DFB-Pokal: Wolfsburg und Freiburg komplettieren Halbfinale

Von am 13. März 2019 – 20.11 Uhr 32 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg haben mit klaren Siegen mühelos das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht.

VfL Wolfsburgs Alex Popp bejubelt einen ihrer Treffer gegen Turbine Potsdam

Alex Popp bejubelt einen ihrer zwei Treffer für den VfL Wolfsburg imago/foto2press

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Der VfL Wolfsburg gewann vor 1.347 Zuschauern im AOK-Stadion mit 4:0 (2:0) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Popp trifft doppelt

Alex Popp brachte die überlegenen Gastgeberinnen mit zwei Treffern auf die Siegerstraße (20., 26.), in der zweiten Halbzeit waren Pernille Harder (48.) und Pia-Sophie Wolter (75.) erfolgreich).

Freiburg souverän

Der SC Freiburg gewann bei Borussia Mönchengladbach vor 170 Zuschauern im Grenzlandstadion mit 6:1 (3:0). Die Gäste ließen sich auch von einer 15-minütigen Unterbrechung wegen eines Gewitters nicht aus der Spur bringen. Virginia Kirchberger hatte bereits vor der Unterbrechnung für die Führung gesorgt (13.). Sandra Starke (41.) und erneut Kirchberger (43.) erhöhten in der Wasserschlacht noch vor der Pause.

Stefanie Sanders treffsicher

In der zweiten Halbzeit schraubte Desiree van Lunteren (53.) das Ergebnis in die Höhe, ehe Chantal Reinier Baghuis der Ehrentreffer gelang (67.). Die Freiburgerinnen waren dann noch zweimal durch Stefanie Sanders erfolgreich (82., 87.).

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Halbfinal-Auslosung am Donnerstag

Bereits am Tag zuvor hatten die TSG 1899 Hoffenheim (7:1 bei Bayer 04 Leverkusen) und der FC Bayern München (3:1 beim 1. FFC Frankfurt) das Halbfinale erreicht. Die Auslosung wird bereits am Donnerstag, 14. März, 13 Uhr, durchgeführt (live auf DFB-TV).

DFB-Pokal, Viertelfinale, Ergebnisse

Bayer 04 Leverkusen – TSG 1899 Hoffenheim 1:7
1. FFC Frankfurt – FC Bayern München 1:3
Borussia Mönchengladbach – SC Freiburg 1:6
VfL Wolfsburg – 1. FFC Turbine Potsdam 4:0

Termine

Donnerstag, 14. März, 13 Uhr: Auslosung Halbfinale (live auf DFB-TV)
Sonntag, 31. März: Halbfinale
Mittwoch, 1. Mai, 17.15 Uhr: Finale

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • Schnorchel sagt:

    Langweilig und so vorhersehbar. Weder Potsdam noch Frankfurt konnten mal für eine Überraschung sorgen. Mit der Leistung, die die Turbinen ablieferten, können sie sich die lange Busfahrt am Wochenende nach München gleich sparen. Bleibt nur zu hoffen, daß für’s Halbfinale die Bayern zum Vfl Wolfsburg gelost werden.

    (10) 38 Gesamt – 24 hoch – 14 runter
  • Altwolf sagt:

    Regnerisches,windiges nasskaltes Wetter um die 8° herum, waren sicherlich keine ideale Vorrausetzung für ein spannendes Spiel.
    Die 1375 Zuschauer waren, dank auch der ca. 50 Turbine-Fans, trotzdem guter Stimmung und sahen in der Anfangsphase ein engagiert agierendes Turbine-Team und vermittelte so auch den Eindruck hier etwas erreichen zu wollen.

    Doch anders als noch gegen den FC Bayern hielten die Wölfinnen dagegen und konnten dann auch nach ca. 15 Min. immer mehr Kontrolle über das Spiel gewinnen, da das MF mit S.Gunnarsdottir u. insbes. C.Neto präsenter als das der Turbinen war und so auch immer mehr das Spiel gestalten konnten.

    Als dann durch A.Popp die Tore zum 1:0 und kurz danach auch das 2:0 fielen, war auch wieder mehr Sicherheit im Spiel, wenn auch nicht alles im Zusammenspiel klappte und doch auch einige Pässe und Zuspiele im Nirwana landeten.

    In der 2. Hz änderte sich eigentlich nicht viel am Spiel, da die Wölfinnen dominierten und da aus dem MF Potsdams oder durch weite Abschläge von Potsdams bester Akteurin V.Fischer keine brauchbaren Zuspiele in die Spitze gelangen, kam Turbine auch über das gesammte Spiel gesehen nur zu 1-2 Torchancen, zumal sie überwiegend mit defensiven Aufgaben beschäftigt waren.

    Wenn dann alles nach Wunsch läuft, das 3:0 dann durch P.Harder eigentlich den Deckel auf den Ausgang des Spieles schon gesetzt hatte, dann findet auch noch ein Kopfball von P.S.Wolter, sicherlich nicht so gewollt u. mit etwas Unterstützung von Regen u. Wind in einem schönen Bogen über V.Fischer hinweg auch noch den Weg ins Tor.

    Heute hatte Turbine nicht den Tag, den es gebraucht hätte, um hier erfolgreich zu sein. 15 Anfangsminuten auf Augenhöhe oder vielleicht da auch etwas besser im Spiel, reichen nicht aus.

    Bemerkenswert, das auch beim Stande von 4:0, Potsdams mitgereiste Fans unermüdlich ihr Team anfeuerten, was sicherlich bei nur wenigen Teams stattfindet.

    (14) 28 Gesamt – 21 hoch – 7 runter
  • enthusio sagt:

    Potsdam war heute gegen Wolfsburg chancenlos.
    Doch es gibt auch gute Nachrichten zu vermelden: die Trainingsbedingungen werden sich zukünftig verbessern.

    https://www.pnn.de/sport/dfb-pokal-mit-turbine-potsdam-mit-mut-gegen-die-woelfinnen/24095242.html

    Und ich meine das überhaupt nicht ironisch. Im Gegenteil, es freut mich sehr, dass Turbine endlich in diesem Punkt eine Verbesserung spüren wird.

    (6) 12 Gesamt – 9 hoch – 3 runter
  • bale sagt:

    Was soll das?immer die svenja huth als einzigiste spitze gegen. 4 abwehrspielerinnen

    (8) 16 Gesamt – 12 hoch – 4 runter
  • Witzfigur sagt:

    @enthusio
    Nun, dann werden wir ja ab der nächsten Saison wieder um die BL-Meisterschaft ernsthaft mitspielen!
    Blödsinn, als wenn diese Zustände ursächlich dafür verantwortlich sind, dass WOB und München den Ton angeben und Turbine zuletzt 2012 DM war. Die nunmehr angepeilten Veränderungen waren damals bereits gegeben als man noch Seriensieger wurde.

    @bale
    Habe auch keine Ahnung, weshalb dieses System so vorgegeben wurde. Allerdings verstehe ich genausowenig, wieso Rudolph die Teamleistung mit der Einwechslung der Klopsefabrikantin Kiwic geschwächt hat. Wenn 3 Minuten nach Wiederanpfiff das zuletzt leider übliche passiert und Fehlpässe in der Defensive produziert werden oder man sich nur die Hacken der deutliche schnelleren gegnerischen Stürmerinnen, wie zuletzt in Mainhatten Reuteler und Martinez, ansieht. Dort wie heute konnte ich auch wiederholt feststellen, Cahynova kann kein Kopfball und hat damit Aktien an Gegentreffern! Bianca Schmidt wird wohl auch ein Turbine-Auslaufmodell sein und kann mir nicht vorstellen, dass die geschasste Cramer schlechter sein soll.

    In der Hoffnung, Rudolph liest hier mit, gebe ich mal einen Verpflichtungstipp ab: Vanessa Fürst, von Köln nach Gladbach gewechselt, konnte sich in keinem der beiden Vereine entsprechend ihrer Fähigkeiten, ihres Talentes weiterentwickeln und stagniert/versauert dort nur. Das dafür das Budget in Potsdam nicht reicht, glaube ich eher nicht!

    (-1) 13 Gesamt – 6 hoch – 7 runter
  • Fan2 sagt:

    Gähn…

    (-14) 20 Gesamt – 3 hoch – 17 runter
  • SCF Klausi sagt:

    Zur personellen Lage :
    Kaykci,Schöne,Schiewe,Fellhauer verletzt,Beck fällt ebenfalls langfristig mit Innenbandriss aus,Lotzen hat Knieprobleme,Fuso fiel krankheitsbedingt aus und Nuding war auch nicht im Kader.Das man unter diesen Umständen noch eine spielfähige Mannschaft aufs Feld bringt grenzt fast schon an ein ein wunder.

    Das Spiel erinnerte an die Wasserschlacht während der WM 74 Deutschland gegen Polen.

    Vor der Unterbrechung wegen des Gewitters war es aus Freiburger Sicht trotz des schlecht bespielbaren Platzes ein recht ansehnliches Spiel und man ging verdient in Führung.Nach der Unterbrechung konnte Freiburg seine spielerische Überlegenheit nicht mehr umsetzen und man brauchte einige Zeit um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen.Nach dem sich Freiburg an die neuen Bedingungen angepasst hat erhöhte man kurz vor Schluß der 1.HZ mit zwei weteren Treffern auf 3:0 aus Freiburger Sicht.

    Nachdem Freiburg durch van Lunteren kurz nach Anpfiff auf 4:0 erhöhte gelang Gladbach kurze Zeit später zwar der Anschlusstreffer blieb aber im weiteren Verlauf des Spiels chancenlos.

    In den letzten Minuten stellte Stefanie Sanders mit ihren beiden Treffen den verdienten Endstand von 6:1 her.

    Nervig war der Livestream von DFB.TV .Ständig blieb er hängen,lief dann wieder für ein paar Sekunden um wieder hängen zu bleiben.War das bei anderen Usern auch so ?

    (3) 7 Gesamt – 5 hoch – 2 runter
  • Pauline sagt:

    Wenn das die Handschrift eines Trainers war,was Turbine da abliefert, dann ist er mit seinen Latein zu Ende.
    Einfach traurig und erschrekend.
    Wo war das Mittelfeld ?

    (13) 21 Gesamt – 17 hoch – 4 runter
  • balea sagt:

    Vollkommen leblose Turbinen. Das Team hat fertig, konnte man bereits gegen Essen sehen. Huth rennt zwar rum, aber Biss ist das nicht mehr wirklich, das sah vor 2 Jahren komplett anders aus. Rauch stochert bloss rum. Zadrazil ist anders als oft behauptet keine Nachfolgerin von Wälti. Allein Schwalm und Gaspar konnten noch etwas Spirit auf den Rasen bringen. Unterm Strich, mentales burnout. Gründe?: Wurden hier alle lang und breit aufgezählt, aber die Fans von Wob, Bayern und dem DFB werden es weiter bestreiten und es zur Normalität erklären, gesunde Entwicklung, blablabla. Was für ein Gerede von Frau Danner in Frankfurt, lachhaft und peinlich!
    Altwolf ist begeistert von 50 Auswärtsfans? Toll. Das nächste mal kommen dann noch 40. Grossartig. Und enthusio ist ganz aufgeregt, weil die Turbinen vielleicht demnächst sogar auf einem Fussballplatz trainieren dürfen… uswusf. OMG. Dieses Geschwätz inklusive der Denke dahinter ist langsam nur noch zum Fremdschämen.

    Es wird in Potsdam nicht mehr vorkommen, dass 1500 Leute ins Stadion kommen. Dr Zug ist schon lange angefahren.
    Byebye.

    (-3) 35 Gesamt – 16 hoch – 19 runter
  • never-rest sagt:

    Klar, das Losglück meinte es nicht gut mit Turbine. Aber vom früheren „Angstgegner“ der Wölfinnen ist leider auch nicht mehr viel übrig. WOB hatte leichtes Spiel in einem einseitigen Match. Erschreckend mut- und leblos der Auftritt, der sonst so kampfstarken Turbinen in Wolfsburg.

    In einer guten Wolfsburger Mannschaft war Neto noch etwas besser.

    (8) 8 Gesamt – 8 hoch – 0 runter
  • Fan2 sagt:

    @balea: Sie werden es erst kapieren, wenn Turbine sein Team vom Spielbetrieb abmeldet.

    Der ganzen deutsche FF ist nur noch ein Witz. Im Halbfinale wird es dann zweistellig oder wie? Übrigens darf man erfolgreich vermelden, dass wir nun endlich das erste Halbfinale ohne lästige echte FF-Clubs in der DFB-Pokal-Geschichte haben. Hurra! Das ist doch mal ein Erfolg. Und ja, das liegt natürlich alles nur daran, dass die reinen FF-Clubs alle zu dumm zum Wirtschaften sind. Es ist ja auch eine wahnsinnige wirtschaftliche Meisterleistung, sich von nem Männerclub durchführen zu lassen.

    (-14) 40 Gesamt – 13 hoch – 27 runter
  • Sundermann sagt:

    @SCF Klausi

    Bei Firefox ja, mit Opera lief er dann in HD flüssig.

    @balea

    Geschwätz? Das sind doch eher die Beiträge von dir und Sheldon.

    (8) 18 Gesamt – 13 hoch – 5 runter
  • Altwolf sagt:

    Wieviel depressiv geschwängerten Unsinn muß man da unbedingt von sich geben.
    Da vermelden 2 offenbar ewig Gestrige, ständig wiederholend, den Untergang des FF und scheuen keine Mühen sich das auch nach jedem Spieltag neu anzutun.
    Wie wäre es, statt Frauen nur noch Landesliga spielen zu lassen mit Training abends nach der Arbeit auf dem halben Spielfeld, im Wechsel mit noch tiefer spielenden Männer-Mannschaften oder Teams der AFBL vom Spielbetrieb abzumelden, sich selbst aus diesem Interessenkreis FF zu entfernen.

    Hier scheinen keine Freunde des FF Beiträge zu verfassen, sondern offenbar „Betonköpfe“, wie noch in vielen Verbänden sitzend und den FF blockierend, wo sie nur können.

    Die Frauen werden sich das in zunehmendem Maße nicht mehr bieten lassen, so auch die Klage der Spielerinnen in den USA gegen ihren Verband, wegen permanenter Ungleichbehandlung.

    Schon jetzt sind es viele Frauen, die sich unter den Zuschauern befinden und wenn man auch beim MF mehr Zuschauer gewinnen will, dann kommt man an der eigentlichen Mehrheit der Frauen nicht vorbei und die werden zunehmend Einfluß auf die „Gestaltung“ in den Clubs und Vereinen nehmen.

    Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird (bis die Betonköpfe ausgeschieden sind) und vielleicht auch WOB und Bayern nicht mehr die unbestrittenen beiden TOP-Clubs im deutschen FF sind, werden die Frauen dafür sorgen auch anders und mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

    Das sich Frauen, wie schon bei den Männern, wünschen ihrer Leidenschaft Fußball zu spielen nachgehen zu können ohne auch gleichzeitig einen Beruf ausüben zu müssen, ist doch ohne Wenn u. Aber nachvollziehbar.
    Jeder Spieler o. jede Spielerin, die den Ehrgeiz hat besser werden zu wollen, sucht entsprechende Rahmenbedingungen, die Trainingsmöglichkeiten von 2x täglich, entsprechende medizinische Versorgung vor Ort, Pflege und Betreuung im physischen u. mentalen Bereich, wie auch Pflege der Ausrüstungsgegenstände bieten.
    Das geht allerdings nur, wenn das monatliche Einkommen dazu ausreicht bzw. entsprechend ist.
    Das ständig bemühte unterstellte Motiv „mehr Geld“ ist ein „Totschlagsargument“ und trifft meiner Meinung nach nur auf die wenigsten Spielerinnen zu.

    Für die, die damit ständig argumentieren, scheint es in ihrer eigenen Wertevorstellung die größte Priorität zu haben und genau die wären sicher selbst bei einem entsprechendem Angebot sofort bereit die Seiten zu wechseln.

    (11) 29 Gesamt – 20 hoch – 9 runter
  • Helmut sagt:

    „Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt“

    Albert Einstein

    (3) 9 Gesamt – 6 hoch – 3 runter
  • balea sagt:

    @Altwolf
    Das habe ich mir jetzt 3mal durchgelesen und verstehe noch immer nicht das Argument (gab es eigentlich eins?) für den Angriff auch gegen mich.
    Ich kann auf jeden Fall zu Protokoll geben dass ich nicht in einem Verband arbeite und ein derartiger „Betonkopf“ wäre. By the way: Die struktuell (vorsichtig ausgedrückt) wenig emphatische Unterstützung des wichtigsten Verbandes: DFB, für den FF habe gerade ich massiv kritisiert.

    Es gibt mind ZWEI Perspektiven, das sollte doch nicht so schwer zu unterscheiden sein: Taktik und Strategie wenn man so will: Selbstverständlich geht jede Spielerin taktisch vor und wägt die eigene Situation individuell ab: Hier die Chance auf Geld und Ruhm, dort alles andere. Strategie müssen andere leisten: Als was begreifen wir den FF, welchen Support braucht er, wo gibt es strukturelle Mängel, wo wollen wir damit hin, wie ist das Verhältnis von Breite zu Spitze uswusf.

    Zu all dem kommt von den Betonköpfen aus den Verbänden: NICHTS. Es gab vor kurzem einen Artikel in der Taz über FF in Berlin, das sprach eh Bände.

    Meine Vorschläge zum Fairplay im FF hast Du vermtl gar nicht gelesen oder verstanden, wie auch immer.

    Wirf mal einen Blick auf die Zuschauerzahlen der letzten Jahre über Soccerdonna. Da gehts abwärts, sehr deutlich. Selbst die Bayern hatten vor ein paar Jahren einen Schnitt über 800, jetzt unter 500. Wieviele Natio Spielerinnen sind da tätig? 14? Zeit für ein paar FreiBier- und Weißwurstorgien bei den Frauen, nachdem die Männer die CL vergeigt haben…

    Sowohl Potsdam als auch Frankfurt hatten bis vor ein paar Jahren einen Schnitt deutlich über 2000 – nun sind es weniger als 1400 oder 1300. Das sind lebensbedrohende Einbrüche, insbesondere da es keinen SugarDaddy wie in WOB oder München gibt, dem die Zuschauerzahlen eh egal sind und man zB Torhüterinnen bloß deswegen verpflichtet, weil sie ins internationale PR Profil des kapitalisierten Vereinsbranding passen.

    Ihr in Wob seit Spitze, in jeder Hinsicht. Ligapunktemässig sowieso und seit wenigen Jahren auch in der Zuschauerstatistik. Nicht weil dort mehr Leute kommen würden (Ihr seid bei gut 1600 die letzten Jahre) – sondern lediglich, weil in Frankfurt und Potsdam schlicht und einfach das Interesse nachlässt. Warum sollte man sich auch noch mit einzelnen Spielerinnen identifizieren, wenn die eh nur nach WOB oder München wollen und sportliche Erfolge von vornherein als aussichtslos erklärt werden. Es wirkt auf mich etwas putzig, wenn die Freiburg Fans hier etwas Morgenluft schnuppern und es bestürzt mich geradezu, wenn sog Essenfans schon froh sind, wenn sie aus München vielleicht eine Islacker als abgehalfterte Brosamen abstauben könnten. Einfach nur traurig.
    Wob hält seinen Zuschauerschnitt bei, oder trotz aller Erfolge, steigert ihn nicht wirklich: gut 1600, wieviele Millionen hat das gekostet? Im Verbrennen von kurzfristigen Geld kennt man sich ja bei Euch gut aus.

    Strategie und Taktik.

    (-9) 19 Gesamt – 5 hoch – 14 runter
  • FFFan sagt:

    @ Klausi:
    „Nervig war der Livestream von DFB.TV .Ständig blieb er hängen,lief dann wieder für ein paar Sekunden um wieder hängen zu bleiben.War das bei anderen Usern auch so?“

    War bei mir auch so. Erst nachdem ich den Stream komplett neu gestartet habe, ging es.

    @ Pauline:
    „Wenn das die Handschrift eines Trainers war,was Turbine da abliefert, dann ist er mit seinen Latein zu Ende.“

    Das ist leider nur allzu wahr! Es hat zwar auch unter B.Schröder mitunter schlechte Spiele und hohe Niederlagen gegeben (einmal sogar ein 0-7 im Pokalfinale), aber an einen derart ‚devoten‘ Auftritt wie in der zweiten Halbzeit in Wolfsburg kann ich mich nicht erinnern!

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  • Zaunreiter sagt:

    Fan2, warum bist du dann noch hier, wenn du ständig den „Nostradamus des deutschen FF“ gibst?
    Ist das deine eigene Anleitung zum Unglücklichsein?

    (8) 14 Gesamt – 11 hoch – 3 runter
  • Bernd sagt:

    @Fan2 Du schreibst:
    „Der ganzen deutsche FF ist nur noch ein Witz.“

    Diese Meinung von Dir ist mittlerweilen hinlänglich bekannt. Was ich immer weniger verstehe, warum Du Dich weiterhin so intensiv mit diesem Thema befasst. Gibt es denn wirklich kein Hobby, welches Dir mehr Befriedigung bringt? Bist Du wirklich so interessenlos? Oder ist es wirklich Dein Ziel nur zu provozieren und Andere zu nerven? Auch dies wäre traurig!
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein Leben, welches Dich zufriedener macht, mit Spaß an Deinen Hobbies, positiven Erlebnissen und Freude am Austausch mit Gleichgesinnten. Die andauernde Beschäftigung mit etwas was Du permanent so negativ beschreibst, kann für Dich nicht gesund sein.
    Hey Fan2, ganz ehrlich, das Leben kann richtig schön sein, sogar beim Frauenfussball!
    Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf das DFB-Pokal-Halbfinalspiel der SC-Frauen in Hoffenheim.

    (9) 13 Gesamt – 11 hoch – 2 runter
  • Witzfigur sagt:

    Islacker in Essen??? Brauchen die die, wo sie doch eine Turid Knaak in ihren Reihen wissen, deren techn. Vermögen größer ist als das von Mandy Islacker?
    Wenn Neuverpflichtungen, dann auf der Dallmann-Position, was schwer genug wird!

    (1) 7 Gesamt – 4 hoch – 3 runter
  • Altwolf sagt:

    @balea

    Das wir uns nicht verstehen hat schon so etwas wie „Tradition“ und ist erkennbar geworden, als die Frauen des VFL aus der fußballerischen Unbedeutenheit des Tabellenmittelfeldes nach oben strebten.

    Trotzdem gibt es einige deiner Aspekte, die ich teile und insbes. deine Kritik am Verhalten der Verbände, die ich ja auch mit angesprochen habe.

    Dein Thema „Fair play“ ist für mich aber eher unrealistisch, denn wo fangen die Kriterien dafür an und wo hören die auf.
    Zustimmen würde ich bei eine Art „Ausbildungsentschädigung“ mit einem bestimmten Betrag für die Anzahl von Ausbildungsjahren von einem übernehmenden Verein.
    Doch im normalem Berufsleben gibt es das auch nicht, denn jeder Ausbilder erhofft sich einen qualifizierten Mitarbeiter dadurch einstellen und binden zu können. Wenn dann Einvernehmen besteht, wird der Ausgebildete übernommen, wenn nicht, muß er sich woanders umsehen oder er hat eine attraktivere Alternative.

    Auch wenn wir in WOB mit diesen derzeitgen Zuschauerzahlen nicht schlecht dastehen, ist hier jedoch allen Verantwortlichen bewußt, das da weiterhin Verbesserungdsbedarf besteht und nicht nur der Verein sondern auch die Stadt WOB sich weiterhin bemühen muß, um zunehmendes Interesse zu wecken.

    Nicht Geld ist dabei das Entscheidende, sondern Menschen, die sich engagieren um mit Aktionen und Fantasie auf den FF aufmerksam zu machen. Es erfordert eine ständige Öffentlichkeitsarbeit mit möglichst häufigen Berichten in den Printmedien oder Hinweisen auf Veranstaltungen. Genauso versucht man von den Spielerinnen zu den Zuschauern eine Nähe zu ermöglichen, was beim MF in den oberen Klassen kaum noch möglich ist, um auch eine Identifikation zu erreichen.
    Solche Identifikationsspielerinnen länger an einen Club zu binden ist sicherlich von vielen Faktoren abhängig und einer der wichtigsten sicherlich, sportlich erfolgreich zu sei.
    Aber nicht jede Spielerin schätzt sich so ein, das sie unbedingt CL spielen muß oder es andere Prioritäten in ihrem Leben gibt.
    So sind auch bei den Wölfinnen Spielerinnen, die schon mehrere Jahre beim Verein sind und das sicherlich nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern weil sie sich hier wohlfühlen und sie in dieser Stadt heimisch geworden sind.

    Je nach Leistungsebene muß sich auch der VFL, wie andere Clubs in ihrem Rahmen und bei ihren Möglichkeiten , bei der zunehmenden Konkurenz im europäischen Ausland, ständig bemühen Bedingungen zu schaffen Spielerinnen länger zu binden oder überhaupt nach Wolfsburg zu bekommen.

    Äußerst du konstruktive und sachliche Kriktik, bin ich bei dir, jedoch deinen polemisch u. diffamierenden Abhandlungen kann ich nichts abgewinnen.

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