DFB-Frauen: Glänzende Augen dank Traumtor und Kulisse

Von am 31. Mai 2019 – 0.05 Uhr 36 Kommentare

Neun Tage vor dem Auftaktspiel gegen China hat die deutsche Frauenfußball-Nationalelf mit einem Sieg gegen Chile eine erfolgreiche WM-Generalprobe bestritten. Sportlich lief zwar noch nicht alles rund, doch freudige Gesichter gab es trotzdem – wegen Carolin Simons Traumtor und einer ansprechenden Zuschauerkulisse.

Jubel über Caro Simons Traumtor gegen Chile

Jubel über Caro Simons Traumtor zum 2:0 © imago / Kirchner-Media

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DFB-Abwehrspielerin Marina Hegering genoss nach dem 2:0 (2:0)-Sieg der DFB-Frauen gegen Chile sichtlich den Walk durch die Mixed Zone in der Regensburger Continental-Arena.

Späte Berufung

Die 29-Jährige galt vor fast einem Jahrzehnt als eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente im deutschen Frauenfußball, ehe sie eine hartnäckige Fersenverletzung für mehrere Jahre außer Gefecht setzte. Der Traum von einer Berufung in die A-Nationalelf schien lange Zeit ausgeträumt.

Hegering gerät ins Schwärmen

Erst vor knapp zwei Monaten feierte Hegering dann ihr kaum mehr für möglich gehaltenes Debüt im Dress der DFB-Frauen, nun scheint ihr nach ihrem erst 3. Länderspiel gar ein WM-Stammplatz in der Innenverteidigung sicher. Umso mehr genießt sie jede einzelne Minute im Kreis der Nationalelf. „Die Stimmung und die Nationalhymne waren ein Riesenerlebnis“, schwärmte sie nach der Partie von der Kulisse im Stadion.

„Richtig geile Kulisse“

Erstmals seit dem 4:0-Sieg gegen Brasilien in Fürth im April 2015 fand sich wieder einmal eine fünfstellige Zuschauerzahl zu einem Spiel der DFB-Frauen ein, unter den 10.135 Zuschauern waren auch der frühere Interimstrainer Horst Hrubesch und Ex-Nationalspieler Sami Khedira, der im nahegelegenen Donaustauf zur Reha weilt. „Das war eine richtig geile Kulisse und die Leute haben mitgefiebert“, freute sich auch Torschützin Carolin Simon.

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Positive Stimmung aufsaugen

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war von der Kulisse ebenfalls angetan. „Ich habe in den Augen der Spielerinnen gesehen, dass das noch einmal eine positive Stimmung entfacht hat. Das war ein schönes Gefühl und davon lassen wir uns ein Stück weit tragen.“ Und so nahmen die Bundestrainerin und ihre Schützlinge vor allem stimmungstechnisch aus der Partie einiges mit.

Nur wenige Erkenntnisse

Sportlich hielt sich der Erkenntnisgewinn gegen den Weltranglisten-39. aus Südamerika in Grenzen. Zu klar waren die Kräfteverhältnisse und die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die DFB-Elf war von Beginn an überlegen, erspielte sich zahlreiche Chancen und durfte am Ende dennoch nur zweimal jubeln. Über Alex Popps Führungstreffer nach Ecke von Carolin Simon (29.) und den Kunstschuss von Simon, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit über den Innenpfosten ins Tor tropfte. „Das war natürlich so gewollt“, so Simon augenzwinkernd nach der Partie.

Wechsel zerstören Spielfluss

Die sechs Wechsel im DFB-Team in der zweiten Halbzeit waren dem Spielfluss nicht zuträglich, doch es ging der Bundestrainerin vor allem darum, einige Spielerinnen in der zweiten Halbzeit zu schonen, die noch nicht bei 100 Prozent sind, wie etwa Hegering oder Melanie Leupolz.

Schults Schulter hält

Defensiv waren weder Torhüterin Almuth Schult, deren verletzte rechte Schulter im Spiel keine Probleme bereitete, noch ihre Abwehrreihe ernsthaft gefordert, offensiv ließen die DFB-Frauen allerdings zu viele Chancen liegen. „Wir sind auf einem guten Weg, aber man hat schon gesehen, dass noch Luft nach oben ist“, so Kapitänin Alex Popp.

Chancenverwertung verbessern

Und auch Carolin Simon meinte: „Die Chancenverwertung ist ein ganz großes Thema. Da müssen wir ansetzen, aber wir haben ja auch noch ein paar Tage Zeit.“

Deutschland – Chile 2:0 (2:0)

Deutschland: Schult – Gwinn (72. Knaak), Doorsoun, Hegering (46. Oberdorf), Simon – Leupolz (61. Magull), Däbritz (60. Goeßling) – Huth, Marozsán (71. Bühl), Schüller (46. Dallmann) – Popp
Chile: Endler – R. Soto, Sáez, Guerrero (46. López), Galaz – Araya – Aedo, Lara – Zamora, Urrutia (57. Rojas), Balmaceda (90. Huenteo)
Tore: 1:0 Popp (29.), 2:0 Simon (45. +2)
Gelbe Karten: Gwinn, Simon
Schiedsrichterin: Lina Lehtovaara (Finnland)
Zuschauer: 10.135

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Witzfigur sagt:

    @Rudi
    Deine Frage habe ich bereits oben beantwortet!
    Ich zitiere mich:
    > Nichts vonwegen einen schwachen Gegner bespielen, um garantiert mit einem Sieg zur WM zu fahren.
    Die Leuwinnen machten es richtig, einen starken Gegner auswählen, denn das waren die Matildas ganz sicher, und das nicht nur wegen Sam Kerr!

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  • Ulf sagt:

    Wie sollen denn die deutschen Fußballer*innen noch jemals ein noch so kleines Ausrufezeichen setzen können, wenn sie hier von Pos(t)ern schon alle verbraucht werden. Ist das ein Schrei nach Liebe, um mit den Ärzten zu sprechen ?

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  • Bernd sagt:

    @ Rudi
    Gebe Dir in weiten Teilen Recht in Deiner sachlichen Kritik.
    Der Gegner war nicht wirklich attraktiv. Der Termin hätte besser ausgesucht werden können, aber zumindest war es nicht an einem Arbeitstag.
    Ein starker Gegner sorgt sicherlich für mehr Attraktivität, beinhaltet aber auch die Gefahr eines Mißerfolgs mit entsprechenden medialen und psychologischen Folgen. Sehe das deutsche Team in dieser Hinsicht noch nicht als so stabil.
    Mental sind die Niederländerinnen zur Zeit ganz anders drauf. Die haben natürlich nach Ihrem größten Erfolg volle Rückendeckung! Klar ist das zwei Jahre her, aber einen kürzeren Abstand zwischen WM und EM gibt es nicht. In den NL war das ein Nationalereignis, welches gross gefeiert wird und die „Heldinnen“ nicht so schnell vergessen werden.

    Detlef sagte ja bereits richtigerweise, er ist nicht alleine mit seinen Ansichten. Das stimmt! Leider gibt es in unserem Land nicht wenige, die sich über vieles beschweren. Dies ist auch hier im Forum so. Da wird der Frauenfussball schon fast auf „Dritte Welt-Niveau“ gesehen, oder behauptet, „…daß Zuschauer (und ganz besonders Fans) eigentlich nicht erwünscht sind!!!“

    Wenn im Stadion neben mir immer solche Nörgler sitzen oder stehen würden, wäre es mit meinen regelmäßigen Besuchen der Frauenbundesliga auch bald vorbei. Fahre oft zu Auswärtsspielen und denke jeder kann seinen Teil dazu beitragen, dass mehr Leute zum Frauenfussball gehen. Aber natürlich ist es viel einfacher über den DFB zu motzen! Sorry, aber mich langweilt das nur noch! War beim Pokalfinale in Köln, wo der DFB der Veranstalter ist. Ehrlich gesagt war ich beeindruckt was der DFB dort alles auf die Beine stellt um für das Spiel zu werben und mit einem grossen Fanfest und Turnieren mit über 100 Mädchenteams viele Menschen anzuziehen. Über den DFB ist es ja so schön einfach zu meckern, aber warum sieht keiner die Vereine mehr in der Pflicht für ihre Veranstaltungen zu werben und zu informieren. Kommt ein neuer Namenssponsor für die Liga, der sich Gedanken gemacht hat, wie man zur Attraktivität der Frauenbundesliga beitragen kann, melden sich direkt wieder Nörgler. Hat man die Möglichkeit alle Spiele der WM im TV oder im Internet ohne zusätzliche Kosten live anzuschauen, ist selbst das nicht gut genug. Da wird dann gefordert, dass sämtliche Spiele live im TV gezeigt werden müssen. Hey Leute, überlegt mal, was habt ihr eigentlich für Ansprüche? Wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass der Frauenfussball sowieso schon privelegiert ist gegenüber anderen Teamsportarten. Hat jemand z.B. schon mal ein Basketballspiel des Frauennationalteams im TV gesehen? Was mich beeindruckt sind Fans die was anpacken, so z.B. bei den Männern von Union Berlin. Zugleich sorgen die für eine einzigartige Stimmung! Übrigens sieht dort keiner den DFB dafür verantwortlich, schon garnicht für die Zuschauerzahlen.
    Im Erfolgsfall, wie zuletzt bei den Niederländerinnen, kommt die Unterstützung von ganz allein! In Zeiten wo es nicht so gut läuft ist die Unterstützung besonders gefragt. Da kann jeder als Fan einen Teil beitragen. Schlechte Stimmung war da noch selten hilfreich! In diesem Sinne viel Freude bei der WM und dem deutschen Team viel Erfolg, auch wenn die Vorzeichen dafür im Moment nicht optimal sind.

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  • Aldur sagt:

    Rudi sagt:
    „Auch frage ich mich warum nicht gegen einen stärkeren Gegner getestet wurde? Was sollte dieses Testspiel gegen einen so schwachen Gegner überhaupt bringen?“

    Soweit ich es verstanden habe, ging es darum, das zu simulieren, was in 2 von 3 Vorrundenspielen auf die deutsche Mannschaft warten wird: Ein tief stehender Gegner, der kompakt verteidigt und selbst wenig am Spiel teilnimmt. Ich denke, genau das hat man mit Chile vorgefunden. Gegen Top-Mannschaften, die selbst mehr den Anspruch haben, das Spiel zu machen, ist diese Konstellation schwieriger zu simulieren.

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  • Antje sagt:

    @Detlef:
    „Statistisch gesehen sind die meisten FF-Fans männlich und zwischen 50-60 Jahren alt!!!
    Wer kommt also auf die blöde Idee ein Testspiel der Natio ausgerechnet am Männertag auszutragen, und nicht am Samstag danach???“

    Vielleicht waren es ja die Teamverantwortlichen, die mit diesem Termin ermöglicht haben, dass die Spielerinnen danach nochmal drei Tage frei hatten.

    Sieh Dir mal die Reaktionen in anderen Ländern auf diese Vorbereitungsspiele an. Phil Neville sagte, dass seine Spielerinnen bei der Niederlage gegen Neuseeland am Sonnabend vor über 20.000 Zuschauern nicht immer Vollgas gegeben haben, weil alle schon die WM im Hinterkopf haben und sich nicht vorher verletzen wollen. Für ihn war das Ergebnis daher zweitrangig.

    Zur Situation in den Niederlanden:
    Dort hat der Verband es verstanden, die plötzliche Euphorie nach dem EM-Titel aufrecht zu erhalten. Zu Beginn der EM 2017 war selbst im eigenen Land abseits der Stadien kaum EM-Stimmung zu spüren. Vor der EM waren die Zuschauerzahlen für Heimspiele nie im fünfstelligen Bereich, inzwischen werden für Freundschaftsspiele nach und nach die größeren Stadien ausgewählt und sind jedesmal voll. Eine tolle Entwicklung!

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  • Detlef sagt:

    @Bernd,
    Jetzt übertreibst Du aber!!!
    Niemand hat hier irgend etwas von „Dritte Welt-Niveau“ geschrieben!!!
    Und wie nennst Du das, wenn Zuschauermagnetspiele auf Tage verschoben werden, wo von vornherein eine viel geringere Anzahl an Zuschauern zu erwarten ist???
    Bsp. TURBINE gegen Wolfsburg am Mittwoch angesetzt , TURBINE gegen Frankfurt auf Samstag verschoben, Sand gegen TURBINE auf den 3. Advent angesetzt, und das Pokal Finale am 1.Mai angesetzt, wo politisch engagierte Leute in ihrem Heimatort sein müssen usw!!!
    Und laute Fans (auch die eigenen) sind zB in Wolfsburg nicht mehr so gern gesehen, und wurden/werden auf die schlechten Plätze hinters Tor verbannt!!!
    Naja, es ist halt sehr einfach, wenn man Kritik als „Nörgelei“ abtut!!!

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  • Bernd sagt:

    @ Detlef
    Nein ich übertreibe keineswegs! Auf das posting mit dem Dritte Welt-Vergleich hatte ich selbst geantwortet. Mag sein, dass Du es nicht gelesen hattest, aber erfunden habe ich es sicher nicht!
    In puncto nörgeln fühle ich mich bei Dir erneut bestätigt. Was ist schlimm daran, wenn ein Spiel auf einen Samstag verlegt wird. Was ist schlimm daran, wenn am dritten Advent ein Spiel stattfindet.
    Wegen der WM musste die vergangene Saison sehr früh zu Ende gehen, deshalb fand auch am 1. Mai bereits das Pokalfinale statt. Ich bin selbst von Freiburg nach Köln gefahren, wäre nie auf die Idee gekommen zu motzen. Spielverlegungen werden nicht gemacht damit weniger Fans kommen, oder weil man Jemanden ärgern will. Es gibt dafür Gründe und bevor ich motze versuche ich diese erstmal nachzuvollziehen. Bei einem Spielplan müssen sehr viele Dinge berücksichtigt werden, da kann es nicht immer nur optimale Verschiebungen geben. Alle gleichzeitig kann man sowieso nie zufrieden stellen. Das laute Fans nicht gern gesehen werden entspricht auch nicht meinen Erfahrungen. Im Gegenteil, in Köln waren wir Freiburger richtig laut und wurden dafür vielfach gelobt. Anscheinend haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung. Und wie gesagt, Du bist nicht der Einzige der eher zu negativen Betrachtungen neigt. Gegenüber dem Männerfussball sind die Frauenspieltage jedenfalls weniger gesplittet. Es gibt allerdings auch viele hier im Forum, die sachlich und fundiert kritisieren, aber auch über positive Dinge schreiben. Mit deren Kritik beschäftige ich mich gerne und empfinde sie als Bereicherung. Solche Äüßerungen wie von Dir „beim DFB sitzen die unfähigsten Amateure“ finde ich hingegen nur populistisch, aber bringen mir nix. ich kenne keinen beim DFB persönlich und maße mir solch eine Beurteilung nicht an. Vermute jedoch eher, dass es wie in jedem Betrieb gute und weniger gute Mitarbeiter gibt.

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  • Rudi sagt:

    @Bernd,
    ich stehe zwar in einigen Sachen was den Frauenfußball in Deutschland betrifft dem DFB kritisch gegenüber, aber ich hoffe dass ich in deinen Augen nun deswegen nicht als „Nörgler“ angesehen werde? Da ich ja selber bei einem Verband in Bayern, dem Bayerischen Volleyball-Verband ( Volleyball mein zweites Steckenpferd neben und nach Fußball ) und hier speziell in Niederbayern einige Jahrzehnte als Funktionär in mehreren Positionen tätig war, weis ich schon ein bisschen wie und was so in einem Verband abläuft. Da gibt es durchaus fähige und rührige Leute die was bewegen und sich den Arsch auf reißen, es gibt aber auch Leute die nur eine Funktion im Verband besetzen um in der Öffentlichkeit zu stehen. Das sind dann die Leute auf die ein Verband gerne verzichten könnte.

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  • Altwolf sagt:

    @Detlef

    Die Qualifizierung “ Dritte-Welt-Niveau“ ist tatsächlich hier geäußert worden und entstammt, falls ich mich jetzt nicht sehr täusche, den prognostischen und visionären Darlegungen des FF-Sachverständigen @Sheldon/?an2 .

    Das in WOB „laute Fans“ nicht mehr so gern gesehen werden, dem möchte ich doch widersprechen, denn es geht bei der „Unterbringung“ einer größeren Fanschaft auch darum sie zusammen zu lassen und ihnen auch Möglichkeiten zu bieten ihre Spruchbänder und Anfeuerungsbanner auch sichtbar plazieren zu können.
    So wurde offenbar die Südtribühne dafür ausgewählt,da es überwiegend eine Stehplatztribühne ist und die Haupt- u. Gegentribühne reine Sitzplatztribühnen sind, was ein Zusammenbleiben durch nummerierte Plätze dann eher erschwert.

    So wurden die größeren Fan-Gruppen, wie z.B. von d. SGS Essen,d. FC Bayern München, v. Olympic Lyon u. eben auch Turbine neben WOB-Fans auf der Südtribühne untergebracht, jedoch nicht um irgendjemand damit diskriminieren zu wollen.
    Alle Gäste-Fans werden auch vor dem Spiel vom Stadion-Sprecher ausdrücklich für ihr Kommen begrüßt und eine entsprechend „laute“ Stimmung immer auch als Herausforderung für die eigenen Fans empfunden.

    Die „lauten“ WOB-Fans (Fan-Club-Mitglieder der Wölfinnen, inzwischen 3 auch überregional) auf der Gegengerade, haben dort alle e. nummerierten Dauerkartensitzplatz, der sie auch dort zusammensitzen läßt, das ist ja im Karli auf der Haupttribühne auch so.

    Ich kann mich auch zu anderen Zeiten ,bei weniger Turbine-Fan-Andrang erinnern, wo ihr mit ca. 20-30 Personen auf der Gegengerade im südlichen Teil zusammengesessen habt, auch mit Trommeln und Rasseln ausgerüstet, jedoch waren das Sitzplätze.

    (3) 13 Gesamt – 8 hoch – 5 runter
  • Bernd sagt:

    @ Rudi
    Wie gesagt, es spricht nichts gegen sachliche Kritik. Insiderwissen hilft Dinge besser zu verstehen. Wie Du selbst sagst, es gibt solche und solche in jedem Verband. Mal mehr, mal weniger. Die Aussage von Detlef, dass in einem Verband nur die „unfähigsten Amateure“ arbeiten, ist für mich allerdings reine Polemik. Das hat mit sachlicher Kritik nichts mehr zu tun. Auf dem Niveau macht der Austausch dann wenig Sinn. Zudem ist das auch sehr unfair gegenüber den fähigen Kollegen, welche jeden Tag ihr Bestes geben.
    Da es bei der Frauen-WM kein public viewing gibt, fände ich es beispielsweise toll, wenn die Bundesligavereine sich mit Vereins- oder sonstigen Gaststätten absprechen würden, sodaß auch Orte bekannt werden, wo gemeinsames schauen von Frauen-WM-Spielen möglich ist. Dazu braucht man keinen DFB. Sowas können die Vereine oder die Frauenfanclubs vor Ort sicherlich besser. Werde auf jeden Fall versuchen mich hier mit Anderen zu treffen.
    Bei mir ist es nicht ganz so einfach, da ich bewusst auf facebook und WhatsApp verzichte. Freue mich schon sehr auf die WM und bin gespannt was es für Überraschungen gibt. Hoffe zumindest mal ein Spiel live im Stadion sehen zu können. Wäre schon sehr zufrieden, wenn die Olympia-Quali geschafft wird.

    (3) 7 Gesamt – 5 hoch – 2 runter
  • Bernd sagt:

    @ Altwolf
    Danke für die Klarstellung! Von wem die Äußerung war, weiß ich nicht mehr sicher und möchte da auch nicht spekulieren. Das war auf jeden Fall eine von den extremeren Äußerungen, welche mir in Erinnerung geblieben sind. Es sind zum Glück auch nur Wenige, welche unsachlich kritisieren. Ein paar davon aber leider des öfteren.
    Nach dem Pokalfinale haben uns auch WolfsburgerInnen für die lautstarke SC-Unterstützung gelobt. Das fand ich sehr nett.
    Beeindruckt hat mich auch die grosse Zahl der Wolfsburg-Fans in Köln, obwohl die Pokalfinalteilnahme für das VfL-Team mittlerweilen fast schon Gewohnheit ist.

    (7) 11 Gesamt – 9 hoch – 2 runter
  • holly sagt:

    na auf das Geschrei wäre ich gespannt gewesen wenn dt. statt am vatertag am samstag gespielt hätte.
    Da war Handball Final Four und auch auch noch abends das unattraktive CL Finale mit Liverpool usw

    (5) 19 Gesamt – 12 hoch – 7 runter
  • Altwolf sagt:

    @Detlef

    Verwirrt mich jetzt auch, denn das die mit Klappsitzen versehenen Bereiche auch als Stehplätze angeboten wurden, war mir nicht ersichtlich, denn ich habe in dem Bereich während der Spiele eigentlich sitzende Fans gesehen und nur nach dem Spiel in der HZ-Pause stehende.

    Zu diesem Thema hat der VFL selbst die durchschnittliche Besucherzahl mit 1840 Zuschauern pro Spiel angegeben, wobei das wohl die Spiele für alle 3 Wettbewerbe betrifft und nicht nur die AFBL.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Altwolf: Die 1.840 Zuschauer sind der Bundesligaschnitt.

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  • Altwolf sagt:

    @Markus Juchem

    Danke für die Klarstellung. Zumindest ein erkennbarer leichter positiver Trend.
    Sicherlich auch begünstigt durch die Meisterfeier zu Hause nach dem Heimspiel gegen Turbine.

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