DFB-Pokal: Wolfsburg und Freiburg komplettieren Halbfinale

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Der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg haben mit klaren Siegen mühelos das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht.

VfL Wolfsburgs Alex Popp bejubelt einen ihrer Treffer gegen Turbine Potsdam
Alex Popp bejubelt einen ihrer zwei Treffer für den VfL Wolfsburg imago/foto2press

Der VfL Wolfsburg gewann vor 1.347 Zuschauern im AOK-Stadion mit 4:0 (2:0) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Popp trifft doppelt

Alex Popp brachte die überlegenen Gastgeberinnen mit zwei Treffern auf die Siegerstraße (20., 26.), in der zweiten Halbzeit waren Pernille Harder (48.) und Pia-Sophie Wolter (75.) erfolgreich).

Freiburg souverän

Der SC Freiburg gewann bei Borussia Mönchengladbach vor 170 Zuschauern im Grenzlandstadion mit 6:1 (3:0). Die Gäste ließen sich auch von einer 15-minütigen Unterbrechung wegen eines Gewitters nicht aus der Spur bringen. Virginia Kirchberger hatte bereits vor der Unterbrechnung für die Führung gesorgt (13.). Sandra Starke (41.) und erneut Kirchberger (43.) erhöhten in der Wasserschlacht noch vor der Pause.

Stefanie Sanders treffsicher

In der zweiten Halbzeit schraubte Desiree van Lunteren (53.) das Ergebnis in die Höhe, ehe Chantal Reinier Baghuis der Ehrentreffer gelang (67.). Die Freiburgerinnen waren dann noch zweimal durch Stefanie Sanders erfolgreich (82., 87.).

Halbfinal-Auslosung am Donnerstag

Bereits am Tag zuvor hatten die TSG 1899 Hoffenheim (7:1 bei Bayer 04 Leverkusen) und der FC Bayern München (3:1 beim 1. FFC Frankfurt) das Halbfinale erreicht. Die Auslosung wird bereits am Donnerstag, 14. März, 13 Uhr, durchgeführt (live auf DFB-TV).

DFB-Pokal, Viertelfinale, Ergebnisse

Bayer 04 Leverkusen – TSG 1899 Hoffenheim 1:7
1. FFC Frankfurt – FC Bayern München 1:3
Borussia Mönchengladbach – SC Freiburg 1:6
VfL Wolfsburg – 1. FFC Turbine Potsdam 4:0

Termine

Donnerstag, 14. März, 13 Uhr: Auslosung Halbfinale (live auf DFB-TV)
Sonntag, 31. März: Halbfinale
Mittwoch, 1. Mai, 17.15 Uhr: Finale

Mein Leben als Hope Solo
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Mein Leben als Hope Solo
  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 19.01.2020 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

32 KOMMENTARE

  1. Langweilig und so vorhersehbar. Weder Potsdam noch Frankfurt konnten mal für eine Überraschung sorgen. Mit der Leistung, die die Turbinen ablieferten, können sie sich die lange Busfahrt am Wochenende nach München gleich sparen. Bleibt nur zu hoffen, daß für’s Halbfinale die Bayern zum Vfl Wolfsburg gelost werden.

  2. Regnerisches,windiges nasskaltes Wetter um die 8° herum, waren sicherlich keine ideale Vorrausetzung für ein spannendes Spiel.
    Die 1375 Zuschauer waren, dank auch der ca. 50 Turbine-Fans, trotzdem guter Stimmung und sahen in der Anfangsphase ein engagiert agierendes Turbine-Team und vermittelte so auch den Eindruck hier etwas erreichen zu wollen.

    Doch anders als noch gegen den FC Bayern hielten die Wölfinnen dagegen und konnten dann auch nach ca. 15 Min. immer mehr Kontrolle über das Spiel gewinnen, da das MF mit S.Gunnarsdottir u. insbes. C.Neto präsenter als das der Turbinen war und so auch immer mehr das Spiel gestalten konnten.

    Als dann durch A.Popp die Tore zum 1:0 und kurz danach auch das 2:0 fielen, war auch wieder mehr Sicherheit im Spiel, wenn auch nicht alles im Zusammenspiel klappte und doch auch einige Pässe und Zuspiele im Nirwana landeten.

    In der 2. Hz änderte sich eigentlich nicht viel am Spiel, da die Wölfinnen dominierten und da aus dem MF Potsdams oder durch weite Abschläge von Potsdams bester Akteurin V.Fischer keine brauchbaren Zuspiele in die Spitze gelangen, kam Turbine auch über das gesammte Spiel gesehen nur zu 1-2 Torchancen, zumal sie überwiegend mit defensiven Aufgaben beschäftigt waren.

    Wenn dann alles nach Wunsch läuft, das 3:0 dann durch P.Harder eigentlich den Deckel auf den Ausgang des Spieles schon gesetzt hatte, dann findet auch noch ein Kopfball von P.S.Wolter, sicherlich nicht so gewollt u. mit etwas Unterstützung von Regen u. Wind in einem schönen Bogen über V.Fischer hinweg auch noch den Weg ins Tor.

    Heute hatte Turbine nicht den Tag, den es gebraucht hätte, um hier erfolgreich zu sein. 15 Anfangsminuten auf Augenhöhe oder vielleicht da auch etwas besser im Spiel, reichen nicht aus.

    Bemerkenswert, das auch beim Stande von 4:0, Potsdams mitgereiste Fans unermüdlich ihr Team anfeuerten, was sicherlich bei nur wenigen Teams stattfindet.

  3. @enthusio
    Nun, dann werden wir ja ab der nächsten Saison wieder um die BL-Meisterschaft ernsthaft mitspielen!
    Blödsinn, als wenn diese Zustände ursächlich dafür verantwortlich sind, dass WOB und München den Ton angeben und Turbine zuletzt 2012 DM war. Die nunmehr angepeilten Veränderungen waren damals bereits gegeben als man noch Seriensieger wurde.

    @bale
    Habe auch keine Ahnung, weshalb dieses System so vorgegeben wurde. Allerdings verstehe ich genausowenig, wieso Rudolph die Teamleistung mit der Einwechslung der Klopsefabrikantin Kiwic geschwächt hat. Wenn 3 Minuten nach Wiederanpfiff das zuletzt leider übliche passiert und Fehlpässe in der Defensive produziert werden oder man sich nur die Hacken der deutliche schnelleren gegnerischen Stürmerinnen, wie zuletzt in Mainhatten Reuteler und Martinez, ansieht. Dort wie heute konnte ich auch wiederholt feststellen, Cahynova kann kein Kopfball und hat damit Aktien an Gegentreffern! Bianca Schmidt wird wohl auch ein Turbine-Auslaufmodell sein und kann mir nicht vorstellen, dass die geschasste Cramer schlechter sein soll.

    In der Hoffnung, Rudolph liest hier mit, gebe ich mal einen Verpflichtungstipp ab: Vanessa Fürst, von Köln nach Gladbach gewechselt, konnte sich in keinem der beiden Vereine entsprechend ihrer Fähigkeiten, ihres Talentes weiterentwickeln und stagniert/versauert dort nur. Das dafür das Budget in Potsdam nicht reicht, glaube ich eher nicht!

  4. Zur personellen Lage :
    Kaykci,Schöne,Schiewe,Fellhauer verletzt,Beck fällt ebenfalls langfristig mit Innenbandriss aus,Lotzen hat Knieprobleme,Fuso fiel krankheitsbedingt aus und Nuding war auch nicht im Kader.Das man unter diesen Umständen noch eine spielfähige Mannschaft aufs Feld bringt grenzt fast schon an ein ein wunder.

    Das Spiel erinnerte an die Wasserschlacht während der WM 74 Deutschland gegen Polen.

    Vor der Unterbrechung wegen des Gewitters war es aus Freiburger Sicht trotz des schlecht bespielbaren Platzes ein recht ansehnliches Spiel und man ging verdient in Führung.Nach der Unterbrechung konnte Freiburg seine spielerische Überlegenheit nicht mehr umsetzen und man brauchte einige Zeit um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen.Nach dem sich Freiburg an die neuen Bedingungen angepasst hat erhöhte man kurz vor Schluß der 1.HZ mit zwei weteren Treffern auf 3:0 aus Freiburger Sicht.

    Nachdem Freiburg durch van Lunteren kurz nach Anpfiff auf 4:0 erhöhte gelang Gladbach kurze Zeit später zwar der Anschlusstreffer blieb aber im weiteren Verlauf des Spiels chancenlos.

    In den letzten Minuten stellte Stefanie Sanders mit ihren beiden Treffen den verdienten Endstand von 6:1 her.

    Nervig war der Livestream von DFB.TV .Ständig blieb er hängen,lief dann wieder für ein paar Sekunden um wieder hängen zu bleiben.War das bei anderen Usern auch so ?

  5. Wenn das die Handschrift eines Trainers war,was Turbine da abliefert, dann ist er mit seinen Latein zu Ende.
    Einfach traurig und erschrekend.
    Wo war das Mittelfeld ?

  6. Vollkommen leblose Turbinen. Das Team hat fertig, konnte man bereits gegen Essen sehen. Huth rennt zwar rum, aber Biss ist das nicht mehr wirklich, das sah vor 2 Jahren komplett anders aus. Rauch stochert bloss rum. Zadrazil ist anders als oft behauptet keine Nachfolgerin von Wälti. Allein Schwalm und Gaspar konnten noch etwas Spirit auf den Rasen bringen. Unterm Strich, mentales burnout. Gründe?: Wurden hier alle lang und breit aufgezählt, aber die Fans von Wob, Bayern und dem DFB werden es weiter bestreiten und es zur Normalität erklären, gesunde Entwicklung, blablabla. Was für ein Gerede von Frau Danner in Frankfurt, lachhaft und peinlich!
    Altwolf ist begeistert von 50 Auswärtsfans? Toll. Das nächste mal kommen dann noch 40. Grossartig. Und enthusio ist ganz aufgeregt, weil die Turbinen vielleicht demnächst sogar auf einem Fussballplatz trainieren dürfen… uswusf. OMG. Dieses Geschwätz inklusive der Denke dahinter ist langsam nur noch zum Fremdschämen.

    Es wird in Potsdam nicht mehr vorkommen, dass 1500 Leute ins Stadion kommen. Dr Zug ist schon lange angefahren.
    Byebye.

  7. Klar, das Losglück meinte es nicht gut mit Turbine. Aber vom früheren „Angstgegner“ der Wölfinnen ist leider auch nicht mehr viel übrig. WOB hatte leichtes Spiel in einem einseitigen Match. Erschreckend mut- und leblos der Auftritt, der sonst so kampfstarken Turbinen in Wolfsburg.

    In einer guten Wolfsburger Mannschaft war Neto noch etwas besser.

  8. @balea: Sie werden es erst kapieren, wenn Turbine sein Team vom Spielbetrieb abmeldet.

    Der ganzen deutsche FF ist nur noch ein Witz. Im Halbfinale wird es dann zweistellig oder wie? Übrigens darf man erfolgreich vermelden, dass wir nun endlich das erste Halbfinale ohne lästige echte FF-Clubs in der DFB-Pokal-Geschichte haben. Hurra! Das ist doch mal ein Erfolg. Und ja, das liegt natürlich alles nur daran, dass die reinen FF-Clubs alle zu dumm zum Wirtschaften sind. Es ist ja auch eine wahnsinnige wirtschaftliche Meisterleistung, sich von nem Männerclub durchführen zu lassen.

  9. @SCF Klausi

    Bei Firefox ja, mit Opera lief er dann in HD flüssig.

    @balea

    Geschwätz? Das sind doch eher die Beiträge von dir und Sheldon.

  10. Wieviel depressiv geschwängerten Unsinn muß man da unbedingt von sich geben.
    Da vermelden 2 offenbar ewig Gestrige, ständig wiederholend, den Untergang des FF und scheuen keine Mühen sich das auch nach jedem Spieltag neu anzutun.
    Wie wäre es, statt Frauen nur noch Landesliga spielen zu lassen mit Training abends nach der Arbeit auf dem halben Spielfeld, im Wechsel mit noch tiefer spielenden Männer-Mannschaften oder Teams der AFBL vom Spielbetrieb abzumelden, sich selbst aus diesem Interessenkreis FF zu entfernen.

    Hier scheinen keine Freunde des FF Beiträge zu verfassen, sondern offenbar „Betonköpfe“, wie noch in vielen Verbänden sitzend und den FF blockierend, wo sie nur können.

    Die Frauen werden sich das in zunehmendem Maße nicht mehr bieten lassen, so auch die Klage der Spielerinnen in den USA gegen ihren Verband, wegen permanenter Ungleichbehandlung.

    Schon jetzt sind es viele Frauen, die sich unter den Zuschauern befinden und wenn man auch beim MF mehr Zuschauer gewinnen will, dann kommt man an der eigentlichen Mehrheit der Frauen nicht vorbei und die werden zunehmend Einfluß auf die „Gestaltung“ in den Clubs und Vereinen nehmen.

    Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird (bis die Betonköpfe ausgeschieden sind) und vielleicht auch WOB und Bayern nicht mehr die unbestrittenen beiden TOP-Clubs im deutschen FF sind, werden die Frauen dafür sorgen auch anders und mehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

    Das sich Frauen, wie schon bei den Männern, wünschen ihrer Leidenschaft Fußball zu spielen nachgehen zu können ohne auch gleichzeitig einen Beruf ausüben zu müssen, ist doch ohne Wenn u. Aber nachvollziehbar.
    Jeder Spieler o. jede Spielerin, die den Ehrgeiz hat besser werden zu wollen, sucht entsprechende Rahmenbedingungen, die Trainingsmöglichkeiten von 2x täglich, entsprechende medizinische Versorgung vor Ort, Pflege und Betreuung im physischen u. mentalen Bereich, wie auch Pflege der Ausrüstungsgegenstände bieten.
    Das geht allerdings nur, wenn das monatliche Einkommen dazu ausreicht bzw. entsprechend ist.
    Das ständig bemühte unterstellte Motiv „mehr Geld“ ist ein „Totschlagsargument“ und trifft meiner Meinung nach nur auf die wenigsten Spielerinnen zu.

    Für die, die damit ständig argumentieren, scheint es in ihrer eigenen Wertevorstellung die größte Priorität zu haben und genau die wären sicher selbst bei einem entsprechendem Angebot sofort bereit die Seiten zu wechseln.

  11. „Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt“

    Albert Einstein

  12. @Altwolf
    Das habe ich mir jetzt 3mal durchgelesen und verstehe noch immer nicht das Argument (gab es eigentlich eins?) für den Angriff auch gegen mich.
    Ich kann auf jeden Fall zu Protokoll geben dass ich nicht in einem Verband arbeite und ein derartiger „Betonkopf“ wäre. By the way: Die struktuell (vorsichtig ausgedrückt) wenig emphatische Unterstützung des wichtigsten Verbandes: DFB, für den FF habe gerade ich massiv kritisiert.

    Es gibt mind ZWEI Perspektiven, das sollte doch nicht so schwer zu unterscheiden sein: Taktik und Strategie wenn man so will: Selbstverständlich geht jede Spielerin taktisch vor und wägt die eigene Situation individuell ab: Hier die Chance auf Geld und Ruhm, dort alles andere. Strategie müssen andere leisten: Als was begreifen wir den FF, welchen Support braucht er, wo gibt es strukturelle Mängel, wo wollen wir damit hin, wie ist das Verhältnis von Breite zu Spitze uswusf.

    Zu all dem kommt von den Betonköpfen aus den Verbänden: NICHTS. Es gab vor kurzem einen Artikel in der Taz über FF in Berlin, das sprach eh Bände.

    Meine Vorschläge zum Fairplay im FF hast Du vermtl gar nicht gelesen oder verstanden, wie auch immer.

    Wirf mal einen Blick auf die Zuschauerzahlen der letzten Jahre über Soccerdonna. Da gehts abwärts, sehr deutlich. Selbst die Bayern hatten vor ein paar Jahren einen Schnitt über 800, jetzt unter 500. Wieviele Natio Spielerinnen sind da tätig? 14? Zeit für ein paar FreiBier- und Weißwurstorgien bei den Frauen, nachdem die Männer die CL vergeigt haben…

    Sowohl Potsdam als auch Frankfurt hatten bis vor ein paar Jahren einen Schnitt deutlich über 2000 – nun sind es weniger als 1400 oder 1300. Das sind lebensbedrohende Einbrüche, insbesondere da es keinen SugarDaddy wie in WOB oder München gibt, dem die Zuschauerzahlen eh egal sind und man zB Torhüterinnen bloß deswegen verpflichtet, weil sie ins internationale PR Profil des kapitalisierten Vereinsbranding passen.

    Ihr in Wob seit Spitze, in jeder Hinsicht. Ligapunktemässig sowieso und seit wenigen Jahren auch in der Zuschauerstatistik. Nicht weil dort mehr Leute kommen würden (Ihr seid bei gut 1600 die letzten Jahre) – sondern lediglich, weil in Frankfurt und Potsdam schlicht und einfach das Interesse nachlässt. Warum sollte man sich auch noch mit einzelnen Spielerinnen identifizieren, wenn die eh nur nach WOB oder München wollen und sportliche Erfolge von vornherein als aussichtslos erklärt werden. Es wirkt auf mich etwas putzig, wenn die Freiburg Fans hier etwas Morgenluft schnuppern und es bestürzt mich geradezu, wenn sog Essenfans schon froh sind, wenn sie aus München vielleicht eine Islacker als abgehalfterte Brosamen abstauben könnten. Einfach nur traurig.
    Wob hält seinen Zuschauerschnitt bei, oder trotz aller Erfolge, steigert ihn nicht wirklich: gut 1600, wieviele Millionen hat das gekostet? Im Verbrennen von kurzfristigen Geld kennt man sich ja bei Euch gut aus.

    Strategie und Taktik.

  13. @ Klausi:
    „Nervig war der Livestream von DFB.TV .Ständig blieb er hängen,lief dann wieder für ein paar Sekunden um wieder hängen zu bleiben.War das bei anderen Usern auch so?“

    War bei mir auch so. Erst nachdem ich den Stream komplett neu gestartet habe, ging es.

    @ Pauline:
    „Wenn das die Handschrift eines Trainers war,was Turbine da abliefert, dann ist er mit seinen Latein zu Ende.“

    Das ist leider nur allzu wahr! Es hat zwar auch unter B.Schröder mitunter schlechte Spiele und hohe Niederlagen gegeben (einmal sogar ein 0-7 im Pokalfinale), aber an einen derart ‚devoten‘ Auftritt wie in der zweiten Halbzeit in Wolfsburg kann ich mich nicht erinnern!

  14. Fan2, warum bist du dann noch hier, wenn du ständig den „Nostradamus des deutschen FF“ gibst?
    Ist das deine eigene Anleitung zum Unglücklichsein?

  15. @Fan2 Du schreibst:
    „Der ganzen deutsche FF ist nur noch ein Witz.“

    Diese Meinung von Dir ist mittlerweilen hinlänglich bekannt. Was ich immer weniger verstehe, warum Du Dich weiterhin so intensiv mit diesem Thema befasst. Gibt es denn wirklich kein Hobby, welches Dir mehr Befriedigung bringt? Bist Du wirklich so interessenlos? Oder ist es wirklich Dein Ziel nur zu provozieren und Andere zu nerven? Auch dies wäre traurig!
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein Leben, welches Dich zufriedener macht, mit Spaß an Deinen Hobbies, positiven Erlebnissen und Freude am Austausch mit Gleichgesinnten. Die andauernde Beschäftigung mit etwas was Du permanent so negativ beschreibst, kann für Dich nicht gesund sein.
    Hey Fan2, ganz ehrlich, das Leben kann richtig schön sein, sogar beim Frauenfussball!
    Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf das DFB-Pokal-Halbfinalspiel der SC-Frauen in Hoffenheim.

  16. Islacker in Essen??? Brauchen die die, wo sie doch eine Turid Knaak in ihren Reihen wissen, deren techn. Vermögen größer ist als das von Mandy Islacker?
    Wenn Neuverpflichtungen, dann auf der Dallmann-Position, was schwer genug wird!

  17. @balea

    Das wir uns nicht verstehen hat schon so etwas wie „Tradition“ und ist erkennbar geworden, als die Frauen des VFL aus der fußballerischen Unbedeutenheit des Tabellenmittelfeldes nach oben strebten.

    Trotzdem gibt es einige deiner Aspekte, die ich teile und insbes. deine Kritik am Verhalten der Verbände, die ich ja auch mit angesprochen habe.

    Dein Thema „Fair play“ ist für mich aber eher unrealistisch, denn wo fangen die Kriterien dafür an und wo hören die auf.
    Zustimmen würde ich bei eine Art „Ausbildungsentschädigung“ mit einem bestimmten Betrag für die Anzahl von Ausbildungsjahren von einem übernehmenden Verein.
    Doch im normalem Berufsleben gibt es das auch nicht, denn jeder Ausbilder erhofft sich einen qualifizierten Mitarbeiter dadurch einstellen und binden zu können. Wenn dann Einvernehmen besteht, wird der Ausgebildete übernommen, wenn nicht, muß er sich woanders umsehen oder er hat eine attraktivere Alternative.

    Auch wenn wir in WOB mit diesen derzeitgen Zuschauerzahlen nicht schlecht dastehen, ist hier jedoch allen Verantwortlichen bewußt, das da weiterhin Verbesserungdsbedarf besteht und nicht nur der Verein sondern auch die Stadt WOB sich weiterhin bemühen muß, um zunehmendes Interesse zu wecken.

    Nicht Geld ist dabei das Entscheidende, sondern Menschen, die sich engagieren um mit Aktionen und Fantasie auf den FF aufmerksam zu machen. Es erfordert eine ständige Öffentlichkeitsarbeit mit möglichst häufigen Berichten in den Printmedien oder Hinweisen auf Veranstaltungen. Genauso versucht man von den Spielerinnen zu den Zuschauern eine Nähe zu ermöglichen, was beim MF in den oberen Klassen kaum noch möglich ist, um auch eine Identifikation zu erreichen.
    Solche Identifikationsspielerinnen länger an einen Club zu binden ist sicherlich von vielen Faktoren abhängig und einer der wichtigsten sicherlich, sportlich erfolgreich zu sei.
    Aber nicht jede Spielerin schätzt sich so ein, das sie unbedingt CL spielen muß oder es andere Prioritäten in ihrem Leben gibt.
    So sind auch bei den Wölfinnen Spielerinnen, die schon mehrere Jahre beim Verein sind und das sicherlich nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern weil sie sich hier wohlfühlen und sie in dieser Stadt heimisch geworden sind.

    Je nach Leistungsebene muß sich auch der VFL, wie andere Clubs in ihrem Rahmen und bei ihren Möglichkeiten , bei der zunehmenden Konkurenz im europäischen Ausland, ständig bemühen Bedingungen zu schaffen Spielerinnen länger zu binden oder überhaupt nach Wolfsburg zu bekommen.

    Äußerst du konstruktive und sachliche Kriktik, bin ich bei dir, jedoch deinen polemisch u. diffamierenden Abhandlungen kann ich nichts abgewinnen.

  18. @ Sundermann , @ FFFan

    Danke für die Rückmeldung.Ich benutze auch den Fire Fox . Dann werde ich es das nächste mal mit dem IE probieren.Neustart hat bei mir beim FF keine Besserung gebracht und den Opera installiere ich nicht mehr weil ich mir beim letzten mal den kompletten PC zerschossen habe und danach das BS inclusive allen Programmen,darunter Firmensoftware neu installieren musste.Und das obwohl ich den Opera über Computer Bild installiert habe.

  19. @Altwolf/balea: Die Frage ist hier doch die nach dem großen Ganzen! Weißt du, es mag ja schön und gut sein, dass Wolfsburg das alles so macht, aber wenn man wirklich an der Entwicklung des ganzen Frauenfußballs interessiert ist, dann ist damit noch nichts gewonnen. Es ist nur die Entwicklung eines Teils des Ganzen, noch dazu in einer eigenen Blase, abgeschnitten von dem Rest des Ganzen. Und genau das ist unser Problem.

    Wolfsburg ist durch die Millionen von VW unabhängig vom Ganzen, ja sogar unabhängig von der eigenen Leistung. Für Wolfsburg spielt es keine Rolle, wie es den anderen Vereinen in der Liga geht, welche Entwicklung die Liga als Ganze nimmt. Jedenfalls ist das mein Eindruck. In Wolfsburg fließt das Geld, egal, wieviele Zuschauer kommen, egal, wie gut die Spiele sind, ja selbst egal, wie sportlich und wirtschaftlich erfolgreich das Team ist.

    Wenn, wie es aktuell passiert, die Liga sich in eine Richtung entwickelt, wo Wolfsburg jeden Gegner 4:0-10:0 weghaut, dann spielt das keine Rolle, denn Titel ist eben Titel und nur das zählt. Da ist es völlig egal, ob die Liga vom Niveau her so gut ist wie die in den USA, Frankreich oder England, oder eben eher wie in Rumänien.

    Es besteht auch keine Notwendigkeit, wirklich effektiv zu scouten, denn man kriegt ohnehin jede Spielerin, die man sich wünscht, wozu dann also noch anstrengende Arbeit in der Scoutingabteilung leisten?

    Das, ja genau das ist das Problem, dass zumindest ich mit diesen Klubs aus dem MF kommen, die zum FF kommen, das große Geld auspacken und meinen, dem FF damit einen Gefallen zu tun. Das ist übrigens auch das Problem, dass ich mit der Auflösung des 50+1 und den ganzen Abramoviches habe. Es entstehen einzelne, isolierte, von der Realität weit entfernte Zellen, die vom Ganzen unabhängig sind. Dadurch kommt das Ganze aus der Balance.

    Und das ist das ganze, was ich daran auszusetzen habe. Ja, es mag so sein, dass Vereine wie Wolfsburg oder Bayern dem FF kurzfristig gut tun mit all dem Geld, das sie in den FF pumpen! Langfristig sorgen sie aber dafür, dass das ganze System destabilisiert wird und aus der Balance kommt. Zumindest, wenn es keine generelle Strategie für den FF als solchen gibt.

    Das heißt, ja, in Ordnung, lasst uns Wolfsburg und Bayern ertragen, mit dem, wie sie den FF „gestalten“. Von mir aus.
    Aber: Wenn wir das wollen, brauchen wir eine Gesamtstrategie für die Entwicklung der ganzen Liga. Und das geht nur, wenn auch Mannschaften wie Wolfsburg und Bayern sich bereiterklären, daran zu halten und aktiv zum Wohle der ganzen Liga mitzugestalten.

    Das bedeutet: Wir brauchen eine DFL für mindestens die 1. und 2. Bundesliga, um die Balance wieder herzustellen. Eine Strategie, die alles mit berücksichtigt, nicht nur die wirtschaftlichen Interessen, sondern eben auch die Gestaltung der Nachwuchsarbeit, die Vermarktung, einen ausgewogenen Spielplan, die Stärkung der sportlichen Qualität der ganzen Liga, Transferregularien usw. Und diese Strategie muss in sich stimmig und mindestens auf 20 Jahre, wenn nicht sogar 50 Jahre angelegt sein. Es braucht eine Idee, wo wir den FF in Deutschland in 50 Jahren stehen sehen wollen, wie er sich entwickeln soll, und eine Strategie, wie man realistisch dorthin kommt.

    Und diese Bereitschaft sehe ich bei Wolfsburg nicht, und bei Bayern aktuell schon gar nicht. Ich sehe die Bereitschaft bei Ihnen, sich darüber Gedanken zu machen, wo der Club selbst steht. Aber ich sehe keine Bereitschaft, sich ernsthaft Gedanken zu machen, wie sich die Liga und der deutsche FF als Ganzes entwickelt.

    Und das ist eben genau der Punkt, der Potsdam, vor allem das Potsdam unter Schröder von diesen Clubs unterscheidet. Schröder war immer einer, der bei aller Konzentration auf die Entwicklung von Potsdam auch die Gesamtentwicklung des FFs im Blick hatte und sich dafür eingesetzt hat. Bis auf das eine Jahr mit den Transfers von Alushi und Keßler hat er nie Transfers vorgenommen, die bewusst Kontrahenten geschwächt oder Teams destabilisiert hat. Potsdam hat soviel für die Nachwuchsarbeit geleistet, dass es gereicht hat, um nicht nur regelmäßig eigene Lücken zu füllen, sondern auch andere Klubs zu beliefern und damit das Niveau in der Liga hochzuhalten bzw. hochzutreiben.

    Hier sehe ich den ultimativen Knackpunkt.

  20. @ Fan2
    „Es braucht eine Idee, wo wir den FF in Deutschland in 50 Jahren stehen sehen wollen“

    Keine Ahnung wie jung du bist, aber ein nicht geringer Teil von uns sieht in 50 Jahren nicht mehr allzu viel. Es ist noch keine 49 Jahre her, dass der DFB das Frauenfussballverbot aufhob. Smartphones, Internet, Computer usw. waren unbekannt und die BRD hatte noch ganz andere Grenzen. Keine Ahnung ob es Deutschland als Staat in 50 Jahren noch gibt. Gut möglich, dass sich längst internationale Ligen gebildet haben. Welchen Interessen die Menschen in 50 Jahren nachgehen, weiß ich beim besten Willen nicht vorherzusagen. Vor 50 Jahren hätte ich niemals gedacht, dass heute fast jeder so ein kleines rechteckiges Ding dabei hat und viel Zeit damit verbringt. Wenn ich in 50 Jahren im Himmel noch Frauenfussball sehen kann, dann gab es zumindest nochmal einen gewaltigen Entwicklungssprung. Zumindest hoffe ich, dass man auch in 50 Jahren noch keine genmanipulierten Sportler „herstellt“. Aber da wo es um viel Geld geht ist vieles möglich! Könnte meines Erachtens gut sein, dass du Fan2, dich in 50 Jahren (falls du dann noch lebst), dich nach der „guten alten Zeit“ von heute!, die du so schrecklich empfindest, noch „ultimativ“ zurück sehnen wirst!

  21. @Sheldon/Fan2

    Wie stellst du dir denn den FF in Deutschland in der heutigen Zeit vor ?
    Ein „gallisches Dorf“ in der europäischen Fußballgemeinschaft, wo alle Clubs die „gleichen“ Gelder zur Verfügung haben, egal ob sie gut oder schlecht wirtschaften, egal ob sie gut oder schlecht ausbilden, egal ob engagierte oder nicht engagierte Menschen dort Verantwortung tragen ?

    Der Rest von Europa wird sich freuen die möglicherweise gut ausgebildeten Spielerinnen in ihren Teams aufzunehmen und sich über die fehlende Konkurenzfähigkeit deutscher „Einheitsteams“ freuen.
    Wenn die Rahmenbedingungen einzelner Clubs ausserhalb Deutschlands überzeugen, verbunden mit sportlichen Erfolgen, wird es einen Ausverkauf der Liga geben und Spielerinnen aus dem Ausland es hier nicht mehr herziehen, bzw. die heimischen Clubs keine Chance mehr zu Verpflichtungen haben.

    Wir leben nun mal in dieser sogg. Leistungsgesellschaft mit kapitalistischen Strukturen und das erfordert nun mal von allen Beteiligten gewisse Anstrengungen, wie sich auch der Sport, wenn er denn als Leistungssport ausgeübt wird, solche einfordert.

    Jede/Jeder hat die freie Entscheidung sich im sportlichen Bereich dem zu entziehen und am Breitensport teilzunehmen.

    So, wie zumindest über das Sponsoring der Allianz, die Teams der AFBL durch die DFB-Vereinbarung alle einen Betrag erhalten um sich Trainer, Infrastruktur u. Anderes damit zumindest entlastend mitfinanzieren zu können, sollten sicherlich weitere Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung aller Clubs ergriffen werden, so , wie du auch schon vorgeschlagen hast, z.B. über eine allgemeine Vermarktung der Liga selbst.

    Doch die individuellen Möglichkeiten der Clubs sich zu verbessern oder weiterzuentwickeln müssen erhalten bleiben, denn sonst sind sie nicht überlebensfähig.
    Von den Zuschauereinnahmen und evtl. gemeinnützigen Zuschüssen kann keiner der FF-Clubs in der AFBL existieren und somit ist das Sponsering heute für alle die entscheidende Finanzierungsquelle.

    Deine Pauschalbeurteilung zur finanziellen Ausstattung von WOB ist nun wirklich mehr als „abgedroschen“ und entspricht auch nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.
    Auch die FF-Abteilung des VFL hat einen vorgegebenen Etat, der nicht zu überschreiten ist und auf ca. 5 Millionen € geschätzt wird. Das hat jedoch auch die Kosten aller Mädchen und FF-Teams mit ihren Trainern und Beteuern u. auch die Platzmieten abzudecken.
    Auch wenn es dir nicht bekannt sein sollte bzw. du es gerne unterschlägst, betreibt der VFL inzwischen eine sehr intensive Nachwuchsarbeit in allen Jahrgängen.

    Gerade auch die Wölfinnen mußten sich durch Leistung und Erfolge diesen höheren Etat erst verdienen und der Etat richtet sich auch hier nach wirtschaftlichen Gesichtpunkten und nicht wie du es so gern gegenüber WOB formulierst “ unreflektiert hineingepumpt“.

    Gerade die Wölfinnen sind inzwischen auch international ein sehr bedeutender Werbe- und Sympathieträger für die Stadt WOB und auch für den Eigner VW geworden und auch in der Wertschätzung dort erheblich gestiegen.

    Beende endlich auch die ständigen Anwerfungen mit denen du ohne Fakten und unbewiesen behauptest hier würden im FF Millionen versenkt worden sein.
    Wo sollen die den geblieben sein ?
    Ablösesummen hat R.Kellermann bis auf die 20 o. 25.000 DM für A.Blässe nach meiner Kenntnis nie gezahlt.

    Warum attackierst du in deiner FF-Vorstellung ständig nur WOB u. Bayern, während die Teams von OL , einem hochverschuldetem Verein, PSG oder die englischen o. spanischen Clubs bei dir im Vergleich völlig unerwähnt bleiben, die jedoch aber genau die internationale Konkurenz darstellen – falls man mal über den deutschen Tellerrand hinausschauen möchte und kann.

    Dann belege doch mal deine Behauptung, wer all diese Millionen nun bekommen hat.
    Da du die Nachwuchsarbeit von Turbine Portsdam so gerne als vorbildlich lobst, das ist sie sicherllich auch, erkläre mir doch mal, warum das in Potsdam so gut möglich ist und war.
    Warum konnten sich sowohl Potsdam als auch der 1.FFC u. z.T. auch Duisburg in den erfolgreichen Jahren so dominant darstellen ?
    Weil auch sie damals über genau das Mehr an finanziellen Mitteln verfügten als der Rest der Liga o. wie bei Potsdam ein Sportinternat zur Verfügung hatten – nicht selbst gebaut oder finanziert, sondern das Land es ihnen ermöglichte diese für ihre Talente zu nutzen und damit in e. Zeit, wo alle im FF noch Ausbildung o. Arbeit nebenher machen mußten, einen Riesenvorteil hatten.

    Warum hat dann Turbine in den erfolgreichen Jahren, trotz ihrer erfolgreichen Nachwuchsarbeit, Spielerinnen wie N.Keßler, J.Hennig oder auch später die Norwegerinnen verpflichtet ?

    B.Schröder hat zweifellos viel für den Frauenfußball in Deutschland getan und auch die hohe Qualität im deutschen FF mitgeprägt, aber das ihn die Liga selbst nun sehr am Herzen lag, das ist mir dann doch zu dick aufgetragen.
    Gedanken hat er sich hauptsächlich um die N-11 gemacht, denn die war bisher immer das Aushängeschild des FF in Deutschland und natürlich damit auch wichtig für die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

    Es reicht sicherlich aus über die Entwicklungsmöglichkeiten des FF in den kommenden Jahren nachzudenken, aber perspektivisch über 50 Jahre nachzudenken ist sicherlich nicht zielführend.
    Da kann ich @Bernd nur beipflichten.

  22. @Bernd und @Fan2
    „Es braucht eine Idee, wo wir den FF in Deutschland in 50 Jahren stehen sehen wollen“

    Visionen und Ideen sind immer gut. 50 Jahre lassen sich natürlich nicht seriös planen, aber z.B. die Entwicklung der nächsten 5 Jahre sollte angedacht werden.
    Und dann schaut man weiter, passt die weitere Planung entsprechend an.
    Ich denke, @Fan2 hat es eher in diese Richtung gemeint.

    Es sollte daran gearbeitet werden, dass der FF in Deutschland ein besseres Ansehen hat und weniger vom MF abhängig ist. Sonst ist oder bleibt es im Grunde ein (teures) Hobby, das zwar schön und interessant, aber nicht mehr, ist.

  23. @ Ritchie
    „Visionen und Ideen sind immer gut.“
    Das kann nicht dein Ernst sein. War letzte Woche noch auf einem Friedhof in Sankt Petersburg mit ca. einer halben Millionen Toten, weil einer eine „Vision“ hatte. Auch Ideen können genial, aber auch vollkommen deplaziert sein. Gibt es allein hier im Forum genügend Beispiele.
    Visionen und Ideen sind weder immer gut, noch immer schlecht!

  24. @Bernd: Lege meine Worte doch nicht so aus…
    Das war doch von mir auf FF bezogen.

    Über den von dir angesprochenen „Visionär“ könnten wir uns evtl. mal privat unterhalten. Ich glaube hier im Forum bekäme ich Probleme. 🙂
    Ich habe da in meiner Kindheit von meinen Eltern, speziell meiner Mutter, einiges gehört. Die haben es ja miterlebt.

  25. @Bernd/Altwolf: In der Tat, 50 Jahre mag vielleicht etwas übertrieben gewesen sein. Ich meinte damit auch nicht konkrete Pläne für 50 Jahre, sondern mehr um grobe Faktoren für eine langfristige Entwicklung. Die Welt mag schnelllebig sein, doch gerade da ist es wichtig, wenn man nicht durch die Schnelllebigkeit unter die Räder kommen will, frühzeitig die richtigen Voraussetzungen zu schaffen.

    Dazu braucht man kein gallisches Dorf zu sein. Auch bei den Männern wird immer wieder das Argument gegen 50+1 angeführt, dass man dadurch den Anschluss an die anderen Ligen verlieren würde, weil man finanziell deutlich schlechter da steht als andere Ligen. Dies wird schon seit den 90er Jahren immer wieder angeführt, und ist es wahr geworden? Teilweise ja, teilweise nein.
    Denn es ist nur die halbe Wahrheit. Trotz dem allen haben es zwei 50+1-Vereine 2013 in das CL-Finale geschafft. Woran liegt das?

    Zwei Gründe: 1. Nachwuchsarbeit – in der Tat mag es so sein, dass Teams wie Lyon, Paris, ManCity, Barca, Chelsea etc. immer einiges abschöpfen werden. Doch das braucht niemanden zu ängstigen. Zumindest, solange man eine exzellente, breit angelegte Nachwuchsarbeit besitzt. Es ist schlimm, wenn die Liga nur wenige Spielerinnen auf Top-Niveau hervorbringt, denn dann bricht die Qualität ziemlich schnell ein, wenn diese ins Ausland wechseln. Doch wenn die Liga den Markt mit Topspielerinnen auf ähnlichem Niveau überflutet, dann sind die Vereine von Lyon, ManCity, Paris etc. bald übersättigt, denn unendlich Spielerinnen können die auch nicht aufnehmen, und es blieben immer noch mehr als genug Spielerinnen für die heimische Liga. So haben wir es in der Bundesliga bei den Männern zwischen 2010 und 2014 erlebt. Ein Spieler ging zu einem der großen Klubs? Kein Problem, zack, stand schon das nächste Talent auf der Matte und etablierte sich. Im Tor sowieso, an Torwarttalenten war Deutschland fast immer übersättigt, so sehr, dass manche kaum zum Zuge gekommen wären, wäre nicht eine Verletzung eines anderen Torhüters gekommen, aber auch an anderen Spielern.
    Und so haben wir es auch in der Bundesliga lange erlebt, als die meisten Klubs noch stark auf den eigenen Nachwuchs gesetzt haben und im internationalen Vergleich weit vor allen anderen Nationen lagen.

    Große Klubs mit viel Geld, aber ohne eigenen starken Nachwuchs haben es nur dann gut, wenn es nur wenige Talente auf dem Markt gibt, denn diese können sie aufkaufen und so einen riesigen Spalt zwischen sich und die Konkurrenten legen.
    Wenn es aber viele ähnliche starke Talente auf dem Markt gibt, dann ist es für sie nicht so einfach, den Markt zu kontrollieren.
    Bei den Männern erleben wir es bei Ajax und Porto aktuell wieder, die nur auf eigene Talente setzen und aktuell wieder gute Jahrgänge haben.

    Für die großen Klubs dagegen ist es eigentlich sogar schädlich, auf Nachwuchsarbeit zu setzen. Für sie ist es sinnvoller, andere die Nachwuchsarbeit machen zu lassen, die wenigen Top-Spielerinnen loszueisen und den Markt nicht noch stärker aufzublähen.

    Soviel zum Allgemeinen. Wenn wir also ein Interesse an der langfristigen positiven Entwicklung des FFs haben, benötigen wir eine Strategie, in der es zu einer wirklich guten Nachwuchsarbeit in der Breite kommt. Das heißt, alles, was der Nachwuchsarbeit hilft, muss massiv subventioniert werden. Denn dann sind all die Argumente hinfällig. Wenn Deutschland jedes Jahr aufs Neue 10-15 absolute Topspielerinnen auf den Markt bringt, kommen die Klubs gar nicht mehr hinterher mit dem Einkaufen und Deutschland hätte überhaupt keinen Problem, den Anschluss zu halten!

    2. Scouting – Deutschland müsste ein Interesse daran haben, massiv in das Scouting zu investieren. Aktuell ist die Scoutingpraxis wie folgt bei den großen Klubs: Jung, Nationalspielerinnen, ein paar gute Spiele gemacht, gehypt in der Öffentlichkeit – verpflichtet. Dieses Scouting ist offensichtlich bis zum Gehtnichtmehr. Doch bei diesem Scouting geht es vor allem darum, wie eine Spielerin bisher gespielt hat, mit der impliziten Voraussetzung, dass diese Leistung stabil bleibt. Das hat noch nicht viel mit professionellem Scouting zu tun. Professionelles Scouting checkt vor allen Dingen die Entwicklungsmöglichkeiten einer Spielerin in einem konkreten, bestimmten Umfeld (dazu gehört Soziales, Sportliches etc.). Gerade, wenn der Markt immer voller wird, wird das immer wichtiger. Denn dass eine Spielerin bei einem Verein gut spielt, bedeutet noch nicht, dass sie dies auch in Zukunft tun wird bei einem anderen Verein. Und dass eine Spielerin bei einem Verein nicht gut spielt, heißt nicht, dass sie bei einem anderen gleich guten Klub ebenso schlecht sein wird. Das heißt, wenn der Markt immer stärker in die Rotation kommt, bedeutet das, dass auch Spielerinnen frei werden, die bei ihrem Verein auf das Abstellgleis geraten sind.

    Das ist das zweite Mittel gegen das große Geld. Nicht nur, dass sie gar nicht so schnell nachkaufen können, wie produziert wird, nein, es werden dadurch auch Spielerinnen frei, die bei diesen Clubs durch andere ersetzt werden, und wo unter Umständen viel Qualität zu einem günstigen Preis zu haben ist.

    Bei den Männern ist Max Kruse ein gutes Beispiel dafür. Er wurde von Wolfsburg für viel Geld geholt in der Meinung, er würde dort genauso gut spielen wie in Freiburg und Gladbach. Doch das bewahrheitete sich nicht, weil das Umfeld ihm nicht zusagte. Sein Marktwert fiel daraufhin radikal, er wurde aussortiert und am Ende für kleines Geld nach Bremen transferiert, wo er wieder wie eine Rakete durchstartete. Hier sieht man, was Scouting ausmachen kann.

    Allein in dieser Hinsicht könnte man seitens des DFB bzw. einer eigenständigen DFL viel, sehr viel bewegen.

  26. @ Ritchie
    Klaro, habe ich schon verstanden.
    War von mir auch auf den Frauenfussball bezogen:
    Visionen und Ideen sind weder immer gut, noch immer schlecht!

    Ein Punktgewinn wäre heute für den SC Freiburg absolut verdient gewesen, aber Wolfsburg war am Ende deutlich effektiver in der Chancenverwertung.

  27. @Bernd
    Deine Worte mit dem Friedhof in Sankt Petersburg passten da nicht zu…, ich meine zum FF. Ich war beim Lesen aber in Gedanken bei einer anderen südlicheren russischen Stadt.
    Ist aber ein anderes Thema.

    Natürlich müssen Visionen und Ideen immer wieder hinterfragt und gegebenenfalls geändert werden. Was ich heute plane oder möchte, kann schon morgen die gegenteilige Wirkung haben.
    Es macht mMn aber trotzdem Sinn, sich zu überlegen, was für die Zukunft sinnvoll sein kann.

  28. @ Ritchie
    „Natürlich müssen Visionen und Ideen immer wieder hinterfragt und gegebenenfalls geändert werden. Was ich heute plane oder möchte, kann schon morgen die gegenteilige Wirkung haben.
    Es macht mMn aber trotzdem Sinn, sich zu überlegen, was für die Zukunft sinnvoll sein kann.“

    Da bin ich ganz Deiner Meinung!

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