Almuth Schult: die (un)umstrittene Nr. 1?

Von am 11. April 2019 – 13.27 Uhr 72 Kommentare

Nach ihren Patzern beim Test der DFB-Frauen gegen Japan am Dienstag in Paderborn sieht sich DFB-Torhüterin Almuth Schult wachsender Kritik ausgesetzt. Einige fordern gar ihre Ablösung als Nr. 1. Zurecht?

DFB-Torhüterin Almuth Schult im Länderspiel gegen Japan

DFB-Torhüterin Almuth Schult steht nach ihren Patzern in der Kritik © imago / Hübner

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Zugegeben: Haarsträubende Patzer haben in der Torhüterinnen-Vita von Almuth Schult eine gewisse Tradition. So ließ sie sich etwa bei der Generalprobe vor der EM 2017 in den Niederlanden beim 3:1-Sieg gegen Brasilien von der Brasilianerin Ludmila den Ball stiebitzen und verursachte so den Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Wochen zuvor hatte sie sich im Champions-League-Viertelfinale beim 0:2 des VfL Wolfsburg gegen Olympique Lyon bei einem Freistoß von Camille Abily verschätzt und den Ball ins lange Eck segeln lassen.

Zwei missglückte Aktionen gegen Japan

Und auch im Jahr 2019 ließ sie sich vor wenigen Wochen erneut gegen Olympique Lyon im Champions-League-Viertelfinale von einem Freistoß ihre Nationalelf-Kollegin Dzsenifer Marozsán düpieren. Und nun die zwei missglückten Aktionen gegen Japan. Beim 0:1 trat sich Schult nach einem Rückpass von Johanna Elsig gegen das eigene Standbein, vor dem 1:2 geriet nach einem neuerlichen Rückpass ihr Abspiel zu lang und somit in die Füße der Japanerinnen, die den Lapsus eiskalt ausnutzten. „Gut, dass es jetzt passiert und bei keinem Turnier oder Pflichtspiel“, so Schult nach dem Spiel im ZDF-Interview.

Masernerkrankung hinterlässt Spuren

Die groben Patzer der Vergangenheit hatte Schult in den vergangenen beiden Jahren abgestellt und sich zu einem sicheren Rückhalt in Verein und Nationalelf entwickelt. Die Suche nach Ursachen für die neuerliche Fehleranfälligkeit liefert mehrere Erklärungsansätze: So war die 28-Jährige von Januar bis Mitte März durch eine Masernerkrankung außer Gefecht gesetzt. Und die fehlende Spielpraxis hat Spuren hinterlassen. Denn da die letzten Prozent Fitness, Spritzigkeit und Gedankenschnelligkeit noch fehlen, ist auch das Selbstvertrauen noch nicht wieder bei 100 Prozent, wie DFB-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg und auch Torwarttrainer Michael Fuchs unlängst einräumten.

Die unsägliche Rückpass-Gewohnheit

Hinzu kommt aber auch die zur schlechten Gewohnheit gewordene Unsitte, unter dem Eindruck des modernen Torwartspiels – Manuel Neuer lässt grüßen – übertrieben häufig den Ball zur Torhüterin zurückzuspielen und sie dadurch unnötig in riskante Situationen zu bringen. Vier Abwehrspielerinnen sollten genug sein für einen geordneten Aufbau aus der Defensive heraus. Hier sind auch die Feldspielerinnen gefragt, auf dem Rasen bessere Lösungen zu finden.

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Das sehen auch einige Womensoccer-User so: „Thema Rückpass, meiner Meinung nach viel zu oft angewendet und teilweise sogar überflüssig. Auch andere Torhüterinnen sind dadurch in gefährliche Situationen gekommen“, schreibt etwa „Volker“ und „Fan2“ stimmt ein: „Das ist meines Erachtens Nonsens und führt eben genau zu solchen Situationen.“ „Altwolf“ verweist darauf, dass auch Schults Vorgängerin Nadine Angerer nicht immer sattelfest war: „Auch sie hatte im Spiel mit dem Ball und bei Abstößen keine so überragenden Qualitäten.“

Rückenstärkung statt Torhüterinnendiskussion

Derzeit führt trotz einzelner Fehler kein Weg an Almuth Schult als Nr. 1 im deutschen Tor vorbei. Denn in puncto Strafraumbeherrschung, Reaktionsschnelligkeit und beim Abfangen hoher Bälle kann ihr derzeit noch keine andere deutsche Torhüterin das Wasser reichen. Die individuellen Fehler lassen sich leicht abstellen. „Ich bin mir sicher, dass Almuth die nötige Fehlerminimierung mit dem Fuß hinbekommt“, glaubt auch Voss-Tecklenburg. „Alles andere ist in Ordnung.“

Für Laura Benkarth kommt WM zu früh

Die etatmäßige Nr. 2, Bayern Münchens Torhüterin Laura Benkarth, war lange verletzt und ist für die WM in Frankreich mangels Spielpraxis auf hohem Niveau wohl noch keine Option. Und auch sie war in der Vergangenheit bei ihren bisherigen acht Einsätzen in der Nationalelf nicht immer ein Fels in der Brandung, etwa bei der 2:3-Heimniederlage gegen Island in der WM-Qualifikation 2017, die den Abschied von Trainerin Steffi Jones einleitete.

Konkurrenzdruck nicht besonders hoch

Merle Frohms vom SC Freiburg hielt zuletzt gut in den beiden Länderspieleinsätzen gegen Spanien und Frankreich, offenbart aber ebenfalls in der Liga Schwächen und auch Carina Schlüter vom SC Sand ist in der aktuellen Saison ein wenig die Stabilität abhanden gekommen. Und so ist der Druck der nachrückenden Konkurrenz auf Schult noch nicht besonders hoch. Für die Torhüterin des VfL Wolfsburg sprechen zudem die Erfahrung zweier großer internationaler Turnier (Olympia 2016, EM 2017) sowie regelmäßige Einsätze in der Champions League.

Schult bleibt gelassen

Und so sieht Schult die aktuelle Diskussion eher gelassen: „Angst kann man immer haben, aber ich habe keine Angst und versuche meine Leistung zu bringen. Am Ende entscheidet immer die Trainerin.“ Und die wird wenige Wochen vor WM-Beginn nur im äußersten Notfall und bei weiteren groben Schnitzern eine Torhüterinnendiskussion entfachen. Das weiß auch Almuth Schult.

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

72 Kommentare »

  • Fan2 sagt:

    @Rudi: Es ist ein Missverständnis, wenn du meinst, dass ich Wolfsburg beneide. Das tut mir leid, wenn es so rüber kommt. Ich beneide oder hasse Wolfsburg nicht, im Gegenteil, mir ist dieser Klub vollkommen gleichgültig. Er löst faktisch keine Gefühle bei mir aus. Ich bin mittlerweile innerlich völlig ruhig, was das Alltagsgeschäft beim VfL betrifft. Ja, natürlich freue ich mich schon noch, wenn Wolfsburg verliert. Aber wenn Wolfsburg gewinnt? Völlig egal. […]

    @Bernd: Natürlich gewinnt und verliert eine Spielerin ein Spiel nicht im strengen Sinne alleine. Aber auch Dir sollte die Redensart im Alleingang bekannt sein. Sprich, ein Spieler hat so viele Dinge verbockt, dass die Mannschaft nicht in der Lage war, diese Fehler auszugleichen, oder aber, ein Spieler schießt so viele Tore und ist von der gegnerischen Mannschaft nicht unter Kontrolle zu bringen, oder aber ein Torhüter liefert so viele Glanzparaden, dass er alle Fehler seiner Vorderleute ausbügelt.

    Bestes Beispiel für letzteres: Die WM 2002 mit Ballack und Kahn.

    Und wie gesagt, mir will es nicht gelungen, mich an irgendwelche Spiele zu erinnern, in denen Schult einen wirklich entscheidenden Anteil am Sieg hatte, schon gar kein wichtiges, zumindest nicht, seit sie in Wolfsburg spielt. Wenn dem anders sein sollte, dann lasse ich mich gerne nach eigener Sichtung des Materials belehren.

    Noch einmal: Ich habe auch nie gesagt, dass Schult eine wahnsinnig schlechte Torhüterin ist. Sie ist halt eine solide, vllt etwas überdurchschnittliche Torhüterin. Mehr braucht Wolfsburg aber aktuell auch nicht, denn wie gesagt: In der Liga kann Schult als solide Keeperin kaum soo viele Fehler machen, die Harder, Hansen und Pajor nicht im Alleingang vorne wieder ausbügeln könnten. Nimm die drei raus und Wolfsburg wäre aktuell wohl kaum besser als Essen, Potsdam oder Freiburg. 79 Torbeteiligungen in der Liga bei 79 Toren, 21 Torbeteiligungen bei 16 Toren in der CL, dazu nochmal 15 Torbeteiligungen bei 17 Toren im DFB-Pokal seit dem Achtelfinale.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

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  • Altwolf sagt:

    @Rudi

    Ich teile viele deiner Darstellungen zum Thema VFL und auch zum Status von A.Schult.

    Wenn jedoch @Markus J. dieses Thema im Forum eröffnet, dann doch aus der Erkenntnis heraus, das hier doch noch ein weites Feld der Diskussion möglich ist und er selbst dieses Thema auch aus seiner, eher journalistischen Sicht, aufbereiten wollte.

    Nein, ein „Schult-Bashing“ sehe ich darin nicht, wenn, dann nur durch die User selbst, wobei wir dabei alle Möglichkeiten haben einem solchen entgegenzutreten und es ja auch tun.

    Genau durch solche,“speziell“ nochmals aufbereitete Thematik, wie ja auch von dir angeregt, könnte das Forum auch zu anderen Themen des FF eine Bereicherung und Belebung erfahren.

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  • pinkpanther sagt:

    @SCF Klausi: Grundsätzlich fand ich deinen letzten Beitrag sehr gelungen!
    Die Aussage „Benkarth hat man darauf hin fallen gelassen“ finde ich in der Form allerdings nicht zutreffend. Hier sind mehrere Dinge zusammengekommen, die man eher unter der Überschrift „dumm gelaufen“ oder einfach nur „Pech gehabt“ zusammenfassen könnte. Steffi Jones stand zu dem Zeitpunkt des vergeigten Island-Spiels schon allein auf Grund des vorherigen Scheiterns bei der EM massiv unter Druck und dann auch noch dieses Spiel. So hatte sie schon den Mut bewiesen, Benkarth Schult vorzuziehen, und dann patzt Benkarth ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel böse. Dass sie danach wieder ins zweite Glied rückte ist für mich jetzt nichts ungewöhnliches. Benkarth wurde ja weiterhin nominiert und hätte bestimmt irgendwann wieder ihre Chance bekommen. Da Frau Jones spätestens nach dem Island-Spiel und in der Folge so viele Baustellen hatte (mangelndes Selbstbewusstsein der NM-Spielerinnen, drohendes Aus in der WM-Quali, die „Causa Gößling“, usw.), ist es nicht verwunderlich, dass sie was die Torwartposition anbetrifft, wieder auf „Bewährtes“ (sprich Almuth Schult) gesetzt hat. Und der Rest der Geschichte ist ja bekannt: Steffi Jones hat die Kurve nicht mehr gekriegt und als für Laura die Chance dagewesen wäre, sich beim neuen BT Horst Hrubesch als Alternative zu empfehlen, hat sie sich leider das Kreuzband gerissen und war damit unter HH nie eine Option. Ähnliches gilt momentan auch für MVT. Laura hat diese Saison gerade mal 3 Spiele für die zweite Mannschaft der Bayern absolviert und ist kurz vor der Kadernominierung für die WM einfach noch viel zu weit weg von der NM. Für Benkarth hätte dies natürlich besch… nicht laufen können, aber ich denke und hoffe für sie dass sie ab nächster Saison bei den Bayern wieder voll angreifen wird und bin überzeugt, dass sie dort – trotz starker Konkurrenz – auch wieder zur Nummer 1 werden und sich wieder in den Fokus der NM spielen wird. Aber das ist halt noch ein langer Weg … Fallen gelassen wurde sie aber mitnichten. Soviel mal meine 5 Cent zu dem Thema.

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  • Altwolf sagt:

    @Bernd

    „ehrliches Interesse“ bei @Sheldon/Fan2

    Hätte ich nicht besser ausdrücken können.

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  • Altwolf sagt:

    Noch einige Anmerkungen zum Thema Torfrauen bei WOB.

    Nach der damaligen Torfrau Nr. 1, A.Vetterlein, wurde J. Burmeister aufgrund ihres tollen Pokalendspieles mit dem USV Jena in WOB als Nr. 2 verpflichtet und bekanntermaßen dann auch im Pokal-Endspiel gegen Turbine als „Anerkennung“ ihrer Geduld und ihres Einsatzes als Nr.2 von R.Kellermann Alisa V. vorgezogen, was die jedoch wohl sehr enttäuscht hatte.

    Dieses Spiel verdeutlichte dann jedoch auch, das WOB eine noch stärkere Nr.2 benötigte und so wurde die Chance letztendlich genutzt A.Schult zu verpflichten, was bekanntermaßen wiederum dazu führte, das A.Vetterlein sich vom VFL trennte.

    Im weiteren Verlauf verdrängte dann M.Frohms J.Burmeister von der Position als Torfrau Nr.2 und machte durch die entsprechende Förderung und den vorhandenen guten Trainingsbedingungen auch deutliche Entwicklungsschritte bis hin auch zu einzelnen Einsätzen in der AFBL u. wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, auch in der CL u. im Pokal.

    Für ihre weitere Entwicklung war jedoch der Schritt zu einem anderen Club mit der realistischen Chance auf eine Nr.1-Position notwendig und mit der freien Position beim SCF auch sicherlich die beste Chance gegeben, zumindest auf einem hohen Niveau mit entsprechenden Rahmenbedingungen trainieren zu können.

    Ein Wechsel zu einem Club mit lediglich Klassenerhaltsambitionen hätte ihr dabei nicht helfen können und so ist sie ja auch zu Recht in den Kreis der N-11-Kanditatinnen gelangt.

    Da dieser Wechsel ja genügend Vorlauf hatte, war WOB auf der Suche nach einer Nr.2 fündig geworden, jedoch war die entsprechende Verpflichtung von M.Earps von vornherein auf 1 Jahr, auch nach Rücksprache mit d. englischen N11-Coach, beschränkt worden.

    Aus diesem Grunde wird sich WOB entsprechend nach einer neuen Nr.2 umschauen, da M.Loeck mit ihren 19 Jahren wohl noch nicht soweit ist.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf:
    1.Deine Meinung ist tatsächlich, dass Schult damals als Nr.2 nach Wolfsburg geholt wurde und Alisa Vetterlein ihren Platz als Nr.1 behalten sollte? Herzlichen Glückwunsch, ich glaube, diese Meinung hast du dann selbst unter den VfL-Fans exklusiv.
    2. Frohms‘ Leistungsbilanz in insgesamt 7 Jahren im VfL-Kader:
    12 Bundesliga-Spiele, 9 DFB-Pokalspiele, 3 CL-Spiele

    Praktisch alle dieser Spiele kamen nicht deswegen zustande, weil Kellermann mal rotierte und auch Frohms Spielpraxis geben wollte, sondern nur deswegen, weil Schult verletzt war. Selbst gegen Klubs wie Sindelfingen, Gütersloh etc. kam Frohms nur zum Einsatz, weil und wenn Schult verletzt war.

    3. Ein DFB-Pokalfinale ist wohl kaum die passende Gelegenheit, um einer Nr.2 eine Chance zu geben. Ein Spiel gegen einen Abstiegskandidaten oder wenn man die Stammkeeperin schonen wollte, das ist eine adäquate Chance.

    Das ist doch schon eine sehr rosarote Darstellung.

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Zu 1. Da A.Schult ja eigentlich bei Turbine unter Vertrag genommen werden sollte, stand sie ja zunächst bei WOB garnicht auf dem Zettel.

    Was danach dann ausgemacht wurde zwischen WOB und A.Schult, darüber können wir nur spekulieren, aber soweit es hier aus der Presse zu entnehmen war, sollte es zwischen beiden Torfrauen offen bleiben, wer die Nr.1 oder Nr.2 letztendlich wird.
    Ich will aber nicht ausschliessen, das man da A.Schult favorisiert hatte.

    Zu 2. Da hast du wohl recht. Jedenfalls habe ich keine andere Erinnerung dazu.

    Zu 3. Doch, dies wurde gerade bei der ja deutlich sichtbaren „Enttäuschung“ von A.Vetterlein auch entsprechend über die Medien kommuniziert, sollte die Wertschätzung des Vereines von Jana zeigen, was ja nun auch nicht so unüblich ist, falls es intern nicht noch andere Gründe gegeben hatte.

    Bis dahin hatte ja auch J.Burmeister keinen Grund zur Kritik an ihren Leistungen geliefert.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Dir ist bekannt, dass Schult damals schon als designierte Nachfolgerin in der N11 feststand und Neid darauf gedrängt hat, dass sie daher Stammtorhüterin bei einem CL-Klub werden sollte?
    Zu 3.: Ich habe nicht gesagt, dass Wolfsburg das damals tatsächlich so gesehen hat, was ich meine, ist, dass man es nicht so machen kann. Eine Torhüterin, die das ganze Jahr nicht gespielt hat, in einem Finale, wo es um alles geht, einzusetzen, hat nichts mit Anerkennung zu tun. Der Club riskiert mit dieser Entscheidung einen Titel.

    Es signalisiert Vetterlein: Schau mal, wir Frauen einer Torhüterin, die noch nie auch nur im mindesten internationale Erfahrung gesammelt hat und ein ganzes Jahr faktisch nicht gespielt hat, dass sie den DFB-Pokal genauso gut wie du holen kannst. Du hast alle Spiele bis hierher im Tor gestanden und uns hierher geführt? Tja, Pech, die Lorbeeren kriegt jetzt eine andere, und wenn sie es vergeigt, dann ist das halt auch nicht so schlimm. Das setzen wir doch gerne aufs Spiel.

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  • Fan2 sagt:

    Und noch ein kleiner Nachtrag: Wie kam es denn damals, dass Potsdam Schult nicht unter Vertrag genommen hat?

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Soweit ich mich erinnern kann hatte J.Burmeister schon einige Spiele in der 1.Liga u. auch im Pokal gespielt. Aber halt auch wenig.

    Na, das mit Turbine sollte doch hinreichend bekannt sein.
    Genaueres kann dir sicherlich dazu @balea o. e. anderer Turbine-Kenner sagen.

    Ich habe es ja nur aus der Entfernung wahrgenommen und auch das ein oder andere Mal hier schon erwähnt.

    Das die BT die Nachfolgerin für Natze sich in einem entsprechenden Team gewünscht haben könnte, mag man nachvollziehen, aber ob sich WOB von ihr dazu „nötigen“ ließ ? Da habe ich doch meine Bedenken, denn so „dicke“ sind die beiden nicht und Freund des DFB war man bisher auch nicht.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Ich halte das ehrlich gesagt für Die plausibelste Lösung. Zumindest hatte man bis 2013 noch kein einziges kritisches Wort von Kellermann und Co. zum DFB gehört. Übrigens hatte Wolfsburg sich auch nach dem EM-Aus 2017 sehr bedeckt gehalten, als einziges Team. Was wiederum auch klar ist, schließlich war es ja auch die Wolfsburger Abwehr, die das Scheitern zu verantworten hatte.

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  • Fan sagt:

    @Fan2,
    du hättest Märchenerzähler oder Hellseher werden sollen, oder bist du es vielleicht auch schon?

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