Spiegelbild der Kräfteverhältnisse

Von am 22. April 2019 – 8.26 Uhr 54 Kommentare

Der FC Bayern München hat zwar das Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League gegen den FC Barcelona mit 0:1 verloren, die Hoffnung aber noch nicht aufgeben. Doch die Verschiebungen im internationalen Frauenfußball sind unübersehbar.

Leonie Maier (li.) versucht Alexia Putellas zu stoppen

Leonie Maier (li.) versucht Alexia Putellas zu stoppen © imago / foto2press

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Bayern München ließ nichts unversucht. Am Eingang zum FC Bayern Campus erhielten die Fans vor dem Spiel gegen den FC Barcelona im Bayern-Rot gehaltene Ratschen, mit denen die Stimmung im mit 2.500 Zuschauern erstmals ausverkauften Schmückkästchen zusätzlich angeheizt werden sollte.

Doch am Ende half alles nichts: Die Münchenerinnen gingen im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League verdient als Verlierer vom Platz.

Gegen einen Gegner, der spiel- und balltechnisch an diesem Ostersonntag bei vorsommerlichen Temperaturen eine Nummer zu groß war. „Der Gegner hatte fußballerisch eine Qualität, bei der kaum ein Team in Deutschland mithalten kann“, räumte Bayern-Trainer Thomas Wörle ein.

Vorgeschmack auf die WM

Ein erster Vorgeschmack auf die Frauenfußball-WM in Frankreich, wo die DFB-Frauen am 12. Juni in Valenciennes im zweiten Gruppenspiel auf Spanien treffen werden. Und auch ein Fingerzeig für die Verschiebung der Kräfteverhältnisse im internationalen Frauenfußball, wo Länder wie England und Spanien rasche Fortschritte machen und mächtig Druck auf die arrivierten Nationen ausüben..

Barcelona stark, aber nicht unantastbar

Dass den Gastgeberinnen in der Schlussminute durch einen von Sara Däbritz an die Latte gezirkelten Freistoß dennoch fast noch der Ausgleich gelungen wäre, hatte mehrere Gründe. In der Schlussphase bekamen die Bayern-Spielerinnen gegen einen überraschend physisch etwas abbauenden Gegner mehr Räume und zeigten auch mehr Mut.

Zudem offenbarte sich über 90 Minuten eine Schwäche Barcelonas: Die spielerische Klasse wird ähnlich wie in der spanischen Nationalelf zu selten in Tore umgemünzt, den Katalaninnen mangelt es im Strafraum an Ideen und Durchschlagskraft. Eine Knipserin vom Schlage einer Pernille Harder oder Ada Hegerberg fehlt (noch).

Demann: „Hatten genug Möglichkeiten, zu gewinnen“

„Sie haben auch in der Defensive im Umschaltspiel ihre Probleme“, machte Wörle beim Gegner weitere Schwachstellen aus. Und auch Bayern-Abwehrspielerin Kristin Demann meinte: „Wir wussten schon vorher, dass Barcelona viel Ballbesitz haben würde. Wir haben aber wenige klare Torchancen zugelassen, aber die eine Chance in der zweiten Halbzeit haben sie genutzt. Wir hatten genug Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen.“

Wörle: „Für uns ist noch alles drin“

Mit spielerischen Mitteln wird dem FC Barcelona auch im Rückspiel in einer Woche kaum beizukommen sein. Doch trotz der ungünstigen Ausgangsposition hat die Bayern der Mut noch nicht verlassen. „Ich habe nach wie vor ein gutes Gefühl, auch wenn ich natürlich weiß, was vor 15.000 Zuschauern auf uns zukommen wird. Aber wenn wir ähnlich wie in der zweiten Halbzeit auftreten und unsere Torchancen effektiv nutzen, ist es möglich, dort das 1:0 zu machen, dann ist für uns alles drin“, glaubt Wörle.

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Überraschender Wechsel im Tor

Wörle überraschte mit dem neuerlichen Einsatz von Torhüterin Laura Benkarth, die wie schon unter der Woche beim Bundesligaspiel in Sand den Vorzug vor Manuela Zinsberger erhielt. Die Österreicherin, die den Verein zum Saisonende verlassen wird, hatte im bisherigen Saisonverlauf alle sechs Champions-League-Spiele und 17 der bisher 19 Bundesligaspiele bestritten. Ein Wechsel, der sich weder abgezeichnet noch sportlich aufgedrängt hatte.

Kampf um die Nr. 1: „Es war eine ganz knappe Entscheidung“

Wörle erklärt: „Laura hat bereits drei Spiele in der zweiten Mannschaft und zuletzt ein Bundesligaspiel bestritten und hat sich bei uns gut präsentiert. Es war eine ganz knappe Entscheidung, jede unserer Torhüterinnen genießt das Vertrauen, aber es war jetzt einfach so, dass wir aus dem Bauch heraus Laura den Zuschlag gegeben haben. Und ich finde, sie hat es heute auch sehr gut gemacht. Aber wir könnten jede Torhüterin ins Tor stellen. Das ist keine Entscheidung gegen eine, sondern für eine.“

Benkarth hofft auf die WM

Und so hat Benkarth, die bis zu ihrer schweren Knieverletzung die Nummer 2 im Tor der DFB-Frauen war, Morgenluft im Kampf um ein WM-Ticket gewittert. Sie sagt: „Die WM ist definitiv auf dem Zettel. Man muss jetzt sehen, wie es hier weitergeht, wir haben noch zwei andere starke Torhüterinnen. Falls ich noch weitere Spiele machen darf, hoffe ich natürlich, dass der WM-Zug nicht ohne mich abfährt. Man wird am Ende sehen, ob es reicht.“

Und womöglich bekommt sie bereits am kommenden Sonntag, 28. April, 12 Uhr, beim Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona vor großer Kulisse die nächste Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • Rudi sagt:

    @Fan2,
    kannst du auch belegen was du hier behauptest? Wo steht dass Barca einen Zuschauerschnitt von 2.000 oder mehr hat? Liefere Beweise daß es stimmt!

    (2) 4 Gesamt – 3 hoch – 1 runter
  • Markus Juchem sagt:

    @Rudi: Heute Nachmittag waren es nicht so viele.

    https://twitter.com/FCBfemeni/status/1121065525130485761

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • Fan2 sagt:

    @Rudi: Die Zahl stammt von @Altwolf und ich habe nicht gewagt, diese Expertise anzuzweifeln…

    (-2) 10 Gesamt – 4 hoch – 6 runter
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Wenn du schon so gern mit den Zahlen versuchst den „Niedergang“ des deutschen FF zu prognostizieren – mal wieder – dann nehmen wir doch mal solche Verhältniszahlen:

    In Wob sitzen beim FF im Schnitt 1,32% der Einwohner im Stadion.
    Bei Barca, Madrid, Turin, OL Chelsea, ManCity und all die anderen ?

    Jetzt erkläre du mir die „enttäuschende“ Zuschauerzahl in Deutschland und dann schau dir mal die Zuschauerzahlen der Vereine in den entsprechenden Ländern an, die nicht zu den TOP 2 oder 3 Clubs gehören.

    Und dieses immer wiederholte „Unverständnis“ vieler Kommentatoren u. Moderatoren zu den Zahlen im Stadion beim MF in WOB (du wiederholst doch auch nur von denen die Aussagen ohne es selbst zu wissen).
    Bei internationalen Spielen hat die VW-Arena nicht 30000 Plätze, sondern 26000 Sitzplätze zur Verfügung (Stehplätze sind nicht erlaubt).
    Bei einer Spielzeit in der Woche am Abend, ob nun 20:30 oder 21:05 Uhr, werden in einer Stadt, wo es wenig Arbeitslosigkeit gibt und die überwiegende Mehrheit der Fußball-Anhänger den Arbeitgeber Volkswagen hat, dadurch 2 Schichten betroffen, also rund 40000 VW-Mitarbeiter, die ein solches Spiel nur dann besuchen können, wenn VW, wie gegen Real Madrid als eine der wenigen Ausnahmen,es Kartenbesitzern ermöglicht ihre Schicht zu tauschen und so das Spiel im Stadion sehen zu können.

    Und auch bei den Männern sitzen 20% der Einwohner WOBs im Stadion.
    Wieviele müssten dann in den anderen Städten vergleichsweise im Stadion sitzen ?
    Ist das in WOB wirklich so schlecht bei einer Stadt mit 125000 Einwohnern ?

    @Markus Juchem
    Danke für diesen Hinweis auf Barca

    (7) 7 Gesamt – 7 hoch – 0 runter
  • Fan2 sagt:

    Übrigens, wo hier gerade der Twitter-Account von Barca geteilt wurde, der Social-Media-Aspekt ist halt auch ein Faktor. Und allein, wenn man sich die Zahlen bei Twitter anschaut, dann zeigt das schon das Faninteresse:

    Arsenal Women 199.000 Follower auf Twitter.
    Chelsea Women 183.000
    Barca Feminine 154.000
    Atletico Feminino 122.000
    ManCity Women 108.000
    Liverpool Women 96.000
    ManU Women 74.100
    Juventus Turin Women 50.700


    Bayern ~40.000
    Lyon ~40.000

    Wolfsburg Frauen – keinen eigenen aktiven Twitteraccount…

    England und Spanien kontrolliert das Twittergeschehen haushoch. Selbst Zweitligist Manchester United hat jetzt schon mehr als doppelt so viele Follower als der CL-Sieger! Und alle die Accounts sind professionell geführt und up to date! Währenddessen kommt der VfL hin und wieder mal bei dem Männer-Twitteraccount vor, doch selbst der VfL Männer-Account hat nicht viel mehr Follower als der Arsenal Women-Account.

    Da muss man sich dann auch nicht mehr wundern, wo bei nem Spiel Atletico gegen Barca die ganzen Leute herkommen. Beide erreichen medial einfach bei weitem mehr als irgendeiner der deutschen Klubs auch nur ansatzweise… Da kann man nur sagen: Abgehängt!

    (-7) 15 Gesamt – 4 hoch – 11 runter
  • adipreissler sagt:

    Ich habe auch mal nach Zuschauerzahlen gesucht, die Tatsache, dass man kaum welche findet, dürfte auf sehr niedrige Zahlen hindeuten. Was man findet, ist oft geschönt, wie man feststellt, wenn man persönlich vor Ort ist.

    Für Barcelona fand ich für 2018/19:
    1.288 Atletico Bilbao
    4.616 Atletico Madrid

    Ich denke, das war beides in diesem Mini Estadi (vermutlich am Wochenende, nicht am Mittwoch-Mittag), meist spielen die ja auf dem Trainingsgelände Ciutat Esportiva Joan Gamper, da gibt es nur eine Tribüne, falls das der größte Platz auf dem Gelände ist, finden dort 1.750 Zuschauer Platz. Für die Spiele habe ich noch nie Zuschauerzahlen gefunden, gibt es auch keine Tickets. Ich habe mal im Ticketshop von Barca geschaut, da gab es Tickets für Spiele im Mini Estadio, für die eine Bearbeitungsgebühr von 2 oder 3 EUR berechnet wurden.

    Ansonsten geht Barcelona den Weg von Wolfsburg, Ersatz eines alten, großen Stadions durch ein neues, kleines Stadion. Das Mini Estadio mit >15.000 Plätzen wird demnächst durch eine neues Stadion mit 6.000 Plätzen ersetzt.

    (8) 8 Gesamt – 8 hoch – 0 runter
  • Rudi sagt:

    Sorry, @Markus, aber erstens kann ich kein spanisch und mit Twitter hab ich nichts am Hut. Trotzdem Danke.
    Eigentlich hätte ja @Fan2 antworten müssen und seine Behauptung beweisen sollen.

    (-4) 10 Gesamt – 3 hoch – 7 runter
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Das ist eine Milchmädchenrechnung mit der Größe der Stadt. Ein beliebter Club hat normalerweise nie nur Fans in der eigenen Stadt, sondern auch im Umland. Für Dortmund beispielsweise warten die Menschen monatelang auf Karten, um überhaupt eine zu bekommen. Du musst ja nicht bloß die Leute rechnen, die es tatsächlich ins Stadion schaffen, sondern bei ausverkauftem Stadion die Anfragen, die es für Tickets gibt.
    Und Wolfsburg schafft es eben nicht mal in der CL, ausverkauftes Haus zu haben. Und selbst gegen ManU und Real, wo offiziell ausverkauft war, bleiben doch erstaunlich viele Plätze frei.

    Die Rechnung können wir übrigens gerne mal auf den Kopf stellen: Wie schafft es dann bitte das kleine Dörfchen Sinsheim, das nur 35.000 Einwohner hat, auf einen Zuschauerschnitt von 28.000? Das sind nach deiner Rechnung 80%.
    Oder Sandhausen, die bei 14.000 Einwohner einen Schnitt von 7.000 Zuschauern in der zweiten Liga haben?
    Oder Aue, 10.000 Zuschauer im Schnitt bei 16.000 Einwohnern? Oder Heidenheim, 11.000 Zuschauer bei 48.000 Einwohnern?
    Wir könnten das noch in der 3. Liga fortsetzen (z.B. Großaspach)…

    Und das ist eben ein Manko von Wolfsburg: Wolfsburg hat wirklich nur vor Ort Fans. Der Rest von Deutschland hasst den VfL. Das ist vermutlich der Hauptgrund, wieso der VfL sich so schwer tut mit Zuschauerzahlen.

    (-14) 24 Gesamt – 5 hoch – 19 runter
  • holly sagt:

    hm seit wann entscheiden Zuschauerzahlen spiele im FF? Mir ist es immer noch lieber Spiele vor wenigen Zuschauern zu sehen wenn es erfolgreich ist.

    Was nützen viele Zuschauer wenn die Mannschaft schlecht ist?

    Gestern abend nach Feierabend hab ich mir ein Landesligaspiel der Frauen anguckt. War zwar nicht die beste Unterhaltung(sportlich). Es waren ca 60 Zuschauer da. Gut der Großteil waren Eltern, Freunde, Bekannte. Es gab Bratwurst und Getränke und alles war schön

    (11) 13 Gesamt – 12 hoch – 1 runter
  • Rudi sagt:

    @Fan2,
    Sorry, aber wen interessieren Twitterzahlen? Dich vielleicht,ja? Was kommt als Nächstes von dir? Mit dir kann man einfach nicht vernünftig kommunizieren. Du willst doch nur provozieren.

    (7) 17 Gesamt – 12 hoch – 5 runter
  • Bernd sagt:

    @ Fan2
    „Wolfsburg hat wirklich nur vor Ort Fans. Der Rest von Deutschland hasst den VfL.“

    Wie anmassend, für den Rest von Deutschland sprechen zu wollen. Dass, Du den VfL Wolfsburg hasst nehme ich Dir ab. Zum Glück sind aber nicht alle Menschen in Deutschland von Hass geprägt! Ich symhatisiere nicht mit dem VfL Wolfsburg, aber von „hassen“ bin ich meilenweit entfernt!

    (18) 24 Gesamt – 21 hoch – 3 runter
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Ja richtig, das ist ja auch das Schöne an den sozialen Medien, wie z.B. Twitter, man sitzt zu Hause oder „irgendwo“ in der City und interessiert sich für die „Personality“ einzelner Spielerinnen, aber ins Stadion gehen die 199000 Folower von Arsenal Woman deshalb noch lange nicht.

    Sicherlich ist der VFL WOB in der MF-Welt nicht der Verein, deren Fan man nun unbedigt sein möchte. So etwas entwickelt sich, aber das auch auf die Wölfinnen zu übertragen ist von dir eine doch eher „bewußte Fehleinschätzung“ , denn da gibt es inzwischen auch außerhalb WOBs eine relativ grosse Zahl an Fans und Sympathisanten, die jedoch aufgrund der Spielzeit und Entfernungen nicht an allen Spielen vor Ort sein können.

    Dein „Horizont“ ist in Fragen, was WOB betrifft, doch wirklich sehr niedrig, bzw. wohl nicht vorhanden.

    Wenn gerade die kleineren Orte entsprechend viele Zuschauer haben ist das doch ein sehr positiver Aspekt und sehr zu begrüssen, wenn sich gerade die auch mit dem Verein vor Ort identifizieren und das bestätigt doch genau meine Argumentation und zeigt ja auch das die sogg. „Metropol-Regionen“ im Vergleich ständig ausverkaufte Stadien haben müßten, was jedoch nicht der Fall ist.
    Wenn der BvB oder Schalke diese vollen Stadien haben ist das doch richtig gut, aber müssen wir uns in WOB mit denen im MF unbedingt vergleichen ?
    Wir freuen uns hier jedenfalls darüber, daß es uns als rel. kleine Stadt möglich ist einen BL-Standort zu haben und bisher auch erhalten konnten – und ganz klar, um das vorweg zu nehmen – dies mit „Unsummen“ von Geldern erreicht haben.

    Nein, wir sind beim FF und da würden wir uns alle mehr Zuschauer wünschen, aber das kann man nicht erzwingen.

    Das rechnende „Milchmädchen“ bist du selbst, da es dir in keiner Weise um eine „sachliche“ Argumentation geht.

    (13) 15 Gesamt – 14 hoch – 1 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Video: Für Christian Streich geht es beim Frauenfußball um mehr

    Die SC-Frauen stehen im Pokalfinale. Christian Streich freut sich über den Erfolg und darüber, dass Frauenfußball immer selbstverständlicher wird. Dies sei ein gutes Zeichen für die Gesellschaft.

    https://www.badische-zeitung.de/video-fuer-christian-streich-geht-es-beim-frauenfussball-um-mehr

    (5) 5 Gesamt – 5 hoch – 0 runter
  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „In Wob sitzen beim FF im Schnitt 1,32% der Einwohner im Stadion.“

    In Sand saßen letzten Mittwoch ca. 70% der Einwohner im Stadion. Da hat Wolfsburg also noch viel Luft nach oben! 😉

    (3) 11 Gesamt – 7 hoch – 4 runter
  • Bernd sagt:

    @FFFan
    Stimmt nicht!
    Viele haben gestanden! 😉

    (8) 10 Gesamt – 9 hoch – 1 runter
  • holly sagt:

    @FFFan, wiso kanntest du jeden Zuschauer aus Sand der im Stadion war? Oder woher weisst du das die alle aus Sand waren?

    Übrigends sind in Wob auch nie alle Zuschauer aus der Stadt. Viele VFL Fans kommen aus dem Umland.

    Finde diese Diskussion total albern.

    (5) 11 Gesamt – 8 hoch – 3 runter
  • Bernd sagt:

    @holly
    „Finde diese Diskussion total albern.“

    Wieso nimmst Du sie dann so ernst?

    (1) 7 Gesamt – 4 hoch – 3 runter
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Man sollte das nicht so runterspielen. 200.000 Follower bei Twitter und über 4 Millionen Abonnenten bei Facebook heißt, dass mindestens so viele Personen die Informationen über Spielzeiten etc. erreichen. Und nur jemand, der weiß, wann das Spiel ist und welches Spiel stattfindet, kann auch kommen. Bei den Zuschauerrekorden dürften gerade die sozialen Medien eine große Rolle gespielt haben.

    Mich würde dann doch interessieren, von welchen Größenordnungen du sprichst, wenn es um Sympathisantinnen von außerhalb geht, und ob damit mehr Personen als @enthusio und @holly gemeint sind. Für die meisten Fans ist der VfL meiner Erfahrung nach nicht ein rotes Tuch wegen der konkreten Leistungen der Männer, sondern wegen VW und 50+1. Und diese Situation ist bei den Frauen nicht anders!

    Was die Metropolregionen betrifft, so stimmt deine Argumentation nicht ganz: Denn die meisten Klubs der Liga haben eine Auslastung, die Top 10 sogar mehr als 90% Auslastung, die ganz großen Traditionsklubs sogar >98%.
    Und selbst in der 2. Liga sind Köln, Union und Pauli fast immer ausverkauft. Und in der 3. Liga bei 1860 ist es genauso.

    (-9) 11 Gesamt – 1 hoch – 10 runter
  • Carly B sagt:

    Kann es sein, dass Du Deine Erfahrungen bei Kamingesprächen mit Sheldon, die Mannschaft ect. sammels? In den von mir über FF geführten Gesprächen war häufig WOB ein großes Thema. Dabei ging es aber ausschließlich um die Spielstärke und -struktur, welche überwiegend positiv bewertet wurde/wird. N i e kam dabei das Gespräch auf VW oder gar 50+1. Allgemein war der Wunsch nach mehr Beteiligung seitens MF-Vereine.

    (4) 4 Gesamt – 4 hoch – 0 runter
  • Bernd sagt:

    @Fan2 „@Altwolf: Man sollte das nicht so runterspielen.“

    Schon garnicht sollte man Follower oder Likes überbewerten. Zum einen kann man die mittlerweilen sogar am Automaten kaufen. Zum anderen braucht Barcelona z.B. nur ein matchworn-Trikot von Messi über die Facebookseite der Frauen gegen Likes verlosen und ein link bei den Männern reinstellen und schon kommen tausende Likes zustande. Bei Ronaldo in Turin wäre es nicht anders. Zudem sind für Experten Manipulationen der Zahlen genauso einfach wie die Kilometerleistung von Autos zu manipulieren.
    Warum wird sowas gemacht? Weil es immer noch Leute wie Dich gibt die Followerzahlen und Ähnliches überbewerten.
    Leider sieht man auch auf der Welt immer wieder Leute Vögel aus Käfigen „freikaufen“, weil Sie nicht begreifen, dass ohne den „Freikauf“ die Vögel erst garnicht gefangen würden.
    Lieber einen richtigen Freund als eine Millionen bei Facebook!

    (10) 12 Gesamt – 11 hoch – 1 runter

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