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Kurznews

Frauenfußball News in Kürze

Hinweise an die Womensoccer-Redaktion willkommen!

+++ Siegfried Dietrich: „Eintracht Frankfurt ist für uns die richtige Adresse +++ 2. Frauen-Bundesliga: So funktioniert der Aufstieg +++ U17-EM: Fünf DFB-Juniorinnen im Team des Turniers +++ Sara Däbritz wechselt zu Paris Saint-Germain +++ Bayern München spielt beim Emirates Cup +++ Nachwuchssorgen im Frauenfußball +++ Lieber Arsenal als Turbine Potsdam +++ U17-EM: DFB-Elf im Halbfinale +++ U16 gewinnt Tests gegen Frankreich +++ U17-EM: DFB-Elf verliert gegen den Niederlande +++ U17-EM: DFB-Juniorinnen siegen zum Auftakt +++ Anastasia Pustovoitova leitet Champions-League-Finale +++ Innenraumverbot und Geldstrafe für Bianca Rech +++ U15 gewinnt erneut +++ U15 gewinnt in Tschechien +++ Sara Däbritz vor Wechsel nach Paris? +++ U19-EM: DFB-Frauen gegen England, Belgien und Spanien +++ Dzsenifer Marozsán ist Frankreichs Spielerin der Saison +++ Julia Arnolds neue Leidenschaft +++ Pauline Bremer verlängert bei Manchester City +++ Alle Zweitligaspiele ab 2019/20 im Livestreaming +++ Zinsberger zu Bayern-Abgang: „Kann jeder sehen, wie er will“ +++ Susann Kunkel leitet DFB-Pokalfinale +++ U19 für EM-Endrunde qualifiziert +++ U19 feiert Kantersieg +++ U15-Kader für Tschechien-Länderspiele benannt +++ DFB-Gegner Japan verliert in Frankreich +++ U17 für EM-Endrunde qualifiziert +++ Therese Sjögran: „Die Deutschen sind zu zufrieden“ +++ EM-Quali: U17 schlägt auch Irland +++ Frauenfußball vor leeren Tribünen +++ EM-Quali: U17 gewinnt gegen Schottland +++ US-Spielerinnen verklagen eigenen Verband +++ Ticketverkauf für Champions-League-Finale gestartet +++

Aufgeschnappt am 22. Mai 2019

+++ Im Interview mit der Frankfurter Rundschau äußert sich 1. FFC Frankfurts Manager Siegfried Dietrich über die angedachte Zusammenarbeit mit Eintracht Frankfurt, die Lage der Frauen-Bundesliga und den frechen Werbespot der Nationalmannschaft.

Aufgeschnappt am 21. Mai 2019

+++ An den kommenden beiden Wochenenden werden die Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga ermittelt. DFB.de hat alle Infos zusammengefasst.

Aufgeschnappt am 20. Mai 2019

+++ Gleich 5 DFB-Juniorinnen der Europameister-Elf stehen im Team des Turniers der gerade zu Ende gegangenen U17-Europameisterschaft. Herzlichen Glückwunsch an Jule Brand, Gia Corley, Lisanne Gräwe, Pauline Nelles und Carlotta Wamser!

+++ Jetzt ist es offiziell: DFB-Nationalspielerin Sara Däbritz wird in den kommenden drei Jahren für den französischen Vizemeister Paris Saint-Germain spielen. Die 24-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022. „Ich freue mich darauf, mich einem der größten französischen und europäischen Vereine anzuschließen. Das ist eine neue Etappe in meiner Karriere“, so Däbritz.

+++ Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München wird am Sonntag, 28. Juli, 13.30 Uhr, beim Emirates Cup in London im 60.000 Zuschauer fassenden Emirates Stadium gegen Arsenal Women antreten. Direkt im Anschluss werden die Männer von Arsenal gegen Olympique Lyon spielen. Zum ersten Mal hält Arsenal den Emirates Cup mit seinen beiden Topteams, der Frauen- und Herrenmannschaft, ab. „Wir freuen sehr und fühlen uns geehrt, bei der erstmaligen Austragung dieses Titels die gegnerische Frauenmannschaft zu stellen. Dass das Spiel kurz vor der Männer-Partie im großen Stadion ausgetragen wird, ist ein tolles Zeichen für das große Potenzial und die positive Entwicklung des Frauenfußballs in Europa“, sagte Karin Danner, Managerin der FC Bayern Frauen.

+++ Der deutsche Frauenfußball droht, von der Spitze ins Mittelmaß abzurutschen: Die Vereine haben kaum Nachwuchs, und nur einige wenige Topklubs dominieren die Liga. Die Verantwortlichen kämpfen darum, dass junge Talente im Land bleiben. Ein Beitrag des Deutschlandfunks.

Aufgeschnappt am 13. Mai 2019

+++ Arsenal ist zum 15. Mal Meister. Business as usual in der Women’s Super League? Mitnichten: Die englische Liga ist im Aufwind, und der Verband pusht spürbar den Fußball der Frauen, schreibt Astrid Labbert in einem Artikel auf Spiegel online.

Aufgeschnappt am 11. Mai 2019

+++ Die deutsche U17 hat bei der EM-Endrunde in Bulgarien durch einen 3:1 (2:0)-Sieg gegen Österreich das Halbfinale erreicht. Die Tore erzielten Carlotta Wamser (17./69.) und Sophie Weidauer (39.). Für Österreich traf die eingewechselte Christina Edlinger in der Nachspielzeit (90.+3). Im Parallelspiel gewann England mit 2:0 (0:0) gegen die Niederlande, so dass die DFB-Juniorinnen als Gruppensieger ins Halbfinale einzogen, wo es nun am Dienstag, 14. Mai, 13 Uhr, gegen Portugal geht. Das zweite Halbfinale bestreiten ab 17.30 Uhr Spanien und die Niederlande.

Aufgeschnappt am 9. Mai 2019

+++ Die deutsche U16 hat hat Dienstag und am heutigen Donnerstag zwei Testspiel in Frankreich gewonnen. Bereits am Dienstag war die DFB-Auswahl beim ersten Vergleich mit den Französinnen in Clairefontaine-en-Yvelines mit 3:0 (3:0) erfolgreich. Die Treffer erzielten Emily Reißmann (6., 10.) sowie Maelys Mpome (7.) per Eigentor. Am Donnerstag gewann die DFB-Elf an gleicher Stelle mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer der Partie erzielte Mia Büchele per Elfmeter (39.).

Aufgeschnappt am 8. Mai 2019

+++ Die U17 hat ihr zweites Spiel bei der EM-Endrunde in Bulgarien mit 2:3 (1:3) gegen die Niederlande verloren. Die DFB-Elf ging zwar in Kavarna durch Marleen Rohde in Führung (24.), doch Lotje de Keijzer (25.) und Samantha Van Diemen (30.) drehten die Partie, ehe Nikita Tromp (43.) per Elfmeter noch vor der Pause erhöhte. Die eingewechselte Carlotta Wamser konnte für die ab der 42. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Jule Brand in Unterzahl spielenden Deutschen nur noch verkürzen (81.). Damit steht die DFB-Auswahl am Samstag im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich (15.30 Uhr, live auf SPORT1.de und SPORT1+) unter Zugzwang.

Aufgeschnappt am 5. Mai 2019

+++ Die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalelf hat zum Auftakt der U17-EM-Endrunde in Bulgarien mit 4:0 (3:0) gegen England gewonnen. Die Treffer in Albena an der Schwarzmeerküste erzielten Geburtstagskind Emilie Bernhardt (12. Handelfmeter), Nicole Woldmann (23.), Sophie Weidauer (31.) und Lisanne Gräwe in der Nachspielzeit (90.+2). Im zweiten Spiel der Gruppe B gewannen die Niederlande gegen Österreich mit 4:1 (3:1).

Aufgeschnappt am 2. Mai 2019

+++ Die Russin Anastasia Pustovoitova wird am Samstag, 18. Mai, 18 Uhr, in Budapest das Champions-League-Finale zwischen Olympique Lyon und dem FC Barcelona leiten. Ihr zur Seite stehen Ekaterina Kurochkina (Russland) und Petruta Claudia Iugulescu (Rumänien). Vierte Offizielle ist Katalin Kulcsár (Ungarn).

+++ Bayern Münchens Teammanagerin Bianca Rech ist vom DFB-Sportgericht wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für zwei Meisterschaftsspiele und einer Geldstrafe von 300 Euro belegt worden. Rech hatte sich in der Nachspielzeit des Bundesligaspiels beim SC Sand am 17. April 2019 und nach dem Schlusspfiff unsportlich gegenüber der Vierten Offiziellen Fabienne Michel verhalten und geäußert und ihr zweimal an die Schulter gegriffen. Rech hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

+++ Die deutsche U15-Nationalelf hat auch das zweite Testspiel in Tschechien gewonnen. Die Auwahl von DFB-Trainerin Bettina Wiegmann gewann nach dem 4:0 im ersten Vergleich das zweite Duell mit 3:0 (1:0). Die Tore erzielten Dafina Redzepi (11.), Mona Sarr (40.) und Sara Schaller (54.).

Aufgeschnappt am 26. April 2019

+++ Die deutsche U15-Nationalelf hat das erste von zwei Testspielen in Tschechien mit 4:0 gewonnen. Für die Elf von DFB-Trainerin Bettina Wiegmann waren in Prestice Ilayda Acikgöz (7., 11.) und Dafina Redzepi (18., 30.) erfolgreich. Am Samstag kommt es in Domazlice zu einem neuerlichen Aufeinandertreffen beider Teams.

Aufgeschnappt am 18. April 2019

+++ Nach einem Bericht des Münchner Merkur wechselt DFB-Nationalspielerin Sara Däbritz zur kommenden Saison vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain.

Aufgeschnappt am 16. April 2019

+++ Die deutsche U19-Frauenfußball-Nationalelf bekommt es bei der Endrunde der U19-EM in Schottland (16. bis 28. Juli) in Gruppe B mit England, Belgien und Titelverteidiger Spanien zu tun. Wie die heutige Auslosung in Glasgow weiter ergab, treffen in Gruppe A Gastgeber Schottland, Niederlande, Norwegen und Frankreich aufeinander. Die besten fünf Teams der EM-Endrunde sichern sich zudem einen Startplatz für die U20-WM 2020.

+++ DFB-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán ist zum dritten Mal in Folge als beste Spielerin der französischen Liga ausgezeichnet worden. Die 26-jährige Mittelfeldspielerin von Olympique Lyon hatte die Auszeichnung bereits in den Jahren 2017 und 2018 erhalten.

Aufgeschnappt am 13. April 2019

+++ Rückkehrerin Julia Arnold überrascht beim FF USV Jena mit einer neuen Leidenschaft (Bezahlartikel).

Aufgeschnappt am 12. April 2019

+++ DFB-Stürmerin Pauline Bremer hat ihren Vertrag bei Manchester City verlängert. Über die Vertragslaufzeit machte der Verein keine Angaben. Bremer war im August 2017 von Olympique Lyon und Manchester City gewechselt, ein Bruch im rechten Bein zwang sie jedoch schnell zu einer mehr als einjährigen Zwangspause. „Es fühlt sich gut an, einen neuen Vertrag unterschrieben zu haben“, so Bremer. „Ich freue mich sehr, die Reise mit City fortzusetzen.“

+++ Alle Spiele der 2. Frauenfußball-Bundesliga werden ab der Saison 2019/20 im Livestreaming angeboten. Der DFB und das Essener Unternehmen soccerwatch.tv vereinbarten eine entsprechende Kooperation über zunächst zwei Spielzeiten. Ziel der Vereinbarung ist es, die öffentliche Wahrnehmung der 2. Frauenfußball-Bundesliga zu erhöhen. Alle Spiele werden in hoher Streamingqualität auf FUSSBALL.DE und soccerwatch.tv zu sehen sein.

Aufgeschnappt am 11. April 2019

Nach einem Bericht des österreichischen „Der Standard“ scheint der Weggang von Torhüterin Manuela Zinsberger beim FC Bayern München nicht ganz freiwillig gewesen zu sein. „Es kann jeder sehen, wie er will. Dazu werde ich jetzt nichts sagen. Früher oder später werde ich mein Statement dazu abgeben“, so Zinsberger.

Aufgeschnappt am 9. April 2019

+++ Susann Kunkel wird das DFB-Pokalfinale am 1. Mai in Köln zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg leiten. Die 35-Jährige meint: „Ich bin einfach überwältig. Es ist eine ganz großartige Ansetzung, die man eigentlich nur einmal im Schiedsrichterinnen-Leben bekommt. Für das Pokalfinale der Frauen angesetzt zu sein, ist für mich der absolute Karriere-Höhepunkt.“ Komplettiert wird das Gespann von ihren Assistentinnen Marina Wozniak (Herne) und Sylvia Peters (Lübeck) sowie der Vierten Offiziellen Mirka Derlin (Bad Schwartau).

+++ Die deutsche U19 hat sich für die Endrunde der U19-EM in Schottland (16. bis 28. Juli) qualifiziert. Im abschließenden Gruppenspiel der 2. Qualifikationsrunde reichte nach zwei Siegen zuvor ein 2:2 (1:1) gegen Österreich. Paulina Käte Krumbiegel erzielte die Führung (13.), Melanie Brunnthaler gelang der Ausgleich (28.). Maria Plattner brachte die Österreicherinnen in Führung (61.), Kapitänin Gina-Maria Chmielinski sorgte nur kurz darauf für den Ausgleich (65.).

Aufgeschnappt am 6. April 2019

+++ Die deutsche U19 hat auch ihr zweites Spiel bei der 2. EM-Qualifikationsrunde gewonnen. Nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Griechenland gewann die Elf von Trainerin Maren Meinert mit 5:0 (1:0) gegen Tschechien. Die Tore erzielten Sjoeke Nuesken (8.), Shekiera Martinez (49., 86.), Paulina Käte Krumbiegel (77. Elfmeter) und Marie Müller (80. Elfmeter). Im letzten Spiel gegen Österreich am Dienstag (12 Uhr) in Ludwigsfelde genügt ein Remis zur Teilnahme an der EM-Endrunde in Schottland (16. bis 28. Juli).

Aufgeschnappt am 5. April 2019

+++ DFB-Trainerin Bettina Wiegmann hat ihren U15-Kader für die beiden Länderspiele gegen Tschechien in Prestice (25. April, 17 Uhr) und Domazlice (27. April, 11 Uhr) bekanntgegeben. „Ich erwarte, dass wir uns gegen Tschechien spielerisch gut und robust präsentieren müssen, wenn wir die Spiele erfolgreich gestalten wollen“, so Wiegmann.

Tor: Jil Frehse (Borussia Mönchengladbach), Josefine Osigus (SGS Essen)
Abwehr: Linette Hofmann (Amicitia Viernheim), Felicitas Fee Kockmann (Sportfreunde Lowick), Sonja Lux (FC Memmingen), Lily Reimöller (TSG Gießen-Wieseck), Tomke Schneider (Viktoria Aschaffenburg)
Mittelfeld: Dilara Acikgöz (Sportfreunde Schwäbisch Hall), Ilayda Acikgöz (Sportfreunde Schwäbisch Hall), Jule Betz (1. FC Schweinfurt 05), Vanessa Diehm (1.CfR Pforzheim), Clara Fröhlich (SSV Bergisch Born), Lia Henkelmann (VfL Wolfsburg), Miriam Hils (SuS Kaiserau), Sara Schaller (RB Leipzig), Amelie Schuster (SG Quelle Fürth), Sophie Zdebel (Bayer 04 Leverkusen)
Sturm: Ahlem Ammar (VfL Wolfsburg), Franziska Kett (SpVgg GW Deggendorf), Hadil Larbaoui (SpVgg Altenerding), Dafina Redzepi (TSG Hoffenheim), Cora Zicai (SC Freiburg)

+++ Fünf Tage vor dem Duell gegen Deutschland in Paderborn (9. April, 16 Uhr, ZDF live) hat Japan ein Testspiel in Frankreich mit 1:3 (1:2) verloren. Die Französinnen gingen vor 15.379 Zuschauern in Auxerre früh durch Valérie Gauvin in Führung (3.), allerdings war nicht hundertprozentig zu klären, ob der Ball im vollen Umfang die Torlinie überquert hatte. Rikako Kobayashi gelang für die Japanerinnen nach einem Fehler der gerade erst eingewechselten Torhüterin Sarah Bouhaddi der Ausgleich (24.). Die ihr erstes Länderspiel bestreitende Pauline Peyraud-Magnin hatte sich kurz zuvor bei einem Abschlag ohne Fremdeinwirkung das linke Knie verletzt und musste ausgewechselt werden. Eugénie Le Sommer sorgte für die neuerliche Führung der Gastgeberinnen (33.), die auch in der zweiten Halbzeit Ton angebend blieben. In der Schlussphase traf Kaditiatou Diani (82.).

Aufgeschnappt am 26. März 2019

Die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalelf hat sich durch einen 4:0 (1:0)-Sieg gegen Norwegen für die EM-Endrunde in Bulgarien qualifiziert. Zum Abschluss der 2. Qualifikationsrunde trafen Natasha Kowalski (39.), Sophie Weidauer (73.), die eingewechselte Gentiana Fetaj (90.) sowie Jule Brand (90.+4). Zuvor hatte die DFB-Auswahl 5:0 gegen Schottland und 2:0 gegen Irland gewonnen.

Aufgeschnappt am 24. März 2019

+++ Therese Sjögran, Sportdirektorin des schwedischen Vereins FC Rosengård, spricht mit der taz über die Professionalisierung des Frauenfußballs in Europa, Scouting und fehlende Gleichberechtigung.

Aufgeschnappt am 23. März 2019

+++ Die deutsche U17-Frauenfußball-Nationalelf hat ihr zweites Spiel bei der 2. EM-Qualifikationsrunde in Schotland gegen Irland mit 2:0 (1:0) gewonnen. Nicole Woltmann (34.) und die eingewechselte Natasha Kowalski (62.) erzielten die Tore. Zum Auftakt hatte die DFB-Elf mit 5:0 gegen Gastgeber Schottland gewonnen. Am Dienstag (15.30 Uhr) geht es im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde.

+++ International ist Frauenfußball auf dem Vormarsch. Doch national sieht es ganz anders aus: In den meisten europäischen Ligen sinken die ohnehin schon bescheidenen Zuschauerzahlen. Lediglich England macht eine Ausnahme. Die Deutsche Welle geht der Frage nach, warum das so ist.

Aufgeschnappt am 20. März 2019

+++ Die deutsche U17 hat zum Auftakt der 2. EM-Qualifikationsrunde gegen Gastgeber Schottland in Edinburgh mit 5:0 (4:0) gewonnen. Die Treffer erzielten Sophie Weidauer (11., 50.), Nicole Woldmann (31.), Carlotta Wamser (32.) und Julia Pollak (40.). Am Samstag (13 Uhr) geht es gegen Irland. Am Dienstag (15.30 Uhr) zum Abschluss der Gruppe 4 gegen Norwegen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde in Bulgarien (30. April bis 17. Mai).

Aufgeschnappt am 10. März 2019

+++ 28 Spielerinnen der US-Frauenfußball-Nationalelf haben am Freitag ihren eigenen Verband wegen Diskriminierung verklägt. Mehr dazu gibt es in einem Beitrag des Deutschlandfunks.

Aufgeschnappt am 8. März 2019

+++ Heute hat der Ticketverkauf für das Finale der UEFA Women´s Champions League im Ferencváros-Stadion von Budapest am Samstag, 18. Mai, 18 Uhr, begonnen.

245 Kommentare »

  • bale sagt:

    liebe fans,wenn Frauen nicht mutig gewesen wären

    DÜRFTEN WIR FRAUEN 1.NICHT WÄHLEN!!!!!!! EMPFEHLE KINOFILM ÜBER SUFFRAGETTEN(Emily Pankhurst)
    2.FUSSBALLSPIELEN SCHON GAR NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    meine güte es ist 2018

  • Zaunreiter sagt:

    @Aldur: Warum man rhetorische Fragen stellt, muss ich dir wohl nicht mehr erklären, oder? 😉

    @Fan2: Ich wollts eigentlich gut sein lassen, aber auch nochmal für dich.

    1. Das Thema Religion und Sport.
    Ich bin selbst gläubig, aber Polytheist, und tolerant gegenüber denen mit einem Buch und einem Gott als Grundlage ihres Glaubens.
    Und Jaeline Hinkle würde ich auch, wenn ich die Möglichkeit hätte, sehr gerne in meinem Heim- oder in meinem Lieblingsteam sehen. Und wenn ich als Leistungssportler eine Natio-Team-Karriere vor Augen habe, kann ich doch auch über meinen Schatten springen. Wenn sich allerdings us-soccer Begriffe wie „Equality“ auf seine Fahnen schreibt und dann seine Teams (Frauen wie Männer) in Trikots mit Nummern in Regenbogenfarben auflaufen lässt, und ich aus Glaubensgründen dazu nicht in der Lage bin, und Länderspielreisen offiziell aus „privaten Gründen“ absage, wo doch jeder weiß, wie ich ticke, weil ich auf allen sozialen Kanälen hinausposaune, das ich „schon gut evangelikal bin“, dann wäre mir auch nicht zu helfen. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich heimlich entsprechende Postings wieder lösche, wo sich dann andere Leute einen screenshot davon gemacht haben.

    2. Rechte von Spielern und Spielerinnen:

    Ich geh mal davon aus, die DBU ist so wie der DFB ein gemeinnütziger Verband. Hier in Deutschland garantiert mir die Gemeinnützigkeit Steuervergünstigungen. Ich gehe mal davon aus, dass das in Dänemark auch so sein wird.
    DFB und DBU sind Verbände, die nicht dem Staat gehören, sondern eben Verbände von aktiven und passiven (Ex-)Fußballerinnen und Fußballern sind. Denn dafür wurden sie ja gegründet. Mit den staatlichen Institutionen haben sie nichts gemein. Deshalb kann auch ein Staat an sich von diesen FußballerInnen nicht abhängig sein. Sondern der Verband ist das. Und da habe ich auch als Fußballer das Recht zu sagen: „Ich bekomme zuwenig von euch, gebt mir mehr.“ Darüber kann man dann verhandeln.
    Und so wie die DBU in den letzten 12 Monaten agiert hat, würde ich als dänische staatliche Institution, die für Finanzen zuständig ist, mir Gedanken machen über Steuervergünstigungen gegenüber der DBU und das auch so kommunizieren.
    Das deutsche Spielerinnen so zufrieden sind, mit dem was sie haben und bekommen, ist wohl im System begründet. Stichwort: Duale Ausbildung. Das kann auch eine gewisse Saturiertheit erwecken. Man muss sich ja nicht so großartig anstrengen. Hier wird nämlich immer sehr gerne im Konsens entschieden. Reibereien mag der Michel und die Michaela nicht gerne.

  • Altwolf sagt:

    Bei einem recht oberflächlichen Blickwinkel kann man die Aktionen der dänischen Nationalspielerinnen, insbes. wenn die Wortführerin auch noch in WOB spielt, als „schnöde“ Geldforderung betrachten, die zudem damit auch noch die sportlichen Ziele gefährden. So wie es üblicherweise Gewerkschaften im Rahmen ihres legitimen Streikrechtes auch einfordern.

    Doch wenn ich das Interview mit P.Harder richtig in Erinnerung habe, ging es in erster Linie um die Gleichstellung mit den Spielern der Männer-N11, nämlich in der Abstellungsphase einen Angestelltenstatus des Verbandes zu bekommen, um in dieser Zeit ausreichend gegen Verletzungen u. Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein. Dem Verband schien dieser Wunsch offenbar zu teuer, so daß sich wohl sogar die Männer aus Solidarität finanziell daran beteiligen wollten.
    In den meisten Nationalteams wird das wohl auch von den Verbänden so gehandhabt, offenbar nicht beim dänischen Verband bezüglich der Frauen.

    Da die Vereine hier in Deutschland für die Spielerinnen entsprechende Beiträge an die Berufsgenossenschaft leisten und damit auch die Spielerinnen ausreichend absichern, werden die jedoch nicht für Schäden aufkommen, die nicht im Dienste der Vereine, sondern bei dann anderen „Arbeitgebern“ tätig gewesen sind.

    Dieser doch eigentlich existentielle Wunsch ist dann doch mehr als nur verständlich.

    Aber es mag auch Menschen geben, die nach vorsichtigem „Anklopfen“ dann lieber den Mund halten und dem Schicksal seinen Lauf lassen.

  • Bernd sagt:

    @Altwolf
    Danke für die Hintergründe!

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nun, wenn man meint, dass man eben nicht genug abgesichert ist etc., dann ist ein Streik dennoch nicht legitim. Das einzige legitime wäre dann ein Rücktritt. Und dann sollen die Spielerinnen das dann bitte auch konsequent tun, damit die nächst besseren, die damit leben können, dann ihre Chance kriegen können.

    Und wenn man hierin eine Rechtsverletzung sieht, besteht der geordnete Weg immer noch in einer Klage.

    Oder man könnte es über die Vereine machen, dass Spielerinnen eben nur zu den Clubs wechseln, die eine solche Versicherung übernehmen.

    Oder die letzte Option ist, privat eine solche Versicherung abzuschließen.

    All diese Fälle wären möglich gewesen. Womöglich anstrengender, aber sauberer.

    Ein Streik ist aber nicht nur rechtlich überhaupt schwierig, sondern eben auch dumm, weil man keinerlei Druckmittel hat, weil ich als Verband einfach alle Spielerinnen lebenslang sperren lassen würde und einfach mit neuen Spielerinnen ein Team aufbauen würde. Fertig, aus. Zumindest würde ich Spielerinnen, die deswegen die WM aufs Spiel setzen, nicht zur WM mitnehmen. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass mittlerweile das Gros der Spielerinnen allemal das Geld für eine private Versicherung hätten.

    Wie gesagt, dann bitte ganz oder gar nicht. Daher würde ich diese Spielerinnen nicht mehr nominieren, weil sie zur Genüge demonstriert haben, wie wichtig ihnen die WM ist und sie nur denen die Plätze wegnehmen, die nicht so versnobbt sind und leichtfertig ihre WM-Chance verspielen.

    @Zaunreiter: Wie gesagt, für mich geht es im FF um Leistung, nicht um die Propagierung einer bzw. die Instrumentalisierung für eine politischen Agenda. Und mich erschreckt, wie sehr der Fußball generell sich unreflektiert politisieren und instrumentalisieren lässt für politische Agenden.

    Hier sehe ich die Schuld bei dem US-Soccer-Team, das sich für eine gesellschaftliche Position instrumentalisieren lässt, für die sich manche eben aus Glaubensgründen nicht instrumentalisieren lassen wollen bzw. auch einfach deshalb nicht, weil sie sich generell für nichts und niemanden instrumentalisieren lassen wollen. Das ist jedermanns gutes Recht. Wenn das zum Ausschluss von der N11 führt, ist das per Definition diskriminierend.

    Auf den US-Fahnen wie auch auf den Vereinsfahnen hat nichts anderes zu stehen als USA bzw. der Name des Vereins. Sonst nix!

  • holly sagt:

    im umkehrschluss heisst das sheldon würde auch nazis nominieren.
    na schönen dank für so einen fan.

  • Zaunreiter sagt:

    Versnobbt?
    Streik nicht legitim?

    Was hast du für eine Denkweise, Sheldon aka Fan2 ? Bist du per Zeitkapsel aus dem Biedermeier in der Adenauer-Ära gelandet?

    Willst du auch noch die Deutungshoheit über das, was diskriminierend sein soll?

    Ich zitiere eine unbeirrbare Frau: Damit kommst du nicht durch!

  • Carly B sagt:

    Ich versuche es ja zu verstehen.
    Da schreibt jemand, das der Doublesieger in der stärksten Eur. Liga, gleichzeitig Finalist in der Campions League, bis auf eine Spielerin (P. Harder) nur mit Durchschnittspielerinnen besetzt ist und ohne diese Spielerin ein-zwei Klassen schlechter spielt.
    Der selbe User fragt nun „Was hat P. Harder diese Saison erreicht, das Sie zur Nominierung berechtigen könnte“.
    Bei jedem anderen User wäre ich jetzt verwirrt.

  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da muß man sich schon fragen, was dich speziell dem FF näherbringt, wenn einzig und allein , wie du sagst, die Leistung zählt und sonst sich die Frauen, wie „unmündige“ Arbeitnehmer zu verhalten haben. Nur beim VFL sollen sie den Mund aufmachen und ihren Arbeitgeber und den dahinterstehenden Konzern kritisieren.

    Im Frauenfußball ist es Standard bei Länderspieleinsätzen vom Verband abgesichert zu werden, so wie du (möglicherweise auch nicht) vom Arbeitgeber im Rahmen der erwarteten Tätigkeit abgesichert bist. Wenn man deine Aussage nun als Vorlage nimmt, würdest du selbst bei deiner Arbeit (falls nicht selbsständig) als Arbeitnehmer die durch Unfall bzw. bei der Arbeit erlittenen Verletzungen o.gesundheitliche Schäden selbst tragen u. dich entsprechend auf eigene Kosten absichern. Ja doch, das könnte man eigenverantwortlich nennen und auch die sozialen System entlasten.

    Doch nun zu den Spielerinnen aus Dänemark, die trotz mehrfacher Gespräche diese Absicherung nicht vereinbaren konnten und das, weil offenbar einige „Gipsköpfe“ dieses Verbandes nicht zu einer „fairen“ und „gleichberechtigten“ Lösung bereit sind, möglicherweise noch dem „reinen Männerfußball“ verhaftet sind und die erforderliche Absicherung blockieren.

    Du würdest dann die Gerichte bemühen, was sich in der Regel über Jahre hinzieht, möglicherweise auch in diesem Falle eine Sammelklage nicht zulässig sein könnte und e. Einzelklage dann über die Institutionen nach Ende deiner aktiven Karriere entschieden wird.

    Was also spricht gegen die hier nachvollziehbare Verhaltensweise der Spielerinnen ? Nichts, denn damit haben sie auch die Öffentlichkeit mit ins Boot genommen und die für die Verhandlungen entscheidenden Funktionäre in die Pflicht genommen ihre Blockade auch sachlich zu begründen. Der „mündige“ Bürger kommt offenbar in deinem Alltag nicht vor. Das, was dich stört äusserst du dann lieber hier im Forum, wo ja auch keine Konsequenzen für die „Aufmüpfigkeit“ zu erwarten sind.

  • FFFan sagt:

    @ Carly B.:
    „Ich versuche es ja zu verstehen.“

    Ich habe das längst aufgegeben! 😉

    Im Ernst: ob nun A.Hegerberg oder P.Harder die beste Spielerin der Welt ist, ist doch ein ‚Streit um Kaisers Bart‘. Wir haben es eh nicht zu entscheiden!

  • Bernd sagt:

    @FFFan
    Wenn schon, dann Streit um die „Haare der Kaiserin“.
    An Bart möchte ich in dem Zusammenhang lieber niht denken. 🙂

  • Carly B sagt:

    @ FFFan

    in meiner Sicht ist es eh nur eine Spielerei. Wer glaubt schon ernsthaft die Leistungen der Einzelpersonen in einer Teamsportart, die in unterschiedlichen Frauschaften, verschiedenen Ligen und gegen andere Teams gespielt haben, bewerten zu können.
    Überrascht hat mich allerdings die Bennenung vom „Maro“ für dieses Jahr.

  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Nochmal: Streik im Verein – absolut nachvollziehbar und legitim, da es hier ein geordnetes Angestelltenverhältnis gibt. Streik in der N11 nicht.

    Da geht es nicht um die Frage der Mündigkeit. Die kann man gerne zur Genüge im Verein ausleben.
    Die N11 ist, zumindest in Europa nichts anderes als ein letzter Rest Idealismus. Von ihr wird eine Spielerin nicht angestellt, sondern berufen. Sie kriegt kein Gehalt, sondern Aufwandsentschädigungen und Prämien. Berufungen sind spielgebunden und haben keinerlei rechtliche Bindung. Weder ist ein Verband verpflichtet, eine Spielerin zu berufen, noch ist eine Spielerin rechtlich dazu verpflichtet, eine solche Berufung anzunehmen.
    Das könnte man durchaus auch anders machen, das hat die USA gezeigt. Als die keine geregelte Liga hatten, wurden Spielerinnen ohne Vereine teilweise direkt bei der N11 angestellt für eine befristete Zeit. Das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da können wir gerne von Streikrecht etc. reden.

    Bei einer N11 liegt der Fall anders. Hier kann man für sich jederzeit frei und persönlich entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen man eine Berufung in die N11 annimmt. So wie Hegerberg, die aus welchen Gründen auch immer für sich entschieden hat, bis auf weiteres eben keine Berufungen mehr anzunehmen. Das kann man dann durchaus auch öffentlich begründen und verkünden, was die Gründe dafür sind.

    Dann hat der Verband jederzeit die Möglichkeit, 1. eine andere Spielerin anstelle dessen zu berufen, 2. die Begründung wahrzunehmen und, wenn er will, darauf zu reagieren, und 3. dann aber auch für sich zu entscheiden, ob er die betreffenden Personen noch einmal für die N11 spielen lässt.

    Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen, ist etwas, was ganz und gar nicht geht. Als N11-Spielerin geht es immer erst um die Interessen des Landes, und das Interesse des Landes ist, zunächst einmal die WM-Quali zu sichern. Wenn du dich dazu als Spielerin nicht imstande siehst, dann mach den Platz bitte für andere frei und blockiere ihn nicht mutwillig.

    Ein Verband, der sich darauf erst einmal einlässt, darauf, dass Spielerinnen streiken, und dem konsequenzlos nachgibt, der hat schon verloren. Das sehen wir ja jetzt, dass er gleich den nächsten Streik an der Backe hat.

    Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist. Das dürfte dann ja auch im Sinne der N11-Spielerinnen sein, denen es ja schließlich gar nicht um ihren eigenen Vorteil ging, sondern denen es um das generelle ging. Dann sollte es ihnen schließlich auch nichts ausmachen, sich für die Sicherheit ihrer Nachfolgerinnen zum Märtyrer gemacht zu haben.

    Und für alle anderen ist es die klare Botschaft, dass man sich bereit zeigt, auf Anliegen einzugehen, aber eben nicht so, und dass sie sich das nächste Mal vorher über die möglichen Konsequenzen bei der Wahl der Mittel nachdenken sollten.

  • Fan2 sagt:

    @FFFan und Carly: Nun, einige scheinen es anders zu sehen, ansonsten hätte es hier ja nicht so einen Aufstand gegeben, dass Harder nicht dabei ist.

  • Fan2 sagt:

    Insgesamt muss man dazu aber sagen, dass die dänischen Frauen mit ihrem Streik exakt das erreicht haben, was sie anscheinend wollten, nämlich bis mindestens 2021 wieder in der Versenkung der FF-Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. In den nächsten zwei Jahren werden andere wieder die FF-Welt regieren: Morgan, Taylor, Martens, Le Sommer, vielleicht auch Marozsan oder Marta. WM, Olympia – wen interessiert da schon die CL oder die Bundesliga? Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist. Bei der nächsten EM darf sie sich dann wieder etwas austoben, bevor sie 2023 dann wieder mal bei einer WM zuschauen darf.

    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  • shane sagt:

    „Sich aber erst berufen zu lassen mit dem Vorsatz, das wichtigste WM-Qualispiel platzen zu lassen, ohne dem Verband die Möglichkeit zu geben, kurzfristig zu reagieren und Ersatzspielerinnen zu berufen,“

    „Ich für meinen Teil wäre auf die Anliegen eingegangen, um zu signalisieren, dass es sich durchaus um ein inhaltlich berechtigtes Anliegen handelt, hätte aber jede einzelne Spielerin, die sich an diesem Streik beteiligt hat, lebenslang für die N11 sperren, um zu signalisieren, dass das Mittel in keinster Weise legitim ist“

    hm, wie wäre es denn, wenn du – als verband – rechtzeitig auf das anliegen eingegangen wärst, da es ja inhaltlich berechtigt war, und die sache gar nicht erst bis zu streikdrohung und streik eskalieren zu lassen? im gegensatz zum zeitablauf, den du hier suggerierst, haben die spielerinnen und die spielervereinigung(!) ihre forderungen ja nicht erst drei tage vor dem spiel auf den tisch gelegt, sondern das ganze brodelte bereits monate.

    im übrigen ist der verband der/dem nationaltrainer/in gegenüber in sachen berufung nicht weisungsberechtigt. Und in diesem ganz speziellen fall hatte auch die uefa schonmal signalisiert, dass sie ein B-Team nicht akzeptieren wird (ein eher überraschender anti-streikbrecherischer zug der uefa. aber vermutlich getan mit hinblick auf ähnliche konflikte bei männerteams bzw. -meisterschaften. wo absagen der A-spieler ein ernsthaftes finanzielles risiko für die uefa darstellen.)

    „Harder wird wieder dahin verschwinden, wo sie hergekommen ist.“ – Linköping freut sich schon. würde deren chancen in CL und heimatlicher liga wieder deutlich heben.

  • Fan2 sagt:

    @shane: Linköping war ja auch so unfassbar erfolgreich mit Harder in der CL.

    Nun, da scheint die UEFA damals aber wohl ganz anders vorgegangen zu sein als sie es heute pflegt. Oder wie lässt sich die Tatsache erklären, dass sie jetzt -ausgerechnet wieder beim dänischen Herrenteam – darauf besteht, dass um jeden Preis ein Team aufgestellt wird, welches auch immer, und für den Fall einer Spielabsage mit dem Ausschluss von der EM gedroht wird? Scheinbar scheint man bei der UEFA gelernt zu haben, dass man mit der Unterstützung solcher Streiks eine Tür geöffnet hat, die man nun mit allen Mitteln wieder zu schließen versucht!

    Was die Inhalte betrifft: Nun, da wäre ich in der Tat als Verband durchaus drauf eingegangen, wie gesagt. Doch niemand kennt hier die Details. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verband hier keinerlei Kompromissbereitschaft signalisiert hat. Vermutlich war er aber nicht gewillt, weitere unverschämte Forderungen bezüglich des Gehaltes zu bewilligen. Denn die gab es. Konkret, und das ist bis heute auf Harders Facebook-Account nachzulesen (15.09.2017) gab es die Forderung an den Verband, alle Spielerinnen zu Vollprofis zu machen. Und das ist eine Forderung, die der Verband nur zurückweisen kann, denn die Bezahlung ist Sache der Vereine. Möglicherweise hat sich der Verband von so einer Forderung auch brüskiert gesehen und deshalb dicht gemacht. Verständlich wäre es. Es weiß auch niemand, was am Ende genau die Ergebnisse waren. Wie gesagt, ich hätte mich persönlich durchaus inhaltlich die Kritik aufgenommen, und ich glaube kaum, dass der DBU das nicht getan hat, aber ich hätte mich nie und nimmer erpressen lassen, schon gar nicht, wenn ich nicht muss. Im Gegenteil, in so einer Situation heißt es Härte zeigen und Konsequenzen durchsetzen. Wenn die Spielerinnen den Erfolg dafür leichtfertig opfern, dann heißt es, dafür zu sorgen, dass eben jene Spielerinnen garantiert keinen Erfolg mit dieser Mannschaft mehr haben.

    Der Verband mag nicht positiv weisungsbefugt sein, dennoch kann er Sanktionen verhängen. Unter anderem eben Sperren für die N11.

    Habe gerade übrigens noch einmal nachgelesen: Es gab eine Strafe von 20.000 Euro, die ich als Verband knallhart auf die Spielerinnen umgelegt hätte, je nach Gehalt gestaffelt, sodass es besonders Spielerinnen wie Harder etc. trifft.

    Und gleichzeitig gab es die Drohung, dass Dänemark von allen internationalen Turnieren ausgeschlossen wird, wenn sie noch einmal nicht antreten sollten. Die UEFA war von det Aktion also ganz und gar nicht begeistert.

  • Zaunreiter sagt:

    Ich möchte mal einen Artikel aus der Online-Ausgabe der FR von heute hier reinsetzen, da die Bundesliga noch nicht begonnen hat:

    http://www.fr.de/sport/fussball-wettbewerbe/frauenfussball/frauen-bundesliga-zu-viele-mauerbluemchen-a-1580695

  • Fan2 sagt:

    Tja, wie gesagt, Bedeutungslosigkeit. Wobei es schon etwas scheinheilig ist, was der gute Herr Kellermann da von sich gibt. Erst die Liga kurz und klein kaufen und damit für den Untergang der guten Jugendakademien mitverantwortlich sein, dann den deutschen Nachwuchsspielerinnen reihenweise ausländische N11-Spielerinnen vor die Nase setzen und sich selbst n ****** um die Nachwuchsförderung kümmern, und jetzt aber rummeckern, wieso der deutsche FF den Bach runter geht.

    Wolfsburg hat doch jetzt gemeinsam mit München das, was sie immer wollten: Eine schnarchlangweilige Liga, wo der eigene Meistertitel sicher ist, für die sich aber keiner interessiert. Klubs, die dagegen halten wollen, werden sofort kaputt gekauft, da wird wohl kaum jemand mehr investieren wollen. Und wirkliche Fanrivalitäten, die den sportlichen Verlust etwas auffangen könnten, gibt es auch schon lange nicht mehr. Frankfurt und Potsdam haben keinen Grund, diese auszutragen, und hier scheinen ja gerade die Potsdam-Fans immer wieder zu beteuern, wie gut sie sich doch mit den Wolfsburger verstehen.

    Ein Vollprofistatus wird da kaum etwas helfen. Der FF muss wieder zum Volk, und um ans Volk ranzukommen, helfen garantiert keine überzogenen finanziellen Vorstellungen, sondern nur bodenständige Spielerinnen aus der Mitte des Volkes, die den FF nicht lediglich zum Geldscheffeln nutzen, sondern wirkliche Leidenschaft verspüren lassen. Die auch Umstände in Kauf nehmen, in denen sie nicht verwöhnt werden, sondern wo sie eben nebenher noch nem Studium und/oder nem Job nachgehen, und wenn es kellnern oder Lagerarbeit ist. Solche Spielerinnen würden viel mehr Sympathien sammeln.

    Klar, man würde vllt den Anschluss an den internationalen Topfußball verlieren, aber was macht das schon? Den Zuschauern nichts, wenn es denn nur authentisch ist.
    Zum Drittligisten 1.FCK kommen schließlich auch in der dritten Liga immer noch mehr Zuschauer als zum Erstligisten Wolfsburg bei den Männern.

    Und langfristig geht es sowohl in der N11 als auch für die eigene Liga darum, möglichst viele junge Mädchen zu gewinnen, die auf FF stehen und nicht bloß auf das Geld, was man damit verdienen kann. Und mit so einer Außendarstellung gewinnt man die garantiert nicht.

  • Detlef sagt:

    @Zauni,
    Vielen Dank für den interessanten Link!!!
    Ich bin da ziemlich gespalten, was die Lösungsansätze der Protagonisten angeht!!!
    Ich stimme sowohl Kellermann als auch SiDi zu, daß die Liga feste Termine braucht, und keine Lotterieanstoßzeiten!!!

    Den Begriff „Professionalisierung“ sehe ich dagegen eher skeptisch, vor allem wenn er aus dem Munde von Leuten kommt, für die Geld keine Rolle spielt, weil sie es ja nicht erarbeiten müssen!!!

    Die Bundesliga ist die erfolgreichste Liga Europas, mit den meisten internationalen Titeln, und den meisten Titelträgern!!!
    5 deutsche Vereine haben bisher die CL gewonnen, drei davon sogar mehrmals!!!
    Das hat keine andere Liga zustande gebracht!!!
    Die Ligen in England und Spanien, die im Moment so hochgehypt werden, sind da bisher noch sehr viel schuldig geblieben!!!

    Es gibt also keinen Grund für Untergangsszenarien!!!
    Den Rückstand in der Ausbildung des Nachwuchses hatten wir ja schon beleuchtet!!!
    Da muß in der Tat gewaltig etwas passieren, vor allem in den Natios!!!

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