisse waren. Wie gesagt, ich hätte mich persönlich durchaus inhaltlich die Kritik aufgenommen, und ich glaube kaum, dass der DBU das nicht getan hat, aber ich hätte mich nie und nimmer erpressen lassen, schon gar nicht, wenn ich nicht muss. Im Gegenteil, in so einer Situation heißt es Härte zeigen und Konsequenzen durchsetzen. Wenn die Spielerinnen den Erfolg dafür leichtfertig opfern, dann heißt es, dafür zu sorgen, dass eben jene Spielerinnen garantiert keinen Erfolg mit dieser Mannschaft mehr haben.

    Der Verband mag nicht positiv weisungsbefugt sein, dennoch kann er Sanktionen verhängen. Unter anderem eben Sperren für die N11.

    Habe gerade übrigens noch einmal nachgelesen: Es gab eine Strafe von 20.000 Euro, die ich als Verband knallhart auf die Spielerinnen umgelegt hätte, je nach Gehalt gestaffelt, sodass es besonders Spielerinnen wie Harder etc. trifft.

    Und gleichzeitig gab es die Drohung, dass Dänemark von allen internationalen Turnieren ausgeschlossen wird, wenn sie noch einmal nicht antreten sollten. Die UEFA war von det Aktion also ganz und gar nicht begeistert.

  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte mal einen Artikel aus der Online-Ausgabe der FR von heute hier reinsetzen, da die Bundesliga noch nicht begonnen hat:

    http://www.fr.de/sport/fussball-wettbewerbe/frauenfussball/frauen-bundesliga-zu-viele-mauerbluemchen-a-1580695

  • Fan2 sagt:

    Tja, wie gesagt, Bedeutungslosigkeit. Wobei es schon etwas scheinheilig ist, was der gute Herr Kellermann da von sich gibt. Erst die Liga kurz und klein kaufen und damit für den Untergang der guten Jugendakademien mitverantwortlich sein, dann den deutschen Nachwuchsspielerinnen reihenweise ausländische N11-Spielerinnen vor die Nase setzen und sich selbst n ****** um die Nachwuchsförderung kümmern, und jetzt aber rummeckern, wieso der deutsche FF den Bach runter geht.

    Wolfsburg hat doch jetzt gemeinsam mit München das, was sie immer wollten: Eine schnarchlangweilige Liga, wo der eigene Meistertitel sicher ist, für die sich aber keiner interessiert. Klubs, die dagegen halten wollen, werden sofort kaputt gekauft, da wird wohl kaum jemand mehr investieren wollen. Und wirkliche Fanrivalitäten, die den sportlichen Verlust etwas auffangen könnten, gibt es auch schon lange nicht mehr. Frankfurt und Potsdam haben keinen Grund, diese auszutragen, und hier scheinen ja gerade die Potsdam-Fans immer wieder zu beteuern, wie gut sie sich doch mit den Wolfsburger verstehen.

    Ein Vollprofistatus wird da kaum etwas helfen. Der FF muss wieder zum Volk, und um ans Volk ranzukommen, helfen garantiert keine überzogenen finanziellen Vorstellungen, sondern nur bodenständige Spielerinnen aus der Mitte des Volkes, die den FF nicht lediglich zum Geldscheffeln nutzen, sondern wirkliche Leidenschaft verspüren lassen. Die auch Umstände in Kauf nehmen, in denen sie nicht verwöhnt werden, sondern wo sie eben nebenher noch nem Studium und/oder nem Job nachgehen, und wenn es kellnern oder Lagerarbeit ist. Solche Spielerinnen würden viel mehr Sympathien sammeln.

    Klar, man würde vllt den Anschluss an den internationalen Topfußball verlieren, aber was macht das schon? Den Zuschauern nichts, wenn es denn nur authentisch ist.
    Zum Drittligisten 1.FCK kommen schließlich auch in der dritten Liga immer noch mehr Zuschauer als zum Erstligisten Wolfsburg bei den Männern.

    Und langfristig geht es sowohl in der N11 als auch für die eigene Liga darum, möglichst viele junge Mädchen zu gewinnen, die auf FF stehen und nicht bloß auf das Geld, was man damit verdienen kann. Und mit so einer Außendarstellung gewinnt man die garantiert nicht.

  • Detlef sagt:

    @Zauni,
    Vielen Dank für den interessanten Link!!!
    Ich bin da ziemlich gespalten, was die Lösungsansätze der Protagonisten angeht!!!
    Ich stimme sowohl Kellermann als auch SiDi zu, daß die Liga feste Termine braucht, und keine Lotterieanstoßzeiten!!!

    Den Begriff „Professionalisierung“ sehe ich dagegen eher skeptisch, vor allem wenn er aus dem Munde von Leuten kommt, für die Geld keine Rolle spielt, weil sie es ja nicht erarbeiten müssen!!!

    Die Bundesliga ist die erfolgreichste Liga Europas, mit den meisten internationalen Titeln, und den meisten Titelträgern!!!
    5 deutsche Vereine haben bisher die CL gewonnen, drei davon sogar mehrmals!!!
    Das hat keine andere Liga zustande gebracht!!!
    Die Ligen in England und Spanien, die im Moment so hochgehypt werden, sind da bisher noch sehr viel schuldig geblieben!!!

    Es gibt also keinen Grund für Untergangsszenarien!!!
    Den Rückstand in der Ausbildung des Nachwuchses hatten wir ja schon beleuchtet!!!
    Da muß in der Tat gewaltig etwas passieren, vor allem in den Natios!!!

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