Remis in Potsdam, Siege für Freiburg und Leverkusen

Von am 23. Februar 2019 – 19.24 Uhr 36 Kommentare

Zum Auftakt des 15. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga gab es im Topspiel Dritter gegen Vierter ein Remis zwischen Turbine Potsdam und der SGS Essen. Der SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen gewannen souverän.

Spielszene Potsdam gegen Essen mit Viktoria Schwalm und Lena Ostermeier

Viktoria Schwalm brachte mi tihrem Treffer Turbine Potsdam ins Spiel zurück © imago / Camera 4

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1.231 Zuschauer sahen im Karl-Liebknecht-Stadion ein 2:2 (1:2) zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und der SGS Essen. Die Gäste schockten die Potsdamerinnen mit zwei frühen Treffern durch Danica Wu (5.) und Lea Schüller (12.), doch Viktoria Schwalms Anschlusstreffer kurz vor der Pause sorgte für Hoffnung (42.). Lara Prašnikar gelang in der zweiten Halbzeit der Ausgleich (72.), durch den Turbine den Gegner in der Tabelle weiter in Schach hält.

Freiburg feiert Kantersieg

Der SC Freiburg kam beim MSV Duisburg vor 440 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg zu einem 6:1 (3:0)-Auswärtssieg. Klara Bühl sorgte für die Freiburger Führung (24.), Sharon Beck (34.) und Jobina Lahr (37.) legten noch vor der Pause nach. Rebecca Knaak erhöhte anfangs der zweiten Halbzeit (56.), ehe Kathleen Radtke per Elfmeter verkürzen konnte (75.). In der Schlussphase traf dann zunächst Claire O`Riordan ins eigene Tor (86.), ehe Stefanie Sanders den Schlusspunkt setzte (87.).

Leverkusen verschafft sich Luft

Bayer 04 Leverkusen hat sich durch einen 3:0 (2:0)-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach in der Tabelle auf Platz 9 verbessert und somit etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Vor 255 Zuschauern im Jugendzentrum Kurtekotten trafen Ivana Rudelic (15.), Henrike Sahlman (39.) und Elisabeth Mayr (81.).

Drei weitere Spiele am Sonntag

Am Sonntag wird der 15. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga mit drei weiteren Partien beschlossen: Ab 11 Uhr empfängt der SC Sand den 1. FFC Frankfurt, ab 14 Uhr kommt es zu den Spielen VfL Wolfsburg gegen SV Werder Bremen und TSG 1899 Hoffenheim gegen FC Bayern München (MAGENTA SPORT live).

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • micky sagt:

    Puuuh was war das denn für ein irres Match!! Das Spiel begann und Turbine bekam kein Fuß auf den Rasen. Fehlpass reihte sich an Fehlpass. Ängstliches Gekicke, einfach kein Saft im Spiel. Kopf leer! Die Essener waren zu Beginn des Spiels die klar bessere Mannschaft!! Sie spielten aggressiv, waren passgenau und stellten Potsdam alle Räume zu. Das erste Tor für Essen, geschossen bereits in der fünften Minute der 1. HZ tat ein Übriges. Es dauerte sage und schreibe bis zur 25 min, ehe die Turbinen einen ersten vielversprechenden Angriff in den Essener Strafraum brachten. Zwischenzeitlich fiel das 2:0 für Essen. Der Potsdamer Trainer gab später zu Protokoll, das die „Ereignisse der letzten Woche“ nicht förderlich für die Turbinen waren. Gemeint war die Ankündigung von Feli Rauch und Svenja Hut den Verein zu verlassen. Erst ab der 35. min wurde es langsam ein ausgeglichenes Spiel. Und so fiel vor der Pause noch der Anschlusstreffer.

    Nach der Pause – der Trainer brachte Amanda Illestedt und Schmiddi, stellte in der Abwehr von Dreier- auf Viererkette um – kippte das Spiel völlig. Die Potsdamerinnen wie ausgewechselt, jetzt mit bekannter Aggressivität und Hochgeschwindigkeit, drückten sie die Essenerinnen in die eigene Hälfte. Rudolph muss in der Halbzeitpause ganze Arbeit geleistet haben, das war eine glatte „1“ in Psychologie. Nunmehr fielen die Tore folgerichtig für die Turbinen. Essen konnte nur noch einzelne seltene Entlastungsangriffe fahren. Nach dem Ausgleich fingen die Essenerinnen an auf Zeit zu spielen. Auswechslungen und Einwürfe dauerten ewig und wurden von Potsdamer Fans mit gnadenlosen Pfiffen bedacht. Die Leistung des Schietsrichtertrios soll mit Schweigen bedacht sein… Auch sie wurden – was höchst selten vorkommt – nach dem Spiel gnadenlos ausgepfiffen. Ein Tor für Potsdam wurde nicht gegeben und keiner wusste warum.

    Fazit: Ein gerechtes Unentschieden wenn man an die überaus schwache Leistung der Turbinen in der 1.HZ denkt. Aber Potsdam lebt !! Ich bin fest überzeugt, dass Svenja Huth zu kompensieren ist.

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  • SCF Klausi sagt:

    Ich konnte das Spiel nur über Liveticker verfolgen deshalb meine Frage an User die vielleicht in Duisburg vor Ort waren,war das Spiel wirklich so einseitig wie in Liveticker und Spielbericht auf der Vereins HP beschrieben ?

    https://www.scfreiburg.com/node/23805

    Irgen etwas stimmt da nicht.Im Ticker und im Freiburger Spielbericht wird Klara Bühl als Schützin zum Freiburger Führungstreffer angegeben,van Lunteren wird die Vorlage zu Sharon Becks 2:0 zugeschrieben.Was stimmt den nun ?

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  • Markus Juchem sagt:

    @SCF Klausi: Wir entnehmen die Statistik immer dem offiziellen Spielbericht auf der DFB-Website:
    https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/spieltagtabelle/?no_cache=1&spieledb_path=%2Fmatches%2F2266119

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  • Pauline Leon sagt:

    so souverän wie es scheint war der leverkusener sieg keineswegs. den druck auf ihrer seite machte der bayer11 das spiel mal wieder sehr schwer. obwohl fast nur in der mönchengladbacher hälfte gab es eher wenig großchancen. gladbacher spielerinnen hatten dann auch schon mal das ein-oder-andere bein dazwischen.
    der spielöffner war ivanas schön cooles 1:0 wahrlich nicht. irgendwie musste der geneigte fan immer angst haben, das spiel kippt. obwohl die einzig gefährliche offensivkraft auf gladbacher seite, oppedisano, schon meist gegen drei stand.
    in hz2 fand auch für kurze zeit das allzeit gefährliche „vorm eigenen 16er querpassen“ auf bayer-seite statt. zum glück nur kurz.
    elisabeth erlöste die fans dann auch erst kurz vor schluß.

    auch in leverkusen scheint sich eine schwere knieverletzung abzuzeichnen. frederike kempe, eine der stützen der bayer11, war nicht in der aufstellung zu finden und humpelte auf einem bein über den platz, um henrike sahlmanns freude über das 2:0 zu empfangen.
    das sah nicht gut aus.

    gute besserung frede!!!!

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  • Ritchie sagt:

    Glückwunsch an den SC Freiburg für diesen Sieg.
    Aber es tut mir für die Duisburger Spielerinnen schon leid.
    Allerdings ist das jetzt die Chance für „meine“ WERDER-Mädels morgen an Duisburg vorbei zu ziehen. Wird allerdings sehr schwer…

    Der Sieg von Leverkusen – Glückwunsch dafür – hat WERDERs Lage weiter verschärft.

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Markus Juchem

    Selbst in ihren eigenen Statistiken bzw Spielberichten widerspricht sich der DFB.Im Spielbericht auf der News Seite ist folgendes zu lesen :

    Zitat : In Duisburg sorgte der SC Freiburg bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse. Klara Bühl brachte die Gäste mit ihrem zweiten Saisontor in der 24. Minute in Führung.

    https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/news-detail/potsdam-behauptet-platz-drei-gegen-essen-198886/

    Kein Vorwurf an Dich,aber eine korrekte Berichterstattung von den offiziellen Spielbeobachtern wäre schon wünschenswert.

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  • Volker sagt:

    Der Kommentator auf Telecom Sport wiederholte mehrmals den Abgang von Huth und Rauch als mögliche Erklärung für die „schwache“ Leistung der Turbinen gegen Essen.
    Damit deklassierte er nicht nur er die Leistung der Essenerinnen sondern auch die Professionalität der Turbinen. Für mich ein versuch Oil in die Flamme der ohnehin schon hitzigen Debatte zu gießen! Das ist Moderation auf Bildzeitungsniveau!
    Dieses an die Adresse von Telecom-Sport!

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  • balea sagt:

    @Volker
    Die Kritik an der TV Moderation ist totaler Blödsinn. Die mentale Angeschlagenheit auf dem Rasen war von Beginn an mit Händen zu greifen, genauso wie die Frustration auf den Tribünen. Ich habe noch nie eine so unterkühlte Stimmung im Karli beobachtet. Letzteres bezog sich explizit auf Huth: Die meisten achten und würdigen ihre Verdienste und freuten sich darüber, dass sie sich nach ihrer Zeit in Frankfurt, wo sie gegen ihre Wünsche positioniert war, in Potsdam zu einer Topspielerin entwickeln konnte. Nicht eine Person konnte nachvollziehen, dass sie nach Wolfsburg geht.
    Und nicht wenige empfanden ihr Statement, dass sie nun endlich mal wieder CL spielen will schlicht als Unverschämtheit: Damit werden mitten in der Saison von der Kapitänin nicht nur die Saisonziele kassiert, sondern ihren Teamkolleginnen auch gleich mitgeteilt, dass sie auch in der Zukunft keine Qualität haben werden, an der Spitze mitzuspielen. Ich möchte nicht wissen, was so eine Haltung einer erfahrenen Spielerin in den Hinterköpfen der zahlreichen jungen, talentierten Kolleginnen auslöst. Trainer Rudoplh hat in der PK selbst darauf hingewiesen, dass das Team unter der Woche von den „schlechten Nachrichten“ sehr negativ getroffen war.
    Ich würde dem Trainer wünschen, die derzeitige Kapitänin aus dem Kader auszusortieren: Sie glaubt nicht mehr an den Erfolg des Teams und nimmt, da sie für die Zukunft eh keine Rolle mehr spielt, nur einer Nachwuchsspielerin den Platz auf dem Rasen weg. Ich hoffe, der Verein macht einen klaren Schnitt und betrachtet die restliche Saison als vorgezogene Vorbereitung für die nächste Spielzeit.
    Wenn Frau Huth ein wenig Anstand hat, würde sie von sich aus auf die Bank wechseln. Aber ich fürchte, diese Grösse hat sie nun wirklich nicht.

    (-18)
  • Volker sagt:

    balea: Jeder Verein inklusive Wolfsburg und Bayern müssen jederzeit mit Ausfällen in der Personaldecke rechnen. Das diese Ausfälle unterschiedliche Auswirkungen haben bezweifel ich in keiner weise. Ebenso wie das ungerechte finanzielle Gefälle in der Frauenliga und die noch immer mangelhaften Strukturen. Die Stimmung unter den TP Fans kann ich nachvollziehen. Aber weder von den Freiburger noch von den Essener Fans habe ich so eine Sündenbock Polemik gehört wie jetzt von Dir! Das ist schwarzer Vereins Egoismus!
    Jede Sportlerin hat das Recht auf freie Entscheidung und Karriere Planung. Sie selbst hat sich das hart erarbeitet auch mit Hilfe des Vereins. Dafür gebürgt ihr Respekt. Wir hier sind nicht die Akteure auf dem Platz sondern nur die Beobachter am Spielfeldrand!!!!
    Zum Schluss, ein Sportreporter hat die Plicht zur Unparteilichkeit!

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  • balea sagt:

    @Volker
    Deine Stellungnahme geht an meinen Punkten vorbei. Ansonsten bist Du offenkundig ein sehr schlechter Beobachter am Spielfeldrand.

    (-24)
  • Altwolf sagt:

    Da es inzwischen üblich ist schon während einer laufenden Saison die Verpflichtungen von Spielerinnen für die kommende Saison vorzubereiten und evtl. sogar abzuschließen, ist es eigentlich nur logisch, diese Tatsache entweder von der betroffenen Person oder e. der Clubs der Öffentlichkeit auch mitzuteilen.

    Wenn es möglich wäre, würden alle Seiten darüber sicherlich gerne ein Stillschweigen einhalten, jedoch ist das heutzutage kaum zu realisieren, da immer irgend jemand dies den Medien zuträgt und es ist dann einfach nur der Schritt nach vorn, um es nicht durch irgendeinen Journalisten in den Medien zu erfahren.

    Der offene Umgang damit ist einfach zwingend, denn wie sollte sich dann die Spielerin, wie S.Huth, bei Fragen der Fans, der Medien u. Mitspielerinnen denn über die weitere Rolle im Team oder gemeinsame Ziele äußern ?
    Wollt ihr in Potsdam von ihr belogen werden oder sie sich mit irgendwie nichtssagenden Phrasen vor e. konkreten Antwort drücken müssen ?
    Enttäuscht und traurig kann man als Fan und auch als Mitspielerin darüber sein, aber jetzt solch eine beleidigte Reaktion zu zeigen und auch noch die Forderung dem Team nicht mehr zur Verfügung zu stehen, ist absolut egoistisch und selbstbemitleidend. Ich hoffe für Turbine, daß die meisten ihrer Fans nicht so denken und ihre Leistungen auf dem Platz auch weiterhin anerkennen.

    Die Zukunft von C.Hansen bei uns sieht auch nach Abschied aus, auch wenn noch ungewiss ist wohin sie evtl.gehen wird, aber wir Fans dieses Teams, das Team eines sogg. „Plastik-Clubs“, wir honorieren weiterhin ihre Leistungen für unser Team auf dem Platz, auch wenn wir uns innigst einen Verbleib gewünscht haben.

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  • maurinho sagt:

    @SCF Klausi: Das WAR so einseitig wie beschrieben. Duisburg in allen Belangen unterlegen, nicht in der Lage mitzugehen – physisch und spielerisch eher auf Zweitliganiveau – wie auch schon in der Woche zuvor nach Minute 35, nur diesmal von Beginn an. Die Szene, die zum Elfmeter führte, war im Grunde die einzig nennenswerte im Freiburger Strafraum.
    Damit will ich die Freiburger Leistung jedoch nicht schmälern; hier ragte sicherlich Klara Bühl heraus, die in der Tat das 1:0 erzielte (und kurz darauf mit einem Pfostenschuss Pech hatte).

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  • Volker sagt:

    Altwolf: Danke für die Unterstützung. Die Anrede „wollt ihr in Potsdam“ ist aber fatal weil verallgemeinernd. Ich bleibe dabei das im Rennen um die Meisterschaft trotzdem Potsdam eine wichtige Rolle spielen wird. Dafür drücke ich den Turbinen alle Daumen.
    Was ich aber nicht hinnehmen werde, das eine unserer Besten National Spielerinnen diffamiert wird erst Recht nicht vor einer WM!!!!

    (14)
  • SCF Klausi sagt:

    @ balea

    Wouw,da ist aber einer mächtig sauer.Wenn das mannschaftsintern in Potsdam so ist wie Du es beschreibst,dann sollte man der Mannschaft die Charakterfrage stellen und nicht seinen Frust an der wechselwilligen Spielerin auslassen.

    Bekanntermaßen bin ich keiner von denen,die vor Freude in den Himmel springen,wenn bekannt wird,dass eine unserer Spielerinnen und wie nach Ende der Saison auch noch der Trainer nach München wechseln.Dementsprechend äußere ich mich auch.Dabei schieße ich manchmal vielleicht auch über das Ziel hinaus,aber ich bin weit davon entfernt irgendwelche Forderungen in der Art das die Spielerin nicht mehr eingesetzt werden darf zu stellen.

    Da lobe ich doch die Einstellung der Freiburger Mädels,die gefühlt wöchentlich irgendwelche Rückschläge verkraften mussten,sei es durch unnötige Niederlagen,Verletzungen wichtiger Spielerinnen oder Hiobsbotschaften wzB die anstehenden Wechsel von Scheuer und Gwinn.

    Den Sieg in Duisburg widmeten die Freiburger ihren Verletzten Mitspielerinnen Schöne und Schiewe,für uns zwei wichtge Ausfälle die man kompensieren musste.Schöne hat sich zum letzten Spiel der Vorsaison extra eine Kapitänsbinde mit der #5 von Kim Fellhauer anfertigen lassen um ihr zu zeigen dass sie trotz Verletzung immer noch ein wichtiger Teil der Mannschaft ist.

    Wenn eine Mannschaft als Alibi ihre schlechte Leistung mit einem Wechsel einer Spielerin begründet,muss man ihr einfach die Charakterfrage stellen.Unabhängig davon ob die Spielerin zu Freund oder Feind wechselt.

    (8)
  • SCF Klausi sagt:

    @ maurinho

    Danke für Deine Schilderung.Das deckt sich auch mit dem Spielbericht auf der Duisburger HP.Die Angaben auf der DFB Seite wurden inzwischen auch korrigiert.

    (2)
  • Sara sagt:

    Zum Spiel Potsdam-Essen kann ich nur sagen, dass ich als Potsdam-Fan mächtig stolz auf die Leistung er Mannschaft am Samstag bin.
    Natürlich war die erste Halbzeit zum vergessen und zugegebener maßen wäre zur Halbzeit ein 4:0 für Essen ein angemessenerer Spielstand gewesen als das tatsächliche 2:1 und es kam kein Ball bei der Mitspielerin an und es war eine komplette Verunsicherung zu spüren und, und, und… Die Mädels standen einfach kollektiv neben sich. Ob das nun die Nachrichten unter der Woche, die schlechte zweite Hälfte in Frankfurt oder sonstige Gründe hatte kann ich nicht beurteilen.

    Allerdings finde ich es umso bemerkenswerter, wie sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit präsentiert hat. Jede einzelne Spielerin war wie ausgewechselt, der Kampf- und Teamgeist waren auf einmal da und folgerichtig sind dann auch verdient zwei Tore für Potsdam gefallen. So viel Moral muss man nach dem Chaos der letzen Wochen und der vergurkten ersten Halbzeit erstmal auf den Platz kriegen!!

    Und deshalb kann man mit dem 2:2 auch durchaus sehr zufrieden und stolz auf die Mannschaft sein!!
    Der Zug auf einen Champions League Platz ist ehrlicherweise schon abgefahren und es macht wahrscheinlich keinen Unterschied ob aus diesem Spiel 0, 1 oder 3 Punkte in Potsdam geblieben sind. Aber für den Spirit und die mentale Einstellung der Mädels war das Unentschieden und dieses come back immens wichtig!!

    Und deshalb kann man aus Potsdamer Sicht meines Erachtens mit diesem Spielausgang mehr als zufrieden sein!!!

    (18)
  • Altwolf sagt:

    @Volker

    Da es konkret um die Person S.Huth und Turbine Potsdam geht, betrifft doch eine nicht offen transportierte Wechselabsicht, mit dem Problem der von mir dargestellten Situation für die Spielerin, alle Fans, Mitspielerinnen, Betreuer und Sympathisanten allgemein und ist nicht nur für die „eine“ Person gültig, die sich hier so echauffiert.

    (8)
  • balea sagt:

    @Sara
    Ich stimme Dir völlig zu. Erstens, dass die Mannschaft in HZ1 total neben sich stand und dann in HZ2 eine couragierte Gegenreaktion gezeigt hat. Und wenn wir auch nicht in die Köpfe der Spielerinnen gucken können, traue ich es dem Trainer absolut zu, beurteilen zu können, warum dieser Ausfall in HZ1 stattfand. Sinngemässer O-Ton: Durch die schlechten Nachrichten der Woche – jeder weiss, was ich meine – war die Mannschaft angeschlagen.

    Mir jetzt daraus anzuhängen, ich suche Sündenböcke ist einfach nur komplett daneben. Oder wenn man wie Altwolf den Spiess einfach umdreht und den Charakter des ganzen Teams in Frage stellt ist das schlicht eine bodenlose Frechheit. Die Anmassung, mit der hier aus VW Perspektive geurteilt wird ist schon mehr als überheblich und arrogant. Kein Wunder, dass sich hier immer weniger Potsdam Anhänger zu Wort melden.
    Und wenn ich mir für Frau Huth in den kommenden Wochen eine andere Rolle wünsche ist das ganz allein den Interessen des Vereins geschuldet: Der soll entscheiden was wichtig und zielführend für SEINE Zukunft ist. Nicht für Frau Huth (die kümmert sich schon um sich selbst) und auch nicht für die Natio. Für Turbine Potsdam sollte allein Turbine Potsdam ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.
    Deswegen mit Egoismus und Beleidigtsein zu kommen geht wieder vollkommen fehl. Offensichtlich haben einige Leute Probleme damit, wenn man bestimmte Realitäten klipp und klar und nüchtern formuliert, wie sie nun mal sind.

    (-13)
  • SCF Klausi sagt:

    Stopp @ balea,

    die Charakterfrage habe ich in Raum gestellt und nicht @ Altwolf. Und ich habe ganz sicher nichts mit dem VfL Wolfsburg am Hut außer dass ich ihre Spielweise mag.

    Ich kann Deine Verärgerung als Freiburger über den anstehenden Wechsel durchaus nachvollziehen,so geht es auch vielen Freiburg Fans gerade jetzt in der Causa Gwinn/Scheuer.Aber deshalb die Spielerin zu verteufeln und die schlechte Leistung der Mannschaft aus Potsdamer Sicht in HZ 1 als Alibi anzuführen ist weder zielführend noch objektiv beurteilt.

    (12)
  • Witzfigur sagt:

    Ich kann allen Meinungen hier etwas Positives abgewinnen, habe ja selbst auch einige Probleme mit den Horrornachrichten, die mir noch einige Zeit schwer im Magen liegen dürften!
    Bevor ich aber hier in irgendeiner Form lospoltere und mich womöglich in Rage schreibe, lese ich lieber den Kommentar zum Spiel, den die PNN in Form von Herrn Gutsche publiziert hat (=>https://www.pnn.de/sport/turbine-potsdam-gegen-sgs-essen-erst-naiv-dann-aktiv/24033036.html) und siehe da, ich lese so vieles, was meinen persönlichen Groll ausreichend kanalisiert und den Adrenalinpegel moderat abklingen läßt. Wie bei jemandem, der zu einem guten Buch greift, um sich abzulenken, wieder Boden unter den Füßen bekommen will, wirken diese Zeilen sukzessive auf mich!
    Die Alternative, die MAZ-Beiträge, vielfach aus der Feder eines Herrn Brandhorst stammend, sind mir dagegen zu glatt gebügelt und vereinskonform, meide ich auch mittlerweile, wohl erahnend, was da erneut geschrieben wurde.
    Was ich mich aber gefragt habe, und das wurde auch in dem PNN-Artikel nicht hinterfragt:Wieso ist es eigentlich JoJo gewesen, die nach dem 0:2 das Team zusammenrief und kurz ansprach?
    Hätte das denn nicht von der Kapitänin Huth kommen müssen? Ist diese etwa nur noch pro forma im Amt und hat selbst keine Ambitionen mehr?
    Kein Wunder, das mir, ähnlich wie bale, durch den Kopf ging, ist ihr der Erfolg des letzten Jahres derart zu Kopf gestiegen, dass sie vergessen hat, wem sie diesen in 1. Linie zu verdanken hat, nämlich dem Team, das sie jetzt in Stich läßt, um einen Ego-Trip zu starten?
    Ihre Wegbegleiterinnen, die sie jetzt als Hemmschuhe an ihren Füßen ansieht, die ihren Traum im Weg stehen, jemals wieder Titel zu gewinnen, bleiben auf der Strecke!
    Ich glaube allerdings, es wird in irgendeiner Form zwischen ihr und Simic eine Parallele geben! Welche ich da vermute, brauche ich dem Kenner der FF-Szene wohl kaum erläutern.

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