VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

Von am 1. Mai 2019 – 19.47 Uhr 24 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat zum fünften Mal in Folge den DFB-Pokal gewonnen. Dabei machte gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden SC Freiburg ein einziges Tor den Unterschied.

Ewa Pajor (re.) schießt bedrängt von Greta Stegemann aufs Tor

Ewa Pajor (re.) schießt bedrängt von Greta Stegemann aufs Tor © imago / regios24

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Vor 17.048 Zuschauern im Kölner RheinEnergieStadion erzielte Ewa Pajor mit einem Abstauber (55.) den einzigen Treffer beim 1:0 (0:0)-Sieg des VfL Wolfsburg gegen den erstmals im Finale stehenden SC Freiburg.

Freiburg lässt Chancen liegen

Dabei war der Außenseiter aus dem Breisgau in der ersten Halbzeit das bessere Team, nutzte aber keine seiner zahlreichen Chancen durch Anja Maike Hegenauer (9.), Klara Bühl (13.), Sharon Beck (26.) und Sandra Starke (29.). Die zunächst unter ihren Möglichkeiten bleiben den Wolfsburgerinnen hatten ihre beste Chance durch Ewa Pajor, deren Fallrückzieher aber von Freiburgs Torhüterin Lena Nuding pariert wurde (42.).

Ewa Pajor staubt ab

Mit der Umstellung auf eine Doppel-Sechs und den physisch etwas nachlassenden Freiburgerinnen bekam der VfL Wolfsburg das Spiel nach und nach in den Griff. Pernille Harder setzte einen Schuss an den Pfosten, Pajor nutzte den Abpraller zur Wolfsburger Führung (55.).

Lena Nuding glänzt

Wolfsburg ließ jetzt weitere Gelegenheiten aus, das Spiel zu entschieden. So köpfte Harder nur kurz nach der Führung am Tor vorbei (57.), in der Folge scheiterte Harder zweimal an Nuding (64., 68.), die sich in der Folge auch noch zwei Mal gegen Pajor auszeichnen konnte (75., 86.).

Alex Popp: „Das hat sich die Mannschaft verdient“

Wolfsburgs Alex Popp meinte nach dem Spiel: „Ich bin überglücklich, dass wir den Pokal wieder mit nach Wolfsburg nehmen, das hat sich die Mannschaft verdient. Vom SC Freiburg waren wir nicht überrascht, wir wussten aus der Liga, wie stark sie sind.“

Clara Schöne: „Bin megastolz“

Freiburgs Kapitänin Clara Schöne meinte: „Ich bin megastolz. Wir haben eine unfassbar gute erste Halbzeit gespielt. Wenn uns ein Tor gelungen wäre, wären wir vielleicht als Sieger vom Platz gegangen.“

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 1:0 (0:0)

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe, Fischer, Goeßling, Peter – Hansen, Gunnarsdóttir, Popp, Jakabfi (72. Wolter) – Harder, Pajor (90.+1 Masar)
SC Freiburg: Nuding – Gwinn, Kirchberger, van Lunteren, Stegemann – Hegenauer (72. Lotzen), Minge, Schöne (63. Knaak), Starke – Beck, Bühl
Tore: 1:0 Pajor (55.)
Gelbe Karten: Keine
Schiedsrichterin: Susann Kunkel
Zuschauer: 17 048

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • SCF Klausi sagt:

    Glückwunsch nach Wolfsburg zum verdienten Pokalsieg.

    Worüber ich mich wahnsinnig ärgere ist die unqualifizierte Berichterstattung der Moderatoren und sogenannten Experten,die keinerlei Fachwissen über den Frauenfußball haben und selbst noch nie ein Bundesligaspiel der Frauen live gesehen haben.

    Klar ging Freiburg als Aussenseiter in dieses Finale,klar spielt Freiburg nicht die beste Saison und bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück.Mit ein bisschen Hintergrundwissen,das den Damen und Herren leider komplett fehlte müsste man wissen warum Freiburg diese Saison ihren eigen Möglichkeiten hinterher rennt.Auch von Nia Künzer hätte ich ein bisschen mehr Hintergrundwissen erwartet.Stattdessen stellt man Freiburg so dar als hätten sie sich nur durch Zufall ins Pokalfinale verirrt.Ihre Recherchen habe gerade noch ausgereicht,um nicht oft genug erwähnen zu können das Sven Scheuer und Guilia Gwinn zur neuen Saison nach München wechseln.

    Zum Spiel selbst schließe ich mich den Worten unserer Kapitänin Clara Schöne und Sven Scheuers an.Hätte Freiburg auch nur eine Chance in HZ 1 genutzt wären sie vielleicht als Sieger vom Platz gegangen und hätten die Geschichte positiv zu Ende schreiben können.

    So bleibt den Mädels wieder mal nur die goldene Ananas und sie müssen sich erneut vorwerfen an der eigenen Chancenvertung gescheitert zu sein.

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  • Christo sagt:

    Auch ich habe ein klar freiburggefärbte Fanbrille, habe aber die Berichterstattung nicht so negativ erlebt.

    Ich fand die Wachheit und die Aktionsschnelligkeit der Freiburgerinnen sensationell. Mit der Unerfahrenheit des Kaders eine solch tolle erste Halbzeit zu spielen, ist begeisternd. Ich möchte dabei auch gerne zum Beispiel eine Greta Stegemann herausheben, die sich so extrem nahtlos mitbeteiligt hat beim Abholen der Bälle und beim gedankenschnell nach vorne spielen.
    Es gab diese Saison nur 2 Spiele, in denen der Welt-Sturm von Wolfsburg nicht mehr als 1 Tor gemacht hat.
    Mädels aus Freiburg: Ihr habt genau die richtige Einstellung zum Fußball und es macht Spaß, Euch zuzusehen.
    Kleiner Tipp für die Bundestrainerin: Sollte Almuth aus irgendwelchen Gründen für die WM ausfallen: Es wäre kein Fehler, mit Merle und Lena zwei Torhüterinnen aus Freiburg mitzunehmen.

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  • Ritchie sagt:

    Glückwunsch an den VfL Wolfsburg! Für den SC Freiburg bleibt nur sich über das Erreichen des Finalspiels zu freuen. Natürlich zu wenig für eine Mannschaft, die aufgrund der ersten Halbzeit hätte in Führung gehen können/müssen.
    Die große Enttäuschung der Freiburgerinnen war schon überdeutlich zu sehen, habe ich in diesen Maße noch nicht gesehen.
    Mädels: Kopf hoch, ihr habt Großes für den SC Freiburg geschafft!

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  • Stike sagt:

    Der Kommentar plus die co Kommentatorin gingen null Komma null dazu noch die absolute top Frau des deutschen Fußballs mit Herr Steinmeier 🤢absolut schlecht! Das Spiel und die Mannschaften waren sehr gut 😊 Freiburg erste Halbzeit dann Wolfsburg immer gefährlicher und am Ende nicht unverdient gewonnen! Also Herr Steinmeier nicht dem seine Analyse war ok 👌

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Christo

    Mit meiner Kritik gerichtet an die Moderatoren zielte ich auch nicht darauf ab dass sie Freiburg schlecht geredet haben,sondern dass sie zu wenig Hintergrundinfos geliefert haben.Und das war nicht nur in Bezug auf Freiburg so,sondern auch bei Wolfsburg fand ich die Infos während dem Spiel sehr dürftig.

    Bleiben wir doch mal beim Beispiel Greta Stegemann,die durchaus eine sehr starke Perfomenc zeigte.Aber wo blieben die Infos über ihren Werdegang,oder über Bühl,oder Minge,oder von all den anderen Spielerinnen.

    Das selbe gilt auf Wolfsburger Seite z.B. für Harder,Pajor oder Schuldt,um nur einige Beispiele zu nennen,alles Spielerinnen mit unterschiedlichen Werdegängen.

    Oder man hätte die Philosophien der beiden Vereine dem Publikum etwas näher bringen können.Nichts dergleichen geschah.

    Woche für Woche beklagen wir uns hier über Zuschauerschwund in der ABFL und mangelndem Interessen am Frauenfußball im Allgemeinen.Auch die Vereinsverantwortlichen und die Spielerinnen beklagen immer häufiger diesen Umstand.

    Die ARD als übertragende TV Anstalt erreicht ein sehr großes Publikum und hätte die Möglichkeit durch fundierte Berichterstattung den Frauenfußball der Öffentlichkeit näher zu bringen,setzt aber völlig unzureichend vorbereitete Kommentatoren an die Mikros die über die gesamte Spielzeit völlig belangloses Zeug von sich geben.Auf diese Art macht man den Frauenfußball auch nicht populärer.

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  • Sandra sagt:

    Hallo ich möchte mal korregieren der Trainer von Freiburg heißt Jens nicht Sven….. was die Berichterstatter auch nicht wussten und SCF Klausi wohl auch nicht.

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  • balea sagt:

    SCF Klausi hat schon recht mit seiner Moderationskritik. Wenn überhaupt, nehmen die ÖR die Natio wahr (NATÜRLICH ist Schult weiter die Nummer 1…) und bei einem Statement von Kellermann, dass die Liga angeblich immer näher zusammenrückt und es nicht mehr so wäre, wie zu Potsdam und Frankfurt – Zeiten fehlt schlicht die Kompetenz, um das als den Blödsinn zu entlarven, der er ist. Usw usf.

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Sandra

    Ups,da war ich wohl gedanklich kurzzeitig beim Männerfußball .

    Asche über mein Haupt.

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  • Fan2 sagt:

    @SCF Klausi: Kann deine Kritik nicht wirklich nachvollziehen. Das wenigste, was wir brauchen, sind endlose Kommentare über Werdegang von Spielerinnen. Der Kommentar soll das Spiel mitreißend kommentieren, nicht mit ellenlange Hintergrundinfos langweilen. Solche Werdegangsbeschreibungen haben schon den MF-Fußball kaputt gemacht. Wenn ich keine Beziehung zu den Spielerinnen habe, wird das nicht dadurch besser, dass ich weiß, wo sie zur Schule gegangen ist oder was ihre Bundesligastatistiken sind, sondern indem mir ihr Spiel anschaulich beschrieben wird, indem dabei Emotionen geweckt werden.

    Vielleicht mal ein Spiel mit Jörg Dahlmann als Kommentator anschauen, dann wisst ihr, was ich meine. Oder auch nur seinen Kommentar zum Jay-Jay Okocha-Tor gegen Kahn 1993 anschauen. Allein dieser Kommentar hätte ausgereicht, um Okocha weltberühmt zu machen.

    Das ist es doch, was beim FF fehlt. Die Emotion. Die Vollblutkommentatoren, die jede noch so gelungene Aktion feiern und sich auch nicht scheuen, mal ganz ehrlich zu sagen, wenn es gerade stinklangweilig ist. Ein Kommentator, der eine Plattform bietet, mit der man sich als neutraler oder aber auch voreingenommener Zuschauer (bei internationalen Spielen) identifizieren kann.

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  • Ludwig sagt:

    @SCF Klausi: Ich habe dieser Tage das Spiel Freiburg – Essen gesehen. Der Kommentator hat sich durch ständiges Geblubber ausgezeichnet. Nur zum Spiel konnte er nicht viel sagen. Ich war kurz davor, das zu tun, was ich bei dem Spiel der Männer Bremen – München getan habe: nach einer Minute Fernseher ausmachen. Die trostlosen – häufig auch dummen – Kommentare zusammen mit einer Bildregie, die erfolgreich verhindert, dass man als Zuschauer einen Überblick über das Spielgeschehen hat, sind kein Anlass, auf etwas anderes zu verzichten, um Fussball oder Sport allgemein im TV zu glotzen.

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  • Pauline Leon sagt:

    sharon beck hat anfangs ein sehr gutes spiel geliefert. leider nur in den ersten 15 minuten. danach hat sie sich zurückgezogen, sehr schade.
    bei ihrer riesenchance, alleine auf almuths kasten, ist leider alles schief gegangen…

    vielleicht beim nächsten mal.

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  • Rudi sagt:

    @Ludwig,
    geb dir vollkommen Recht. Es müßte nur die Möglichkeit geben den oder die Reporter/In weg zu schalten. Das müßte doch bei dem heutigen Stand der Technik möglich sein? Ich habe nämlich auch keinen Reporter wenn ich im Stadion oder Fußballplatz zu schaue.

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  • Altwolf sagt:

    Nun, wenn man im Stadion das Spiel live erlebt „stören“ einen die Kommentatoren und Berichterstatter nicht.

    Zunächst einmal ein Kompliment an den SC Freiburg für das Spiel mit einer top Einstellung und insbes. auch einer vom Trainer vorher gut analysierten taktischen Marschroute.

    Die Präsenz des SC in HZ 1 war schon beeindruckend, wie sie aggressiv, sehr handlungsschnell und auch konsequent im Umschalten, zunächst über die Aussen, dann mit gutem Paß auf die im Zentrum durchlaufende Mitspielerin, agierten, offenbarten sie Lücken im WOB-Defensivverbund doch deutlich.
    Eine Führung in den ersten 20-30 min. hätte der eigentliche Lohn für den SC sein müssen, wenn da nicht e. A.Schult am heutigen Tage in Bestform im Tor gestanden hätte.

    Nicht nur WOBs zentrales MF hatte mit dem schnellen Umschaltspiel so seine Probleme, sondern bedingt auch durch die heute schwächere Präsenz insbes. v. Z.Jakabfi, die genauso wie C.Hansen in HZ 1 im Zweikampf insbes. aber auch durch unerzwungene Fehlpässe oder ungenaue Zuspiele Ballverluste verursachten.

    Erst als WOB das MF im Zentrum durch die Doppel-6 geschlossen halten konnte und es dem SC deutlich schwerer gemacht wurde in das Umschalten zu kommen, drehte sich langsam das Spiel zu Gunsten der Wölfinnen.

    So konnte sich dann auch L.Nuding mit tollen Reaktionen auszeichnen, wie überhauprt beide Torfrauen zu den besten Akteuren auf dem Platz avancierten.

    In HZ 2 wurden die Wölfinnen ihrem Anspruch dann auch mehr gerecht und man konnte auch die nachlassenden Kräfte der SC-Spielerinnen erkennen, die sich nochmals eine gute Chance erarbeiteten, jedoch wieder an A.Schult scheiterten.

    So häuften sich nun auch die Chancen für WOB und nach dem dann das 1:0 gefallen war, baute es die Einen auf, fanden mehr Sicherheit im Spiel, mehr Ballkontrolle und Balleroberung der 2. Bälle,wodurch es dem SC immer schwerer fiel über Ballbesitz Konter zu initiieren.

    Am Ende war es L.Nudig vorbehalten durch ihre überragenden Reaktionen eine höhere Niederlage zu verhindern.

    Letztendlich geht der Sieg der Wölfinnen so in Ordnung und dazu
    GW an die Wölfinnen.

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  • Fan12 sagt:

    Warum schreiben alle, dass die Umstellung der Schlüssel zum Erfolg war? Die Umstellung hatte nichts damit zu tun. Wer das Spiel gesehen hat und etwas Ahnung hat, konnte erkennen, dass Freiburg in der zweiten Halbzeit müde wurde und deswegen im Mittelfeld nicht mehr den nötigen Zugriff hatten, weil die Kraft nicht mehr gereicht hat um nach vorne zu verteidigen. Daher war Popp öfters frei bzw. Gunnarsdottir oder Harder und so konnte WOB ihre Stärken ausspielen. Wenn Harder im Zwischenraum aufdrehen kann und mit Tempo auf die 4-er Kette zugehen kann, ist sie nicht zu verteidigen. Genau so fällt das Tor. Also ist weniger die geniale Umstellung von Lerch Popp etwas tiefer spielen zu lassen der Grund für die Dominanz von Wolfsburg in der zweiten Halbzeit sondern eher der Kräfteverschleiß, den eine Mannschaft wie Freiburg in einer Englischen Woche eben nicht so leicht wegstecken kann, wie Wolfsburg, die entspannt rotieren können bzw. ohne großen Leistungsabfall auswechseln können. Da muss man sich schon fragen, warum der DFB das Pokalfinale so terminiert. Wenn man sich eine ausgeglichenere Bundesliga bzw. ein DFB Pokalwettbewerb wünscht, sollte man weniger Englische Wochen machen, denn diese begünstigen Wolfsburg und Bayern, deren Kader durch die Doppel- und Dreifachbelastung auf Englische Wochen ausgelegt sind. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Freiburg eine woche statt, 2 Tage zur Regeneration gehabt hätte. Vielleicht können sie dann die Dominanz der ersten halbzeit bis zur 60. Minute halten.

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  • SCF Klausi sagt:

    Spielbericht aus Freiburger Sicht .
    https://www.scfreiburg.com/node/24157

    Interviews nach dem Spiel :
    https://www.scfreiburg.com/node/24159

    Klara Bühl: 100 Prozent SC Freiburg
    https://www.dfb.de/dfb-pokal-frauen/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=201771&cHash=369a12762956f589d17d521bd1196577

    Eine Aussage Klara Bühls bereitet mir Sorgen.Sie spricht von einem erneuten Umbruch in der Mannschaft.Ich hoffe doch nicht das schon wieder nahezu die halbe Mannschaft Freiburgs ausgetauscht wird.

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  • Fan2 sagt:

    @SCF Klausi: Allen, die immer noch meinen, dass das Geld für den FF kein Problem darstellt, würde ich das durchaus wünschen, dass Freiburg mal wieder zerfällt.

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  • Ritchie sagt:

    Fan2 sagt:
    3. Mai 2019 um 8.15 Uhr Uhr

    @SCF Klausi: Allen, die immer noch meinen, dass das Geld für den FF kein Problem darstellt, würde ich das durchaus wünschen, dass Freiburg mal wieder zerfällt.

    Sehr negative Aussage! Gerade der SC Freiburg bemerkt die finanziellen Bedingungen des Profi-Fußballs immer wieder und überwiegend negativ.

    (6) 8 Gesamt – 7 hoch – 1 runter
  • GG sagt:

    Als bekannter Sympathisant der Wölfinnen bin ich schon einigermaßen enttäuscht (eher: sauer) über das fahrlässige Agieren der sportlichen Führung, die diesen Pokalerfolg doch hat eher glücklich wahr werden lassen.

    In der abschließenden Pressekonferenz dann zu sagen, man werde „genau analysieren woran es gelegen habe“, dass es zu solch knappen Spielausgang gekommen ist – finde ich lächerlich. Und entlarvend zugleich, wurden diese Worte doch schon mehrfach gewählt. Bereits mit Kenntnisnahme der Mannschaftsaufstellung war mir klar, dass die Partie eng werden würde – jedenfalls dann, wenn es nicht gelingt, wie zuletzt gegen den SC Sand, unmittelbar nach Spielbeginn in Führung zu gehen. Der SCF hat im Bereich seiner Möglichkeiten (und Stärken) gespielt, allein die sich gebotenen Möglichkeiten nicht genutzt. Und in diesem Zusammenhang halte ich das wiederholt herausragende Eingreifen von Anna Blässe für erwähnenswert – sonst wäre der Führungstreffer der SCF-Frauen sicherlich gefallen.

    Mir ist eine Begegnung in dieser Spielzeit bewusst, zu welcher die sportliche Führung im Vorfeld zutreffende Analysen und Schlußfolgerungen gezogen hat – und das war das DFB-Pokal-Halbfinale in München. Aufsetzend auf die personell leistungsstärkste Verteidigung (wobei ich erwähnte Anna und Noelle Maritz als gleichwertig ansehe), über die wohl derzeit weltbeste Doppel-6 bis hin zu einem Offensivquartett, welches von den individuell auch sehr gut besetzten Münchnerinnen zu keinem Zeitpunkt wirksam neutralisiert werden konnte. Was auch immer dazu geführt hat, in diesem END-SPIEL von diesem Konzept abzurücken … wird (hoffentlich) immer ein Geheimnis bleiben. Plausible Gründe wird es jedenfalls keine geben.
    So bleibt ein z.T. nervenaufreibendes und bis zum Ende enges Spiel. Ob ein solcher Spielverlauf für die Wahrnehmung in Fußball-Deutschland nun besser ist als ein klarer Sieg der Wölfinnen … mag gerne noch weiter diskutiert werden. Ich für meinen Teil hätte mir jedoch sehr viel lieber Tore von der Güte des – letztlich leider nicht erfolgreichen – Fallrückziehers von Ewa Pajor oder der Fernschüsse von Alex Popp und Sara B. Gunnarsdottir im Spiel gegen den SC Sand gewünscht. Aha-Effekte, über die auch noch das ARD-Morgenmagazin am Folgetag gerne berichtet hätte.

    (4) 10 Gesamt – 7 hoch – 3 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Heute Mittag wurde die Mannschaft der SC Freiburg Frauen von Freiburgs OB Martin Horn und Sportbürgermeister Stefan Breiter im Freiburger Rathaus empfangen .

    https://www.badische-zeitung.de/fotos-die-sc-frauen-werden-im-freiburger-rathaus-empfangen

    https://www.scfreiburg.com/node/24189

    Ich habe ja nichts dagegen wenn sich die Stadt Freiburg mit den Erfolgen des SC Freiburg brüstet.Wesentlich hilfreicher und eine größere Wertschätzung für das Wirken des Sportclubs,das sich nicht nur auf Fußball beschränkt sondern auch gesellschaftliches Engagament beeinhaltet,wäre eine klare Zusage der Stadt an den SCF für die weitere Nutzung des Schwarzwaldstadions noch dem Umzug der Profis ins neue Stadion.Im Schwarzwaldstadion würden dann auch die Frauen Bedingungen vorfinden,die professionelles Training und Rehamaßnahmen ermöglichen.

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  • Bernd sagt:

    @ Alle Wolfsburg-Fans
    Herzliche Glückwünsche zum erneuten Pokalerfolg.
    In der zweiten Halbzeit konnten die SC-Mädels Eurem sicheren Kombinationsspiel nichts mehr entgegensetzen. Für erneutes pressing wie in der ersten Halbzeit fehlte wohl die Kraft. Die erste Halbzeit war von Freiburger Seite sehr mutig und überzeugend gespielt. Aber wie in vielen Spielen in dieser Saison, haben sich die SC-Mädels für Ihr gutes Spiel und den Aufwand nicht mit Torerfolgen belohnt. Was wirklich Spass gemacht hat, war das SC-Team mit soviel Leuten lautstark anzufeuern. War am nächsten Tag noch heiser. Das Anfeuern wurde nicht nur bis zum Schluss, sondern auch nach dem Spiel noch fortgeführt. Das Team kam vor und nach der Siegerehrung zu den Fans und wurde auch dann gefeiert und sicherlich auch ein wenig wieder aufgebaut. Großes Kompliment auch an die Kölner die ein tolles Fussballfest veranstaltet haben. Sollte der SC mal wieder im Finale stehen, werde ich mir Fest in Köln sicherlich erneut nicht entgehen lassen. Dem 1.FC Köln wünsche ich für die nächste Saison ein konkurrenzfähiges Frauenteam in der ersten Liga. Dem VfL Wolfsburg wünsche ich nächste Saison internationaler Erfolg, aber im DFB-Pokal dürft Ihr gerne mal einem anderen Team den Vortritt lassen.
    @ SCF Klausi
    Stelle Dich lieber mal auf einen größeren Umbruch ein. Noch sind meine Infos nicht so gesichert, dass ich die Namen schon nennen möchte. Beim Heimspiel in acht Tagen gibt es dann sicher mehr Infos.

    An Alle die sich das letzte Auswärtsspiel der SC-Mädels in München anschauen möchten. Der Eintritt im Campus ist für Alle frei und es gibt neben den Verabschiedungen auch eine Autogrammstunde der Bayern-Spielerinnen.

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