Champions League: Wolfsburg ausgeschieden, Bayern im Halbfinale

Von am 27. März 2019 – 21.53 Uhr 38 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat nach einer neuerlichen Niederlage gegen Olympique Lyon den Einzug ins Halbfinale der Champions League verpasst. Dort steht aber erstmals der FC Bayern München nach einem klaren Sieg gegen Slavia Prag.

Spielszene VfL Wolfsburg gegen Olympique Lyon

Lyons Dzsenifer Marozsán (li.) im Duell mit Wolfsburgs Nilla Fischer © imago/foto2press

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Der VfL Wolfsburg unterlag vor 4.445 Zuschauern im erstmals ausverkauften heimischen AOK-Stadion mit 2:4 (0:2), nachdem bereits das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.

Wolfsburg besiegt sich selbst

Die Wolfsburgerinnen brachten sich durch individuelle Fehler selbst um die Chance aufs Weiterkommen. Dzsenifer Marozsán sorgte per Freistoß ins von Almuth Schult vernachlässigte kurze Eck für die frühe Gästeführung (8.). Wendie Renard erhöhte per Foulelfmeter auf 2:0 (25.), Schult hatte nach einem Missverständnis mit Lena Goeßling Ada Hegerberg von den Beinen geholt.

Harder sorgt nur kurz für Hoffnung

Die Wolfsburgerinnen schöpften nach einem Doppelschlag von Pernille Harder anfangs der zweiten Halbzeit noch einmal kurz Hoffnung (53., 56.) und waren nun kurzzeitig überlegen, doch Le Sommer erwies sich schnell als Spielverderberin (60.). Mit ihrem zweiten Treffer setzte Le Sommer dann auch den Schlusspunkt (80.) für den insgesamt verdienten Einzug der Französinnen ins Halbfinale.

Bayern locker weiter

Der FC Bayern München gewann nach dem 1:1 im Hinspiel das Rückspiel gegen Slavia Prag vor 1.040 Zuschauern am Bayern-Campus mit 5:1 (3:0). Fridolina Rolfö (24.), Melanie Leupolz (33.) und Mandy Islacker (41.) sorgten bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Islacker schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe (55.), ehe Kateřina Svitková, bereits Torschützin im Hinspiel, der Ehrentreffer gelang (77.). In der Schlussphase war dann noch einmal Bayern durch Jill Roord erfolgreich (83.).

Barcelona ohne Mühe

Im Halbfinale treffen die Münchenerinnen nun auf den FC Barcelona, der bei Lillestrøm SK mit 1:0 (1:0) gewann, nachdem die Katalaninnen bereits das Hinspiel mit 3:0 für sich entschieden hatten. Lieke Martens erzielte früh den einzigen Treffer der Partie (7.).

Chelsea zittert sich ins Halbfinale

Chelsea Women steht trotz einer 1:2 (0:0)-Niederlage bei Paris Saint-Germain im Halbfinale und wird dort auf Olympique Lyon treffen. Dabei hatten die Pariserinnen durch Treffer von Kadidiatou Diani (47.) und ein Eigentor von Chelsea-Torhüterin Ann-Katrin Berger die 0:2-Hinspielniederlage egalisiert, doch in der Nachspielzeit sorgte der Auswärtstreffer von Maren Mjelde (90.+1) für das Weiterkommen der Engländerinnen.

Termine

Halbfinale (20./21. und 27./28. April 2019)

Halbfinale 1: Olympique Lyon – Chelsea Women
Halbfinale 2: FC Bayern München – FC Barcelona

Finale: 18 Mai 2019, Ferencváros Stadion, Budapest
Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

38 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Hier ein Interview mit Almuth Schult nach dem Spiel:

    https://www.ndr.de/ndr2/Schult-Gefuehlt-war-der-Unterschied-nicht-so-gross,audio499682.html

    (2) 4 Gesamt – 3 hoch – 1 runter
  • ollerRentner sagt:

    Naja…-…sie sagt aber auch, dass die Präzision bei Lyon besser war, und das fiel mir auch auf.

    Abgesehen von den beiden dummen Fehler, die zu den beiden Toren ziemlich am Anfang führten, kann ich nur sagen, dass über beide Spiele gesehen Lyon verdient gewonnen hat.

    Das Spiel der Bayerinnen war zwangsweise etwas langweilig, weil der Gegner nicht wirklich die Klasse hatte ernsthaft dagegen zu halten. Glückwunsch für das erstmalige Erreichen des Halbfinales.

    Ich bin ja mal gespannt, wie dass Pokalhalbfinale zwischen den Beiden am Wochenende ausgeht.

    (10) 14 Gesamt – 12 hoch – 2 runter
  • JolaFan sagt:

    Eine drittklassige Abwehr, die noch schwaecher wird nach der Abgang von Nilla Fischer, sehr unstabile Torfrau, die immer wieder patzt, wenn man von ihr erwartet, dass sie alles haelt, farblose und zahnlose Spielerinnen im Mittelfeld, die nicht in der Lage sind, das Spiel zu lenken, und einsame zwei Weltklasse Spitzen – das ist zur Zeit VfL Wolfsburg. Lyon war mindestens zwei Klassen besser als die VW-Elf. Wenn man bei Wolfsburg nicht schnell reagiert und die halbe Mannschaft nicht austauscht, wird man auch in der Buli grosse Probleme haben, den Titel zu verteidigen. Ich denke man braucht auch einen neuen Trainer und einen neunen Sportlichen Leiter…

    (-1) 37 Gesamt – 18 hoch – 19 runter
  • Volker sagt:

    Liebe Almuth wenn Du dir die Aufzeichnung angesehen hast wird sich dein „Gefühlt“
    schnell in bittere Erkenntnis ändern. Nach dem frühen Gegentreffer,ausgelöst von Freistoß Königin Dzsenifer Marozsán, war es bereits gelaufen. Genau das muss sich in den Köpfen der Frauschaft wohl breit gemacht haben und was durch den zweiten Treffer auch noch bestätigt wurde. Als hätten sie Blei an den Füßen. Es war fürchterlich und traurig mit ansehen zu müssen wie der Deutsche dauer Meister und Pokalsieger sich vor heimischem Publikum präsentiert hat. Jetzt liegt die Hoffnung auf einen Titel beim FC Bayern dabei ist die Aussicht ins Finale zu kommen nicht einmal so unwahrscheinlich. Ich drück Euch die Daumen Mädels!

    (9) 19 Gesamt – 14 hoch – 5 runter
  • Ritchie sagt:

    Zwei unterschiedliche Spiele..
    Einmal die Wölfinnen, dominieren die halbe Frauenbundesliga mit Siegen ala 5:0 und verlieren dann verdient gegen Lyon in vergleichbarer Höhe.
    Dann die Bayern-Mädels kommen verdient gegen eine Mannschaft weiter, die bestenfalls im unteren Bereich der F-Bundesliga zu finden wäre.
    Da ist es interessant, wie sie sich im HF präsentieren.

    (9) 13 Gesamt – 11 hoch – 2 runter
  • fan sagt:

    Man hat gesehen, dass OL um einiges besser ist als der Vfl-Wolfsburg.
    Sie haben verdient gewonnen, da es der Vfl in der 1. Halbzeit verschlafen hat.
    Die Abwehr hat so viele Fehler gemacht und damit die Türen für OL geöffnet.
    Nur verstehe ich nicht warum der Trainer immer wieder fast die gleiche Mannschaft aufstellt und nicht Ella Masar mal spielen lässt, und fast immer die Bank drücken muss und wenn dann nur einige Minuten Einsatz bekommt.
    „Die Star´s “ brauchen doch auch mal eine Pause, denn bei 3 Optionen kannst du nicht immer 100 Prozent geben, dass müsste doch ein Trainer merken. Joelle Wedemeyer durfte sich wie fast immer nur warmlaufen und wo war Katharina Baunach, die technisch versiert schöne Ecken und Freistösse schiesst, im Training war sie doch noch dabei ? Gössling hat gut gespielt hat aber zum Schluss auch überfordert gewirkt, vielleicht sieht das manch anderer anders als ich aber hier darf man ja seine eigene Meinung sagen.
    Almuth sah auch nicht gut aus, aber egal alles wenn und aber nützt nichts, das Ding ist verloren gegangen.

    (17) 21 Gesamt – 19 hoch – 2 runter
  • bale sagt:

    JA Lyon verdient weiter, aber ja mal Maser früher bringen oder anderen Spielerinnen auch ne chance geben, die vfl tore super rausgespielt, aber die Abwehr bei Lyon so abgeklärt RENARD:Weltklasse und die jüngere neben ihr auch sehr stark.
    ja diese Fehler von A.schult blöd.
    mal sehen wie die Bayern gegen Lyon aussehen , aber erstmal barca

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  • Witzfigur sagt:

    Äh, wie sollte der FCB gegen die Chelsea Ladies ins Finale kommen, Volker?
    Dir ist wohl entgangen, dass die letzte WCL-Quali zwischen beiden Teams zugunsten der Engländerinnen ausgegangen ist und diese seitdem eher spielerisch noch besser geworden sind, was sich auch in den Spielen vs PSG gezeigt hat.
    @bale
    Wolter’s Einwechslung zählt bei Dir wohl nicht?
    @fan
    Und was prädestiniert Masar für eine Einwechslung?

    (-5) 19 Gesamt – 7 hoch – 12 runter
  • Rudi sagt:

    Auch ich bin der Meinung dass Lyon verdient weiter gekommen ist. Sie waren einfach aggresiver in ihrer Spielweise. Mit dem frühen Anlaufen, vor Allem in der ersten Halbzeit sind die Wölfinnen gar nicht klar gekommen. Beim ersten Gegentor hat der Reporter mal kurz erwähnt dass der Freistoß von Maro leicht abgefälscht war. Dieses frühe Anlaufen hätten die Wölfinnen machen müssen. Denn so unverwundbar in der Abwehr ist Lyon nun auch wieder nicht. Die beiden Tote von Hader haben ja gezeigt wie es gehen kann. Aber es wurden in den beiden Spielen gegen Lyon einfach in der Abwehr zu viele Fehler gemacht und sowas kannst du dir gegen eine solche Mannschaft nicht erlauben. Aber jetzt gilt es für die Wölfinnen, die beiden Spiele abhaken und volle Konzentration der Meisterschaft und Pokal. Zum Modus in dieser sogenannten Champions-Liga muss ich sagen, wer Losglück hat kann weit kommen und solch ein Modus ist einfach nur ein Witz, man könnte sagen Schwachsinn. Bin mal gespannt ob sich da jemals was ändern wird. Genauso ist die Anzahl der Teilnehmermannschaften aus verschiedenen Ländern total ungerecht.Seit etwa 10 Jahren wird der Sieger dieses Wettbewerb von Frankreich und Deutschland gestellt und es dürfen nur die ersten beiden Teams aus den Nationalligen teilnehmen. Auch aus Ländern wie z.B. Tschechien dürfen 2 Vertreter teilnehmen, obwohl Vereine aus dieser Nation noch nie etwas international erreicht haben, auch deren Nationalmannschaft war noch nie bei einer EM oder gar WM dabei. Solch eine Ungerechtigkeit schreit einfach zum Himmel und gehört endlich mal korrigiert!

    (3) 13 Gesamt – 8 hoch – 5 runter
  • Rudi sagt:

    Das Weiterkommen der Bayernmädels erinnert an den Gewinn von Frankfurt unter Bell. Auch Frankfurt hatte damals viel Losglück um überhaupt soweit zu kommen. Es ist halt schon ein Unterschied ob man es im Viertelfinale mit Prag oder Lyon, PSG der auch Chelsea zu tun hat. Wie stark jetzt Barca ist weis ich auch nicht, aber sie sind zweiter in der spanischen Liga und wenn sie „stark“ sind wie Atletico dann hat Bayern gute Chancen auf das Finale.

    (11) 15 Gesamt – 13 hoch – 2 runter
  • enthusio sagt:

    @Witzfigur:
    „Äh, wie sollte der FCB gegen die Chelsea Ladies ins Finale kommen, Volker?“

    Dir ist wohl entgangen, dass Volker das gar nicht geschrieben hat. München trifft bekanntlich im Halbfinale auf Barcelona.

    (11) 13 Gesamt – 12 hoch – 1 runter
  • Aldur sagt:

    Am verdienten Weiterkommen von Lyon gibt es natürlich keinen Zweifel. Trotzdem schlägt sich Wolfsburg auch ein Stück weit wieder selbst.

    Das fängt für mich schon bei der Entstehung des Freistoßes zum 0:1 an. Wenn Popp dort nur ansatzweise den Laufweg der Gegenspielerin aufnimmt, bevor sie ihren Körper reinstellt, anstatt dies komplett entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung von Ball und Gegnerin zu tun, wird der Freistoß womöglich gar nicht gepfiffen. Dazu kommt dann noch der Stellungsfehler von Schult bei dessen Ausführung. Bei der Szene, die zum Elfmeter führt, stimmte die defensive Abstimmung ebenfalls nicht, und vor dem dritten Tor schenkt Goeßling quasi widerstandslos den Ball her, wirkte fast überrumpelt, als Henry plötzlich ihren Körper dazwischen bringt.

    Vielleicht fehlt es den Wölfinnen da auch noch an Erfahrung im Umschalten zwischen wenig gefordert in der Liga, und maximal gefordert gegen Top-Gegner in der CL. Lyon ist das seit Jahren gewohnt, in der BuLi ist die sportliche Schere hingegen erst in dieser Saison wieder so richtig aufgegangen.

    Lyon ist im Halbfinale gegen Chelsea sicher Favorit, sollte durch die Erfahrung von Ligakonkurrent PSG aber gewarnt sein.

    Die Bayern haben gegen Barcelona sicher gute Chancen. Allerdings lässt sich Barca schwer einschätzen. In der letzten CL-Saison haben sie sich z.B. im VF gegen Lyon sehr gut verkauft, mit zwei knappen Niederlagen. Das Potential ist also generell vorhanden. Andererseits hecheln sie in der eigenen Liga wieder hinter Atletico her, das seinerseits in dieser Saison, zum zweiten Mal in Folge, in der CL keine Schnitte gegen Wolfsburg gesehen hat.

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  • Ritchie sagt:

    @Rudi sagt 28. März 2019 um 12.11 Uhr : Zum Modus in dieser sogenannten Champions-Liga muss ich sagen, wer Losglück hat kann weit kommen und solch ein Modus ist einfach nur ein Witz, man könnte sagen Schwachsinn. Bin mal gespannt ob sich da jemals was ändern wird.
    Auch aus Ländern wie z.B. Tschechien dürfen 2 Vertreter teilnehmen, obwohl Vereine aus dieser Nation noch nie etwas international erreicht haben, auch deren Nationalmannschaft war noch nie bei einer EM oder gar WM dabei. Solch eine Ungerechtigkeit schreit einfach zum Himmel und gehört endlich mal korrigiert!

    Es bedarf also Losglück, um in der WCL bis in die Endrunden zu kommen… Und es ist in Ordnung, wenn Deutschland, Frankreich etc. 2 Teilnehmer stellen, aber es ist nicht in Ordnung, dass Tschechien es auch darf.
    Wie man da von himmelschreiender Ungerechtigkeit schreiben kann…
    Bei den Männern schickt nicht nur Deutschland auch den 4.der Tabelle in den Landesmeisterpokal (CL), andere wahre Landesmeister müssen sich nochmal extra qualifizieren.
    DAS ist wahre Ungerechtigkeit mMn!

    Ich hoffe es wird noch mal geändert, aber nicht so wie es sich @Rudi scheinbar vorstellt.

    (-6) 16 Gesamt – 5 hoch – 11 runter
  • enthusio sagt:

    Die beiden Spiele gegen Lyon haben eines gezeigt: Lyon hat eine Tiefe im Kader, bei der Wolfsburg einfach nicht mithalten kann.

    Auch wenn Wolfsburg gestern mit zwei wirklich genial herausgespielten Toren gezeigt hat, dass auch eine Weltklassemannschaft wie Lyon verwundbar ist, spielt Lyon einfach noch in einer anderen Liga. In puncto Ballsicherheit und Gedankenschnelligkeit in Mittelfeld und Angriff sowie Ruhe im Abwehrverbund können die Wölfinnen noch einiges lernen.

    Auch eine junge Cascarino hat sich nach ihrer Einwechselung stark präsentiert ebenso wie die junge Bacha auf der linken AV-Position.

    Ich hatte nie den Eindruck, dass Lyon nach den beiden Gegentoren verunsichert wirkte. Sie haben sich auf ihre Stärken in der Offensive verlassen und das Spiel im Stile eines Champions entschieden. Bis auf eine weitere Torchance von Pajor haben sie nichts mehr zugelassen.

    Natürlich haben letztlich individuelle Fehler in beiden Spielen zum Ausscheiden Wolfsburgs geführt. Allerdings muß man solche Fehler auch erst einmal bestrafen. Lyon hatte die individuelle Klasse dafür, was bei Namen wie Marozsan und Renard, Henry, Le Sommer und Hegerberg auch nicht verwundert.

    Wenn Wolfsburg und Bayern auf diesem Niveau gleichwertig mitspielen wollen, müssen sie sich weiter mit deutschen und internationalen Spitzenspielerinnen verstärken und ordentlich Kohle investieren.

    Andererseits hat mir die unbekümmerte Spielweise der jungen Wolter auch schon sehr gefallen.
    Auch hätte ich diesmal gerne Sarah Doorsoun in der IV gesehen und Goeßling auf der Neto-Position. Baunach und Masar habe ich dagegen nicht vermisst, sie haben in letzter Zeit zuwenig Spielpraxis bekommen.

    Ich glaube nicht, dass Lyon von einer der verbliebenen drei Mannschaften zu stoppen ist, wünsche aber den Bayern ein weiterkommen gegen Barcelona und ein unvergessliches Finale gegen Lyon.

    (12) 22 Gesamt – 17 hoch – 5 runter
  • Volker sagt:

    Aldur: Wenn ich den Begriff Chauvinismus mal erklären sollte werde ich diesen Satz benutzen:
    „Vielleicht fehlt es den Wölfinnen da auch noch an Erfahrung im Umschalten zwischen wenig gefordert in der Liga, und maximal gefordert gegen Top-Gegner in der CL.“ daraus lässt sich ja wohl nur eines folgern. Die Liga ist schuld.
    Du vergisst dabei eines, Wenn Potsdam Wolfsburg zur Punkte Teilung treiben kann, dann kann das die gesamte obere Hälfte der Liga! Warten wir mal ab wie sehr den Wölfinnen diese Niederlage am Sonntag noch in den Knochen steckt und was die Bayern Ladys daraus machen, das sie es können wissen Wir. Nur weiß man bei den Bayern Niemals was kommt. Heute Top morgen Flop.

    (5) 9 Gesamt – 7 hoch – 2 runter
  • Aldur sagt:

    Rudi sagt:
    „Auch aus Ländern wie z.B. Tschechien dürfen 2 Vertreter teilnehmen, obwohl Vereine aus dieser Nation noch nie etwas international erreicht haben, auch deren Nationalmannschaft war noch nie bei einer EM oder gar WM dabei. Solch eine Ungerechtigkeit schreit einfach zum Himmel und gehört endlich mal korrigiert!“

    Slavia Prag war in den letzten vier UWCL-Saisons dreimal im Viertelfinale und einmal im Achtelfinale. Die haben ihren UEFA-Koeffizienten ja nicht im Lotto gewonnen. Und warum sollten Erfolge der Nationalmannschaften für die Bemessung der Startplätze in der UWCL ausschlaggebend sein? Nach der Logik müsste die Niederlande, als amtierender Europameister, ja sonst die meisten Startplätze haben.

    (5) 13 Gesamt – 9 hoch – 4 runter
  • Witzfigur sagt:

    @enthusio
    Lese doch noch mal nach, wer das hier schrieb:
    „Jetzt liegt die Hoffnung auf einen Titel beim FC Bayern dabei ist die Aussicht ins Finale zu kommen nicht einmal so unwahrscheinlich. Ich drück Euch die Daumen Mädels!“
    Genau auf diese Volkersche Aussage bezog sich mein Kommentar!
    Sieh ein, dass Du völlig unmotiviert rumgeblufft hast!

    (-8) 8 Gesamt – 0 hoch – 8 runter
  • Fan2 sagt:

    Der FF hat ein flächendeckendes Problem, das an dem Szenario in der CL deutlich wird, und dieses Problem heißt: Es gibt viel zu wenig gute Nachwuchsarbeit in Europa. Lyons Dominanz kommt doch nicht von ihrem vielen Geld, sondern einfach von der Tatsache, dass es in Europa nur so viele Topspielerinnen gibt, dass Lyon den Markt faktisch leer kaufen kann und dann vllt noch ein bisschen was für Wolfsburg übrig bleibt, der Rest aber in die Röhre schaut.

    Geld spielt nur dann eine Rolle, wenn das Angebot klein ist und die Nachfrage groß. Wenn das Angebot dagegen riesig wäre, dann würde Lyons und Wolfsburgs Geld keine Rolle mehr spielen, weil sie sich keinen nennenswerten Vorteil damit verschaffen könnten, weil es noch mehr als genug gleichwertige Spielerinnen auf dem Markt gäbe, die sie gar nicht alle auf kaufen könnten.

    Das schöne für Lyon ist: Alle anderen Nationen setzen ihre Hoffnungen auf das Geld und wundern sich dann, dass sie Lyon nicht gewachsen sind.

    Und ganz besonders Deutschland: Welche Weltklassespielerinnen hat Deutschland in den letzten Jahren wirklich hervorgebracht? Und wie war das vorher? Es gab mal die Zeit, als sich Deutschland vor Weltklasse kaum retten könnte: Sasic, Keßler, Alushi, Popp, Marozsan, Sarholz, Peter, Schmidt, Laudehr, etc. Und wer sind heute die jungen Stars? Ich kenne keine einzige, die noch einmal in den letzten Jahren dieses Niveau wirklich erreicht hätte. Und wenn, dann wären es so wenige, dass sie mittlerweile alle bei Lyon spielen würden.

    (-5) 21 Gesamt – 8 hoch – 13 runter
  • Tobias sagt:

    @Rudi: Mit Losglück meinst Du das, was der VfL letzte Saison hatte? Wenn ich mich recht erinnere, hieß der Gegner im Viertelfinale damals… Slavia Prag.

    (2) 8 Gesamt – 5 hoch – 3 runter
  • Alex sagt:

    Was ich mich die ganzen letzten paar Jahre immer Frage ist: Was macht Olympique Lyon richtig oder anders im Unterschied zu den anderen Mannschaften. Zum wievielten male scheidet der VfL Wolfsburg jetzt gegen Lyon aus?
    Lyon hat jetzt seit der Saison 15/16 immer die Champions League geholt! Das was bei den Herren Real Madrid ist, ist bei den Frauen aktuell Lyon. Nur der Unterschied ist, dass Real diese Saison in der Champions League bereits ausgeschieden sind, während Lyon noch dabei ist.
    Bei der Saison 14/15 habe ich mir gedacht, dass bei den Frauen Paris Saint-Germain international jetzt auch angreift, so wie es auch bei der Männermannschaft der Fall ist, wo doch sozusagen der Staat Katar Eigentümer ist. Aber an Lyon kommen auch diese nicht vorbei.

    Was ist das Geheimnis von Lyon? Einfach ein Top Manager der ein super Team zusammen gestellt hat? Oder ist es doch das Geld, dass man die Spielerinnen einfach gut bezahlen kann und somit jede gute Spielerin, sofern sie das Angebot erhält, lieber zu Lyon wechselt, anstatt zu einem anderen Team. Man zahlt den Spielerinnen ja definitiv mehr als wie in der Bundesliga. Ist das bei allen Teams in der Division 1 Féminine so? Oder nur bei den großen? Liegt es daran, dass man mit der Herrenmannschaft so zufrieden ist wie es aktuell der Fall ist und man mit den Herren jetzt nicht unbedingt in der Champions League was reißen will, sondern stattdessen sich das Geld für die Frauenmannschaft spart? Macht Frankfreich allgemein, also auf nationaler Ebene, mit den Frauenfußball etwas anders als andere Nationen?

    Seit 2016 ist die chinesische Firma IDG Capital Investor bei Lyon. Ich weiß jetzt nicht wie groß jetzt der finanzielle Einfluss dieser Firma ist oder welche Spielerinnen Lyon alles seit 2016 verpflichtet hat, aber fakt ist, dass sich an Lyon mittlerweile jede andere Mannschaft die Zähne ausbeißt. Natürlich muss man sagen, dass Lyon schon vorher immer knapp am Champions League Titel gescheitert sind.
    Eigentümer von Olympique Lyon ist seit 1987 Jean-Michel Aulas, der Gründer der französischen Firma Cegid. Diese Firma stellt Software her, hauptsächlich sogenannte ERP-Software. Also im Grunde das gleiche was auch SAP macht. Womit wir bei Dietmar Hopp gelandet sind. Wäre es nicht möglich, sofern Dietmar Hopp dazu bereit ist, mit der Frauenmannschaft von der TSG Hoffenheim nicht etwas ähnliches aufzubauen so wie es Olympique Lyon macht?
    Versteht mich bitte nicht falsch. Was ich damit sagen will ist einfach, dass ich glaube, dass bald auch die deutsche Fußballmannschaften, sowohl Herren als auch Frauen, Investoren brauchen, wenn diese in den internationalen Wettbewerben noch mithalten wollen.

    Wenn also VW (Vfl Wolfsburg) und Dietmar Hopp (TSG Hoffenheim) wollen, könnten sie dann auch so einfach Mannschaft wie die aktuelle Frauenmannschaft von Olympique Lyon basteln?

    Ich denke dass die Frauen-Bundesliga trotzdem allgemein gesehen stärker ist als die Division 1 Féminine.

    Viele Grüße
    Alex

    (7) 13 Gesamt – 10 hoch – 3 runter

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