Wolfsburg gegen Freiburg im DFB-Pokal-Finale

Von am 31. März 2019 – 17.07 Uhr 36 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg werden am 1. Mai das DFB-Pokal-Finale in Köln bestreiten. Beide Teams meisterten ihre Auswärtshürden souverän.

Pernille Harder bejubelt einen Treffer gegen Bayern München

Pernille Harder (li.) bejubelt einen ihrer Treffer beim FC Bayern © imago/foto2press

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Der SC Freiburg zog durch einen 2:0 (1:0)-Sieg im Badischen Derby bei der TSG 1899 Hoffenheim erstmals ins Finale des DFB-Pokals ein.

Gute Kulisse beim Badischen Derby

Vor 2.060 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion brachte Janina Minge die Gäste in Führung (26.), kurz nach der Pause unterlief Leonie Pankratz ein Eigentor (49.).

Jens Scheuer: „Wahnsinn“

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte nach diversen Bier- und Sektduschen seiner Spielerinnen: „Die Freude und Erleichterung sind einfach riesig. Wir haben es so oft versucht und sind immer wieder gescheitert. Jetzt haben wir es geschafft und fahren nach Köln. Wahnsinn!“

Wolfsburg gelingt Revanche

Im zweiten Halbfinale setzte sich der VfL Wolfsburg beim FC Bayern München vor 1.548 Zuschauern am FC Bayern Campus klar mit 4:0 (2:0) durch und steht zum fünften Mal in Folge im DFB-Pokal-Finale. Zugleich gelang die Revanche für die 2:4-Niederlage gegen die Bayern in der Frauenfußball-Bundesliga vor wenigen Wochen an gleicher Stelle.

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Hansen bringt Wolfsburg auf Kurs

Caroline Hansen sorgte nach feiner Einzelleistung für die Führung der Wolfsburgerinnen (26.), nur kurz darauf nahm Pernille Harder ein Geschenk von Bayern-Abwehrspielerin Carina Wenninger an und erhöhte zum 2:0 (29.).

Frühe Wechsel

Bayern-Trainer Thomas Wörle reagierte früh und brachte noch vor der Pause Lina Magull und Fridolina Rolfö für Carina Wenninger und die sichtlich angefressene Jovana Damnjanović, die Bayerns Co-Trainer Roman Langer aggressiv abklatschte.

München drängt kurz, doch Wolfsburg trifft

In der zweiten Halbzeit waren zunächst die Münchenerinnen am Drücker, doch in die Drangphase hinein erzielte Ewa Pajor den dritten Wolfsburger Treffer (53.). Pernille Harder sorgte mit ihrem zweiten Treffer für den Endstand (66.).

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • Bernd sagt:

    Wie schwer sich Wolfsburg auch ohne „Wunderheilung“ gegen Freiburg tun kann, hat man doch erst vor zwei Wochen gesehen. Beim 2:3 war Freiburg alles andere als klar unterlegen. Wolfsburg ist Favorit im Finale, keine Frage, aber war das z.B. Bayern bei den Männern nicht auch? Die wenigsten hatten auf Frankfurt getippt, aber am Ende gewann die Eintracht souverän mit 3:1.
    Einige Schlauberger meinen vorher schon alles genau zu wissen, aber wer hätte in der letzten Saison z.B. die SC-Niederlage gegen Duisburg, oder die beiden SC-Siege gegen die Bayern prophezeit?
    Wir sollten mal alle, mit unserem womensoccer-nick, beim AFBL-Tippspiel des DFB mitmachen. Wäre doch interessant wie die Propheten dort abschneiden. Wer traut sich für die kommende Saison? Ich wäre auf jeden Fall dabei! Das Tippen macht auch die anderen Spiele, welche nicht den eigenen Lieblingsverein betreffen, interessanter! Und manch einer wird sicherlich überrascht sein wie oft man mit seinen Tipps daneben liegt.

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  • Rudi sagt:

    @Fan2,

    wenn du den DFB-Pokal schon schlecht redest dann müsstest du auch die CL genauso schlecht reden. Ist im Prinzip die gleiche Veranstaltung mit Losglück wie eben der nationale Pokal nur mit internationalen Beteiligung. Du redest zwar den DFB-Pokal schlecht, aber eine Begründung lieferst du nicht.
    Zu deinem ersten Absatz von dir wegen Fehler und Lyon springt nur so hoch wie sie müssen reagiere ich nicht, denn das ist wieder mal dein typischer und hier im Forum bekannter Hass gegen den VfL Wolfsburg.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Die europäische Spitze ist Lyon, und die ist aktuell meilenweit entfernt. Zweite Plätze interessieren nicht.

    Ich habe nie behauptet, dass Lyon spielerisch besser ist oder schöneren Fußball spielt. Schön sterben dürfen die anderen. Ich habe nicht behauptet, dass Lyon das Spiel spielerisch überlegen gewinnen würde, das Einzige, was ich behauptet habe, ist, dass schon im Vor Feld feststand, DASS Lyon weiterkommen würde, egal, wie.

    Ja, Lyon hat von individuellen Fehlern profitiert. Aber das ist eben der Unterschied: Wolfsburg macht gegen Lyon immer wieder individuelle Fehler, Lyon nicht. Und Lyon kann solche Fehler ausnutzen, Wolfsburg nicht. Marozsans Kommentar zum Freistoßtor sagt alles.

    Ja, Lyon hat von der Roten Karte von Popp profitiert. Aber das ist eben der Unterschied: Eine Lyoner Spielerin würde sich zu einer solchen Aktion in der Situation nicht hinreißen lassen, eine Wolfsburgerin eben schon.

    Ja, Lyon hat von den Fehlschüssen von Fischer und Bussaglia profitiert. Aber wie kommt es, dass ausgerechnet den beiden die Nerven flattern, wo die Lyoner Spielerinnen ihre Elfmeter verwenden?

    Ja, Lyon hätte das Momentum, aber wieso? Und wieso haben sie dieses Momentum jedes Jahr wieder?

    Man kann von Glück sprechen, aber Glück gibt es meines Erachtens letztlich nicht. Meines Erachtens hat das alles mit Qualität zu tun: Qualität wie dem Funken mehr Entschlossenheit, der größeren Effektivität und Kaltschnäuzigkeit, der geringeren Fehleranfälligkeit, dem generell höheren Selbstbewusstsein und natürlich auch solchen Dingen wie der besseres Gegneranalyse (Stichwort Freistoßtor). Ich weiß nicht, wer es sich bei Wolfsburg getraut hätte, den so zu schießen.

    Ja, die zwei Tore mögen gut herausgespielt worden sein und Lyon hat sich dort vielleicht mal eine kurze kreative Pause gegönnt, man muss dazu aber sagen, dass es da schon 0:2 stand und Wolfsburg noch 4 Tore gebraucht hätte. Viel entscheidender ist doch, dass Lyon es dann geschafft hat, den Schalten wieder umzulegen und nie ernsthaft eine Gefahr bestand, dass das Spiel noch kippt.
    Man könnte es auch so sehen, Wolfsburg braucht schon die außerordentlichen Kombinationen, um Lyon überhaupt gefährlich werden zu können, während Lyon eben schon ein durchschnittliches Spiel reicht, um erfolgreich zu sein. Wie wäre das Spiel wohl gelaufen, wenn Wolfsburg so grauenhaft wie beim BL-Spiel in München gespielt hätte?

    Nichtsdestotrotz: 10 Gegentore in den letzten 3 Spielen gegen Lyon sprechen eine deutlich Sprache. Nimmt man die reinen Ergebnisse, ist der Anständiger zwischen Lyon und Wolfsburg aktuell in etwa so groß wie der zwischen Bayern und Prag.

    Deine Argumentation spricht also weniger gegen Lyon als vielmehr für Lyon. Wenn Lyon Wolfsburg schon derartig deutlich schlägt, wenn sie bloß eine durchschnittliche Leistung abliefern, und das auch noch mehrfach, wie soll das erst aussehen, wenn Lyon wirklich mal eine Gala hinlegt und die Mannschaft ihr volles Potential ausschöpft?

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Alles gut @Sheldon/Fan2, deine Relativierungen genügen mir.

    OL kann,zumindest deiner Auffassung nach, auch weiterhin „meilenweit“ vom übrigen Clubfußball entfernt sein und auch weiterhin nur das „Nötigste“ tun, aber eine „Gala“ wird es zwischen diesen beiden Teams unter einigermaßen normalen Bedingungen nicht geben, denn beide spielen und haben bei den bisherigen Auseinandersetzungen immer am Limit gespielt. Also dein unterstelltes „Potential“ ist bei solchen Spielen nicht mehr abrufbar und eher eine deiner „Visionen“.

    Lediglich bei den letzten Treffen hat WOB eine schlechte Performance gezeigt, wie es schon zu Beginn dieses Jahres gegen Bayern u.auch gegen den SC zu sehen war.

    Wenn man sich innerhalb von 10 Min. 2 Tore einfängt ist das keine „kreative“ Pause, sondern eher ein mentaler „Durchhänger“ und das 2:2 hat den OL-Trainer alles andere als amüsiert.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Sehe ich nicht so. Lyon hat immer noch mit angezogener Handbremse gespielt. Immer abgeklärt, immer abwartend, immer in der Lage, wenn nötig, noch einen Gang hoch zu fahren.

    Es gab vielleicht nur einen Moment, wo Lyon wirklich mal richtig aufgedreht hat, und das war in der Verlängerung des Endspiels letzte Saison. An den 15-20 Minuten konnte man erkennen, zu was Lyon Fähigkeiten ist, wenn sie mal richtig aufdrehen. Dann wird aus dem Gegner Kleinholz gemacht. Mit Ansage.

    Lyon muss nur ganz selten mal wirklich am Anschlag spielen. Und deshalb gewinnen sie auch: Weil sie abgeklärt, ruhig und unaufgeregt zu Werke gehen können und jederzeit sich darauf verlassen können: Im Ernstfall können wir noch deutlich anziehen.

    Dass Wolfsburg seine bestmögliche Leistung abgerufen hat, das will ich gar nicht bestreiten, aber das reicht eben nur zu einem 2:4 gegen Lyon.

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  • Bernd sagt:

    Das habe ich mir schon gedacht. Letztes Jahr hatte man von Wolfsburger Seite kein Verständnis für die Kritik von Scheuer am B-Team beim Spiel gegen die Bayern und die Spielansetzung für das CL-Finale und dem anschl. Spiel von WOB bei den Bayern. Für Wolfsburg ging es bei dem Spiel um nichts mehr. Für Freiburg ging es da noch um die Quali für die CL.

    Siehe da, jetzt meldet sich der gute Herr Kellermann zu Wort und ist sauer, weil es beim Spiel der Bremer gegen die Bayern evtl. für die Bremer um nichts mehr geht. Dabei haben die Manager der Vereine diese Regelung bereits im Januar beschlossen! Herrn Kellermann war da aber der Aufenthalt im Trainingslager wichtiger. Auch danach beschwerte er sich nicht! Nun fordert er dann auf einmal, dass die Bayern vor dem Pokalfinale auch am 1. Mai ihr Spiel gegen Bremen austragen sollen! Alles am besten so wie es Wolfsburg sich gerade wünscht! Wäre die Situation genau umgekehrt und Wolfsburg hätte dieses Nachholspiel gegen Bremen hätte man aus Wolfsburg nichts gehört, bzw. man hätte dies verteidigt. Meines Wissens gab es noch nie ein Bundesligaspiel vor einem DFB-Pokalfinale, weder bei den Damen noch bei den Herren und das ist auch gut so. Man will schließlich den DFB-Pokal der Frauen aufwerten und das tut man sicher nicht, wenn man kurz davor noch die Bayern spielen lässt.

    Bin sowieso gespannt, was von Wolfsburger Seite gesagt wird, wenn kurz nach dem Pokalfinale der SC Freiburg bei den Bayern mit einer B-Elf aufläuft und wie Wolfsburg im vergangenen Jahr neun Spielerinnen einsetzt, welche zum Teil in der ganzen Saison keine Rolle spielten. Eigentlich muss dann, nach der gleichen Situation für Wolfsburg im vergangenen Jahr, allergrößtes Verständnis bei Kellermann, Lerch und den Fans vorhanden sein.

    http://www.sportbuzzer.de/artikel/frauenfussball-spielplan-der-vfl-wolfsburg-ist-sauer/

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  • Fan2 sagt:

    @Bernd: Ich fände den letzten Vorschlag sehr gut und kann mir durchaus vorstellen, dass Jens Scheuer seinem neuen Club diesen Gefallen tun wird. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, mal ein paar neue U17-Spielerinnen zu testen oder den Spielerinnen der II. nochmal exquisites Bundesliga-Feeling zu bescheren. 15 Tore sind noch aufzuholen für Bayern, die schaffen sie doch mit Sicherheit auch in einem Spiel.

    Ich amüsiere mich immer wieder über die Doppelmoral der Wolfsburger. So etwas scheinheiliges ist mir echt noch nicht untergekommen!

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  • Altwolf sagt:

    @Bernd

    So ganz hast Du den Sachverhalt aber nicht ausreichend wiedergegeben, woran die Kritik gerichtet ist und, daß Du diese „alte Kamelle“ wieder auflutschst, ist eigentlich unnötig.

    R.Kellermann hatte sich darauf verlassen, daß es ungeschriebenes Gesetz in den Fußballigen ist, die letzten 2 Spieltage zeitgleich stattfinden zu lassen um möglichen „Manipulationen“ bzw. Einflußnahmen auf Spielausgänge vorzubeugen.
    Und genau dies ist jetzt durch das Platzieren des Nachholspieles Werder:FC Bayern geschehen und damit diese feststehende Regel ausser Kraft gesetzt worden.

    Wie dort berichtet, war der 1. Mai als Nottermin vorgesehen, wenn sich die beiden betroffenen Clubs nicht für das DFB-Pokal-Spiel qualifiziert hätten, was sie ja auch nicht haben.

    Prinzipiell hätten die beiden Clubs am Vormittag o. ab Mittag noch vor dem Pokal-Finale spielen können (frühe Termine gab es schon reichlich z.B. ab 11:00 Uhr, Pokal erst Beginn 17:15 Uhr) natürlich nicht ideal.
    Genau das hat R.Kellermann kritisiert.
    Inwieweit sich nun e. vielleicht schon abgestiegenes o.noch um den Klassenerhalt kämpfendes Werder dabei verhält ist dabei offen

    Sollte es dann jedoch nach dem vorletzten Spieltag weiterhin bei bestehender Punktgleichheit nach dem vorletzten Spieltag allein um das Torverhältnis gehen und sich Werder dann mindestens 2-stellig abschießen lassen, wäre nicht Werder die einflussnehmende Größe hierbei, sondern der DFB selbst und der entscheidende Unterschied zu dem von dir angeführten Vergleich. Zudem hat der SC es selbst in der Hand gehabt sich zuvor besser zu positionieren und auch hier ist es erforderlich, daß der VFL alle ausstehenden Spiele entsprechend gewinnt.Nur dann wird diese Konstellation relevant werden.

    Wie sollte sich R.Kellermann über etwas beschweren, was er noch nicht wissen konnte ? Im Jan2019 stand noch nicht fest, wer in die nächste CL-Runde einzieht und wer im Pokalfinale steht.
    Also bitte doch etwas differenzierter argumentieren.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Auch hier möchte ich Dich darauf hinweisen, dass deine Argumentation nicht stimmig ist. In einem Satz redest du von „ungeschriebenem Gesetz“, im nächsten von „feststehender Regel“. Was denn nun?
    Demgegenüber ist es meines Erachtens genauso ungeschriebenes Gesetz, dass man als Team ein Spiel nicht so einfach abschenkt, in dem es für den Gegner noch um etwas geht und somit Wettbewerbsverzerrung betrieben wird. Auch hier war es letztlich Eingreifen des DFB, ebenso wie bei der Ansetzung, da auch der DFB hier das Spiel so angesetzt hat im regulären Plan, dass es zu einer solchen Wettbewerbsverzerrung kommen kann.

    Auch zum zweiten Punkt gilt: Der VfL hatte es im Spiel gegen Bayern selbst in der Hand, bereits vorzeitig alles klar zu machen, hat diese Chance aber verschenkt. Nun müssen sie damit vorlieb nehmen, wie es eben ist.

    Im Übrigen würde ich noch nicht einmal sagen, dass es darum geht, wann er sich beschwert hat, sondern dass er sich überhaupt beschwert hat. Und hier liegt die Betonung auf „er“. Bei jedem anderen hätte man das irgendwie noch verstehen und nachvollziehen können, aber sein Verein hat diese Wettbewerbsverzerrung selbst im vorigen Jahr mit voller Absicht begangen, da soll er sich nicht beschweren, wenn es jetzt eben mal ausgleichende Gerechtigkeit gibt.

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Bernd , @ Fan2

    Wann liefen die SCF Frauen diese Saison denn mal in Bestbesetzung auf ? Das wr doch über die gesamte Saison hinweg nicht möglich weil ständig mindestens zwei bis drei Leistungsträgerinnen verletzt ausfielen .

    Ich bin hier ja der Einzigste der Scheuer mal kritisch betrachtet,wer aber glaubt,Scheuer würde das Spiel in München abschenken und absichtlich mit einer geschwächten Mannschaft antreten irrt sich gewaltig,dazu ist er zu ehrgeizig und auch die Mädels selbst wollen auf Grund der Heimniederlage was gut machen.

    Wenn es auch schwer wird,aber bei optimaler Konstellation ist für uns auch der dritte Platz noch drin,mindestens aber der vierte und das schenkt Scheuer mit Sicherheit nicht ab.

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  • Fan2 sagt:

    @SCF Klausi: Sorry, aber Scheuer soll sich mal nicht so haben. Er hat die Möglichkeit, eine unvergessliche Geschichte zu schreiben, und das will er opfern für einen lächerlichen 4. Platz ab?

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Kaum macht man sich mal Hoffnung auf weitere sinnvolle Beiträge,schon wirst du wieder rückfällig. Wäre auch zu schön um wahr gewesen zu sein.

    Der Spielplan Ende 2017/18 stand mit der Finalteilnahme WOBs am CL-Finale fest und führte eben auch nach dem DFB-Pokalfinale und dem dazwischenliegenden CL-Finale auch zum letzten Rückrundenspiel, was, wie üblich und damit auch die Regel (steht nirgends in einem Gesetz Deutschlands) zeitgleich am Sonntag auf allen Plätzen stattfand.

    Dies ist in diesem Jahr nicht so und wohl bisher auch noch nicht vorgekommen, was kritisiert wurde.

    Wie und in welcher Art und Weise nun Werder und auch der SC Freiburg diese letzten beiden Saisonspiele austragen und mit welchen Ambitionen, ist ganz allein deren Entscheidung und richtet sich auch ganz allein nach deren Bedürfnissen und Erfordernissen.

    Genauso wird es auch in Zukunft bei den Vereinen sein. Sie werden sich in erster Linie um ihre Spielerinnen kümmern und sich nicht nach den Interessen anderer Clubs richten, sei es aus wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Gründen.

    Was Du da dann zuletzt wieder „absonderst“ klingt wieder sehr gewohnt.

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  • SCF Klausi sagt:

    An die Verschwörungstheoretiker,ich würde eine Woche lachen im Kreis hüpfen wenn Freiburg in München selbst mit einer verstärkten U17 gewinnt und dadurch den VfL zum Meister macht.

    Diese unsägliche Diskussion würde erst gar nicht entstehen wenn die Finalspiel grundsätzlich unmittelbar nach einer laufenden Saison als Höhepunkt stattfinden würden.

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Es steht in keinem Regelwerk des DFB, oder? Nur weil es immer so war, muss es dieses Jahr noch lange nicht so sein. Nach der Logik deines Kommentars verstehe ich auch nicht, wo der Kririkpunkt ist. Dann besteht ja keinerlei Gefahr der Wettbewerbsverzerrung, wenn Werder und Freiburg ohnehin ganz neutral und objektiv entscheiden werden, wie sie spielen.
    Und außerdem: Macht Bayern etwas anderes? Bayern hat am 5. Mai nach zwei CL-Spielen gegen Barca noch das hatte Spiel gegen Freiburg vor sich. Klar, dass sie bei derartigem Stand der Dinge einer erneuten Spielverlegung ohne zwingenden Grund nicht mehr zustimmen, weil das eine unnötige zusätzliche Belastung für die Spielerinnen wäre.
    Ungeschriebenes Gesetz hin oder her, da hat auch der DFB keine Handhabe mehr. Dann hätte man das Spiel direkt auf den 1. Mai legen müssen und es dann nochmal verlegen, so aber kann auch der DFB nichts machen. Schließlich sind wir hier nicht bei Wünsche Dir was!

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  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Bin vollkommen Deiner Meinung. Jens Scheuer wird das Spiel in München keinesfalls abschenken. Lieber versucht er es dann selbst den FCB ein Jahr später zum Meister zu machen.

    @ Altwolf
    Zugegeben mit meinem Beitrag, wollte ich die Wolfsburg-Fans etwas aus der Reserve locken und es freut mich schon, dass über dieses Stöckchen auch gesprungen wurde. Es handelt sich mitnichten um „eine alte Kamelle“, sondern tatsächlich um eine sehr ähnliche Situation zu der im Vorjahr nur mit umgekehrten Vorzeichen. Und siehe da, die Betrachtungsweise aus Wolfsburg ist auf einmal eine ganz andere und mitnichten so entspannt wie in der vergangenen Saison. Genau dies ist es was tatsächlich auch in meinen Augen etwas scheinheilig ist. Ruckzuck, fühlt man sich in Wolfsburg auf einmal ungerecht behandelt, dabei ist dies keineswegs so. Zum einen wurde der Beschluss von allen anwesenden Managern getroffen. Wenn Kellermann nicht dabei war, kann er dies nicht hinterher den anderen anlasten, denn er selbst hat die Prioritäten für sich anders gesetzt und an der Managerbesprechung nicht teilgenommen.
    Als schlechten Stil bezeichne ich es, wenn man sich im Nachhinein beschwert, als man dann auf einmal feststellt die getroffenen Regelungen sind für Wolfsburg nicht perfekt. Auf seine Einflussmöglichkeit hat der gute Herr Kellermann zuvor freiwillig verzichtet. In diesem Sinne, Altwolf, halte ich den letzten Abschnitt deines postings für wesentlich undifferenzierter in der Argumentation, als meinen.
    Ich schätze deine Beiträge zumeist wirklich sehr und du hast sicherlich die meisten Daumen hoch von mir bekommen.
    In diesem Fall hast du aber meines Erachtens ausnahmsweise mal zuviel Vereinsbrille bei deiner Betrachtung.
    Auf einmal wird so getan, als wäre ein Notfall eingetreten und es müsste nun unbedingt am „Nottermin“ gespielt werden.
    Ein Bundeligaspiel hat es an einem DFB-Pokalfinaltag meines Wissens, weder bei den Frauen noch bei den Männern, jemals gegeben. Dies ist auch ganz bewußt so entschieden, da das Finale ein herausragendes Ereignis im deutschen Fussball sein soll. Nicht umsonst findet bereits schon ab dem Vortag ein grosses Fanfest und vor Ort Turniere mit sehr vielen Mädchenmannschaften statt, wobei die Sieger in der Halbzeitpause im RheinEnergieStadion geehrt werden.
    Das dann von dir und anderen aus WOB gefordert wird, dass andere! Vereine an diesem besonderen Tag noch ein Bundesligaspiel bestreiten sollen, ist meines Erachtens Vereinsbrille pur!!!
    Bin mir ganz sicher, dass man in Wolfsburg sich im umgekehrten Fall aufregen würden, wenn andere Vereine sagen wollten, wann Wolfsburg ein Nachholspiel auszutragen hat. Kein Verständnis haben, wenn es jemand unsportlich findet, wenn Popp um Mitternacht vor dem Spiel bei den Bayern, bei den Mainzelmännchen auftritt und anschl. der VfL mit dem B-Team in München aufläuft, aber sofort aufschreien, wenn einem der Spieltermin des Nachholspiels der Bayern nicht passt, obwohl man freiwillig auf die Besprechung verzichtet hat, als dies festgelegt wurde. Da wird von Wolfsburger Seite mit unterschiedlichem Mass gemessen. Ein Witz, dass ausgerechnet von Wolfsburger Seite auf einen möglichen Einfluss auf Spielausgänge verwiesen wird, obwohl jeder Hauch von Vorwurf in diese Richtung gerade von Wolfsb. empört zurückgewiesen wurde, dabei kannte ich von den bei den Bayern aufgestellten Spielerinnen des VfL fast keine. Wie könnt gerade ihr Bremen unterstellen, sie würden im Nachholspiel nicht alles geben, nur weil es für sie um nichts mehr geht. Für WOB ging es bei den Bayern auch um nichts mehr, aber die Befürchtung in eure Richtung habt ihr da als Frechheit und Boshaftigkeit abgetan. In diesen Spiegel, müsst ihr nun schauen. Top-aktuelle Kamelle!
    Als letztes, Altwolf, du schreibst der SC hatte es selbst in der Hand sich zuvor besser zu positionieren. Auch da gilt für Wolfsburg exakt das Gleiche. Niemand anderes als Wolfsburg selbst hat das Ligaspiel bei den Bayern verloren und sich somit erst in die jetzige Situation gebracht. Um all diese Parallelen nicht zu erkennen (zu wollen), muss die Vereinsbrille schon sehr dunkel getönt sein. Kann aber verstehen, dass die Anspannung in Wolfsburg derzeit sehr gross ist, da noch kein Titel unter Dach und Fach ist und man ausnahmsweise mal nicht mehr alles unter eigener Kontrolle hat.

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  • Rudi sagt:

    @Bernd,
    naja, wenn ich mir die heutigen Ergebnisse der Bundesliga anschaue hat sich die Situation in der Liga etwas verändert und diese Diskussion im Nachhinein ziemlich überflüssig gemacht. Auf jeden Fall Glückwunsch nach Essen zum verdienten Punktgewinn in München, schade das kurz vor Schuss der FC Bayern durch ein Duseltor noch einen Punkt geholt hat.Ich weis jetzt gar nicht wer mit diesem Thema überhaupt angefangen hat. Ich habe auch den Artikel im Sportbuzzer gelesen. Auf der Web-Seite des VfL stand jedenfalls nichts darüber. Ich finde die Terminplanung beim DFB was die Frauenbundesliga vor Allem am Ende der Saison betrifft generell unmöglich. Da werden dieses Jahr durch diese Planung dem FC Bayern, genauso wie letztes Jahr dem VfL Wolfsburg sogenannte englische Wochen aufgebrummt. Anscheinend ist es dem DFB sch…egal wie es den Vereinen damit ergeht. Das zeigt wieder den Stellenwert des Frauenfußball bei diesem von Männer dominierten Verband. Ich weis nicht wer mal im Forum hier eine DFL für die Frauen gefordert hat? Manchmal denke ich mir, dass dies vielleicht nicht schlecht wäre?! Ansonsten traue ich auch dem SCF durchaus zu in München was Zählbares zu holen. Schade ist eigentlich nur dass der SCF diese Saison nicht vorne mitspielt, ich hätte es diesem sympathischen Verein durchaus gegönnt.

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