Champions League: Wolfsburg verliert, Bayern remis

Von am 20. März 2019 – 22.58 Uhr 19 Kommentare

In den Viertelfinal-Hinspielen der UEFA Women´s Champions League blieben der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München zwar ohne Sieg. Dennoch ist für beide Teams die Halbfinalteilnahme noch in Reichweite.

Spielszene zwischen Olympique Lyon und dem VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg verkaufte sich nach dem schnellen Zwei-Tore-Rückstand teuer © imago/Panoramic

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Der VfL Wolfsburg unterlag bei Olympique Lyon in einer Neuauflage des Vorjahresfinales vor 17.840 Zuschauern im Groupama-Stadion mit 1:2 (0:2).

Fehlstart der Wölfinnen

Die Wolfsburgerinnen gerieten durch Treffer von Eugenie Le Sommer (11.) und Wendie Renard (18.) beim Titelverteidiger schnell in Rückstand.

Fischer sorgt für Hoffnung

Doch danach fing sich der Deutsche Meister und gestaltete die Partie immer offener. Die Bemühungen wurden dann in der zweiten Halbzeit belohnt, als Wolfsburgs Kapitänin Nilla Fischer das so wichtige Auswärtstor gelang (64.).


Geburtstagskind Svitková verdirbt Bayern-Party

Der FC Bayern München kam bei Slavia Prag zu einem 1:1 (0:0). Die überlegenen Münchenerinnen gingen durch die eingewechselte Fridolina Rolfö in Führung (62.), ein Traumtor aus 35 Metern von Geburtstagskind Kateřina Svitková (73.) brachte jedoch den Ausgleich für die Tschechinnen.

Barcelona mit einem Bein im Halbfinale

Beste Karten auf den Halbfinaleinzug hat der FC Barcelona nach einem 3:0 (3:0)-Sieg gegen Lillestrøm SK. Toni Duggan (3., 24.) traf doppelt, ehe Mariona Caldentey vom Elfmeterpunkt erfolgreich war (36.).

Chelsea gegen Paris am Donnerstag

Erst am Donnerstagabend empfängt Chelsea Ladies Paris Saint-Germain zum letzten Viertelfinal-Hinspiel.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

19 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    Sehr nervöser Beginn bei den Wölfinnen mit einfach zu vielen Fehlpässen und Ballverlusten. OL mit wesentlich besserem Ballbesitzspiel und Spielaufbau.
    Und dann diese Geschenke an OL – so einen vermaledeiten Rückpaß darf man doch wirklich nicht spielen eine für mich große Unart im Rahmen des Ballbesitzfußballes.
    Auch das Durcheinander bei der Ecke, wo sich Niemand für R.Renard zuständig fühlt, sie zumindest mal beim Kopfball zu. Als ob ihre Kopfballstärke was völlig Neues wäre.
    Und auch beim Lattenstreffer hatte Fr.Le Somere weit und breit niemanden bei sich.

    Erst der Rückstand brachte dann in zunehmendem Masse fußballerische Qualität zu Tage und so war die 2. HZ doch deutlich mehr geprägt von einem jetzt auch auf Augenhöhe agierenden Gästen aus WOB.
    Aus welchen Gründen auch immer verlegte sich OL zunehmend mehr auf e. Konterspiel, was ihnen jedoch bei besser präsenten Wölfinnen nicht so recht gelang.

    Das Anschlußtor war dann daoch mehr als verdient u. e. 2:2 wäre nicht mal unverdient gewesen, denn Ol brachte nicht mehr viel zustande.

    Leider funktionierte das Offensivspiel nur bis zum 16er, dann wurde doch wieder zu kompliziert und wenig in die Tiefe gespielt bzw. waren die Zuspiele unbrauchbar.
    Erst in den letzten Spielminuten wurde der Druck auf OL größer u. gefährlicher.
    P.Harder kam heute nicht richtig ins Spiel, konnte sich kaum durchsetzen, E.Pajor setzte sich viel zu selten von den Gegenspielerinnen ab und so konnten zu selten Pässe in die Räume gespielt werden. Vorne machte C.Hansen noch den besten Part u. positiv überrascht hat mich N.Maritz vorn auf d. rechten Seite.

    Hinten wurde es erst zum Ende der 2.HZ besser und stabiler, obwohl dort ohne S.Doorsoun ein Schnelligkeitsdefizit besteht.

    Wenn man im AOK-Stadion auf die „Geschenke“ an OL verzichtet, kann es nochmal richtig spannend werden.

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  • Altwolf sagt:

    Korrektur:
    Hinten wurde es erst zum Ende der 1.HZ besser und stabiler, obwohl dort ohne S.Doorsoun ein Schnelligkeitsdefizit besteht.

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  • JolaFan sagt:

    Zahnloser Bayern in Praag und (sehr) schwacher VfL in Lyon. Fuer Herrn Lerch nur Note 6 fuer die Taktik gegen Olympique. Ich denke in Wolfsburg braucht man sehr schnell zwei Aenderungen: eine neue Nadine Kessler im Mittelfeld und einen neuen Cheftrainer.

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  • never-rest sagt:

    WOB zu Beginn noch wie im Tiefschlaf. Fehlende Handlungsschnelligkeit und unforced errors im Passpiel waren der rote Faden im Wolfsburger Spiel. Erst in Hälfte 2 wurde es etwas besser und WOB agierte zunehmend auf Augenhöhe.

    Leider ist Neto gerade nicht in Topform. Solche einfachen Fehler wie der vermaledeite Rückpass passieren ihr sonst nicht. Nach dem schnellen und geschenkten Gegentor war die Verunsicherung im Team deutlich zu spüren.

    Gut, Kopfballtore von Renard sind nichts Neues. Aber warum wird die mit Abstand beste Wolfsburger Kopfballspielerin A. Popp bei Standards nicht Renard zugeordnet?

    Immerhin zeigte WOB in der 2. Hz ansatzweise, dass gegen die Spitzenmannschaft aus Lyon viel mehr drin ist. Das Auswärtstor von Fischer hält somit für das Rückspiel alle Chancen offen.

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  • bale sagt:

    ja gut,das vfl ein tor erzielt hat,haben sehr ängstlich gespielt sehr passiv in der ersten hälfte,aber sie können mithalten,wenn sie mutig und ruhig!!!!! nach vorne spielen,dann sind beide teams auf gleichem Niveau geht doch bitte mit Leidenschaft und das Ganze TEAM muss mitziehen,dann klappte es,freue mich sehr aufs Rückspiel in Wolfsburg,zum glück live im Stadion werden die wölfinnen nach vorne pushen.mal sehen ob Garca gegen wirklich starke teams mithalten kann.

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  • Aldur sagt:

    Bayern hat sich gegen die gut organisierten und diszipliniert verteidigenden Pragerinnen lange schwer getan, hätte aber dennoch eigentlich mit einem Sieg nach Hause gehen müssen. Allein die in der BuLi so treffsichere Islacker verballert nach ihrer Einwechslung noch drei Hochkaräter.

    Prag hatte durchaus die eine oder andere vielversprechende Umschaltaktion, die aber allesamt schlampig zu Ende gespielt wurden. Insofern konnte anders als durch so einen Sonntagsschuss wohl kein Tor fallen. Dennoch hat Bayern wohl alle Trümpfe in der Hand, alleine, weil Slavia im Rückspiel auf das Auswärtstor gehen muss.

    Ich fand im Übrigen den Kommentator beim Bayern-Spiel sehr angenehm, weil für den Kommentator eines Haussenders auch wohltuend objektiv bei der Beurteilung strittiger Situationen.

    Wolfsburg hatte sicher etwas Glück, dass Lyon versäumt, in der ersten Halbzeit das dritte Tor nachzulegen. Nach der Pause waren die Wölfinnen dann stark verbessert, haben weniger zugelassen, und selbst mehr getan, sind allerdings auch zu selten zu wirklich guten Abschlüssen gekommen. Die beste Chance wurde dann zum wichtigen Auswärtstor genutzt.

    Ich hab‘ auch die Umstellung bei Lyon nicht ganz verstanden. Mit der Einwechslung von van de Sanden wurde das bis dato stabile 4-3-1-2 etwas über den Haufen geworfen, was den Wölfinnen sicher auch in die Karten gespielt hat. Wollte man bei OL da wirklich aufs dritte Tor gehen, um im Hinspiel schon alles zu entscheiden?

    Im Ergebnis würde den Wölfinnen jetzt im Rückspiel ein 1:0 reichen. Das wird aber sicher trotzdem ein heißer Tanz. Die Bayern-Frauen sind hingegen zwar gebrannte Kinder in Sachen Auswärtstoreregel, mir fehlt aber die Phantasie, wie Prag in München zwei Tore schießen sollte.

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  • Pauline Leon sagt:

    neto hat sich offensichtlich von goeßlings fuchtelei mit der hand, als diese anzeigte, der ball müsse zurück zu schuldt, ablenken lassen. lena hatte zu diesem zeitpunkt wohl die augen im hinterkopf geschlossen.
    goeßling = schuldig!!
    vielleicht sollte sie langsam mal die schuhe weghängen…

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  • Dussel Duck sagt:

    Sorry, ich meine das gar nicht böse, habe aber gerade noch den Bayern-TV-Kommentator im Ohr, der Zinsberger partout keine Schuld am Prager Tor geben wollte. Also haue ich mal einen raus: Hust, hust, Schult hätte diesen Sonntagsschuss gehalten.

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  • Traumfee99 sagt:

    Beim Vfl Wolfsburg sah ich eine unkonzentrierte Neto, warum sieht das der Trainer Lerch nicht ???
    Fast immer mit der gleichen Aufstellung, obwohl immer noch bei 3 Wettbewerben mitgemischt wird.
    Warum setzt man z. B. nicht eine Spielerin, die jede Position spielen kann wie z. B. Katharina Baunach ein.
    Er hätte ja nocheinmal wechseln können…. aber davon hat der Trainer keinen Gebrauch gemacht.
    Auch eine Harder hat gestern nicht ihr bestes Spiel gemacht…. da muss man doch als Trainer reagieren… sonst kann man solche Spiele nicht gewinnen.

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  • Schnorchel sagt:

    Slavia Prag hat im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten wirklich gut verteidigt und den Bayern ordentlich Paroli geboten. Leider fehlte den Pragern die offensive Durchschlagskraft nach vorn. Der Sonntagsschuß von Svitkova zum Ausgleich war allererste Sahne. Da war für Zinsi nichts zu machen, war eben perfekt getroffen. Nur wird im Rückspiel so ein Glückstreffer vermutlich nicht reichen, um die Bayern aus dem Wettbewerb zu kegeln.

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  • ollerRentner sagt:

    @Pauline Leon: Das sehe ich nicht so. Eine Rückgabe zur Torhüterin wäre unproblematisch gewesen, wenn der Ball nicht so lässig langsam gespielt worden wäre.

    Ich hatte während der ersten 20+ Minuten bei den Wölfinnen allerdings den Eindruck, als wenn sie unter Valium stehen würden: Sie waren fast durch die Bank weg geistig und körperlich langsamer, als die Lyonerinnen. Zusätzlich waren sie während dieser Zeit fast immer im Zweikämpfen unterlegen und sie leisteten sich laufend Fehlpässe in der Aufbauphase.

    Ich hatte nach einer halben Stunde richtige Befürchtungen bezüglich des Endergebnisses.

    In gewisser Weise gab es Ähnlichkeiten mit dem Spiel in München. Auch dort spielten die Wölfinnen anfänglich in einem Schlaftablettenmodus, ehe sie aufwachten.

    Das müssen sie bei Spielen gegen Spitzenmannschaften unbedingt abstellen, weil sie sonst weiterhin grosse Probleme bekommen werden.

    Zum Münchener Spiel.

    Das war war einfach deshalb grösstenteils ziemlich langweilig, weil es oft schon an Handball erinnerte: Alles spielte sich um den Strafraum des Gegners herum ab.

    Das Gegentor war halt ein Sonntagsschuss, der zwar selten, aber immer wieder mal vorkommt. Ich weiss nicht, ob Manuela Zinsberger den halten könnte, wenn sie auf der Torlinie gestanden hätte. Der senkte sich halt direkt unter die Torlatte von schräg oben.

    Ich habe allerdings wenig Zweifel, dass die Münchenerinnen im Rückspiel erfolgreich sein werden, weil sie sich bei diesem Gegner eigentlich nur selber schlagen können.

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  • Pauline Leon sagt:

    @ollerRentner:

    ich kenne die szene nur aus der sport1-zusammenfassung.

    der rückpaß war schon eine sehr mutige sache. und anstatt den ball wegzudreschen übersieht auch die neto die völlig frei richtung tor stürmende le sommer, die die ganze sache sehr schön wittert, dank lena g.
    den ball fester zurücktreten ist bei almuth ja auch nicht immer die beste idee. vielleicht wäre es dann ein eigentor geworden.
    insgesamt eine unglückliche situation.

    aber was frau goeßling da fuchtelt, bleibt mir ein rätsel.

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  • ollerRentner sagt:

    Ich habe mir eben die ganze Szene samt Vorlauf auf dem Wölfe-YouTube-Kanal noch einmal angesehen.

    Nilla Fischer verliert an der rechten Seite ein wichtiges Kopfballduell nach einem langen Ball aus der Lyoner Abwehr. Lena Goeßling zeigte völlig korrekt an, dass es besser ist, den Neuaufbau über die Torhüterin anzugehen, nur muss dazu natürlich der Pass flach und schnell kommen, aber nicht langsam und halbhoch.

    Der Rest der Abwehr war zu diesem Zeitpunkt im Rückwärtsgang, so dass ein Pass in die Mitte eher gefährlich gewesen wäre.

    Lena Goeßling hat völlig korrekt gehandelt, weil sich bei normalem Passspiel eine einfach zu lösende Situation ergeben hätte: Wenn die Lyonerin die Torhüterin anläuft, kann sie schnell zu einer der beiden dann frei stehenden Abwehrspielerinnen passen, läuft die Lyonerin nicht an, hat die Torwartin alle Zeit der Welt.

    Das Problem begann mit dem verlorenen Kopfballduell an der Seitenlinie, welches die restliche Abwehr während der Rückwärtsbewegung stark unter Druck setzte.

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  • pinkpanther sagt:

    @ollerrentner: Danke für die treffende sachliche! Analyse der Situation, die zum 1:0 führte.
    Mir war nach dem Tor für Lyon auch Angst und Bange, aber dank des Auswärtstors denke ich, dass die Chancen vielleicht noch 40:60 für Wolfsburg stehen, allerdings dürfen sie sich daheim so einen Aussetzer nicht nochmal erlauben und müssen von Anfang an voll da sein, um noch den Einzug in die nächste Runde zu schaffen. Ich denke die Mädels können das packen … aber nur wenn sie über 90! Minuten (oder 120) voll bei der Sache sind!
    Ich freue mich auf das Rückspiel.

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  • ollerRentner sagt:

    Beiden Toren gingen Fehler voran, die beim Rückspiel so nicht vorkommen dürfen.

    Beim zweiten Tor stimmte die Zuordnung überhaupt nicht, so dass Wendie Renard, die mit nicht ganz 190cm Körpergrösse alle überragt, völlig frei zum Kopfball kommen konnte.

    Im Rückspiel müssen die Wölfinnen ab der ersten Minute so präsent sein, wie in Lyon während der zweiten Halbzeit.

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  • Altwolf sagt:

    @ollerrentner, @pinkpanther

    Mit einer solchen Erklärung und dazu N.Fischer wegen des nicht erfolgreichen Kopfballversuchs als Ursache für einen mißlungenen Paß von C.Neto in Verbindung zu bringen, kann ich nun garnichts anfangen.

    Wenn der Abschlag von Lyons Tor mit oder ohne N.Fischers „Hilfe“ letztendlich bei C.Neto landet, dann hat sie allein die Entscheidung zu treffen den Ball so zu spielen, daß er in den eigenen Reihen bleibt. Wer da nun herumfuchtelt und Hinweise gibt, ist dabei völlig egal, denn nur die Ballführende entscheidet und macht das Zuspiel. Jede andere Entscheidung hätte sicherlich nicht so einfach zu einem Tor geführt

    Diese Rückpässe, teils schon von der Mittellinie aus, sind mir eh unverständlich und ein Greuel und sowohl L.Gößling als auch I.Kerschowski hatten damit auf „internationaler“ Bühne ebenfalls schon den gleichen unseeligen „Erfolg“.

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  • ollerRentner sagt:

    @Altwolf: Der Einschätzung kann ich nach nochmaligem Ansehen der Szene nicht zustimmen.

    Wäre Nilla Fischer nicht in den Zweikampf gegangen, hätte Claudia Neto nicht abgebremst, sondern wäre deutlich früher am Ball gewesen.

    Den Hinweis von Lena Goeßling war völlig verständlich, weil sie sehen konnte, dass hinter Claudia Neto eine gegnerische Spielerin Fahrt aufnahm.

    Der Rückpass geschah aus einer Entfernung von geschätzt 20m vor dem Strafraum. Das ist ein völlig normaler Spielzug, den selbst wir zu meiner aktiven Zeit von inzwischen deutlich über 30 Jahren machten.

    Der entscheidende Fehler seitens Claudia Neto war, dass sie diesen Pass nicht flach und scharf, sondern halbhoch und recht langsam spielte, was so oder so jeden Mitspieler beim Fussball in Bedrängnis bringt, wenn er nicht genügend Zeit hat den Ball ruhig zu verarbeiten.

    Das alles geschah aber in der Phase, als ich jedenfalls den Eindruck hatte, dass die Wölfinnen insgesamt noch nicht so richtig auf dem Platz standen.

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  • Altwolf sagt:

    @ollerRentner

    Die Wölfinnen haben derzeit gerade auswärts ein Mentalitätsproblem bzw. nicht die Fähigkeit sich von der 1.Minute an in das Spiel aggressiv und präsent hineinzufinden.
    Nicht nur auf dem Bayern-Campus oder jetzt in Lyon war das zu beobachten, sondern auch schon in Freiburg.

    Ob es nun an der Einstellung des Trainerteams liegt oder an den Spielerinnen selbst, kann ich nicht sagen, aber auffällig ist diese zu langsame Handlungsschnelligkeit u. die fehlende attackierende Präsenz insbes. an den Gegenspielerinnen schon.

    Ich will den Verlauf des Spieles jetzt nicht allein an C.Neto festmachen, auch wenn sie L.Gößling hätte anspielen können, was die jedoch offenbar nicht wollte u. aucLena hatte offenbar keinen Blick für die schon startende Le Sommer u. machte auch keine Anstalten, trotz erst 10 minütigem Spielverlauf, nachzusetzen. Genauso hat wohl auch A.Schult erst spät den Rückpaß u. die attackierende Französin wahrgenommen.

    Diese ganze Einstellungsmisere kommt auch beim 2. Tor zum Tragen, denn sowohl A.Popp, als auch B.Peter hatten sich bei der Ecke bei A.Hegerberg u. der sich dahinter positionierenden W.Renard eingefunden, jedoch, wie so oft bei Standards, schauen die Defensivkräfte nur auf den Ball, bewegen sich nicht mit den Gegenspielerinnen mit u. beim Kopfball springen beide nicht mit hoch, sondern schauen nur zu und „wundern“ sich über den Torerfolg.

    Man spielt inzwischen gegen OL nun schon über Jahre und es ist nicht wirklich schwer zu erkennen, daß OL immer schon in der 1.HZ mit viel Einsatz u. Pressing versucht das Spiel für sich zu entscheiden und das ist nun mal keine Erkenntnis, die die Wölfinnen “ überraschen“ dürfte, weshalb ich die Aussage von St.Lerch dazu „man hätte sich anfangs von OL überraschen lassen “ nicht nachvollziehen kann.

    OL hat dann Probleme, wenn man sie möglichst über die 1.HZ zu null hält oder gar in e. Rückstand bringt, denn ab Mitte der 2.HZ nimmt bei OL die Intensität u. offenbar auch die Kraft u. Spielfähigkeit, zumindest gegen stärkere Teams, merklich ab, da ihnen das im Liga-Alltag kaum abgefordert wird.

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  • bale sagt:

    ja das mit dem liga alltag gefordert werden in Frankreich stimmt, die wölfinnen müssen, wenn sie weiterkommen wollen, konzentriert spielen und nachsetzen!!!!!und lyon unter druck setzen.bitte auch auf madame renard aufpassen

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