Hoffenheim verteidigt Platz 2, Kantersieg für Potsdam

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Die TSG 1899 Hoffenheim überwintert dank eines Arbeitssiegs beim 1. FC Köln auf Platz zwei in der Frauenfußball-Bundesliga. Turbine Potsdam kam beim FF USV Jena zu einem hohen Sieg.

Lena Lattwein
Lena Lattwein sorgte für den Hoffenheimer Sieg © imago/Foto2press

Lattwein sorgt für Hoffenheim-Sieg

Die TSG 1899 Hoffenheim kam beim 1. FC Köln zu einem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg. Lena Lattwein erzielte vor 465 Zuschauern im Südstadion den einzigen Treffer der Partie.

Potsdam feiert Kantersieg im Ostderby

Im Ostderby kam der FF USV Jena zum wiederholten Mal in dieser Saison unter die Räder. Am Ende stand vor 432 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld ein 1:6 (1:2). Anna Gasper brachte die Gäste in Führung (23.), Lara Prašnikar erhöhte (37.), ehe Anna Weiß mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer gelang (45.). In der zweiten Halbzeit trafen dann nur noch die Gäste: Bianca Schmidt (48.), zwei weitere Tore von Prašnikar (64., 68.) und erneut Gasper (80.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Klarer Heimsieg für Essen

Die SGS Essen kam zu einem ungefährdeten 5:2 (3:1)-Erfolg gegen den SC Sand. Lea Schüller (5.) und Nicole Anyomi (9.) brachten die Essenerinnen vor 978 Zuschauern im Stadion Essen früh auf Kurs, per Elfmeter erhöhte Schüller zum 3:0 (32.), ehe Franziska Fiebig verkürzen konnte (35.). Jana Feldkamp und (64.) und Schüller mit ihrem dritten Tor (70.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, ehe Dörthe Hoppius noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte (77.).

Remis in Freiburg

Der SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen trennten sich 1:1 (1:0). Die 831 Zuschauer im Möslestadion sahen die Führung von Klara Bühl (21.), die Dóra Zeller anfangs der zweiten Halbzeit ausglich (55.).

Wolfsburg trifft erst in der zweiten Halbzeit

Der VfL Wolfsburg untermauerte seine Tabellenführung am Samstag mit einem 4:0 (0:0)-Sieg gegen den MSV Duisburg. Vor 1.588 Zuschauern im AOK-Stadion waren in der zweiten Halbzeit Alex Popp (50.), Ingrid Engen (56.), Anna Blässe (66.) und Ewa Pajor (86.) erfolgreich.

Später Erfolg für Bayern

Bereits am Freitagabend gewann der FC Bayern München mit 3:2 (1:1) beim 1. FFC Frankfurt. Vor 1.220 Zuschauern im Stadion am Brentanobad brachte Laura Freigang die Gastgeberinnen in Führung (9.). Lineth Beerensteyn gelang der Ausgleich (30.). Die Gäste gingen dann anfangs der zweiten Halbzeit durch Carolin Simon in Front (48.), erneut Freigang traf für die Frankfurterinnen zum Ausgleich (72.). Kurz vor Spielende belang Melanie Leupolz der Siegtreffer für die Münchenerinnen (89.).

Tabelle Frauen-Bundesliga 2019/20

Pos.VereinSp.SUN+-Diff.Pkt.
11312105845437
21311114193234
313101235102531
4137152926322
5137063329421
6135352428-418
7135171424-1016
8134362034-1415
9134181627-1113
10122191533-187
1112219928-197
121302111052-422
Mein Leben als Hope Solo
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  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

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15 KOMMENTARE

  1. Also, die Frankfurterinnen und insbesondere Freigang können einem schon leid tun: Da schiesst sie in zwei Spielen 5 Tore und jeweils kurz Schluss verlieren sie dann doch…

    Dass Hoffenheim sich so schwer tut wundert mich dann doch. Freiburg scheint völlig aus dem Tritt gekommen zu sein.

    • Was mich auch wundert, ist dass hier gar keine Fans von Frankfurt zu diesem Spiel am Freitag Stellung nehmen, vor Allem über die Schiedsrichterin welche ja sehr zum Bayernsieg beigetragen hat in dem Sie den Frankfurterinnen einen klaren Handelfmeter nicht zugesprochen hat und sonst eher sehr oft zu Gunsten der Bayernladies gepfiffen hat. @Helmut wird mir da widersprechen, ist mir aber auch ziemlich egal.

      • Dann widerspreche ich Dir, @Rudi, denn es war kein erkennbares Handspiel, sondern eher der Bauch der Spielerin, von dem der Ball abprallte. Auch die Leistung der Schiedsrichterin war völlig in Ordnung. Dass Arnautis das anders sah, ist nach zwei frustrierenden Niederlagen, die sich erst kurz vor Schluss ergaben, natürlich verständlich.

        • ist halt Ansichtssache wie man eine Schiri-Leistung beurteilt. Du bist wohl Bayern-Fan? Aber auch egal, du vertrittst deine und ich meine Ansicht und deshalb sinnlos mit dir darüber zu streiten.

          • „Aber auch egal, du vertrittst deine und ich meine Ansicht und deshalb sinnlos mit dir darüber zu streiten.“
            Welche Meinung als die seinige sollten enthusio denn vertreten? Deine? (dann hiesse das Deinung!) Und worüber wäre dann noch zu STREITEN, wenn wir doch alle deiner Meinung wären?

      • Es gab zwei Entscheidungen mit Ilestedt (80:05) und Lohmann (83:23).
        Dazu zitiere ich die dazu gehörigen Ausnahmen in den DFB-Regeln:
        … in der Regel (liegt) kein Vergehen vor

        (wenn) Die Hand/der Arm ist nahe am Körper, und die Hand-/Armhaltung
        vergrößert den Körper nicht unnatürlich. Lohmann (83:23)

        Ein Spieler berührt den Ball im Fallen mit der Hand/dem Arm, wobei sich
        seine Hand/sein Arm dabei zum Abfangen des Sturzes zwischen Körper und
        Boden befindet und nicht seitlich oder senkrecht vom Körper weggestreckt
        wird. Ilestedt (80:05)

        mehr werde ich dazu nichts zu sagen.

  2. Die Begegnung in Jena war heute sehr einseitig, und das in beiden Hälften!!!
    Im ersten Spiel im KARLI konnte der USV noch sehr gut mithalten, ja sie führten zur Pause sogar!!!
    Aber diesmal gelang ihnen fast nichts, sie hatten keine einzige echte Torchance in 90 min!!!
    Der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 rührte aus einer der bekannten, und mittlerweile auch liebgewonnenen, haarsträubenden Fehler in unserer Abwehr!!!
    So ganz darauf verzichten wollten wir auch beim abgeschlagenen Tabellenletzten nicht!!! 🙄😩
    Zum Glück für uns konnten die USV Mädels nur einen davon bestrafen!!!
    Der Ball lief eigentlich nur in den Reihen der TURBINEN!!!
    Anfangs hatte man noch keinen richtigen Zugriff auf das Spiel, da die Fehlpässe sich häuften!!!
    Aber nach dem ersten Treffer von ANNA GASPER lief der Ball immer besser in den eigenen Reihen!!!
    Spätestens in der zweiten Halbzeit war nur noch ein Tor unter Belagerung und Beschuß!!!
    3x LARA PRAŠNIKAR, ohweh, die junge Slowenin wird wohl kaum in Potsdam zu halten sein!!! 🙄
    2x ANNA GASPER, die Pause schien ihr gut getan zu haben, sie blühte heute wieder richtig auf!!!
    Und auch BIANCA SCHMIDT hat wieder getroffen!!!
    Damit waren alle drei Offensivkräfte heute erfolgreich!!! 🙂
    Jetzt geht es in die Winterpause, und bis zum 16.02.20 kommen hoffentlich noch 2-3 Verletzte wieder zurück in den Kader!!!

    Leider ist der USV Jena in dieser Verfassung nicht erstligareif!!!
    Auch wenn Potsdam für sie nicht der Maßstab ist, aber auch gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt hat man keinen Dreier holen können!!! 🙄
    Das sieht leider nicht gut aus für die Traditionsmannschaft aus dem Paradies!!!

    Übrigens waren von den 432 Zuschauern heute im Stadion mindestens die Hälfte TURBINE-Fans!!!

    • Zu meiner 100%igen Zustimmung zur obigen Spieleinschätzung ergänze ich mal meine folgenden Feststellungen:
      Mit großer Freude und Begeisterung habe ich die Performance unseres Kükens Marie Höbinger wahrgenommen, die Spiel für Spiel ein fester Teambestandteil mit Start11-Berechtigung zu werden scheint! Ihre Spielfreude und -übersicht, die sie auch unter Gegnerdruck zeigt, sind für ihr junges Alter schon recht beeindruckend – eine echte Verstärkung mit Hinguckercharakter, wovon wir mehrere gebrauchen könnten, weil z.B. Chmielinski im Gegenzug irgendwie abbaut. Bei den Einsatzzeiten einer Dieckmann (?) kann man förmlich davon ausgehen, dass sie zum MSV zurückkehren düfte, was Gerstner auch so bereits, ohne konkrete Namensnennung, kommunizierte.
      Sagrez hat Probleme bereits beim Spielaufbau in ihrer Passgenauigkeit quer vorm eigenen 16er und steil nach vorn. Vielfach gehen die Querpässe zur anderen AV in deren Rücken, sodass diese, bereits im Vorwärtsgang befindlich, abstoppen und umdrehen muss, um den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Das sollte einem Trainer nicht verborgen bleiben und mit entsprechender Einflußnahme zum Abstellen führen, was ich allerdings in keinster Weise feststelle. Auch immer wieder festzustellen, dass Siems es an Übersicht mangelt, was sich gerade in ihrem Rücken abspielt. Obwohl sie frei und unbedrängt ist, ist ihre Spielkonzentration irgendwohin, nur nicht auf ihre Aussenbahn gerichtet.
      Gestern hatte Fischer einige Aussetzer bei Abschlägen zuviel ins Spiel eingebaut. Dadurch ermöglichte sie dem USV massgeblich den Anschlußtreffer. Andere Abschläge gingen unverständlich ins Seitenaus. Da das Trainingssache ist, sollte auch hier der Trainer seine Einflußnahme geltend machen!

  3. Die SGS Essen hat gegen den SC Sand ein starkes Spiel abgeliefert und die 0:3-Hinspielniederlage eindrücklich wettgemacht.
    Turid Knaak saß überraschend auf der Bank, stattdessen nahm Schüller deren angestammte Position auf dem rechten Flügel ein und Anyomi agierte dafür zentral.

    In der Anfangsphase traf Lea Schüller bereits früh zum 1:0 und Nicole Anyomi hätte unmittelbar darauf nach einem Sololauf über das halbe Feld fast das 2:0 erzielt, wurde aber im letzten Moment von einer Verteidigerin geblockt.
    Doch nach einer wunderschönen Flanke von Jacqueline Klasen erhöhte Anyomi in der 9. Minute per Kopf zum 2:0.
    Danach verflachte das Spiel etwas, aber nach einem Foul an der in den Strafraum eingedrungenen Anyomi verwandelte Schüller den Strafstoß mit etwas Glück, weil Sands Torhüterin Klett den Ball zwar noch berührte, aber nur noch ins Tor lenken konnte.

    Nach einem Mißverständnis zwischen Essens unsicherer Torhüterin Kim Sindermann und einer Essener Verteidigerin konnte Fiebig zum 1:3 verkürzen.
    Sand versuchte gelegentlich, Essens Abwehr mit langen Bällen zu überspielen, was aber dank eines guten Stellungsspiels verhindert wurde.

    In der 2. Hälfte konnte sich Klett einige Male auszeichnen, insbesondere bei einer reaktionsschnellen Fußabwehr nach einem Schuss Elisa Senß’s aus der Drehung.
    Doch kurz darauf konnte Sands Verteidigung den Ball nicht aus der gefährlichen Zone befördern, so dass Klasen mit einem Flachschuss auf 4:1 erhöhte.
    Anyomi hob in der nächsten Szene den Ball knapp am Tor vorbei.
    Nach schöner Vorarbeit von Jana Feldkamp erzielte Schüller ihr drittes Tor zum 5:1.

    Doch zum Ärger der Essener Fans wurde Essens Innenverteidigung um Marina Hegering leichtsinnig, schob sich den Ball rund um den 16er hin und her mit der Folge, dass die gerade eingewechselte Dörthe Hoppius Torhüterin Sindermann den Ball vom Fuß nahm, sie umkurvte und den Ball nur noch ins leere Tor schieben mußte.
    Mehr Torchancen konnte Sand sich nicht erspielen, so dass nach einer starken Essener Leistung insgesamt ein verdienter, klarer Sieg heraussprang.

    Kim Sindermann, die in ihrem zweiten Spiel nach ihrer langen Verletzungspause in vielen Aktionen sehr unsicher wirkte und ihre Vertreterin Josie Plehn wieder auf die Bank verdrängt hat, wird in der Winterpause ihren Trainingsrückstand aufholen können und dann ab Februar hoffentlich wieder zu alter Form auflaufen.
    Der vor Potsdam und Frankfurt belegte 4. Tabellenplatz ist jedenfalls ein schönes Ergebnis vor der Winterpause, was auch Markus Högner auf der anschließenden Pressekonferenz zufrieden hervorhob.

    Über den bevorstehenden Weggang von Sacha Glass nach Saisonende wurde auf der Pressekonferenz übrigens kein Wort verloren, weil die anwesenden Pressevertreter wie üblich keine Fragen an die beiden Trainer stellten.

    Gratulation schließlich noch nach Hoffenheim für eine starke Serie und einen überragenden und überraschenden 2. Tabellenplatz noch vor den Bayern. Nur Wolfsburg hat dieser Mannschaft bislang die Grenzen aufgezeigt.

    • Mir kommt die Kritik an Kim viel zu früh: ich finde bemerkenswert dass sie sich frühzeitig der Herausforderung stellt,klar ist die Kopf/Fuß Koordination 😉ist noch nicht wieder die alte aber das schafft sie.
      Saison Fazit bisher:An guten Tagen läuft das Spiel der SGS bemerkenswert flüssig und einige der jungen Spielerinnen haben, wie auch der Trainer in der PK sagte, eine sehr positive Entwicklung hingelegt. Ich nenne mal Senss, Ostermeier und Anyomi. Die etablierten Spielerinnen sind das Rückgrat,da braucht man nicht groß drüber philosophieren😁😁😁
      Aber : manchmal verkrampft das Ganze und plötzlich ist die Sicherheit weg, dann fehlt die Zuordnung und die Konzentration. Und dann setzt es herbe Niederlagen.
      Tja,man kann eben nicht alles gewinnen 😢😜
      Es bleibt spannend in Essen!

  4. Die TSG befand sich gestern in Köln wohl in der „Twilight Zone“ des Fussball und spielte sich ohne richtigem Plan die Zeit vom Konto. Über ein 0:0 hätten sie sich nicht ärgern dürfen.
    Die Hoffenheim-Fans wurden auch immer unruhiger. Auch der Führungstreffer brachte keine Ruhe, aber ein weitaus spannenderes Spiel, wollte der FC auch nicht mit einer Niederlage in die Winterpause.
    Die Hoffenheimer Freude nach Abpfiff war auch dementsprechen ausgelassen.

    Im Gegensatz zum unbeschwerten Hinspiel war das für die TSG ein absoluter Leistungseinbruch.
    Der nächste Spieltag wirds dann zeigen. Die Wolfsburger Meßlatte liegt Meilen höher…
    Ich freue mich drauf.

    • Pauline, ich meine, es ist bereits das 3. Spiel in Folge, in dem Hoffe eine vergleichbare Leistung angeboten hat. Ob das ein Folge des Spielens auf der letzten Rille ist, kann und mag ich allerdings nicht beurteilen. Aber eine Qualität besonderer Art ist es dennoch, auch solche Spiele für sich zu entscheiden und den tabellarischen Vorsprung vor den Bayern weiter zu behaupten.

      • Das sehe ich auch so!!!
        Auch die Bayern haben sich in Frankfurt nicht mit Ruhm bekleckert, und sind nur ganz knapp, und mal wieder mit Dusel und Hilfe der Schiris einer Blamage entgangen!!! 🙄
        Dafür, daß die drei Spitzenreiter 10 Punkte Vorsprung vor dem Rest haben, spielt bisher eigentlich nur Wolfsburg souverän, naja, bis auf die hergeschenkten Punkte gegen die Bayern!!! 😴

  5. Wie kann man nur derart katastrophale Filmaufnahmen in Essen produzieren? Kamera ins Gegenlicht stellen, weil man ja auf keinen Fall vorher wissen kann, wie die Lichtverhältnisse vor Ort sind… Ich glaube, ich habe mich schon früher mal über die Aufnahmen von dort geärgert. Da ist das, was in Jena produziert wird, deutlich professioneller. In Freiburg scheint dagegen das technische Konzept eines Fokussieren einer Kamera zum Zweck des Scharfstellens noch nicht bekannt zu sein: Jede Einstellung war out of focus und damit unscharf.
    Die Flyeralarm Bundelisliga möchte wahrscheinlich die PR Abteilung der Deutschen Bahn noch unterbieten.

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