VfL Wolfsburg holt Torhüterin Friederike Abt

Von am 24. April 2019 – 12.41 Uhr 31 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat zur kommenden Saison Torhüterin Friederike Abt von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet.

Friederike Abt wirft den Ball ab

Von Hoffenheim nach Wolfsburg: Friederike Abt © imago / foto2press

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Die 24-Jährige unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

„Nächster Entwicklungsschritt“

„Der VfL Wolfsburg gehört im Frauenfußball zu den besten Mannschaften Europas und ich freue mich riesig, in Zukunft Teil dieses erfolgreichen Teams sein zu dürfen“, so Friederike Abt. „Es ist ein Privileg, unter solch hervorragenden Bedingungen Fußball spielen zu können. Daher werde ich alles daransetzen, mich weiterzuentwickeln und meine Leistung zu bringen, wenn ich gebraucht werde.“

Erfahrene Torhüterin

Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, meint: „Mit fast 60 Bundesliga-Einsätzen ist Friederike für ihr Alter bereits eine erfahrene Torhüterin und wir freuen uns sehr, dass sie bei uns den nächsten Entwicklungsschritt in ihrer Karriere gehen will.“

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Interessant ist, dass Friederike Abt in der Vorrunde noch Stammtorhüterin in Hoffenheim war, in der Rückrunde aber durch Martina Tufekovic und Janina Leitzig ersetzt wurde.
    Sie wurde dann in den letzten Spielen auch nicht mehr im Kader berücksichtigt.
    Ob das wohl mit der internen Verkündigung ihres Wechsels nach Wolfsburg zusammenhing ?

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  • Strike sagt:

    ich habe gelesen, dass sie am Rücken verletzt ist. Anscheinend hat sie aber am Wochenende in der 2. Mannschaft gespielt.

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  • Altwolf sagt:

    @enthusio

    Zumindest scheint es sich auf den Torhüterinnen-Positionen so darzustellen, wenn die Betroffene nicht bereit ist ihren Vertrag zu verlängern und man das nötige Vertrauen in die bisherige 2.Kraft hat.

    Bei Spielerinnen zeigt sich das so in dieser Form nicht, denn das würde das Team doch zu sehr schwächen.

    Die Verpflichtung von F.Abt macht schon Sinn, denn sie hat bei 1899 zumindest hier in WOB eine gute Leistung gezeigt, kennt die AFBL und kann sich sicherlich unter den Bedingungen hier noch deutlich weiterentwickeln.

    Nach den schon bekannten Neuverpflichtungen wird es spannend, wen man als Nachfolgerin von N.Fischer holen wird, denn ich denke da wird man insges. noch 2 Verpflichtungen tätigen, wobei es sich gerüchtehalber dabei auch schon um eine sehr starke Spielerin handeln soll, was man aber erst nach der Saison bekanntgeben will.

    Ausser W.Renard fällt mir allerdings momentan niemand ein, der in diese Kategorie fallen würde.
    Aber vielleicht hat jemand dazu mehr Ideen.

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  • Rudi sagt:

    @Altwolf,
    na, da bin ich doch mal gespannt wer da noch zu uns kommt.

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  • never-rest sagt:

    Gute Frage @Altwolf. Innenverteidigerinnen mit internationaler Klasse sind in der AFBL rar. Mir fällt spontan auch keine ein. Kellermann wird sich wohl wieder im Ausland umsehen müssen. Aber was ist eigentlich mit J. Wedemeyer? Wird ihr der Durchbruch nicht (mehr) zugetraut? Von der Nachfolge von Fischer will ich gar nicht reden. Einer Gunnarsdottir würde ich auch die Umstellung auf die IV Position zutrauen. Dann gibt es ja auch noch Doorsoun, Peter und Goeßling.

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  • Altwolf sagt:

    @never-rest

    J.Wedemeyer soll angeblich auf jeden Fall bleiben, die wie sie sonst vorhandenen als IV in Frage kommenden Spielerinnen sind alles spielerisch starke IV, die auch den Spielaufbau gestalten können, aber keine (mit Einschränkung B.Peter) hat ein Kopfballspiel,d. Zweikampfstärke und die Robustheit e. N.Fischer.
    Es wäre schon wichtig neben der Schnelligkeit u. Agilität e. S.Doorsoun noch jemend zu haben, der die Eigenschaften e. N.Fischer verkörpern würde.

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  • Fan2 sagt:

    Soviel zum Punkt, man würde doch ganz gerne die eigene Jugend spielen sehen. Nein, für mich macht diese Verpflichtung keinen Sinn. Das einzige, wozu es führt, ist, dass mit Melina Loeck die nächste Wolfsburger Nachwuchstorhüterin vor die Hunde geht. Anstatt ihr zu vertrauen, wenn Schult mal ausfällt, wird die nächste BL-Torhüterin verheizt, die sonst nur auf der Bank sitzt. Damit steht auch für mich fest: Auf der Torhüterin-Position wird im kommenden Jahr zumindest keine Nachwuchsspielerin eingesetzt.

    Und was die anderen Spekulationen betrifft: Da hat @never-rest schon recht. Was ist nun mit dem Quoten-Talent Joelle Wedemeyer? Oder muss sie erst 30 Jahre alt sein, damit man ihr endlich mal vertraut? Wie sollen denn die jungen Spielerinnen bei Wolfsburg die Erfahrung erreichen, die von den Spielerinnen erwartet wird, denen Wolfsburg dann vertraut und die dort zum Einsatz kommen?
    Wieso nicht eine Nina Räcke, eine Antonia Baaß, eine Michaela Brandenburg, die in der 2. Liga die beste Abwehr stellen? Sollen sie ewig in der zweiten Mannschaft versauern?
    Für sie wird dann eben kein Platz mehr sein. Und auch im Sturm wird man wohl eher noch einen „hochkarätigen “ Ersatz für Hansen holen, anstatt Anna-Lena Stolze mal eine echte Chance zu geben.

    Wer hier solche Praktiken verteidigt, der sollte dann aber auch nicht solche Kommentare loslassen, dass er sich wünschen würde, dass Wolfsburg mal den Nachwuchsspielerinnen mehr Chancen geben sollte, denn für den ist jetzt schon kein Platz mehr im Kader, und das wird mit jeder weiteren Spielerin nicht besser.

    In Wolfsburg wirst du eben als Nachwuchsspielerin nichts.

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  • Schnorchel sagt:

    Gute Verpflichtung von Wolfsburg. Friederike Abt hat in der Vertretungszeit von Martina Tufekovic (Kreuzbandriß) gezeigt, daß sie zu den Topkeepern der Bundesliga gehört und Alma Schult bestens vetreten kann, wenn diese noch irgendwelche Kinderkrankheiten bekommen sollte. 🙂

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  • speedy75 sagt:

    Nach der Verpflichtung von Abt darf man ja gespannt sein was die anderen Ersatztorhüterinnen und Wolfsburg kommende Saison machen oder hat da jemand (Altwolf) schon nähere Infos?

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  • bald sagt:

    Maybe Lucy Bronze oder Marina hegering
    Oder eine Amerikanerin oder canadierin
    Bin auch sehr gespannt

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  • fisch sagt:

    Zur Verbesserung der Spielstärke kennt WOB offensichtlich nur ein Mitttel: Kaufen,Kaufen,…Dazu hat man ja schließlich die Millionen des betrügerischen Club-Eigners VW. Die Konkurrenz schwach kaufen, lautet ein weiteres Mittel zur nationalen Wettbewerbsverzerrung. Und der DFB unterstützt das nach Kräften, um endlich wieder einmal international erfolgreich zu sein. Die Talenteentwicklung überlässt man großzügig den anderen AFBL-Clubs.

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  • NaviDrH sagt:

    Wie aus in der Regel gut unterrichteten Kreisen verlautete hatte Friederike Abt kurz vor dem Pokal-Viertelfinale einen Bandscheiben Vorfall. Zudem möchte sie sich aus privaten Gründen räumlich wieder in Richtung Heimat orientieren. Dahingehend wurden die Verträge der beiden anderen Torhüterinnen verlängert.

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  • JolaFan sagt:

    Die Verpflichtung von Frau Abt zeigt nur wie schwach ist der Torfrauen-Markt in DE. Eine durchschnittliche Torhueterin kommt zum Meister, weil es keine bessere gibt es. Wie waere es mit einer TW-Akademie, die junge Talente auf die Anforderungen des internationalen Fussballs vorbereitet? Das Problem sind aber – in erster Linie – die (sehr) schwachen Torwarttrainer, die wenig Ahnung von der Materie haben.

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  • Dussel Duck sagt:

    Ich frage mich langsam, wie oft ich mir diesen „Nie gibt WOB dem Nachwuchs eine Chance“-Sermon noch anhören soll. Ich finde, man muss sich halt entscheiden – auch im Frauenfußball -, ob man Geld in die Hand nimmt und CL spielt oder aber der nette Verein von nebenan ist, der im BL-Mittelfeld herumdümpelt.
    Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber Geld schießt Tore. (Deswegen hoffe ich auch, dass der große Traditionsverein RB Leipzig nach zwei suboptimalen Jahren in der Regionalliga nächste Saison endlich echtes Brausegeld in die Hand nimmt, wie es vor einigen Tagen in einem ZEIT-Artikel angedeutet wurde, und durchstartet.)
    Was WOB-Verstärkungen in der Abwehr angeht: Nötig scheinen sie zu sein angesichts von 6 Gegentoren gegen OL. Dass allerdings Renard oder Bronze in WOB landen, glaube ich erst, wenn ich es sehe. Und so viele Weltklasseverteidigerinnen fallen mir im Moment auch nicht ein. Vielleicht wäre ja der Welt sicherste Elfmeterschützin, Kumagai Saki, geneigt, die derzeit bei OL eher Ergänzungsspielerin ist???
    Ach ja, und zum Schluss noch eine Bemerkung, um mir die Daumen-nach-oben-Chancen zu ruinieren: Was WOB noch wert ist, wenn Die Fantastischen Drei auseinanderbrechen, steht für mich in den Sternen. Nichts gegen Svenja Huth, die ich sehr respektiere, aber Caroline Hansen ist sie nicht.
    Ach, immer noch nicht Schluss: Hat irgendein geneigter Leser womöglich Belastendes gegen VW-Vorständler in der Schublade, um beim Konzern Millionen liquide zu machen für den Ankauf von Eugénie Le Sommer oder Alex Morgan? Man darf ja noch träumen … 🙂

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  • Strike sagt:

    JolaFan
    eine Frechheit, du kennst mit Sicherheit keinen Torwarttrainer der Bundesliga und hast auch nie bei einem Torwarttraining zugeschaut so eine Behauptung ist eigentlich eine Frechheit gegenüber den Menschen die bestimmt einen guten Job machen. Ich gebe dir aber dann Zustimmung wenn alle 12 Trainer so arbeiten wie ein Tischtennisexperte kommentiert, dann sind sie sehr schlecht!
    Zu Wolfsburg, wenn sie so ihrem Nachwuchs eine Chance geben wie andere Vereine werden sie nie wieder die Champions-League gewinnen und dann ist das Gejammer auch groß. Es geht nur mit Topspielerinnen und andere Clubs schlafen nicht. England, Frankreich und Spanien starten durch. Wenn Leipzig ernst macht könnte da auch etwas gehen. Hört mir auf mit Tradition, die Zeiten sind heute anders und das muss auch die Frau beim DFB merken.

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  • enthusio sagt:

    @bale:

    Marina Hegering hat ihren Vertrag bei Essen gerade erst um ein Jahr bis 2020 verlängert.
    Sie kommt daher als Ersatz für Nilla Fischer aktuell nicht in Frage.

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  • JolaFan sagt:

    Strike

    Von TW-Training habe ich sehr viel Ahnung, da ich selbst ein TW-Trainer mit Lizenz bin. In den letzten Jahren habe ich mir duzende TW-Trainings in DE und im Ausland angeschaut, und kann nur noch mal wiederholen: 99% der TW-Trainer sind TW-Beschaeftiger aber keine Trainer. Wenn die so gut waeren wie du behauptest, haetten wir keine A. Schult im Tor, sondern eine echte Weltklasse Frau wie z.B. Hope Solo. […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

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  • Fan2 sagt:

    @DusselDuck: Die Frage ist doch: Was ist wichtiger? Erfolg, für den sich niemand interessiert, oder Nichterfolg, für den sich alle interessieren?
    Diesen Fußball, den du beschreibst, will ich jedenfalls nicht. Der ist nichts wert, der hat nichts mehr damit zu tun, wofür der Sport eigentlich steht!!

    Außerdem stimmt die Alternative nicht: Bei OL gehört Bacha zum erweiterten Kreuz, auch Kouache, Azzaro und Marlard kamen diese Saison in der Liga schon zum Einsatz. 20 Ligaspiele von U19-Spielerinnen in dieser Saison! Wolfsburg hatte gerademal 2.

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  • GG sagt:

    Besonders glücklich über diese Neuverpflichtung bin auch ich nicht, insbesondere da ich überzeugt bin, das Melina Loeck über außerordentliches Potential verfügt, sie über Einsatzzeiten an das Niveau der AFBL herangeführt werden sollte und jedenfalls im Vertretungsfall ein (nahezu) vollwertiger Ersatz für Almuth Schult sein würde.
    Aber – so nach meiner Erinnerung eine Aussage von R. Kellermann – auf der TW-Position möchte die sportliche Führung breit aufgestellt sein. Dem ist im Prinzip – sh. #2 Frauenmannschaften in den beiden obersten Ligen – auch nichts entgegenzusetzen ist.

    Zum Thema der (vermeintlichen) Vakanz in der Innenverteidigung ist mein Standpunkt, dass es eine solche eigentlich nicht gibt. Für #2 Planstellen stehen mit S. Doorsoun, B. Peter und J. Wedemeyer bereits heute #3 hochkarätige Spielerinnen zur Verfügung. Sehr zu meinem Bedauern hat man M. Wittje keine akzeptable Perspektive geboten – nunmehr wird sie leider die Freiburg-Abwehr stabilisieren.
    Die Spielweise von Nilla Fischer ist keine der vorgenannten Spielerinnen in der Lage zu imitieren, was ich aber auch überhaupt nicht für notwendig erachte. Jede für sich hat individuelle Fähigkeiten, um die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Der von einem Vorredner angeführte Verweis auf die Gegentore in den UWCL-Partien gegen Olympique Lyon ist für mich insoweit nicht wirklich schlagend, als dass in jenen beiden Partien seitens der sportlichen Führung – letztlich gravierende – Fehler in der Mannschaftsaufstellung gemacht wurden. Das die richtige Lehre aus dem Ausscheiden im europ. Wettbewerb gezogen wurde, hat die nachfolgende Begegnung im DFB-Pokal in München gezeigt – bleibt allein meine Hoffnung, dass „man“, also die sportliche Führung, sich vor Spielen gegen ernstzunehmende Gegner bzw. in Spielen die „Spitz auf Knopf“-stehen daran erinnert und entsprechend handelt.

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  • Aldur sagt:

    Dussel Duck sagt:
    „Deswegen hoffe ich auch, dass der große Traditionsverein RB Leipzig nach zwei suboptimalen Jahren in der Regionalliga nächste Saison endlich echtes Brausegeld in die Hand nimmt, wie es vor einigen Tagen in einem ZEIT-Artikel angedeutet wurde, und durchstartet.“

    Zumindest ist man in Leipzig nicht untätig. Bei dieser Bemerkung fiel mir eine Meldung wieder ein, über die ich jüngst gestolpert war:

    https://www.dierotenbullen.com/de/aktuelles/neuigkeiten/Saison_2018_19/Frauen-Personalnews-Odebrecht.html

    Interessiert vielleicht den ein oder anderen.

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