DFB-Elf als Gruppenerster im WM-Achtelfinale

Von am 17. Juni 2019 – 20.27 Uhr 34 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat mit einem klaren Sieg gegen Südafrika als Gruppensieger das Achtelfinale der Frauenfußball-WM in Frankreich erreicht. Dort stehen nach einem torlosen Remis im direkten Duell auch Spanien und China. Aus Gruppe A qualifizierten sich Frankreich und Norwegen.

Alex Popp bejubelt ihr Kopfballtor gegen Südafrika

Alex Popp bejubelt ihr Kopfballtor gegen Südafrika © imago / HMB-Media

Anzeige

Die DFB-Frauen gewannen bei sommerlichen Temperaturen vor 15.502 Zuschauern im Stade de la Mosson in Montpellier mit 4:0 (3:0) gegen Südafrika. Melanie Leupolz (14.), Sara Däbritz (29.), Kapitänin Alex Popp (40.) und Lina Magull (58.) sorgten für einen ungefährdeten Sieg.

Drei Wechsel in der Startelf

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg stellte ihre Startelf auf drei Positionen um: Melanie Leupolz kehrte ins Team zurück, während Klara Bühl und Lina Magull erstmals bei der WM von Beginn an zum Einsatz kamen. Die deutsche Mannschaft übernahm schnell das Kommando und nach einer Ecke von Verena Schweers stand Melanie Leupolz goldrichtig und köpfte zur Führung ein (14.). „Spielerin des Spiels“ Sara Däbritz baute die Führung nach einem Fehler von Torhüterin Andile Dlamini aus (29.). Noch vor der Pause war Popp nach einer maßgerechten Flanke von Giulia Gwinn ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle (40.).

Klare Verhältnisse

Im Gefühl der sicheren Führung ließen es die DFB-Frauen ruhiger angehen, Lina Magull gelang dennoch mit einem Abstauber nach einem Kopfball von Marina Hegering an den Pfosten der vierte deutsche Treffer (58.). DFB-Torhüterin Almuth Schult verlebte ein weitgehend ruhiges Spiel, war aber gegen Thembi Kgatlana auf der Hut (74.).

Gegner steht erst am Donnerstag fest

Kurz vor Schluss hatte die eingewechselte Lea Schüller den fünften Treffer auf dem Fuß, doch Dlamini konnte parieren. Für die DFB-Elf geht es nun am Samstag, 22. Juni, 17.30 Uhr, in Grenoble gegen einen der vier besten Gruppendritten. Der Gegner wird allerdings erst am Donnerstag nach Abschluss der Vorrunde feststehen.

Spanien im Achtelfinale gegen USA oder Schweden

Platz 2 in der Gruppe B sicherte sich Spanien durch ein torloses Remis gegen China. Die Spanierinnen waren zwar die spielbestimmende Mannschaft, konnten aber keine ihrer Chancen in Tore ummünzen. Als Gruppenzweiter geht es für Spanien am Montag, 24. Juni, 18 Uhr, in Reims gegen den Sieger der Gruppe F, der am Donnerstag im Duell zwischen den USA und Schweden ermittelt wird.

China ebenfalls weiter

China hat mit vier Punkten ebenfalls als einer der vier besten Gruppendritten einen Platz im Achtelfinale sicher, der Gegner wird ebenfalls erst am Donnerstag nach Abschluss der Vorrunde feststehen.

Frankreich siegt vom Punkt

In der Gruppe A zog Frankreich durch einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Nigeria als Gruppensieger ins Achtelfinale ein. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Wendie Renard im zweiten Versuch (79.), nachdem ein per VAR-Entscheid gegebener Elfmeter wiederholt wurde, dass sich die nigerianische Torhüterin wenige Zentimeter regelwidrig von der Linie bewegt hatte. Im Achtelfinale geht es für den Gastgeber gegen einen noch zu ermittelnden Gruppendritten, Nigeria muss warten, ob man am Ende mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 2:4 zu den vier besten Gruppendritten gehören wird.

Norwegen siegt, aber verliert Hansen

Im Parellelspiel gewann Norwegen gegen Südkorea mit 2:1 (1:0). Zwei verwandelte Foulelfmeter brachten die Norwegerinnen durch Caroline Graham Hansen (4.) und Isabel Herlovsen in Front (50.), ehe sich die verbesserten Südkoreanerinnen zumindest noch mit WM-Treffer durch Minji Yeo vom Turnier verabschiedeten (78.). Bitter: Graham Hansen musste nach einem Foul mit einer Fußverletzung vom Platz, ihr Einsatz im Achtelfinale erscheint fraglich.

Schlagwörter: , ,

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

34 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Es gibt weiterhin Luft nach oben, auch heute wieder viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten, ansonsten hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können.
    Hier muss man sich im kommenden Spiel deutlich steigern.

    Bei Südafrika die Kapitänin und die Torhüterin die beiden besten Spielerinnen auf dem Platz

    (22) 28 Gesamt – 25 hoch – 3 runter
  • Heidelies sagt:

    Für mich enttäuscht das Team von MVT. Normal können wir mit der jetzigen Spielweise den grossen Nationen des Ff nicht das Wasser reichen. Das Offensivspiel ist geprägt von Abspielfehlern. Die Defensive hat auch etliche patzer zugelassen. Mir gefällt das deutsche Spiel optisch überhaupt nicht.schade.

    (21) 39 Gesamt – 30 hoch – 9 runter
  • balea sagt:

    Meine Mäkelei: Doorsun ziemlich häufig unkonzentriert, den Stammplatz verstehe ich absolut nicht. Magull überzeugend und damit die ewigen Heldinnenlieder über Maroszan hoffentlich bald leiser. Ein Klassiker im FF – Kommentar: „Den Ball macht Popp normalerweise rein“. Nein, Popp macht normalerweise ihre Chancen nicht rein, deswegen freut sie sich ja so, wenn es ausnahmsweise doch mal klappt.
    Jetzt grad im Spiel FRA – NIG: Keine Frauschaft hat derart viele unterschiedliche und interessante Frisuren wie die Nigeranerinnen.

    (7) 37 Gesamt – 22 hoch – 15 runter
  • Witzfigur sagt:

    Eigentlich ein blutleerer Auftritt von D, wo die Statistik für HZ2 mehr südafrikan. Ballbesitz aussagen sollte!
    Zuviele Schnitzer, die andere Team gnadenlos ausnutzen werden.
    Ich lehne mich ganz weit aus’m Fenster und sage, im Achtelfinale ist bei einer ähnlichen Leistung Schluß mit dem Gekrampfe.
    Seitdem Hrubesch nicht mehr die Geschicke leitet, geht’s wieder bergab, weil zuviel Schöngerede samt Versprechen, die nicht eingelöst werden.
    Bühl nicht wiederzuerkennen, Huth wie auch auch Popp Chancentod, Schüller- und Dallmann-Einwechslungen brachten Null Effekt.
    Die Deutschen haben mehr Bälle und die noch überwiegend ohne Not zur Torfrau zurückgespielt als die Südafrikanerinnen!
    Hier eine Spielerin des Spiels zu wählen, ist Wasser in den Messwein geschüttet.

    (12) 44 Gesamt – 28 hoch – 16 runter
  • Altwolf sagt:

    Bei dem all hier Gesehenen und von unserer N-11 gezeigten Leistungen mit den unsagbar vielen Fehlpässen, spielerischen und technischen Unzulänglichkeiten, sind das in der Tabelle zwar schöne Zahlen, aber wir zeigen uns hier in allen Mannschaftsteilen „nur“ als besserer Durchschnitt und wir sollten uns eingestehen, das uns Einiges an Qualität fehlt.

    (25) 37 Gesamt – 31 hoch – 6 runter
  • Der Zuschauer sagt:

    Leider muß auch ich mich den negativ Meinungen hier anschließen,auch nach einem 4:0 Sieg.
    Am meisten habe ich mich über die total unnötige Vergabe eines Tores durch Lea Schüller geärgert.Hat sie noch gegen Frankreich im Freundschaftsspiel ein geniales Tor geschossen,hat sie heute total versagt.Ich dachte sie ist als Stürmerin in der Natio eingesetzt.Aber wie kann sie denn diese 100% tige Chance vergeben.Als Stürmerin muß sie doch wissen,dass man Tore nicht nur mit dicken Oberschenkeln schießt,sondern auch mit Verstand.Alleine vor der Torfrau,in dieser Situation,muß eine erfahrene Stürmerin den Ball nur leicht über die Torfrau heben und die Birne ist geschält.Aber sie haut den Ball mit aller Wucht in die Torfrau. Warum? Den hätte ich noch mit meinen 63 Jahren gemacht,weil man Tore auch mit dem Verstand schießt.Jetzt ist mir auch klar,warum MVT sie nur als Auswechselspielerin bringt.Liebe Essener Fans es mußte mal gesagt werden.
    Ich finde einige der Spielerinnen werden einfach viel zu überbewertet.Und noch etwas ist mir aufgefallen.Nach ca. 30 Min. Spielzeit hatte ich das Gefühl die Frauschaft ist schon platt.30 Grad ist natürlich warm,aber hallo,bestes Fußballwetter. Darum müssen Fragen zur Kondition hier erlaubt sein. Beim nächsten mal also ab mit den Bayern ins Trainingslager nach Dubai.Ansonsten wurde oben bereits alles gesagt.

    (-2) 28 Gesamt – 13 hoch – 15 runter
  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Eine Frage: Werden Gelbe Karten irgendwann im Laufe des Turniers vom Konto einer Spielerin gestrichen oder bleiben sie das gesamte Turnier lang gültig ?

    (3) 3 Gesamt – 3 hoch – 0 runter
  • ajki sagt:

    „… uns Einiges an Qualität fehlt.“

    Tja, genau diese Beobachtung macht „uns“ allen ja nun seit etlichen Jahren zu schaffen. „Wir“ sehen immer wieder eine völlig verkrampfte/verkrampfende und mannschaftlich desorganisierte N11 und in das „wir“ sind ausdrücklich die Spielerinnen draussen auf der Bank und die Stäbe eingeschlossen – denn unabhängig von dem öffentlichen Gerede sind die ja alle nicht blind. Für mich sind immer noch am bezeichnendsten die verschiedenen Bilder der EM, wo man Jones‘ fassungsloses Entsetzen über das Geschehen auf dem Platz an ihrem Gesichtsausdruck ablesen konnte.

    Denn „eigentlich“ kann das alles ja gar nicht sein. „Wir“ wissen ja aus hunderten Liga-Spielen (und die Stäbe und Spielerinnen aus tausenden von Trainingseinheiten), dass „an sich“ die Qualität pro einzelne Spielerin und auch im mannschaftlichen Zusammenspiel *wesentlich* höher ist als dasjenige, was die jeweilige Elf da bei den internationalen Turnier zum Besten gibt.

    Jeder fragt sich seit 2011, wann sich denn wohl der Krampfknoten löst und warum er eigentlich immer noch so fest sitzt. „Alle“ kennen eine Antwort: konzentrieren auf Grundfertigkeiten und „einfach spielen“ (exemplarisch verlautbart durch Herrn Hrubesch). Das scheint aber nun mal keine wirksame/nachhaltige Änderung zu bewirken.

    (11) 19 Gesamt – 15 hoch – 4 runter
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Einzelne Gelbe Karten werden nach dem Viertelfinale gestrichen.

    (5) 5 Gesamt – 5 hoch – 0 runter
  • Doc sagt:

    Eintragung ins Logbuch:
    Passsicherheit: 4-
    Ballsicherheit: 4
    Zusammenspiel: 4
    Engagement: 3
    Sportpsychischer Zustand: Wurde zusehends grenzwertiger. In der 2. HZ mitunter labile Phasen. Das Mannschaftsego muss mal gefüttert werden!
    Sichtbare Anführerin: Nichts. Nada. Njente. Der absolute Nullinger!
    Spontane Einzelleistungen: Brachten den Sieg.
    Spontane Defizite: Viel zu viele! Würden von anderen Frauenschaften konsequenter bestraft.
    Glück: Darin bereits Weltmeister. Shampampora!
    Spielerinnen, die Erwartungen nicht erfüllen: Genau eine. Steht im Tor und ist verblüffend ballsicher beim Abspiel. Bisher keine ihrer befürchteten Faxen vorgekommen. Dafür sorgt dann ihre IV mit infarktfördernden Einlagen.
    Überraschung des Tages: Dass frau mit gegentorlosen 9 Punkten Gruppensieger wurde.
    Erfreulich: Maroszans Abwesenheit wird nicht als Ausrede für spielerische Defizite genutzt.
    Prognose: Beim ersten Gegner, der nicht auf den Kopf gefallen und zur vorherigen Analyse der dt. Damen fähig ist, wird es kritisch.
    Therapieempfehlung: Weitermachen! Besser werden! In 4 Jahren ins Endspiel kommen 🙂

    (4) 20 Gesamt – 12 hoch – 8 runter
  • Karl sagt:

    Wenn man bedenkt, dass noch vor kurzem die Quali fuer das Turnier nicht sicher war, und alles noch wesentlich uebler aussah , dann kann man mit der bisher gezeigten Leistung der Nationalmannschaft zufrieden sein. So klar war das im Vorfeld nicht, dass sie die Gruppe eindeutig gewinnt. Und mal abgesehen davon sind die anderen , vielleicht mit Ausnahme des US Teams auch nicht besser. Warten wir es ab, auch der vermeintlich einfache Gruppendritte koennte eine schwere aufgabe sein, wie zum Beispiel Brasilien, Nigeria oder Japan…

    (9) 21 Gesamt – 15 hoch – 6 runter
  • GG sagt:

    Ich muß eingestehen, ich habe mich gestern nach rd. 30 Minuten anderen Beschäftigungen zugewandt.
    So richtig Freude war bis dahin bei mir – trotz 2:0 Führung – nicht aufgekommen. Das Alex Popp ihre Großchance nicht hatte nutzen können, geschenkt; solche Bälle haben schon ganz andere Spieler*innen versemmelt. Was danach jedoch S. Huth und L. Magull (und später offenbar auch L. Schüller) angeboten haben, dass war für mich unterirdisch. Insofern bin ich schon erleichtert, das Alex Popp dann doch noch ihr Tor (3:0) erzielt hat … dieser Umstand könnte sich im weiteren Turnierverlauf noch als richtungsweisend herausstellen.
    Größte Sorgen habe ich mit Blick auf die Defensive. Der Positionstausch in der IV ist für mich der nächste Schritt zur – auch sinnvollen – Ausbootung von M. Hegering, die auf mich den Eindruck einer permanenten Überforderung macht. Ich denke, die Lösung S. Doorsoun/J. Elsig sorgt für mehr Ruhe und Abgeklärtheit.
    Darüber hinaus eklatant, die Außenverteidigerinnen: Die linke Seite mit C. Simon oder V. Schweers ist für mich ein Totalausfall; ob MVT sich mitunter doch wohl der Fehler in Bezug auf B. Peter bewusst wird ?
    Und auf rechts – wo ist denn L. Maier ? Und K. Hendrich ? Stattdessen verteidigt, einigermaßen passabel, G. Gwinn ! Oder alternativ – gestern wg. der Vorbelastung einer gelben Karte geschont – die minderjährige L.-S. Oberdorf !!
    Führe ich mir das letzte olympische Turnier nochmal vor Augen … wird Deutschland Weltmeister. Seinerzeit bis zum Finale M. Behringer mit den entscheidenden Torerfolgen – heute S. Däbritz in einer vergleichbaren Rolle.
    Werbung für den Frauenfussball war es damals nicht – wie habe ich mich zur Halbzeitpause des Finalspiels auf der Tribüne des Maracana-Stadions wegen der Leistung der dt. Mannschaft geschämt – und ist es in diesem Jahr auch leider wieder nicht.

    (1) 17 Gesamt – 9 hoch – 8 runter
  • never-rest sagt:

    Das klare Ergebnis täuscht nicht darüber hinweg, dass sich so gut wie nichts verbesert hat, lediglich der Gegner war erheblich schwächer als China und Spanien. Dabei hat es Südafrika der N11 – abgesehen von der Härte im Zweikampf – relativ leicht gemacht und versucht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuspielen und dadurch genug Raum geboten. Das Hauptproblem liegt m.E. im MF, wo es aufgrund unfassbarer Fehlpassquoten und technischer Unzulänglichkeiten bei der Ballan- und mitnahme einfach nicht gelingt, das Spiel geordnet aufzubauen geschweige denn zu kontrollieren. Im Laufe der 2. Hälfte wurde es vielleicht auch infolge der vielen Wechsel sogar noch schlimmer. Das verletzungsbedingte Fehlen von Maoszan kann nicht der einzige Grund dafür sein. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum die BT auf die erfahrene und fitte Goeßling verzichtet, um der Mannschaft im zentralen MF etwas mehr Sicherheit und Halt zu veleihen. Weder Leupolz und Magull sind dazu in der Lage. Däbritz allein ist mit der Spielgestaltung auch überfordert.

    (6) 18 Gesamt – 12 hoch – 6 runter
  • jochen-or sagt:

    Nur für einige Minuten blitzte mal auf, was mit geschickten Pässen oder dem sog. „Durchstechen“ erreicht werden kann.
    Die hierdurch kreierten Chancen wurden dann kläglich vergeben.
    Solche Chancen sind gegen starke Gegner einmalig und müssten verwertet werden.
    Mit den bisher gezeigten Leistungen wird es gegen Nigeria oder Brasilien/Italien sehr schwer. Leider ist der Aufbau aus der IV heraus mangelhaft, auch wenn Doorsun wegen ihrer Schnelligkeit defensiv mehr Sicherheit gibt als in früheren Zeiten.

    Der mangelhafte Aufbau fängt hinten an und sicherlich fördert auch die richtige Vorgabe an Schult, die Bälle nicht zu passen, sondern zu schlagen, auch kein richtig flüssiges Passspiel. Im „Flow“ ist die Mannschaft jedenfalls (noch?) nicht.
    Auch ich sehe einen Leistungsabfall im Vergleich zu den Zeiten mit Hrubesch. Andererseits haben die letzten olympischen Spiele gezeigt, wie weit man mit solchen Leistungen kommen kann und zumindest wartet auf eine bisher allenfalls durchschnittlich leistungsfähige deutsche Mannschaft auf dem Weg ins Finale kein Überflieger.

    Für mich ist also bis zu einem Finale alles offen.
    Lassen wir uns überraschen.

    (5) 13 Gesamt – 9 hoch – 4 runter
  • Dussel Duck sagt:

    Ich habe mich mal kundig gemacht, gegen wen das deutsche Team wohl im Achtelfinale wird antreten müssen. Laut Wikipedia sind nach der feststehenden Qualifikation Chinas noch elf verschiedene Szenarios möglich, also elf verschiedene Kombinationen aus bestplatzierten Dritten.
    Nur bei einem Szenario (BCEF – relativ unwahrscheinlich wegen des schwachen Torverhältnisses von Chile) müsste Deutschland gegen die Gruppe C spielen (Brasilien?).
    In jedem anderen Fall hieße der Gegner Nigeria bzw. Schottland / Argentinien.
    Beim Spiel Schottland gegen Argentinien werde ich auf einen Sieg hoffen, da sich das siegreiche Team dann vor die (von mir stärker eingeschätzten) Nigerianerinnen setzen würde. Vorausgesetzt, es gibt da also einen Sieg UND Chile gewinnt nicht mit vier oder mehr Toren Differenz gegen Thailand, spielt D in der Runde der letzten 16 gegen SCO/ARG.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • Markus Juchem sagt:

    @Dussel Duck: Ein Spiel gegen Schottland würde nicht einer gewissen Süffisanz entbehren. MVT kennt die Schottinnen ja noch aus der Quali mit der Schweiz.

    (7) 9 Gesamt – 8 hoch – 1 runter
  • holly sagt:

    komisch vor der WM waren alle noch überzeugt das es mit MVT bergauf geht.
    Nun hauen die selben Personen wieder in die Kerbe das alles schlecht.
    Das war mir vor der WM klar, das die dt. frauen nicht auf einmal wieder die gute Ballbehandelung wie schonmal früher.
    Unter HH gab es auch genügend schwächen zu sehen.

    Bloß da wollte die niemand sehen es war ja schlieslich jemand der vom MF kam.

    (4) 30 Gesamt – 17 hoch – 13 runter
  • Christo sagt:

    Mir hat das Spiel Spass gemacht. Für mich muss nicht jeder Pass sitzen und dass Luft nach oben ist, weiss jeder, der unter dem freien Himmel steht. Sie haben immerhin vier Tore geschossen, sind oft sehr gut drauf gegangen und für eine Mannschaft, die im Umbruch steht und wenig Zeit hatte, sich einzuspielen, finde ich die Leistung sehr gut.

    Eine Randbemerkung als Freiburg-Fan sei mir erlaubt: Bis auf ein Tor wurden bislang alle Tore von Freiburger oder Ex-Freiburger Spielerinnen geschossen. MEGA ! ! !

    (9) 33 Gesamt – 21 hoch – 12 runter
  • Dussel Duck sagt:

    @ Markus Juchem
    Ach ja, an MVT hatte ich dabei noch gar nicht gedacht.

    Genauso hatte ich übersehen, dass Argentinien theoretisch auch noch Japan überholen kann. Ich sollte morgen Abend also wohl besser speziell Schottland die Daumen drücken (und ein bisschen Japan), damit wir nicht im Achtelfinale gegen die Nadeshikos spielen müssen.

    (1) 1 Gesamt – 1 hoch – 0 runter
  • Bernd sagt:

    Es sollte unser Anspruch sein, gegen einen Gruppendritten, wer auch immer es sein wird, eine Runde weiter zu kommen! Wenn das deutsche Team dies nicht schaffen sollte, dann haben wir eine gute Platzierung auch nicht verdient. Schließe mich ein, denn dann war ich bei meiner soeben gebuchten Fahrt nach Lyon zu optimistisch. Die Stadt Lyon soll aber auch ganz schön sein und ein Halbfinale im Stadion ohne deutsche Beteiligung wäre auch ein entspanntes Erlebnis.

    (2) 8 Gesamt – 5 hoch – 3 runter

Kommentar schreiben