U19-EM: Deutschland stürmt vorzeitig ins Halbfinale

Von am 19. Juli 2019 – 19.37 Uhr 21 Kommentare

Die deutsche U19 hat auch ihr zweites Spiel bei der EM in Schottland gegen Belgien gewonnen und damit vorzeitig den Halbfinaleinzug und auch die Teilnahme an der U20-WM perfekt gemacht.

Das Logo des DFB

Das Logo des DFB ©️ DFB

Im McDiarmid Park von Perth gewann die Elf von DFB-Trainerin Maren Meinert nach dem Auftaktsieg gegen England ihr zweites Spiel in Gruppe B gegen Belgien mit 5:0 (2:0).

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Deutschland und Spanien im Halbfinale

Da Spanien im zweiten Gruppenspiel gegen England durch einen Treffer von Olga Carmona (22.) mit 1:0 (1:0) gewann, stehen sowohl die Deutschen als auch die Spanierinnen bereits im Halbfinale. Am Montag treffen beide Teams im abschließenden Gruppenspiel im direkten Duell aufeinander (17 Uhr, SPORT1 live), Deutschland reicht dabei gegen Spanien ein Remis zum Gruppensieg. Durch die Halbfinalteilnahme hat die DFB-Elf einen Startplatz bei der U20-WM 2020 sicher.

Sehenswerter Freistoß von Anyomi

In der ersten halben Stunde taten sich die DFB-Spielerinnen gegen eine kompakte und gut organisierte belgische Elf noch schwer. Und so war es dann auch ein Standard, der die Führung brachte: Nicole Anyomi verwandelte einen direkten Freistoß aus rund 20 Metern zur deutschen Führung in den Winkel (35.).

Krumbiegel trifft artistisch

Nun kam mehr Schwung ins deutsche Spiel, Paulina Krumbiegel erhöhte mit einer artistischen Einlage zum 2:0 (41.). In der Folge hatten die DFB-Spielerinnen die Partie im Griff, Melissa Kössler erhöhte aus der Distanz (53.), die belgische Torhüterin Femke Bastiaen ließ den Ball durch die Finger gleiten.

Zweiter Treffer von Anyomi

Bei Belgien schwanden nun Kraft und Ordnung immer mehr, Anyomi schloss eine schöne Einzelleistung zum vierten deutschen Treffer ab (57.). Doch damit noch nicht genug: Lisa Ebert war nach einer Ecke per Kopf zur Stelle (81.). In der Schlussminute hätte Gina-Maria Chmielinski fast das halbe Dutzend voll gemacht (90.).

Alles offen in Gruppe A

Noch offen ist der Kampf in Gruppe A, wo nach dem zweiten Spieltag noch alle vier Teams Halbfinalchancen haben. Norwegen zeigte sich nach der 0:5-Niederlage gegen die Niederlande zum Auftakt erholt und bezwang Gastgeber Schottland mit 4:0 (4:0). Die Tore erzielten Emilie Bragstad (21.), Anna Jøsendal (24.), Jenny Kristine Røsholm Olsen (45.) und Rikke Bogetveit Nygård (45.+3).

Frankreich siegt spät

Im zweiten Spiel der Gruppe A gewann Frankreich gegen die Niederlande 3:1 (1:1). Die Führung von Naomie Feller (5.) glich Jonna van de Velde (7.) rasch aus. Doch in der Schlussphase sorgte die eingewechselte Malvine Malard mit zwei Treffern für die Entscheidung (85., 90.+3). Die Entscheidung um den Halbfinaleinzug fällt am Montag in den Spielen Niederlande gegen Schottland und Frankreich gegen Norwegen.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • SCF Klausi sagt:

    HF erreicht und Quali für die U20 WM auch eingetütet.

    Die Mädels der N11 sollten mal bei den Teenies vorbei schauen und sich Anschauungsunterricht nehmen wie Fußi geht.

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  • bale sagt:

    freut mich sehr, das die jungen wilden so gut dastehen gibt Hoffnung,wo spielt Krumbiegel?

    (6) 10 Gesamt – 8 hoch – 2 runter
  • FFFan sagt:

    Das läuft für unsere U19 bisher ja ganz hervorragend! Nach zwei Spielen ist das Minimalziel bereits erreicht, die WM-Qualifikation geschafft. Jetzt kann man ohne Druck und mit viel Selbstvertrauen ins letzte Gruppenspiel gegen Spanien gehen, wohlwissend, dass der Titelverteidiger ein ganz anderes ‚Kaliber‘ ist als Belgien.

    Alles offen in Gruppe A? Schottland hat nur noch äußerst theoretische Chancen aufs Weiterkommen: nötig wäre ein Sieg gegen die Niederlande mit fünf Toren Unterschied und gleichzeitig dürfte Norwegen gegen Frankreich keinen Punkt holen! Auch Norwegen ist in einer schlechten Position, da sie praktisch auf schottische Schützenhilfe angewiesen sind. Nur ein Sieg gegen Frankreich mit mindestens vier Toren Unterschied ließe die Skandinavierinnen unabhängig vom Ergebnis des Parallelspiels ins Halbfinale einziehen!
    Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Frankreich und Niederlande die nächste Runde erreichen und sich damit auch für die U20-WM qualifizieren.

    (8) 12 Gesamt – 10 hoch – 2 runter
  • FFFan sagt:

    @ bale:

    P.Krumbiegel spielt bei der TSG Hoffenheim!

    (10) 10 Gesamt – 10 hoch – 0 runter
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi

    Vor weniger als einem Jahr sah die Betrachtung einiger Foristen nach der U19 bei der EM in der Schweiz noch ganz anders aus.
    Nach der Niederlage gegen Spanien war Maren Meinert und U19-bashing bei vielen Schreibern angesagt. Erinnere mich noch so genau, weil ich mir die Halbfinalspiele in der Schweiz vor Ort angeschaut hatte und die EM intensiv verfolgte.
    Du hattest beispielsweise geschrieben:
    SCF Klausi sagt:
    30. Juli 2018 um 21.15 Uhr
    „Kann mir mal jemand sagen wie man das Spiel von Frau Maren Meinert nennt? Fußball jedenfalls nicht!
    Bei unseren Mädels war keine Taktik erkennbar,keine Technik vorhanden,die elementarsten Dinge wie Ballannahme und Passspiel nicht vorhanden.“

    Da scheint Maren Meinert im letzten Jahr sehr gute Arbeit geleistet zu haben, denn mit Lisa Ebert, Lisann Kraut, Marie Müller, Paulina Krumbiegel, Anna-Lena Stolze, Melissa Kössler, Nicole Anyomi standen gleich sieben Feldspielerinnen auf dem Platz die im Finale 2018 angeblich die elementarsten Dinge nicht beherrschten. Nebenbei, diese U 19 Spielerinnen schossen auch alle fünf Tore.

    Heute hingegen, sollen sich die Spielerinnen des Nationalteams mal „Anschauungsunterricht bei den Teenies“ nehmen, „wie Fußi geht“.

    Sorry Klausi, aber das ist mir in beide Richtungen zu schwarz/weiß und zu extrem. Bei der Bild-Zeitung verstehe ich solche Extreme, denn die wollen mit reißerischen Titeln ihr Blatt verkaufen, aber warum in diesem Fachforum?
    Heißt es dann nächsten Mai bei Dir: „Jens Scheuer, Trainer des Jahres und Giulia Gwinn Königin von Bayern“? Gewissen Unterhaltungswert, könnte ich bei dieser Schlagzeile nicht leugnen, aber ein bissle Schwarz/Weiß wär`s scho, oder?

    Hab nach der U19 EM im letzten Jahr bereits geschrieben:
    Bernd sagt:
    1. August 2018 um 1.03 Uhr Uhr
    „Hier wird aber schnell und scharf geschossen!
    Nach einem richtig schlechten Finale der deutschen Mannschaft wird so gut wie alles in Frage gestellt und bereits einen Tag nach der U19-EM werden Rücktritte und Entlassungen gefordert!
    Im Fußball geht das immer sehr schnell mit dem hochjubeln und dem verurteilen. Da bleibt kaum Raum für eine weniger emotionale Betrachtung.“ „Das Krumbiegel tolle Pässe schlagen kann, Spielerinnen Bälle annehmen, behaupten und verwerten können, alles das hatte die deutsche Mannschaft vorher bereits gezeigt. Glaubt denn jemand ernsthaft Maren Meinert hat es dem Team in drei Tagen verlernt?“

    Wirklich interessant nochmal mit ein wenig Abstand zu lesen was nach der letzten U19-EM alles geschrieben wurde.
    Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern; wird Politikern gerne vorgeworfen. Da gab es noch so ein Spruch, irgendwas mit; an die eigene Nase fassen.
    Nunja, als nächstes steht ja wieder das Spiel gegen Spanien an und die müssten eigentlich, schaut man sich die diversen Beiträge von vor einem Jahr so an, in den U-Teams nahezu unschlagbar sein. Egal wie dieses Vorrundenspiel auch ausgeht, stellt sich die Frage ob beide Teams alles zeigen, da sie bereits für das Halbfinale qualifiziert sind und ein nochmaliges Aufeinandertreffen im Finale möglich ist.

    Von mir auf jeden Fall einen herzlichen Glückwunsch an das U19-Team zum Einzug ins Halbfinale und weiter viel Erfolg. Diesmal bin ich dann leider nicht live vor Ort. Hoffe das ist für das Finale dann ein gutes Omen!

    (5) 33 Gesamt – 19 hoch – 14 runter
  • fufbal van sagt:

    Bernd schreibt:
    „Da scheint Maren Meinert im letzten Jahr sehr gute Arbeit geleistet zu haben, denn mit Lisa Ebert, Lisann Kraut, Marie Müller, Paulina Krumbiegel, Anna-Lena Stolze, Melissa Kössler, Nicole Anyomi standen gleich sieben Feldspielerinnen auf dem Platz die im Finale 2018 angeblich die elementarsten Dinge nicht beherrschten. Nebenbei, diese U 19 Spielerinnen schossen auch alle fünf Tore“.
    Villeicht hast du damals nur nicht ganz klar verstanden, wie diese Kritik gemeint war?
    Aber villeicht deshalb, weil dir auch nicht ganz zu sein scheint das, nicht Frau Meinert diesen Spielerinnen die elementarsten Dinge des Fussballs beibringt und zwar weder jemahls zuvor noch, im letzten Jahr.
    Soviel sollte den „Fachlauten“ in einem „Fachforum“ aber hoffnungsvol klahr sein.
    Aber eine Menge Event-Fans, die einfach zuerstmal fuer die Siegesfeier da sind halten, sich ja villeicht auch schon, fuer Fachleute, wenn sie wissen wer, die Trainerin und wer die Spielerinnen sind.
    „Fachleute“ uehbrigends kennen die Spielerinnen vielleicht auch und wuerden den anderen schon richtigehend sagen koennen wer, da gespielt und nicht gespiehlt hat.

    (-3) 23 Gesamt – 10 hoch – 13 runter
  • Witzfigur sagt:

    Wartet doch erstmal das Montagspiel ab, dann könnt ihr trefflich weiter streiten, wessen Argumente nun die besseren waren/sind! 🙂

    (3) 3 Gesamt – 3 hoch – 0 runter
  • Bernd sagt:

    @ Witzfigur
    Glaubst Du, dass Spanien und Deutschland im letzten Gruppenspiel alles geben?
    Könnte mir vorstellen, dass es sowohl bei der Aufstellung, wie auch bei den Auswechselungen taktische Erwägungen im Hinblick auf den weiteren EM-Verlauf gibt. Bin mir auch nicht sicher, ob der Gruppensieg ein Vorteil wäre. Der tatsächliche Halbfinalgegner wird sowieso erst im Anschluss ermittelt.

    (1) 11 Gesamt – 6 hoch – 5 runter
  • SCF Klausi sagt:

    @ Bernd

    Ich wusste doch dass ich mich auf Dich als Archivar verlassen kann und mir eine ältere Aussage von Dir um die Ohren gehauen wird.

    Nichts desto Trotz stehe ich zu der von Dir zitierten Aussage vom 30. Juli 2018 um 21.15 Uhr weil die damalige U19 alles andere als spielerisch überzeugen konnte.Und mit dieser Meinung stand ich bei Weitem nicht alleine da wie Du selbst festgestellt hast.

    Zwischenzeitlich ist ein Jahr vergangen in denen die deutschen Spielerinnen allesamt eine Entwicklung durchlaufen sind,die mehrheitlich zum Wohle der Spielerinnen durchaus positiv verlief und dies sich nun auch im bisherigen Verlauf des Turniers zeigte.Deshalb fällt auch meine neue Bewertung der Spielrinnen positiv aus und das hat nichts mit dem berühmten Fähnchen im Wind zu tun sondern mit der Bewertung der Einzelspielerinnen nach Ablauf eines bestimmten Zeitraumes und der darin stattgefundenen Entwicklung.

    Unter dem Aspekt,dass für die U19 auch noch Klara Bühl und Lena Oberdorf spielberechtigt wären,die der Mannschaft noch mals einen deutlichen Qualitätsschub geben würden,ist auch der Querverweis auf die N11 zum Auftreten in Frankreich gerechtfertigt.Waren es in der N11 doch gerade Bühl,Gwinn und Oberdorf die drei Jüngsten,die spielerisch heraus ragten und unser Spiel wie Fußball aussehen ließen.

    Und warum Du mir gerade hier meine Meinungen zu zwei Angestellten des FC Bayern München um die Ohren haust erschließt sich mir nicht.Diese beiden Personen haben mit die U19 nichts zu tun .

    (-1) 7 Gesamt – 3 hoch – 4 runter
  • Zaunreiter sagt:

    SCF Klausi, lass dich einfach nicht vom Forentroll provozieren.
    futbal van hat ja – möglicherweise – zu Recht die Fan-Kategorisierung eingeführt und Bernd mag sich zwar hier alles genau durchgelesen haben, wem er was hier um die Ohren werfen kann. Aber es wird ihm auch egal sein, seit wann die „Cousinenwirtschaft“ unter der Herrschaft von Neid, Meinert, Ballweg und co. schon besteht. Aber mit dem Abtritt von Meinert wird diese Herrschaft dann beendet, auch wenn die „Fleischereifachverkäuferin aus Walldürn“ (O-Ton der taz-online von der WM 2015) nun als „Scouting-Direktorin“ auftritt. Es sind noch nicht genug alte Zöpfe abgeschnitten worden.

    (-7) 19 Gesamt – 6 hoch – 13 runter
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Schön, dass Du Dich auf mich verlassen kannst.
    Bei Bühl und Oberdorf stimme ich Dir vollkommen zu!
    Wollte Dich schon fragen, ob die beiden N 11-Spielerinnen auch bei der U19 „Anschauungsunterricht nehmen sollten, damit sie sehen wie Fußi geht.“ Da lag der Widerspruch in Deiner Aussage bereits auf der Hand.
    Meines Erachtens konnten die Mädels auch vor knapp einem Jahr schon ganz gut kicken, was ich damals bereits geschieben habe und wovon ich mich in Biel/Bienne überzeugen konnte. Wegen einem schlechten Spiel im Finale die Mädels und die Trainerin so runter zu machen, fand ich damals schon nicht in Ordnung und sehe es heute immer noch so.
    Finde es sehr schade, dass Du auch mit dem Abstand Dich nicht in der Lage siehst Deine Kritik an den Mädels:
    „…keine Technik vorhanden,die elementarsten Dinge wie Ballannahme und Passspiel nicht vorhanden“ zumindest zu relativieren. Sie hatten ein schlechtes Spiel gemacht! Und das in dem jungen Alter! So what?
    Meines Erachtens passiert das auch Älteren und es gibt kein Team, welches nicht mal ein schlechtes Spiel zeigt. Wenn Du es als gerechtfertigt siehst nach einer 1:0 Niederlage bei einer U19 EM die jungen Mädels so krass zu kritisieren, o.k. Für mich war das nach der EM unangemessen. Die Mädels waren nach der Finalniederlage selbst sehr enttäuscht. Für ein „Kopf hoch, Mädels, in einem Jahr kommt Eure nächste Chance“ hättest Du von mir jedenfalls einen Daumen hoch bekommen. Hoffe, im Falle einer erneuten Niederlage gegen Spanien im Finale, ist die Kritik nicht wieder so extrem. Dass auch andere sich so negativ äußerten, macht es in meinen Augen keineswegs besser, eher im Gegenteil.
    Dass sich junge Spielerinnen in einem Jahr weiterentwickeln ist zum Glück nicht außergewöhnlich. Wenn alle stagnieren würden, hingegen schon. Für diese Weiterentwicklung war die U19-EM im vergangenen Jahr bestimmt nicht unwichtig. Auch die Niederlage im Finale war in dieser Hinsicht wertvoll. Neben den Spielerinnen hast Du auch die Trainerin hart kritisiert:
    „Kann mir mal jemand sagen wie man das Spiel von Frau Maren Meinert nennt? Fußball jedenfalls nicht!“

    Siehst Du Maren Meinert auch heute noch so?

    Womit ich bei den „zwei Angestellten des FC Bayern“ wäre. Diese waren beide im vergangenen Monat noch Angestellte des SC Freiburg und wurden von Dir ebenfalls extrem kritisiert. Erschließt sich Dir die Parallele nun? Das ging sogar soweit, dass Dir Hass unterstellt wurde. Auch damit schoss man über das Ziel deutlich hinaus, weshalb ich Dich vor dieser Behauptung in Schutz nahm.
    Genauso wie ich Dich vor überzogener Kritik in Schutz nehme, mache ich das bei den U19 Mädels, Maren Meinert oder Anderen!
    Da ist es mir auch vollkommen egal, ob ich ansonsten jemandem eher zustimme oder nicht.
    Falls im Falle einer erneuten Finalniederlage, z.B. das Maren Meinert-bashing wieder los geht und die Kritik gewisse Grenzen überschreitet, werde ich das auch wieder beanstanden.
    So wie ich Dich dafür kritisiere, dass Du bei Deiner überzogenen Kritik an den U19 Mädels bleibst, werde ich auch denjenigen kritisieren der Dir Hass unterstellte, wenn er dies nach einem Jahr wiederholt. Wenn er dies mit diesem Abstand wieder macht, finde ich es eigentlich sogar noch schlimmer.

    Meine vor einem Jahr getroffene Aussage, hat daher nach wie vor bestand:
    „Im Fußball geht das immer sehr schnell mit dem hochjubeln und dem verurteilen. Da bleibt kaum Raum für eine weniger emotionale Betrachtung.“
    Wenn dann, wie bei der Hass-Unterstellung, der Schreiber auch noch erklärt zu wissen wer Du bist, kommt das schon einer Bedrohung nahe. Deshalb lieber verbal etwas abrüsten!
    Von mir schon jetzt der Dank an Maren Meinert für die engagierte Arbeit mit den U-Teams in den vergangenen Jahren! Zum Abschluss gönne ich Ihr und der U19 von Herzen den EM-Titel, selbst wenn heute die „elementarsten Dinge wie Ballannahme und Passspiel“ nicht klappen! Wer weiß, vielleicht ist es ja diesmal Taktik, wie damals vor dem „Wunder von Bern“. 🙂

    (1) 17 Gesamt – 9 hoch – 8 runter
  • Fan2 sagt:

    @Bernd: Wie wir ja auch bei anderen Threads sehen, bist du einfach nicht kritikfähig. Zudem noch ein kleiner dezenter Hinweis: Wir sind in einem Fanforum, keinem Fachforum. Da besteht schon ein Unterschied.

    Zu Meinert:
    Belgien ist jetzt nicht wirklich der Gegner, nach dem man solche Lobeshymnen raushauen muss wie @SCF Klausi es getan hat. Was zählt, sind die Spiele gegen die richtigen Gegner.
    Zudem: Vielleicht sollte man sich einfach mal die Aufgabe einer N11-Trainerin vor Augenblick führen. Ihre Aufgabe ist es nicht, die Spielerinnen zu verbessern, das geschieht in den Vereinen. Ihre Aufgabe ist es, die bestmöglichen Spielerinnen zu nominieren, zu einer Mannschaft zu formen und dafür zu sorgen, dass sie auf dem Platz die bestmögliche Leistung abrufen, ggf. durch Wechsel.

    Im letzten Jahr hat man gesehen, dass sie das nicht könnte, insofern der Ruf nach Entlassung nicht großartig ungerechtfertigt war. In diesem Jahr scheint sie Glück gehabt zu haben, dass diese Spielerinnen nun ihre Leistung abrufen können.
    Noch sagt das alles herzlich wenig über ihre grundsätzliche Eignung als Trainerin aus.

    (-8) 16 Gesamt – 4 hoch – 12 runter
  • Bernd sagt:

    @Fan2
    Es kann halt nicht jeder so kritikfähig sein wie Du!
    Auch mit dem Fanforum hast Du selbstverständlich Recht!
    Zu dem darunter schweige ich lieber!

    (4) 12 Gesamt – 8 hoch – 4 runter
  • Carly B sagt:

    @Zaunreiter,

    findest Du es in Ordnung einen Berufstand über Jahre hinweg so herabwürdigend darzustellen, nur weil Du mit der Arbeit der ehemaligen Bundestrainerin nicht einverstanden bist? Ich empfinde es ausgesprochen überheblich.

    (8) 14 Gesamt – 11 hoch – 3 runter
  • Per Larssen sagt:

    Für eine nüchterne Betrachtung der Leistungsfähigkeit des diesjährigen U19-EM-Kaders ist es, finde ich, tatsächlich etwas früh. Hier bleibt es im weiteren Turnierverlauf abzuwarten, wie gut es dem Team gelingt, mit Drucksituationen umzugehen – zum einen dem Druck, sich in der K.O.-Phase zu befinden, zum anderen dem Druck, der entsteht, wenn das deutsche Team auf Gegner trifft (Spanien, Frankreich, Niederlande), die im Hinblick auf Fähigkeiten wie Ballbehandlung, Spielaufbau, Schnelligkeit (um nur einige zu nennen) eine ähnlich gute (oder mitunter auch bessere) Qualität aufweisen und selbst in der Lage sind, ihren Gegner frühzeitig unter Druck zu setzen.

    Ich erinnere mich noch zu gut an die 2017er-U19-EM in Nordirland, wo das deutsche Team nach einer absolut überzeugenden Vorrunde, in der es mit 11:0 Toren ungeschlagen ins Halbfinale eingezogen ist….und dort war dann ganz rasch und verdientermaßen Schluss gegen eine an jenem Tage in fast allen Belangen einfach bessere französische Mannschaft.

    Insgesamt ist es für das diesjährige Team sicherlich nicht von Nachteil, dass mit dem „älteren“ 2000er-Jahrgang ein solides Grundgerüst besteht. Von einem solchen Gerüst war das letztjährige Team aufgrund der damals zeitgleich stattfindenden U20-WM weit entfernt.

    Da die U20-WM Priorität hatte, wurde der 2018er-U19-Kader noch bis wenige Wochen vor Beginn der U19-EM immer weiter ausgedünnt (nach der Eliterunde wurden mit Oberdorf, Nüsken, Hechler wenige Wochen vor der U19-EM nochmals drei Spielerinnen der damaligen „ersten Elf“ der U19 in die U20 hochgezogen). Gebracht hat’s im Hinblick auf das Abschneiden bei der U20-WM allerdings auch nix 🙁 Andere Teams waren da einfach besser.

    Letztlich stand dann 2018 in der Schweiz ein Team auf dem Platz, welches in der dann auflaufenden Besetzung noch kein einziges Länderspiel bestritten hatte. Erschwerend kam hinzu, dass die letztjährige U19 neben der EM-Quali (1. Qualirunde im September 2017, Eliterunde im April 2018) bis zur EM aus dem gleichen Grund (Priorität der Vorbereitung auf die U20-WM) kein einziges internationales Testspiel bestreiten durfte.

    Hier genießt das diesjährige Team sicherlich einen Vorteil, da es im Gegensatz zum Vorjahresteam nach der 1. EM-Qualirunde drei (Dänemark, Norwegen, USA) und nach der Eliterunde nochmals zwei (2 x USA), also zusammen fünf(!) Testspiele absolvieren konnte.

    Welches deutsche Team in welchem Jahr letztendlich besser oder schlechter war/ist… ich bin da zum jetzigen Zeitpunkt sehr zurückhaltend in der Bewertung, da zumindest seit 2016 in entscheidenden Turnierphasen das Phänomen zu beobachten war, dass viele Spielerinnen in diesen Momenten die Leistungen, die sie hätten bringen können, nicht abrufen konnten. Wobei 2016 sogar schon nach der Vorrunde Schluss war.

    Letztlich wird m. E. auch das heutige Spiel nur in Ansätzen deutlich werden lassen, wie groß die Chancen der Mädels in diesem Jahr sind, nach nunmehr acht Jahren ohne Titel in dieser Altersklasse vielleicht doch Europameisterinnen zu werden. Zu gönnen wäre es ihnen, aber wirklich interessant wird es erst ab Donnerstag 🙂 Und hier kommt dann auch das Trainerteam ins Spiel, da das deutsche Spielsystem relativ leicht zu durchschauen ist und in den vergangenen Jahren in entscheidenden Turnierphasen dann doch der „Plan B“ fehlte…

    (7) 7 Gesamt – 7 hoch – 0 runter
  • Ingrid Novosad sagt:

    Es war klar, dass man viel Geduld wird haben müssen, um gegen eine Mannschaft, die nur aufs Verteidigen aus ist, zum Torerfolg zu kommen. Da muss man so ein Spiel eben stur über die Flügel aufziehen. Das war nach meinem Gefühl in der ersten Spielhälfte gegen die Belgierinnen zu wenig der Fall. Da sehe ich aber in der Mannschaft auch noch keine Spielerin, die das organisieren könnte (ist ja bei der A-Nationalmannschaft auch nicht der Fall). So war es gut, dass doch ein dummes Foul zu einem Freistoß in sehr guter Position führte. Und dass nicht nur die Engländerinnen eine Spielerin in ihren Reihen hat, die ein sehr gutes Ballgefühl hat, hat dann die Sache für die deutsche Mannschaft erleichtert. Bei der Distanz ist das für technisch versierte Leute eigentlich nahezu ein Elfmeter. Bei dem muss man sich nur nach der Position des Torhüters / der Torhüterin entscheiden, in welches Eck. Wenn der Ball nur einigermaßen fest und platziert getreten ist, hat das Gegenüber keine Chance.

    Mit dem sicheren Vorsprung zeigte die deutsche Auswahl nach der Pause auch ein abwechslungsreicheres Spiel, wenn auch gegen doch stark abbauenden Gegnerinnen. Schön, dass sie das bis zum Ende durchgezogen haben und dass auch das Auswechselkontingent ausgenutzt wurde.

    Ich hoffe, das wird auch im letzten Gruppenspiel der Fall sein. In dem brauchen sich weder die deutsche noch die spanische Mannschaft Gedanken über taktische Maßnahmen machen (wie häufig bei den Herren). Beide werden das Spiel gewinnen wollen, wie das im Frauenfußball glücklicherweise noch üblich ist und wie das zu meiner Zeit (auch wenn das schon sehr lange her ist) der Fall war. Möglichst hoch gewinnen – egal, wie der Gegner heißt, ist das Ziel, besonders, wenn man Meister werden will. Die Freude am Spiel sollte doch überwiegen.

    Dass es dabei auch Leerlauf gibt, ist auch in der Altersklasse noch normal. Eine tolle Aktion und dann gleich drauf ein Bockmist. Davon war auch ich nicht ausgenommen. Man sollte also nicht alles auf die Waagschale legen. Meistens gleicht sich das bei den gegnerischen Teams aus.

    Ich freue mich jedenfalls auf diese Partie. Erstaunlich: „Sport 1“ plant tatsächlich das 1. Halbfinale zur freien Verfügung ein. Beim Finale wird das vielleicht auch der Fall sein – wenn es die deutsche Mannschaft erreicht. Aber sind das die anderen Mannschaften nicht wert? Und es ist auch sehr schade, dass es nicht schafft, von den anderen Spielen wenigstens die Tore zu zeigen.

    (5) 7 Gesamt – 6 hoch – 1 runter
  • Zaunreiter sagt:

    @Carly B:
    Es lag nie in meiner Absicht, einen ganzen Berufstand über Jahre hinweg zu diskreditieren. Das waren die Worte der taz-Journalistin Doris Akrap während der WM 2015 nach dem verlorenen Halbfinale gegen den Erzfeind USA, als die sog. „Bundesgöttin“ (Wortwahl von Detlef) eine Zeitlang wie erstarrt an der Linie stand und hinterher den Journalistinnen und Journalisten nicht smart genug antwortete. Aber Silvia Neid ist eben gelernte Fleischereifachverkäuferin und später auch Blumenverkäuferin gewesen.
    Ich bevorzuge da lieber „die Golfspielerin aus dem Siegerland“, weil mein Heimat-Landkreis an den ihren grenzt.
    Sollte das also den Eindruck verfestigt haben, überheblich gegen die Beschäftigten in Metzgereien zu sein, dann entschuldige ich mich dafür bei allen Fleischereifachverkäuferinnen und -verkäufern dieses Landes.

    Was ich an der „Welttrainerin der Jahre 2010, 13 und 16“ bemängele, sind ihre „preußischen Sekundärtugenden“. Sie schien sich ja mit Angela Merkel gut verstanden zu haben und hätte wohl auch keine Probleme mit einem Treffen von Friede Springer, Liz Mohn oder Maria Furtwängler.
    Wäre Deutschland ins Finale gekommen, hätte ich da keine Angela Merkel auf der Ehrentribüne sehen wollen und zum Glück sind uns ja Kabinenbilder davon erspart geblieben.
    Da lob ich mir doch eine Jill Ellis, die über Jahre hinweg soviele Charakterköpfe wie Rapinoe, Morgan, Wambach, Rampone, HAO, Boxx, Lloyd etc. integrieren konnte und wo eine jede wusste, dass sie nicht alleine Weltmeisterin werden kann bzw. konnte sondern nur als Gruppe.
    Und das youtube-video von Ashlyn Harris über die „locker room party“ ist doch auch ganz nett. Auch wenn sie tausend mal „bixxh“ verwendet. Es sei ihr gegönnt.

    Und seien wir ehrlich: Gäbe es in Deutschland Spielerinnen vom Geiste einer Megan Rapinoe, Hope Solo oder Abby Wambach oder dem Bewusstsein einer Greta Thunberg oder Carola Rackete, die wären NIE zum Nationalteam eingeladen worden. Wie man ja am Umgang mit z.b. (nur ein Beispiel unter vielen) Inka Grings sehen konnte.

    @Bernd: Du weisst sicherlich, es gab kein sog. „Wunder von Bern“. Das ist eine künstlich erschaffene Mythe des jungen Nachkriegsdeutschland. […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen.

    (-4) 12 Gesamt – 4 hoch – 8 runter
  • Bernd sagt:

    @ Zaunreiter
    Von Silvia Neid, über die Golfspielerin aus dem Siegerland, von der Blumenverkäuferin bis Angela Merkel, von „preußischen Sekundärtugenden“ bis Hope Solo, von Doris Akrap über Maria Furtwängler zu Ashlyn Harris, von Greta Thunberg über Friede Springer, bis hin zur „locker room party“. Von Nachkriegsdeutschland bis zur Weltrainerin 2016, von Wambach bis Carola Rackete. Von künstlich erschaffene Mythe bis hin zu Kabinenbildern, usw.
    Was wolltest du uns mit diesem Beitrag eigentlich mitteilen?
    Wieviel Namen Du kennst?
    Dass, Neid nicht nur Fleischereifachverkäuferin, sondern auch Blumenverkäuferin war? Wer keine Probleme zu einem Treffen mit wem hätte? Dass du dich für die Fleischfachverkäuferin entschuldigst und mit der Blumenverkäuferin nachlegst und dann Detlef mit „Bundesgöttin“ zitierst, zeigt wie ernsthaft diese Entschudigung von Dir gemeint ist. Dass du dich anschl. nicht an die Womensoccer-Leitlinien halten kannst, spricht für sich?
    Überlege immer noch was dieser Beitrag eigentlich bezwecken sollte? Übrigens, schön dass es auch Blumenverkäuferinnen gibt!

    (7) 13 Gesamt – 10 hoch – 3 runter
  • Fan2 sagt:

    Nun, scheinbar sind die ganzen Hurra-Rufer nach dem Spanien-Spiel dann doch wieder verstummt. Heute Hui, morgen Pfui… Vielleicht hätte man sich nach dem Belgien-Spiel doch etwas zurückhalten sollen mit den Lobeshymnen auf Meinert, denn das war wieder einmal sehr dürftige Kost, wenn es darauf ankommt.

    (-3) 11 Gesamt – 4 hoch – 7 runter
  • Bernd sagt:

    Fan2
    „…, denn das war wieder einmal sehr dürftige Kost, wenn es darauf ankommt.“

    Nachdem das Erreichen des Halbfinales und der WM-Qualifikation nach den ersten beiden Spielen geschafft war, wundert es mich etwas, dass Du das dritte Vorrundenspiel, als das bezeichnest wo „es darauf ankommt“. Beim nächsten Spiel und auch beim möglichen Finale hätte ich Dir voll zugestimmt, aber das dritte Vorrundenspiel hatte von allen fünf Spielen die geringste Bedeutung. Auch eine Niederlage hätte nur einen anderen Halbfinalgegner zur Folge gehabt. Auch hier fällt es mir schwer Deine Bewertung nachzuvollziehen. Sehr dürftige Kost habe ich auch nicht gesehen, aber bei diesem Spiel hätte ich auch einen deutlichen Sieg oder Niederlage nicht überbewerten wollen. Das Wichtigste ist, dass keine Spielerin wegen Verletzung oder Karten für das Halbfinale ausfällt. Eine Wiederholung dieser Paarung im Finale, würde sicherlich von beiden Seiten noch deutlich intensiver geführt.

    (4) 10 Gesamt – 7 hoch – 3 runter

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Bundesliga 2019/20
16.08.19 18.30 Uhr 1. FFC Frankfurt 3 Turbine Potsdam 2 17.08.19 13.00 Uhr FF USV Jena 1 TSG Hoffenheim 6 17.08.19 13.00 Uhr SC Freiburg 1 Bayern München 3 18.08.19 14.00 Uhr 1. FC Köln 2 MSV Duisburg 1 18.08.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg 1 SC Sand 0 18.08.19 14.00 Uhr SGS Essen 3 Bayer Leverkusen 1 23.08.19 19.15 Uhr Bayern München 1. FFC Frankfurt 24.08.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim 1. FC Köln 25.08.19 14.00 Uhr MSV Duisburg VfL Wolfsburg 25.08.19 14.00 Uhr SC Sand SGS Essen 25.08.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam FF USV Jena 25.08.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SC Freiburg 13.09.19 19.15 Uhr 1. FC Köln Turbine Potsdam 15.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim 15.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg SC Sand 15.09.19 14.00 Uhr Bayern München Bayer Leverkusen 15.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt FF USV Jena 15.09.19 14.00 Uhr SGS Essen MSV Duisburg 20.09.19 19.15 Uhr TSG Hoffenheim SGS Essen 21.09.19 13.00 Uhr Turbine Potsdam VfL Wolfsburg 22.09.19 14.00 Uhr SC Sand Bayern München 22.09.19 14.00 Uhr FF USV Jena 1. FC Köln 22.09.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen 1. FFC Frankfurt 22.09.19 14.00 Uhr MSV Duisburg SC Freiburg 27.09.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen SC Sand 28.09.19 13.00 Uhr SGS Essen Turbine Potsdam 29.09.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt 1. FC Köln 29.09.19 14.00 Uhr Bayern München MSV Duisburg 29.09.19 14.00 Uhr SC Freiburg TSG Hoffenheim 29.09.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg FF USV Jena 11.10.19 19.15 Uhr 1. FC Köln VfL Wolfsburg 12.10.19 13.00 Uhr TSG Hoffenheim Bayern München 13.10.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FFC Frankfurt 13.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena SGS Essen 13.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg Bayer Leverkusen 13.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam SC Freiburg 18.10.19 19.15 Uhr Bayer Leverkusen TSG Hoffenheim 20.10.19 14.00 Uhr SC Sand MSV Duisburg 20.10.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt VfL Wolfsburg 20.10.19 14.00 Uhr SC Freiburg FF USV Jena 20.10.19 14.00 Uhr SGS Essen 1. FC Köln 20.10.19 14.00 Uhr Bayern München Turbine Potsdam 27.10.19 14.00 Uhr FF USV Jena Bayern München 27.10.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FFC Frankfurt 27.10.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg SGS Essen 27.10.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim SC Sand 27.10.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam Bayer Leverkusen 27.10.19 14.00 Uhr 1. FC Köln SC Freiburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayern München 1. FC Köln 03.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt SGS Essen 03.11.19 14.00 Uhr SC Freiburg VfL Wolfsburg 03.11.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen FF USV Jena 03.11.19 14.00 Uhr SC Sand Turbine Potsdam 03.11.19 14.00 Uhr MSV Duisburg TSG Hoffenheim 23.11.19 14.00 Uhr VfL Wolfsburg Bayern München 23.11.19 14.00 Uhr SGS Essen SC Freiburg 23.11.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam MSV Duisburg 23.11.19 14.00 Uhr 1. FC Köln Bayer Leverkusen 23.11.19 14.00 Uhr FF USV Jena SC Sand 23.11.19 14.00 Uhr 1. FFC Frankfurt TSG Hoffenheim 01.12.19 14.00 Uhr SC Freiburg 1. FFC Frankfurt 01.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen VfL Wolfsburg 01.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim Turbine Potsdam 01.12.19 14.00 Uhr Bayern München SGS Essen 01.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg FF USV Jena 01.12.19 14.00 Uhr SC Sand 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr TSG Hoffenheim FF USV Jena 08.12.19 14.00 Uhr MSV Duisburg 1. FC Köln 08.12.19 14.00 Uhr Turbine Potsdam 1. FFC Frankfurt 08.12.19 14.00 Uhr Bayern München SC Freiburg 08.12.19 14.00 Uhr SC Sand VfL Wolfsburg 08.12.19 14.00 Uhr Bayer Leverkusen SGS Essen