Bayern patzt, Gladbach abgestiegen

Von am 14. April 2019 – 17.45 Uhr 43 Kommentare

Am 18. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga musste der FC Bayern München gegen die SGS Essen einen Dämpfer im Kampf um die Deutsche Meisterschaft einstecken. Als erster Absteiger steht Borussia Mönchengladbach fest.

Die SGS Essen entführt einen Punkt aus München

Die SGS Essen entführt einen Punkt aus München © imago / foto2press

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Der FC Bayern München erlitt beim 2:2 (1:1) gegen die SGS Essen einen Dämpfer im Titelkampf, rettete in der Schlussphase aber zumindest einen Punkt. Vor 345 Zuschauern am Bayern-Campus brachte Lea Schüller die Gäste früh Führung (4.), Jovana Damnjanović gelang der Ausgleich (33.). Die Gäste gingen in der zweiten Halbzeit durch einen sehenswerten Treffer von Ramona Petzelberger erneut in Führung (61.).

In der druckvollen Bayern-Schlussphase rettete Fridolina Rolfö den Gastgeberinnen einen Punkt (90.). Die Bayern haben nun zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg.

Pajor trifft dreifach bei Wolfsburg-Sieg

Der VfL Wolfsburg gewann bei Bayer 04 Leverkusen vor 378 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion mit 5:0 (3:0). Dabei glänzte Ewa Pajor als dreifache Torschützin (9., 19., 54.), die weiteren Tore erzielten Caroline Graham Hansen (45.) und Pernille Harder (61.). An der Seitenlinie wurde Leverkusen von Assistenztrainer Eskandar Zamani betreut, da Verena Hagedorn wegen einer Lungenentzündung passen musste.

Potsdam siegt durch Jokertor

Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann beim SC Freiburg vor 1.056 Zuschauern im Möslestadion mit 2:1 (0:0). Die Freiburgerinnen gingen durch Sharon Beck per Elfmeter in Führung (57.), kurz darauf war Felicitas Rauch ebenfalls vom Elfmeterpunkt erfolgreich (60.). Für die Entscheidung sorgte dann die eingewechselte Lara Prašnikar (85.).

Bremen verlässt Abstiegsränge

Der SV Werder Bremen gewann mit 2:1 (1:0) gegen den 1. FFC Frankfurt, der in der Vorbereitung aufs Spiel auf Trainer Niko Arnautis verzichten musste, der die Auswahl der Carl-Weinberg-Schule bei der Schul-WM in Belgrad zum Titel führte. Selica Cerci sorgte vor 234 Zuschauer auf Platz 11 des Weserstadions für die Führung der Gastgeberinnen (12.), kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war Cerci erneut zur Stelle (50.). Frankfurt gelang durch die eingewechselte Shekiera Martinez nur noch der Anschlusstreffer (75.).

Punkteteilung in Duisburg

Der MSV Duisburg und der SC Sand trennten sich vor 418 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg 2:2 (1:0). Barbara Dunst sorgte kurz vor der Pause für die Führung der Gastgeberinnen (43.). Milena Nikolić (53.) und Nadine Prohaska (61.) drehten dann die Partie zugunsten der Gäste. Doch Lucie Haršányová gelang noch der Ausgleich (69. Elfmeter), so dass beide Teams im Kampf gegen den Abstieg einen Punkt auf der Habenseite verbuchen können.

Gladbach abgestiegen

Borussia Mönchengladbach verlor vor 132 Zuschauern im Grenzlandstadion mit 0:4 (0:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim und steht somit als erster Absteiger fest. Maximiliane Rall sorgte für die Hoffenheimer Führung (38.), nach der Pause erhöhten Anne Fühner (49.), Isabella Hartig (72.) und Annika Eberhardt (84.).

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • Christian Jahn sagt:

    Damit stehen eigentlich beide Aufsteiger als direkte Wiederabsteiger fest. Und Wolfsburg ist so gut wie Meister. Schade dass die Spannung schon Mitte April heraus ist. Eigentlich hätte Bayern ja verlieren müssen, aber auch ihre Frauen-Mannschaft bekommt halt den Bayern Bonus. So wird Essen um den Sieg betrogen indem Ihnen ein reguläres Tor einfach so aberkannt wird (das 3:1) und Bayern schlägt dann in letzter Minute durch Rolfös Tor zu, was ja eigentlich ein Eigentor von Hegering war.

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  • never-rest sagt:

    Tolles Spiel des SGSE in München, dass leider nicht mit 3 Punkten belohnt wurde. Verdient wäre es nach dem couragierten Auftritt allemal gewesen. Das abgefiffene 3 Tor von Schüller war m.E. eine klare Fehlentscheidung. Dallmann stand im passiven Abseits und hat weder in die Aktion eingegriffen noch Zirnsberger die Sicht genommen. Aber klar: Das Remis geht letztendlich als leisungsgerecht in Ordnung. Eigentlich möchte ich keine Spielerin von Essen heraus heben, aber mich würde interessieren, ob Klasen immer so gut spielt. Dann sollte MVT mal ein Auge auf sie werfen. Jedenfalls hat die SGSE gezeigt, dass die Mannschaft zu Recht so weit vorne steht. Kein Vergleich zu dem Angsthasenfußball der Turbinen vor ein paar Wochen gegen den FCB. Wird noch ein packendes Rennen zwischen der SGSE und TP um Platz 3.

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  • adipreissler sagt:

    Der diesjährige Meisterschaftskampf elektrisiert die Massen. Punktgleich gehen Wolfsburg und Bayern in den Spieltag. 345 Zuschauer drängeln sich beim Spitzenspiel in München auf den Rängen des komfortablen, nagelneuen Bayern-Campus, der viel mehr Besucher als das unbeliebte, zugige Stadion an der Grünwalder Straße anzieht.
    Gar 378 Zuschauer unterstützen in Leverkusen ihr Team im Abstiegskampf gegen den amtierenden Meister aus Wolfsburg.
    Vorschlag zu Güte: Sollte man das Ganze nicht besser auf eSport umstellen? Da gibt es mit Sicherheit mehr Sponsoren und mehr Zuschauer.

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  • Ritchie sagt:

    Bremen verlässt Abstiegsränge

    Das freut mich sehr! Der Sieg zeigt ja, dass bei den WERDER-Mädels die Moral intakt ist und auch Carmen Roth gibt noch mal alles für den SVW.
    Nächste Saison werden die Karten wieder neu gemischt.

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  • WAC sagt:

    Ja, adipreissler, die Zuschauerzahlen sind erbärmlich. Wieso es in Leverkusen, München, Bremen, Hoffenheim, Freiburg, auch Wolfsburg, es partout nicht gelingt, bei den Männerspielen erfolgreich Werbung für die Frauenteams zu machen, finde ich sehr schade. Auch Werbung im öffentlichen Raum gibt es wenig. Man sieht bspw. in Bremen viele Plakate für die Werder-Männer, deren Sponsoren tun auch viel. Die Frauen sind unsichtbar, kaum im Fernsehen und kaum in den Zeitungen.

    Nun, so ist es leider. Immerhin hat Werder heute mal ein sehr schönes Spiel abgeliefert, gegen allerdings lange sehr müde und uninteressierte Frankfurterinnen. Werder hat aber auch zumindest 60 Minuten sehr gedrückt. Endlich scheint das Team zuversichtlich zu sein und mehr an eigene Stärken zu glauben. Die letzten 30 Minuten hat der FFC aber dann doch zugelegt, ohne das Spiel noch drehen zu können.

    Ich hoffe mal, dass Werder damit die Wende geschafft hat und mit noch drei weiteren Punkten (meine Schätzung) die Klasse halten kann.

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  • enthusio sagt:

    Wolfsburg hat heute gegen überforderte Leverkusenerinnen phasenweise schlampig und unkonzentriert gespielt.
    Der Sieg der Wölfinnen hätte deutlich höher ausfallen müssen, doch Anna Klink im Leverkusener Tor bot eine starke Leistung und verhinderte Pajors Treffer Nr. 4 und 5 mit reaktionsschnellen Paraden.
    Auffällig, dass – zumindest in der 1. Halbzeit – fast alle Angriffe über die rechte Seite liefen und Alex Popp dadurch etwas in der Luft hing.

    Leverkusen kam nur sehr selten in die gegnerische Hälfte, ein Schuss Jessens über das Tor war schon die einzige nennenswerte Torchance.

    Erfreulich, dass Zsanett Jakabfi nach überstandener Knieverletzung wieder etwas Spielpraxis sammeln konnte.

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  • Beobachter sagt:

    Magere Zuschauerzahlen in Deutschland, während es in Italien und Spanien Rekorde gibt und z.B. in Frankreich das Meisterschaftsspiel Lyon gegen PSG am Samstag 25907 Menschen ins Stadion zog. Wann wachen bei uns die Verantwortlichen auf?

    (19) 27 Gesamt – 23 hoch – 4 runter
  • bale sagt:

    JA die Zuschauerzahlen GRRRRRRRRR KEINE Plakate, […]

    ESSEN HAT KLASSE GESPIELT WAR STARK GESPIELT UND DIE TORHÜTERIN NR.5 AUCH OKAY .GEHT VON ESSEN NUR EINE SPIELERIN WEG?

    Werder Frauen bravo ihr packt das und es war doch eine 18 oder 19 jährige, die beide tore erzielt hat

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (4) 8 Gesamt – 6 hoch – 2 runter
  • Rudi sagt:

    @Beobachter,

    stimmt, sehr magere Besucherzahlen in der Bundesliga. Aber auch in den anderen `nationalen Ligen in Europa sieht es nicht viel anders, aus mit vielleicht mal einem Ausreisser im Jahr, wie zuöetzt in Spanien, Italien und jetzt in Frankreich.Kannst dir die Statistiken bei Soccerdonna anschauen. Wenn du mit den Verantwortlichen die Funktionäre beim DFB meinst, da glaube ich wartest du Vergebens das die aufwachen. Den Männer dort ist der Frauenfußball ziemlich egal […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (7) 11 Gesamt – 9 hoch – 2 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Zu Freiburg : Potsdamm ,

    es hat bei Nieselregen und und kühlen Temperaturen die effektivere,nicht die bessere Frauschaft gewonnen.

    @ balea

    Beruhige dich mal wieder in Bezug auf Wolfsburg.Der Konzern hat ab sofort weitreichende Sparmaßnahmen ausgerufen.So dürfen nur noch auf Antrag Farbkopien gemacht werden.

    https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_85581934/volkswagen-verbietet-farbdrucker-vw-mitarbeiter-per-e-mail-informiert.html

    (-1) 15 Gesamt – 7 hoch – 8 runter
  • Fan2 sagt:

    @Rudi: Nur soviel: Die Zahlen auf Soccerdonna zu den anderen Ligen sind lückenhaft.

    Die Zuschauerzahlen in Deutschland werden immer erbärmlicher. Was erstaunt, denn eigentlich geht es in der N11 ja gerade bergauf.
    Aber es gibt ein Problem: Der FF will die Fans ja gar nicht. Er könnte sicherlich schnell auf einen guten vierstelligen Schnitt kommen, wenn er sich in ähnlicher Weise verkauft wie der MF. Ultras, Derbys, Fanszenen, Fanrivalitäten, Fangesänge etc. Wenn er wollte, könnte er gerade in den MF-Vereinen viele der Ultras motivieren. Frage: Will er das? Bisher habe ich in den aktuellen Fanszenen immer nur Ablehnung für solche Modelle erlebt. Man will immer auf das familienfreundliche Image setzen, das aber eben in der Gesamtbevölkerung auch nicht im Geringsten Früchte trägt.

    (-12) 20 Gesamt – 4 hoch – 16 runter
  • Aldur sagt:

    bale sagt:
    „GEHT VON ESSEN NUR EINE SPIELERIN WEG?“

    Neben dem lange feststehenden Dallmann-Wechsel ist seit dieser Woche bekannt, dass Isabel Hochstein zum MSV Duisburg wechselt:
    https://www.msv-duisburg.de/aktuelles/artikel/msv-frauen-empfangen-sand-erster-zebra-neuzugang-fix/

    (3) 3 Gesamt – 3 hoch – 0 runter
  • balea sagt:

    @SCF Klausi
    Ich habe zwar in diesem Thread gar nichts geschrieben, worauf Du Dich beziehen könntest – aber habe Deinen verlinkten Artikel trotzdem gelesen.
    VW druckt im Jahr 140 Millionen Seiten Papier aus? Das sind am Tag mehr als 383.500 Seiten! Das sind 767 Packungen mit 500 Blatt „normalem“ Kopierpapier. Habe gerade nachgewogen: Pro Packung = 2,5 Kilo, macht mehr als 1,9 Tonnen Papier am Tag. Wieviel Holz braucht man für Papier? Bin absolut kein Fachmann, habe Angaben zwischen 2,2 und 3,5 Kilo gefunden.
    https://www.regenwald-schuetzen.org/fileadmin/user_upload/pdf/Projekt/Weil-wir/Papier/weil-wir-es-wert-sind-wie-viel-in-baeumen.pdf
    http://frag.wikia.com/wiki/Wieviel_blatt_papier_ergibt_ein_baum
    Nehmen wir den untersten Wert. Ergibt pro Tag 4,2 Tonnen Baum. Wenn man jetzt die beschriebenen unterschiedlichen Holzdichten berücksichtigt, die bei einem gleich grossen Baum zwischen 1,5 bis über 3 Tonnen ergeben, fällt VW also jeden Tag (*365 Tage) 1,5 bis 3 stattliche Bäume von mind 25 Meter Höhe für seine Druckerei. Also pro Jahr einen Wald von von 500 bis 1000 grossen Bäumen von 25 Metern Höhe. Alles sehr zurückhaltend gerechnet.
    Toll, dass Bei VW nur noch sw Prints gemacht werden sollen…

    In Wahrheit hast Du ja nur gescherzt, aber danke für die Vorlage.

    (-3) 19 Gesamt – 8 hoch – 11 runter
  • Volker sagt:

    „Bayern patzt“ sorry Markus Juchem diese Überschrift belegt leider wieder einmal den Alltags Chauvinismus im Frauenfußball und stellt einen subtilen Zusammenhang zur Männlichen „Supermacht“ FC Bayern her. Ich habe ein ausgleichendes gutes Fußball Spiel gesehen. Nicht mehr nicht weniger! Essen hat eine super Saison hinter sich, hat großartige Fußballerinnen, kann Ausfälle kompensieren, leistet Nachwuchsarbeit und steht auf Platz 3 der Liga. Eine Überlegenheit des FC Bayern gibt es nur in einer Hinsicht allerdings „zur Zeit“ keine sportliche, davon war Gestern NICHTS zu sehen! also ist der Begriff „patzen“ hier absolut unangebracht!

    (-2) 26 Gesamt – 12 hoch – 14 runter
  • enthusio sagt:

    @Volker:

    Ich habe einen Smiley hinter Deinem Beitrag vermisst oder hast Du wirklich ernst gemeint, was Du @Markus Juchem vorgeworfen hast ?

    Fast alle Tipper haben beim Womensoccer-Tippspiel auf einen Heimsieg der Bayern gesetzt.

    Thomas Wörle sagte vor dem Spiel: „Das wird eine harte Nummer für uns, denn wir wollen auf keinen Fall Punkte liegen lassen“.
    Und nach dem Spiel meinte er: „Heute sind wir extrem unzufrieden.“

    Die Gründe dafür sind vielfältig:
    Bayern hätte das Spiel um ein Haar verloren, holte einen Punkt erst in allerletzter Sekunde.
    Bayern war nicht in der Lage, vom kurzfristigen Ausfall von Brüggemenn und Knaak sowie der für mich unverständlichen Ersatzbank-Situation von Linda Dalmmann auf Essener Seite zu profitieren.
    Bayern schaffte es nicht, einer Torhüterin (Essens Torhüterin Nr. 5), die seit Monaten nicht mehr trainiert hatte, die Bude vollzuhauen.
    Bayern hat im Meisterschaftrennen zwei möglicherweise entscheidende Punkte verloren und kann aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden, wenn Wolfsburg seine restlichen vier Spiele gewinnt.
    Bayern hat für die Barcelona-Spiele kein Selbstvertrauen tanken können.

    Aus all diesen Gründen Gründen haben die Bayern gestern selbstverständlich „gepatzt“.

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  • Strike sagt:

    Bayern hat verdient Punkte liegen lassen. Essen ist ein guter Verein, bildet aus und verstärkt sich moderat. Wer bildet noch aus ? Denke da an Hoffenheim die sich diese Saison auch achtbar schlagen um immer wieder aus ihrer U20 Spielerinnen generieren. Freiburg sehe ich bedingt als Ausbildungsverein, keine gute U20 und sie holen die Toptalente aus Deutschland und bilden diese dann in der 1. Mannschaft aus. Zudem holen sie natürlich auch sehr gestandende Spielerinnen wie Magull, Knaak, Schiewe, Beck, Van Lunteren und noch viele anderen. Also der Ansatz mit der Ausbildung ist bedingt. Wolsburg und Bayern bilden in der U20 gut aus nur kommen da verständlicher Weise nicht viele für die Top 11 in Frage und spielen dann in vielen anderen Vereinen. Trotzdem gute Ausbildung genau wie Potsdam. Wenn ich mir die Tabelle der 2. Liga anschaue dann wird es bestätigt. Um in Deutschland wieder auf Topkurs zukommen müssen diese Vereine unterstützt werden weil sie auch die Möglichkeiten haben junge Mädels voranzubringen. Sehe ich bei vielen 2 Liga Vereinen bisher so nicht.

    (20) 22 Gesamt – 21 hoch – 1 runter
  • Witzfigur sagt:

    @Volker
    Man kann’s auch übertreiben, und das tust Du deutlich!
    Im Sport generell ist „patzen“ ein durchaus gängiges, weil häufig verwendetes Wort, welches zum Ausdruck zu bringen, dass eine Erwartungshaltung verfehlt wurde und das gilt ausnahmslos bei beiden Geschlechtern.
    Da Du es im Kontext mit „Alltagschauvinismus im FF“ verwendest, liegst Du dermassen schief wie bisher selten jemand!

    (7) 11 Gesamt – 9 hoch – 2 runter
  • ollerRentner sagt:

    Fan2 schreibt: „Wenn er wollte, könnte er gerade in den MF-Vereinen viele der Ultras motivieren. Frage: Will er das? Bisher habe ich in den aktuellen Fanszenen immer nur Ablehnung für solche Modelle erlebt. Man will immer auf das familienfreundliche Image setzen, das aber eben in der Gesamtbevölkerung auch nicht im Geringsten Früchte trägt.“

    Naja…-…wenn ich mir so die oberen drei Ligen im deutschen Männerfussball ansehe und die Nebeneffekte, wie Pyro-Rauchschwaden im Stadion, üble Provokationen, Schlägereien, etc., dann wünsche ich mir so etwas nicht im Frauenfussball.

    Man muss allerdings auch mal anders auf die Zuschauerzahlen blicken: Bei welchen Sportarten mit regelmässig (wöchentlichen) Veranstaltungen quer durch die Republik gibt es in Deutschland regelmässig deutlich grössere Zuschauerzahlen, als beim Frauenfussball?

    Beim Männerfussball, das ist klar, vielleicht noch beim Handball und Basketball, aber dann wird es schon dünn.

    (9) 9 Gesamt – 9 hoch – 0 runter
  • Aldur sagt:

    enthusio sagt:
    „…der für mich unverständlichen Ersatzbank-Situation von Linda Dalmmann auf Essener Seite…“

    Ich finde das gar nicht so unverständlich. Linda Dallmann war ein halbes Jahr lang nicht einsatzfähig – zumindest für Ihren Verein. Danach ist es eigentlich normal, dass man nicht sofort wieder in der Startelf steht. In der Zeit Ihrer Abwesenheit hat sich eine Mannschaft eingespielt, und das auch sehr gut gemacht, sogar zwischenzeitlich den dritten Tabellenplatz erobert. Solange bei keiner Spielerin der eingespielten Elf ein Leistungsabfall augenscheinlich wird, gibt es in meinen Augen keinen Grund, die Stammelf zu wechseln. Gestern gab es zwar einen, mit dem kurzfristigen Ausfall von Knaak, aber da hat der Trainer sich im Vergleich zum Sand-Spiel entschieden, Lena Oberdorf reinzunehmen. Auch nachvollziehbar, denn Oberdorf wird im Gegensatz zu Dallmann auch in der kommenden Saison noch eine wichtige Rolle bei der SGS spielen.

    (8) 10 Gesamt – 9 hoch – 1 runter
  • Fan2 sagt:

    @Strike: Tut mir leid, aber die U20 der Vereine sagt rein nichts über die Qualität der Ausbildung dieser Klubs aus, tut mir leid. Wer mit 19-20 Jahren noch in der 2. Liga spielt, der wird sich in der BL nicht mehr durchsetzen bzw. Nationalspielerin werden. Die guten Spielerinnen spielen längst in der Liga. Dementsprechend sehe ich auch Essen, Freiburg und Hoffenheim aktuell als die Nr.1 an, einfach, weil dort Spielerinnen so dort hochgezogen werden. Die besten und cleversten Spielerinnen werden, wie eine Sjoeke Nüsken und auch eine Lena Oberdorf praktisch nie U20 oder U17 im Verein spielen, weil sie so lange wie möglich bei den Männern bleiben. Die Früchte hat man gesehen bei den letzten Länderspielen. Wer zu Wolfsburg in die Jugend geht, gibt faktisch seine fußballerische Karriere in den allermeisten Fällen auf. Beispiele gefällig? Michaela Brandenburg, Jasmin Sehan, Johanna Tietge, demnächst vermutlich auch Joelle Wedemeyer und Anna-Lena Stolze. Die einzige, die hier wohl eine Ausnahme darstellt, ist Merle Frohms, doch auch erst, nachdem sie in Freiburg zum Anfang jede Menge Lehrgeld zahlen musste und das Glück hatte, an einen Trainer zu gelangen, der sie gepusht hat.

    (-8) 18 Gesamt – 5 hoch – 13 runter

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