Der neue Ehrgeiz des FC Bayern München

Von am 14. August 2019 – 8.47 Uhr 19 Kommentare

Am Wochenende startet die Frauenfußball-Bundesliga in ihre 30. Jubiläumssaison. Meister VfL Wolfsburg gilt einmal mehr als Titelkandidat Nr. 1. Doch Bayern München bläst mit neuem Trainer, neuen Spielerinnen und einem Masterplan in dieser und den nächsten Spielzeiten zum Angriff auf die nationale und internationale Spitze.

Von Freiburg nach München: WM-Jungstar Giulia Gwinn und Trainer Jens Scheuer © imago/Lackovic

Es ist noch gar nicht so lange her, da taten sich Spielerinnen und Verantwortliche des FC Bayern München schwer damit, sich zu einer klaren Zielsetzung zu bekennen – „den Abstand verringern“ und „den nächsten Schritt machen“ waren beliebte Worthülsen dieser Zeit. Doch wenige Tage vor Auftakt in die neue Bundesliga-Saison 2019/20 war am schmucken FC Bayern Campus im Norden Münchens von der vornehmen Zurückhaltung der Vergangenheit nichts mehr zu spüren.

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Hungrig nach Titeln

So sagte etwa Abwehrspielerin Verena Schweers, die vor ihrem Wechsel nach München 2016 mit dem VfL Wolfsburg bereits zwei Mal Champions-League-Siegerin wurde: „In der Bundesliga ist dieses Jahr einiges möglich. Unser Ziel ist es, Wolfsburg endlich einmal zu schlagen. Und wenn man letzte Saison im Champions-League-Halbfinale stand, ist man hungrig nach mehr.“ Sprich: Die 30-Jährige würde nach 2013 und 2014 nicht nur gerne ihren dritten deutschen Meistertitel, sondern am Liebsten auch gleich noch den dritten Champions-League-Sieg feiern.

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Neues Selbstverständnis

Die erfrischend klaren Worte passen gut zum neuen Selbstverständnis des FC Bayern München. 2012 gewannen die Münchenerinnen noch eher überraschend den DFB-Pokal und beendeten damit eine 36-jährige Durststrecke ohne Titel. 2015 und 2016 führte Trainer Thomas Wörle das Team gar zwei Mal in Folge zur deutschen Meisterschaft, damals jedoch eher Betriebsunfälle im positiven Sinne, denn die Titel hatte damals im Vorfeld noch keiner so recht auf dem Zettel.

Nicht kleckern, sondern klotzen

Doch erst in den vergangenen Jahren hat der Verein – auch unter dem Eindruck der inzwischen in den Frauenfußball drängenden Großklubs wie Juventus Turin, Manchester United oder Real Madrid – den Ehrgeiz entwickelt, in Zukunft dauerhaft national und international auch im Frauenfußball einen Platz an der Spitze anzustreben. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist bestens über die aktuellen Entwicklungen im In- und Ausland informiert. Zwar hatten die Bayern vor der neuen Saison zahlreiche hochkarätige Abgänge wie etwa die von Fridolina Rolfö (VfL Wolfsburg) und Sara Däbritz (Paris Saint-Germain) zu verzeichnen.

Namhafte Neuzugänge

Doch in Linda Dallmann, Giulia Gwinn und der schon länger ins Auge gefassten Verpflichtung von Carolin Simon konnten nicht minder hochklassige DFB-Nationalspielerinnen hinzu gewonnen werden, ergänzt um die erfahrene Neuseeländerin Ali Riley oder die schwedische Abwehrspielerin Amanda Ilestedt, die in der Vorbereitung einen starken Eindruck hinterließ. Und bis zum Ende der Transferperiode am 2. September soll womöglich noch einmal Verstärkung für die Offensive geholt werden. Noch fehlt dem Team eine Knipserin vom Schlage einer Pernille Harder oder Ada Hegerberg, doch Spielerinnen dieser Kategorie werden in Zukunft auf dem Einkaufszettel stehen.

Vierjahresplan soll Bayern an die Spitze führen

Bayern Münchens Managerin Karin Danner sagt: „Seit drei Jahren verändert sich die Frauenfußball-Landschaft sehr stark, in Deutschland ist die Zeit ein bisschen dahingeplätschert und so wie es bisher läuft, werden wir in den nächsten Jahren nicht weiterkommen. Deswegen haben wir als Verein einen Vierjahresplan erarbeitet, um für die Herausforderungen der kommenden Jahre gerüstet zu sein.“ So wurde nach neun Jahren Trainer Thomas Wörle durch Jens Scheuer vom SC Freiburg ersetzt, der sein Team nach und nach an die nationale und internationale Spitze führen soll.

Testspiele in Toulouse machen Mut

Wegen der Abstellung von neun aktuellen Bayern-Spielerinnen zur WM in Frankreich war die Saisonvorbereitung kurz, erst ab 18. Juli konnte Scheuer mit dem vollen Kader trainieren. Doch die knappe Zeit wurde genutzt und die beiden couragierten Auftritte beim Women´s French Cup in Toulouse haben das Selbstbewusstsein der Bayern gestärkt. Dort gab es zwar zunächst trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung eine knappe 1:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain, zwei Tage später ließen die Münchenerinnen dann einen überzeugenden 5:0-Sieg gegen ein mit A-Nationalspielerinnen gespicktes Team von Chelsea Women folgen – in der Vorsaison wie die Bayern Champions-League-Halbfinalist.

Die Bayern-Spielerinnen im Austausch mit dem Trainerteam © imago/Lackovic

Gefühltes Heimspiel

Doch wo sein Team wirklich steht, wird Scheuer erst am Samstag sehen, wenn er ab 13 Uhr (Highlights in der ARD-Sportschau ab 18 Uhr) mit seinem neuen Team am ersten Spieltag an alter Wirkungsstätte beim SC Freiburg antreten muss. „Ich finde es schön, dass ich gefühlt fast mit einem Heimspiel starte, an einem Ort, an dem ich gerne war. Im Vorfeld ist das ein schwieriges Spiel für mich, aber der ganze Fokus liegt auf einem erfolgreichen Start.“

Kein Bonus für bekannte Gesichter

Ähnliche Emotionen dürften Giulia Gwinn, Lina Magull, Carolin Simon und Laura Benkarth entwickeln, die ebenfalls eine Vergangenheit beim Team im Breisgau haben – allesamt unter ihrem heutigen Bayern-Trainer Scheuer. Doch ein Bonus ist dies für das Quartett nicht. „Alle Spielerinnen müssen sich neu beweisen, auch die, die ich schon länger kenne. Allein die Leistung auf dem Platz zählt“, so Scheuer.

Die Qual der Wahl

Mit attraktivem Offensivfußball will sein Team die Herzen des Münchener Publikums erobern. „Die Zuschauer hier sollen sagen: `Das ist offensiv und mutig´. Auch wenn dann der eine oder andere Fehler mehr passiert.“ Mit seinem Kader sieht sich Scheuer für die Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene gerüstet. „Wir haben sehr gute, kreative Spielerinnen und sind auf jeder Position doppelt besetzt. Ich habe wahnsinnig viele mögliche Startformationen im Kopf.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • GG sagt:

    Ich danke dem gesamten Team des FC Bayern für deren offenen Worte. Mögen entsprechende Taten folgen, gerne z.B. auch in der Form einer letztlich siegreichen UWCL-Viertelfinalauseinandersetzung mit Olympique Lyon.
    So wie ich „meine“ Wölfinnen einschätze, werden diese hiergegen so rein garnichts einzuwenden haben … und sich ansonsten ihren Teil denken bzw. angepasst reagieren.

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  • Rudi sagt:

    @GG,

    also gegen ein Finale FC Bayern gegen Ol. Lyon werden meine Wölfinnen schon was einzuwenden haben.

    (2) 8 Gesamt – 5 hoch – 3 runter
  • Rudi sagt:

    @GG,
    sorry, hab mich bei deinem Beitrag verlesen. Also Viertelfinale gegen Lyon, das gönne ich gerade noch den Bayern-Damen. Ob sie die dann siegreich gestalten ist mir ziemlich wurscht.

    (0) 10 Gesamt – 5 hoch – 5 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Jens,nur angucken,nicht anfassen .

    Wird bestimmt interessant als neutraler Beobachter aus der Ferne mit anzusehen,wie sich die beiden Totengräber des deutschen Frauenfußballs in ihrem Bestreben nach dem Thron zu greifen gegenseitig übertrumpfen.

    Jetzt wo auch Scheuer ibn München aus dem Vollen schöpfen und ihm fast jeder Wunsch für Spielerinnen ermöglicht werden kann wird auch Scheuer für den maximalen Erfolg kein Interesse daran haben,Jugendspielerinnen zu fördern und im Erstligakader einzu bauen.Die Beförderung von Donhauser und Corley war nur ein Alibi um die groß angekündigte Maßnahme,in Zukunft auch vermehrt die eigenen Talente zu fördern gleich wieder über den Haufen zu werfen.

    Man konnte das auch schon in Freiburg beobachten.Gerade zu der Zeit als nach den Verletzungen von Schiewe und Lahr sozusagen die gesamte nominelle Defensive ausfiel,hätte er Stegemann vermehrt Einsatzzeit geben können.Stattdessen stellt er Minge,bzw van Lunteren in die IV und lässt Stegemann auf der Bank bzw in der Zweiten schmoren.

    Von Wolfsburg erwartet schon gar keiner mehr dass sie selbst ihren größten Talenten eine Chance in der Bundesliga geben.

    Aus München sind in den letzten zwei Jahren mit Cerci,Wieder und nun Fudalla bereits zwei viel versprechende Talente geflüchtet.Frohms und Wittje sahen ihre Zukunft auch in einem anderen Verein nachdem sie für sich keine Perspktive mehr sahen.

    Man kann es in München und Wolfsburg gerade jetzt durch die Verpflichtungen von Lindahl und Simon sehen,wie es um ihre Talentförderung steht.

    (-9) 35 Gesamt – 13 hoch – 22 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Korrektur :

    Aus München sind in den letzten zwei Jahren mit Cerci,Wieder und nun Fudalla bereits drei viel versprechende Talente geflüchtet.Frohms und Wittje sahen ihre Zukunft auch in einem anderen Verein nachdem sie für sich in Wolfsburg keine Perspktive mehr sahen.

    So ist es richtig .

    (-5) 25 Gesamt – 10 hoch – 15 runter
  • FFFan sagt:

    Die Saisonvorschau bei ‚miasanrot‘:

    https://miasanrot.de/saisonvorschau-2019-20-bayern-frauen/

    (1) 1 Gesamt – 1 hoch – 0 runter
  • Rudi sagt:

    @SCF Klausi,

    dass du frustriert bist dass der FC Bayern die Spielerinnen aus Freiburg und nun auch noch den Trainer dort einfach „wegkauft“ kann ich durchaus nachvollziehen und dich auch sehr gut verstehen. Aber diese beiden Vereine als Totengräber des deutschen Frauenfußball zu bezeichnen finde ich schon übertrieben und auch unfair. Das müsstest du schon etwas besser begründen was du darunter verstehst. Meinst du damit die Lage bei der Nationalmannschaft oder meinst du den Vereinsfußball in Deutschland?

    (5) 11 Gesamt – 8 hoch – 3 runter
  • Strike sagt:

    Wolfsburg und Bayern sin Spitzenvereine, für die Talentförderung sind andere Clubs zuständig und machen dies auch gut. Natürlich werden die Toptalente danach wieder abgegriffen, doch das ist so im Geschaft. Wo das Geld ist, ist meist auch der Erfolg nicht weit, zumindest die Chancen sind viel größer allein schon durch die Anzahl der Topspielerinnen.

    Ob es immer Sinn macht ist dahingestellt. Es geht auch anders!

    Denke aber es wird auch nachgeholfen und Druck gemacht von eigentlich neutraler Seite auf die Mädels zu wechseln.

    Morgen geht es los und ich freue mich darauf.

    (-3) 11 Gesamt – 4 hoch – 7 runter
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Hatte ich mich doch gerade erst gefreut, dass wir in einem Beitrag fast das Gleiche geschrieben hatten, haust Du jetzt wieder so einen Beitrag raus, für den ich mich als SCF Fan fremdschäme!
    In Deiner persönlichen Missgunst gegenüber einer einzelnen Person kannst Du es scheinbar nicht lassen, immer wieder zu versuchen den Trainer in schlechtem Licht erscheinen zu lassen und merkst dabei noch nicht einmal wie Du Dir selbst widersprichst! Da versuchst Du doch tatsächlich mit einem einzelnen, für mich dazu noch hanebüchenen Beispiel (Greta Stegemann) darzustellen, dass Jens Scheuer, wie zuletzt angeblich bereits beim SC Freiburg zu beobachten war, er kein Interesse hatte Jugendspielerinnen zu fördern. Dies versuchst Du damit zu begründen, dass nicht Greta Stegemann für die verletzten Schiewe und Lahr in der Innenverteidigung eingesetzt wurde, sondern van Lunteren und Minge! Unglaublich was Du da mal wieder zu konstruieren versuchst! Also von vorne und spätestens nachdem Du versucht hast meine Worte zu Naomoto, ins Gegenteil zu verdrehen, auch mit Einzelnachweisen! Mit solchen Falschdarstellungen und Unterstellungen, wie jetzt erneut zu Jens Scheuer darfst Du einfach nicht durchkommen! Habe es Dir bereits wiederholt gesagt, dass ich es immer wieder anmassend finde, wie Du gegen Leute agierst, welche sich hier selbst nicht wehren können!
    1. Greta Stegemann hatte sich bei der Ende 2018 in Uruguay stattfindenden U17 WM selbst am Sprunggelenk verletzt und schaffte es trotzdem wieder rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt, dem Pokalfinale in Köln fit zu werden und nahm danach auch an der U19 EM in Schottland teil!
    http://www.welt.de/newsticker/sport-news/article184272066/Fussball-U17-Juniorinnen-WM-Aus-fuer-Abwehrspielerin-Stegemann.html

    2. Jobina Lahr verletzte sich erst zehn Tage vor dem Pokalfinale beim 0:0 am Brentanobad in Frankfurt. Wir waren vor Ort und mussten direkt nach unserer Ankunft mit ansehen wie sich zuerst Merle Frohms bereits beim Aufwärmen und dann nach nur 11. Minuten auch Jobina Lahr verletzten.
    http://www.scfreiburg.com/node/24087
    Dies war so bitter, war Jobina Lahr doch erst kurz zuvor mit Sara Doorsoun, zur Pressekonferenz und Pokalpräsentation im Kölner Stadion.
    http://www.wz.de/nrw/burscheid-und-region/koeln_leverkusen/zehn-jahre-pokalfinale-in-koeln_aid-38150825

    3. Nach der Verletzung von Jobina Lahr gab es vor dem Pokalfinale nur noch das Spiel gegen Essen vier Tage vor dem Finale. Das Wichtigste war, dass sich bloss keine weitere Defensivspielerin verletzt. Auch bei einer Greta Stegemann wäre dies, fünf Monate nach ihrer Sprungverletzung bei der WM mehr als tragisch gewesen. Die meisten Freiburger Spielerinnen hätten vier Tage vor dem Pokalfinale viel lieber auf der fast nicht mehr vorhandenen Freiburger Reservebank Platz genommen, als beim Finale um den DFB-Pokal.
    Deine Aussage:
    „Man konnte das auch schon in Freiburg beobachten. Gerade zu der Zeit als nach den Verletzungen von Schiewe und Lahr sozusagen die gesamte nominelle Defensive ausfiel,hätte er Stegemann vermehrt Einsatzzeit geben können.Stattdessen stellt er Minge,bzw van Lunteren in die IV und lässt Stegemann auf der Bank bzw in der Zweiten schmoren.“
    empfinde ich daher als eine absolute Frechheit und Falschdarstellung! In dem einen Spiel vor dem Finale bei dem mit „Schiewe und Lahr sozusagen die gesamte nominelle Defensive ausfiel“, wollte Jens Scheuer keinesfalls mit Greta Stegemann den Ausfall einer weiteren Defensivspielerin riskieren, zumal sie nach ihrer eigenen Verletzung gerade erst wieder den Anschluss gefunden hatte! Das behutsame Heranführen einer Spielerin über die „Zweite“ nach einer Verletzung ist meines Erachtens vorbildlich!
    Du verdrehst erneut die Fakten, verschweigst die Verletzung von Stegemann, tust so als ob sie auf der Bank schmoren musste und Scheuer somit auch bei Freiburg schon nicht auf die jungen Spielerinnen setzte. Als Beleg führst du neben van L. ausgerechnet Janina Minge an! Janina M. war zum Zeitpunkt der Verletzung von Jobina L. 19 Jahre, Greta St. 18 Jahre. Für mich belegt das höchstens, dass Jens Scheuer in Freiburg auf junge Spielerinnen setzte, aber keineswegs das Gegenteil. Sorry SCF Klausi, aber was Du da zu konstruieren versuchst, nur um einen Dir ungeliebten Trainer schlecht aussehen zu lassen ist mir als SC Freiburg-Fan peinlich. So etwas, im Kontext mit Äusserungen von Dir z.B. über Gwinn: „Nun kann Gwinn gerade mal unfallfrei geradeaus laufen und fühlt sich schon als was Besseres“, oder Dein angebliches frierendes auf mich Warten, obwohl es an besagtem Tag im Februar mit 20°C selbst im Schatten sehr warm war, oder der Unterstellung ich hätte Naomoto nur wegen ihrem Besuch motiviert gesehen, zeigt mir mit welchen meiner Meinung nach sehr verwerflichen Vorgehensweisen Du arbeitest. Habe den Eindruck um Fakten und Ehrlichkeit scheint es Dir dabei überhaupt nicht zu gehen. Sehr, sehr schade! Wenn nicht in Freiburg, wo denn dann wurde auf junge Nachwuchsspielerinnen gesetzt. Gerade Stegemann, Minge, Gwinn, Bühl und viele mehr stehen für dieses Konzept. Ob Du es willst oder nicht, der verantwortliche Trainer unter dem sich diese Spielerinnen in die „Erste“ spielten, war in den letzten Jahren Jens Scheuer. Deine Versuche die Geschichte umzuschreiben, sind nur allzu offensichtlich. Und für die Zukunft behauptest Du:
    „wird auch Scheuer für den maximalen Erfolg kein Interesse daran haben,Jugendspielerinnen zu fördern“
    Wenn Du uns das dann auch wieder mit einem einzelnen Spiel und einer verletzten Spielerin belegst, die „auf der Bank, oder in der Zweiten schmoren muss“, dann Herzlichen Glückwunsch!
    So schafft man auch das vorbildlichste Verhalten eines Trainers in Bezug auf die Nachwuchsarbeit, negativ darzustellen!
    Im Pokalfinale wollte Jens Scheuer ganz sicher den „maximalen Erfolg“ und setzte dabei genau auf Nachwuchsspielerin Greta Stegemann. Deine Behauptung „mit auf der Bank schmoren“ ist ein ganz, ganz schlechter Witz!

    Bleibe bei meinem Versprechen, gute Beiträge von Dir auch entsprechend zu beurteilen, jedoch genauso falsche Darstellungen mit unwahren Fakten auch ganz klar zu benennen und zu widersprechen!
    Egal wie oft Du noch, wie erst vor einer Woche schreibst:
    „habe ich mich nun dazu entschlossen,meine Teilnahme im Forum auf ein Minimum zurück zu fahren. Danke,das war es von meiner Seite“
    machst Du Dich nicht glaubwürdiger. Deine Teilnahme im Forum war in der letzten Woche mitnichten geringer,
    und das finde ich auch gut so!
    Allerdings wünsche ich mir nach wie vor, einfach ehrliche Darstellung von Sachverhalten und nicht Verdrehungen und derartige Angiffe auf dritte Personen, sowie die Größe Deine Falschdarstellungen auch mal zuzugeben!
    Sorry SCF Klausi, aber wer, wenn nicht der SC Freiburg mit Trainer Jens Scheuer steht für erfolgreiche Nachwuchsarbeit?
    Dein Versuch, dies gerade am Beispiel der Top-Nachwuchsarbeit bei Greta Stegemann anders darzustellen, die trotz Spunggelenkverletzung bei der U17 WM Ende 2018, es trotzdem geschafft hat beim Pokalfinale am 1.Mai, dem bisher wohl bedeutensten Spiel in der Vereinsgeschichte aufzulaufen und danach auch bei der U19 EM dabei zu sein, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen! Viel eher taugt Greta Stegemann als ein weiterer Nachweis, der tollen Nachwuchsarbeit des SC Freiburg unter Jens Scheuer in den vergangenen Jahren. Du musst Jens Scheuer ja nicht mögen, aber etwas Anstand und Ehrlichkeit bei der Beurteilung seiner Arbeit stände Dir gut zu Gesicht. Sonst frage sogar ich mich irgendwann, ob da nicht mehr als nur persönliche Abneigung gegen diesen Trainer, bei Dir dahinter steckt. Dies hatte ich bislang eigentlich ausgeschlossen und Dich gegenüber solchen Angiffen verteidigt.
    Zu dem was in Freiburg unter Jens Scheuer geleistet wurde zum Schluss nur ein einziger der vielen Artikel mit wahren Fakten.
    Bin jetzt schon gespannt was Dir bei Gwinn und Scheuer am Samstag alles Negatives auffallen wird.
    https://fifafrauenwm.sportschau.de/frankreich2019/nachrichten/Neunmal-SCF-DFB-Frauen-made-in-Freiburg,fifafrauenwm2942.html

    (6) 16 Gesamt – 11 hoch – 5 runter
  • Bernd sagt:

    Nachtrag
    @ SCF Klausi Deine Äußerung:
    „Wird bestimmt interessant als neutraler Beobachter aus der Ferne mit anzusehen,wie sich die beiden Totengräber des deutschen Frauenfußballs in ihrem Bestreben nach dem Thron zu greifen gegenseitig übertrumpfen.“

    Sorry aber auch hier widersprichst Du Dir selbst schon in einem Satz!
    Sich selbst als neutraler Beobachter zu sehen, die genannten Teams aber gleichzeitig als, „die beiden Totengräber des deutschen Frauenfußballs“, zu bezeichnen, zeigt Deine falsche Selbsteinschätzung. Neutral bist Du gegenüber den Teams in keinster Weise, das zeigt diese Äußerung, aber auch viele andere, wie gerade erst über Bayerns Trainer. Zwischen dem wie Du Dich siehst und dem wie Du Dich äußerst, besteht ein grosser Unterschied! Sind der FC Barcelona und Real Madrid auch die „Totengräber“ des spanischen Fussballs? Sind Paris S.G. und Ol. Lyon die Totengräber des franz. Frauenfussballs?
    Als SC Freiburg-Fan sage ich ganz klar: Wolfsburg und Bayern sind alles andere als die Totengräber des deutschen Fussballs! Im Gegenteil, das sind die beiden Teams die den deutschen Vereinsfussball derzeit am erfolgreichsten international vertreten können und die Benchmark in der Frauenbundesliga. Natürlich spielt das Geld dabei eine wesentliche Rolle. Dies gilt aber auch für den SC Freiburg, der z.B. gegenüber Jena viel bessere Voraussetzungen hat! Das sehe ich selbst als Freiburg-Fan ein, auch wenn ich die Arbeit bei unserem Sportclub, sowohl bei den Männern, wie auch bei den Frauen sehr, sehr hoch bewerte! Hier wird aus relativ wenig, relativ viel gemacht, daher ist und war die Arbeit von Jens Scheuer und dem ganzen Verein auch vorbildlich!

    Gerade weil hier so seriös gearbeitet wird, wünscht man sich beim DFB Fritz Keller wohl als DFB-Präsident, in der Hoffnung positivere Schlagzeilen zu bekommen. Habe allerdings Zweifel, dass ein seriöser Präsident an der DFB-Spitze allein viel bewirken kann. Hoffe das ihn „gewisse Zwänge“ nicht zu sehr verändern. Keine der letzten WMs der Männer wurde ohne Korruption vergeben. Letztendlich war die Wahl dabei mitmachen, oder keine WM, wobei mir die Wahl für Letzteres lieber gewesen wäre.
    Jan Ulrich meinte auch er hätte niemanden betrogen, weil Doping im Radsport üblich war und man sonst nichts erreichen konnte. Befürchte, dass im internationalen Fussballgeschäft Korruption teilweise leider sehr verbreitet ist. Da bin ich geneigt Fritz Keller von dem Job dringend abzuraten.

    Für den Ausdruck „Totengräber des deutschen Fussballs“ entschuldige ich mich hiermit bei den Bayern und Wolfsburg-Fans ausdrücklich. Dies ist sicher nicht die Ansicht aller SC Fans!
    Gegenüber den Wolfburger Fans möchte ich nochmal sagen, dass ich beeindruckt war, wieviele von Euch nach Köln kamen, obwohl das Finale für Euch kein Neuland war. Respekt!

    (3) 15 Gesamt – 9 hoch – 6 runter
  • SCF Klausi sagt:

    @ Bernd

    Damit Du weiter meckern kannst,schau mal ganz oben bei Bundesliga 2019/20 bei Freiburg,Bayern und Wolfsburg vorbei.Dort findest du genug Stoff um weiter über mich zu philosophieren.

    (-8) 12 Gesamt – 2 hoch – 10 runter
  • ollerRentner sagt:

    @Bernd: Ich bin in Anbetracht der internationalen Entwicklung des Frauenfussballs der Meinung, dass wir derzeit froh über die Stärken von Wolfsburg und Bayern sein können.

    Beide Vereine werden international definitiv ernst genommen.

    Klar müssen beide internationale Spitzenleute rekrutieren, um überhaupt diese Rolle spielen zu können, aber es kommen ja auch Stück für Stück Deutsche Spielerinnen in beiden Vereinen zum Einsatz.

    Beide sind ja offensichtlich für Spielerinnen eine interessante Adresse, um auch ziemlich sicher international auftreten zu können. Ohne diese beiden Vereine würde es inzwischen wohl viel mehr gute Spielerinnen schnell ins Ausland ziehen.

    Dann sollte man auch nicht vergessen, dass schon fast verzweifelt versucht wird mehr Zuschauer zu bekommen. Hier spielen Medien, speziell Fernsehen, mit Sicherheit die wichtigste Rolle. Wer dort zufällig im Rahmen der Sportschau am Sonnabend Zusammenfassungen eines guten Spiels sieht, könnte durchaus neugierig werden.

    Man kann in diesem Sinne wirklich nur hoffen, dass Wolfsburg die Form der Vorbereitungsspiele noch ausbauen kann und dann öfter in diesen Zusammenfassungen gezeigt wird. Der Angriff mit Ewa Pajor, Pernille Harder und der sich offensichtlich gut zurecht kommenden Svenja Huth spielt teilweise atemberaubend. So etwas wird auch manchen Sportschausehern auffallen, die eigentlich nur auf ihren „echten Fussball“ warten.

    Da beide Mannschaften auch international mithalten können, sind sie momentan unbedingt notwendig um Aufmerksamkeit für Frauenfussballspiele bei denen zu bekommen, die so etwas sonst nicht sehen.

    (5) 9 Gesamt – 7 hoch – 2 runter
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi

    Mir ist schon klar, dass Du gerne von deinem Beitrag vom 14.August 2019 um 19.35 Uhr ablenken möchtest und auf Deine Beiträge verweist in denen Du neutral viele Daten wiederholst, welche ohnehin bereits auf womensoccer stehen. Anschl. gibst Du Deine Prognose ab. Vollkommen o.k., kannst Du gerne so machen. Wie bereits gesagt, freue mich über jeden vernünftigen Beitrag von Dir. Wundere mich lediglich ein wenig über Deine Aussage, bezgl. Deiner Absichten in puncto Minimum und der Realität.

    Ob Du es glaubst oder nicht, wenn ich SCF Klausi lese, bin ich jedes mal froh, wenn ich dahinter einen sachlichen, kurzen oder langen, emotionalen oder ruhigen, konstruktiven oder banalen Beitrag über wen und was auch immer lese!
    Hauptsache der Beitrag ist ehrlich, die Fakten stimmen, es wird nichts verdreht und keine Dritten bösartig und/oder zu Unrecht angegangen.
    Da ich mich bezgl. des SC Freiburg auch ein klein wenig auskenne, nervt es mich sehr wenn Dinge falsch dargestellt werden, Unwahres geschrieben wird, und Spielerinnen oder Trainer übel von Dir angegriffen werden, obwohl diese für den Verein Ihr Bestes gegeben haben. Es kennt sich verständlicher Weise nicht jeder hier im Forum beim SC Freiburg aus, so wie ich auch wenig über viele andere Vereine weiß! Gerade deshalb hat man als Insider des SC Freiburg als den ich Dich betrachte, eine Verantwortung und auch Pflicht ehrlich und gewissenhaft über den Verein, sowie über Trainer und Spielerinnen zu berichten. Schließlich ist es ganz normal, wenn man als Kenner eines Vereins von diesem berichtet, einem erst Mal geglaubt wird. Deiner Verantwortung wirst Du aber in manchen Deiner postings leider in keinster Weise gerecht. Wenn Du Fakten falsch darstellst, Sachverhalte verdrehst und gegen Dritte agitierst, ärgert mich das zunehmend sehr! Das Dritte sich hier nicht wehren können muss man nicht ausnutzen, wie auch, dass Viele gar nicht merken können wie Du manipulierst!
    Gerade Dein gestriger Beitrag zeigt dabei Deine Vorgehensweisen deutlich! Kann jedem nur sehr empfehlen sich mit SCF Klausis Beitrag inhaltlich zu befassen und die Fakten zu überprüfen.
    Greta Stegemann als ein Beispiel dafür anzuführen, dass Jens Scheuer schon in Freiburg kein Interesse daran hatte, Jugendspielerinnen zu fördern, ist in meinen Augen megadreist! Gerade Sie ist doch ein Paradebeispiel für die gute Nachwuchsarbeit beim SC! Jens Scheuer schenkte Ihr das Vertrauen sogar im Pokalfinale, während Du schreibst er ließ Stegemann auf der Bank schmoren, nachdem die komplette IV verletzt war. Da hast Du die Rechnung aber ohne mein Erinnerungsvermögen gemacht! Dieses wurde noch nicht einmal sonderlich strapaziert, hatte ich in Frankfurt doch live mitbekommen, wie sich Jobina Lahr erst bei diesem vorletzten Auswärtsspiel der Saison verletzte. Von Dir zu lesen, dass Scheuer nicht auf die Jugendspielerinnen setzt, weil er anstatt der zu dem Zeitpunkt 18 jährigen die 19 jährige Janina Minge brachte, ist meines Erachtens ebenfalls entlarvend für Dein eigentliches Ansinnen, mal wieder irgendwas gegen Jens Scheuer zu konstruieren.
    Im Pokalfinale standen übrigens einschl. Greta Stegemann mit Gwinn, Bühl und Minge vier Teenies in der Startelf des SC Freiburg! Hat es das zuvor schon einmal gegeben? Soviel dazu, dass Jens Scheuer angeblich nicht auf Jugendspielerinnen setzt! SCF Klausi, ich finde es einfach traurig, dass Du jegliche Fakten ignorierst, nur um Stimmung gegen Dritte zu machen die Du nicht magst. Ich selbst kann damit leben, aber dass Du Dritte da mit reinziehst, wie Scheuer, Gwinn, Naomoto und zuletzt Stegemann nimm ich Dir übel, denn diese Personen können dies hier leider nicht dementieren, sondern zuhause allenfalls mit dem Kopf schütteln, wenn Sie so etwas lesen. Bitte bemühe Dich in Zukunft um ein ganz klein wenig Fairplay gegenüber Dritten, dann kann man Dir auch vertrauen! Du ersparst mir zudem viel Arbeit, wenn ich nicht immer wieder Sachverhalte richtig stellen muss und Du musst dann auch nicht auf andere Beiträge von Dir ablenken!

    (3) 11 Gesamt – 7 hoch – 4 runter
  • SCF Klausi sagt:

    @ Bernd

    1:0 für Dich.Ich habe meine Aussage zu Stegemann überprüft und gebe Dir recht.Rückwirkend bis zum ersten Pflichtspiel im Jahr 2019 war Stegemann inklusive Pokalspielen 11 mal im Kader und stand davon 7 mal auf dem Platz.War klar mein Fehler und habe es offenbar mit Müller verwechselt,die im selben Zeitraum weniger Spielminuten erhielt.

    Trotzdem bleiben Scheuer und Gwinn für mich völlig überbewertete […] die noch keine meßbaren Titel vorzuweisen haben außer Gwinn einen U17 EM Titel.Der Titel für die weltbeste Fußballazubine hätte auch Oberdorf verdient gehabt weil sie trotz ihres
    Alters im Vergleich zu Gwinn mehr Präsenz gezeigt hat.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen.

    (-1) 9 Gesamt – 4 hoch – 5 runter
  • Pauline sagt:

    Die Zielstellung von Bayern ist eines Erstligisten gerecht.

    Potsdam ist nicht so anspruchsvoll 🙁 man schreibt von Entwicklungsmodus die nächsten 2-4 Jahre (zurück liegen 3 Jahre)
    Das Konzept sollte sich eine Zweite Mannschaft auf die Fahne schreiben.(Spielerinnen heranzuführen)

    Bei den Männern bekommt ein Trainer 2-6 Monate Zeit .

    Potsdam hat die letzten Titel 2012 erreicht —neue Zielstellung 2020

    traurig 🙁

    (-2) 10 Gesamt – 4 hoch – 6 runter
  • Thomas sagt:

    @Pauline
    Eine Zielsetzung sollte sich immer an den aktuellen Gegebenheiten orientieren. Es ist sicherlich unsinnig, dass jeder Erstligist den Meistertitel als Ziel ausgeben muss („Die Zielstellung von Bayern ist eines Erstligisten gerecht.“)
    Potsdam hat den jüngsten Kader aller Bundesligisten, 5 Nationalspielerinnen (4x D und 1x SWE) haben den Verein verlassen. Auch wenn viele Turbine-Fans gerne noch von Platz 1 oder 2 träumen muss man realistisch einschätzen, dass Turbine nicht mehr zu den Klubs gehört, die die Liga bestimmen (ebenso wie der 1.FFC Frankfurt oder der SC Freiburg). Ohne das große Geld gibt es halt nur die Möglichkeit junge Talente (die bei den Spitzenklubs keine Spielpraxis erhalten) oder günstige Spielerinnen aus z.B. Slowenien zu holen. Wenn man dies akzeptiert kann man als Klub auch anders agieren und sich nach außen auch so präsentieren. Hat zwar leider auch etwas von Resignation, aber zumindest landet man dann nicht so hart wie z.B. ein SiDi.
    Allerdings würde Bernd Schröder wahrscheinlich auch heute noch sagen, dass man Platz 1 oder 2 erreichen will… (Das Maximale fordern um das Minimale zu erreichen)

    (2) 2 Gesamt – 2 hoch – 0 runter
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Nein, nicht 1:0 für mich. Das ist kein Spiel wo es für mich etwas zu gewinnen gibt. Habe Dich in meinem vorletzten Satz noch um etwas Fair Play gegenüber Dritten gebeten.
    „Bitte bemühe Dich in Zukunft um ein ganz klein wenig Fairplay gegenüber Dritten, dann kann man Dir auch vertrauen!“

    Dass Du direkt in Deinem nächsten posting gegen die Womensoccer-Leitlinien verstösst, als Du über Dritte, nämlich Scheuer und Gwinn schreibst, enttäuscht mich daher ungemein.

    Hatte bereits geschrieben, dass es Dir meines Erachtens gar nicht um Stegemann oder die Jugendspielerinnen geht,
    „Von Dir zu lesen, dass Scheuer nicht auf die Jugendspielerinnen setzt, weil er anstatt der zu dem Zeitpunkt 18 jährigen die 19 jährige Janina Minge brachte, ist meines Erachtens ebenfalls entlarvend für Dein eigentliches Ansinnen, mal wieder irgendwas gegen Jens Scheuer zu konstruieren“,
    was Du leider sofort wieder bestätigst!
    Trotz Ihrer Verletzung stand Stegemann 11x im Kader und sieben Mal auf dem Platz! Mit Marie Müller hast Du nun das nächste Freiburger Jungtalent angesprochen, die gerade das Abi gemacht hat und sich direkt danach bei der EM ausgezeichnet, und in die „Elf des Turniers“ gespielt hat. Auch sie ist ein tolles Talent und nicht zuletzt durch die gute Jugendarbeit beim SC, zählte sie zu den Besten der EM.
    Warum du jetzt auf einmal meinst, Du hättest G. Stegemann mit M. Müller verwechselt, erschließt sich mir in keinster Weise. Als Ersatz für C. Schiewe oder J. Lahr kam Müller nie in Frage! Auch optisch kann man Stegemann und Müller nicht verwechseln. Nachdem ich hier im Forum empfohlen habe Deinen Beitrag und die Fakten mal zu überprüfen, kommst Du jetzt mit dieser angebl. Verwechslung. Das kann glauben wer will, aber dafür kennst Du Dich meines Erachtens beim SC Freiburg viel zu gut aus. Worum es Dir meiner Meinung nach ging und anscheinend immer noch geht habe ich bereits geschrieben. Leider wiederholt sich die Art wie Du vorgehst des öfteren. Aus diesem Grund habe ich Dir bereits wiederholt „versprochen“ so etwas auch in Zukunft nicht unkommentiert zu lassen. Bitte Dich erneut darum, gegenüber Dritten etwas mehr auf Fair Play zu setzen. Ansonsten werde ich auf solche Behauptungen von Dir auch zukünftig mit Fakten antworten.
    Jetzt kommst Du auf einmal mit „messbaren Titeln“ um Scheuer und Gwinn als überbewertet darzustellen. Sorry, das ist genau das was ich meine.
    Wer hat denn in Deutschland „messbare Titel“ geholt, seit Jens Scheuer Frauentrainer ist? Genau, die Trainer von Wolfsburg und Bayern. Meinst Du ernsthaft Jens Scheuer hätte mit Wolfsburg keinen Titel geholt? Wäre er dann ein besserer Trainer? Sorry SCF Klausi auch diese Argumentation von Dir empfinde ich als schlechten Stil! Du nimmst Bewertungskriterien wie Du sie gerade brauchst! Ist der SC endlich mal im Pokalfinale, redet man über den schlechten Tabellenplatz, wird der SC Dritter, ist er schon wieder nicht ins Finale gekommen. Man kann da beliebig variieren. Irgendwas war unter Scheuer bestimmt immer schlecht, jetzt sind es halt die nicht messbaren Titel, nachdem Scheuer mit seinem Team im Pokalfinale war.
    Ganz ehrlich SCF Klausi, meine Bewertungskriterien sind ganz Andere. Hätte ein Trainer mit dem Gladbacher Frauenteam letztes Jahr die Klasse gehalten, wäre dieser für mich Frauenbundesligatrainer des Jahres gewesen, sei er auch nochso meilenweit weg von irgendwelchen Titeln. Volker Finke und Christian Streich haben mit den Teams der 1.Bundesliga Männer nie Titel geholt und werden dies wohl auch nie, trotzdem waren/sind sie großartige Trainer.
    Welche unglaublichen Erwartungen hast Du eigentlich an Giulia Gwinn?
    Immerhin hast Du Ihr in Deiner netten Art bereits bescheinigt, dass „Sie geradeaus laufen kann“. Wer von den aktuellen Spielerinnen in Ihrem Alter hat denn schon welche Titel geholt? Muss man mit dem SC Freiburg Titel von ihr erwarten? Gibt es eine bessere Auszeichnung als den FIFA Young Player Award bei einer WM für eine so junge Spielerin.
    Glaubst Du wirklich, dass jemand der Greta Stegemann mit Marie Müller verwechselt, besser entscheiden kann, wer eine Topspielerin ist, als das internationale Fachkomitee bei einer WM?
    In der Saison 17/18 wurde Giulia Gwinn von Trainern und Verantwortlichen der ersten und zweiten Bundesliga zur Newcomerin der Bundesliga-Saison gewählt. Haben die alle weniger Ahnung als Du?
    Sorry SCF Klausi, ich habe keine Ahnung welche sportlichen Erfolge Du in Deinem Leben bisher erreicht hast. Meine sind bescheiden, aber nicht nur deshalb habe ich grossen Respekt davor was Giulia Gwinn in Ihrem jungen Alter bereits erreicht hat! Bin mir auch ganz sicher, dass noch weitere „meßbare Titel“ bei Giulia Gwinn dazu kommen werden!
    Nicht so sicher bin ich mir leider, ob Du mal RESPEKT vor der Leistung und dem Ereichten der Spielerin zeigst! Dein Kommentar mit „dem geradeaus laufen“ zeigt eher das Gegenteil, Dein aktueller Verstoß gegen die w.s.-Richtlinien ebenfalls. Schade!

    (3) 7 Gesamt – 5 hoch – 2 runter
  • Pauline sagt:

    Thomas
    Unsinn
    kein Unsinn … Warum ist eine Spielrin wie Hut weggegangen
    … um Titel zu gewinnen
    Die nächsten Leistungsträger gehen in der kommenden Saison 20/21
    Den Kader hat der Trainer zusammengestellt(kann man sich so schön verstecken wenn es nicht läuft)

    Konzept in Potsdam ist Alibi

    (1) 5 Gesamt – 3 hoch – 2 runter
  • Thomas sagt:

    @Pauline
    Du hast Recht, Svenja Huth ist nach Wolfsburg gegangen, weil sie dort zu 90% einen Titel holen wird und in der ChampionsLeague spielen kann(vielleicht verdient sie nebenbei auch etwas mehr, was aber auch ok ist). Wieso geht eine Giulia Gwinn von Freiburg zu den Bayern? Sicherlich aus ähnlichen Gründen. Und aus den gleichen Gründen wird bei Turbine auch im nächsten Jahr die ein oder andere Spielerin gehen.
    Wieso sind vor ca. 10 Jahren die großen Namen(Alushi, Kessler, Angerer usw.) nach Potsdam (und Frankfurt) gegangen? Aus den gleichen Gründen aus denen sie halt jetzt zum VfL oder den Bayern gehen.
    Das muss man akzeptieren und versuchen das Maximale herauszuholen. Die reinen Frauenfussballklubs und Klubs ohne örtlichen Männer-Bundesligisten werden weiter an Bedeutung verlieren. Frankfurt wird von der Eintracht übernommen, für Turbine, Sand, Essen, Jena usw. gibt es diese Option nicht. Wo sollen die Millionen herkommen um sich ein paar Weltklasse-Spielerinnen zu kaufen für den sportlichen Erfolg? Für ein entsprechendes Konzept wäre man dir bei den genannten Klubs sicher sehr dankbar.

    (1) 1 Gesamt – 1 hoch – 0 runter

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen